[Verlosung] Picknick Open 2016 in Halle und auf der Loreley

picknick

Habt ihr am 23. Juli 2016 schon was vor? Nein? Dann packt schon mal euren Picknickkorb und die Kinder ein, denn ich verlose heute je ein Familienticket (2 Erwachsene und 2 Kinder bis 13 Jahre) für das Picknick Open 2016 Peissnitzinsel – Halle und auf der Loreley – Sankt Goarshausen.

In Halle könnt ihr euch anhören: Mark Forster, Johannes Oerding,Philipp Dittberner, LOT und David M. Schulze.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen mitgebrachte Picknick-Körbe, Essens- und Getränkestände. Auch Eltern müssen sich um einen unbeschwerten Musikgenuss keine Sorgen machen, da es zahlreiche Freizeitangebote für Kinder gibt. Um 23 Uhr findet der siebenstündige musikalische Sommerabend schließlich seinen Abschluss mit einem großen Feuerwerk.

Auf der Loreley erwarten euch die Künstler Adel Tawil, Joris, Namika , Teesy und The Souls.

Auch hier neben dem Musik-Programm Kinderschminken, Bastelaktionen und eine Krokodilhüpfburg. Beschlossen wird das Festival um 23 Uhr mit einem großen Feuerwerk über dem Rhein.

Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:

  • verlost wird ein Familienticket (2 Erwachsene und 2 Kinder bis max. 13 Jahre) für das Picknick Open 2016 in Halle und ein Familienticket für die Loreley
  • die Tickets werden verlost unter allen Kommentaren im Blog – beantwortet mir folgende Frage: Welches Festival (im weitesten Sinne) habt ihr schonmal mit Kindern besucht oder wollt es noch besuchen? und gebt bitte an, welches der beiden Tickets ihr gewinnen wollt.
  • mitmachen können alle volljährigen natürlichen Personen
  • die Verlosung läuft bis zum 02. Juli um 23 Uhr
  • die GewinnerInnen werden ausgelost und per Mail benachrichtigt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
  • erhalte ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung auf die Gewinnbenachrichtigung, verfällt der Gewinn

Die Neu-Mama-Falle

Als Neu-Mama sollte man sich von Internetforen und Blogs fernhalten, die so tun als sei mit Kindern immer alles perfekt.

Neu-Mama
Wenns Montag Früh mal schnell gehen muss, frühstücken wir eben etwas einfacher als sonst. Mit 3 Kindern muss man auch mal pragmatisch sein


Manchmal bringen mich zwei Dinge, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben, auf einen Gedanken.

So geschehen neulich mit der Anfrage von netmoms, ob ich nicht meine Artikel unbezahlt bei ihnen veröffentlichen wolle und das Lesen des Artikels zum Thema Perfektionismus in Blogs von Frau Kirsche.

Netmoms habe ich nach der Geburt meines ersten Kindes rund ein halbes Jahr intensiv genutzt.

Das Baby war geboren, ich war alleine und ALLES war neu. Ich wußte nichts und habe mich unsicher gefühlt. Das Kind hat erhöhte Temperatur – soll ich mich locker machen oder zum Arzt? Wenn ich nicht zum Arzt gehe, gefährde ich mein Kind? Wenn ich zum Arzt gehe, verstopfe ich unnötig das Wartezimmer und ernte einen doofen Kommentar?

Der Tag war gespickt mit solchen Fragen. Muss das Kind Mittagsschlaf machen? Wie bekomme ich es dazu? Muss das im Bett sein oder kann es in der Tragehilfe schlafen? Wie oft soll ich stillen? Darf ich das Kind mit in mein Bett nehmen? Wechselt man in einem bestimmten Takt die Windeln?

Meine Freundinnen hatten zu dem Zeitpunkt noch keine eigenen Kinder und aus meinem Verwandtenkreis war keine Hilfe zu erwarten. Auf jede Frage, wie das damals wohl war, kam mehr oder weniger ein: Ich erinnere mich kaum.

Also befragte ich das Internet und landete bei netmoms. Dort kann man Fragen stellen und bekommt auch Antworten. Allerdings sind die Kommentarstränge oft schlimmer als im heise-Forum. (Es wird auch nicht moderiert – zumindest war das mein Eindruck früher).

Etwas überzeichnet ist das Schema immer so gewesen:

Frage: Hat jemand die neuen Öko-Windeln von Drogerie A ausprobiert? Halten die über Nacht?

Antwort 1: Ja, bei mir halten die.

Antwort 2: Wirklich? Wie lange schläft dein Kind denn?

Antwort 3: 8 Stunden – wie lang denn sonst?

Antwort 4: 8 Stunden? Das ist ja Wahnsinn. Bei uns sind es nie mehr als 2 Stunden am Stück.

Antwort 5: Sorry, dann musst du dein Kind halt mal erziehen!

Antwort 6: Ich benutze nur die Öko-Windeln. Alles andere ist unverantwortlich!

Antwort 7: Außerdem: Drogerie A? Die beuten ihre Mitarbeiter voll aus. Wie kann man denn bitte da einkaufen gehen? Ich gehe deswegen ja nur zu Drogerie B.

Antwort 8: Ja, sorry. Wie kannst du bitte andere Windeln benutzen. Das ist direkt an der Haut deines Babys dran. Da lösen sich über Nacht die ganzen Schadstoffe und das verursacht Krebs.

Antwort 9: Überhaupt Einmalwindeln? Da kann man dem Kind auch gleich Zuckersirup als Hauptnahrung geben. Die Lebenserwartung verkürzt sich so dramatisch. Ist dann aber wohl auch egal, weil mit dem Müll, den du produzierst, ist die Umwelt in wenigen Jahren sowieso so verpestet, dass es keine Zukunft mehr gibt.

Am Ende hat man also keine echte Einschätzung, ist eine verantwortungslose Mutter und schadet Kind, Umwelt und Zukunft.

Ich habe also angefangen wie irre Bücher über Babys, Kleinkinder und Erziehung zu lesen. Da fiel es mir leichter, gräßliches einfach wegzulegen und zu sagen, das ist nichts für mich.

Noch später fing ich an Blogs zu lesen und bin dann langsam in die damals noch sehr dünne Elternblogszene gerutscht.

Das tat so gut! Jenseits der pausbackigen, strahlenden Werbebabys der Familienmagazine (auch da war alles sehr, sehr einheitlich – ist es ja jetzt noch) und der Fernsehwerbung und jenseits des Hyänen-Lochs der Mütter-Foren[1] endlich die anderen Mütter, die scheitern, unsicher waren, die mehr Fragen als Antworten hatten.

Sie haben ihren Alltag beschrieben und plötzlich gab es nicht nur Solidarität sondern lebenstaugliche Handlungsalternativen.

Seitdem ist fast ein Jahrzehnt vergangen.

Ich habe nicht mehr so viele Fragen – aber ich merke auch, wie die ehrliche Elternbubble schrumpft. Die Werbeindustrie hat erkannt, dass hier eine vertrauensvolle Zielgruppe wartet [2]. Doch statt die Blogs so zu nehmen wie sie sind, wollen Agenturen und Werbepartner sich in einem präsentablen Umfeld darstellen [3].

Den meisten geht es nämlich nur um Reichweite. Was der eigentliche Inhalt des Blogs, die Philosophie dahinter ist, wie die Autorin tickt – das interessiert gar nicht. Ein Blog ist lediglich eine Werbeplattform.

Also greifen die perfektesten, best-gestylten, SEO optimiertesten Blogs die Werbedeals ab. Und viele andere Blogs, die ebenfalls Geld verdienen wollen, passen sich an [4].

Für mich persönlich bedeutet das lediglich – ich lese diese Blogs nicht mehr. Denn genau diese polierte Kunstwelt gibt mir einfach nichts.

Für mich ist das egal. Ich hab in der Zwischenzeit meine Freundinnen mit Kind und meine geliebte (sehr selektierte) Online-Filterbubble, die mir hilft wenn ich Fragen habe.

Für Neu-Mütter sieht das vermutlich anders aus. Der Kommentar von RonjaMama unter dem Blogpost von Frau Kirsche trifft den Nagel auf den Kopf:

Besonders junge“Neumamas“ werden meiner Ansicht nach von den perfekten Bildern in die Illusion gerissen, es müsste bei ihnen auch so aussehen, so sein.

Denn plötzlich ist das Internet voll von wunderschön gedeckten Tischen, es ist immer Zeit für ein bisschen Deko. Die Wohnungen sind stets aufgeräumt. Die Kinder sauber und gekämmt. Die Mütter geschminkt und schlank. Sie haben abends sogar Zeit auszugehen und sich mit den Freundinnen zu fotografieren, wie sie mit einem Glas Aperol Spritz anstoßen, während ihre Zwillinge artig durchschlafen.

V.a. auf Plattformen wie instagram wird das meinem Empfinden nach immer extremer. Deswegen mag ich Hashtags wie #alltagsessen, #12von12, Kategorien wie „Dinge, die mein Kind kaputt gemacht hat“ und fotografiere gerne meinen unansehlichen Bürofraß.

Tatsächlich sind Eltern-Blogs, die sich professionalisieren wollen auch einem besonderen Druck ausgesetzt. Leitmedium hat dazu einen sehr treffenden Artikel geschrieben:

Aber man muss sich bewusst sein, dass das Betreiben eines professionellen Blogs kein Spaß ist. Es ist kein „ich schreibe schöne Texte und verdiene damit Geld“.

[…]

Wer vom Bloggen leben möchte, hat Stress wie in einer Agentur: Kunden müssen akquiriert und verarztet, Termine eingehalten und permanent kreativ gearbeitet werden.

[…]

Wer sich dafür entscheidet, mit Elterncontent unterwegs zu sein, zahlt dabei einen ungleich höheren Preis: Während ein Tech- oder Gamingblogger wahrscheinlich deutlich besser zwischen privater Entspannung und öffentlichem Auftreten unterscheiden kann, greift das Eltern- und Familienbloggen in den Alltag tief hinein.

Aber nochmal zurück zu den Neu-Eltern – ich gebe ja nicht oft „kluge“ Ratschläge, v.a. nicht im Bereich Kinder und Erziehung – aber hier mache ich mal eine Ausnahme:

Zum eigenen Seelenfrieden – haltet euch fern von den inszenierten Realitäten. Das Leben mit Kindern ist nicht so. Haltet euch fern von Orten, die euch das glauben machen wollen (besser: seid euch dessen bewusst) und sucht euch ein Umfeld, das euch gut tut. Lest nicht in Internetforen! Googelt keine Kinderkrankheiten.

Vertraut euch selbst.


 

[1] Und ja, ich meine Mütter, denn die Väter waren in meiner Filterbubble damals völlig unsichtbar und nicht präsent. Ich habe viele Babykurse gemacht, viele regelmäßige Babytreffen und Krabbelgruppen besucht – mit beiden Kindern – und es gab genau einen Vater! Einen. Und nein, ich hab meine Kinder nicht in den 70ern bekommen.

[2] Gegen Werbung habe ich bekanntermaßen rein gar nichts, sofern sie klar gekennzeichnet ist, was oft immer noch nicht der Fall ist. Ein mikroskopisch großes „entstanden in Zusammenarbeit mit“ am Ende eines Textes stellt für mich keine Kennzeichnung dar.

[3] Sehr eindrücklich beschreibt Heather Armstrong diese Entwicklung, die in den USA schon viel weiter ist als hier in Deutschland.

[4] Finde ich verständlich. Würde ich vielleicht auch machen, wenn ich darauf angewiesen wäre von den Blogeinnahmen zu leben.

Gastbeitrag| Schüssel zum Glück

Lifestyle pur - der alltägliche Perfektionismus
So frühstücken Bloggerinnen wenns mal schnell gehen muss. Quelle: Pixabay.com @jill111

Nachdem es jetzt schon auf mehreren Blogs Postings zu den Themenfeldern Perfektionismus, Stress, Anspruchshaltung (z.B. hier, hier) gab, möchte ich noch eine Perspektive hinzufügen.

Ich liebe schöne Photos. Ich esse gerne. Ich mag tolle Wohnungen. Ich müsste demnach eine perfekte Followerin diverser DIY-/Lifestyle-/Wohn-/Food-/Photo-Blogs sein. Und ich bin es auch. In meinem Feedreader befinden sich zahlreiche Kategorien und „Sewing“ (das sind wir! Yay!) ist nur eine von vielen.

Ich habe aber ein Problem mit diesen Blogs und das betrifft ihre Professionalisierung.

Versteht mich hier nicht falsch – ich finde es ganz toll, wenn Frauen ihre Talente, die sie in den meisten Fällen im Internet kostenlos zur Verfügung stellen, nutzen, um Geld zu verdienen.

Und in vielen Fällen läuft das schon lange so. Da werden DaWanda-Shops gefüllt, Schnittmuster verkauft, und andere Shops beworben. Ich bin großer Fan davon, Frauen an bezahlter Lohnarbeit partizipieren zu lassen, denn dies ermöglicht so viel mehr: Öffentlichkeit, Mitbestimmung, Teilhabe.

Wovon ich nicht so großer Fan bin, das ist die Bezahlung. In DaWanda-Shops werden zu großen Teilen (und ich spreche hier mal von in Deutschland genähten Kleidungsstücken, da kann ich ungefähr abschätzen, wie viel Arbeit das ist und was das für den Stundenlohn bedeutet) Klamotten verkauft, die viel, viel, viel zu billig sind. Ein Rock mit Reißverschluss und Taschen für 35 Euro. Wie soll das gehen mit einem vernünftigen Stundenlohn (man denke nur kurz an so etwas wie Kranken- oder Rentenversicherung), Materialkosten, womöglich gar Raummiete?

Ähnliches kenne ich von wohlmeinenden Kooperationsangeboten verschiedener Firmen. Da bekommen Bloggerinnen Produkte gestellt, die sie testen sollen, oder auf ihren Blogs verlosen und dafür gibt es Kohle.

Die Beträge sind nicht gerade die Welt, wenn man bedenkt, dass Bloggerinnen nicht nur hohe Klickzahlen haben, sondern vor allem etwas nahezu Unbezahlbares, das Vertrauen ihrer Leser_innen. Unternehmer_innen dieser Welt, bezahlt das gefälligst angemessen. Aber. Ich liege auch – und das nicht nur derzeit, aber im Adventsmonat Dezember ganz besonders – im Clinch mit den Bloggerinnen.

Die Professionalisierung der Blogbetreiberinnen hat vor einiger Zeit angefangen, nimmt aber in den letzten ein, zwei Jahren deutlich an Fahrt auf. Die Photos werden besser, die Texte geschliffener, die Kooperationen zahlreicher. Gleichzeitig – und das ist das Schwierige – bleiben die Blogschreiberinnen die Frauen, die wir schon lange kennen.

Vermutlich sogar noch aus Zeiten, wo es nicht jeden Tag ein Blogposting gab, wo nicht Verlosungen, bezahlte Trips und perfekte Photos von perfekten Tischen mit perfektem Essen, perfekten Freund_innen und perfekter Familie den jeweiligen Blog beherrschten.

Wir vertrauen diesen Menschen als Privatmenschen, dabei sind sie längst ein Teil ein gut funktionierenden Industrie geworden. Und – versteht mich nicht falsch – auch das ist eine Entscheidung, die ich nachvollziehbar finde. Natürlich ist das ein Pfund, mit dem zu wuchern ist. Und für die meisten ist die Trennung zwischen Beruf und Privatleben als Bloggerinnen vermutlich kaum durchführbar.

Wenn Schauspielerinnen zu wenig wiegen und einen „perfekten“ Körper haben, dann ist mehr oder minder klar, dass dieser Körper ihr Kapital ist. Aufgabe ihres Lebens ist es nicht nur, Texte auswendig zu lernen, sondern eben auch eine Projektionsfläche für Sehnsüchte zu bieten. Diese Projektionsfläche beinhaltet scheinbar selten Röllchen bis Rollen am Bauch, Cellulitis, Pickel, dünne Haare oder schiefe Zähne. Got this.

Bloggerinnen zeigen uns ebenfalls Perfektionismus, in Hochglanz dargestellte Wohnungen, abwechslunsgreiche Deko, verführerisches Essen. Perfekte Postings professionalisierter Bloggerinnen sind eine notwendige Voraussetzung für bestehende und kommende Kooperationen. Zugleich nehmen sie aber in Anspruch, dass sie „eine von uns“ seien.

Eine klare Trennung von Blogberuf und Privatperson ist nicht möglich, wird aber auch nicht angestrebt. Das ist auf mehreren Ebenen zumindest bemerkenswert.

Zum Einen führt das offensichtlich zu Stress in der Blogsphäre; die Beispiele nannte ich bereits.

Zum Anderen erweckt die maskierte Professionalisierung Sehnsüchte, die sich scheinbar nur durch Konsum befriedigen lassen.

Die perfekten Kissen, das tolle Geschirr, die gute Kamera, das soll alles uns gehören – die konkrete Schüssel zum Glück – das soll alles uns gehören. Und dann, dann kriegen wir auch alles so locker-flockig auf die Kette, ist die Wohnung niemals unordentlich, sind wir schlank, gesund, witzig, haben tausend Freund_innen, kochen wunderbares Essen, bauen unseren Kindern Butterbrote mit Gesichtern drauf, haben eine erfolgreiche Beziehung, werden dauernd gelobt für unsere Deko und sind niemals erschöpft.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht; an verschiedenen Ecken erwacht die Diskussion, die meines Erachtens dringend notwendig ist.

Ich freue mich darauf und verbleibe mit komplett werbefreien und relativ unperfekten Grüßen,

Eure Frau Kirsche

Die Liebe in Worten oder die Schönwettervaterschaft

Jetzt muss ich eben doch.

Ich hatte bereits geschrieben, dass mich der Text „Ich liebe meine Kinder vom Büro aus“ bewegt hat. Denn ich teile die Meinung, dass die bloße Anwesenheit des Gefühls Liebe bei einer Person nicht ausreicht, um als Leistung (oder irgendwas) bei einer zweiten Person anerkannt werden zu können.

Der zitierte Text ist eine Antwort auf einen anderen Vater-Text, der im Grunde sowas sagt wie: Ich bin kein schlechter Mensch nur weil ich kaum Zeit mit meinen Kindern verbringe. Früher war das Standard, davon ist auch keiner gestorben. Die Väter haben ihre Kinder auch lieb gehabt!

Jetzt gibt es wieder eine Antwort auf die Antwort sozusagen, in der konkret steht:

Die Aussage, dass Liebe kein Kriterium für die Beurteilung der Leistung eines Vaters sein kann, ist für mich ebenso schwer nachvollziehbar und niveaulos, wie die Aussage, dass ein Mensch anderer Hautfarbe nicht mein Nachbar sein kann. [1]

Mal abgesehen davon, dass ich überhaupt nicht verstehe was der 2. Teil des Satzes mit dem ersten zu tun hat, möchte ich entschieden widersprechen.

Meiner Auffassung nach kann man sich das Wort Vater auch schenken und durch Mensch ersetzen.

Einem Freund, einem Vater, einem Partner, einer Freundin, einer Mutter, einer Partnerin, der/die sagt „Ich liebe dich“ und den Worten keine Taten folgen lässt, kann ich persönlich wenig abgewinnen.

Für solche Oberflächlichkeiten ist mein Leben zu kurz.

Wenn ich in meinem Leben zurück blicke, gibt es allerdings ausreichend Personen dieser Art. Aber waren sie da als ich sie brauchte? Nein.

Natürlich geht es nicht nur um die Einheit „Zeit verbringen“, natürlich ist das als bloßes Kriterium genauso dumm und wertlos wie die bloße Aussage „Ich liebe dich“.

Bin ich also nur ein guter Vater, wenn ich so viel Zeit wie möglich mit meinem Sohn verbringe? Egal wie? [1]

Ne, biste nicht. Genauso wenig wie der Vater, der jeden Tag bis 20 Uhr im Büro abhängt und am Telefon „Ich lieb dich“ zu den Kindern sagt, wie andere Leute „Tschüß“ sagen.

Und diese Diskussion um Leistung. Elternschaft sei schließlich keine Leistung oder etwas das man messen könne oder solle. Ist sie in meinen Augen doch (nicht nur, aber auch).

Care-Arbeit.

Am Anfang war mir dieses Wort fremd und ich hab mich gefragt, ob man wirklich für alles immer einen hippen Anglizismus braucht. In der Zwischenzeit denke ich: Ja, den braucht man. Weil der Begriff eben sehr gut beschreibt, was Elternschaft auch umfasst. Arbeit! Es wird organisiert, mitgedacht, geplant, geteilt, mitgetragen, gepflegt, es werden Opfer gebracht (die man auch gerne bringt, weil man das Kind ja liebt).

Aber ein hinreichend guter Vater – eine hinreichend gute Mutter ist man nicht, weil man es im Herzen sein will und für sich sagt: Ich liebe das Kind doch.

Ein hinreichend guter Vater – eine hinreichend gute Mutter ist man wenn man da ist, wenn man präsent ist, wenn man eine Stütze ist, wenn man einen Hafen bietet und im Notfall ein verlässlicher Kämpfer an der Seite des Kindes.

Wenn man sich verdammt nochmal einbringt und nicht nur ein Schönwettermensch ist. Verantwortung übernimmt. Wenn man auch da ist, wenn es schwer wird, wenn es anstrengend wird, wenn es an die eignen Grenzen geht.

Das regt mich so auf.

Im Text steht auch:

Ob sie ihren Kindern etwas mitgeben, ihren Kindern etwas beibringen, ihre Neugier wecken, ihnen Geduld schenken, etwas auszutüfteln und Herausforderungen selbst zu schaffen. Das geht schon beim Abknibbeln von Fußball-Klebebildchen los. Es geht meiner Meinung nach auch darum, den Kindern neue Horizonte zu bieten aber auch Grenzen aufzuzeigen. Und als Vater die damit verbundenen Konsequenzen auszuhalten. All das hat nichts mit Zeit, sondern mit Liebe zu tun.

Genau und es hat mit noch mehr Liebe zu tun Kotze aufzuwischen, Windeln zu wechseln, Nächte zu durchwachen, Seelennöte zu lindern.

Wenn meine Mutterschaft sich beschränkt auf Fußball-Klebebildchen abknibbeln, gemeinsam Sendung mit der Maus schauen und Achterbahnfahren, dann bin ich echt die tiefenentspannteste Mutter der Welt.

Aber die Frage ist: Wie fühlt sich mein Kind, wenn es krank ist und ich immer im Büro bin, weil es angeblich sein muss? Wie fühlt sich mein Kind, wenn es etwas Tolles erlebt und das Erlebnis nicht mit mir teilen kann, weil ich im Büro bin und erst nach Hause komme, wenn es schon schläft?

Ach, was rege ich mich auf. Ich gehe jetzt lieber Eis essen.

Lesen Sie auch „Neue Väter. Ein Abgesang„, da steht alles strukturierter.

Passt auch irgendwie „Eltern machen alles möglich bis es sie zerreisst„:

Mein Kind hatte einen angeknacksten Fuß, lag morgens im Bett und konnte nicht aufstehen. Das war die Situation: Mein Mann ist weg, ich muss zum Flughafen, das Taxi steht schon vor der Tür. Und da fange ich an, hektisch rumzutelefonieren, wer jetzt das Kind nehmen kann. Das Kind weint und klammert. Und ich sage nicht: So, mein Kind hat einen angeschwollenen Fuß, dies ist der Tag, an dem ich zu Hause bleiben werde. Ich hab das heulende Kind im Taxi bei der Kinderfrau vorbeigefahren und bin pflichtschuldigst zum Flughafen weitergerast. Und erst im Flugzeug hab ich gedacht: Was hast du denn da gerade gemacht? Welches Gefühl bleibt da beim Kind zurück? Egal, was mit mir ist: erste Prio hat Mamas Job?!

Denn an der Stelle spätestens kann man sich fragen, was die Liebe alleine in so einem Fall dem Kind bringt und ob man sich und dem Kind solche Situationen nicht ersparen möchte.


[1] Was macht einen guten Vater aus?

Genervt II

Teilzeit-Kommentare

Neulich hatte ich diesen Tweet in meiner Timeline

und ich dachte: Ja, ich kann das auch nicht mehr hören. Alle Varianten davon, denn ich habe einen Tag Homeoffice und bin flexibel im Kommen und Gehen. Ein Elterntraum – also ohne Quatsch.

Wären da nicht die Sprüche, die ich mir manchmal anhören muss (die natürlich, wenn man zur Sprache bringt, dass man abgenervt davon ist – immer nur lustig gemeint sind).

„Ach? Heute arbeitest du?“

„Ach? Gehst du schon?“

„Oh. Heute bist du aber spät.“

„Ich sehe im Kalender, du hast morgen Homeoffice, arbeitest du da bzw. kann ich dir dann was schicken?“

„Hm? Heute bist du aber lange da, du gehst doch sonst IMMER schon mittags?“

Vereinbarkeit sind eben nicht immer nur die tatsächlichen Arbeitsbedingungen sondern auch die Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Ideal der Präsenzkultur und der Überstundenkult scheint aus manchen Köpfen nicht rauszubekommen sein.

Teilzeit-Unmöglichkeit

Und als am Donnerstag das Deutschland-Spiel um 18 Uhr lief, war ich doch etwas verwundert wie leer gefegt Büros sein können als ich gegen 19 Uhr nach Hause ging.

Leichtfertig hab ich dann das hier getwittert:

Dooferweise wurde das ziemlich oft gefavt und geretweetet, was bedeutet, dass man Replys und Direktnachrichten von Menschen bekommt, die naja, nennen wir sie impulsiv sind.

Da war alles dabei von „Unzulässige Verallgemeinerung“ über „Denk mal drüber nach, warum du so einen Mann nicht hast, vermutlich bist du es nicht wert“ bis hin zu Menschen, die acht Mal reply klicken, um mir zu erläutern was sie heute alles für ihre Kinder getan haben.

Formal korrekt ist übrigens der Hinweis der Verallgemeinerung – denn natürlich gibt es Männer, bei denen es nicht so ist, die z.B. extrem früh arbeiten gehen um sich nachmittags um die Kinder kümmern zu können und zwar weil sie es wollen und nicht weil sie müssen, weil die Frau es verlangt… und es gibt auch Männer, die in Teilzeit arbeiten [siehe Tweet oben]… nur leider ist Twitter auf 140 Zeichen begrenzt und ich konnte deswegen nicht schreiben:

Ich stelle mir gerade eine Welt vor, in der der überwiegende Teil aller Männer, die Väter sind, es genauso problemlos durchsetzen für ihre Kinder früher zu gehen, wie es offensichtlich klappt, wenn es um Fussball-Spiele geht.

Denn meiner persönlichen Erfahrung nach sind solche Männer immer noch die Ausnahme. Und wenn man Statistiken bemüht, dann scheint es sich nicht ausschließlich um einen Fall anekdotischer Evidenz zu handeln. In der Zwischenzeit arbeiten zwar fast 20% der Männer in Teilzeit wohingegen es bei den Frauen immer noch fast 60% sind [1].

Anderen Studien zufolge, ist die Verteilung bei Müttern und Vätern sogar drastischer:

Unter Müttern beträgt die Teilzeitquote sogar 70 Prozent. Väter sind dagegen nur zu 6 Prozent in Teilzeit beschäftigt.

Quelle: WSI Report März 2015

Das ist stimmig zu der Aussage:

Kaum kommen die Kinder, entscheidet sich ein Großteil der Paare für das „Zuverdienermodell“ mit vollzeitbeschäftigtem
Mann und teilzeitbeschäftigter Frau.

Quelle: IAB Kurzbericht April 2015

Immer wieder höre ich, das sei eben nicht so einfach, man könne als Mann nicht einfach in Teilzeit gehen… und dann frage ich mich, warum Frauen das aber können (Siehe Szenen mit dem Chef).

Aber gut.

Für Fußball ist es möglich, die meisten Replys haben mich belehrt, das sei ja nur in Ausnahmefällen während der EM. Naja und vielleicht bei der WM. Aber sonst eben nicht und das wäre dann ja auch ziemlich wenig wenn man das auf die Kindersituation überträgt.

Da zucke ich echt nur mit den Schultern. Denn das wäre wenigstens mehr als nichts.

Teresa Bücker hatte interessanterweise einen ähnlichen Gedanken:

Und sehr schön schließt der letzte Tweet den Bogen zum ersten Thema im Blogpost


[1] Und wer mir mit „persönliche Entscheidung“ kommt, der bekommt von mir den sizilianischen Todesblick.

Apropos kinderfreie Zonen…

Gerne echauffiere ich mich über kinderfreie Zonen und Kinderfeindlichkeit im Allgemeinen, da muss man die löblichen Ausnahmen auch mal explizit erwähnen.

Deswegen heute meine Burger-Empfehlung – das Lily Burger in Neukölln. Ganz ehrlich, geht dahin.

Ich hab im Moment offenbar Hormone, aber ich war wirklich kurz davor, mich an die Hälse der Bedienungen zu hängen und theatralisch zu schreien: „OH MANN, IHR SEID SEIT LANGEM MAL DER KINDERFREUNDLICHSTE LADEN DIESER ERDE. DES UNIVERSUMS! ECHT JETZT!“

Und ich spreche hier nicht von gutmütigen, älteren Herrschaften sondern coolen Hipstertypen mit Basecap, Baggyjeans und Sidecut.

Kind 3.0 stößt eine Limo-Flasche um, schneller als ich denken kann „upsi“, steht die Bedienung mit Servietten bereits am Tisch und wischt fröhlich das Zuckerwasser vom Tisch. „Kein Ding“, sagt er und stellt fest: „Eure Rechnung klebt jetzt auch viel besser am Tisch, die fliegt nicht mehr weg, gut oder?“

Waaahhhh!

Kleiner Burger im Lily Burger
Bild von @monoxyd
IMG_7743
Low Carb Burger (ohne Bun und dochdoch, da ist ein Fleischpatty)

Die Bedienungen waren außerdem schnell, zuvorkommend und superfreundlich. So freundlich, dass die Kinder ganz irritiert waren.

Die Burger sind supergut. Bio Angus, zart, nicht zerbraten (nicht nur ich finde das). Wie man auf dem Bild sieht, kann eine Kleinfamilie sich von einem einzigen Burger ernähren.

Die Pommes (nicht im Bild) ebenfalls köstlich.

Bald macht direkt am Park in Friedrichshain ein weiterer Laden auf (ungefähr Ecke Friedensstraße), sagte uns eine der Bedienungen. Der neue Laden sei dann kinderfreundlich mit Spielecke und Co. Da musste ich lachen. Kann mir nicht vorstellen, dass die tiefenentspannte Kinderfreundlichkeit, die ich dort erlebt habe, noch steigerbar ist.

Ja, Kinderfreundlichkeit sei ihnen wichtig, erzählte uns die eine Bedienung. Er sei neulich mit seinem zweijährigen Kind asiatisch essen gewesen. Als diesem der Löffel runter gefallen sei und es sich darüber aufgeregt habe, sei gleich die Bedienung an den Tisch gekommen und hätte um Ruhe gebeten. „Bei einem Kind in diesem Alter sofort so überzogen zu reagieren, ist doch bescheuert…“.

Ja, das ist es.

Esst Burger bei Lily Burger und lasst euer Geld nicht mehr in Läden, in denen Kinder keine Geräusche machen dürfen.

Deine Freunde machen Deine Mudda glücklich

Das erste Konzert, das mir Spaß gemacht hat. Naja nach Herbert Grönemeyer, aber das sag ich nicht öffentlich. Das ist Kompromat.

IMG_7716Konzerte und ich, das ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Seit meiner Schulzeit denke ich immer wieder, es könnte mir Spaß machen Konzerte zu besuchen. Wenn ich dann da bin, merke ich, tief in mir lebt schon immer eine alte Oma.

Diese Oma findet große Menschenansammlungen blöd – v.a. dann wenn ihre Körper schwitzen und diese sie immer wieder berühren. Die selbe Oma ärgert sich immer wieder über die unangenehme Lautstärke von Konzerten und findet es ätzend, wenn Stücke gespielt werden, die sie gar nicht kennt oder erkennt.

Eigentlich möchte sie auch gar nicht stundenlang stehen, aber Sitzkonzerte sind noch viel schlimmer.

Die Oma hört schon immer schlecht – allerdings meint sie dennoch beurteilen zu können, dass achtzig Prozent aller Bands live unglaublich schlecht sind. Manchmal können die SängerInnen nicht singen, manchmal die Bandmitglieder ihre Musikinstrumente nicht so gut spielen. Oft sind einfach die Toningenieure ein bisschen taub.

Das Symbolbild für dasnuf und Livekonzerte wäre eine alte Dame, die etwas träge mit einem Krückstock wedelt und krächzt: „Bleiben Sie mir fort mit diesem modernen Zeug! Am schönsten ist Musik zuhause am Sofa!“

Im Grunde gibt es nur eine Sache, die schlimmer ist als Livekonzerte und das ist Kindermusik. Kindermusik, das hat sich irgendein Menschenhasser ausgedacht, das bedeutet Kinderchöre mit glockenhellen Stimmen, die irgendwas fiepen, schreckliche Melodien (die einen dennoch mehrere Monate als Ohrwurm begleiten ALLELEUTALLELEUT! JANUARFEBRUARMÄRZAPRIL!) und grauselige Texte.

Die Kinder werden geboren, man denkt sich: ich höre einfach weiter die Musik, die mir gefällt und basta und plötzlich wacht man in einem PEKiP-Kurs auf und klatscht und trällert eben jene Kinderlieder und wenn man dann in das fröhliche Babygesicht schaut, singt man das einfach ein paar Jahre weiter.

Eine echte Erlösung war deswegen die Entdeckung der Band „Deine Freunde„.

„Deine Freunde,“ das sind der ehemalige Echt-Schlagzeuger Florian Sump, der Fettes Brot DJ Markus Pauli und der Tigerenten Club Moderator Lukas Nimschek.

Ich meine irgendwo gelesen zu haben [*], dass Florian Sump selbst als Erzieher in einem Kindergarten tätig war und genau auf dieses Problem der unerträglichen Kindermusik gestoßen ist und dann das Lied „Schokolade“ geschrieben hat.

Das war der Beginn der Band, die bis heute drei Alben geschrieben hat.

Sofern man deutschen HipHop mag, kann ich „Deine Freunde“ wirklich sehr empfehlen. Die Musik ist so wie man es als Erwachsene gut hören kann und die Texte sind sehr, sehr gut. Genau genommen entsprechen die Texte diesen Elternblogtexten, die einen total begeistern, weil sie mit unglaublichem Feingefühl und Herzenswärme typische Eltern-Kind-Themen aufgreifen und zwar so, dass man v.a. über die Schmerzen des Elternseins lachen muss.

Die Witze gehen aber nie auf Kosten der Kinder. Denn im Grunde sind die Texte aus deren Perspektive geschrieben. Kinder, das darf man nie vergessen, haben es mit uns Eltern auch nicht immer leicht.

Es gibt auch Texte, die sind mit so viel Gefühl geschrieben, dass ich (ich bin zugegebenermaßen, was meine Gefühle angeht, oft etwas verdreht) zu Tränen gerührt bin. Das Lied „Ganz groß“ (Amazon Werbelink) erweicht mein Mutterherz jedes Mal und am liebsten würde ich beim Hören meine Kinder in den Arm nehmen und weinen wie diese Comicfiguren, denen rechts und links die Wasserfontänen aus den Augen spritzen und mich dann in ihren Shirts schnäuzen. (Zum Glück habe ich mich im Griff! Zum Glück!)

Deine Freunde - fotografieren verboten!

Jedenfalls das Konzert war grandios. Grandios, meine Damen und Herren!

Ich stand irgendwo hinten auf einer Balustrade während ich mit meinem Freund Händchen hielt und wir beide leise schluchzten: Das ist das erste Mal, dass die Kinder ganz alleine im Konzertpit hüpfen und mitsingen.

So war das nämlich organisiert: Die vordere Hälfte der Bühne war ausdrücklich nur für Kinder. Erwachsene durften dem Konzert in gebührlichen Abstand lauschen.

Wer schon mal einem Karnevalsumzug beiwohnte, der weiß nämlich, dass Erwachsene unendlich nerven können, z.B. weil sie Kinder schubsen oder ihnen rücksichtslos auf den Füßen rumtrampeln.

Deine Freunde - fotografieren verboten!

Ach, ich könnte jetzt noch einen Roman schreiben über das tolle Konzert und ein ganzes Reclam-Heft mit der Interpretation der einzelnen Songs befüllen – aber ich lasse das einfach und empfehle: Kaufen Sie die CDs, gehen Sie auf die Konzerte, singen Sie mit! Machen Sie die Band reich, da verderben Sie nichts mehr (die meinten ohnehin, dass sie jetzt so bekannt seien, dass sie jetzt bald arrogant würden).


(Unbedingt nicht anhören, wenn man nicht 14 Tage lang einen Ohrwurm haben möchte. Ich hab Sie gewarnt!)

P.S. Nach intensiven Befragungen der Kinder konnte ich ihnen auch ein enthusiastisches Urteil abringen:

„Wie findet ihr die Band?“ „Gut.“


[*] Mir wurde freundlicherweise auf die Sprünge geholfen, wo ich das gelesen habe: Was machen die denn da – Florian Sump

Ein Büchlein von Kind 3.0

Kind 3.0 und ich träumen davon eines Tages gemeinsam ein Buch zu schreiben. Kind 3.0 würde die Schule rasch fertig machen, aber dann nie arbeiten müssen. Wir stellen uns nämlich vor, dass wir sowas wie den Grüffelo zusammen schreiben. Finde ich ein valides Einkommenskonzept für die Zukunft. Kind 3.0 würde mich zu 40% an den Gewinnen beteiligen.

Heute morgen haben wir dann schon mal ein Mini-Buch zusammen gemacht. Heute hat die Kita nämlich geschlossen.

Weil Kind 3.0 nicht verständlich zu machen war, warum das Buch nicht sofort von einem Verlag aufgekauft, gedruckt und ab heute Nachmittag in der Bibliothek erhältlich ist, habe ich als Kompromiss angeboten, es in meinem Blog zu veröffentlichen.

Kind 3.0 erbittet Feedback.

FullSizeRender

FullSizeRender_1

FullSizeRender_2

FullSizeRender_3

FullSizeRender_4

FullSizeRender_5

FullSizeRender_6

FullSizeRender_7

FullSizeRender_8FullSizeRender_9

Idee und Konzept Kind 3.0, Recherchen und Schrift Patricia, beim Malen abgewechselt


Auf Wunsch als PDF: Einmal um die Welt