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Ich fĂŒhle mich wie eine gemĂ€stete Weihnachtsgans. In mir befinden sich mindestens sieben verschiedene Sushivariationen und eine unglaublich groĂe Portion HĂ€agen Dasz. Das alles habe ich wahllos in mich gestopft, weil ich den halben Abend Luis Figo anhimmeln musste. Das Dramatische daran ist, als ich die LokalitĂ€t verlieĂ, fĂŒhrte Portugal. Da ich keinen Fernseher besitze, muss ich jetzt bis morgen bangen, ob ich ihn jemals wieder sehe. Der gute Herr kommt nun ja auch langsam in die fuĂballuntauglichen Tage. Es gibt eben doch gute GrĂŒnde warum Frauen sich fĂŒr FuĂball interessieren. In diesem Zusammenhang existiert eine Statistik, die belegt, dass der Anteil an weiblichen FuĂballinteressentinnen um 30% zugenommen hat. Ich partizipiere also lediglich an einem Trend.
Die erste HĂ€lfte des Abends habe ich damit verbracht verschiedene Restaurants auf ihre Projektgruppenabschlussveranstaltungstauglichkeit zu prĂŒfen. Es ist immer wieder erstaunlich wie ĂuĂerlichkeiten die Freundlichkeit des Personals beeinflussen. Tauche ich im Anzug auf, werde ich gefĂŒhrt und man reicht mir diverse MenĂŒvorschlĂ€ge. Erscheine ich indes im zerknitterten Freizeitlook, kann ich gefĂ€lligst selbst schauen, ob es angemessene PlĂ€tze gibt.
Das groĂe Erfolgserlebnis des Monats Juli befand sich heute morgen in meinem Mailfach. Ich bin ab morgen Monatsgroupie des I.Z.E.T.I.T.. Damit kann ich mich entspannt zurĂŒck lehnen und mir ein neues Projekt ersinnen. Da mein Nachbar Groupie des vergangenen Monats war, muss ich ihn gleich morgen frĂŒh kontaktieren und befragen, wie er mit AutogrammwĂŒnschen verfuhr.












