Das Nuf Advanced

Das Nuf 1.0 war gestern

Schönes aus Katalogen für Babybedarf

Schönes aus Tampons

Gebrauchsanweisung: Gebrauchtes Tampon auswaschen, aus alten Taschentuchresten Perlen formen, auf Tamponbändchen fädeln, fertig.

Level: Babyleben, Experimente — dasnuf at 9:28 am on Monday, April 30, 2007

Im Dienste der Wissenschaft

Ich habs! Ich werde Kotzeforscher. Mit positiver Lebenshaltung kam mir irgendwann während ich über der Kloschüssel hing, dass das alles doch einen Sinn haben müsste. Rein evolutionstechnisch zum Beispiel schützt mich meine neuerdings enge Bindung an Toiletten vor all dem Bösen, das sich außerhalb dieser befindet. Säbelzahntiger, Wölfe, Utahraptoren etc.
Im 21. Jhd. vermag mich dieser Gedanke jedoch nur wenig aufzubauen. So habe ich mich entschieden, Protokoll über mein Erbrochenes zu führen und siehe da, der Forschungsgeist wird belohnt.
Z.B. bin ich sicherlich der erste Mensch, der herausgefunden hat, dass man getrennt kotzt. Von wegen im Magen vermischt sich das alles. Eine glatte Lüge ist das! Wenn das Frühstück wie folgt aussah: Hörnchen, Kakao, Brötchen so dreht sich das Ganze einfach um. Zuerst sehe ich das Brötchen (Halloooo!), dann den Kakao und zu guter letzt das breiige Hörnchen.
Faszinierend!

Level: Schwangerschaft, Seltsame Beobachtungen — dasnuf at 8:00 am on Monday, April 30, 2007

Männerverschwörung

Irgendein Arsch hat mal gesagt: Schwangerschaft ist keine Krankheit. Ehrlich gesagt, frage ich mich, warum eigentlich nicht. Sechs Wochen lang Dauerkotzen, das fühlt sich zumindest nicht gesund an. Jeden Tag fühle ich mich, als hätte ich den Abend zuvor drei Flaschen Wein, sieben Bier und drei Gin Tonic getrunken. Das einzig Gute ist, dass ich plötzlich wieder mein Wunschgewicht habe. Vier Kilo abnehmen in vier Wochen. Großartig! Allerdings ist diese Art der Gewichtsreduktion nur bedingt zu empfehlen. Der Jojo-Effekt ist beachtlich. Sechs Kilo runter vierzehn Kilo rauf.
Der dumme Spruch bezogen auf den Normalitätszustand der Schwangerschaft wurde bestimmt von bösartigen Männern erfunden und verbreitet, so dass sich das arme Weibchen nicht gehen lässt und brav weiter arbeitet, bügelt und auch sonst für alle Annehmlichkeiten im zwischengeschlechtlichen Zusammenleben sorgt.

Level: Schwangerschaft — dasnuf at 8:00 am on Thursday, April 26, 2007

Hilfe Polizei!

Als Speikind ist meine Tochter eine große Würgerin. Vermutlich sogar Anführerin eines Erbrechersyndikats.

Level: Sachen über die ich mich kaputt lachen kann — dasnuf at 8:25 pm on Tuesday, April 24, 2007

Never touch a running system auch nicht die Frauenärztin

Meine neue Frauenärztin ist 100 Jahre alt, hasst Kinder und führt die Untersuchungen mit Messer und Gabel durch. Meine Exfrauenärztin ist dagegen eine freundliche Elfe. Leider hat sie ihre Praxis am anderen Ende der Stadt. Ich bin jetzt also bei einer dünnlippigen Kubuskuh, die jeden Funken Enthusiasmus oder Freude im Keim erstickt. Sie weiß auf jede Frage eine aufmunternde Antwort.
- Was sagt denn die Statistik zum Thema Fehlgeburt in den ersten 12 Wochen?
- Hoch, aber sie können das Ding auch noch in der 20. Woche verlieren oder es stirbt bei der Geburt.
Erfreulicherweise redet sie grundsätzlich nicht ungefragt. Man muss sie immer fragen. Jedes Mal wenn ich da bin, streckt sie mir eine Broschüre zum Thema Ernährung entgegen. Vielleicht erhält sie für das Verteilen dieser Broschüren Treuepunkte und wenn sie erst mal hundert verteilt hat, so erhält sie kostenlose Einmachgläser.

Level: Schwangerschaft — dasnuf at 8:00 am on Tuesday, April 24, 2007

Reinkarnation einer Führungskraft

Babys zu bekommen, macht aus vielerlei Gründen gläubig. Z.b. glaube ich, nach längerer, ausführlicher Betrachtung des Säuglings, an Reinkarnation.
In meinem Baby steckt ein an einem Herzinfarkt verstorbener, 40jähriger, kaltblütiger Top-Manager, der mit voller Erinnerung in den kleinen Körper eines weiblichen Kleinstkindes geboren wurde und nun ob seiner Boshaftigkeit und Kälte sein Dasein als kleines Mädchen fristen muss. Nichts anderes kann der Gesichtsausdruck bedeuten, den das Kind gelegentlich macht.
“Ja”, denkt sich die ehemalige Führungskraft, “ach wäre ich doch humaner gewesen …. muss saugen … ahhhh … dann wäre ich jetzt …. ahhh eine riesige Brust, muss saugen …. nicht in dieser misslichen Lage” und wünscht sich nichts sehendlicher als die Gabe zu besitzen, die Arme und Hände zu koordinieren, um sich die Ohren zuzuhalten, während Mama mit heller Stimme den cremigen Windelinhalt oder das feine Bäuerchen lobt.
Als Führungskraft eines Konzerns lohnt es sich eben doch menschlicheren Grundsätzen zu folgen.

Level: Babyleben, Sachen über die ich mich kaputt lachen kann — dasnuf at 6:00 pm on Monday, April 23, 2007
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