[Anzeige] Let’s talk – neue Serie zum Thema digitale Medien und Kinder

digitale MedienGemeinsam mit SCHAU HIN! starte ich eine kleine Serie zum Thema Kinder und digitale Medien.

Im Zentrum meiner Serie sollen die Chancen, die (neue) Medien mit sich bringen, stehen und ich will beschreiben, wie wir als Familie im Alltag damit umgehen und gerne auch von Euch hören, wie ihr den Alltag mit Kindern und digitalen Medien gestaltet.

Risiken und Gefahren werden durch Kulturpessimisten aller Ausrichtungen zu genüge beklagt. Viele Eltern reagieren mit Unsicherheit und statt sich mit den einzelnen Themen auseinanderzusetzen, wird schnell mal ein Verbot verhängt.

Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass Verbote in Sachen Medienkonsum nichts bringen. Deswegen versuche ich mit meinen Kindern im Gespräch zu bleiben und Lösungen zu erarbeiten, die für uns beide alle passen. Das ist auch der Grund warum ich die Serie Let’s talk nenne.

Im ersten Teil geht es um: Medienkonsum

Wie lange ist genug?

Die erste Frage, die besorgte Eltern auf Veranstaltungen zum Thema „Digitale Medien“ oft stellen, lautet: Wie viel Medienzeit sollte man einem Kind gestatten?

In den allermeisten Fällen wird anschließend ausgiebig diskutiert, ob 15, 30 oder 60 Minuten das richtige Maß sind. Ich sitze dann oft etwas ratlos daneben und frage mich: Wie sollen denn 30 Minuten zum Beispiel beim Computerspielen genügen?

Ich bin für gar keine oder weiche Begrenzungen. Stellt euch doch mal vor, ihr lest gerade ein Buch. Nach 30 Minuten kommt jemand dazu, der darauf besteht, dass ihr jetzt SOFORT aufhört. Ist es nicht naheliegend – gerade wenn das Buch besonders spannend ist – darum zu bitten, beispielsweise das Kapitel beenden zu dürfen? Je nach Buch und Lesegeschwindigkeit dauert das aber nochmal 20 Minuten.

Was nun? Buch aus der Hand nehmen? Oder zuende lesen lassen?

Für mich ist die Frage „Wie lange sollen Kinder mit Computerspielen/im Internet verbringen dürfen?“ kaum zu beantworten.

Die wichtigere Frage ist was und nicht wie lange

Die eigentlich Antwort auf diese Frage, liegt an einer ganz anderen Stelle.

Warum fühle ich mich unwohl, wenn das Kind stundenlang auf Facebook verbringt, nicht aber, wenn es Lego spielt. Warum finde ich es nervig, wenn Kinder Stunden vor YouTube verbringen, nicht aber, wenn sie malen?

Nie käme ich auf die Idee, ins Kinderzimmer zu gehen und zu rufen: „Du spielst jetzt schon seit zwei Stunden Lego! Jetzt ist aber endlich Schluß!“

Der Unterschied liegt darin, dass im einen Fall konsumiert, im anderen Fall erschaffen wird.

Das ist der Grund warum ich versuche, meine Kinder mit allem was mit Internet und neue Medien zu tun hat, zu ermutigen, den Anteil des reinen Konsumierens möglichst gering zu halten und den Anteil, in dem erschaffen wird, eher auszudehnen und fast gar nicht zu begrenzen.

Was meine ich genau damit?

Hier einige Beispiele: Kind 3.0 malt von Herzen gerne. Es lässt sich auch gerne zum Malen inspirieren. Es schaut in Kinderbücher, es schaut sich Blumen an, es betrachtet Bauwerke und dann malt es, was es gesehen hat.

Es bittet mich ununterbrochen in der Google-Bildsuche nach Dingen zu schauen. Wie sehen Suffolk-Schafe aus, welche Arten von Wölfen gibt es, existieren bunte Würmer?

Kind 3.0 ist noch zu jung (und kann noch nicht sicher genug schreiben), um diese Antworten selbst zu recherchieren – ich auf der anderen Seite, habe nicht ausreichend Zeit und Nerven all diesen Fragen nachzugehen.

Instagram, Minecraft, Scratch und Calliope

Ich bin deswegen irgendwann auf die Idee gekommen, dass ein Instagram-Account eine gute Kompromisslösung sein könnte. Der Plan ist sich gemeinsam hinzusetzen und Interessensgebiete abzuklappern. Es gibt hunderte von wunderbaren Illustratorinnen und Illustratoren, die ihre Arbeiten (und v.a. auch ihre einzelnen Arbeitsschritte) auf Instagram festhalten. Genauso viele Tierfotografinnen und -fotografen gibt es und es gibt auch eine ganze Reihe Accounts, die eine tolle Mischung zwischen Landschaften, Tieren und Menschen zeigen – so wie z.B. National Geographic.

Den Account lege ich an und in Absprache mit mir, kann das Kind auch eigene Kunstwerke hochladen.

Als Nebeneffekt können wir über Bildrechte sprechen. Was und wer darf fotografiert werden und was und wer nicht und warum?

Ähnlich ist es bei uns mit Minecraft. Es ist wahnsinnig faszinierend, wie sehr solche Spiele die Kinder motivieren zu lernen. Was gibt es für Bauelemente? Haben sie Sonderfunktionen? Was kann man damit bauen?

Minecraft erklärt wenig und es muss alles selbst gelernt werden. Alles, was entsteht, erwächst der Phantasie und Kreativität des Kindes. Ist der Forschungsdrang erstmal geweckt, gibt es kaum ein Halten.

Falls ihr Minecraft noch nicht kennt, einen schönen, erklärenden Test, gibt es z.B. beim Spieleratgeber NRW. Natürlich bietet auch SCHAU HIN! Infos zu Minecraft.

Es gibt noch viele andere Beispiele, was Kinder machen können, um eher zu erschaffen als ausschließlich zu konsumieren. Es gibt beispielsweise bloggende Kinder wie die Johnny und Jojo Buddenbohm. Warum die Kinder nicht ermutigen zu bloggen?

Ein ganz eigenes Kapitel könnte das Kapitel Kinder programmieren sein. Ich habe eine zeitlang bei einem IT-Dienstleister gearbeitet und zum Girls‘ Day haben wir den Mädchen Scratch nahegebracht. Scratch ist eine visuelle Programmiersprache, die wirklich sehr schnell so zu erlernen ist, dass sich eigene Ideen umsetzen lassen. Für den Einstieg gibt es sehr viele anschauliche Tutorials.

Für die letzt genannten Beispiele – bloggen und programmieren – sollten die Kinder allerdings schon sicher lesen und schreiben können. Minecraft und instagram funktionieren auch ohne diese Fähigkeiten.

Unabhängig von den Fähigkeiten kommt es für mich sehr auf das Alter der Kinder an, ob ich sie völlig autark machen lasse oder ob ich noch dabei bin und das Kind bei den Aktivitäten begleite. Manche Dienste haben ohnehin eigene Altersbeschränkungen.

Um es kurz zu machen: Ich bin der Frage nachgegangen warum und wann genau ich mich mit exzessiven Medienkonsum meiner Kinder unwohl fühle. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mich v.a. mit den Dingen unwohl fühle, die über das reine Konsumieren nicht hinaus gehen.

Produzieren statt Konsumieren

Bei allem, was näher am Produzieren und Erschaffen ist, verlässt mich das ungute Gefühl. Am wohlsten fühle ich mich dann, wenn ich denke, die Kinder lernen nebenher etwas und ihre Projekte werden sogar ausserhalb des Internets sichtbar.

digitale Medien

Gerade was das Programmieren angeht, gibt es in der Zwischenzeit schier unendliche Möglichkeiten. Ein aktuelles Beispiel, das hoffentlich bald breite Verwendung findet, ist der Calliope mini, der sich zur Mission gemacht hat, jedem Schulkind in Deutschland ab der 3. Klasse einen spielerischen Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen.

Als ich neun war, habe ich einen C16 mit Datasette und ein BASIC-Buch bekommen. Es hat nicht lange gedauert, bis mir das Spielen langweilig wurde und ich angefangen habe, mir selbst kleinere Sachen zu programmieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern jemals den Satz gesagt haben: „Jetzt ist aber Schluß! Dreißig Minuten am Computer haben wir vereinbart!“.

Das Tolle ist, wenn die Kinder erstmal Feuer gefangen haben an diesen Themen, gibt es unendliche Möglichkeiten, wo sie andere Kinder treffen können und dort mit ihnen weiter arbeiten. Exemplarisch seien hier nur Jugend hackt und die Coder Dojos genannt.

Und spätestens dann wenn die Kinder die eigenen vier Wände verlassen, um mit anderen Kindern gemeinsam Projekte umzusetzen, sind doch alle Elternängste verflogen, oder?

Manchmal dauert es eine Weile, bis man das Richtige für die eigenen Kinder findet. Während die Girls‘ Day Mädchen durchweg von Scratch begeistert waren, hat sich Kind 2.0 tot gelangweilt. Dann beim Junghackertag des CCC hat es zum Thema Löten Feuer gefangen. Es ist offenbar eher hands-on.

In jedem Fall lohnt es sich aber gemeinsam mit den Kindern zu schauen: Für was interessieren sie sich, warum interessieren sie sich dafür und wie kann man das Verhältnis vom Konsumieren zum Produzieren verschieben.


Wie geht es euch mit dem Medienkonsum eurer Kinder? Was gefällt euch und was nicht und warum? Habt ihr empfehlenswerte Beispiele, die ihr anderen Eltern ans Herz legen wollt?

Kommentiert einfach hier, teilt eure Medienmomente auf Instagram, bloggt selbst darüber, twittert oder schreibt darüber auf Facebook. Wenn ihr euren Beiträge mit dem Hashtag #medienmomente markiert, können sie später eingesammelt und geteilt werden.

Weiterführende Links

Weitere Themen der Serie

Teil 2 von Let’s talk: Messenger
Teil 3 von Let’s talk: Computerspiele
Teil 4 von Let’s talk: YouTube
Teil 5 von Let’s talk: Fernsehen und Streaming-Dienste
Teil 6 von Let’s talk: Hörwelten
Teil 7 von Let’s talk: Augmented Reality und Virtual Reality
Teil 8 von Let’s talk: Programmieren lernen

76 Gedanken zu „[Anzeige] Let’s talk – neue Serie zum Thema digitale Medien und Kinder“

  1. Ganz toll! Den 30-Minuten Artikel mit Beispielen fand ich damals schon sehr einleuchtend und hat mich nachhaltig beeinflusst die auch bei uns geltende 30-Minuten Regel (nur am WE) aufzuweichen. Es gibt jetzt Voralarme. Calliope mini ist schon länger auf meiner Liste. Dann lerne ich mit.
    Noch eine Anmerkung: Ich denke nicht das jeder Leser von dir die Abkürzung CCC kennt und weiß was ein Junghackertag ist…

  2. Pingback: Heiko Bielinski
  3. Pingback: unangespießt
  4. Wir haben nie strenge Limite gesetzt. Der Deal war immer: Haltet euren Kram in Ordnung und ihr habt Freiheiten. sprich, wer Freiheit will, muss auch Verantwortung übernehmen.

    Ergebnis: Nach einer kurzer Phase der Übertreibung war das gar nicht mehr so spannend und beide Kinder (17 und 14) pflegen auch ein sinnvolles Offline – Leben. Natürlich wird auch mal gezockt (immer mit Freunden im Team) oder ’ne Serie geschaut, aber nichts auffälliges. Schule läuft tadellos und von selbst, klappt also.

  5. Für mich sind neben den Aspekten „schöpferisch tätig sein“ und „reiner Konsum/entspannen“ auch die Aspekte „Bewegung“ und „Sozialkontakte“ wichtig. Sowohl für mein eigenes Leben als auch für meine Kinder wünsche ich mir, dass alle Aspekte ausreichend abgedeckt werden. Wenn das klappt, sind wir alle viel besserer Laune.

  6. „Gerne gelesen“, besonders wichtig ist für mich der Punkt „was, statt wie lange“. Ständig lese ich Artikel und „Studien“ darüber, dass es ganz fürchterlich ist wenn ich oft in mein Smartphone kucke. Ob ich mir dort stundenlang Katzenvideos ansehe oder Shakespeare lese, scheint niemanden zu interessieren. Hauptsache Handy weg beim Essen, in Gesprächen, vor den Kindern und sonst am besten auch.

    Klar will man dann auch die Kinder von diesem Teufelszeug fern halten, wenn man ständig so einen unreflektierten Unsinn liest. Unvergessen für mich dieses denkwürdige Interview mit Anke Engelke:
    http://www.brigitte.de/familie/mitfuehlen/anke-engelke-ueber-erziehung—ich-bin-sehr–sehr-streng–10228130.html
    „Internet? Einfach gar nicht, oder?“

  7. Vielleicht noch ein-zwei Gedanken zu den ach-so-modernen Kleinundbastelcomputern.
    Ich hab‘ beruflich sehr viel mit Software anderer Leute zu tun: Projekte wie die geschilderten tragen dazu bei, das noch mehr Leute denken sie könnten Software schreiben. Während sie in Wirklichkeit nur anderer Leute Vorlagen nachvollziehen und vielleicht mal links und rechts ein paar Daten umtauschen. Ich bin sehr für einen kreativen und unbelasteten Umgang mit Technik, um den Talenten einen Einstieg zu ermöglichen. Eine Generation Profi-Programmierer werden wir damit nicht erschaffen.

    1. Das ist ja auch gar nicht die Zielstellung. Ich bin auch keine Software-Entwicklerin geworden, hab aber eine hohe Technikaffinität und auch ein solides grundlegendes Verständnis, was mir im Job durchaus geholfen hat bislang.

      Mir geht es v.a. darum, dass die Medienzeit nicht leicht apathisch und passiv vor dem Rechner verbracht wird, sondern dass die Kreativität und der Phantasie angeregt werden.

  8. Theoretisch einverstanden, in der Praxis tw. schwierig. Was bei dem einen Kind gut klappen würde, würde bei dem anderen Kind nicht gut klappen. Da besagtes zweites Kind Gerechtigkeitsfan ist, würde es im Leben nicht einsehen, dass Kind a) keine zeitliche Einschränkung in Mediendingen bekommt, es selbst aber doch.
    Nun ist es so, dass die Kinder liebend gerne Minecraft, Scratch, Videoschnittprogramme oder EV3 nutzen. Aber sehr schnell spitz gekriegt haben, dass diese Beschäftigung mit dem Computer elterngerecht sind. Also wird die zugeteilte Computer-/Handyzeit mit Youtube und Games gefüllt, um dann zu kommen, um nach Extrazeit für „kreative/sinnvolle“ Computerarbeit zu fragen. Gäbe es keine zeitliche Einschränkung, würden aber oft Youtube und Games favorisiert.
    Das finde ich ausgesprochen schwierig. Es kann für ein Kind in seiner Entwicklung nicht gut sein, die wenigen Stunden Freizeit vor einem Bildschirm zu verbringen. Und ist das Handy eingeschränkt oder weg, dann spielen die Kinder wie verrückt Lego, malen, gehen in den Garten etc. Das heißt, dann bekommen sie tatsächlich auch die vielfältigen Sinneseindrücke, die für ihre Entwicklung wichtig sind.
    Was macht man also mit einem Kind, das sich komplett einsaugen lässt von der digitalen Welt. Da glaube ich tatsächlich: Leitplanken rechts und links helfen ihm (klare Absprachen/ Begrenzungen, die immer wieder neu ausgehandelt und dem Alter angepasst werden).
    LG Theresa

    1. Ja, jedes Kind ist anders und kann sich mal besser, mal schlechter regulieren. Ich finde auch, dass es eine Frage des Alters ist. Kleine Kinder würde ich auch nie sich selbst überlassen (auch nicht vor dem Fernseher im übrigen).

      Was „die wenigen Stunden Freizeit angeht“ – gutes Stichwort: wir haben so wenig frei gestaltbare Zeit, dass bestimmte Dinge gar keinen Platz haben: Sowas wie z.B. Sandmännchen schauen haben wir nie geschafft.

      Solange die Kinder klein waren, waren wir nachmittags eigentlich immer auf dem Spielplatz. Da war auch für die oben beschriebenen Tätigkeiten bestenfalls am Wochenende Zeit.
      Wir sind ehrlich gesagt noch nie praktisch in die Verlegenheit gekommen unkontrolliert irgendwas stundenlang zu machen.

  9. Schöner Artikel! Ich finde produzieren auch super, seit ein paar Monaten gehen wir beispielsweise zu den CoderDojos hier, seit Freitag haben wir den BBC MicroBit (auf den kam ich auch über den Calliope, der mir zu teuer war), das Kind hat auch schon Scratch ausprobiert und besitzt einen MindStorms.

    Tatsächlich begrenze ich beim Konsumieren aber schon, das Kind ist da immer noch nicht besonders gut im selbst regulieren. Gilt aber beispielsweise auch beim Lesen, da gab es schon mehrere durchgelesene Nächte an Schultagen – da ist es meiner Meinung nach (noch) an mir zu lenken, wenn kein Lerneffekt einsetzt.

    1. Das mit dem Lesen kennen wir auch.
      Im Schlafzimmer ab 21h (je nach Alter) haben vielleicht all die Sachen nicht unbedingt was beim Kind zu suchen (zumindest wenn man schon ein paar Mal gesagt hat: 21h ist Schlafenszeit)

  10. Ich unterschreib das alles.

    Der Calliope Mini ist übrigens absolut genial. Ich bin Mentorin bei einem CoderDojo und wir hatten am Sonntag das erste Mal mehrere Calliopes am Start, die von mehreren Kindern ohne große Erklärung stundenlang programmiert wurden. Und da haben wir noch nicht mal ansatzweise alle Möglichkeiten ausgeschöpft (auch als Mentorin muss man sich da erstmal reinfitzen).
    Bei dem CoderDojo hatte ich auch das erste Mal den Fall dass ein Kind sich sogar nicht für Computerkram interessiert. Seine Eltern (oder zumindest sein Vater) war aber der Meinung das Kind dürfe ja nicht nur konsumieren (soweit ich das überblicke, bestand sein Konsum aus Minecraft-Spielen auf dem Handy) und müsse mal was selbst machen. Das hat natürlich nicht funktioniert. Ich habe dem Jungen dann erklärt dass es ok ist, sich dafür nicht zu interessieren (er hat andere Hobbies) und wir niemanden zu irgendwas zwingen, dafür ist ein CoderDojo nämlich nicht da.

  11. Erstmal:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************
    Genau!
    *****************/KOMMENTAROMAT**********************

    Und dann:
    Die Kinder (17, 15) haben hier nie Vorgaben für ihre Online- oder Computerzeit bekommen. Im Ergebnis hat es sich so hingeruckelt, dass beide ein durchaus aktives Offline-Leben haben, so richtig mit Freunde treffen, Sport und Musik machen und so weiter, und dass die Onlinezeit mit verschiedenen Aktivitäten gefüllt ist. Der eine guckt gern Nachrichten, Tatort und Musikvideos, der andere Downhill-Races und Autorennen, und beide spielen gern, sei es League of Legends oder Taktikshooter. Neulich war die halbe Familie in Hamburg in der Arena, um das LoL-Europafinale live zu gucken
    https://twitter.com/axaneco/status/856176415565373441
    Also, ich würde soweit gehen zu sagen: OK, ist auch ein Sport. Man würde dem Kind ja auch kaum verbieten, Schach zu spielen. Hinzu kommt: E-Sports wie LoL kann man vielleicht bis Mitte 20 machen, danach lässt die Reaktionsschnelligkeit schon soweit nach, dass die Jüngeren deutlich besser sind. Und wenn das Kind interessiert und begabt ist, dann sollte man es fördern, wie man es auch in einem anderen Sport oder einer Kunstrichtung fördern würde.

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