Lego Ausstellung „The Art Of The Brick“

Lego Munch "Der Schrei"

Lego Munch Seitenansicht "Der Schrei"Wie gestern berichtet, waren wir am Wochenende in Hamburg um uns die Lego Ausstellung „The Art Of The Brick“ anzuschauen.

Korrekter wäre wahrscheinlich zu sagen, sich die Ausstellung des Künstlers Nathan Sawaya anzuschauen, der mit Legosteinen arbeitet.

Der Eintrittspreis ist ziemlich knackig und übertrifft sogar die absurden Preise, die man zahlt, wenn man mit Kindern ins Kino oder in den Zoo geht. Ich habs mir mit dem Argument „macht man eben nur einmal“ schön geredet und schließlich sind wir in der Familie alle große Legofans.

Mit Lego kann man schon eine Menge machen. V.a. mit Lego Duplo, das wie Rapid Prototyping funktioniert. Ich hab z.B. mal Kind 1.0 bis 3.0 als Legobauwerke nachgebaut. Gerne hätte ich auch ein paar Millionen Steine, mit denen ich lustige Dinge nachbauen kann.

Jedenfalls, die Ausstellung ist durchaus sehenswert (wenn man erstmal das Geld ausgegeben hat, dann denkt man das), wenngleich sie mich v.a. im Bereich der zweidimensionalen Umsetzungen und nicht im Bereich der Skulpturen überzeugt hat.

Meines Erachtens ist es auch nicht so wirklich Kunst sondern eher sowas wie eine Handwerksausstellung. Ich war zu faul alle Beschreibungen zu den Exponaten zu lesen und mir die die selbsthuldigenden Videos anzuschauen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es gute technische Lösungen gibt, hochzurechnen welche und wie viel Steine man braucht, um eine bestehende Skulptur nachzubilden. Vielleicht muss ich aber auch nur nochmal das Buch „Das kann ich auch!: Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“ (Amazon-Werbelink) lesen. Aber ob das am Ende hilft, bleibt fraglich (siehe Hackfleischbesprechungen).

Ich habe leider nicht nachgezählt, es wird mit „über 100 Exponate“ geworben – diese Zahl möchte ich doch eher anzweifeln [1]. Selbst mit Audio-Guide, die es für Kinder und Erwachsene kostenlos gibt, braucht man lediglich knapp 1,5 Stunden um die ganze Ausstellung zu erkunden.

Es ist in der Ausstellung trotz zahlreicher Ventilatoren sehr stickig. Wahrscheinlich möchte man deswegen auch gar nicht länger als 1,5 Stunden brauchen.

Ganz am Ende der Ausstellung gibt es noch fünf große Kisten mit Legosteinen, an denen man sich selbst ausprobieren kann.

Amüsant ist es dem Künstler zuzuhören, wie er sich selbst lobt. Immer wieder lässt er im Audioguide verlauten: „Die Herausforderung habe ich an dieser Stelle sehr gut gemeistert“, „Die Umsetzung ist mir doch sehr gut gelungen.“ und „Man muss schon einiges an Geschick mitbringen um dies erschaffen zu können.“ An den Wänden kann man dann weitere Selbstzitate seiner Genialität finden. Vielleicht ist diese Attitüde auch nur sehr amerikanisch und kam uns deswegen so albern vor…

Dennoch. Die Ausstellung hat einige schöne Highlights und ist für Kinder gut geeignet einige der großen Werke der Kunstgeschichte näher kennenzulernen. Sie ist quasi wenn man die Analogie zum Essen ziehen darf „convenience food“. Nichts anspruchsvollen, aber auch nicht zu platt und man nimmt etwas mit.

Gut die Hälfte der Ausstellungsstücke sind Legointerpretationen bestimmter Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. Ein weiteres Highlight ist das 80,020 Steine große Dinosaurierskelett, an dem der Künstler einen ganzen Sommer arbeitete.

Kind 3.0 war zu meiner Überraschung am meisten vom Nachbau des Parthenons begeistert (es ist wirklich imposant zwischen den Säulen durchzuschauen und sich das mächtige Bauwerk in Originalgröße vorzustellen. Leider hab ich es einfach nicht geschafft ein gutes Foto zu machen…)

Kind 2.0 war insgesamt etwas gelangweilt.

Meine Highlights waren der Nachbau eines Glasfensters der Nordrosette in der Kathedrale von Chartres sowie die Darstellung des Drucks „Die große Welle vor Kanagawa“.

Glasfenster und Lichtschatten

IMG_7407

IMG_7408

tldr: Wenn es regnet (soll ja vorkommen in Hamburg) und man zu viel Geld hat, macht man als Legofan nichts falsch, wenn man sich die Ausstellung anschauen geht.


[1] Wer noch hingeht, bitte für mich nachzählen.

12von12 im Mai

Der 12. Mai ist so unaufregend wie jeder andere 12. eines Monats. Dafür ist die Aktion 12von12 schließlich da: Alltag zeigen.

Der Frühling ist da! Wenn morgens um 6 Uhr mein Wecker klingelt, ist das Zimmer schon hell.

IMG_7151

Leider bedeutet Frühling dieses Jahr unerwarteterweise wieder Heuschnupfen. Ich hatte das vor Jahren stärker, dann jahrelang nichts und dieses Jahr wieder richtig heftig. Die Haut juckt, die Schleimhäute angeschwollen, Nase läuft, Augen tränen, ich fühle mich wie einmal durch die Mangel gezogen. Ohne meine tägliche Dröhnung geht gar nichts. Könnt ihr da was empfehlen? Ganz weg bekomme ich meine Beschwerden nicht.

IMG_7153

Ich mache heute Homeoffice. Um 9.10 Uhr habe ich ein kurzes Interview mit dem rbb Inforadio im Rahmen des Themenkomplexes „Das vernetzte Ich“ – es geht um Eltern-Blogs. Mir gefällt das Interview. Die Fragen waren gut und nehmen Eltern-Blogs ernst.

IMG_7157

Dann gehts an die Arbeit. Da ich 6 Uhr aufstehe, habe ich gegen 10 Uhr meistens schon wieder Hunger. Zuhause mache ich mir deswegen, während die Kinder frühstücken Snacks. Das geht viel besser als im Büro. Da ist es dann irgendwann doch eher ein Brötchen oder was Süßes.

IMG_7159

16 Uhr bin ich fertig. Da Kind 3.0 nicht so gerne vor Schließung aus der Kita abgeholt wird (es ist wirklich so, ich werde oft beschimpft, warum ich denn jetzt schon wieder so früh komme und ob ich nicht noch einkaufen gehen könnte…), habe ich noch 30 min Zeit über The Good Wife zu schreiben. Die letzte Folge habe ich gestern Abend gesehen. Der Abschied fällt schwer, aber ich bin zufrieden mit dem Ende.

Ich wurde öfter gefragt, ob ich wirklich so schnell blogge. Ja, ich blogge so schnell. Nur sehr selten brauche ich länger als eine Stunde pro Beitrag.

IMG_7161

Ich hole Kind 3.0 im Kindergarten ab, wir gehen Eis essen und dann noch auf den Spielplatz. Kind 2.0 hängt mit den eigenen Freundinnen und Freunden ab. Ich bin total begeistert von seiner Selbständigkeit.

IMG_7163

Da ich keine großen Monstermonatseinkäufe mag, kaufe ich alle 2-3 Tage Gemüse, Obst und Kleinigkeiten frisch ein. So wie die anderen 200 an Kasse 1, 2 und 3 (nicht im Bild).

IMG_7165

Wir kommen nach Hause. Kind 2.0 ist schon da und hat den Tisch gedeckt: „Mir war so langweilig“. (Hab ich schon mal erwähnt, wie toll dieses Kind ist? Es hängt auch Wäsche ab aus Langweile oder staubsaugt…)

IMG_7167

Es gibt Knäckebrot mit Avokado und Salat. Naja und Schinkenbrot. Die Kinder essen Toast mit Salzbutter und essen Erdbeeren.

IMG_7169

Ab 19 Uhr fangen wir an die Kinder ins Bett zu bringen. Was eigentlich 10 Minuten in Summe dauern könnte, dauert meist 45 Minuten. Nach 12 Jahren mit Kindern, bin ich es so leid immer das selbe zu sagen. Ich wüsste gerne einen Ausweg aus der „Putzt die Zähne! Putzt endlich die Zähne! DIE ZÄHNE PUTZEN!“ (das selbe mit Schlafanzug anziehen)-Falle. Gebt mir pädagogische Ratschläge!

IMG_7171

Dann vorlesen und singen. Das könnte schön sein. Ich lese gerne vor. Aber auch hier: erst die lange Phase des Buchaussuchens, dann die lange Phase der Was-genau-lesen-wir jetzt.

Ich darf auch meistens keine Bücher lesen oder abgeschlossene Geschichten – sondern z.B. Lexikaeinträge, Suchbilder oder Einträge aus Klebealben. Oder Conni. Wobei alle Conni-Büchlein gerade im Urlaub sind. Wenn ich aber 10 Seiten über Abelisauren, kylosauren, Dilophosauren, Halticosauren, Ichthyosauren, Styracosauren und Titanosauren lesen muss, dann werde ich irgendwann verrückt. Manche Saurier muss ich mir zusammenbuchstabieten wie eine Erstklässlerin. Lest mal flüssig laut in einem durch: Micropachycephalosaurus

IMG_7175

Die Kinder schlafen. Wir schauen Game of Thrones. OMG!

(Schön ist, wenn man bei 12von12 lange genug mitmacht, kann man schauen, was man letztes Jahr am 12. Mai gemacht hat)

Pictoplasma 2016

Seit 2009 kenne ich das Pictoplasma-Festival. An Qualität hat die Ausstellung seitdem nicht verloren – lediglich am Punkt Besucherfreundlichkeit könnte gearbeitet werden.

Seit 2009 besuche ich regelmäßig das Pictoplasma Festival – genauer gesagt – den Ausstellungsteil des Festival. Neben den Ausstellungen gibt es zahlreiche Vorträge, Workshops, Partys und Screenings, die mir bislang leider entgangen sind.

Das Festival findet immer irgendwann im Mai statt und dieses Jahr parallel zur re-publica und blogfamilia, so dass ich nur das Wochenende Zeit hatte, mir die Orte anzuschauen, die ausstellen. („Orte“ übrigens, weil es manchmal nur Mauern sind, die man anschauen kann)

Die Selbstbeschreibung des Festivals lautet wie folgt:

The festival showcases latest trends in figurative character design, from fine to urban arts, illustration, animation and graphic design. Creators, producers and fans meet for an unconventional conference with cutting-edge artist presentations, curated screening programmes bring the latest animation eye-candy to the big screen, and a series of exhibitions and group-shows invite visitors to experience original works and outstanding character craftsmanship.

Die erste Ausstellung war noch im Haus der Kulturen der Welt, dann gab es ein Konzept, das sich Character Walk nannte und in der Praxis so aussah, dass es mehrere Routen nah zusammenliegender Galerien gab, die unterschiedliche KünstlerInnen ausstellten.

pictoplasma: Aafke Mertens, In Search for Metstli
Aafke Mertens, In Search for Metstli
2016 ist nicht besucherfreundlicher als 2009

In der Zwischenzeit ist der Character Walk allerdings so weit verstreut, dass es eher sowas wie Caracter Hiking – die drei Tages Tour geworden ist. Die meisten Werke sind derzeit in der Urban Spree Galerie zu sehen. Für alle anderen Sachen muss man laufen. Manchmal 10 min von einem Ort zum anderen, um dann drei Ausstellungsstücke zu sehen. Kann man machen und bei schönem Wetter kein Problem – so richtig besucherfreundlich ist es nicht (zumal man auch zwischen den Stadtbezirken wechseln muss – einige Galerien sind in Mitte, andere in Friedrichshain und ein Teil in Neukölln).

Irgendwie finde ich das schade.

Ich habe schon 2013 über die mangelnde Zugänglichkeit der Pictoplasma geschrieben:

Die Organisatoren solcher Festivals scheinen so – nennen wir es – betriebsblind zu sein, dass sie nicht mehr die Perspektive des (Kunst)Konsumenten einnehmen können und mit Worthülsen und so verwirrend die einzelnen Projekte beschreiben, dass man (zumindest ich) absolut nichts mehr versteht. Ich klicke mich durch die Webseiten und bin froh, wenn ich rausfinde, zu welcher Zeit die Ausstellung überhaupt stattfindet. Der Rest – böhmische Dörfer.

Ohne die entsprechenden Bilder, die Werke der Künstler zeigen, käme ich nie auf die Idee mir das Ganze anzuschauen.

pictoplasma: Jan de Coster, Robots on the Brink of Consciousness
Jan de Coster, Robots on the Brink of Consciousness

Vielleicht will das Festival aber gar nicht zugänglicher sein. Vielleicht geht dann auch der Zauber verloren? Ich weiß es nicht…

Um alles zu sehen, muss man einmal quer durch die Stadt

Ich habe mir für jeden Stadtteilwalk eine Google Karte angelegt (unten eingeblendet der Mitte-Walk).  Aufwändig und leider fällt mir wie jedes Jahr zu spät ein, rechtzeitig darüber zu bloggen und die Karte öffentlich zu machen, so dass andere sich die Arbeit nicht machen müssen. Für 2017 stelle ich mir einen Reminder.

Warum die Organisiatoren nicht die selbe Idee haben, ist mir rätselhaft. Das Festival ist sehr mediennah und eine App würde perfekt in das Format passen. (Vermutlich verpassen sie das Jahr für Jahr wie ich).

pictoplasma: Astrid Sattler, Stoned Olives
Astrid Sattler, Stoned Olives
Los geht’s! Heute ist die letzte Gelegenheit…

Dieses Jahr stellen die KünstlerInnen an insgesamt 14 Orten aus. Heute ist leider schon der letzte Tag, um die Arbeiten der insgesamt 23 KünstlerInnen zu sehen. Gute Startpunkte sind die Villa Elisabeth
in der Invalidenstr. 3, 10115 Berlin oder das Urban Spree, Revaler Str. 99
10245 Berlin. Dort (und an allen anderen Orten auch) liegen Flyer aus, die Auskunft über alle Orte und KünstlerInnen geben. Die Flyer enthalten auch kleine Karten, mit denen man sich orientieren kann.

Der Besuch der Pictoplasma ist übrigens kostenlos.

pictoplasma: Wilfried Wood, Queen
Wilfried Wood, Queen

12 von 12 im April

Ich bin eine unerschütterliche Optimistin. Immer wenn ich nach 24h ins Bett gehe (zur Zeit fast jeden Tag), glaube ich fest daran, dass die Kinder mich ausschlafen lassen werden. Um 7 Uhr kommt erst Kind 3.0 kuscheln (was bedeutet: Kopfnuss, Kinnstoß, Bein zerdrücken, in den Magen treten) und ca. 15 min später Kind 2.0 (Das sind übrigens die Kinder, die unter der Woche kaum zu wecken sind).

start

Wir schaffen es trotzdem so zu trödeln, dass wir zu spät zu der Frühstücksverabredung kommen. Es ist 10 Uhr. ZEHN!
Das Frühstück im Schönbrunn ist solide. Der Kaffee zum Weinen – ungefähr so wie die Wartezeiten. Jeder probiert mal von der Erdbeermarmelade. Wir fassen einhellig den Beschluss, dass Rosmarin enthalten ist und fragen die Bedienung, die aber eine andere Meinung hat: „Ik glob nich, dass da was drinne is.“
(Es war: Lavendel)

frue

Nach dem Frühstück schlendern wir durch den Park. Kind 3.0 ist wütend, weil es noch nicht auf den Kletterfelsen kommt. Ich bin grausam: Wo ein Kind nicht alleine drauf kommt, kommt es auch nicht alleine runter. Wir spielen alternativ 10 Millisekunden Fussball. Ich weiß nicht warum oder wie das passieren konnte, aber ich spiele ziemlich passabel Fussball. Jedenfalls die ersten 10 Millisekunden.

kl

Der Frühling ist da. Wir sehen den ersten Kohlweißling des Jahres.

4

Endlich ist es so warm, dass wir wieder Eis essen können. D.h. jede/r bestellt sich eins und dann muss man immer bei den anderen pro-ho-bieren. Ich liebe Haselnusseis, aber das hier ist so schlecht, dass ich es nicht fertig esse. Ich hab Milchreiseissehnsucht.

eis

Die Fohsi… Fositz… Fohosyt… Forsi… Forsyzt… die gelben Blüten an den Sträuchern blühen prächtig.

6

Zurück in der Wohnung machen wir die Schul- und Sportsachen für den Montag fertig. Wir finden ein Präsent (und dass obwohl ich einen wöchentlichen Reminder für Freitag, 17h eingerichtet habe: „Schulranzen ausleeren!“)

7

Als die Kinder im Bett sind, laufe ich zur Vorbesprechung der Familiensendung im Der Sender. Irgendwas ist an diesem Bild, das instagram Angst macht. Die App verweigert das Hochladen.

9

Meine kühnsten Träume werden wahr, als ich bei Kaffeenerd leitmedium bin. Ich bekomme noch einen Kaffee.

11

Am Rückweg freue ich mich wieder über die Berlin Skyline.

10

Und auf den Montag. Denn da startet die neue Staffel Game of Thrones (zu der ich dann leider einschlafe).

jon

Augen und Ohren zuhalten und NANANANA schreien, lässt das Wahlergebnis leider nicht weggehen

Am Wochenende viel über das Infinite-Monkey-Theorem nachgedacht. Es besagt, dass ein Affe, der unendlich lange zufällig auf einer Schreibmaschine herumtippt, fast sicher alle Bücher in der Nationalbibliothek Frankreichs schreiben wird.

Wenn ich es also richtig verstehe, geht es darum, dass diese Werke also nicht Ergebnis unglaublichen Intellekts oder Talentes sind, sondern im Grunde hm… ein Zufallsprodukt, das früher oder später irgendwer hervor gebracht hätte.

Das fiel mir ein, als ich mir die Wahlergebnisse des U18 Projektes angeschaut habe.

 

Bildschirmfoto 2013-09-23 um 12.09.48

 

 

 

 

 

 

 

Im U18 Projekt können Kinder JEDEN Alters neun Tage vor den tatsächlichen Bundestagswahlen wählen gehen. Im Vorfeld dieser Wahlen, werden verschiedene Informationsangebote rund um die Parteien, deren Kandidaten und Programme geboten.

Natürlich nehmen hauptsächlich Teenager an dem Projekt teil. Der Tabelle der Altersverteilung kann man aber auch entnehmen, dass Einjährige teilgenommen haben. Faszinierend. Abgesehen davon, dass die sehr wahrscheinlich nicht lesen konnten, haben die es immerhin geschafft zwei Kreuze an die richtige Stelle zu machen – also gültig zu wählen. Gleiches gilt für die Zwei-, Drei- und Vierjährigen. Ob die tatsächlich darüber Auskunft geben können WAS sie eigentlich gewählt haben und v.a. auch WARUM sie das gewählt haben, wäre auch spannend zu wissen.

Für mich ist das Wahlergebnis der U18 Wahl ziemlich erschütternd. Ich kann mir gut vorstellen, warum Kinder „Piraten“ (12,1%) wählen. Eine Partei, die  „Dinosaurier“, „Ritter“ oder „Elfen“ heißen würde, würde bei dieser Zielgruppe sicherlich ähnlich gut abschneiden. Auch kann ich den hohen Anteil für die Grünen (17,0%) gut nachvollziehen. Unter Natur, Umweltschutz, Friedensbewegung (gibts die nach den 90ern eigentlich noch?) können sich Kinder wahrscheinlich auch was vorstellen. Was aber ist mit der CDU (27,1%!), der SPD (20,4%) und den Linken (7,8%). Das würde mich wirklich interessieren!

Leider haben meine Kinder an der U18 Wahl nicht aktiv teilgenommen, weil ich erst nach den Wahlen von dem Projekt erfahren habe. (Kind 1.0 kannte das Projekt übrigens und ist aus Politikverdrossenheit gar nicht erst hingegangen, wie wir durch Nachfragen erfahren haben, Kind 2.0 hätte die Grünen gewählt, weil es die Natur liebt und Kind 3.0 findet die Piraten cool weil die Messer haben und schreien, kann sich aber auch gut vorstellen die FDP zu wählen, denn gelb ist seine Lieblingsfarbe und die gelben Ballons sind schon sehr schick…)

Jedenfalls wie auch immer diese Ergebnisse zustande kommen … um das Infinite-Monkey-Theorem an den Haaren herbei zu ziehen – vielleicht ist das alles einfach nur Ergebnis irgendwelcher Zufallsentscheidungen? Knick Knack ein Paar Synapsen knistern und schwupps hat man ein Kreuzchen bei einer Partei gemacht.

Ich gestehe ganz ehrlich: Ich habe viel gelesen, den Wahl-O-Mat gemacht, war auf der Abgeordnetenwatch Seite etc. und habe mich trotzdem fünf Meter vor dem Wahllokal bei meiner Zweitstimme umentschieden, weil mir erst da schuppenartig von den Augen fiel, dass es so oder so eine absolute Mehrheit für die CDU/CSU geben würde oder aber eine große Koalition. Beides furchtbar.

In der Wahlkabine starrte ich dann ein bisschen auf meinen Wahlzettel und fragte mich, warum die Position der Parteien bei der Zweitstimme eigentlich nicht durchpermutiert werden. Anstatt dessen stehen die Parteien mit den meisten Stimmen immer oben. Ist das denn korrekt so? Gibt es nicht eine Art Tendenz immer das anzukreuzen, was oben ist, weil man vielleicht gar nicht bis unten liest? (Es sei denn natürlich man hat sich vorher schon entschieden was ganz anderes zu wählen, dann sucht man aktiv danach). Wäre es dann nicht neutraler die Reihenfolge der Platzierungen nach einem Zufallsprinzip zu erzeugen?

Jedenfalls. Ich hab jetzt nicht die Wahlergebnisse der letzten 40 Jahre durchgeschaut – aber vielleicht gibt es ein Quarter-Choice-Theorem, das 60% der Verteilung von Wahlergebnissen vorhersagt und der Rest, das ist dann wirklich der Anteil an Menschen, die einen Grund haben ihr Kreuz an eine bestimmte Stelle zu setzen?

Ich bin so schrecklich deprimiert über das Wahlergebnis. Ich habe gelernt: Deutschland – das sind nicht die Großstädte. Deutschland – das ist schon gar nicht Berlin. Ich lebe in einer beschaulichen Filterbubble.

Bildschirmfoto 2013-09-23 um 08.43.40

Immerhin nicht nur im Internet sondern auch im RL. Das Wahlergebnis in meinem Kiez, ist wenigstens ganz hübsch (siehe Grafik links).

Den anderen Menschen drücken offensichtlich ganz andere Themen. Das Wahlergebnis zeigt, Themen wie anlasslose Vorratsdatenspeicherung, Einschränkung der Grundrechte durch einen Überwachungsstaat, eine innovative Familienpolitik, die auch Chancengleichheit im Beruf begünstigt und Mindestlohn – das ist alles wurscht oder zumindest von völlig anderen Vorstellungen und Wünschen geprägt.

Ich habe gehört, dass die U18 WählerInnen v.a. von der Führungspersönlichkeit von Angela Merkel beeindruckt waren. Das scheint bei den Ü18 WählerInnen nicht anders zu sein.

Angela Merkel ist der Fels in der Brandung. Sie steht Sachen einfach aus. Aus der Kohlära kenne ich das noch. Abwarten und Tee trinken und in der Zwischenzeit alles verkniffen weglächeln. Anscheinend ist es aber das was die Menschen wollen. Beharrlichkeit, Ausdauer, Vorhersehbarkeit. Die CDU hat ein Gesicht. Es lässt sich ein stabiler Erwartungshorizont bilden und es ist nicht zu befürchten dass irgendetwas unvorhersehbares passiert. Das überhaupt etwas passiert.

Ich wünsche mir eine Minderheitenregierung der CDU/CSU. Auf die 5 (?) fehlenden Plätze ist doch geschissen. Sollen die das mal unter sich ausmachen. Bleibt die Hoffnung, dass die CDU/CSU dann in vier Jahren keinen Sündenbock hat, dem sie alle Fehler und nicht getroffenen Entscheidungen in die Schuhe schieben kann. Und es wäre für mich auch höchst spannend zu sehen, was mit der schönen Einigkeit der Union passiert, wenn die sich wirklich mal an Themen reiben.

Berlin, mein schmuddeliger Freund

berlinAufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt (eigentlich einer „großen Kreisstadt“), in der jeder jeden kennt – zumindest entfernt genug, um über ihn zu sprechen. Ich war die Tochter des Italieners und noch heute kennt jeder meinen Namen. Mein Vater, der Italiener mit dem roten Sportauto, wird auch noch 25 Jahre nachdem ich dort weg gezogen bin, angesprochen, ob er nicht mein Vater sei und neugierig gefragt, was ich denn so mache.
Später ziehe ich in ein Dorf und als ich mich ummelden gehe, sagt die Beamtin „Das wird aber auch Zeit, sie wohnen jetzt schon beinahe drei Monate hier!“. Das Ummeldeformular ist fast schon vorausgefüllt. Im Grunde muss ich nur unterschreiben.

Zum Studieren schickt mich die ZVS nach Bamberg. Köln und Berlin habe ich als Wunschstädte angegeben.
Bamberg ist wie eine Playmobilstadt. Kleine, bunte Häuser, manche schief. Selbst die pompösen Barockbauten sehen aus wie aus verblichenem Plastik. Pastelfarben und oft sind die Ornamente der Fassaden nur auf die Oberfläche gemalt.
Vor allem ist es sauber. Alles ist sauber. Die Häuser, der Boden, die Wände. Alles eben.
Mein Professor, der aus Berlin kam, sagte einmal: „Immer wenn ich Berlin vermisse, würde ich gerne mit einem Edding durch die Innenstadt laufen und alles taggen. Dann wäre es hier fast so schön wie in Berlin.“

So wie die Städte waren, so kamen mir die meisten Menschen vor. Hochglanzpoliert von außen. Alle ansehlich. Alle redlich. Die Kleidung fleckenlos und gebügelt. Sehr darauf ausgerichtet was MAN tut oder was MAN nicht tut. Mit parallelen Lebensläufen. In der Studienzeit gab es noch die ein oder andere Freiheit, ein Auslandsaufenthalt vielleicht, ein Paar Diskobesuche. Das wars.
Es wird geheiratet, die Eltern der meisten stellen einen Teil des Erbes zur Verfügung, es werden Häuser gebaut. Dann kommt die Heirat und die Männer gehen arbeiten. Die Frauen hingegen, die bleiben mit den Kindern zuhause, Kinderbetreuung gibt es frühstens ab drei Jahren. Richtig findet man es jedoch nicht die Kinder fremdbetreuuen zu lassen. Wofür hat das Kind die Mutter? Wofür hat das Haus den großen Garten?

Ich habe mich falsch gefühlt bis ich nach Berlin kam. Es wäre gelogen zu behaupten, dass ich mich gleich wohl gefühlt hätte. In erster Linie war ich überwältigt von Berlin und bin eigentlich ohne Freundinnen gar nicht vor die Tür. Alles war zu groß und zu viel. Die Stadtteile, die Menschen, die Vielfältigkeit. Alles war anders. Schmutzig, getagged, voller Graffiti. Nur wurde das nicht überstrichen.
Ich habe mich in Berlin auch nicht richtig gefühlt, aber eben nicht mehr auffallend oder unpassend. Ich war nicht mehr die mit den roten Haaren. Das hat mir schon gereicht.

berlin2Bald bin ich 14 Jahre in Berlin und ich möchte wirklich nicht mehr weg. Ich mag Berlin so sehr, weil es hier ein Plätzchen für jede Existenzform gibt. Von Berlin-Moabit bin ich nach Mitte gezogen und in der Zwischenzeit lebe ich in Friedrichshain. Wenn ich Heimweh nach Westdeutschland habe,  gehe ich in die Spandauer Fußgängerzone oder laufe ein bisschen durch Wilmersdorf. Gemessen am Berliner Spektrum bin ich ganz schön spießig. Ich bin verheiratet, wir haben Kinder, beide berufstätig. Mein Mann bügelt sogar seine Hemden.

Aber sobald wir unsere Lebensblase verlassen, komme ich mir vor wie dieser eine Junge von den Peanuts, der seine schmuddelige Decke hinter sich zieht, die kleine Dreckwolken in die Luft pustet. Oder wie die Flodders.
Es ist als, ob wir das Chaos und die Berliner Schmuddeligkeit mit uns ziehen. Ich finde uns plötzlich auffallend, laut und chaotisch.
Für ein Paar Tage ist das OK und ich erfreue mich in Heringsdorf oder Bamberg, wenn wir dort zu Besuch sind, der sauberen Fassaden. Am Ende bin ich aber immer wieder froh, nach Berlin zurück zu kommen.
Berlin ist für mich ein schmuddeliger Freund, den ich sehr gerne habe. Berlin ist für mich so unverstellt, dass ich mich ermutigt fühle auch so sein zu können wie ich mich fühle – wie ich bin. Berlin ist wie ein Freund, der einen gerne hat, auch wenn man gerade erst aufsteht, die Haare zu Berge stehen und man dringend mal Zähne putzen müsste.

berlin3

 

Du bist nicht schön
Und das weißt du auch
Dein Panorama versaut
Siehst nicht mal schön von weitem aus
Doch die Sonne geht gerade auf
Und ich weiß, ob ich will oder nicht
dass ich dich zum Atmen brauch

Peter Fox, Schwarz zu blau

Macht Berlin zum Gentrifizierungsfreilandmuseum

Meine ausgeglichene, milde Phase scheint vorbei. Leider muss ich mich ständig über Dinge aufregen. Zuletzt über Anwohner eines Gebäudekomplexes, der einen Sportverein beherbergt, in dem meine Kinder Sport machen. Nachdem mir nämlich sieben Mal gesagt wurde, dass wir bitte keine Fahrräder abstellen sollen (was zumindest ich nie getan hatte – und abgesehen davon konnte ich die zahlreichen „Hier keine Fahrräder abstellen!“-Schilder sehr gut lesen), wurde uns untersagt, den Rasen zu betreten und die kleineren Geschwisterkinder am Spielplatz spielen zu lassen. Ich habe mich deswegen entschlossen Schilder zu basteln, zu laminieren und an passende Stellen ordentlich aufzuhängen. Man soll sich wenigstens erinnern können, wie es früher war. Jede/r ist herzlich willkommen weitere Schilder zu ergänzen und zur Verfügung zu stellen, so dass nach und nach die Stadt mit schönen Schildern verziert ist.

Mein erstes lautet:

Gentrifizierungsfreilandmuseum 

–    Station 1: Ehemaliger öffentlicher Spielraum –

Sie befinden sich inmitten eines dicht besiedelten Gebiets, welches vor der Gentrifizierung ein gern bespieltes Areal war. Nachdem die alten Gebäude abgerissen und durch Luxus-Townhouses ersetzt wurden, zogen Menschen hierher, die gerne 1.600 Euro und mehr für Kaltmiete auf durchschnittlich 100 Quadratmeter ausgeben. Das Areal wurde durch Mauern vom Rest getrennt und man erbaute drei Spielplätze. Diese Spielplätze sind ausschließlich den Anwohnerkindern vorbehalten, die sich bitte angemessen lautlos zu verhalten haben. Der gesäte Rasen ist empfindlich und deswegen nicht zu betreten. Für Zucht und Ordnung wird durch die Anwohner gesorgt. Notfalls auch unter Zuhilfenahme der Polizei.

Station 1: Ehemaliger öffentlicher Spielraum (PDF)
Station 2: Traditioneller Marktplatz (PDF)
Station 3: Ehemaliges Kneipenviertel (PDF)

 

Jetzt bin ich erstmal durch mir ranten.

Räbäääähhhh!

Ich habe zwei Eigenschaften, die mir in der Regel das Leben sehr leicht machen. Erstens: Meine Vergesslichkeit. Alles was hässlich ist und mir das Leben schwer macht, blende ich aus und zwei Wochen später erinnere ich mich an nichts. Rückwirkend ist mein Leben perfekt.

In seltenen Fällen vergesse ich Dinge zu vergessen. Da hilft mir meine zweite Gabe: Humor. Worüber ich nicht weinen kann, darüber versuche ich zu lachen.

In sehr seltenen Fällen hilft mir weder das eine noch das andere. So zum Beispiel bei den kinderfeindlichen Menschen, die sich langsam um uns ansammeln. Neulich, als wir Abends um 18 Uhr durchs Treppenhaus gingen, riss einer der Nachbarn die Wohnungstür auf und schrie uns hinterher: „JA GEHT DAS DENN NICHT LEISER? JEDEN MORGEN DIESES GESCHREI UND JEDEN ABEND!!! KÖNNEN SIE DENN NICHT MAL WAS UNTERNEHMEN????“

Es folgte eine ergebnislose Diskussion. Als wir dann weiter nach oben liefen, brodelte es in mir. Ein Tag hat 24 Stunden. Wir kommen in der Regel zwei Mal am Tag an seiner Tür vorbei. Um 8 Uhr und dann abends zwischen 17 – und sagen wir spätestens – 20 Uhr. Es dauert großzügig geschätzt 15 Minuten bis wir in unserer Wohnung sind. 30 Minuten halten wir uns also insgesamt täglich im Treppenhaus auf. 30 Minuten von 1440 Minuten, die ein Tag hat. 2,1% des Tages belästigen wir ihn also mit Kleinkindergeschrei im Treppenhaus. Und das außerhalb der Ruhezeiten (22-6 Uhr, 12-15 Uhr).

Es ist wahr. Das Kind ist im Treppenhaus laut. In der Regel schreit es, weil ich es nicht tragen kann oder will. Dazu ist es zu schwer. Ich habe oft zusätzlich Einkäufe oder ähnliches zu tragen. Ich sage „Bitte sei leise!“ oder „Muss das denn jedes Mal sein?“ und „Geht das vielleicht mal ohne weinen?“ Ich biete meine Hand an. Ich versuche es mit Ablenkung, durch Geschichten erzählen, ich versuche zu motivieren, das Ganze spielerisch zu lösen „Wer zuerst oben ist!“. Ich besteche sogar mit Gummibärchen. Aber es bleibt dabei, meistens schreit das Kind auf dem Weg nach oben. Auch die größeren Geschwister rufen gelegentlich Sachen durchs Treppenhaus. Auch obwohl ich schon hundert Mal erklärt habe, dass ich das nicht möchte. Was soll ich tun? Ich wünsche mir auch, dass wir einfach nach oben gehen. Ohne Geschrei.

Dennoch. Es empört mich, wenn jemand deswegen die Tür aufreißt und rummeckert. Man solle doch mal was tun. JA WAS DENN ZUR HÖLLE? Es sind eben Kinder.

Was ist los mit diesen Menschen, die alle ihre Ruhe brauchen. Absolute Ruhe. Und genauer gefragt: Warum ziehen sie in ein Mehrparteienmietshaus in das Zentrum von Berlin? In Brandenburg ist es auch schön und da kann man für 60.000 Euro ein großes, freistehendes Haus mit keine Ahnung wie viel Tausend Quadratmeter Garten kaufen. Warum nicht einfach dahin ziehen und nach Berlin (vermutlich wegen des Arbeitsplatzes) pendeln?

Ich habe lange überlegt, was zu tun ist. Diskutieren? Hoffnungslos. Gerichtsurteile zum Thema Kinderlärm zusammenstellen und überreichen? Sinnlos. Paradoxe Intervention und dem Nachbarn einen Kuchen backen und wie bei IKEA ein Schildchen dran „Danke, dass Du Dich nicht wegen jedem Scheiss aufregst“? Effektlos.

Ich denke, das einzige was hilft, ist die Verhältnisse gerade zu rücken. Wenn er sich gestört fühlt, dann ist es unangemessen weil wir nur 2% am Tag laut sind. Persönlich fände ich es lohnenswert wenn wir 40-50% der Zeit nerven würden. Deswegen bin ich dazu übergegangen Kindergeschrei aufzunehmen. Immer wenn Kind 3.0 ausflippt, zeichne ich das auf. Ich habe ein schönes Portfolio an lautstarken hysterischen Wutanfällen aufgezeichnet. Oben an der Stelle der Haustür des Nachbarn wo das Kabel zur Haustürklingel in die Wohnung geht, habe ich einen kleinen, leistungsstarken Lautsprecher installiert. Dieser ist über eine Webanwendung ansteuerbar. Wann immer einer von uns Lust hat, drücken wir den Schrei-Button und der Nachbar hört facettenreiches Geschrei aus dem Lautsprecher. Der Kemo Piezo-Minilautsprecher für nicht Mal 4 Euro, der sonst eingesetzt wird, um Marder zu erschrecken, schafft beinahe 120 dB.  Dieser Schalldruck entspricht ungefähr einer gut befahrenen ICE-Trasse. Sobald der Nachbar wutentbrannt die Türe aufreißt, aktiviert er per Lichtschranke einen Not-Stopp. Das Geschrei hört sofort auf. Schließt er die Tür, geht das Gebrüll nach 5 Sekunden wieder los.

Dank dieser Installation geht es mir jetzt wieder besser. Die Welt ist im Gleichgewicht und der Mensch hat einen ECHTEN Grund sich aufzuregen.