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	<title>Das Nuf Advanced &#187; Großstadt</title>
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		<title>Foursquare, wir konnte ich nur ohne Dich leben?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 13:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderbare Technikwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[praktische-tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nutzungsmöglichkeiten von foursquare sind vielfältig und können sogar den Ehealltag bereichern. <a href="http://dasnuf.de/grosstadt/foursquare-wir-konnte-ich-nur-ohne-dich-leben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal überrasche ich mich selbst. Zum Beispiel mit meiner Begeisterung für Foursquare. Foursquare ist so ziemlich das nützlichste Netzwerk der Welt und ich fordere hiermit alle meine FreundInnen auf Mitglied zu werden. Und zwar umgehend!</p>
<p>Ein praktisches Beispiel. In unserer Kita hängt ein Zettel, auf dem sind in einer Spalte die umliegenden Spielplätze vermerkt. In einer weiteren Spalte sind die Wochentage zu finden. Die erste Mutter, die ihr Kind abholt und noch auf einen Spielplatz geht, nimmt zwei Klammern und markiert a) den Spielplatz und b) den Wochentag. Die zweite Mutter, die ihr Kind abholt und auf einen Spielplatz möchte, schaut auf den Zettel und schließt sich der ersten Mutter an. So weit die geniale Theorie.</p>
<p>Praktisch klappt das nicht. Die erste Mutter vergisst traditionell die Klammern zu setzen. Es kommt eine zweite, die daran denkt, geht zu einem anderen Spielplatz, vergisst aber den Tag umzustellen. Die dritte schaut auf die Liste und sieht dass der Tag falsch markiert ist, stellt ihn ein und geht auf einen dritten Spielplatz. Oder die Klammern fehlen. Oder das große Telefonieren geht los. Wer geht noch auf den Spielplatz? Wer ist wann fertig? Mit Foursquare wäre das so einfach! Die Erste checkt am entsprechenden Spielplatz ein, alle anderen wissen Bescheid. Fertich!</p>
<p>Ein weiteres Beispiel für eine super Nutzung. Ich muss zum Zahnarzt. Auf dem Weg dorthin komme ich an einem Restaurant vorbei, das ich schon lange mal ausprobieren wollte. Wenn ich normalerweise darüber nachdenke, wo man hingehen könnte, fällt mir vor Schreck meistens nichts ein. Mit foursquare packe ich den Ort auf meine To-Do-Liste und finde ihn bei Bedarf problemlos wieder.</p>
<p>Die allerallerbeste Nutzung ist aber die eingebaute Ehemannerinnerungsfunktion. Sie basiert auf der Standardfunktion, dass Tipps, die Freunde an Orten hinterlassen aufpoppen, wenn man sich räumlich in der Nähe befindet.</p>
<p>Um die Möglichkeiten dieser Funktion voll auszuschöpfen, muss man die Wege des Ehepartners eine Weile überwachen und notieren. Wenn man zentrale Punkte ausmachen konnte, hinterlässt man an den entsprechenden Orten hilfreiche Tipps. Sie poppen einfach hoch, wenn der Mann sich in der Nähe befindet. Man ist dabei nicht mal daran gebunden, einen sinnigen Tipp zu dem entsprechenden Ort zu hinterlassen.</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/screen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3691" title="screen" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/screen-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Im Fitnessstudio, in dem der Mann sich gerne ertüchtigt, stellt man beispielsweise ein: &#8220;Nach dem Trainieren einmal Softeis mit extra viel Schokosoße mitbringen&#8221; oder in der Lieblingskneipe, die gleich neben dem Supermarkt ist: &#8220;Meistens ist das Bio-Gemüse im Angebot, bitte übliches Sortiment mitbringen.&#8221; Foursquare bietet sogar an, das To Do nach Abarbeitung als erledigt zu markieren. Wundervoll!</p>
<p>Gerade für Berlin ist das absolut genial &#8211; haben doch die meisten Läden bis 22 oder sogar 24 Uhr geöffnet. Ich habe auch andere, wichtige Informationen über Berlin gestreut: &#8220;Denk an unseren Hochzeitstag!&#8221; (Alexanderplatz) oder &#8220;Blumen bereiten eigentlich immer eine Freude&#8221; (Straße in der mein Mann meistens parkt).</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich liebe Foursquare. Echt jetzt!</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Nachtrag: Das tolle Aufpopp-Feature gibt es leider nur mit iOS. Ich denke aber, dass bestimmt ein Foursquare-Android-Entwickler hier mitgelesen hat und sich somit auch die Android-User auf dieses Feature freuen können.</p>
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		<title>Ad ACTA!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 13:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderbare Technikwelt]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>

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		<description><![CDATA[Schönster Plakatspruch: &#160; &#160; &#160; (Quelle)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/20120211-142255.jpg"><img class="alignnone size-full" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/20120211-142255.jpg" alt="20120211-142255.jpg" /></a></p>
<p>Schönster Plakatspruch:</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/acta_nyan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3660" title="acta_nyan" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/acta_nyan-300x100.jpg" alt="" width="300" height="100" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(<a title="Nyan Cat against ACTA" href="http://simsullen.posterous.com/frieren-gegen-acta" target="_blank">Quell</a>e)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hunde im Weltall</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/20120208-232824.jpg"><img src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/20120208-232824.jpg" alt="20120208-232824.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Die Liebe und Neukölln</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 08:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht und Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[neukölln]]></category>

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		<description><![CDATA[Nacht und Nebel in Neukölln und ein Abend ohne Kinder. <a href="http://dasnuf.de/kinder-kinder/die-liebe-und-neukolln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Monat bin ich nach Jahren das erste Mal mit meinem Mann ausgegangen. Dass es Jahre dauerte, hat im Wesentlichen zwei Gründe. Erstens haben wir keine Verwandtschaft im Umkreis von 400 km. Die Kinder sind an niemanden weiter gewöhnt als an uns. Zweitens habe ich ein großes Problem von meinen Kindern getrennt zu sein. Lange Zeit war es für mich undenkbar sie &#8220;alleine&#8221; zu lassen. Als das erste Kind sechs Monate alt war, bin ich mal ins Kino gegangen (ohne meinen Mann, der war bei den Kindern) und es war grauenhaft. Jeden Meter, den ich mich weiter weg bewegt habe, habe ich als physischen Schmerz empfunden und endlich im Kino angekommen, bin ich während des Films eingeschlafen.</p>
<p>Jetzt haben wir drei Kinder und wahrscheinlich wird man da lockerer und was ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist, wir haben einen wunderbaren Babysitter gefunden. Letzten Monat sind wir gemeinsam <a title="Internetsucht im Radio" href="http://dasnuf.de/leben-neben-dem-leben/ffrr-it-works/">nach Potsdam gefahren</a> und diesen Monat haben wir unseren freien Abend genutzt, das <a title="Nacht und Nebel" href="http://www.nachtundnebel.info/" target="_blank">Nacht und Nebel Festival</a> in Neukölln anzuschauen.</p>
<p>Ich hatte aufgrund der Beschreibung sehr romantische Vorstellungen von dem Kunstfestival: &#8220;<a title="Nacht und Neben in Neukölln" href="http://www.nachtundnebel.info" target="_blank">Mit einem Film starten, dann ins Theater oder zu einer Lesung gehen, eine Ausstellung besuchen und den Abend auf einer der vielen Parties beschließen. Für jeden Geschmack ist in dieser bunten Nacht etwas dabei! Gleichzeitig können Sie sich mit dem Taxi von einer Location zur nächsten chauffieren lassen. Und das alles kostenlos.</a>&#8221;</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/nebel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3231" title="nebel" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/nebel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wir haben uns zu einer Führung durch die Galerien des Reuter-Kiezes angemeldet und ich dachte, dass wir in einer kleinen Gruppe von 10-15 Kunstinteressierten von Galerie zu Galerie ziehen und vielleicht ein wenig über die Hintergründe der Künstler und Ausstellungen erfahren würden.</p>
<p>Tatsächlich standen am Treffpunkt rund fünfzig Leute. Der freundliche Führer spannte einen Schirm auf und wir liefen ihm im Gänsemarsch hinterher. Er erzählte hier und da was über die Ecken Neuköllns und deren Namengeber, holte überraschte Galeristen aus den zu besichtigenden Räumen, die alle mit Variationen von &#8220;Hallo, ihr seid <strong>zu</strong> viele, um reinzukommen&#8230;&#8221; begannen, sich dann aber im Laufe des eigenen Vortrags darüber bewußt wurden, dass es vielleicht doch als so etwas wie ein unerwarteter Erfolg der Festivalausrichter gedeutet werden konnte, wenn solche &#8220;Massen&#8221; sich für die ausgestellten Arbeiten interessierten. (Bei allen idealistischen Motiven, geht es sicherlich doch auch ums Verkaufen und je mehr Leute, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines seiner Werke an den Mann zu bringen.)</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/rutli.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3232" title="rutli" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/rutli-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Da die Galerien tatsächlich meistens 20qm große Räume waren und man aus Zeitgründen nur an den Werken vorbei ziehen konnte ohne sich etwas genauer anzusehen, entschied unserer Führer, dass wir zunächst alle Ausstellungslokalitäten ansteuern würden, die Galeristen und Künstler das berichteten, was sie berichten wollen und wir uns hinterher aufteilen würden, um die Ausstellungen tatsächlich anzusehen.</p>
<p>Die Runde, die wir machten, war wirklich groß (nach 1,5 Stunden hatten wir erst die Hälfte gesehen) und v.a. unglaublich vielseitig.</p>
<p>Auf der Route lagen u.a. der Laden &#8220;arm und sexy&#8221; (Reuterstr. 62), der Arbeiten von KünstlerInnen aus dem Psychosozialen Initiative Moabit e.V. und &#8220;normalen&#8221; Menschen unter dem Motto <a title="Arm und sexy - Makellos" href="http://www.kunstreuter.de/wp-content/uploads/2011/10/armundsexy_NUN11_PM.pdf" target="_blank">&#8220;Makellos&#8221;</a> präsentiert: &#8220;[...] In der Ausstellung fügt sich „Insider“- und „Outsider“-Kunst zu einem harmonischen Ganzen: Die teils abstrakten, teils gegenständlichen, teils konzeptuellen Arbeiten verbindet künstlerische Qualität, kreative Individualität und der aufmerksame Blick für feine Details.&#8221;</p>
<p>Wir wanderten weiter zu einer Bürogemeinschaft, die unter dem Motto &#8220;Heute bin ich die Prinzessin&#8221; Zeichnungen von <a title="Mike Klar, Illustator" href="http://herrklar.de/" target="_blank">Mike Klar</a> zeigte.</p>
<p>Suchten dann den &#8220;Kunstraum Art-Uhr&#8221; (Weichselstraße 52) auf, der das Festival in &#8220;Nacht und Leben&#8221; umbenannt hatte, weil die Assoziation zu dem <a title="Nacht und Nebel Erlass" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nacht-und-Nebel-Erlass" target="_blank">Nacht und Nebel</a>-Erlass, der europaweit die Deportationen von Widerstandskämpfern nach sich zog, zu stark sei. Es wurden Werke von <a title="Margret Holz" href="http://www.mabois.de/aktuelles.html" target="_blank">Margret Holz</a> ausgestellt, die sich mit den letzten Manuskripten des Philosophen Walter Benjamin auseinandersetzten, der sich 1940 das Leben nahm, als ihm klar wurde, dass seine Flucht vor den Nazis nicht erfolgreich sein würde.</p>
<p>Danach sahen wir uns Arbeiten von <a title="Jordi Castells Pruñonosa" href="http://jordicastellsprunyonosa.blogspot.com/" target="_blank">Jordi Castells Pruñonosa</a> an, der in der Bürogemeinschaft &#8220;<a title="IM BÜRO" href="http://www.pflueger68.de/" target="_blank">IM BÜRO</a>&#8221; ausstellte: &#8220;Der menschliche Jäger verfolgt seine Beute in ihrer natürlichen Umgebung. Er präsentiert das Büro als Jagdrevier im Prozess des Aussterbens.&#8221;</p>
<p>Nach zwei Stunden klinkten wir uns aus der Gruppe aus und erfreuten uns noch an Nackten in Schaufenstern, die im <a title="Inhalt und Sinn" href="http://www.inhaltundsinn.de/" target="_blank">Schwarzlicht ihre Bodypaintinggemälde am Körper</a> tanzend zur Schau stellten und waren ein bißchen traurig, dass wir es nicht zum <a title="Maskenball" href="http://www.nachtundnebel.info/programm/n19" target="_blank">Maskenball</a> und der<span style="color: #888888;"><a title="Spende Haare für Neuköllner Künstler" href="http://axeldanielreinert.wordpress.com/2011/11/05/haarspende-haarspende-station-weichselstrase-15/" target="_blank"> Haarspende-Station</a> </span>geschafft hatten.</p>
<p>Um einen angemessenen Überblick zu bekommen, hätten wir wahrscheinlich 6-8 Stunden gebraucht und dann nochmal ein Paar Tage, um sich die Arbeiten im Detail anzuschauen. Erfreulicherweise sind die meisten Ausstellungen noch ein Paar Wochen geöffnet und es lockt als nächste Veranstaltung der <a title="Advents-Parcours" href="http://www.kunstreuter.de/advents-parcours-2011/" target="_blank">Advents-Parcours</a> im Dezember.</p>
<p>Ich liebe Berlin wegen solcher Angebote. Ich liebe die Vielseitigkeit und die Möglichkeit in völlig fremde Welten einzutauchen und sich mit Dingen zu beschäftigen, die überhaupt nichts mit der eigenen Alltagsrealität zu tun haben und am meisten liebe ich meinen Mann, der diese Interessen mit mir teilt &lt;3.</p>
<p>Übrigens würde mich interessieren, wie KünstlerInnen selbst die Neuköllner Szene empfinden. Auf mich wirkte sie nicht so elitär und kalt wie ich es gelegentlich an anderen Orten kennen gelernt habe. Sie wirkt auf mich freundlich und aufgeschlossen und die Galeristen aufrichtig kunstbegeistert.</p>
<p>Taxis, die laut Beschreibung der Festivalorganisatoren hätten sichtbar sein müssen, haben wir  übrigens kein einziges gesehen und so legten wir alles zu Fuß zurück und ich war froh, <a title="Hohe Schuhe?" href="http://twitter.com/#!/dasnuf/status/132865090381811712" target="_blank">dass ich mich für flache Schuhe entschieden hatte</a>. Als wir ausreichend durchgefroren waren, setzten wir uns noch in eine Bar, tranken hastig unsere Getränke und quetschten uns wieder in die auch um 24 Uhr völlig überfüllte U8, um nach Hause zu kommen.</p>
<p>Die Kinder hatten sich den Berichten unseres Babysitters alleine ins Bett gebracht und selbst das Jüngste war im Rahmen seiner sprachlichen Möglichkeiten eigenständig genug zu signalisieren, dass es lieber alleine einschliefe als sich etwas von einer Person vorsingen zu lassen, die nicht Mama oder Papa war. Es deutete auf die Tür und sagte &#8220;Ab!&#8221;.</p>
<p>Wir schnick schnack schnuckten noch aus, wer am nächsten Morgen aufstehen müsste und stellten fest, dass es wirklich an der Zeit war, wieder gemeinsam ohne <del>plärrende und zappelnde</del> Kinder auszugehen.</p>
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		<title>Glück &#8211; manchmal ziemlich einfach (auf Holz klopfen)</title>
		<link>http://dasnuf.de/grosstadt/gluck-manchmal-ziemlich-einfach-auf-holz-klopfen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[eierkuchen]]></category>
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		<category><![CDATA[friede]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
		<category><![CDATA[zufriedenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Glück ist gelegentlich Einstellungssache (oder hormonelle Verstrahlung?) <a href="http://dasnuf.de/grosstadt/gluck-manchmal-ziemlich-einfach-auf-holz-klopfen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen saß ich nach der Arbeit mit Kind 3.0 beim Araberimbiss in der Sonne. Wir aßen gemeinsam Makale, Schwarwama und Falafel. Kind 2.0 war für mich (weil ich arbeiten musste) von einer Freundin abgeholt und zum Kindertanz gebracht worden. Kind 1.0 baute auf einem Abenteuerspielplatz mit seinen Freunden ein Baumhaus. Da wurde mir plötzlich gewahr, dass ich zur Zeit wirklich sehr glücklich bin.</p>
<p>Abends lief auf 3sat passenderweise eine Sendung mit dem Titel &#8220;<a title="Die Glücks-Invasion auf 3sat" href="http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/156862/index.html" target="_blank">Die Glücks-Invasion</a>&#8220;. (Eine schöne Ausstellung gab es in Dresden auch schon dazu <a title="Glück - welches Glück?" href="http://dhmd.de/index.php?id=1243" target="_blank">&#8220;Glück &#8211; welches Glück?&#8221;</a>)</p>
<p>Ich kann mich erinnern, dass ich mich in der Zeit zwischen 13 und ca. 26 eigentlich permanent unglücklich fühlte. Nicht immer gleich stark, aber das Grundgefühl war negativ.</p>
<p>Das hat sich komplett umgedreht. Die meiste Zeit fühle ich mich gut und zufrieden. Selbst in der <a title="Ein bißchen Kotz muss sein" href="http://dasnuf.de/blogroll/langer-jammerartikel-oder-schreiben-sie-doch-mal-was-personliches/">Phase, in der ich mich 20 mal übergeben und gelegentlich ins Krankehaus musste</a>.</p>
<p>Warum das so ist, ist mir nicht bis ins letzte Detail klar. Ich vermute aber es ist im Wesentlichen eine Frage der Einstellung. Im Thema &#8220;Liebe&#8221; merke ich das ganz deutlich. Noch vor wenigen Jahren hatte ich eine Art Hollywoodeinstellung. Liebe bedeute andauerndes Glück. Eine gerade Linie ohne jede Ausschläge auf hohem Niveau. Zusätzlich hatte ich ungefähr 2.538 unscharfe Regeln im Kopf, wie sich jemand zu verhalten hätte, wenn er mich WIRKLICH liebt. Oder wie jemand zu sein hätte, den ich WIRKLICH lieben könnte.</p>
<p>Ein Lehrer hatte mit ins Abiheft geschrieben: &#8220;Life is like a sea saw, up &#8211; down. Thanks for the ups, sorry for the downs. The pre-reqisities that make you sociable are most difficult to calculate. Having gained a faint feeling for (or even an understanding of) what&#8217;s going on, the rules are suddenly changed without prior notice and one is left in a foggy nothingness.&#8221;</p>
<p>Fünfzehn Jahre später finde ich, dass es das ziemlich gut trifft (und frage mich gleichzeitig wie es all meine langjährigen Freundinnen und Freunde mit mir aushalten konnten).</p>
<p>Natürlich ist das Leben zu mir zusätzlich sehr freundlich. Das spielt sicherlich eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wir sind alle gesund &#8211; uns fehlt es an nichts. Wir haben gute Freunde, tolle Jobs, eine schöne Wohnung. Weil es uns so gut geht, versuchen wir auch Gutes an das Leben zurück zu geben. Genug Möglichkeiten gibt es immer wieder. Sei es durch Spenden und dass man einfach mal irgendwo mitanpackt oder dass man mal nachfragt oder sich einmischt, wenn es nötig ist. Oder die Klappe hält, wenn man es aushalten kann. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass man so einen Kreislauf beschreitet, der Gutes sät und Gutes erntet.</p>
<p>Warum ich das alles schreibe? Ich wollte auch mal flauschig sein und kann nur empfehlen: Haltet gelegentlich einen Moment inne und fragt Euch, ob es gerade jetzt nicht mindestens einen Grund gibt, sich gut zu fühlen und Glück zu empfinden.</p>
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		<item>
		<title>Alles Verrückte!</title>
		<link>http://dasnuf.de/experimente/alles-verruckte/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 21:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Adhäsionsfolie]]></category>
		<category><![CDATA[F]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Tor]]></category>
		<category><![CDATA[Frischhaltefolie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Vandalismus in Reinform. Furchtbar! Oder Schönes aus Adhäsionsfolie. <a href="http://dasnuf.de/experimente/alles-verruckte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Kunst. Vor allem wenn sie für alle verfügbar ist. Deswegen habe ich mich gefreut, als ich den mit Frischhaltefolie befestigten Stuhl an eine der Säulen am Frankfurter Tor entdeckt habe. Ich war nicht die einzige. Als ich dastand, um ein Foto zu machen, gesellten sich andere dazu und wir plauderten ein wenig. Die<a title="Hackfleischbesprechungen" href="http://dasnuf.de/?s=hackfleischbesprechungen"> inhaltliche Aussage ist natürlich nicht so tiefsinnig wie der Hackfleischdarstellungen in Werbeprospekten</a>, aber alleine die Idee Kunst im öffentlichen Raum zu machen, die nichts zerstört oder beschädigt, gefällt mir.</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3126" title="1" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/11.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3127" title="2" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/2.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3128" title="3" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/3.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Das war was ich dachte, als von hinten eine zeternde Frau ankam und ohne Zögern damit begann an der Folie zu reißen. &#8220;Was soll das? Was sind das für Menschen? Verrückte!!!&#8221;, schrie sie dabei. &#8220;Was machen sie denn da?&#8221;, erkundigte ich mich. &#8220;Abreißen!&#8221; &#8220;Warum&#8221;, wollte ich wissen, &#8220;das ist doch hübsch.&#8221;</p>
<p>&#8220;HÜBSCH?&#8221; Ihr Kopf wurde rot während sie wutentbrannt weitere Stückchen Folie zerfetzte. &#8220;HÜÜÜÜBSCH? DAS IST VANDALSMUS! VANDALISMUS!!!!&#8221; In blinder Zerstörungswut riss sie die Folie ab, verhedderte sich darin, wurde wütender, riss erneut und zerrte wie wild, schrie nach ihrem Mann, der gefälligst eine Schere holen sollte.</p>
<p>&#8220;<strong>VANDALISMUS!!!</strong>&#8221; schallt ihre Stimme durch den Durchgang des Frankfurter Tors. Immer wieder, bis sie den letzten Milimeter Folie abgerissen hatte. Der Stuhl krachte zu Boden, sie tritt auf ihn ein: &#8220;<strong>V A N D A L I S M U S!!!</strong>&#8221;</p>
<p>Schade. Mir hat&#8217;s gefallen. Aber die Kinder wissen jetzt wenigstens was Vandalismus ist.</p>
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		<title>Total Recall</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 11:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[total-recall]]></category>

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		<description><![CDATA[Total Recall - Das Festival des nacherzählten Films sucht noch Nacherzähler <a href="http://dasnuf.de/experimente/total-recall-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr findet u.a. in Berlin das Festival des nacherzählten Films statt. Wie <a title="2010" href="http://dasnuf.de/experimente/filme-nacherzahlt/">zu verschiedenen</a> <a title="2008" href="http://dasnuf.de/objekt-der-begierde/jahres-highlight/">Anlässen</a> <a title="2007" href="http://dasnuf.de/experimente/total-recall/">bereits</a> <a title="2005" href="http://dasnuf.de/ex-nuf/112540112601261882/">gesagt</a>: Ich liebe dieses Festival.</p>
<p>Leider steht das Festival Jahr für Jahr auf wackeligen Beinen. Zuschauer gibt es ausreichend. Jedes Jahr ist die Veranstaltung an beiden Tagen ausverkauft. Es mangelt leider an Nacherzählern.</p>
<p>Die Stimmung ist hervorragend und es ist noch nie eine Nacherzählung ausgebuht oder sonstwie negativ kommentiert worden. Ich überlege deswegen seit 2005, ob ich mich nicht einfach auch mal auf die Bühne stelle &#8211; allerdings habe ich mich noch nie überwinden können &#8211; ich empfinde mich selbst bei Vorträgen und ähnlichem als &#8211; sagen wir &#8211; optimierungsfähig.</p>
<p>Nach einer Lesung hat mal einer zu mir gesagt: &#8220;Du warst sowas von lustig! Ohne jede Emotion hast Du wie ein Roboter, der gleich einschläft, alles runtergeleiert. Das war echt der Hammer!&#8221;</p>
<p>Dem Weiterleben des Festivals  zuliebe würde ich dieses Jahr allerdings mitmachen &#8211; vorausgesetzt es finden sich fünf weitere Personen die sich verbindlich mitanmelden.</p>
<p>Es gibt doch durchaus <a title="MC Winkel" href="http://www.whudat.de/">Menschen, die gerne im Rampenlicht stehen</a> oder <a title="Mek Wito" href="http://mequito.org/" target="_blank">die so wunderbar erzählen können</a>, dass es einem ganz warm ums Herz wird. Vielleicht wäre es auch mal <a title="Julia Probst" href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/" target="_blank">Zeit für einen Beitrag von und für Gehörlose</a>?</p>
<p>Hier der offizielle Aufruf:</p>
<p><strong>Berlin</strong><br />
25./26. Nov. 2011 im Hebbel Am Ufer / HAU1<strong><br />
</strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<wbr>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Total Recall das int. Festival des nacherzählten Films sucht FilmnacherzählerInnen und Filmnacherzähler.</wbr></p>
<p>Jeder hat es schon einmal getan, jedem ist es schon einmal passiert. Das Nacherzählen von Filmen ist eine weit verbreitete Kunst, die im Verborgenen blüht.<br />
Doch das wird jetzt anders: Das internationale Festival des nacherzählten Films bietet jedem, ob Filmfreak, Soap-Fan, Gelegenheitskinogänger oder ausgewiesenem Cineasten, die Chance, im öffentlich ausgetragenen Wettkampf einen Film<br />
zu erzählen.</p>
<p>Das Publikum ist die Jury und entscheidet, wer die «Silberne Linde» gewinnt. Wir suchen Sie als Nacherzähler/ in. Sie haben 10 Minuten Zeit, von Ihrem (Lieblings-)film zu erzählen, ohne Benutzung von Hilfsmitteln.</p>
<p>Wer sich als Erzähler/in anmeldet erhält an beiden Tagen für sich und eine Begleitperson freien Eintritt.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter info (klingeling) total-recall.org</p>
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		<title>Mein Name tut nichts zur Sache &#8211; eben doch!</title>
		<link>http://dasnuf.de/experimente/mein-name-tut-nichts-zur-sache-eben-doch/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 08:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[beschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[klarname]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum es manchmal doch ganz schön wäre statt der Wagen- oder Dienstnummer einen echten Namen zu erfahren. <a href="http://dasnuf.de/experimente/mein-name-tut-nichts-zur-sache-eben-doch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Klarname beschäftigt mich seit ich 2004 meinen ersten Blogeintrag verfasst habe. Damals wollte ich auf keinen Fall, dass jemand herausfindet wie ich heiße. Sieben Jahre später ist es mir ziemlich egal. Leider nur <em>ziemlich</em> denn eine Restangst bleibt. Ich denke nicht, dass ich mir mit dem, was ich schreibe, schade. Weder beruflich noch in irgendeiner anderen Hinsicht. Zumal ich selten tatsächliche Begebenheiten aus meinem Leben schildere. Gefühlte 90% meiner Blogeinträge sind frei erfundene Geschichten, die maximal ihre Inspiration aus einem persönlichen Erlebnis beziehen. Nicht selten sind es nicht mal meine eigenen Erlebnisse sondern reine Alltagsbeobachtungen oder die Geschichten beziehen sich auf etwas, das mir ein anderer erzählt hat. Hinzu kommt, dass die Geschichten in der Regel stark überzeichnet sind (Ja, sorry, ich bin nicht halb so bekloppt, wie es anmutet).</p>
<p>Ich stelle immer wieder fest, dass einige Leser damit Probleme haben &#8211; also mit dem Erkennen bzw. Trennen von wahrer Begebenheit und unterhaltender Geschichte. Daran kann ich aber nichts ändern &#8211; schon gar nicht mit der Geheimhaltung meines Namens.<br />
Die Leute verstehen was sie wollen und fertig.</p>
<p>Warum trotzdem nicht mein Klarname unter jedem Eintrag steht, hat eher etwas damit zu tun, dass ich meine Familie schützen möchte. Meine Kinder sollen von den Fehlinterpretationen einiger Leser und Kommentatoren keinen Schaden davon tragen. Deswegen lege ich Wert darauf, nicht jedes Detail meines Privatlebens preis zu geben.<br />
Mein Kollege, <a title="Wirres.net" href="http://wirres.net/" target="_blank">Felix Schwenzel</a> und auch andere Blogger bzw. Freunde, die unter ihren Klarnamen im Netz unterwegs sind, haben mich in der Vergangenheit immer wieder ermuntert einfach mal auszuprobieren was passiert, wenn ich meinen echten Namen benutze.<br />
Irgendwann (vor 4 Jahren?) habe ich es gewagt. Zunächst hätte man meinen Namen nur über DENIC erfahren können, später schrieb ich ihn ins Impressum und seit einiger Zeit stehen sogar meine direkten Kontaktdaten auf meinen Seiten.</p>
<p>Es passierte: nichts.<br />
Selbst wenn eine Zeitung oder irgendwer Kontakt zu mir aufnehmen möchte, geschieht das durch eine freundliche Mail. Ich habe lediglich das Gefühl, dass die Menschen lieber &#8220;Hallo Patricia&#8221; als &#8220;Hallo der die das Nuf&#8221; schreiben.</p>
<p>Sicherlich gibt es immer wieder mal eine Mail, ein Reply oder einen Kommentar über den ich mich ziemlich aufrege &#8211; aber das passiert im Leben außerhalb des Netzes ebenfalls und auch hier &#8211; ob jemand weiß wie ich wirklich heiße oder nicht &#8211; es ändert nichts an meinem Ärgergefühl. Glücklicherweise habe ich bislang nur eine Erfahrung gemacht, die sich ein bisschen spooky anfühlte und ansonsten habe ich mir noch keine Troll an Land gezogen (toitoitoi!).</p>
<p>Warum ich das alles schreibe?<br />
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass Menschen anscheinend eine Art Phobie entwickelt haben, dass der Gesprächspartner ein Psychopath sein könnte. (Ich beziehe mich explizit <strong>nicht</strong> auf die Fälle, die im Moment von Google+-Sperrungen betroffen sind und auch nicht auf die Fälle, bei denen ein Pseudonym ein echter Schutz ihrer Person darstellt!). Was ich meine ist folgendes:</p>
<p>Gestern ließ mich ein Tramfahrer mit Kinderwagen nicht in den vorderen Teil seiner leeren Tram einsteigen. Er verwies mich in den hintersten Wagenteil. Ich musste die ganze Tram mit Kinderwagen und einem weiteren Kind an der Hand entlang rennen und mich dann &#8211; nachdem der Tramfahrer tatsächlich die Türen schloss OBWOHL er mich ja nach hinten geschickt hatte &#8211; in die in der Zwischenzeit total überfüllte Tram quetschen, um dort auch noch den Unmut anderer Fahrgäste auf mich zu ziehen.<br />
Ich bin daraufhin bis zur Endstation mitgefahren und habe den Tramfahrer gefragt, was das solle. Er hat mir sehr unsachlich erläutert, dass Menschen mit Kinderwagen grundsätzlich nicht vorne einsteigen dürften, weil es schließlich sein könnte, dass auf der Strecke ein Rollstuhlfahrer einsteigen könnte. Der hypothetische Rollstuhlfahrer und ich würden dann seinen Fluchtweg im Falle eines Brandes versperren und ich sei dann an seinem Tod schuld.<br />
Nach einigem hin- und her, habe ich ihn nach seinem Namen gefragt, um mich mit Bezug auf seine Aussagen bei der BVG zu beschweren. Zu meinem Erstaunen wollte er ihn mir nicht nennen. Der sei irrelevant. Ich könne mich auch so bei der BVG rückversichern, dass er sich richtig verhalte und alle anderen Fahrer, die es Menschen mit Kinderwagen gestatten vorne einzusteigen, sich falsch verhielten.<br />
Zu meiner bereits vorhandenen Wut und dem Gefühl als Frau mit Kinderwagen diskriminiert zu werden, hat mich seine Unwilligkeit seinen Namen zu sagen und damit zu dem zu stehen was er mir erzählte, sehr verärgert.</p>
<p>Für mich ist dies eine Art seiner Verantwortung zu entgehen. Sich aufführen wie sonst was und dann sagen: Ja Pech, ich hab aber recht und jetzt können sie abziehen und selbst wenn sie sich an offizieller Stelle beschweren, es gibt keine Beweise, dass sie sich mit mir rumgeärgert haben.</p>
<p>Mich entsetzt diese Haltung. Zumal das nicht das erste Mal ist. Auch auf Ämtern, auf der Straße mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes, am Telefon mit Call-Centern (etc.) passiert es mir immer wieder, dass mir Menschen nicht ihren Namen sagen wollen.<br />
Für mich ist die Situation zudem unsymmetrisch, denn meistens wissen die Leute im umgekehrten Fall (wg. Kundennummer und ähnlichem) ganz genau wie ich heiße und wo ich wohne. Was also motiviert die Menschen nicht mehr ihren Namen sagen zu wollen?<br />
Denken sie wirklich, dass ich, sobald ich den Namen weiß mich in eine Wahnsinnige verwandle und sie über den Sachkonflikt hinaus im Privatleben behellige? Falls ja, ist das eine sehr bedauerliche Entwicklung, denn ich finde es wichtig, dass man zu dem was man sagt und was man fordert, steht. Zumal ich denke, dass mir so manche Frechheit erspart geblieben wäre, wenn die Menschen kurz inne halten und überlegen, ob sie das jetzt wirklich in dieser Form sagen wollen &#8211; einfach nur weil sie es mit ihrem echten Namen quasi unterschreiben.</p>
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		<title>Bitte, hier, jaaaaa, friß mich!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[125 feier]]></category>
		<category><![CDATA[kudamm]]></category>
		<category><![CDATA[plasticiens volants]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werden ziemlich oft gefragt, ob wir mit den Kindern nicht viel lieber auf dem Land leben wollten. An Tagen wie heute kann ich mit noch größerer Sicherheit als sonst sagen: Nein. Denn das was Berlin bietet, möchten wir nicht &#8230; <a href="http://dasnuf.de/kinder-kinder/bitte-hier-jaaaaa-fris-mich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden ziemlich oft gefragt, ob wir mit den Kindern nicht viel lieber auf dem Land leben wollten. An Tagen wie heute kann ich mit noch größerer Sicherheit als sonst sagen: Nein. Denn das was Berlin bietet, möchten wir nicht missen. Heute haben wir uns zur 125 Jahr Feier des Kurfürstendamms den <a title="plasticiens volants" href="http://www.kudamm2011.de/veranstaltungen/magisches-open-air-spektakel.html" target="_blank">Umzug der Plasticiens volants</a> angesehen und wie schon im Oktober 2009 als die <a title="Riesen in Berlin" href="http://www.riesen-in-berlin.de/start.html" target="_blank">Riesen durch Berlin</a> wanderten, hatten wir ein sehr verzücktes Gefühl. Das mag sehr schmalzig klingen &#8211; ist es vielleicht auch &#8211; aber es ist immer wieder faszinierend wie einfache Dinge wie bunte, riesige Lufballons in Tierform solche Begeisterung auslösen können. Unser zart pubertierendes Kind 1.0 lief fröhlich der Riesenwasserschlange hinterher und schrie vor Freude als es endlich, gemeinsam mit ca. fünf anderen Kindern für einen kurzen Augenblick gefressen wurde. Kind 2.0 rannte den verhuschten Seepferdchen hinterher und versuchte sie zu berühren und Kind 3.0 auf meinem Rücken wedelte Babyzeichen und verkündete enthusiastisch: &#8220;Fiiisch! Fiiisch!&#8221;</p>
<p>Allein das lässt das Herz ausreichend aufgehen und wenn man dann die Kamera weggesteckt hat, um nicht zu dokumentieren sondern zu erleben, dann dauerte es nicht lange und man konnte in dem beseelten Gefühl aufgehen und sich der riesigen Meeresgestalten erfreuen.</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/DSCF7592.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2656" title="DSCF7592" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/DSCF7592-225x300.jpg" alt="Plasticiens Volants" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>[scooby doo]</title>
		<link>http://dasnuf.de/experimente/scooby-doo/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 15:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dasnuf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[familienfreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[prinzenbad]]></category>
		<category><![CDATA[scube-park]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir unternehmen ganz gerne Sachen mit den Kindern. Deswegen haben wir am Wochenende den neuen Scube-Park ausprobiert. Bei den Scubes handelt es sich um ca. sieben qm große Quader, in denen bis zu vier Betten Platz finden. Das attraktive an &#8230; <a href="http://dasnuf.de/experimente/scooby-doo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir unternehmen ganz gerne Sachen mit den Kindern. Deswegen haben wir am Wochenende den neuen <a title="Scube Park Berlin" href="http://scube-parks.de/" target="_blank">Scube-Park</a> ausprobiert. Bei den Scubes handelt es sich um ca. sieben qm große Quader, in denen bis zu vier Betten Platz finden. Das attraktive an den Scubes ist ihr Standort. Die ersten ihrer Art stehen im Prinzenbad.<br />
Zufällig gab es ein wirklich günstiges Angebot, das unserem gerne geizig bemessenen Budget sehr entgegen kam. Sollte sich zum selben Preis noch mal die Gelegenheit ergeben, würden wir die Sache gerne wiederholen.<br />
Man bezieht während der offiziellen Öffnungszeiten des Prinzenbades einen der fünf (geplant waren ursprünglich vierzig) Scubes. Wir haben uns für den vordersten entschieden, weil der im Gegensatz zu den anderen im Schatten steht. Zu viert passt man locker rein. Sofern man seine Ansprüche vom Camping ableitet, hat man es dort auch bequem.<br />
Da die Scubes erst kurze Zeit dort stehen, fallen einem relativ schnell ein Paar kleine Verbesserungen ein, die man vornehmen könnte. Ein Mückengitter vor dem immer geöffneten Belüftungsfenster. Einen Spiegel, ein kleine Möglichkeit Dinge abzulegen, eine Treppe oder zumindest eine Stufe zum obersten Bett und ein Fußabstreifer vor dem Eingang zum Beispiel.<br />
Strom gab es im Gegensatz zur Information auf der Website leider noch keinen im Scube – jedoch war das kein Problem, weil der „Betreuer“ vor Ort nicht nur sehr freundlich sondern auch stets bemüht war, Lösungen für auftretende Problemchen zu finden.<br />
Eine Kabeltrommel tuts glücklicherweise auch, wenn man z.B. seine bestromte Kühltruhe mitbringt.<br />
Das Gelände der Scubes ist vom Rest des Prinzenbades durch einen Zaun abgetrennt. Das war sehr angenehm, denn die kleinen Kinder können das Gelände erkunden und spielen ohne dass sie verloren gehen oder irgendetwas passiert wenn man mal fünf Minuten in einem der Liegestühle oder in der Hängematte die Augen schließt.<br />
Das Tor zum Prinzenbad samt dessen sanitärer Anlagen ist ausschließlich während der Öffnungszeiten geöffnet. D.h. die Duschen oder eine „richtige“ Toilette kann man nur zwischen 7 und 20 Uhr benutzen. Für den Rest der Zeit steht eine mobile Toilette auf dem Gelände.<br />
Einmal benutzt, benutzt man die aber aufgrund des extremen Gestanks kein zweites Mal.<br />
Auch fehlt es an Möglichkeiten mal einen benutzten Teller abzuspülen oder sich mal die Hände zu waschen. Allerdings muss man dazu sagen, dass in den nächsten Wochen wohl ordentliche Toiletten sowie eine Dusche gebaut werden.<br />
Alles in allem trotzdem eine nette Abwechslung fürs Wochenende. Zwei Tage und eine Nacht dort fühlen sich an wie eine Woche und gleich nach dem Aufstehen schwimmen zu können, das vermittelt echtes Urlaubsgefühl.<br />
Man muss aber ganz klar sagen, mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern 94 Euro pro Nacht zu zahlen (wie auf der Website angegeben), das wäre gemessen an dem Standard der derzeit geboten wird, doch ein bisschen wild.<br />
Gegen ein urbanes Gefühl (will heißen, alle 5 bis 10 Minuten fährt die ca. 30 Meter entfernte U 1 scheppernd vorbei) darf man auch nichts haben.<br />
Zu dem vollen Preis könnte man vielleicht 2-3 von 5 möglichen Sternen vergeben. Für weniger verlangt man auch weniger und dann wären vier Sterne möglich. Ein Stern zur Bestnote kostet die fehlende Möglichkeit die Blase zu entleeren ohne dabei das Gefühl zu haben sterben zu müssen.<br />
Ein extra Herzchen bringt der Umstand dass man Abends mit dem Mann außerhalb der eigenen vier Wände gemütlich bei Kerzenschein Wein trinken und dabei den wilden Kaninchen zuschauen kann, die das Areal des Prinzenbads übernehmen.<br />
Ich glaube, jetzt war mir ganz kurz romantisch!</p>
<p><a href="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/scubes_klein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2491" title="scubes_klein" src="http://dasnuf.de/wp-content/uploads/scubes_klein-300x151.jpg" alt="Scubes im Prinzenbad" width="300" height="151" /></a></p>
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