[Werbung] audible Hörbuch Horst Evers – Alles außer irdisch

Disclosure: Ich bin Horst Evers Fan. Ich kann seine Sachen nur gut finden.

Ich hatte mein Buch ins Blaue geschrieben und war sehr aufgeregt als meine Lektorin anrief.

– Sie wollen jetzt bestimmt wissen, wie ich ihr Buch fand?
– Ja.
– Kennen sie Horst Evers?
– Ja.
– Ich habe bei ihrem Buch die ganze Zeit an Horst Evers gedacht und sehr, sehr viel gelacht.

Das war so ziemlich das tollste Kompliment, das mir die Lektorin machen konnte. Ich bin großer Horst Evers Fan. Die ganze Familie liebt Horst Evers. Kind 1.0 hat alle Bücher gelesen und kam oft mit einem der Bücher ins Wohnzimmer, um mir ein Best Of vorzulesen.

Weil ich in den Augen von Kind 1.0 endlich mal cool sein wollte, habe ich, als es um die Klappentext-Empfehlungen für mein Buch ging, Horst Evers angeschrieben und ihn gefragt, ob er vielleicht mein Buch auszugsweise lesen wöllte und mir dann das Zitat: „Fast so lustig wie Horst Evers“ schenken könnte.

Stellen Sie sich das mal vor!

Horst Evers: „Fast so lustig wie Horst Evers!“

Leider hat Horst Evers nie geantwortet. Ich bin bis heute ein bisschen traurig deswegen, aber ich verstehe natürlich, dass ein Humorist dieser Kategorie nicht jedem Wunsch nachkommen kann.

Jedenfalls, die Kurzgeschichten von Horst Evers im Allgemeinen waren alle klasse. Als er den Roman „Der König von Berlin“ schrieb, war ich skeptisch. Ein Kurzgeschichtenschreiber (eigentlich ein Blogger ohne Blog), der einen Roman schreibt? Meine Zweifel waren jedoch unbegründet: Der Roman ist ebenfalls sehr unterhaltend und amüsant.

Ich habe mir deswegen bei audible das Hörbuch zu seinem zweiten Roman „Alles außer irdisch“ runtergeladen. Einmal im Browser in die Bibliothek geladen, kann man das Hörbuch auch in der App hören – was ich sehr praktisch finde.

Der Anfang der Inhaltsangabe klang vielversprechend:

Der Flughafen BER wird eröffnet. Ein großer Tag für Berlin und Brandenburg. Genau 7,34 Sekunden lang läuft er wunderbar. Dann allerdings stürzt quasi aus dem Nichts ein wirklich großes Raumschiff auf alle drei Startbahnen.

Erinnerte mich sehr an Douglas Adams, den ich ebenfalls sehr schätze.

Das Hörbuch dauert über 9 Stunden. Ähnlich wie beim Serienschauen bedeutet das für mich jedoch, dass ich weit über 20 Stunden einplanen muss, um es komplett zu hören. Unabhängig von der Unterhaltsamkeit schlafe ich nämlich leider regelmäßig ein. Das Hörbuch in doppelter Geschwindigkeit zu hören (geht!), half an dieser Stelle nicht wirklich.

Die Zusammenfassung meines Eindrucks lässt sich (leider) auf zwei Sätze eindampfen: Ich bin nicht warm geworden mit dem Buch. Es war irgendwie sperrig und bemüht und v.a. erinnerte es mich einfach zu sehr an The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy.

Das Buch nimmt zu Beginn Tempo auf und dann wird es alles etwas zäh. Evers verliert sich in ausufernden Beschreibungen und nicht enden wollenden Einschüben. Es ist so als habe er noch eine Idee und noch eine Idee gehabt und dann noch eine und sich von keiner mehr trennen können.

Vielleicht bin ich aber nur internetgeschädigt. Ich bin irgendwie nicht mehr fürs episch Ausgewalzte zu haben. Serien, die nicht nach zwei Folgen Fahrt aufnehmen, gebe ich auf. Spiele, die mehr als eine Stunde dauern, verstecke ich vor meinen Kindern. Bücher, die sich in hundertseitigen Landschaftsdarstellungen ergießen, benutze ich um wackelnde Tische zu stabilisieren.

Herr Evers, ich glaube, es ist einfach mein Fehler. Ich entschuldige mich, dass mir ihr Buch nicht gefallen hat.

P.S. Kind 3.0 mochte das Hörbuch sehr gerne. Kind 3.0 kennt allerdings den Hitchhiker’s Guide To The Galaxy nicht…


Zum Glück hat Horst Evers aber viele, viele sehr gute Bücher geschrieben.

Für meine geneigten Leserinnen und Leser verlose ich drei audible Gutscheine im Wert von 9,95 Euro. Soll es was von Horst Evers sein, dann empfehle ich sehr dringend „Gefühltes Wissen“ oder „Wäre ich du, würde ich mich lieben“.

Um den Gutschein zu gewinnen, verratet mir euer Lieblingshörbuch in einem Kommentar.

Und so geht es:

  • Verlost wird 3x ein audible Gutschein im Wert von 9,96 Euro (an 3 Personen je ein Gutschein)
  • Kommentiert bis zum 13.05.2016, 24 Uhr
  • Sollte sich die/der Gewinner/in nicht innerhalb einer Woche melden, verfällt der Gewinn.

[Werbung] Tagebücher auf Papier? Wirklich jetzt?

Vor einiger Zeit habe ich eine Mail von dot on® bekommen, ob ich nicht mal das neue dot on diary family ausprobieren möchte. Hach ja, dachte ich, an sich ist das ja ne schöne Idee. In der Elternzeit habe ich es wirklich geschafft mehr oder weniger regelmäßig Kindertagebuch zu schreiben und eigentlich hatte ich mir schon lange vorgenommen damit mal wieder anzufangen.
Ich schrieb also ziemlich genau das zurück: „Die Idee ist sehr schön, gerne könnt ihr mir eins schicken, aber ich befürchte, ich werde kaum dazu kommen, was reinzuschreiben und deswegen sehr wahrscheinlich auch nicht im Blog darüber berichten können.“

Sechs Wochen später ist das Familientagebuch fast voll. Zu meinem großen Erstaunen. Es sind allerdings einige Faktoren dazu gekommen, die das Befüllen des Tagebuchs – sagen wir – begünstigt haben.

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Zum einen bin ich schon lange stolze Besitzerin eines unermesslichen Vorrats an Aufklebern, die traurig vor sich herlagerten ohne jemals zum Einsatz zu kommen. Zum anderen haben wir uns ziemlich zeitgleich eine Polaroid Snap (Affiliate Link) gekauft und nicht zu vergessen: Die Kinder können (fast) alle selbst schreiben.

Ich hab das Familientagebuch also an einem für alle zugänglichen Ort gelegt, verkündet: „Wir haben jetzt ein Familientagebuch, ihr könnt da alle reinschreiben oder malen“ und selbst immer mal ein Ereignis vermerkt. Dazu die Bilder der Sofortbildkamera und die Punkt-Aufkleber des dot on diary, die mit dabei sind, mit denen man hervorragend kleine Erinnerungen (Eintrittskarten, Postkarten, ausgeschnittene Zeitungsartikel…) festkleben kann.

Das Familientagebuch hat mir so viel Freude bereitet, dass ich also wieder an dot on® geschrieben habe und um weitere Exemplare gebeten habe, die ich hier verlosen kann: Je ein dot on diary family und ein dot on diary days. (Die beiden unterscheiden sich in der Auswahl der Aufkleber, die einmal speziell auf Familienereignisse und einmal auf Tagebucheinträge im Allgemeinen zugespitzt sind.)

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Wer eins haben möchte, kommentiert unter den Artikel und verrät mir was sie/er mit seinen Erinnerungen macht. Sammelt ihr in Schuhkartons? Macht ihr Fotoalben? Schreibt ihr wichtige Daten einfach in den Kalender?

Und so geht es:

  • Verlost wird 1x das dot on diary family und 1x das dot on diary days
  • Kommentiert bis zum 21.02.2016, 24 Uhr
  • Ich versende nur innerhalb Deutschlands
  • Sollte sich die/der Gewinner/in nicht innerhalb einer Woche melden, verfällt der Gewinn.

Übrigens (weil ich die Idee so schön fand und sie zumindest auch was mit dem Thema „Erinnerungen konservieren“ zu  tun hat) wenn ihr auch aus jedem Urlaub Sand nach Hause schleppt und nicht wisst, was man damit tun kann, Mamazweipunktnull hatte da eine sehr schöne Idee:

instagram_mamazweipunktnull
Bild von Mamazweipunktnull

Der Nikolaus war da und hat Hirn gebracht

Eigentlich bin ich ja ein ganz kluger Mensch. Eigentlich. Nur dass ich nicht so praktisch veranlagt bin. Dann liege ich manchmal nachts wach und denke vor mich hin und habe Eingebungen. Zum Beispiel neulich dachte ich über all die wunderbaren Rezensionen nach, die liebe Menschen in ihren Blogs zu meinem Buch veröffentlicht haben und wie sehr ich mich jedes Mal freue. Oft werden dann auch Bücher verlost und wenn ich dann sehe, dass es immer noch Interessentinnen und Interessenten gibt, freue ich mich noch mehr. Überhaupt bin ich überwältigt vom Feedback und konnte es kaum fassen, als ich hörte, dass bereits die dritte Auflage gedruckt wurde.

Gelegentlich bekomme ich Mails und man bittet mich um persönliche Widmungen und jede Mail verrät mir ein liebenswertes Detail aus dem Leben der schreibenden Person. Ich signiere Bücher für erwachsene Kinder, die selbst Eltern geworden sind, für Ehefrauen, Freundinnen, Väter in Elternzeit und für Kolleginnen.
Und da plötzlich – zing! – kam mir der Gedanke! Ich könnte doch auch mal ein Buch verlosen. Oder drei!
Ja und das tue ich jetzt auch! Zum Nikolaus!

nikolaus

Und so geht es:

  • Verlost wird 3x mein Buch „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe“ und als Bonus erhält jede/r Gewinner/in das Buch Buch „Berlin oder so – Kleine Großstadtgeschichten“ dazu. Da sind neben meinen, auch ganz hervorragende Texte anderer Bloggerinnen und Blogger dabei. Wer möchte, erhält natürlich eine Widmung dazu.
  • Kommentiert bis zum 10.12., 24 Uhr warum ihr das Buch gerne hättet und teilt euren Kommentar mit „Ich hätte die #arschbombe gerne, weil…“ auf Twitter oder Facebook.
  • Ich versende nur innerhalb Deutschlands
  • Sollte sich die/der Gewinner/in nicht innerhalb einer Woche melden, verfällt der Gewinn.

P.S. Wer schon ein Buch hat – ich freue mich immer über Amazon Rezensionen. Selbst über die 1 Stern Rezensionen habe ich herzlich gelacht. Nur nicht zu viele böse Bewertungen, da wache ich am Ende nachts auf und mir fällt ein, dass es doch eine doofe Idee war, um Rezensionen zu bitten.

P.P.S. Wer das Buch noch nicht hat und nicht gewonnen hat: Man kann es auch bei mir bestellen – einfach per Mail dienuf(klingeling)gmail.com melden. Gleiches gilt für „Berlin oder so – Kleine Großstadtgeschichten“. Letzteres kostet 10 Euro, wobei ich die 10 Euro komplett an ein Flüchtlingsprojekt spenden werde.

[Werbung] Berlin – Tel Aviv – Berlin

Ich blogge ja sehr gerne, weil Bloggen eigentlich nur Schönes in mein Leben gebracht hat. Austausch, Gedankenanstöße, neue FreundInnen und die ein oder andere schöne Geschichte. Zum Beispiel die einer Berlinerin, die Aufkleber erfunden hat, die Kindern helfen den linken Schuh an den linken Fuß und den rechten Schuh an den rechten Fuß anzuziehen. Laufkleber heißen diese praktischen Aufkleber.

Eine typische Konversation in unserem Hause ist: „Naaaa, was liebe ich???“

Die Kinder *augenverdrehend* im Chor: „Selbständige Kinder!“

Ich finde es nämlich toll, wenn Kinder selbst Sachen machen und ich nicht alles machen muss. Brot schmieren, Eier braten, Sachen mit scharfen Messern klein schneiden, anziehen! Anziehen?

Klappt oft noch nicht so gut und dann gerne auch mal alles falsch herum. Darüber habe ich in der aktuellen Myself* gesprochen. Wenn mich nämlich eins am Kinderhaben zermürbt, dann die Sätze, die man in den Kinderjahren hundert Mal sagen muss.

Im Buch schreibe ich z.B. darüber wie ich seit Monaten versuche Kind 1.0 klar zu machen, dass das Aussprechen dieser Sätze für Erwachsene ebenso nervtötend ist, wie das Anhören. In der Beliebtheitsskala ganz oben rangieren:

– Du sollst Händewaschen, nicht planschen!
– Nicht mit dem Stuhl wackeln, setz‘ Dich bitte richtig hin.
– Wäre es möglich, erst runter zu schlucken und dann zu sprechen?
– Ich habe gesagt, Du sollst Dich bitte anziehen!
– Kann man die Tür auch leiser zumachen?
– Bitte leiser sprechen, leiser bitte, verdammt noch mal LEISER! ICH BIN NICHT TAUB … ICH VERSTEHE DICH AUCH SO!!!

Jedenfalls hat jemand in Tel Aviv diesen Artikel in der Myself gelesen und ihn an eine Freundin geschickt, die wiederum ebenfalls in Berlin lebt und eine Lösung für unser Entenfußthema hat. Ihr Gedanke: „Der Frau muss geholfen werden!“.

Ich weiß jedenfalls nicht warum, aber Kind 3.0 zieht die Schuhe (schon immer) wahnsinnig gerne falsch herum an. Abhilfe schaffen tatsächlich diese Laufkleber.

Die Idee ist total simpel. Man klebt die zweiteiligen Aufkleber so in die Schuhe, dass sie zusammengesetzt zeigen, wie die Schuhe richtig herum gehören. Kind 3.0 war total begeistert.

„Welchen willst du in deine Schuhe haben?“
„Den Fuchs!“
„Ok…“
„Ne, den Schubrauber!“
„Äh, ok…“
„Ne, doch lieber den Tiger!“
Der Tiger also. Kaum war der Aufkleber drin, wollte Kind 3.0 die Schuhe anziehen.

„Ne, nicht jetzt, wir sind doch in der Wohnung.“
„Ich will aber die Schuhe anziehen!“
„Später draußen dann…“
„Ne, JETZE!“
„Nein, Kind 3.0, jetzt nicht die Straßenschuhe anziehen…“
„ICH WILL ABER DIE SCHUHE ANZIEHEN!!!“

Nun, irgendwas ist ja immer.

Jedenfalls finde ich die Idee toll. Wenn ihr die Aufkleber mal ausprobieren wollt, ich verlose drei Sets. Das ist genug für mehrere Kinder, wenn ihr gewinnt und nicht genug eigene Kinder habt, einfach weiter verschenken.

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Kommentiert einfach hier bis zum 1. November 2015, 24h was bei euch „erzieherische“ Dauerthemen sind und wie ihr damit umgeht. Ich lose die/den Gewinner/in dann aus. Leider kann ich nur innerhalb Deutschland verschicken.

P.S. Wer nicht gewinnt, kann die Laufkleber auch einfach kaufen. Die Aufkleber wurden mir für die Verlosung zur Verfügung gestellt. Ich habe Geld für diese Werbung erhalten.


 

*Ich möchte bitte unbedingt einen Kommentar der Art: MyselfEINÖLF?! Aber sich über Men’s Health Dad aufregen! (Ist das nicht schön? Das Leben ist voller Widersprüche und wir müssen alle damit leben!)

 

[Werbung] Tearaway Unfolded – Die unendliche Geschichte

Ich habe Tearaway Unfolded auf der Playstation 4 für euch getestet und kann es empfehlen.

Untertitel: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute…

Es folgt ein Spieletest für Tearaway Unfolded für die Plastation 4 – der japanische Trailer hat mir wegen der Dame und der Dramatik besonders gut gefallen!

Vorspiel

Es ist so: Wenn die Kinder im Teenageralter sind, dann sind die Eltern vor allem eines – peinlich und uncool.

Auch ich bin peinlich und uncool. So war das schon lange Jahre – doch dann bekam ich den Auftrag ein Spiel zu testen. Genauer gesagt das Spiel Tearaway Unfolded, das am 8. September 2015 neu auf den Markt kam.

Dafür habe ich mir von einem Freund eine Playstation 4 geliehen. Diese Playstation erblickte Kind 1.0 eines schönes Abends und schrie: „WAS IST DAS?“ und rannte enthusiastisch auf das Gerät zu… riss es um und stieß es zu Boden. „Upsi.“

Ja, upsi. Die Playstation war dann mal kaputt. Schade eigentlich. Ich atme leise durch die Nase. Upsi.

Hauptakt

Ich leihe uns also eine zweite Playstation und seitdem spielen wir in jeder freien Minute Tearaway Unfolded.  Und was soll ich sagen? Das Spiel kann man sehr gut spielen – auch ohne nennenswerte Spielkonsolenvorerfahrung. Die Herstellerangabe für Kinder ab 7 Jahren, halte ich aber v.a. in den letzten der 17 Level für sehr gewagt. Als 40jährige gehts aber ganz gut, da einzige Bedingungen sind:

  • man sollte mindestens mittelmäßig motorisch begabt sein (CHECK!)
  • über ein durchschnittliches Gedächtnis verfügen (CHECK! Ansonsten helfen die blauen Eichhörnchen weiter!)
  • man sollte lesen können (CHECK)
  • und eine ausgeprägte Leidensfähigkeit besitzen (CHECK! ELTERNBONUSKOMPETENZ!)

Das Spiel fängt sehr sanft an. Ganz zu Beginn wählt man, ob man eine Heldin oder ein Held ist.

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Das hat mein rosahellblau-Herz sehr erfreut. Es gibt auch während des Spiels sowohl weibliche als auch männliche Wesen, die an keinerlei Geschlechterklischees orientiert sind. Das nur nebenbei bemerkt…

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Wir haben eine Heldin gewählt. Unsere Heldin kann am Anfang fast nichts. Sie kann gehen und Dinge anschauen und zuhören. Nach und nach erlernt sie alles was sie braucht, um ihr Abenteuer erfolgreich zu bestehen. Das ist ein wirklich großes Pro des Spiels. Bis ganz zu letzt, lernt man immer wieder neue, immer komplexere Fähigkeiten und es macht so immer mehr Spaß die Umgebung zu erforschen und die kleinen Rätsel zu knacken oder die „Feinde“ im Spiel zu bekämpfen.

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Gefährlich dreinblickende Papierschnipsel – Hauptfeinde im Spiel

Das Aussehen der Heldin und vieler anderer Wesen im Spiel kann selbst gestaltet werden. Man baut sich Wappen, Tätowierungen, Abzeichen, Schneeflocken und vieles mehr. Diese tauchen dann im Spiel immer wieder auf. Das kann zauberhaft sein – wenn man begabt ist (und die Begleit-App dazu benutzt, mit der geht es viel besser als mit dem Touchpad des Controllers) – ich bin leider nicht so künstlerisch begabt, deswegen mussten wir immer wieder lachen über die misslungenen Wappen und hässlichen Orden, die dennoch stets mit großem Lob und Freude von den Wesen der Spielwelt aufgenommen werden.

Genau genommen habe ich die Steuerung bei der Gestaltung der Spielewelt nie ganz sicher beherrscht. Unsere Reittiere (z.B. ein Schwein) erfreuten sich deswegen ZAHLREICHER Augen.

Rennschwein

Im Bild zu sehen: ein vieläugiges Rennschwein im Zusammenstoß mit bösartigen Papierschnipseln

Doch vielleicht einen Schritt zurück. Worum geht es in dem Spiel eigentlich?

Tearaway, eine Welt aus Papier, wird angegriffen von den bösen Papierschnipseln und muss befreit werden. Dafür muss die Heldin Atoi viele Aufgaben bestehen und sich bis zum Loch im Himmel kämpfen, um schließlich die Welt zu erlösen und eine wichtige Nachricht zu übermitteln.

Das macht teilweise wirklich richtig viel Spaß und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Ich bin kein Completionist, hab mir nur zielgerichtet meinen Weg durch Tearaway gebahnt und trotzdem weit mehr als 30 Stunden mit dem Spiel verbracht. Die Herstellerangabe, das Spiel sei in 8 Stunden zu bewältigen ist also sehr ambitioniert – zumal wenn man die ganzen Extras auch noch erledigen möchte.

Und da kommen wir auch schon zum Thema Leidensfähigkeit. Ich bin immer wieder in unterschiedlichen Levels an den Aufgaben gescheitert und nicht weitergekommen. Also hab ich mir LetsPlays auf YouTube angeschaut und was soll ich sagen: ich hab das vorher noch nie gemacht – es war schrecklich! Schrecklich, weil es von dem Spiel ca. 100 LetsPlays gibt, die dann jeweils 20 Teile haben und wenn man Pech hat, muss man 5 Teile anfangen, in den Videos suchen und jedes Mal vorher die Werbung ertragen. Ich hatte dann irgendwann ein super LetsPlay gefunden und musste schließlich feststellen, dass der Spieler noch nicht so weit gekommen war wie ich. Es war schröcklich! Sich in meinem Alter aufsummiert vier Stunden LetsPlays anzusehen ist kein Spaß!

Ich möchte nichts spoilern, aber das Spiel nimmt mittendrin außerdem eine sehr unerwartete Wendung. Ich hatte ein großes AHHHHH TOLL – OMG? WTF???? Erlebnis.

Bislang habe ich noch nicht viel mit der Playstation 4 gespielt. Wenn, dann waren das wahnsinnig schwierig zu bedienende Spiele, bei denen ich schon im Tutorial dreißig Mal gestorben bin, weil ich mir die Steuerung nicht einprägen konnte. Tearaway ist da ganz anders. Man lernt nach und nach komplexere Fähigkeiten und alle Elemente der Steuerung können alleine oder kombiniert genutzt werden (was nicht heißt, dass man nicht trotzdem dreißig Mal stirbt). Toll ist z.B. dass man sich Wesen und Gegenstände aus der Welt vom Monitor in die Steuerung werfen kann. Das sind beispielsweise Steine, Vogelwesen oder Eichhörnchen. Die wackeln dann im Controller und machen lustige Geräusche. Das ist schon sehr toll umgesetzt.

Das Spiel ist wirklich sehr vielseitig. Neben dem eigentlichen Spiel, lassen sich zum Beispiel Mikrofon und Kamera in den Spielverlauf einbauen. Es gibt außerdem eine Begleit-App mit der man Charaktere des Spiels aus dem Spiel rausholen und basteln kann* und umgekehrt lassen sich sehr viele Elemente des Spiels gestalten und wieder ins Spiel geben. Mir war nicht klar wie vielseitig das heutzutage ist.

Tearaway Unfolded ist übrigens die Neuauflage von Tearaway das auf der Vita zu spielen war. Ich kenne den Vorgänger nicht und kann deswegen dazu nichts sagen. Auf anderen Seiten kann man lesen:

Ja, es handelt sich um eine Neuauflage. Aber um die Neuauflage eines großartigen Spieles, dessen Daseinsberechtigung durchaus vertretbar ist:

Die Features der neuen Hardware werden toll eingebaut und geben dem Spiel einen komplett neuen Drive. Außerdem kann sich das Papier-Universum auf dem großen Bildschirm wesentlich besser entfalten als auf dem kleinen Display einer Vita.

Mein Fazit lautet

Ein schönes, abwechslungsreiches Spiel mit einigen kniffligen Spielpassagen, die man aber gut meistern kann. Geeignet für Kinder sobald sie sicher und flüssig lesen können (da nicht alle Dialoge vertont sind). Das Spiel ist auch was für zart besaitete Seelen (wie meine jüngeren Kinder, die fast nicht fernsehen oder ins Kino gehen und deswegen noch sehr leicht zu beeindrucken sind), weil es keine übermäßig spannenden Spielverläufe oder gruselige Spielgegner gibt. Für die Kinder genau richtig – für mich als Erwachsene mit gestörter Aufmerksamkeitsspanne (Oh! Da ein Eichhörnch…) gelegentlich etwas schleppend.

Neben dem eigentlichen Spiel kann viel gestaltet und offline! gebastelt werden. Andere Mütter™ finden das bestimmt sehr gut.


*Vergleiche Bastelmuttihölle. EUCH macht das bestimmt Spaß!

 

Nachspiel

Das schöne Spiel möchte ich gerne einmal an Euch verlosen. Lasst mir einfach einen fröhlichen Kommentar bis zum 11. Oktober da und schreibt mir, warum ihr das Spiel gerne spielen würdet. Versand leider nur innerhalb Deutschlands.

Foto 2 (3)

Ein hübscher Gewinn!

Foto 4

P.S. Ich wurde für diesen Test bezahlt.


 

Das Spiel ist beim glücklichen Gewinner angekommen

[Werbung] Fünf Buchpartyplätze zu verlosen

Am 18. September um 20 Uhr feiere ich mein Buch „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe„. Der Getränkehersteller Thomas Henry* lädt dazu ein, mit Henkel dürfen wir anstoßen, bei Lieferando unser Essen bestellen und der Püppikram -Laden sorgt fürs perfekte Aussehen. Darüber freue ich mich riesig. Das ist wie Weihnachten und Geburtstag (der dieses Jahr leider ausfallen musste) zusammen!

Es wird eine kleine, lauschige Leseparty, zu der ich einige Leserinnen und Leser direkt eingeladen habe und fünf weitere hier über das Blog einladen möchte.

Also: Es gibt Getränke, Snacks, einen Käsekuchen für die Betriebsfamilie und super Specials wie:

Die fünf Plätze würde ich unter den KommentatorInnen verlosen (sofern mehr als fünf kommen wollen). Wer also Lust hat dabei zu sein: Bitte im Kommentar schreiben welche die lustigste Geschichte im Buch ist (damit ich weiß was ich lesen soll) und warum.

Ich freue mich schon!


 

*Das ist ein bisschen lustig, denn ich finde Thomas Henry wirklich super und habe – bevor ich überhaupt wusste, dass Thomas Henry ein Berliner Unternehmen ist, mal getwittert:

[Werbung] Es müssen ja keine Rosen sein…

Letzten Sommer war ich länger im Krankenhaus. Nicht mal in Berlin sondern irgendwo in Franken. Eine liebe Freundin hat mir, als sie gehört hat, dass ich dort bin, einen unfassbar schönen Blumenstrauß geschickt. Den konnte ich gut zehn Tage bestaunen als ich da an diesen piepsenden Überwachungsgeräten angeschlossen lag und nicht aus dem Zimmer konnte. Ich nehme an, da habe ich mich angesteckt. An dieser Blumenidee. Die Blumen haben mir so viel Freude bereitet, dass ich im darauffolgenden Jahr selbst ziemlich viel Blumen verschenkt habe. Rosen (!) eingeschlossen. Und ich gestehe: ich habe mir sogar selbst ab und an Blumen gekauft.

Weil ich Blumen in der Zwischenzeit wirklich gerne mag,  freue ich mich in Kooperation mit BLOOMY DAYS ein Blumenabo an meine LeserInnen verlosen zu können. Ich verlose unter allen, die hier unter dem Post bis zum 1. Mai, 24h kommentieren ein Blumen-Abo mit insgesamt 3 Lieferungen und einem Add-on*. So erreicht euch der erste Strauß pünktlich zum Muttertag am 10. Mai**. Als Mutter kann man sich schon mal selbst einen Blumenstrauß schenken. Einzige Bedingung: ihr wohnt in Deutschland oder Österreich.

bloomydays

*Das ist entweder ein vergoldetes Armband oder ein Schlüsselband.
**Ich bin schließlich ein Muddi-Blog

Ach und P.S. Die Blumen dann bitte nicht aufessen.

Småfolk Sommer Verlosung

Ab und an gibt es hier was zu gewinnen und da ich das Gefühl hatte, dass die Småfolk Verlosung im Winter gut angekommen ist, freue ich mich auch für den Sommer einige der farbenfrohen Teile an meine LeserInnen weitergeben zu können.

smafolk1 smafolk2

Es gibt diesmal:

Wem Småfolk so gut gefällt wie mir, der hinterlässt einfach bis Dienstag, dem 10.06.2014 um 24 Uhr einen Kommentar welches Teil sie oder er gerne gewinnen würde. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.