Småfolk Verlosung

Ich verlose vier Teile, die mir von Smafolk zur Verfügung gestellt wurden. Wer eins gewinnen möchte, hinterlässt bis Dienstag, den 12.11.2013 um 24 Uhr einen Kommentar, welches Teil ihr gerne gewinnen würdet. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.

smafolk

Es ist nicht so, dass ich wahnsinnig modeinteressiert wäre. Aber es ärgert mich, dass es für Jungs so wenig Auswahl gibt. Es fängt bei den Farben an. Für Jungs kommt anscheinend nur blau, dunkelblau, braun, grau und schwarz in Frage. Nach roten, gelben, grünen Teilen muss man schon richtig suchen. Streifen scheinen die einzige modische Extravaganz zu sein, die man nach Auffassung der Modeindustrie einem Jungen zumuten kann.
Was gegebenenfalls noch geht, sind Merchandise-Aufdrucke.
Schaut man in die Mädchenecken, gibt es zwar auch nervig viel sterotypisierte Prinzessinnenkleidung – aber zumindest kann man mit einigem Suchen das ein oder andere schöne Teil ergattern.
Ich war deswegen bei unserem ersten Schwedenurlaub sehr begeistert von der allgemeinen Auswahl. Genauer gesagt, konnte ich mich kaum entscheiden, was ich alles mitnehmen sollte. Das selbe gilt für Norwegen und Dänemark. Ich verstehe nicht recht, warum es in diesen Ländern möglich ist, bunte Kinderkleidung ohne Schriftzüge wie „beauty princess“ oder „little cuteness birdy“ zu verkaufen.
In einigen Läden in Berlin gibt es eine schöne Auswahl an nordischen Labels, zu denen auch Småfolk aus Dänemark gehört. Ich finde die Designs wirklich toll. Ich mag bunt und ich mag auch alles was an die 70er Jahre erinnert. Viele der Teile sind unisex. Elefanten, Eisbären oder Äpfelchen können Mädchen wie Jungs anziehen.

Auch finde ich schön, dass die Sachen wirklich nach Kind aussehen und nicht wie die geschrumpfte Version von Erwachsenenkleidung. Ich freue mich deswegen, hier vier Teile verlosen zu können, die mir von Småfolk zur Verfügung gestellt wurden.

Hinterlasst einfach bis Dienstag, den 12.11.2013 um 24 Uhr einen Kommentar, welches Teil ihr gerne gewinnen würdet. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.

Es gibt zu gewinnen:

P.S. Ich kann leider nur innerhalb Deutschlands versenden.
P.P.S. Der Elefanten-Strampler hat einen pinkfarbenen Kragen (als Orientierung)

Als Urlaub noch einfach war

Wer eines der Bücher gewinnen möchte, hinterlässt bis zum 25.08.2013 einen Kommentar und schreibt dazu in welchem Urlaubsstadium sie oder er sich befindet (beginnend von „Geh mir weg mit Urlaub“ bis „unter 7 Sterne Hotel geht gar nichts mehr“) und welches Buch sie/er gerne hätte oder vermerkt „egal“, falls jedes Buch eine Freude bereiten würde. Die Gewinner werden ausgelost.

Als Studentin habe ich mich hauptsächlich von Dosenmais ernährt. Das hat viele Vorteile. Das Einkaufen geht schnell und auf Reisen ist man sehr flexibel was die Sicherstellung der gewohnten Nahrungsquelle angeht.

Für Dosenmais sprachen damals zwei Gründe. Erstens ist Dosenmais billig und zweitens mochte ich fast nichts anderes. Ich weiß nicht, ob es eine Steigerungsform für das Wort „picky“ gibt – jedenfalls sagten mir zu diesem Zeitpunkt fast keine Lebensmittel geschmacklich zu. Obst pauschal nicht, Gemüse eigentlich auch nicht, für Fleisch und Wurst hatte ich kein Geld und eine richtige Küche, um mir Nudeln oder Reis zu kochen, hatte ich nicht.

Blieb also Dosenmais. Jedenfalls – um auf das Reisen zurück zu kommen – Dosenmais gibt es in den meisten Ländern und so machte mich Mais, was das Reisen angeht, sehr flexibel. Ich arbeitete also die erste Hälfte der Semsterferien und die zweite Hälfte kaufte ich mir ein Interrailticket.*

Das Reisegepäck war leicht. Eine Isomatte, einen Schlafsack und ein Paar Klamotten. Das Zelt ließ ich meine Reisebegleiter tragen. (Immerhin trage ich im Alltag meine Handtasche selbst!) Kocher, Geschirr und anderen unnötigen Ballast konnte man sich sparen. Ein Dosenöffner und ein kleiner Löffel genügten.

Ich kann mich nicht erinnern, dass mir auf Reisen jemals etwas gefehlt hat. Ich hab auf der Isomatte gut geschlafen. Es war trocken im Zelt und drei T-Shirts waren ausreichend für eine Woche. Für die Abende hatte ich drei englische Bücher dabei und wenn ich sie ausgelesen hatte, habe ich sie mit anderen Reisenden getauscht.

Das Leben war so einfach. Dann kamen die Kinder und wir waren der Meinung, dass Campen immer noch eine wunderbare Idee ist. Allerdings musste aufgrund der Gepäckmengen ein Auto gekauft werden. Ein großes hässliches, in das drei Kindersitze rein passten. Und obwohl wir die Fußräume bis unter das Kinn ausgenutzt hatten, genügte der Stauraum nie. Ich weiß nicht woher dieser ganze Krempel kommt – aber jedes einzelne Stück ist für das Überleben notwendig. Ein Sonnensegel, ein Tisch, natürlich wollten wir auf richtigen Stühlen sitzen, Kochgeschirr, ein Herd mit zwei Flammen, Sandspielzeug, aufblasbare Isomatten, Taschenlampen, eine Spülschüssel, Handbesen, Kopfkissen… Beim nächsten Urlaub ging es schon ohne Dachkoffer nicht mehr.

Der Urlaub selbst eine Qual. Die Kinder mit dem Sonnenlicht wach – also täglich von 5 bis 22.30 Uhr. Der Rücken schmerzt. Überall und immer Sand und Ameisen.

Die nächste Stufe war dann der Urlaub in Ferienwohnungen. Weniger Gepäck, bessere Betten – aber immer noch Alltag. Einkaufen, kochen, spülen, aufräumen, schlimmstenfalls sogar putzen.

Ich glaube, nächstes Jahr versuche ich es mal mit durchorganisierten Pauschalreisen inkl. 24stündigem Kinderanimationsprogramm und Vollpension. Es ist ein bisschen schockierend, sich das zu wünschen – aber hey, ich bin bald 40 und da wünsche ich mir v.a. eines: RUHE! und bestenfalls ein Paar Tage schlimme Langeweile. Und ich wünsche mir sehr, die Zeit zu finden ein Paar Bücher zu lesen und damit Eure Reisen, verehrte Leserinnen und Leser, nicht buchlos sind, verlose ich fünf meiner Lieblingsbücher.

  • Was ich liebte von Siri Hustvedt
  • Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon
  • Middlesex von Jeffrey Eugenides
  • Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich von David Foster Wallace
  • Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer

Die Bücher sind freundlicherweise von Holidaycheck zur Verfügung gestellt. Wer eines gewinnen möchte, hinterlässt bis zum 25.08.2013 einen Kommentar und schreibt dazu in welchem Urlaubsstadium sie oder er sich befindet (beginnend von „Geh mir weg mit Urlaub“ bis „unter 7 Sterne Hotel geht gar nichts mehr“) und welches Buch sie/er gerne hätte oder vermerkt „egal“, falls jedes Buch eine Freude bereiten würde. Die Gewinner werden ausgelost.
—-

*Früher liebe Kinder, konnte man mit einem einzigen Ticket drei Monate durch ganz Europa reisen.