Die Daten sind aber da. Und im Zweifel werden die von Facebook an jeden, der sie haben mag verkauft oder auch nicht – und der Einfluss des Nutzers auf diese (wirtschaftliche) Entscheidung eines US-Unternehmens dürfte sich irgendwo bei 0 bewegen.

Dass solche öffentlichen Informationen auch anderweitig genutzt werden können lässt sich unter dem Stichwort „Identitätsdiebstahl“ leicht recherchieren – je mehr Daten über jemanden verfügbar sind desto einfacher wird das ganze. Ganz tumbes Beispiel dafür: Jemand postet öffentlich auf Facebook „Bin im Urlaub!“. Mit den restlichen öffentlichen Informationen lässt sich dann der Wohnort bestimmen und Einbrecher haben freie Bahn.

Irgend jemand mit bösen Absichten und genug verfügbaren Daten reicht schon völlig, um ziemlich viel teuren, unangenehmen oder gar gefährlichen Blödsinn anzustellen.

Viele Grüße,

der Ponder

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