Ich teile deine Meinung und veröffentliche auch nur Fotos im Internet, auf denen die Gesichter der Kinder nicht zu erkennen sind….

Allerdings frage ich mich gerade, ob es beim Bloggen nicht manchmal genau so ist:

Dabei geht es ja, wenn man ehrlich ist, auch eher um die Selbstdarstellung der Erwachsenen (mich eingeschlossen!). Du schreibst du würdest es befremdlich finden auf eine im Netz dokumentierte Kindheit zurück zu blicken… bezieht sich das nur auf Bilder? Wäre es also z.B. o.k. wenn deine Mutter deine Kindheit verbloggt hätte?

Das soll keine Kritik sein (ich finde deinen Blog toll!) mich interessiert nur deine Meinung zu diesem Thema, weil ich selbst immer wieder abwäge, in wie fern ich in meinem Blog von persönlichen Dingen berichten kann/darf, die nicht nur mich sondern auch die Kinder betreffen. Besonders zum Thema Schule hätte ich da nämlich einiges zu berichten, verzichte aber zur Zeit darauf, weil ich mir unsicher bin, ob es für meine Kinder rückblickend o.k. ist.

Andererseits finde ich den Austausch wichtig (man muss ja nicht jeden Fehler selber machen und auch nicht das Rad neu erfinden) – und am interessantesten sind natürlich die persönlichen/authentischen Blogs….

Vermutlich ist die Einstellung „nichts über die Kinder ins Netz stellen, was man nicht ungefragt auch über andere Erwachsene ins Netz stellen würde“ ein guter Ansatz- mit dem Unterschied, dass man die Kinder nicht fragen kann, weil sie die Konsequenzen ihrer Entscheidung noch nicht abschätzen können.

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