[Werbung] ElterngeldPlus unterstützt die Vereinbarkeit von Job und Familie

Vieles war mir, bevor die Kinder dann da waren, nicht bekannt. Banale Dinge wie z.B. dass man ein Kind in der Regel erst zum August in den Kindergarten geben kann. Ich dachte, man sei da an kein Datum gebunden. Mein erstes Kind wurde im Frühling geboren. Ich habe 12 Monate Elternzeit eingereicht und hatte dann keinen Betreuungsplatz und musste alles neu aushandeln. Das war organisatorisch und finanziell eine Herausforderung.

Tatsächlich werden die Kindergartenplätze mit der Einschulung eines anderen Kindes erst frei. D.h. ein Kind kommt in die Schule, ein anderes Kind bekommt den frei gewordenen Kindergartenplatz. Gut für alle Eltern, deren Kinder zwischen August und maximal Oktober geboren worden sind, „doof“ für alle anderen.
Zumindest, wenn man, wie in Berlin relativ üblich, nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten gehen möchte.

Ich schätze mich in der glücklichen Lage, den familienfreundlichsten Arbeitgeber der Welt zu haben und mit einigen Absprachen haben wir ein gutes Wiedereinstiegsmodell gefunden. Beim ersten Kind habe ich Teilzeit von Zuhause aus gearbeitet und beim zweiten Kind konnte ich meine Elternzeit verlängern bis ich schließlich Teilzeit wieder eingestiegen bin. In beiden Fällen habe ich meinen alten Job wieder bekommen und zu keinem Zeitpunkt irgendeine Art von Druck erfahren. Ganz anders bei gefühlt 70% meines Freundeskreises. Da erfahren die Mütter, man kann es wirklich nicht anders sagen, die absurdesten Formen von Diskriminierung wenn es darum geht in den alten Job zurück zu kehren.

Teilzeit zu arbeiten, stellt für mich einen der Hebel zur Vereinbarkeit dar. Bestenfalls arbeiten beide Partner zeitversetzt Teilzeit und teilen sich die Erziehungsarbeit 50/50*.

Theoretisch jedenfalls. Praktisch sieht es so aus, dass ein Großteil der Kinderversorgungsarbeit sowie Haushaltstätigkeiten weiterhin an den Frauen hängen bleibt. Selbst wenn man auf die Führungsetagen schaut, „kümmern sich [die Frauen] fast doppelt so lange um den Nachwuchs wie Männer in einer vergleichbaren Position.

Ich habe ein bisschen Hoffnung, dass sie Einführung des ElterngeldPlus diese Verteilung langfristig ändert. ElterngeldPlus gilt für alle, die nach dem 1.7.2015 ein Kind bekommen haben oder bekommen werden.

Sehr einfach gesagt, bietet das ElterngeldPlus die Möglichkeit aus einem Monat Elterngeld (in dem man gar nicht erwerbstätig ist) zwei Monate ElterngeldPlus zu machen, wenn man nach der Geburt des Kindes bis zu 30 Wochenstunden arbeiten geht.
Bislang war es so, dass das Teilzeiteinkommen auf das Elterngeld angerechnet wurde, mit der ElterngeldPlus-Reform kann jetzt das halbe Elterngeld parallel bezogen werden. Das bringt tatsächlich mehr Geld, wie man mit dem Elterngeldrechner prüfen kann.

Was ich im Sinne von Gleichberechtigung super finde: „Entscheiden Mütter und Väter sich, zeitgleich mit ihrem Partner in Teilzeit zu gehen – für vier Monate lang parallel und zwischen 25 bis 30 Wochenstunden – erhalten sie mit dem Partnerschaftsbonus vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate.

Es werden also deutliche Anreize gesetzt, die Erziehungsarbeit gleichwertig zwischen beiden Partnern aufzuteilen.

Neben den finanziellen Aspekten, kann durch die Einführung des ElterngeldPlus die Elternzeit flexibler gestaltet werden. Zum Beispiel ist es möglich, maximal 24 der 36 Monate Elternzeit bis zum vollendeten achten Lebensjahr des Kindes in Anspruch zu nehmen. Eltern können diese Elternzeit in bis zu drei Abschnitte aufteilen. Arbeitgeber können erst vor dem dritten Abschnitt dringende betriebliche Gründe anführen, wenn sie einen Antrag ablehnen wollen, was der BDA kritisiert**.

Schön für Elternpaare! Was ist denn mit den Alleinerziehenden?

Alleinerziehende können das ElterngeldPlus inklusive Partnerschaftsbonus natürlich auch nutzen. Alles andere würde ja nicht wirklich Sinn ergeben!

Wie gut das ElterngeldPlus letztendlich den Familien in Sachen Vereinbarkeit hilft, wird sich zeigen. Auf jeden Fall macht es flexibler und bringt mehr Geld in die Familienkasse wenn (beide) Partner Teilzeit arbeiten gehen. Wenn ich mit FreundInnen über Vereinbarkeit spreche, dann geht es immer wieder um mangelnde Flexibilität. Da sollte das ElterngeldPlus einen größeren Handlungsspielrahmen eröffnen. Persönlich finde ich sehr gut, das Paare so von Anfang an überlegen, ob es nicht sinnvoll ist, wenn beide Elternteile Teilzeit arbeiten. Vielleicht mindert diese Option das ganze Thema Frauen Wiedereinstieg in den Job, Altersarmut etc.***

Dennoch – es bleibt kompliziert. Meine persönliche Empfehlung ist deswegen – ausführlich mit dem Partner besprechen, wie man sich das die nächsten Jahre vorstellt, ein Modell entwerfen und dann bei der Beantragung des Elterngelds einen Termin im Amt ausmachen. Wenn nicht beide vor der Geburt Vollzeit als Angestellte arbeiten, ist der Antrag – sagen wir komplex. Die Damen und Herren beim Amt haben viel Erfahrung und führen einen gemeinsam durch den Formulardschungel. Man erspart sich ein Antragspostpingpong.

Zusammenfassend

Mit dem ElterngeldPlus wird es ab 1.7.2015 für Eltern einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Paare können nun wählen, ob sie nach der Geburt gar nicht erwerbstätig sein wollen (und weiterhin das bereits bekannte Elterngeld beziehen) oder aber, ob sie bis zu 30 Wochenstunden arbeiten gehen wollen (und dann ElterngeldPlus beziehen). Sollten sich Mutter und Vater entscheiden gleichzeitig Teilzeit arbeiten zu gehen, erhalten sie mit dem Partnerschaftsbonus vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate.

Im nächsten Schritt wird dann hoffentlich etwas in Sachen Kinderbetreuung und v.a. Krippenplätze getan.

Weiterführende Links

FAQ zum Elterngeld PLUS

ElterngeldPlus in Leichter Sprache

Mehr Geld für teilzeitarbeitende Eltern, Zeit Online (inkl. Rechenbeispiel)

 

32 Stunden sind genug, Süddeutsche Zeitung

„Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern zutrauen, auch in weniger Stunden ihren Job hinzukriegen, ja sogar führen zu können. Weg von ewigen Abendschichten, hin zu Doppelspitzen und Jobsharing-Modellen; und keine Konferenzen mehr nach 16 Uhr. Die effizientesten Mitarbeiter sind schon jetzt Mütter in Teilzeit, weil sie sich schlicht aus Zeitmangel die Hälfte der Flurgespräche sparen.“


 

*Allen Paaren, die ein 50/50 Modell in Sachen Kindererziehung und Arbeit anstreben, empfehle ich übrigens das Buch „Papa kann auch stillen

** Die Kritik lautet dass das Aufsplitten der Elternzeit in drei Teile die die betriebliche Personalplanung erheblich belaste, weil bei jeder Elternzeit bis zu drei Mal Ersatz gesucht werden müsse. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen sei dies schwer umzusetzen.
Ich kann dazu nur sagen: Sollte Elternzeit wirklich in drei Teile gesplittet werden, wird sie dadurch aber deutlich kürzer und somit leichter zu überbrücken sein. Unternehmen werden sich umstellen müssen. Know-how nicht auf einzelne Personen zu konzentrieren ist immer sinnvoll – auch im Sinne einer allgemeinen Vertreterregelung. Es gibt durchaus Möglichkeiten Wissen ordentlich zu dokumentieren und an mindestens eine weitere Person zu übertragen. Das ist auch im Sinne des Unternehmens.

Die Elternzeit muss im Übrigen nun mit 13 statt mit 7 Wochen Vorlauf angekündigt werden. Ich finde das ist ein Planungshorizont mit dem man gut arbeiten kann.

***Das wäre ein ganzer Artikel, deswegen nur die Stichworte


 

Dieser Text ist mit freundlicher Unterstützung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden.

Autor: dasnuf

Aha! Google doch "dasnuf" Muhahahahaha!

13 Gedanken zu „[Werbung] ElterngeldPlus unterstützt die Vereinbarkeit von Job und Familie“

  1. Um es ganz direkt zu sagen: Ich bin kein Fan der Teilzeit. ich weiß, es ist große Mode zu behaupten, man könne jeden Job auch in Teilzeit machen, aber meine Erfahrung – ich bin Anwältin – sieht anders aus.

    Viele Projekte sind etwa sehr schlecht zu teilen. Jemand muss den Überblick haben, jemand muss koordinieren, telefonieren, besänftigen, verhandeln, und zwar nicht nur von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Dazu Termine. Die sind oft nicht in Berlin, sondern sonstwo, und wenn man den Termin wahrnimmt, ist man den ganzen Tag weg. Punkt. Wenn man den Termin aber nicht machen kann, kann man das Projekt nicht übernehmen. Ich habe wenig internationale Termine, aber ich höre oft, dass sei im Rahmen europaweiter und erst recht transatlantischer Projekte noch extremer.

    Meiner Erfahrung nach kommt man mit einer guten Kinderbetreuung, mehreren Babysittern, einer 50/50-Aufteilung und viel Toleranz den eigenen Unvollkommenheiten gegenüber auch mit Kind gut durch die Vollzeit. Ich denke, dass die Politik mehr für Familien täte, würde sie die Bedingungen für Vollzeiten verbessern. Vor allem eine bessere Absetzbarkeit für Kinderbetreuungskosten, Verzicht auf Kitaschließzeiten, verlässlichere Schulzeiten und eine bessere Ferienbetreuung wären hilfreich. Ansonsten hilft man Eltern meiner Meinung nach nicht, wenn man sie dazu verleitet, weniger zu arbeiten oder höhere Ausfallrisiken auszulösen als Kinderlose wie zB durch die Möglichkeit, sich kindkrank zu melden. Man suggeriert eine faktisch nicht bestehende Vereinbarkeit, die dann in einer Karrieresackgasse endet.

       0 likes

    1. Hm, ich kann nicht beurteilen, ob und wie viele Jobs unbedingt in Vollzeit gemacht werden müssen. Und ich finde auch, dass man, wenn man weniger Kaffeetrinken geht oder Flurgespräche führt oder einfach konzentrierter Arbeitet, weil man pünktlich weg muss oder oder oder… ungefähr die Arbeit von 40 in 30 Stunden schaffen kann. Allerdings halt nur die Arbeit an sich, alles was sonst noch für Karriersprünge wichtig sein könnte fällt vielleicht eher hinten runter (Flurgespräche oder „Netzwerken“). Ich persönlich arbeite gerne Teilzeit (nicht 20 aber 25-30 Stunden) und kann gut damit leben, dass es vorerst keine Karriersprünge gibt. Und ich bin sehr froh, dass Vollzeit für beide Eltern bei uns nicht Standard ist und finde auch nicht, dass man hier mehr Anreize schaffen sollte. Momentan arbeiten mein Mann und ich beide Teilzeit und zuhause ist es im Schnitt auch 50/50 und ich wüßte nicht, wo ich noch Energie her nehmen sollte für eine Vollzeitstelle. Ich fände es eher wichtig, anzuerkennen, dass Kinder haben eben auch Arbeit ist und wenn ich von 8 bis 14 Uhr im Büro bin und dann von 15 bis 20 Uhr bei den Kindern, dann ist dass ein Arbeitstag von 11 Stunden, mit einer Pause von 1 Stunde in welcher ich während der U-Bahnfahrt mein Mittagessen esse…
      Klar könnten die Kinder auch eine Stunde länger im Kindergarten/Hort sein und ich dafür eine Stunde länger arbeiten. Das will ich aber für meine Kinder nicht und ich bezweifle auch, dass ich dann in der Arbeit mehr schaffen würde, weil irgendwann lässt meine Konzentration nach.
      Natürlich wird das bei anderen Arbeitnehmern anders sein und natürlich gibt es auch Kinder, die gerne länger in Kindergarten/Hort gehen. Und weil nun mal jeder verschieden ist, bin ich froh, dass es momentan verschiedene Möglichkeiten gibt und nun auch dass Modell, dass beide Eltern Teilzeit arbeiten beim Elterngeld berücksichtigt wird.

         0 likes

      1. Ich will Ihnen Ihren Lebensentwurf nicht madig machen. Wenn der für Sie okay ist, dann ist das so. Aber wenn wir uns fragen, warum so wenig Frauen in Führungspositionen sitzen, dann hat das eben neben gesellschaftlichen Vorurteilen auch sehr viel damit zu tun, dass sehr viele Mütter sagen, dass sie „gut damit leben, dass es vorerst keine Karriersprünge gibt.“ Karriere machen dann nämlich nur die anderen, und die haben dann entweder keine Kinder, oder sind keine Frauen. Das finde ich schade.

           0 likes

        1. Ja, da ist schon was dran. Und wichtig finde ich es auch, dass es unter den Führungskräften Frauen und Männer gibt, die Kinder haben. Um dann aus dieser Position heraus wirklich was hinsichtlich Vereinbarkeit gestalten zu können, müssten sich diese dann aber auch erinnern, wo die Schwierigkeiten beim eigenen Werdegang lagen, anstelle im Nachhinein zu sagen „ja, ist schwierig, aber wenn man wirklich will geht alles, ich hab’s ja auch geschafft…“ Ich finde das echt ein schwieriges Thema, denn wie gesagt, bin ich momentan mit unserer TeilzeitRegelung ganz zufrieden und gleichzeitig sehe ich, dass wenn sich was ändern soll, man es nicht einfach“ den anderen“ überlassen kann. Ein Beinchen hoffe ich, dass mehr (gut ausgebildete ) Paare mit Kindern sich für sagen wir 30h entscheiden und sich dadurch in der Gesellschaft und den Firmen mit der Zeit ein Umdenken einstellt und dadurch auch Führungspositionen mit 30h besetzt werden, aber das wird ein langer Weg und ist ja auch nicht für jede/n und jeden Job eine gute Lösung.
          Wie gesagt, ich finde es schwierig

             0 likes

  2. Auch ohne Elterngeld Plus haben wir das 50/50 Modell gut hinbekommen. Hätten wir nämlich streng wirtschaftlich gerechnet, wäre der Papa die ganze zeit zu Hause geblieben. Auch nach Ende der Elterzeit schaffen wir es mit Gleitzeitmodell auf Arbeit und guter Möglichkeit zur freien Einteilung das 507%0 Modell aufrecht zu erhalten. Beide in Vollzeit mit 39 Stunden.

    Ich glaube aber das funktioniert auch, weil bei uns beiden der Wille zur gleichberechtigten Erziehung besteht und unser Arbeitgeber sehr flexibele Arbeitsmodelle anbietet.

       0 likes

  3. Mensch, das hätten wir gern gehabt! Wäre für uns sinnvoll gewesen. So habe ich 12 Monate genommen und der Mann 2. Weil ich mehr Elterngeld bekam und es unterm Strich so besser für uns war. Da ich Freiberuflerin bin, fand ich es ziemlich nervig, nicht arbeiten zu können. Meine Auftraggeber konnten aus buchhalterischen Gründen keine später datierten Rechnungen annehmen, also habe ich zwangsläufig fast die ganze Zeit ausgesetzt.

    Jetzt teilen wir uns die Arbeit. Zwei Freiberufler, jeder arbeitet ungefähr Teilzeit. Das übliche Modell „1 Elter arbeitet voll, 1 Elter halb“ wäre für uns total kacke. Nicht finanziell, aber gefühlt. Wir hätten dann mehr Geld, wären aber beide unglücklich mit dem Modell. Ist also keine Option.

       0 likes

  4. Schade, unsere Tochter ist anderthalb Jahre zu früh geboren ;-)
    Wir haben uns für paralleles Teilzeitarbeiten entschieden und bewusst weniger Geld in Kauf genommen (und uns trotzdem darüber geärgert). Durch die Selbstständigkeit meines Mannes waren wir aber auch ein bißchen flexibler als es zwei Angestellte gewesen wären.

    Grundsätzlich finden wir das 50/50 Modell toll, bei uns ist es aber nicht so aufgegangen, wie wir uns das vorher ausgemalt hatten. Gerade das Ernähren des Kindes in den ersten 7 Monaten war eben doch sehr einseitig (wie gut, dass ich von zuhause aus arbeiten konnte). Den Titel des Buches (das ich nicht gelesen habe, da mich die Besprechungen und Interviews mit den Autoren durch meine eigene Erfahrung nicht überzeugt haben) finde ich deshalb sehr unglücklich, denn bei uns konnte Papa so einiges, aber eben NICHT stillen.

       0 likes

  5. Elterngeld Plus kann man auch ohne Teilzeittätigkeit beziehen, das entspricht dem bisherigen splitten. Nur als Ergänzung :)

       0 likes

    1. *hüstel* Dann ist es gesplittetes Elterngeld (das es ja weiter gibt). Ich meine das Plus steht für: Man arbeitet, verdient Geld UND bezieht weiterhin Elterngeld
      Bis zum Stichtag wurde das Elterngeld nämlich mit dem Gehalt gegenverrechnet. Da hat halbtags arbeiten teilweise rechnerisch gar keinen Sinn gemacht, weil man dann kein Elterngeld mehr bekam und zusätzliche Kosten durch die Fremdbetreuung hatte.

         0 likes

  6. Toll, dass es die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten und dafür länger Elterngeld zu bekommen jetzt gibt, dass hätten wir vor fünf Jahren schon sehr gerne so gemacht (haben wir nicht, denn dann hätten wir nach der damaligen Regelung 6Monate Elterngeld verloren). Wenn jetzt noch Vorteile bei den Rentenbeiträgen kommen (sehr knapp: Eltern bekommen bei Teilzeitjob trotzdem Rente wie für Vollzeitjob – mit der Begründung , dass sie ja auch viel Energie und Zeit in die zukünftigen Renteneinzahler investieren), dann wäre das echte Anerkennung…
    Und ja, viel vorher überlegen und besprechen hilft – trotzdem finde ich, kann man manche Dinge vor dem ersten Kind nicht so richtig einschätzen.
    Wichtiger als den zum Ende erwähnten Ausbau der Kippen fände ich einen gesetzlichen Anspruch auf irgendeine Form der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern – damit sieht es hier in der Gegend eher schlecht aus und was nützt es mir zum Beispiel bei zwei Kindern, nach jeweils einem Jahr wieder arbeiten zu gehen, wenn ich dann wenn das Große sechs ist wieder aufhören muss, weil um 11 die Schule aus ist?
    Und an der Qualität der Betreuung ist auch noch einiges zu tun. Besonders wichtig fände ich hier nicht nur den Schlüssel Kinder pro Erzieher/in sondern vor allem die absolute Gruppengröße. Und dass wieder mehr Wert auf freies Spiel gelegt wird und nicht permanent vorgegeben wird, was und wie die Kinder schon im Kindergartenalter zu erreichen haben.
    Viele Grüße
    Nadine

       0 likes

    1. Du hast Recht, ich vergesse immer wieder, dass es nicht überall wie in Berlin ist. Hier sind die Kinder minimal bis 16h betreut wenn sie in die Schule gehen.

         0 likes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie möchten einen Kommentar hinterlassen, wissen aber nicht, was sie schreiben sollen? Dann nutzen Sie den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken