Halten Sie Ihre Beziehung durch unbequeme Hosen am Leben

So eine Schlabberhose, das muss die Liebe abkönnen. Ja, ich verlange, dass das die Liebe sogar wachsen lässt.

Am Wochenende waren wir bei einer Hochzeit eingeladen. Die Standesbeamtin war von ihrer eigenen Rede so ergriffen, dass sie selbst Tränen in den Augen hatte. Genau genommen war sie so gerührt, dass nur der Tisch sie davon abhielt, dem Brautpaar in die Arme zu fallen und das aufwändig bestickte Seidenkleid der Braut mit Tränenflüssigkeit zu durchtränken.

Als ich hinterher die Brautmutter irritiert fragte, ob die Standesbeamtin vielleicht irgendwie mit Teilen der Hochzeitsgesellschaft verwandt sei, wurde das verneint.

Ihre Rede beinhaltete allerlei Weisheiten über die Korrelation von Lebensglück und schlechtem Wetter zum Hochzeitstag (es regnete, das Verhältnis ist indirekt proportional, mein Beileid allen Paaren, die bei Sonnenschein geheiratet haben) und dann wußte sie natürlich noch viel über die Liebe als solches zu berichten.

Das Kribbeln solle man sich z.B. erhalten. Zum Glück bin ich ja ein sehr beherrschter Mensch und deswegen konnte ich mich gut zurückhalten und habe gar nicht zum Thema „Über die Unmöglichkeit und evolutionsbiologische Unnötigkeit das Verliebtheitsgefühl der ersten Phase über Jahre zu erhalten“ referiert. Das geht nämlich gar nicht. Physiologisch ist das nicht möglich. Da es sich bei dem Kribbeln lediglich um die Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter handelt, bei denen die Rezeptoren jedoch unglücklicherweise irgendwann zwangsläufig adaptieren, was zur Folge hat, dass dieses Limerenz-Gefühl sich irgendwann durch schlichte Gewöhnung erledigt.

Nun gut. Ich kann den Vorsatz diese unsägliche Verliebtheitsphase möglichst lange zu erhalten nicht verstehen, aber tolerieren. Ich für meinen Teil kann auf Gedankenbesessenheit, Schlaflosigkeit, physiologischer Übererregtheit, Appetitlosigkeit und verzerrte Wahrnehmung bestens verzichten.

Auch habe ich keine Diskussion zu Geschlechtssterotypen oder Alltagssexismus gestartet, nur weil die Standesbeamtin sehr lange ausholte, welche Pflichten die EheFRAU alle zur erfüllen hätte, um den Mann glücklich zu machen. Man müsse beispielsweise wenigstens die Abseitsregel verstehen, um dem Manne das unbedingte Interesse an seinen Hobbys zu demonstrieren (Augenverdrehen!).

Schluss mit lustig war aber bei der Bemerkung, die Frau solle zuhause (natürlich ist die Frau immer zuhause und erwartet den Mann, der gestresst von der Arbeit zurück kommt) keine Schlabberhosen tragen. Das zerstöre die Liebe.

DAS TRAGEN VON SCHLABBERHOSEN ZERSTÖRT DIE LIEBE!

Ich musste an die Gute-Hausfrau-Ratgeber der 50er Jahre denken, als ich das hörte. Wenn die Liebe vergeht, ist das natürlich das Verschulden der Frau. Notfalls eben weil sie die falsche Kleidung getragen hat. Es gehört zum modernen Leben offensichtlich nach wie vor dazu, dass die Frau arbeitet, sich um den Haushalt kümmert und dann aufgebrezelt den gestressten Mann mit einem Glas Martini an der Haustür erwartet.

Wie furchtbar!

Mein Mann genießt viele Privilegien. Zum Beispiel schreie ich im normalen Leben nie andere Menschen an. Nur meinen Mann. Eine außerordentliche Ehre, dass er mein wahres Ich sehen und kennen darf. Mein nacktes und lautes Innenleben. MEINE GEFÜHLE EBEN! Nicht meine magengeschwüriduzierende Kontrolliertheit.

Genauso darf er mich in den schlampigsten, ausgedelltesten Schlumpihosen der Welt sehen. Ungeschminkt! Manchmal kämme ich mir sonntags nicht mal die Haare. Dieser intime Anblick ist nur für meinen Lebenspartner bestimmt und das nicht von Anfang an. Das Vertrauen muss erstmal entstehen. Alle Beziehungen, die weniger als drei Jahre andauerten, kamen nie in diesen Genuss. Naja gut, der Postbote vielleicht noch. Ja, oder der Bäcker – ok, ok, manchmal auch die Kindergärtnerinnen und gelegentlich auch einige FreundInnen. Aber sonst niemand! Sonst bin ich immer adrett angezogen und geschminkt. IMMER.

So eine Schlabberhose, das muss die Liebe abkönnen. Ja, ich verlange, dass das die Liebe sogar wachsen lässt.

Sonst schreien doch immer alle nach Authentizität – aber wenn es um Hosenauthentizität geht, da scheiden sich die Geister.

Autor: dasnuf

Aha! Google doch „dasnuf“ Muhahahahaha!

75 Gedanken zu „Halten Sie Ihre Beziehung durch unbequeme Hosen am Leben“

  1. hallo,
    vielen dank für den wirklich sehr interessanten artikel!
    im übrigen:
    die wirksamste medizin ist die natürliche heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. ( hippokrates )
    liebe grüsse
    kurt kölbach

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  3. Ich mag meine Gammelhosen. Und mein Freund weiß, dass ich zuhause nicht die besten Klamotten trage, weil ich grundsätzlich unfähig bin, ohne Kleckern zu essen -.-

    Er selbst bevorzugt übrigens daheim gar keine Hosen ;).

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  5. Mein damals bester Freund hätte das mit dem Heiraten beinahe bleibengelassen, als der Standesbeamte im Vorgespräch die Auswahl an Redevarianten erklärte, die er drauf hat. Zum Glück gab es auch eine Variante „ohne Rede“, für die sich das Brautpaar dann entschied.

    Insofern habe ich den bösen Verdacht, dass das beschriebene Paar genau die gehaltene Ansprache gewählt hat.

    Nebenbei: als der Standesbeamte meinem befreundeten Paar doch noch ein paar begleitende Worte mitgeben wollte, wurde er unisono mit „kein Vortrag jetzt“ gebremst.

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  6. Die Ansprache der Standesbeamtin war doch wohl satirisch gemeint?!

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    Made my day
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  7. Ich oute mich dann auch mal als Angehöriger der Schlabberhosen-Goutier-Fraktion.

    Interessieren würde mich aber, ob ihr Mann sie auch ab und zu wütend anschreit und das als Ausdruck von Verbundenheit begreift?

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    1. ******************KOMMENTAROMAT**********************
      Genau!
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      und high-heels ;-)

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  8. Unsere Standesbeamtin hat immer nur meinen Mann böse angeguckt und gesagt „Die Ehe ist kein Zuckerschlecken MANN muss daran arbeiten!“ Jedenfalls wirkte es auf mich so :)

    Und Schlabberhosen (die von der ordentlichen Sorte) ziehen wir beide direkt hinter der Türschwelle an. Ich finde, Kleidung hat nichts mit Liebe zu tun. Er hasst es sogar, wenn ich HighHeels trage (zum Glück :))!

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  9. Fantastique! Fantastique! Ein großartiger Artikel!

    Ich kann ja so schickimicki-alles ist immer gut- wir sind das Traumvorzeigepaar schlechthin- Bessermenschen nicht ausstehen. Und ich würde die Krise kriegen, wenn mein Liebster immer nur adrett gekleidet und gebügelt und geschniegelt und gestriegelt herumliefe. Wie schröckelich ich mir vorkäme!
    Und ich weiß (weil er das selbst mal gesagt hat), dass es ihm da nicht anders ginge.

    Ich finde, wenn man sich immer perfekt gestylt vor den engsten Vertrauten zeigt, dann ist das, als hätte man was zu verbergen.

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  10. Das verheißt viel Gutes für unsere weitere Ehe, ich trage nämlich niemals Schlabberhosen. Ich besitze nicht mal welche.

    Der Mann allerdings schon (*seufz*), aber um den gings ja gar nicht.

    Sehr interessant, was in anderen Standesamtsreden so vorkommt. Bei uns war es Rafael van der Vaart (vielleicht nicht ganz so das gute Omen o_O).

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  11. Und das führt nicht zu erbosten Aufschreien? Waren die restlichen Anwesenden nicht zumindest angestrengt verkniffen? Wie alt war denn die Standesbeamtin?

    Viele Grüße,

    der Ponder

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      1. Und die restlichen Gäste? Ich hätte vermutlich währenddessen irritiert geguckt und mich nach der Trauung in der gesamten Gruppe über die Standesbeamtin lustig gemacht …

        Unsere war damals allerdings sehr nett, hat keine Hobbytipps gegeben und war deutlich (!) nervöser als wir *g*

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  12. Wir haben kürzlich Dänemark geheiratet, und da wird der ganze Quatsch einfach weggelassen. Schließlich sollte man sich als Paar ja schon vorher überlegt haben, warum man heiraten möchte, was man sich davon verspricht und was man voneinander erwartet. Die dänische Standesbeamtin hat dann nurmehr die Aufgabe, das Ganze in einer netten Zeremonie verpackt dann zu besiegeln und in einen (internationalen) Trauschein zu gießen. Ich finde es eher anmaßend, wenn der Staat in Form einer Standesbeamtin einem angehenden Ehepaar Verhaltensempfehlungen wie vom Nuf beschrieben mit auf den Weg gibt. Wie man die Ehe und das Zusammenleben regelt, geht doch den Staat nun wirklich nichts an, und auf seine diesbezüglichen Ratschläge kann ich gerne verzichten.

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  13. Hihi, da geht es um den aktuellen Stand der Geschlechterverhältnisse und die Konstitution von Partnerschaften, ironisch beurteilt auf niederschwelligem wissenschaftlich-psychologisch-soziologischem Niveau – aber das einzige was die Leute interessiert ist: SCHLABBERHOSEN!

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  14. Es gibt ja zum Glück sehr hübsche Schlabberhosen, die richtig cool aussehen. Ich glaube es geht darum, sich grundsätzlich für den Partner/die Partnerin Mühe zu geben und es eben nicht als selbstverständlich zu betrachten, dass man ein Paar ist (wie man ja an den vielen Trennungen sieht) und für mich gehört ein ansprechendes Äußeres schon dazu (und ich meine damit nicht aufgebrezelt und mega gestylt/geschminkt zu sein!).

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  15. Naja – ein bisschen auf sich achten, sollte ja drin sein. Ich kaufe im Sommerschluss immer ein, zwei sehr günstige, bequeme Kleider, welche dann meine „Hauskleider“ werden. Die frau dann also nach der Arbeit zu Hause anzieht, damit die Fettflecken beim Kochen nicht die „gute“ Kleidung versauen. Koche übrigens freiwillig Abendbrot, da ich dabei die Musik laut stelle und Mann+Kind des Raumes verweise.
    Und das mit dem Martini nach der Arbeit wollte ich zu Hause einführen! Hat der Mann aus Angst vor gesundheitlichen Konsequenzen über die Jahre, abgelehnt!
    Zusammengefasst: ein bisschen 50er Jahre Frau ist auch nicht das Schlimmste.

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  16. Ich finde es kommt auf das richtige Maß an. Ungeschminkt, unfrisiert und in schlabberigen Gemütlichklamotten – super. Gepflegtes gehen lassen so zu sagen. Ungeduscht, fleckig und zu lange Fingernägel – bald vorbei mit der Liebe. Gilt für Frauen und Männer gleichermaßen!

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  17. Das erinnert mich an eine der wenigen Hochzeiten, auf denen ich war und bei der der Pfarrer bei der kirchlichen Trauung tatsächlich ein Bibelzitat wählte, nach dem sich, sinngemäß, die Frau dem Mann(e) unterordnen und Gehorsam zeigen solle. Das Pikante war, dass zum damaligen Zeitpunkt sie die Berufstätige und generell auch Aktivere und Tatkräftigere und wenn überhaupt eher er der „Folgende“ war…

    Was mich wundert ist – ich dachte immer, es gäbe Vorgespräche, damit solche „Irrläufer“ dann vermieden werden können?

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    1. Auf der Hochzeit war ich auch!!! Aber grad erst. Und ich wäre fast in der Kirche aufgesprungen und hätte ganz laut „Bullshit!!!!“ gerufen. Nur die Erkenntnis, dass man nicht die Feste anderer Menschen zerstören soll, hat mich davon abgehalten. Immerhin hab ich deswegen nun endlich den Hintern hochbekommen und bin aus dem Sch…Verein ausgetreten!

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  18. ok, lustig, aber die Beamtin hat wohl etwas anderes gemeint (und den Mann einfach vergessen einzubeziehen, das wollen wir ihr mal zugute halten): Liebe oder Beziehung oder Zusammenleben oder was auch immer ist SCHWERSTARBEIT. wer sich gehen lässt, lässt den Partner gehen. oder so.
    ich empfinde es als Herausforderung, meiner Frau jeden Tag aufs Neue zu zeigen, dass ich Sie liebe, schätze und generell gerne um mich herum mag. und ich tue dies gerne, dieser Herausforderung nachkommen. dabei kann ich auch eine Hierhose tragen, die sauber und lochfrei ist.

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  19. Wäre ich beim Betreten des Standesamtes noch fest der Meinung gewesen, dieses „vermählt“ zu verlassen, spätestens bei dieser Ansprache hätte ich wahrscheinlich meine Absicht geändert, kurz meinen Zukünftigen gefragt, ob er mitkommt, und das Amt verlassen. – Vielleicht hätte ich dann das Bundesland gewechselt, um eine loyalere Person meinen Segen fürs Leben sprechen zu lassen.

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  20. Ich würde ja gerne wissen, was passiert wäre, wenn die Braut da Sturm gelaufen wäre. Wäre in solch einem Fall auf meiner Hochzeit passiert. :-)

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  21. Männer in Schlabberhosen sehen ja auch unmöglich aus. Da hat die Standesbeamtin voll recht. Deshalb begrüße ich meine Frau auch abends, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommt, auch immer vorm geputzten und aufgeräumten Haus mit einem Martini in der Hand und ohne Hose.

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  22. Ich unterstütze dein Plädoyer für den Wohlfühlanzug.
    Aber bist du sicher, dass die Beamtin das nicht irgendwie ironisch gemeint hat? Das mit dem Jogger und der Abseitsregel. Selbst in Franken sollte doch mittlerweile ein anderes Rollenbild möglich sein?

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    1. Naja, Standesbeamtierende kenne ich entweder nur als stocksteif oder romantisch-schnulzig veranlagt (bei den paar Hochzeiten, auf denen ich -äh- tanzte). Könnte mir vorstellen, dass sich das Weltbild eher im Bereich „konservativ“ bewegt – sie sehen halt nur die Paare, die sich auch trauen. Humor wäre da ja schon, wenn sie sagen: sie dürfen den Bräutigam jetzt küssen.
      Um den Humor des Nufs wieder herzustellen, empfehle ich ihr einfach sich vorzustellen, was die Standesbeamtin zu homosexuellen Paaren sagt, die sie trauen muss. Insbesondere bei lesbischen Paaren würd mich das ja sehr interessieren…

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      1. Soweit ich informiert bin, ist Bayern das einzige Bundesland, in dem homosexuelle Paare nicht von Standesbeamten getraut werden, sondern ihre Lebenspartnerschaft vor dem Notar besiegeln müssen.

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        1. Wiki und die Gesetzestexte sagen dazu „Nach dem dortigen Ausführungsgesetz ist neben dem Standesbeamten auch jeder Notar zur Entgegennahme der Erklärungen zuständig.“

          Das entscheidende Wörtchen ist „auch“.

          Bayern-Bashing schön und gut, aber bei den Fakten sollte es schon bleiben :)

          Der Ponder!

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          1. Nicht jeder sachliche und selbstlimitierte (ich schrob nicht ohne Grund „soweit ich informiert bin“) Kommentar ist gleich Bashing. Das ist auch so ein Totschlag…ähm…“argument“.

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  23. Ich wurde am WE in Bayern auch von einer älteren Dame darüber belehrt, das das Horstl aus Ingolstadt ja für die Affäre damals nix kann, wo ja seine Frau so eine „ruhige“ ist … soviel zum Thema „Die Rolle der Frau in Bayern im 21. Jahrhundert“ …

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  24. Ne extreme Aufgebrezeltheit schafft ja auch irgendwie so eine Distanz, so eine „Unberührbarkeit“. Selbst wenn man das Gegenüber schon jahrelang kennt.
    Also ich mochte beides an meiner Ex sehr (wenn man es denn unbedingt so knallhart trennen möchte, in „aufgebrezelt“ und „Schlabberhose“), vielleicht auf unterschiedlich „interessante“ Weise.

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  25. Jenau!
    Bei uns (zuhause mit Mama und Papa) hieß das „Hier-Hose“, weil man die eben nur hier (zuhause) trägt. Eine Angewohnheit die ich bei meinem Auszug vor vielen Jahren übernommen habe.

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  26. Verliebtheit als Dauerdings ist sicher quatsch, was aber ja (gibt’s wahrscheinlich auch irgendwelche biochemischen Erklärungen für) schönerweise ja immer noch aufpoppt: plötzliche Verliebtheitsanfälle (zB in Schlabberhosenkontexten).

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  27. Von Männern redet so eine Standesbeamtin natürlich nicht. Männer in T-Shirts mit ausgefranstem Kragen und gelben Rändern unter den Armen, in Jogginghosen mit einem Loch im Schritt, durch das sie sich am Sack kratzen.

    Ich persönlich toleriere ja Schlumpiklamotten. Einzige Bedingung: Sie müssen sauber sein.

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    1. Aber das wär mal eine Trauungsansprache, die ich gerne hören würde…mit drastischen Details und allem Drum und Dran.

      (*zitternder Zeigefinger Richtung Braut ausgestreckt, Schaumbildung vor dem Mund, sich leicht überschlagende Stimme:
      „Und SIE, SIE werden irgendwann vor diesem EKELPAKET sitzen, das sich durch das Loch in der gelbrandigen Jogginghose am Sack kratzt und sich fragen WARUM HABE ICH DIESEN MANN GEHEIRATET?“

      Hochzeitsgesellschaft *unbeteiligt die Wandgemälde oder eigenen Knie betracht)

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  28. Ich freu mich einfach dass aus dem Grummeltweet ueber den ich mich schon am Wochenende amuesiert habe noch ein ganzer Artikel wurde. Schlabberhosen ftw!

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  29. Uh, da fehlt definitiv ein Unromantik-Post-Spoiler vor der Neurotransmitterabhandlung. Wenn ich ähnliche Ausführungen einer ehemaligen Kollegin gegenüber vorgebracht habe, dann durfte ich mir danach mindestens eine halbe Stunde hoffentlich nicht ganz ernst gemeintes Gezetere über meine Unperson anhören und weshalb ich natürlich immer allein bleiben werde, Rhabarber, Rhabarber. Das mal vom anderen Geschlecht artikuliert zu lesen, fühlt sich gerade sehr angenehm an.

    Und äh, die Standesbeamtin war keine Berlinerin, oder? Dachte, es gehört inzwischen fast schon zum guten Ton, abends in Schlabberhosen die Szeneclubs Berlins unsicher zu machen. Aber vermutlich gilt das nur für Designer-Schlabberhosen. Den Feinkostladen hat sie jedenfalls inzwischen erobert, die Schlabberhose. Kann man beim Einkaufen wenigstens in Schöneberg prima beobachten.

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  30. Der Mann weiß die völlige Offenlegung der inneren Gefühlswelt hoffentlich zu schätzen und verfällt beim Empfang von Geschrei in unfassbar romantische Liebesgefühle und so…? :)

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Mentions

  • Wie Yoko | Ar Gueveur
  • Une Infante Defunte | doppelhorn.de
  • Woanders – diesmal mit dem alten Elbtunnel, einem kleinen Hotel, Skizzen und anderem | Herzdamengeschichten

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