Mühsam ernährt sich das Einhörnchen

Es soll sie ja geben, diese Reizthemen bei Eltern: stillen, impfen, Familienbett.
Schon lange nichts mehr darüber geschrieben…

Viele Jahre war ich große Freundin des Familienbetts. In der Zwischenzeit sind die Kinder relativ groß. Das Jüngste, Kind 3.0, ist mittlerweile schulreif. Dennoch schläft es immer noch gerne in meinem Bett.

fambett2011
Die Hälfte des Familienbetts 2013
fambett2015
Fast kein Familienbett mehr 2015

Ich habe an sich nichts gegen das gemeinsame Schlafen… es hat nur einen klitzekleinen Nachteil: Ich kann so nicht (mehr) schlafen. Zu Baby- und Kleinkindzeiten war das kein Problem. Ich war entweder dermaßen erschöpft oder ich war irgendwie hormonell anders eingestellt, genau weiß ich es nicht, jedenfalls, ich konnte ganz OK schlafen, obwohl Kind 3.0 schon immer viel gezappelt hat (wohingegen Kind 2.0 wie eine Mumie schläft).

Wir haben also die ersten Jahre gemeinsam in einem großen Bett geschlafen. Wobei ich ehrlich sagen muss, wie groß das Bett ist, ist letztendlich egal, das Kind sucht ja die elterliche Nähe und ob man da 2 Meter Matratze hat oder 90 Zentimeter – am Ende liegt das Kind quasi auf einem oder quer im Bett und man selbst auf der äußersten Kante (Hierzu unbedingt, wer es noch nicht kennt, die Baby Sleep Positions anschauen).
Im Kindergartenalter haben wir es dann mit eigenen Kinderbetten versucht. Das Schlafzimmer war direkt neben dem Kinderzimmer, die Tür immer geöffnet und viele Nächte schlüpfte Kind 3.0 dann doch wieder ins Elternbett.

Vor zwei Jahren dann, habe ich mich von meinem Mann getrennt und deswegen natürlich erstmal nicht an dem Thema „Ich würde gerne alleine schlafen“ gearbeitet. Als ich nach einem halben Jahr das Gefühl hatte, der neue Familienzustand hat sich gut eingependelt, habe ich versucht, Kind 3.0 schrittweise auszulagern.

Bei einer Freundin hatte ich beobachtet, wie schwierig es wird, wenn das Kind das Elternbett für das eigene Gebiet hält und dann doch eines Tages ein neuer Partner dazu kommt. Diesen Konflikt wollte ich unbedingt vermeiden. Ich hab also gut ein Jahr alleine in meinem Bett geschlafen und Kind 3.0 kontinuierlich wieder ins Kinderbett getragen und morgens, nachdem der Wecker geklingelt hat, wieder zu mir geholt, um das gewünschte Schmusen nachzuholen.
Das hat eigentlich ganz gut geklappt.

Die Zeit der Trennung hat aber einige Nebeneffekte für mich gehabt. Ich habe mein eigenes Leben wiederentdeckt. Ich war plötzlich nicht mehr die Muttermaschine, die alles abwickelt, immer für andere da ist und abends totmüde und erschöpft in die Bettdecke sank.
An den kinderfreien Wochenenden konnte ich „ausschlafen“ (bis 8.30 Uhr!!1!), einfach gar nichts tun und meinen eigenen Interessen nachgehen. Selbst wenn ich Haushaltsaufgaben erledigt habe, ging das ungefähr drei Mal so schnell. Ich wurde wieder ein eigenständiger Mensch.

Ich hab mich in meinem symbiotischen Zustand vorher nicht schlecht gefühlt und nichts vermisst, aber nach und nach hab ich ein anderes Gefühl bekommen und damit verbunden ist der Wunsch gewachsen mich etwas abzugrenzen.

Das Familienbett war bis dahin eigentlich eine Art Matratzenlager. Matratzen auf Lattenrosten in Bodennähe. Ich bin dann irgendwann vom Matratzenlager zum eigenen Bett gewechselt. Das war ein unglaublicher Luxus. Ein eigenes Bett und nicht mehr in Bodennähe schlafen. Toll!

Es hat nochmal drei Monate gedauert und dann habe ich für mich beschlossen, dass es OK ist, meine Schlafzimmertür zu schließen. Wieder einige Monate später habe ich mich entschlossen in ein anderes Zimmer zu ziehen.
Am Anfang war das für mich gewöhnungsbedürftig. Es hat sich angefühlt, als sei ich von meinen Kindern weg, in eine andere Wohnung, gezogen.

Kind 3.0 wandert nun Nacht für Nacht durch die Wohnung und kriecht wieder in mein Bett. Manchmal bin ich wach genug, freundlich zu bitten, dass es in sein Bett zurück geht (was oft klappt) – manchmal bin ich aber so müde, dass ich nicht merke, dass es unter meine Bettdecke schlüpft – andere Male wache ich, sobald es da ist, (gefühlt) im 20 Minuten Takt auf und bin morgens völlig gerädert.

Es wird noch eine Zeit dauern bis mein Kind nicht mehr zu mir kommt. Aber ich merke, dass ich mir wünsche jetzt doch endlich wieder durchschlafen zu können. Diese Superkraft habe ich mir mühsam wieder angeeignet.
Gerne können morgens alle Kinder in mein Bett hüpfen, gerne können sie auch in meinem Bett einschlafen, aber am Ende möchte ich die Nacht doch für mich haben und schlafen.

Wenn ich Kind 3.0 wegschicke, dann komme ich mir manchmal grausam vor. Andererseits denke ich, dass ich ein Recht auf meine Privatsphäre habe. Es gibt jetzt tatsächlich einen anderen Erwachsenen, mit dem ich mein Bett teilen möchte und da ist ein Kind, das quer zwischen uns liegt, nicht unbedingt der Idealzustand.

Ich versuche mir dann zu sagen, dass es in dem Alter vielleicht doch OK ist.
Die anderen beiden Kinder haben sich schon in der Kindergartenzeit von alleine entschlossen nicht mehr im elterlichen Bett zu schlafen. Wann das jüngste Kind soweit ist… es bleibt spannend.

Oh, jetzt hab ich vergessen das Empörungspotential zum Thema auszuschöpfen! Also Kurzfassung: Auch wenn mein schlechtes Gewissen mich plagt, aber aus rein egoistischen Gründen möchte ich, dass die Tage des Familienbetts gezählt sind.

Bitte duelliert euch nun mit Kommentaren pro und contra Familienbett und zählt bitte nochmal die Orte auf, an denen man außer im eigenen Bett Sex haben kann. Das gehört zu jedem guten Familienbettartikel, oder nicht?

38 Gedanken zu „Mühsam ernährt sich das Einhörnchen“

  1. Und mal wieder ein interessantes Thema verpasst, weil ich nur gelegentlich dazu komme, dein Blog zu lesen.

    Bei uns läuft es eigentlich immer so, dass die Kinder (2x 5 & 1x 8) gefälligst im eigenen Bett zu schlafen haben. Einzige Ausnahme ist wenn sie ganz akut krank sind, also in der ersten Fiebernacht wo sie sich auch gelegentlich noch übergeben müssen. Und gelegentlich mal zum Mittagsschlaf, wobei sie aus dem auch allmählich herausgewachsen sind.
    Gelegentlich ist meine Frau in Versuchung, doch mal eins übernachten zu lassen, das wird aber immer vehement von mir abgewehrt. Bei einem Kind wäre das ja prinzipiell noch vorstellbar, aber bei 3en auf keinen Fall.
    Wobei sie auf der anderen Seite auch schon immer das Bett als Refugium betrachtet hat, wir haben extra auch Matratzen ohne irgendwelche Zonen gekauft weil man nur mit denen vernünftig im Bett sitzen kann.

    Bei Bekannten lief das drauf raus, dass dann die 3 Kinder im Elternbett zusammen geschlafen haben und die Eltern sich was anderes zum Schlafen gesucht haben…

    Bei den beiden Mädels ginge das Schlafen zu 3 schon, die sind recht ruhig. Beim Sohnemann dagegen geht es gar nicht, weil der wie so ein Ball im Flipper-Automaten ständig zwischen mir und meiner Frau hin- und herzonkt. Zusätzlich setzt er sich im Schlaf gelegentlich hin und lässt sich dann mit seinem Eisenschädel volle Socke einfach hinfallen, das gibt dann noch dein ein oder anderen blauen Fleck bei den Eltern. Wenn er alleine in einem Bett ohne Rand schläft, wacht er auch gelegentlich am Boden auf :-D

    Und zum Spaß haben geht nichts über das eigene Bett. Abgesehen davon dass an anderen Orten das Risiko einfach zu groß ist, dass doch mal unerwartet ein Zwerg zu besuch vorbeikommt wenn man grad beschäftigt ist. Das eigene Schlafzimmer kann man wenigstens absperren.

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  2. Seit meiner Schwangerschaft mit Kind 1 (heute 7), schlafen wir getrennt und treffen uns für romantische Stunden im Schlafzimmer meines Mannes.
    bis Kind 2 vor einem halben Jahr 5 Jahre alt wurde, habe ich mit im Kinderzimmer im Mama-Kinderbett (2,20 m) geschlafen. Da gab es keine Nachtwanderungen und wir hatten alle Platz (bis auf Papa). Das nächtliche Stillen, Spuckschüsselhalten, Trösten habe ich quasi im Halbschlaf miterledigt.
    Nun möchte ich abends gerne noch lesen oder einen Film gucken – in meinem eigenen Bett. Beide Kinder wollten aber partout nicht in einem Einzelbett allein schlafen, also gabs eine riesen Schlafhochebene (2×2 m) im Kinderzimmer.
    Ich habe ein großes Bett im Wohnzimmer, in dem sich nun fast jede Nacht beide Kinder – oft gemeinsam, Hand in Hand – einfinden. Ich bin zu müde, um beide zurück zu bringen oder zu komplimentieren.
    Das Ende vom Lied: Ich darf alleine einschlafen, der Rest ist wieder wie gehabt.
    Schlimm finde ich es nicht, ich warte ab, was die Zeit mit sich bringt.
    Verabredungen zum Sex im Bett des Mannes sind für uns ok und helfen, Missverständnisse zu vermeiden:-)
    Mit diesem Thema soll Jede/r umgehen, wie es für Sie/Ihn passt, eine grundsätzliche Wertung fände ich nicht sinnvoll.

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  3. Golda, einen Orden für Deinen Kommentar!

    (Hier schliefen Kinder im Elternbett als es für alle Beteiligten ok war, Katzen tun das immernoch (die sind mir aber wurscht, die gucken nicht komisch beim Sex und wenn sie aus Versehen im Schlaf aus dem Bett geschubst werden passiert nix und krumm nehmen sie’s auch nicht.)
    Nur Besuch, der kommt mir nicht in mein Bett!

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  4. Mangels praktischer Erfahrung kann ich zu beiden Themen leider nichts beitragen bzw. beschränken sich die intimen Aktivitäten bisher auf Bett und Sofa. Keine Kinder und kein passendes Gegenstück innerhalb der Beziehung – wobei das natürlich eine ideale Verhütungsmethode ist, wenn „er“ nicht passt :-D

    Passend dazu interessiert mich der Sinn hinter dem Beitragstitel. Ist das eine Anspielung auf die nicht immer so einfach umsetzbare anderweitige Bettnutzung? *g*

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  5. Das sie wieder in ihrem Bett schlafen sollen kann ich sehr gut verstehen. Bei uns gab es nie ein Familienbett. Wo meine Mädchen kleiner waren hatte ich immer Angst, dass ihnen was in unserem Bett passiert. Deswegen habe ich es gleich gelassen und ich denke Windelpups muss da auch durch wenn es nächstes Jahr draußen ist.

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  6. Ein Familienbett gab es hier nie, aber 1,60 Breite reicht, um zwischen zwei Erwachsenen auch noch ein Kind unterzubringen und bevor dann das nächste Kind hinzukam, musste das vorherghende nur noch in Extremfällen dort untergebracht werden. Das Jüngste (von drei) ist jetzt 7 und nachdem ich mich vor einem Jahr vom Vater getrennt habe, habe ich der Versuchung widerstanden, sie allzu oft zum Kuscheln ins grosse Bett zu holen. Dafür geniesse ich es seitdem ungemein, dort ungestört (und ohne jemanden zu stören) lesen, schreiben, telefonieren und Filme angucken zu können. Ach ja: Und zu schlafen!

    Jetzt bin ich gerade frisch verliebt und stelle fest, dass es in dieser Sturm- und Drangphase mit dem Sex dennoch schwierig ist, denn das Haus ist hellhörig und die Kinderzimmer liegen Wand an Wand zum Schlafzimmer. Neulich sind wir daher in den Schuppen ausgewichen.

    By the way: Mal wieder ein toller Text, vielen Dank dafür!

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  7. So schön!
    Alles hat seine Zeit, das gemeinsame Schlafen und das Alleineschlafen eben auch.
    Du beschreibst so schön die Entwicklung als Familie, von ganz eng Zusammenrücken bis zum Selbstständigwerden für jedermann. Wunderbar.

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  8. Bei uns hat es sich so ergeben, dass Kind 1 und Kind 3 ihr ausgeprägtes nächtliches Kuschelbedürfnis aneinander, äh, befriedigen. Vorher war öfter mal viel los im Ehebett. Einer kam fast immer.

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  9. Wirklich schwierig wird es, wenn sich beide Eltern nicht einig sind.
    Irgendwann schlief ich als Rabenmutter dann im Kinderzimmer, um mit Abendjob, leichtem Schlaf und Frühaufsteherkindern überhaupt zu etwas Schlaf zu kommen. Bestimmt auch einer der Gründe, warum die Beziehung gescheitert ist.

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  10. Wir haben Kind 1 in Vorbereitung auf Kind 2 ans eigene Bett gewöhnt, was gut klappte. Leider wird Mamas schlafherrlichkeit so natürlich nur kurz halten. Vielleicht bleibt Kind 3 bei ihnen deshalb so lange, weil keiner nachrückt.

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  11. Nach gut einem Jahr im bzw. neben dem Familienbett (Beistellgitterbett im Schlafzimmer) haben wir unsere Kleine in ihr eigenes Zimmer ausgelagert. Wir hatten das Kinderzimmer gerade erst fertig vorbereitet und waren einfach neugierig, wie sich die Situation entwickeln würde.

    Fazit: seit sie in ihrem eigenen Bett schläft, schlafen alle Beteiligten tiefer und besser – das Kind eingeschlossen. Ob es unser Schnarchen war oder sonstige Unruhe, wissen wir nicht, auf jeden Fall haben sich durch den Umzug die nächtlichen Wachzeiten erheblich reduziert.

    Aktuell versuchen wir, sie an ihr Kinderbett zu gewöhnen, da das Gitterbett bald für Nummer 2 gebraucht werden wird. Im Kinderbett wird derzeit aus „ich schlafe am liebsten 11 Stunden am Stück“ plötzlich „um halb 11 spazieren gehen ist auch ganz lustig“ oder natürlich „Tagwache ist um 5:30, nicht um 7:30!“.

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  12. Ich schlafe neben meinem mann derart unruhig, dass wir getrennt schlafen. Die zwei kids jeweils bei einem von uns – was es alles gibt… ;-) sex aufm feld, sofa, dusche..

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  13. Insbesondere der letzte Absatz: Zucker! Aber ich fürchte, damit hast du uns die Schlacht versaut ;)
    – Die Familienbettverfechterin – nur für mich selber, aber jetzt reicht es auch langsam :)

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  14. Ich und auch mein Freund brauchen unseren Schlaf, sonst bin ich schlecht launig und ungeduldig. Familienbett war schon im Babyalter für mich undenkbar weil ich einen leichten Schlaf habe und auch Platz brauche. Ich mag zB auch nicht kuschelnd mit meinem Partner einschlafen. Tagsüber sind wir aber alle drei sehr verschmust. :)

    Unser Sohn ist 10, falls das interessiert. Er hat schon immer alleine geschlafen (ausser die ersten paar Monate in der Wiege neben unserem Bett) und hatte auch noch nie ein Problem damit.
    Wenn er einen Alptraum hat (was in den letzten Tagen ab und zu vorkam) ruft er aus seinem Zimmer oder kommt angeflitzt und legt sich kurz unter die Decke zum beruhigen. Nach ein paar Minuten sagen/fragen wir leise dass wir ihn nun wieder ins sein Kuschelbett bringen (natürlich nur einer von uns) und er ist immer einverstanden.
    Jeder ist doch anders und wenn ich schlecht schlafe bin ich zu nix zu gebrauchen. Also ist das nicht egoistsich sondern vorauschauend und sozial. Ach ja, Sex gern im Bett..

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  15. Ich habe einen sehr, sehr leichten Schlaf. Mit Kind im Bett kann ich die Nacht vergessen. Daher durften unsere beiden schon im Kleinkindalter nicht mehr im Elternbett nächtigen und wurden selbst bei schlechten Träumen im Regelfall wieder in ihr Bett gebracht. Dafür hatte ich dann zeitweise Einkerbungen auf der Stirn, da ich nachts an ihren Gitterbetten gelehnt und Händchen gehalten habe ;-) Das nächtliche Aufstehen fiel mir auch schwer, aber besser 2x 20 min im Kinderzimmer hocken und dafür den Rest der Nacht schlafen.

    Dafür dürfen sie morgens immer in mein Bett schlüpfen – was die Tochter (7) meistens verschläft, der Sohn (5) aber gern auch mal schon um halb sechs macht (da ist dann wirklich nichts mehr mit schlafen). Zu angemessener Zeit wird dann im Bett gemeinsam Kaffee/Kakao getrunken.

    Und die Ausnahmen sowieso: Krankheit, insbesondere Fieber oder Magen/Darm (früher auch Pseudokrupp, damit sind wir wohl zum Glück durch). Dafür darf dann aber einer von uns Eltern Platz machen und ins Gästebett umziehen.

    An dieser Stelle übrigens endlich mal: danke für den Blog!

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  16. Aaaalso:

    Zunächst mal zum Sex: Der ist natürlich immer konstant, man muss nur den anderen Faktor benutzen:
    http://www.smbc-comics.com/?id=3440

    Zum Familienbett:
    Beistellbett für das Baby, es rollt auch dann mal nachts rüber zum Milch gebenden Elternteil. Wird derzeit bei Mittagsschlaf etc. an das eigene schöne Bett gewöhnt. Schläft dort gut. Sollte mit Ende der Stillzeit. Langsames migrieren sozusagen. Bin gespannt. :)

    Ich bin persönlich der Meinung dass Eltern ein Recht auf Privatsphäre haben, und das führt dazu dass ich kein Verfechter des Familienbetts bin. Schmusezeit habe ich lieber bewusst, nicht während einer oder mehrere Beteiligte schlafen.
    Im Übrigen ist der restliche neben (oder unter) der Katze im Bett verbleibende Platz eh schon nur geradeso groß genug für die Eltern. Wenn das Kind wächst hat es da keinen Platz mehr. ;)
    Im Gegensatz zur Katze versteht es jedoch später mal warum es nicht mit rein darf, daher die Ungleichbehandlung.

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  17. ******************KOMMENTAROMAT**********************
    Genau!
    *****************/KOMMENTAROMAT**********************
    Komme mir schon vor wie eine Claqueuse… Aber du triffst für mich den Nagel einfach sehr oft auf den Kopf!
    Danke für dein Superblog <3

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  18. Sollte das nicht eigentlich ohnehin ein „so wie er/sie/die jeweiligen Familienangehörigen es möchten und ausgehandelt haben“-Sache sein?

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  19. Das die Kinder nicht mehr in unserem Bett schlafen sollen/sollten/ nicht mehr dürfen ist ein ständiges Thema in unsere Familie. Ein wenig Verbitterung wegen der Verhältnisse habe ich mir bewahrt.

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  20. Contra Familienbett! deswegen auch keine anderen Vorschläge, wo man Sex haben könnte. ;-) – Nee Quatsch, ab und zu auch auf der Couch.. Ich kenne die Diskussionen dazu auch aus dem Freudeskreis & man wird doch eher schief angeschaut und als Rabeneltern gesehen, wenn man das Kind konsequent aus dem gemeinsamen Schlafzimmer verband. Es hat nur 2 x mit bei uns geschlafen, als es sehr krank war.
    Hier geht es uns auch um Privatsphäre. Wir sind gerne Eltern, aber abends ab 20:00, wenn das Kind im Bett liegt, sind wir Mann und Frau. Wir trinken, wir reden und wir lieben uns. Nicht jeden Tag – aber trotzdem. Das Schlafzimmer gehört uns! Das gleich Recht gestehen wir dem Kind auch bei seinem Kinderzimmer zu.

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  21. Meine Kinder haben aufgehört in meinem Bett zu schlafen (und auch nachts zu kommen) als ein neuer Partner in mein Leben kam. Das war ein schleichender Übergang von der Anzahl der Nächte, in denen die Kinder da waren, zu der Anzahl der Nächte, in denen der Mann da war.
    Zum Glück war das kein Problem. Wobei das jüngste Kind auch schon 10 Jahre alt war.

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  22. Ich hole mir jetzt was zu knabbern und freue mich dann auf die Kommentare! Das wird toll! :)
    Liebe Grüße von Tamara, die nachts auch öfter Besuch bekommt, das aber – noch! – meistens genießt.

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  23. Das ist bei uns mit dem zweiten Kind (gleiches Alter, nächstes Jahr Schule) grad auch noch oft so. Immerhin bringt sie ihre eigene Decke mit. Ich schlaf trotzdem gut und merk meistens gar nix. Deshalb, und weil der große Bub pünktlich zur Einschulung alle Nachtwanderungen eingestellt hat, stört es mich nicht weiter und ich bin zuversichtlich, dass sich das die nächsten Monate rauswächst.

    Ich empfehle ja auch jedem (v.a. in den ersten 2-3 Jahren) das Familienbett. Aber nur unter einer Bedingung: es muss für alle Beteiligten passen, d.h. wenn jemand partout nicht gut schläft, dann ist es kontraproduktiv und man muss ne andere Lösung finden.

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  24. Ich hatte nie ein Familienbett
    Ich wollte nie ein Familienbett
    und ich bin froh das mein Kind das auch nie wollte.
    Ich brauche schlicht die nächtlichen Stunden für mich alleine um auftanken zu können.
    Die Vorstellung das da noch ein Kind mit im Bett liegt, immer, fand ich abschreckend.

    Und ich finde eine gesunde Portion Egoismus sehr gesund.

    Von daher…. ja, jeder hat ein Recht auf ein eigenes Bett. Auch Mütter, Väter und Eltern im allgemeinen.
    Und ich will in meinem Bett Sex machen und das bei geschlossener Schlafzimmertür. Nur damit das nicht untergeht.

    Claudia

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  • dasnuf

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