Lieblingstweets 06/14

Game of Thrones – jetzt neu auf VHS! youtube.com/watch?v=8oVfIF…
Berta Helm
@BertaHelm
Ich wär so gern romantisch, finde aber “um Dich dreht sich meine Sonne” einfach nur dämlich und wissenschaftlich nicht belegbar.
Child of Life
@wousel
Wie ich mal ein Date hatte und meine Frau meinte, sie wolle den Film sehen, rummachen könnten wir auch zu Hause.
Butter Spencer
@diegutebutter
Warum hängen sich PCs eigentlich immer auf? Warum keine Überdosis? Oder das Stromkabel aufschlitzen?
Alexander Matzkeit
@alexmatzkeit
Wie wäre es mit einer Line Extension für unsere Wildlingsfreunde im Norden? #GoT pic.twitter.com/YsQPBiMH4k
Call me Cat!
@wittschicat
Sexratgeber gelesen, der von Sex unter Alkoholeinfluss dringend abrät.

Ja, so hab ich auch geguckt.

Pia Ziefle
@FrauZiefle
Schlafzeit. K1:”Mama!” – K2:”mAmA!” – K3:”MAMA!!!” Ich: “Wenn ich das Wort heute noch einmal höre, dann aber.” Kinder (unisono): “MUTTER!!!”
Bettina Kok
@Keinzahnkatzen
“Jetzt neu starten und Updates installieren?”
“Nein.”
“Jetzt?”
“Nein.”
“Später?”
“Ja.”
“Jetzt”
“Nein.”
“Okay, wir fahren runter!”
“Orrrr.”
Hans Olo
@Lobotobi
Isst man beim Mikrowellenessen die Scharniere mit?
Dieser Fluchtinstinkt, wenn uns jemand zu nahe kommt. Diese Sehnsucht, wenn nicht. Das macht uns Menschen ja so unverwechselbar bescheuert.
hab mir nen super griffigen namen für „self driving cars“ ausgedacht: automobil.
gallenbitter
@gallenbitter
»Was sind Ihre Stärken?«
»Beharrlichkeit.«
»Was noch?«
»Beharrlichkeit.«
»Wir melden uns.«
»Ich warte hier.«
sounds-o-phil
@soundsoviel
Mit Freistoßspray wäre auch Dirty Dancing anders ausgegangen:
Das ist dein Tanzbereich *pfrchrch* und das ist mein Tanzbereich *pfschrsch*
Hans Olo
@Lobotobi
Habe den L-Socken von Falke rechts an.
Ich bin so Ghetto.
Manchmal fühle ich mich wie eine Eisdielen-Serviette:
Dünnhäutig, nicht aufnahmefähig und mache die Sauerei nur noch schlimmer.
Daniela Bender
@DanielaBender
Surrealismus in der Bahn. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht gleichzeitig umdrehen. 😳 pic.twitter.com/tXZ6Jfs9vs
Ad Age
@adage
Hipsters beware — let that beard get out of control and it’ll turn into a wild animal. bit.ly/1nxkFqF pic.twitter.com/FmMHCTG3pX
ⒸⓁⒶⓊⒹⓘⒶ
@orbisclaudiae
Ich kann offline sein, wenn ich tot bin.
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Die +/- 11 liebsten Elternblogs

Jana vom Hebammenblog hat mich als Lieblingselternblog benannt und mir ein paar Fragen gestellt. Und weil ich sowohl ihren, als auch Elternblogs im Allgemeinen mag und vernetzen immer gut finde, hier meine Antworten:

Warum bloggst du? Gab es einen konkreten Anlass damit anzufangen? Was ist deine Mission?
Ich blogge weil ich einen großen Mitteilungsdrang habe und so meinen Alltag verarbeite. Wenn ich über irgendwas gebloggt habe, ist es fertig verdaut. Dass ich so viel über meine Familie bloggen werde, konnte ich vor 10 Jahren nicht ahnen. Da hatte ich nämlich noch keine.
Eine Mission im engeren Sinne habe ich nicht. Ich freue mich aber sehr, wenn ich unterhalte.

Wenn du über Ereignisse in deiner Familie, oder sogar direkt über Verhaltensweisen deiner Kinder berichtest, wie stehst du zu dem Problem der „zur Schau-Stellung“ der Kinder (oder auch mal des Partners). Stellt das ein Problem für dich dar? Wo ziehst du die Grenze? Oder ist das gar kein Thema für dich?
Ich berichte in der Regel nie eins zu eins. Um einen Spannungsbogen oder eine Pointe zu haben, erfinde ich auch gerne mal Sachen dazu und lasse vieles weg. Dennoch lasse ich mir die Artikel, sofern es geht und jemand konkretes betroffen ist, “freigeben”. Zumindest hab ich das bei meinem Mann so gemacht und auch bei den Kindern, die alt genug sind zu lesen. Es ist eine schwierige Gratwanderung und ich lote die Grenzen immer wieder neu aus.
Ein sehr schönes Erlebnis war in dem Zusammenhang als ich mit Kind 1.0 die Geschichten seiner Kindergartenzeit durchgegangen bin und es oft sehr herzlich gelacht hat.
Am liebsten hätte ich, dass meine Kinder auch bloggen, denn dann würde ich vermutlich sehr schnell ein Gefühl bekommen, wo mein Humor endet.

Lesen deine Kinder was du schreibst? Was sagen sie dazu? Bei noch kleinen Kindern: Was meinst du, wie wird es einmal für sie sein, vielleicht Einiges über sich und dich aus dem Netz zu erfahren?
Die Großen ja, den Kleinen lese ich auch gerne mal Blogartikel vor. Ich hoffe inständig, dass sie mein Blog irgendwann so wie ich als großes Archiv der beschönigten Familiengeschichten sehen werden.

Hast du einen „Bildungsauftrag“, oder ist es eher ein Nebeneffekt für dich, dass sich Menschen an dir orientieren (falls sie das tun ;-))
Im Gegenteil. Ich bin der festen Überzeugung, dass es “den richtigen Weg” nicht gibt. Jede/r muss für sich herausfinden was funktioniert und was nicht. Ich bin wirklich völlig undogmatisch. In vielen Themen bin ich selbst unsicher und da schätze ich den Austausch (auch über Twitter und die Kommentare) mit anderen Eltern sehr.

(Wie) hat das Mutter-werden dein Leben verändert? Hättest du das vorher gedacht?
Das Mutter-werden hat mein Leben völlig verändert und natürlich hab ich mir das so nicht vorgestellt.
Zum einen hat es mich sehr geerdet. Wenn ich mich früher beispielsweise im Job noch über irgendwelche Lappalien aufregen konnte, kann ich heute darüber nur müde lächeln. Einmal mit einem Kind in der Notaufnahme und die 200. Änderung an einer Powerpointpräsentation zu irgendeinem Konzept lässt den Blutdruck nicht mehr ansteigen.
Zum anderen hab ich sehr viele Ängste verloren. Vor Bewertung oder in Fragen “ist das jetzt peinlich oder nicht?”. Ich kann mich heute ohne Probleme in einem Kaufhaus in einem Wäscheständer verstecken und wie ein Löwe brüllen, wenn es meine Kinder amüsiert. Früher war mir im Restaurant schon peinlich zu fragen, ob ich mein Wasser ohne Eis haben kann.
Mein Leben ist so viel reicher und bunter und ich bin so viel erschöpfter und müder. Das kann man sich vorher gar nicht ausmalen.

Hattest du eine Idee davon, wie du als Mutter sein würdest und bist du dann so geworden? Oder hast du dich mit deinen Kindern völlig anders entwickelt?
Ich dachte, ich würde eine rationale, konsequente nicht allzu gefühlsduselige Mutter.
Nach zehn Jahren mit Kindern kann ich sagen: das war “leider” nix.
Ich bin die Inkonsequenz in Person. Ich liebe meine Kinder wie bekloppt und ich muss andauernd weinen. Zum Glück nur bei Filmen, die irgendwas mit Kindern zu tun haben, aber es ist echt schlimm.
Vor der Geburt des ersten Kindes dachte ich, ich möchte nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Rückblickend kann ich sagen: das hätte ich niemals geschafft. Aus vielen Gründen nicht. Ich hab auch noch andere, sehr seltsame Dinge gedacht, aber glücklicherweise habe ich nie an diesen Vorstellungen festgehalten.

Welchen Stellenwert hat die Geburt deines Kindes (deiner Kinder) in deinem Leben?
Die Geburten waren sehr großartige Erlebnisse und ich bin dankbar, dass sie so unterschiedlich waren. Ich wäre gerne mal bei einer Geburt einer Freundin oder der meiner Kinder dabei, um das aus dieser Perspektive auch mal mitzuerleben.

Wie hast du entbunden? Kaiserschnitt/Spontan
Wo hast du entbunden (Klinik, Geburtshaus, zu Hause)
Mit wem hast du entbunden? Beleghebamme, Partner, Doula, Oma…)
Unspontan im Krankenhaus. Sprich beide Kinder waren deutlich über zehn Tage über den Geburtstermin und die Geburt wurde dann eingeleitet.
Beide mit Beleghebamme – jedenfalls theoretisch.
Bei der ersten Geburt war die Beleghebamme leider wieder Zuhause als es losging. Sie kehrte nach einem eindringlichen Anruf um und durfte die letzten 15 Minuten mitunterstützen.
Sie war nach Hause gefahren, weil sich den ganzen Tag über nichts getan hatte. Beim letzten CTG ist mir die Fruchtblase geplatzt. Ich hätte das vielleicht erwähnen sollen. Keine Ahnung was da in meinem Gehirn vorsich ging. Ich hatte bis dahin keine richtigen Wehen (oder zumindest das was ich als Wehen einsortiert hätte) und in meinem Kopf war fest verankert “die Geburt geht mit Wehen los”. Also hab ich als völlig aufgeklärte, gut informierte Akademikerin einfach nichts gesagt.

Ich entschloss mich dann zu einem Spaziergang übers Gelände, bevor ich mein Zimmer für die Nacht beziehen sollte. Dabei hatte ich seltsame Krämpfe, die so heftig waren, dass ich mich erbrechen musste. Ich hab mir eine Nierenschale geholt (weil ich in der Schwangerschaft Hyperemesis hatte, war ich da relativ erfahren) und bin noch eine Runde gelaufen. Dann hatte ich das dringende Bedürfnis die sanitären Anlagen aufzusuchen und wenn eine andere Hebamme das nicht gesehen hätte, dann wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich gerade ein Kind bekomme.
Tatsächlich hatte ich da schon Presswehen. Als die Hebamme das sagte, war ich total erleichtert. Es war ja nicht so, dass ich bis dahin nichts gemerkt hätte. Eigentlich fühlte ich mich da bereits wie eine sterbende Kuh. Ich wollte nur nicht so ein Weichei sein und jammern oder nach Schmerzmitteln fragen. Als sie also sagte, mein Kind würde in ca. 20 Minuten geboren sein, war ich sehr freudig und fragte nach Schmerzmitteln und erntete natürlich ein müdes Lächeln.
Bei der nächsten Geburt wußte ich dann, dass man schon vorher was sagen darf.
Hab ich dann aber auch übersprungen. Allerdings ist die Beleghebamme diesmal vorgewarnt gewesen, dass meine sonst differenzierten Ausdrucksmöglichkeiten während der Geburt stark eingeschränkt sind.
Lustig fand ich, dass ich auch da einen großen Moment der Irrationalität hatte. Irgendwann war mir das nämlich alles zu anstrengend und ich wollte nach Hause.
Was das wohl für ein Neurotransmitter ist, der dieses Verhalten auslöst? Ich glaube, wenn man mir da nicht eindringlich erklärt hätte, dass das keine gute Idee ist, wäre ich ziemlich sicher wirklich nach Hause gegangen. Sind ja nur zwei Tramstationen.
Jedenfalls die Geburten waren sehr interessante Erfahrungen und ich gehe davon aus, dass ich in meinem Leben niemals so krasse Drogen nehmen werde, dass ich jemals wieder so ein abgefahrenes Gefühl wie während der (Press-)Wehenpausen haben werde (was wirklich sehr schade ist).

Was ist dein bester Tip an werdende Eltern zum Thema Geburt?
Macht das so, wie ihr euch wohl fühlt und unterwerft euch keinem Diktat.

Wie empfindest du die politische Diskussion zur Hebammenproblematik? Bist du involviert? Was siehst du daran kritisch? Bist du davon “gesättigt” (es zieht sich ja hin)? Oder hast du Lösungsvorschläge?
Ich finde die Diskussion darum wichtig. Für mich war meine Beleghebamme eine sehr, sehr wichtige Begleiterin. Ich möchte, dass alle Frauen die Möglichkeit haben sich für eine Hebamme zu entscheiden und dafür müssen die Arbeits- bzw. Existenzbedingungen für Hebammen so sein, dass sie von ihrem Beruf leben können. Wo ich mich einsetzen kann, setze ich mich ein und sei es durch die Unterstützung von Online-Petitionen und/oder die Teilnahme an Demos.

Wenn du Politikerin (oder besser Königin) wärst und du könntest ein Gesetz erlassen, in dem du etwas für Familien/Kinder in unserem Land tun könntest. Was würde das sein?
Ich habe zu wenig Ahnung was uns Familien in Deutschland wirklich hilft. Ich glaube das Thema ist sehr komplex und ich kann nur persönliche Wünsche äußern. Allen voran z.B. wünsche ich mir gute Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie und zwar für Frauen und Männer. Dafür braucht es gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Und damit die Qualität da stimmt, braucht es gute Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für ErzieherInnen und überhaupt erstmal die entsprechenden Betreuungsplätze. Wenn das erreicht ist, ist vermutlich schon sehr viel erreicht.
Ich wünsche mir außerdem eine Gesellschaft, die verschiedene Familienmodelle akzeptiert und nicht das verheiratete Vater-Mutter-Kind-Modell als das einzig wahre und richtige hinstellt und fördert.
Und ich wünsche mir Integration. Viele Lebensbereiche sind so abgegrenzt. Die Eltern mit Babys, die mit Schulkindern, die mit Teenagern, Menschen ohne Kinder, ältere Menschen. Warum keine Brücken schlagen statt Eltern-Kind-Abteile und Eltern-Kind-Cafés (etc.) zu eröffnen?
Welche politischen Mittel hierfür helfen, müssen leider andere sagen.

Und hier meine Fragen:

  • Was haben dich deine Kinder gelehrt?
  • Was hilft dir in den anstrengenden Zeiten (Schlafmangel, Autonomiephase & Co.)?
  • Was fehlt dir aus dem kinderlosen Vorleben? Ist es für immer verloren? Kommt es wieder und wenn ja, wie?
  • Was hast du mit den Kindern für dein Leben dazu bekommen?
  • Über welche Tabus im Zusammenhang mit Kindern wird zu wenig geschrieben und was sind deine Erfahrungen dazu (Sexleben als Eltern? Überfordertsein? Die Kinder nervig finden? Wie führt man Beziehungen nach einer Trennung? …)?
  • Welche wichtige Frage habe ich im Zusammenhang mit Kindern und Familie total vergessen und was möchtest du dazu loswerden?

Ich lese sehr gerne folgende (Eltern)blogs (und viele andere auch, die aber zum Teil schon in Janas Liste z.B. waren):

Ergänzungen von:

Jademond
Mama notes

Wenn ihr Lust habt, dann bitte gerne. Wenn nicht, verstehe ich das auch. Alle anderen, denen was zu den Fragen einfällt, sind natürlich auch herzlich willkommen.

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Lieblingstweets 05/14

Peter Breuer
@peterbreuer
Jedem Abwasch wohnt ein Zuber inne.
Frau Dr. parm.
@Aurantium
Mit Germanisten verhandeln wir nicht.
Hans Olo
@Lobotobi
Ob ich müde bin?
Da muss ich mal in mich gähnen.
Christoph Kappes
@ChristophKappes
The Complete Guide To Sleep: sleep.
Bahn-Ansagen
@BahnAnsagen
Triebwagenschmerzen? Leitungsbruch?? Liebeskummer???

( via ) pic.twitter.com/lrslrM5NE2

Ainee Fatima
@Faineemae
“Not all men are monsters? Imagine a bowl of M&Ms. 10% of ‘em are poisoned. Go, eat a handful. Not all M&Ms are poison.” –
ich soll heute gnade vor witz walten lassen.
Florida-Magnus
@grindcrank
“Soll ich dir die Fresse interpolieren?!”
Alan Sepinwall
@sepinwall
Important “Good Wife” issue: with Zach heading off to college, who will help Alicia with all her cloud-based questions?
Literature & Books
@Lit_Books
David Foster Wallace’s annotated copy of Ulysses by James Joyce > pic.twitter.com/u8ccn7mXHb
katia
@knetagabo
manchmal schade dass man die denen man nicht folgt nicht entfolgen kann
“Ich kann montags bis freitags zwischen 09:00 und und 15:30 Uhr.”
“Prima. Klingt gut. Können Sie Mittwoch von 15:30 bis 17:30?”
#MütterimJob
Peter Glaser
@peterglaser
Weine nicht, wenn der Regen fällt, ™™, ™™
Ute Weber
@UteWeber
Ich bin Internetpassivistin.
So wie fast alle.
Peter Breuer
@peterbreuer
Kann man in einer Patientenverfügung festhalten, dass man unter gar keinen Umständen einen Therapieclown möchte?
nutellagangbang
@nutellagangbang
Sorry, aber.
Immer, wenn.
Ihr so schreibt.
Hab ich ihn.
Von Malcolm Mittendrin.
Vor Augen. pic.twitter.com/08WXWZVVUq
un.ge.nau.
@_ungenau_
Für Kunden gibt es die Sendungsverfolgung. Paketboten haben eine App, die anzeigt, wann Du duschen oder auf Toilette bist.
katjaberlin
@katjaberlin
das unrealistischste an game of thrones sind die meetings mit mehreren personen, die nach vier minuten einen sinnvollen entschluss treffen.
Björn Schulze
@ghostdog19
Bitte mutet mich nicht. Entfolgt mich ganz oder gar nicht!

[theatralisch ab]

Jen Lewis
@thisjenlewis
Ryan Gosling wearing a T-shirt of Macaulay Culkin wearing a T-shirt of Gosling wearing a T-shirt of Macaulay Culkin. pic.twitter.com/yJF0AqTEVl
Wie heißt es doch so schön:
“Aus dem Feed, aus dem Sinn.”
der @juergenarne
@juergenarne
- Wie geht’s dir?
- Steht alles im Netz!
#Romantikzweinull
Anina
@DieAnina
Außerirdische wird es irgendwann mal stark irritieren, dass wir die Tickets im Parkhaus zwar in den Mund stecken, aber dann nicht aufessen.
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Hallo Nido

Herzlich Willkommen in meinem Blog,
da in der Nido steht, hier gäbe es lustige Geschichten zu lesen, habe ich geschwind einige zusammengestellt:

Lass’ keine Fremden in Deine Wohnung

Handwerker und sonstige Menschen, die ich in meine Wohnung lassen muss wenn ich alleine bin, sind mir von Grund auf suspekt. Ich verstecke vorsichtshalber eine gusseiserne Pfanne im Wohnzimmer, um sie notfalls niederzuschlagen und telefoniere mit meinem imaginären Freund, der gerade auf dem Heimweg von seinem letzten bestandenen schwarzen Gürtel einer beliebigen Kampfsportart ist. Hallo Schatz? Du bist gleich da? Toll! Und den schwarzen Gürtel hast Du auch bestanden? Super! …weiterlesen

Das geheime Leben

Eine Bildserie darüber was unsere Barbies machen, wenn wir außer Haus sind.

Foto 5

…weiterlesen

Husband Beeping

Wer mein Blog regelmäßig liest, mag den Eindruck gewinnen, dass ich ein wenig überdreht oder leicht hysterisch bin. Dem ist natürlich überhaupt nicht so. Ich bin ein eher ruhiger, ziemlich unemotionaler Typ, der viel von Vernunft und Rationalität hält. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass mein Mann das schiere Gegenteil ist, aber er trägt seine Gefühle doch deutlich sichtbarer auf der Zunge. Er diskutiert gerne und ich finde sein Verhalten gelegentlich, sagen wir mal,irrational nicht 100% nachvollziehbar …weiterlesen

Schau mir in die gelben Augen, Kleines

Die menschliche Blase kann je nach Körpergröße des Menschen zwischen 600 und 1.500 ml Flüssigkeit halten bevor ein starkes Bedürfnis entsteht, diese zu leeren. Sollte man diesem Drang nicht nachgehen, riskiert man einen Riss der Harnblase.
Ich muss jeden Morgen wenn ich aufwache an Tycho Brahe denken …weiterlesen

U 8

Unsere Kinderärztin ist aus den Zeiten in denen in unserem Land noch Zucht und Ordnung herrschte. Wir bleiben trotzdem bei ihr. Wenigstens versteht sie was von ihrem Fach – also zumindest rein medizinisch. Das Personal ist freundlich, man muss sich nur ein halbes Jahr vorher einen U-Termin sichern und es gibt ein großes Wartezimmer mit vielen Spielsachen.
Leider stimmt die Chemie zwischen der Ärztin und Kind 3.0 nicht so und weil Kind 3.0 nunmal sehr lebhaft und phantasiebegabt ist, gab es die ein oder andere Meinungsverschiedenheit …weiterlesen

Ansonsten: folgt mir auf Twitter, da isses auch lustig (v.a. wenn ich wenig Zeit zum Bloggen habe).

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Småfolk Sommer Verlosung

Ab und an gibt es hier was zu gewinnen und da ich das Gefühl hatte, dass die Småfolk Verlosung im Winter gut angekommen ist, freue ich mich auch für den Sommer einige der farbenfrohen Teile an meine LeserInnen weitergeben zu können.

smafolk1 smafolk2

Es gibt diesmal:

Wem Småfolk so gut gefällt wie mir, der hinterlässt einfach bis Dienstag, dem 10.06.2014 um 24 Uhr einen Kommentar welches Teil sie oder er gerne gewinnen würde. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.

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Urlaubsphantasien

Anfang der 2000er, als ich noch keine Kinder hatte, bin ich mit meinem Freund nach Kroatien gefahren. Drei Wochen lang. Wir haben jeder zehn Bücher eingepackt. Wir hatten uns auf zehn beschränkt, weil wir mit dem Rucksack unterwegs waren. Als wir ungefähr in der Hälfte des Urlaubs in Dubrovnik ankamen, waren alle Bücher gelesen und wir tauschten sie in einem Antiquariat gegen neue.
Daran musste ich denken, als ich heute ca. sieben Kubikmeter Krempel zusammenpackte, weil wir über das Wochenende an die Ostsee verreisen. Zu dritt. Kind 3.0, Kind 2.0 und ich.
Nachdem ich alles zusammengepackt hatte, stand ich vor dem Bücherregal und streckte meine Hand nach einem der ungelesenen Bücher aus, die sich dort stapeln. Eine ganze Reihe hat sich in der Zwischenzeit gefüllt.

Mich überkam eine unendliche Sehnsucht nach einem kinderlosen Urlaub. Einen Urlaub in dem nichts vorgeplant ist, in dem man nicht kochen muss, schon nachmittags Wein trinken kann, sich von Museum zu Museum schleppt, im Schatten so lange liest, bis die Augen schwer werden und man sie einfach schließen kann.
Abends lange wach bleiben ohne in dem Bewusstsein zu leben, dass man am nächsten Morgen um 6 Uhr einen Preis dafür zu zahlen hat.
Man könnte sein gesamtes Geld in kleinen Restaurants verprassen und essen auf was man Lust hat, man könnte sich womöglich unterhalten ohne dass jemand schreit “ICH MUSS KACKEN!”. Eine durchgängige Konversation führen. Ein unvorstellbarer Gedanke. Oder einfach nichts sagen und aufs Meer schauen.

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In der Zombieapokalypse überlebt man nur im Team

Ich hasse Sport, ich möchte mich nicht von fremden Menschen anfassen lassen, bin sehr schreckhaft und halte von diesem ganzen Psychoteambuildingquatsch nichts. Ideale Vorraussetzungen um am Zombierun teilzunehmen.

Der Zombierun ist eine fünf Kilometer lange Laufstrecke auf der einige Hindernisse aufgestellt sind. Sowohl auf der Strecke als auch vor und hinter den Hindernissen stehen Zombies. Die Läufer tragen zum Start drei mit Klettverschluss befestigte Lebensfahnen an einem Gürtel. Die Zombies haben die Aufgabe, sich diese drei Fahnen zu erkämpfen. Ziel des Läufers ist es, mindestens eine Lebensfahne ins Ziel zu bringen. Und was soll ich sagen? Ich habs geschafft!

Das war vor drei Stunden und ich bin immer noch high. Zum einen kommt das von der körperlichen Anstrengung. Völlig untrainiert (so wie die Veranstalter das behaupten), hätte ich die Strecke niemals geschafft. Niemals! Und für alles, was mit klettern zu tun hatte, bemerkte ich sehr schnell, dass meine Kraft in den Armen doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Es sind zahlreiche Hindernisse zu bewältigen. Zum Beispiel klettert man an geknoteten Seilen eine steile Holzwand hoch, erklimmt Strohballenberge, watet durch knietiefes Wasser, hangelt an Metallstangen entlang und kriecht durch 30 cm hohe Tunnel. Einiges davon schafft man alleine, bestimmte Hindernisse wären für mich ohne Hilfe nicht zu überwinden gewesen. Ich stieg also in fremde Hände auf Räuberleitern, griff nach Armen, die mich hochzogen und ließ mir den Po nach oben schieben (Von hinten rief es, nachdem ich das dritte mal abgerutscht war “If you don’t mind, I would help a little!”).

Ich bin wirklich, wirklich unsportlich, aber ich hatte mir eben vorgenommen, alles zu schaffen und das hat tatsächlich dazu geführt, dass ich es geschafft habe. Mit der Hilfe von anderen, aber ich habe mich wirklich überwunden und angestrengt und hinterher war ich wirklich stolz auf mich. Noch mehr hat mir aber das Gemeinschaftsgefühl gefallen, das im Verlauf des Laufs immer stärker wurde.

Am Anfang hatte ich mir keine Strategie überlegt und obwohl wir zu dritt gestartet sind, versuchte ich alleine zu bestehen. Nach dem ersten Kilometer hatte ich keine Lebensfahnen mehr und gleichzeitig begriffen, dass man so nicht als “Überlebende” ins Ziel kommt.

Von da an, habe ich versucht wenigstens die Fahnen meiner Begleiterinnen zu schützen und das hat wirklich sehr gut geklappt. Man konnte durch eine Handbewegung so tun, als hätte man noch eine Lebensfahne und dann die herumstehenden Zombies ablenken, so dass die anderen Partnerinnen an ihnen vorbei kamen. Am sinnvollsten wäre es gewesen, alle Fähnchen von einer Person tragen zu lassen und alle anderen schützen diese.

Auch hätte man an die Zombiegebiete viel langsamer ranlaufen müssen. Bestenfalls stehenbleiben und sich eine Strategie überlegen. Blinder Aktionismus führte lediglich zu Fahnenverlust. Es gab im Grunde auch immer mindestens einen Zombie, der schneller war als man selbst.

Die Sprints auf freier Strecke haben wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es ist faszinierend, wie schnell man laufen kann, wenn ein massig wirkender Typ mit hervorquellendem Gehirn schreiend wie ein Ochse hinter einem herläuft. Man möchte im Anschluss daran erbrechen, ist aber sehr, sehr glücklich.

Im letzten Drittel der Strecke konnte man sich nochmal ein Leben erarbeiten, indem man sich Stangen entlang hangelte. Wie ich gerade ächzend und zitternd an einer der Stangen hing, stellte einer der Veranstalter fest: “Männer müssen alle Streben ohne Unterbrechung schaffen, bei Frauen genügt die Hälfte. Oder wollt ihr Gleichberechtigung? Dann müssen die Frauen auch alle schaffen!” Zehn Millisekunden überlegte ich, ob ich eine Diskussion über Gleichberechtigung* und dem allgemeinen Fehlverständnis von eben selbiger starte, aber dann riss ich mich zusammen und schwang mich wortlos zur letzten Strebe.

Ich bekam also ein viertes Leben (die drei ersten hatte ich ja sehr schnell verwirkt) und ab da machte der Lauf nochmal richtig Spaß, weil im Grunde alle Runner jetzt wieder etwas zum Beschützen hatten, man aber gewisse Erfahrungswerte gesammelt hatte und diese so einbringen konnte, dass am Ende gefühlte 80% der TeilnehmerInnen mit Leben ins Ziel liefen.

Wir liefen zum Beispiel Formierungen, so wie man das aus historischen Filmen kennt. Die ohne Fahnen bildeten einen äußeren Schutzkeil und innen liefen die Fahnenträger. Oder man schickte die schnellsten aus der Gruppe vor, die sich von den Zombies jagen ließen und alle langsamen konnten an ihnen sicher vorbei, weil so ein Zombie natürlich auch nicht ewig sprinten kann und sich dann schlapp und unkonzentriert abwandte.

Am Ende kamen wir drei mit mindestens einer Fahne ins Ziel. Die coole Butterflyfish hatte sogar zwei.

Es war kalt, es regnete, es war nass, es war matschig, wir hatten überall Sand, einige blutige Knie, aber es hat wirklich Spaß gemacht. Gemein fiesen, adrenalinfördernden, gruppenhappygefühlsmäßigen tralalala Spaß.

Nächstes Jahr würde ich gerne in einer größeren Runde laufen (sofern der Zombierun erneut ausgerichtet wird). Wer läuft mit?

Hier die ersten Bilder (mehr folgen):

zombie1

zombie2

zombie5

zombie3

Foto (6)

Meine Tipps für die Apokalypse:

  • Schutzhandschuhe tragen (z.B. Fahrradhandschuhe)
  • Knie schützen (mindestens lange Hose)
  • Nicht schüchtern sein, nach gierigen Händen hauen (z.B.), auch mal ein liebevoller Bodycheck hilft
  • Schnell laufen
  • Armmuskeltraining machen
  • Handtuch mitnehmen
  • Wechselsachen (inkl. Unterwäsche und v.a. Schuhe) mitnehmen

—-

* Equality doesn’t mean justice

P.S. Einige der Zombies kamen von den Psychopaten. Ein professioneller Erschreck-Service in Berlin. Falls mal Bedarf ist. Wärmste Empfehlung. Die sahen nicht nur großartig aus sondern die haben wirklich schauspielerisch auch alles gegeben, um die Apokalypse glaubhaft zu machen.

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In anderen Internetecken

Wegen des Gestanks soll man sich ja nicht selbst loben. Deswegen weiß ich nicht recht, wie ich es sagen soll, denn ich habe da zwei Sachen geschrieben, die fand ich, die fand eine Freundin von mir, relativ unterhaltsam.

Für Eltern: Mein erster Teil der Serie “Was sich wirklich ändert, wenn man Kinder hat” – Ohrwürmer

Für Kinder: Meine Vorlesegeschichte über Schlafzimmerdrachen beim schwedischen Möbelhaus-

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