32c3 mit Kindern, Tag 0, Tag 1, Tagebucheintrag

IMG_5585Auf die Weihnachtspostkarte für meinen Vater habe ich geschrieben: „Wir fahren am 26. zum Chaos Communication Congress, Du kannst uns dann zuwinken, wenn du uns in der Tagesschau siehst.“ Als wir kurz telefonierten, klang mein Vater ganz erstaunt, weil ich dieses Jahr die Kinder mitnehmen wollte. Mir tat es letztes Jahr schon fast leid, die Kinder nicht mitgenommen zu haben.

Ich glaube, für meine Kinder sollte es ebenso so selbstverständlich sein Programmieren zu können, wie es selbstverständlich sein sollte, Englisch zu können. Die Kinder mit auf den 32c3 zu nehmen, erschien mir deswegen naheliegend. Weil sie dort eine Vorstellung davon bekommen können, was programmieren alles bedeuten kann und wie konkrete Ergebnisse aussehen (und dass es nicht unbedingt „langweilig“ sein muss). Für mich ist es so toll dorthin zu gehen, weil man eine Vorstellung von der Vielfalt und Kreativität bekommen kann.

Wir fuhren also schon am 26. nach Hamburg, um uns unsere Bändchen zu holen. Im Eingangsbereich war ein kleines Areal eingezäunt und darin gefangen einige Weihnachtsmannfiguren. Über dem Areal stand: Gated Santas (das Motto des diesjährigen Kongresses „Gated Communities“), free one (äh oder so ähnlich). Die Kinder waren ab da eigentlich kaum noch zu irgendwas zu bewegen. Die Santas mussten erstmal alle befreit werden. Anschließend mussten sie so zusammen gestellt werden, dass jeder Santa einen Freund hatte.

IMG_5550Wir hatten schon lange unsere Eintrittsbändchen, die Kinder hingegen wären gerne noch ein paar Stündchen dort geblieben. Letztendlich konnten sie nur überredet werden, sich einige Meter zu bewegen, indem wir das Bällebad im Kidspace anpriesen.

Das Bällebad wurde dann ausprobiert und in den höchsten Tönen gelobt. Ob das cooler sei als im Smaland, fragte ich erstaunt. Zumindest in meiner Kindheit gab es nämlich nichts tolleres als das IKEA Bällebad. „Ja! Viiiiel besser“, riefen die Kinder im Kanon. Es sei ordentlich tief, man könne tauchen, eine Kerze reinmachen, einen Anker und sogar eine ARSCHBO… außerdem würde es am Grund gut riechen. Das Smaland Bällebad stinke bestialisch. Kein Kind wolle dort tauchen.

IMG_5556Wir mussten dann auch nur vier bis fünf Mal sagen, dass wir jetzt gehen wollten und wirklich, wirklich morgen wiederkommen würden und die Kinder dann vier Tage lang hier bleiben dürften.

Am Tag 1 des Kongresses nahmen wir die Kinder mit in die Opening Session, die auf Englisch war. Ich stellte dabei erstaunt fest, dass sogar Kind 3.0 passiv einige Bröckchen Englisch verstand. Erstaunlich was man erreichen kann, wenn die Kinder im Alltag einfach viel Englisch hören. Die ersten 20 Minuten Begrüßung übersetzten wir. (Es wäre im Übrigen möglich gewesen ein DECT Telefon mitzunehmen und den Übersetzungsdienst zu nutzen, da ich aber keines mit Kopfhöreranschluss hatte, habe ich keins mitgenommen).

IMG_5567Den Rest der Rede spielten die Kinder dann am Tablet. Am Ende haben die beiden (wir haben nur Kind 2.0 und 3.0 mitgenommen) gut die 1,5 Stunden durchgehalten, was mich sehr zuversichtlich für die nächsten Tage stimmte, denn mehr als 3-4 Vorträge am Tag schaffe ich selbst meistens auch nicht.

Die nächsten Stunden haben sich die Kinder im Kidspace beschäftigt. Neben dem Bällebad gibt es dort einen kleinen Kletterbereich, die Santas von Tag 0 wackeln dort durch die Gegend, es wurden verschiedene Workshops angeboten, ein Augmented Reality Sandkasten war zu bewundern (und zu durchwühlen), mit der eigenen Stimme konnte Sound Pong gespielt werden, es fuhren immer mal wieder exotische Robotergefährte vorbei und es gab zwei Sitzkletterreitesel. Außerdem lässt es sich wunderbar in den Sofaecken und auf den Sitzkissenlandschaften rumtollen oder chillen (sehr wichtig für Kinder ab 11). Außerdem gibt es genug Tische, an denen die Kinder gut malen können und zu guter letzt gab es sogar USB-Armbänder für die Kinder mit denen die Kinder angeblich (wir haben noch keine weiteren Infos) Hörspiele sammeln und hören können.

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Kind 3.0 wollte dann doch gerne, dass ich bei ihm bleibe, was aber völlig in Ordnung war, denn auch ich habs dort ganz bequem und kann immerhin per Stream die Vorträge mitverfolgen. Genau genommen ist es dort im Lounge Bereich eigentlich bequemer als in den Vortragssälen.

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Nach sieben Stunden waren wir dann aber doch müde und sind in unser Feriendomizil zurück gekehrt. Tag 1 ist geschafft und wir bestellen uns jetzt eine Pizza. Alles in allem ein super Tag. Ich bin völlig platt (was sich in meinen Formulierungen bemerkbar macht, ächts) und die Kinder haben immer noch ziemlich viel Energie. Unfassbar. Morgen ist Junghackertag und wir planen pünktlich um 10 Uhr dort zu erscheinen. Erstaunlicherweise ist es zu Kongresszeiten immer sehr schwer vor 12 Uhr irgendwo zu sein. Wie schaffen wir das im Alltag? Auch heute haben wir es nur sehr knapp zu 11 Uhr geschafft.

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Sind die „neuen Mütter“ die besseren Väter?

„Es ist wirklich so toll, dass deine Frau euren Kleinen am Mittwoch Nachmittag abholt!“ sagt Peter begeistert zu seinem Freund Steve. Seiner Tanja ist das leider nicht möglich.

Sie ist Teamleiterin in einem großen Konzern. Auch wenn man da eigentlich auf Familienfreundlichkeit setzt, ab Teamleiterebene ist es einfach nicht mehr möglich schon am frühen Nachmittag nach Hause zu gehen. Tanja hat schließlich eine Vorbildfunktion, da sieht es einfach nicht gut aus, wenn sie schon um 16 Uhr verschwindet. Sie würde das wirklich gerne machen. Das ein oder andere Gespräch hatte sie mit ihrem Chef schon. Am Ende war aber klar: Es geht nicht.

Glücklicherweise waren sie so flexibel dass Peter zuhause bleibt. „Man hat die Kinder schließlich nicht um arbeiten zu gehen!“, sagt Peter. Trotzdem ist es natürlich toll, wenn auch die Mutter sich an der Kindererziehung beteiligt. Es ist ja außerdem nicht so, dass Tanja nichts tut. Wann immer es geht, kümmert sie sich um die Kinder. Abends, wenn sie um 20 Uhr müde und erschöpft von der Arbeit kommt, liest sie vor.

Peter denkt an Steves Frau. Die hat durchgesetzt einen Nachmittag mit den Kindern zu verbringen. Sie gehört zu den sogenannten „Neuen Müttern“. Ava, so heißt sie, sind die Kinder einfach eine Herzensangelegenheit. Sie geht einmal in der Woche mit ihnen auf den Spielplatz. Aber das ist bei weitem nicht alles. Sie wechselt sich mit Steve auch am Elternabend ab. Sie weiß, was die Kinder gerne essen und auch wenn ihr gesunde Ernährung wichtig ist, drückt sie mal ein Auge zu: Pommes mögen schließlich alle. Ava ist eine entspannte Mutter. Das hat sie Steve voraus. Steve ist oft unentspannt und streng. Hat ganz eigene Vorstellungen wie das mit den Kindern zu laufen hat. „Dabei finden es die Kinder eigentlich ganz schön, wenn man mal fünfe gerade sein lässt.“ sagt Ava schmunzelnd.

Es war für Steve und Ava nicht immer leicht.

Ava hat mit ihrem Chef viele Diskussionen führen müssen, aber am Ende war klar: Direkt nach der Geburt der Kinder bleibt sie zwei Monate zuhause. Beide waren sich schon vor der Geburt einig: für die Bindung zu den Kindern ist es elementar, dass beide Elternteile präsent sind.

Am Anfang war es anstrengend für Ava. Aber sie hat die Zähne zusammen gebissen und ist nachts auch aufgestanden, um den Nachwuchs zu füttern. Steve durfte dann weiterschlafen. Schließlich hat er den Frühdienst übernommen.
Schwierig wurde es erst nach Ablauf der 8wöchigen Elternzeit: Durch den wenigen Schlaf war Ava unkonzentriert auf der Arbeit. „Das kann ich mir nicht leisten,“ sagt sie. Man merkt ihr das Bedauern an. „Am Ende haben wir uns entschieden, dass die Kinder bei Steve schlafen und ich im Gästezimmer. Irgendwann wird das sicherlich anders, aber jetzt müssen wir das so regeln. Als Kompromiss schmiere ich morgens die Schulbrote. Das entlastet Steve wenigstens ein wenig.“

Wenigstens das mit dem Abholnachmittag konnte Ava durchsetzen. „Ich möchte das unbedingt, schließlich liebe ich meine Kinder!“ Unter der Hand erzählt uns Ava: Außerdem ist es nicht immer leicht Steve die Kinder abzunehmen. Sie würde viel mehr machen, wenn Steve sie machen lassen würde. Aber Steve lässt Ava ungern auf sein Territorium. „Alleine wie Ava die Kinder manchmal anzieht!“ Steve winkt lachend ab „Da passt kein Kleidungsstück zum anderen.“

Aber am Ende des Tages ist Steve froh eine Frau wie Ava zu haben. Das Familienmodell von Peter wäre ihm nichts. Doch das würde Steve seinem Freund Peter nicht sagen, der hat es sich schließlich ausgesucht und jeder Mensch muss für sich entscheiden, wie es am Besten klappt Familie und Job unter einen Hut zu bekommen.

 


 

Andere Gedanken zum aktuellen Spiegeltitel: „Sind Väter die besseren Mütter?“ nachzulesen bei Jochen König „Der Spiegel und die Väter“ oder Leitmedium „Väter sind auch nur Eltern„. Zum Begriff „Maternal Gatekeeping“ habe ich auch schon mal was geschrieben.

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12von12 im Dezember (Vorabauszug)

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Unser Kindergarten plant kleine Aktivitäten mit Flüchtlingskindern. Heute wollen wir mit einigen Plätzchen backen und ihnen ein bisschen Abwechslung zum Alltag bieten. Eine Erzieherin und ich haben die Aufgabe die Kinder abzuholen. Die Mutter, die das eigentlich machen sollte, weil sie wohl schon Kontakt zu einigen Familien hatte, ist leider verhindert.

Wir stehen in der zur Notunterkunft umfunktionierten Sporthalle. Einer der arabisch sprechenden Männer vom Sicherheitsdienst sammelt derweil Kinder für uns ein. In zwei, drei Sätzen beschreibt er Eltern unser Vorhaben. Die meisten nicken einfach. Manchmal wird nachgefragt wie alt die Kinder sein sollen. Wer Lust hat, ist willkommen, sagen wir. Den Gesten entnehme ich, dass die Kinder sich anziehen sollen. Die meisten von denen, die er anspricht, laufen in ihre Bettenburgen. Tatsächlich sehen die Hochbetten aus wie kleine Burgen. Die Familien haben sie zusammengerückt und nach außen durch Decken abgeschirmt. Sehr viel Privatsphäre gibt es in der Unterkunft nicht.

Nach und nach kommen Kinder unterschiedlichen Alters. Ein Mädchen gibt mir die Hand, ein anderes zieht an den Schnüren meiner Kapuze. Ich sage unbeholfen: „I am Patricia“ und deute auf mich und dann fragend auf die Kinder. Sie sagen mir ihre Namen. Manche kann ich gleich aussprechen, andere auch nach drei Versuchen nicht. Die Kinder lachen und sagen mir die schwierigen Namen immer wieder vor. Sie sind geduldig und nachsichtig.

Als die Gruppe fertig ist, gehen wir los in die Kita. Die Kinder laufen fröhlich hin und her und ich bewundere ihre Unbesorgtheit. Sie wissen nicht wo es hingeht und bestimmt auch nicht so genau was wir vorhaben. Ich zähle die Kinder am Weg ungefähr 20 Mal. Zum Glück sind zwei Mütter mitgekommen. Rechts und links habe ich zwei große Mädchen. Ich frage: „Do you speak English?“ „No“, antworten beide und dann können sie doch so gut Englisch, dass ich verstehe woher sie kommen, wie alt sie sind und ob sie Geschwister haben.

Im Kindergarten warten einige Erzieherinnen und eine andere Mutter aus der Kita mit ihrem Kind. Die Kinder stürmen in die Räume und beginnen ohne eine Millisekunde zu zögern damit den vorbereiteten Teig zu bearbeiten. Sie rollen und kneten, einige essen den Teig, andere drücken Löcher hinein, es ist ein emsiges hin- und her. Zwei Jungs nehmen sich Teigrollen und schwenken sie wie große Keulen. Sie lachen dabei laut. Die Kinder suchen sich Ausstechförmchen aus, legen sie auf den Tisch und füllen sie mit Teig. Es entstehen mehrere Duzend ca. 3 cm hohe Plätzchenburger. Wie wunderbar!

In weniger als 20 Minuten sind an die sechs Bleche voll. Ich werde immer wieder gerufen: „Hey Iam! Iam!“ Ich brauche ca. zehn Sekunden um zu verstehen, dass ich gemeint bin. Mir werden Plätzchenkunstwerke gezeigt. Ich soll sie nehmen und aufs Blech legen. Ohne Sprache werde ich gefragt, wo ist das Badezimmer zum Händewaschen, was sind das für Tiere und Gegenstände. Vielleicht kennen sie Elche und Glocken gar nicht? Ich sage die Worte, mache Geräusche, die Kinder lachen, eins hält meine Hand.

Es gibt Tee. Die Kinder riechen erst an der Kanne und dann geben mir die, die den Geruch wohl OK finden, Zeichen, dass ich eingießen darf. Die ersten Plätzchen sind fertig, ich will sie zum vorbereiteten Dekoriertisch bringen, aber die ersten drei Teller werden einfach leer gegessen. Die dicken Plätzchen sind alle was geworden. Außen goldgelb und innen schön weich. Wir futtern also Plätzchen als eines der Kinder die Streusel nimmt und auf die noch ungebackenen Plätzchen wirft. Andere Kinder greifen auch in die Deko und alles wird verteilt, während andere das alles schön festklopfen. Zuckerschrifttuben werden ausgedrückt und in den Teig geknetet, der jetzt rot und grün und blau ist. Die Kinder essen Rosinen und Nüsse und formen weitere Plätzchen aus der bunten Teigmasse.

Ich muss lachen und merke wieder wie toll Kinder sind, wie sie einem zeigen, dass es neben dem einen Weg im eigenen Kopf immer noch hundert andere gibt.

In der Zwischenzeit haben die jüngeren Kinder keine Lust mehr und erkunden die anderen Räume. Sie gehen spielen während die älteren weiter eifrig ausrollen, ausstechen und dekorieren. Sie sind so wie alle Kinder (wie sollen sie auch anders sein), denke ich. Alle Menschen sind gleich. Es klingt vielleicht kitschig, aber ich wünschte das könnten alle Menschen erkennen, wenn sie die Gelegenheit haben fremde Kinder zu beobachten.

Um vier müssen die Kinder zurück, heute Abend sind die Familien bei deutschen Familien zum Essen eingeladen. Überhaupt war ich überwältigt von dem Engagement der Menschen rund um die Flüchtlingsunterkunft. Viel zu lange habe ich die ekelhaften Facebook-Kommentare von menschenfeindlichen Arschlöchern für die allgemeine Realität gehalten. Hier sehe ich, dass es auch anders geht. Das macht mir ein sehr warmes Gefühl. Viele der Leute kenne ich direkt oder um zwei, drei Ecken. Ich freue mich zu dieser Gemeinschaft zu gehören.

Wie dem auch sei. Heute Abend bleiben mir die „Iam, Iam“-Rufe im Kopf und ich versuche mir etwas von der Unverwüstlichkeit der Kinder zu behalten, von der Freude und der Energie, dem Forscherdrang und der Offenheit. Nächstes Mal nehme ich meine eigenen Kinder mit. Ich glaube, sie können noch viel bessere Brücken bauen als wir Erwachsene.

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Das kleine Glück

Gerade ging wieder ein Artikel durch meine Timeline, den ich sehr gerne gelesen habe: Es ging um das Joberfüllungsparadigma, sprich um die Vorstellung ein Job müsse erfüllen. Der Artikel heisst: Warum man für seinen Job nicht brennen muss.

Er handelt von einem Herzchirurgen, der aus Passion LKW-Fahrer wird (Spoiler: und das am Ende wegen des Wettbewerbs in der Branche wieder aufgibt):

„Solche inspirierenden Geschichten richten Schaden an. Sie suggerieren, dass niemand sich im Arbeitsleben mit weniger als dem makellosen Glück zufrieden geben dürfte. Dass jeder etwas ändern muss, der seinen Job nicht mit bis an Besinnungslosigkeit grenzender Leidenschaft ausübt. Über Generationen hat dieser Leidenschaftszwang einen Schleier des Unglücklichseins gelegt. Millionen Menschen sitzen jeden Tag im Büro, stehen am Fließband oder kriechen für ihren Job auf dem Boden herum und fragen sich: „Was läuft falsch bei mir, wenn ich dabei keine Leidenschaft verspüre?“ Sie suchen, grübeln und trauern, weil in ihrem Leben offenbar „etwas nicht stimmt“.“

Quelle: SPON, Warum man für seinen Job nicht brennen muss

Das Thema des Leidenschafts– und Selbsterfüllungszwangs hat mich schon öfter beschäftigt.

Ich habe gerade erst gestern gedacht, dieser ewige Glückszwang, er ist so ermüdend und dumm – und dass obwohl ich mich gerade glücklicher denn je fühle (jaja Leben und Widersprüche).

Wie kommt das?

Ich habe die letzten Jahre meinen Perfektionismusdrang – ja, ich weiß nicht genau wie man das sagt – aufgegeben. Ich weiß nicht mal, ob das ein bewußtes, gesteuertes Loslassen war. Vielleicht war es auch ein wenig Resignation. So wie wenn man ein Ungetüm an der Leine hat und über die Zeit merkt, dass man es ohnehin nicht bändigen kann. Ich glaube, es hat so stark gezogen und gezerrt, dass ich die Leine loslassen musste.

Jedenfalls: Es gibt kaum noch Perfektionismus in meinem Leben.

Die Wohnung sieht mal schön aus und mal chaotisch. Ich sehe mal schön aus und mal chaotisch. Die Kinder sehen mal schön aus und chaotisch. Meine Beziehungen sehen mal schön aus und mal chaotisch.

Ich habe keine abstrusen Ziele mehr. Mal geht es mir gut und wenn es mir mal nicht gut geht, dann ist das so. Der eine Einbruch reißt nicht alles andere ein. Er ist eine Ausnahme (die mehr oder weniger oft und mal länger und mal kürzer anhält).

Abends liege ich oft im Bett neben meinen Kindern und wir reden über den Tag und wir haben uns angewöhnt uns gegenseitig zu fragen: „Was war das schönste heute am Tag?“

Manchmal ist mein Impuls stark übellaunig zu sagen: Es war alles blöd. Zu früh aufgestanden, keine Zeit, nur Stress, langweilige Pflichterledigungen, der Paketbote hat mal wieder nicht geklingelt. (Bei den Kindern ist das genauso: Der Paul hat geschubst, die Clara hat nicht geteilt, die Lehrerin doofe Hausaufgaben aufgegeben, die Mama hat nie Zeit zum Spielen.)

Also bohren wir nach: War wirklich ALLES doof? WIRKLICH WIRKLICH?

Und dann kommen sie, die schönen Dinge: Heute morgen war es schon hell als wir in die Schule gelaufen sind. Es gab süßes Frühstück im Kindergarten. Der Kollege hat mir einen Kaffee mitgekocht. Ich habe Zeit gehabt eine Folge meiner Lieblingsserie zu schauen.

Und plötzlich kehrt sich dieses Glücksding langsam um. Die kleinen Momente werden sichtbar. Und damit muss ich keinen großen Zielen hinterherhecheln. An jedem beliebigen Morgen gibt es eine neue Chance auf einen guten Tag und die guten Momente und Tage fädele ich mir auf eine Kette.

(Was mir dann rückblickend sehr hilft, ist zusätzlich meine Vergesslichkeit. Ich merke mir die schönen Erlebnisse, dem Rest schenke ich weniger Beachtung.)

Mich tragen die kleinen Worte und Gesten durch den Alltag. Kind 3.0, das erst zappelnd und grölend nach sieben Aufforderungen 20 min lang die Zähne putzt und dann völlig unvermittelt seine Hand auf meine legt und sagt: „Isch mag disch, Mama.“

Kind 2.0, das mich nach einem langen, stressigen Arbeitstag zuhause mit: „Warum bist du heute so spät, Mama? Ich hab mich so dolle gelangweilt, ich hab die Wäsche vom Wäscheständer wegsortiert.“ begrüßt.

Mein Freund, der auch noch nach 24 Uhr zu mir kommt (und nicht in sein eigenes, sehr viel näheres Bett fällt), damit wir zusammen in einem Bett kuscheln können, wohlwissend, dass bei uns der Tag um 6 Uhr startet (was bei ihm nicht zwangsläufig so ist). Eine Freundin, die mir völlig unerwartet einen Nikolausgruß schickt. Ein fremdes Kind in der U-Bahn, das über mich lacht, weil ich ihm heimlich Grimassen schneide… der Alltag ist voll von Glück. Wirklich fast jeden Tag.

Ich musste nur lernen das zu sehen und ich hoffe, ich kann mir das erhalten.

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Mühsam ernährt sich das Einhörnchen

Es soll sie ja geben, diese Reizthemen bei Eltern: stillen, impfen, Familienbett.
Schon lange nichts mehr darüber geschrieben…

Viele Jahre war ich große Freundin des Familienbetts. In der Zwischenzeit sind die Kinder relativ groß. Das Jüngste, Kind 3.0, ist mittlerweile schulreif. Dennoch schläft es immer noch gerne in meinem Bett.

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Die Hälfte des Familienbetts 2013

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Fast kein Familienbett mehr 2015

Ich habe an sich nichts gegen das gemeinsame Schlafen… es hat nur einen klitzekleinen Nachteil: Ich kann so nicht (mehr) schlafen. Zu Baby- und Kleinkindzeiten war das kein Problem. Ich war entweder dermaßen erschöpft oder ich war irgendwie hormonell anders eingestellt, genau weiß ich es nicht, jedenfalls, ich konnte ganz OK schlafen, obwohl Kind 3.0 schon immer viel gezappelt hat (wohingegen Kind 2.0 wie eine Mumie schläft).

Wir haben also die ersten Jahre gemeinsam in einem großen Bett geschlafen. Wobei ich ehrlich sagen muss, wie groß das Bett ist, ist letztendlich egal, das Kind sucht ja die elterliche Nähe und ob man da 2 Meter Matratze hat oder 90 Zentimeter – am Ende liegt das Kind quasi auf einem oder quer im Bett und man selbst auf der äußersten Kante (Hierzu unbedingt, wer es noch nicht kennt, die Baby Sleep Positions anschauen).
Im Kindergartenalter haben wir es dann mit eigenen Kinderbetten versucht. Das Schlafzimmer war direkt neben dem Kinderzimmer, die Tür immer geöffnet und viele Nächte schlüpfte Kind 3.0 dann doch wieder ins Elternbett.

Vor zwei Jahren dann, habe ich mich von meinem Mann getrennt und deswegen natürlich erstmal nicht an dem Thema „Ich würde gerne alleine schlafen“ gearbeitet. Als ich nach einem halben Jahr das Gefühl hatte, der neue Familienzustand hat sich gut eingependelt, habe ich versucht, Kind 3.0 schrittweise auszulagern.

Bei einer Freundin hatte ich beobachtet, wie schwierig es wird, wenn das Kind das Elternbett für das eigene Gebiet hält und dann doch eines Tages ein neuer Partner dazu kommt. Diesen Konflikt wollte ich unbedingt vermeiden. Ich hab also gut ein Jahr alleine in meinem Bett geschlafen und Kind 3.0 kontinuierlich wieder ins Kinderbett getragen und morgens, nachdem der Wecker geklingelt hat, wieder zu mir geholt, um das gewünschte Schmusen nachzuholen.
Das hat eigentlich ganz gut geklappt.

Die Zeit der Trennung hat aber einige Nebeneffekte für mich gehabt. Ich habe mein eigenes Leben wiederentdeckt. Ich war plötzlich nicht mehr die Muttermaschine, die alles abwickelt, immer für andere da ist und abends totmüde und erschöpft in die Bettdecke sank.
An den kinderfreien Wochenenden konnte ich „ausschlafen“ (bis 8.30 Uhr!!1!), einfach gar nichts tun und meinen eigenen Interessen nachgehen. Selbst wenn ich Haushaltsaufgaben erledigt habe, ging das ungefähr drei Mal so schnell. Ich wurde wieder ein eigenständiger Mensch.

Ich hab mich in meinem symbiotischen Zustand vorher nicht schlecht gefühlt und nichts vermisst, aber nach und nach hab ich ein anderes Gefühl bekommen und damit verbunden ist der Wunsch gewachsen mich etwas abzugrenzen.

Das Familienbett war bis dahin eigentlich eine Art Matratzenlager. Matratzen auf Lattenrosten in Bodennähe. Ich bin dann irgendwann vom Matratzenlager zum eigenen Bett gewechselt. Das war ein unglaublicher Luxus. Ein eigenes Bett und nicht mehr in Bodennähe schlafen. Toll!

Es hat nochmal drei Monate gedauert und dann habe ich für mich beschlossen, dass es OK ist, meine Schlafzimmertür zu schließen. Wieder einige Monate später habe ich mich entschlossen in ein anderes Zimmer zu ziehen.
Am Anfang war das für mich gewöhnungsbedürftig. Es hat sich angefühlt, als sei ich von meinen Kindern weg, in eine andere Wohnung, gezogen.

Kind 3.0 wandert nun Nacht für Nacht durch die Wohnung und kriecht wieder in mein Bett. Manchmal bin ich wach genug, freundlich zu bitten, dass es in sein Bett zurück geht (was oft klappt) – manchmal bin ich aber so müde, dass ich nicht merke, dass es unter meine Bettdecke schlüpft – andere Male wache ich, sobald es da ist, (gefühlt) im 20 Minuten Takt auf und bin morgens völlig gerädert.

Es wird noch eine Zeit dauern bis mein Kind nicht mehr zu mir kommt. Aber ich merke, dass ich mir wünsche jetzt doch endlich wieder durchschlafen zu können. Diese Superkraft habe ich mir mühsam wieder angeeignet.
Gerne können morgens alle Kinder in mein Bett hüpfen, gerne können sie auch in meinem Bett einschlafen, aber am Ende möchte ich die Nacht doch für mich haben und schlafen.

Wenn ich Kind 3.0 wegschicke, dann komme ich mir manchmal grausam vor. Andererseits denke ich, dass ich ein Recht auf meine Privatsphäre habe. Es gibt jetzt tatsächlich einen anderen Erwachsenen, mit dem ich mein Bett teilen möchte und da ist ein Kind, das quer zwischen uns liegt, nicht unbedingt der Idealzustand.

Ich versuche mir dann zu sagen, dass es in dem Alter vielleicht doch OK ist.
Die anderen beiden Kinder haben sich schon in der Kindergartenzeit von alleine entschlossen nicht mehr im elterlichen Bett zu schlafen. Wann das jüngste Kind soweit ist… es bleibt spannend.

Oh, jetzt hab ich vergessen das Empörungspotential zum Thema auszuschöpfen! Also Kurzfassung: Auch wenn mein schlechtes Gewissen mich plagt, aber aus rein egoistischen Gründen möchte ich, dass die Tage des Familienbetts gezählt sind.

Bitte duelliert euch nun mit Kommentaren pro und contra Familienbett und zählt bitte nochmal die Orte auf, an denen man außer im eigenen Bett Sex haben kann. Das gehört zu jedem guten Familienbettartikel, oder nicht?

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[Werbung] Nicht die Batterien vergessen! Niemals! Denk doch einer mal an die Kinder!

Es war 1984, ich war gerade neun Jahre alt und mit meinen Eltern zu Besuch bei Freunden. Ich meine mich zu erinnern, dass das befreundete Pärchen kinderlos war. Meine Eltern waren zum Abendessen eingeladen und ich wurde mitgeschleppt. Schrecklich fand ich das, solche Abende waren bislang ausnahmslos grauenhaft langweilig.

Als wir dann aber dort ankamen, war ich sehr beeindruckt. Die Freunde hatten eine sehr große Wohnung. Die Küche war mit dem Wohnraum verbunden und sah aus wie aus einem Werbeprospekt. Die Fronten waren in einem kräftigen Rot lackiert und es gab eine weiße Theke, an der man auf einem Barhocker Platz nehmen konnte. Nach einer kurzen Begrüßung, setzten sich meine Eltern an den ebenfalls weißen Esstisch, ich fragte, ob ich an der Theke Platz nehmen dürfte. Mein Vater warf mir einen mahnenden Blick zu, so in der Art „Benimm dich, lass die Sondersachen“, aber die Faszination Barhocker war einfach zu groß um mich brav an den Tisch zu setzen. Die Dame des Hauses sagte: „Na, klar, setz dich hin, wo es dir gefällt.“

Von meinem Platz aus, konnte ich bei der Zubereitung der Speisen zuschauen. Zwischendrin reinigte die Freundin meiner Eltern verschiedene Kochutensilien unter einem ausziehbaren Sprühkopf in der Spüle. Ich war total beeindruckt. Diese Menschen waren zweifelsohne sehr reich.

Als die Vorspeise auf dem Tisch stand, kam die Freundin meiner Eltern, ich erinnere ihren Namen nicht mehr, auf mich zu und überreichte mir recht beiläufig zwei kleine Pakete. „Hier, Du hattest neulich Geburtstag, habe ich gehört.“ Ich war völlig aus dem Häuschen! Es war Herbst, mein Geburtstag im Sommer. Das Letzte was ich jetzt erwartet hätte, war ein Geschenk.

Das Geschenkpapier war sehr bunt. Hauptsächlich gelb. Ich schaute unentschlossen zwischen den beiden Paketen hin und her und wußte nicht so Recht, welches ich zuerst öffnen sollte. Ich entschied mich dann aber für das kleinere der beiden. Ich riss vorsichtig das Papier ab und zum Vorschein kam eine Musikkassette. In dicken, roten Buchstaben stand „Formel Eins“ auf der Kassette und oben drüber in grün und blau „Die Highlights 84′ – 20 Superhits“. 1984 wusste ich noch nicht was das war. Formel Eins hatte ich bis dahin nie im Fernsehen gesehen. Ich hatte aber einige Male eine Bravo gelesen und mir waren die Sängerinnen und Sänger ein Begriff. Frankie goes to Hollywood, Tina Turner, Billy Idol und Alphaville und nicht zuletzt LIMAHL! So toll! Ich fand ihn so süß! Seine blondierten, strubbeligen Haare. Ohhhhh! Da hielt ich diese fantastische, großartige, aufregende, unbeschreiblich tolle Kassette in der Hand. So was tolles hatte ich noch nie bekommen. Am liebsten wäre ich sofort nach Hause gefahren, um die Musik zu hören.

(Tatsächlich habe ich die Kassette später mehrere hundert Male gehört und mein Lieblingslied wurde von Queen Radio Ga Ga. Ich konnte damals kein Englisch, habe nichts verstanden, fand aber den Refrain mit den Zeilen Radio Gaga, Radio Goo Goo, Radio Blah Blah sehr witzig und grölte sie stets mit.)

Jedenfalls, da saß ich also mit meiner MC, meine Eltern erst bei der Vorspeise und ich Jahrhunderte entfernt von der Möglichkeit die Musik anzuhören. Ich war immer noch so entgeistert von dem unerwarteten Geschenk, dass mir erst einige Minuten später einfiel, dass ich noch ein zweites, ungeöffnetes Paket vor mir hatte. Ich räumte also das zerrissene Geschenkpapier zur Seite und öffnete das zweite, etwas größere Paket. Und was da zum Vorschein kam, hat mich fast vom Stuhl fallen lassen. Es war ein Walkman! Ein Walkman! Also versteht ihr? EIN WALKMAN! Ein graues Sony-Gerät. Sony WM-35 Sports stand drauf. Unfassbar! Was waren das für Menschen? Ich kannte die gar nicht und die schenkten mir einfach etwas zum Geburtstag und dann auch noch in einer Dimension, die meine Vorstellungskraft überschritt. Zur Kommunion hatte ich vielleicht solche Geschenke bekommen, aber doch nicht einfach so – nachträglich zum Geburtstag!

Ich schaute mir den grauen Walkman genauer an. Man konnte ihn nicht einfach aufklappen sondern musste den oberen Teil, der über die Schalter Play, Stopp usw. gelegt war, zur Seite klappen. Der innere Teil war durch eine Dichtung geschützt. In meiner Erinnerung war das Gerät dadurch spritzwasser- und sandgeschützt. Ich hatte ihn später meine komplette Kindheit im Sommerurlaub am Strand dabei und hörte damit Musik bis er mir in Istanbul geklaut wurde.

Ich war jedenfalls in diesem Moment das glücklichste Kind der Welt. Ich hatte eine eigene Musikkassette mit Hits, die ich sonst nur aus dem Radio kannte UND einen Walkman. Ich öffnete also die Kassettenhülle vorsichtig, entnahm die Kassette und legte sie in den Walkman ein. Dann nahm ich die beiliegenden Kopfhörer (düster erinnere ich mich, dass sie irgendwie anders waren als die Kopfhörer, die ich bislang gesehen hatte, genaueres weiß ich aber nicht mehr), setzte ihn auf, drückte ganz langsam den Play-Knopf, hielt dabei die Luft vor Aufregung an und…

…nichts passierte. Nichts. Nichts bewegte sich, der Playknopf war gedrückt, aber das Gerät tot. Es hatte keine Batterien. Ich untersuchte den Walkman, fand zunächst nicht mal das Batterienfach (es war im inneren Teil, da wo man die Kassette einlegt, versteckt), öffnete es und schaute in eine leere Vertiefung. Da wo die Batterien hätten sein sollen, war: nichts.

Ich kann mich bis heute an meine grenzenlose Enttäuschung erinnern. Was für eine Achterbahn der Gefühle. Vom Genervtsein in den Geschenkehimmel und dann abwärts in die Hölle der Batterielosen.

Zum Glück hatte unser Nikolausgeschenk von Duracell rein zufällig Batterien. Mussten die Kinder also nicht weinen und konnten gleich loslegen.

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Die Kinder von Sven sollen auch nicht weinen, deswegen nominiere ich Sven seine tragische Erfahrung mit fehlenden Batterien in seinem Blog zu schildern, während sich die Kinder mit den großen #BatteriesIncluded Star Wars Lichtschwerten amüsieren dürfen. Sieht jedenfalls toll aus.

Habt ihr auch eine Geschichte? Dann schreibt sie gerne auf und teilt sie mit #BatteriesIncluded


Bei diesem Beitrag handelt es sich um Duracell Werbung.

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Der Nikolaus war da und hat Hirn gebracht

Eigentlich bin ich ja ein ganz kluger Mensch. Eigentlich. Nur dass ich nicht so praktisch veranlagt bin. Dann liege ich manchmal nachts wach und denke vor mich hin und habe Eingebungen. Zum Beispiel neulich dachte ich über all die wunderbaren Rezensionen nach, die liebe Menschen in ihren Blogs zu meinem Buch veröffentlicht haben und wie sehr ich mich jedes Mal freue. Oft werden dann auch Bücher verlost und wenn ich dann sehe, dass es immer noch Interessentinnen und Interessenten gibt, freue ich mich noch mehr. Überhaupt bin ich überwältigt vom Feedback und konnte es kaum fassen, als ich hörte, dass bereits die dritte Auflage gedruckt wurde.

Gelegentlich bekomme ich Mails und man bittet mich um persönliche Widmungen und jede Mail verrät mir ein liebenswertes Detail aus dem Leben der schreibenden Person. Ich signiere Bücher für erwachsene Kinder, die selbst Eltern geworden sind, für Ehefrauen, Freundinnen, Väter in Elternzeit und für Kolleginnen.
Und da plötzlich – zing! – kam mir der Gedanke! Ich könnte doch auch mal ein Buch verlosen. Oder drei!
Ja und das tue ich jetzt auch! Zum Nikolaus!

nikolaus

Und so geht es:

  • Verlost wird 3x mein Buch „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe“ und als Bonus erhält jede/r Gewinner/in das Buch Buch „Berlin oder so – Kleine Großstadtgeschichten“ dazu. Da sind neben meinen, auch ganz hervorragende Texte anderer Bloggerinnen und Blogger dabei. Wer möchte, erhält natürlich eine Widmung dazu.
  • Kommentiert bis zum 10.12., 24 Uhr warum ihr das Buch gerne hättet und teilt euren Kommentar mit „Ich hätte die #arschbombe gerne, weil…“ auf Twitter oder Facebook.
  • Ich versende nur innerhalb Deutschlands
  • Sollte sich die/der Gewinner/in nicht innerhalb einer Woche melden, verfällt der Gewinn.

P.S. Wer schon ein Buch hat – ich freue mich immer über Amazon Rezensionen. Selbst über die 1 Stern Rezensionen habe ich herzlich gelacht. Nur nicht zu viele böse Bewertungen, da wache ich am Ende nachts auf und mir fällt ein, dass es doch eine doofe Idee war, um Rezensionen zu bitten.

P.P.S. Wer das Buch noch nicht hat und nicht gewonnen hat: Man kann es auch bei mir bestellen – einfach per Mail dienuf(klingeling)gmail.com melden. Gleiches gilt für „Berlin oder so – Kleine Großstadtgeschichten“. Letzteres kostet 10 Euro, wobei ich die 10 Euro komplett an ein Flüchtlingsprojekt spenden werde.

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