Überwachung ist dann toll, wenn man selbst die NSA ist

Das Internet der Dinge ist gemeinhin der Kühlschrank, der selbst nachbestellt, wenn die Milch alle ist. Bislang also nichts, was der normal sterbliche Mensch besitzt.
Mich fasziniert das Thema und ich bin sehr traurig, dass mein Nabaztag-Server abgestellt wurde (und leider zu träge, mir selbst einen Server einzurichten). Mittels Nabaztag, lassen sich nämlich die Kinder sehr gut erziehen.

Ich habe mich deswegen sehr gefreut, dass ich das Gigaset elements zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Foto 1 (2)

Was kann man damit machen?
Nun, man kann: überwachen.
Und zwar: Fenster, Türen und Räume.
Die Installation ist wirklich unfassbar einfach. Man muss einfach den sechs Schritten der Gebrauchsanweisung folgen, die App runterladen und dann die einzelnen Geräte registrieren.
Ich habe den Türsensor an die Eingangstür, den Bewegungsmelder in die Küche und den Fenstersensor an das Fenster im Kinderzimmer angebracht.
Ich denke, der ursprüngliche Zweck dieser Geräte ist Einbruchssicherung. Wenn Bewegungen registriert werden, wird diese als Statusmeldung in der App angezeigt und sollte man sich sicher sein, dass im Moment eigentlich niemand die Tür öffnen sollte, kann man mit einem Klick den Polizeinotruf melden. Genauso kann man aber auch Zuhause anrufen.
D.h. die App unterscheidet “Homecoming” und “Alarm”. Es heißt, dass der Alarm nur ausgelöst wird, wenn die Tür gewaltsam geöffnet wird. Prüfen konnte ich das natürlich nicht.
Ich finde die Sensoren in Zusammenhang mit Kindern eigentlich ganz praktisch. Kind 2.0 z.B. kommt schon alleine von der Schule nach Hause. Es könnte sich per RFID-Tag am Nabaztag anmelden (wenn der denn ginge), es könnte mich anrufen – aber noch einfacher ist es natürlich wenn ich in der App sehe, dass das Kind Zuhause angekommen ist.

Foto (2)

Der Türsensor meldet außerdem noch, ob die Tür geöffnet oder geschlossen ist.
Das ist auch sehr super, denn das Kind vergisst gelegentlich die Tür zu schließen.
Den Fenstersensor finde ich auch sehr praktisch. Wir wohnen ziemlich weit oben und ehrlich gesagt, habe ich panische Angst, dass die Kinder eigenständig das Fenster öffnen. Wir haben verschließbare Fenstergriffe – nur leider nicht in allen Zimmern und da ist es ganz beruhigend, wenn ich sehe, wenn ein Fenster geöffnet wird.
Alternativ kann ich mir bei Gewitter z.B. anzeigen lassen, ob alle Fenster geschlossen sind und dann sehr beunruhigt sein, wenn dem nicht so ist. Die Sensoren melden schließlich nur den Status und schließen (leider) nicht die Fenster. Das wäre natürlich schick.

Den Bewegungssensor habe ich in der Küche angebracht. Vielleicht auch zu meiner eigenen Sicherheit. Ich kann dann nämlich immer in der App sehen, wenn ich schon wieder am Kühlschrank war.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Kinder die Sensoren finden.
Kind 3.0 hat zur Zeit ganz furchtbar Angst vor Einbrechern. Diese Phase hatte Kind 1.0 seltsamerweise auch. Es hatte allerdings Angst, dass Krokodile einbrechen könnten. Als ich ihm eine anatomische Zeichnung eines Krokodils anfertigte, die eindeutig bewies, dass Krokodile gar nicht in der Lage sind einzubrechen, war es beruhigt.
Ich hoffe den selben Effekt hat das Gigaset elements safety kit auf Kind 3.0 auch.

Ach und wenn ich noch einen Tipp geben darf: Wenn man die Sensoren an die entsprechenden Stellen klebt, nicht die Halterung unabhängig vom Sensor platzieren sondern einmal alles zusammen probehalten. Sonst muss man das nämlich alles wieder abreißen. Selbiges gilt fürs Registrieren. Erst an der Basisstation registrieren, dann festkleben.
Oder die Gebrauchsanweisung komplett lesen und dann erst Schritt für Schritt durchgehen. Oder die Videotutorials anschauen:

Was ich an Kritik habe?

  • Die Pushmitteilungen kommen nicht immer. Warum das so ist, konnte ich noch nicht rausfinden. Öffnet man die App, kann man aber zuverlässig sehen, ob die Tür geöffnet wurde
  • Man ist natürlich abhängig vom dauerhaft und zuverlässigen Laufen des Gigaset element-Servers – aber damit muss man bei allen webbasierten Services leben… und dauerhafte Stromversorgung ist natürlich auch nötig
  • Wie wohl die Polizei reagiert, wenn ich aus dem Urlaub anrufe und sage “Meine App zeigt mir, dass meine Wohnung soeben gewaltsam aufgebrochen wurde, bitte schauen sie schnell nach dem Rechten.”, möchte ich nie ausprobieren müssen
  • Und wenn man mal auf die Facebook-Seite von Gigaset elements schaut, dann würde ich mir wünschen, dass nicht nur zum Vater- sondern auch zum Muttertag Add-Ons verlost werden.


Fazit: Tatsächlich fühlt es sich sehr flauschig beruhigend an wenn man unterwegs ist und die App schaut und dann das hier sieht:

All is good

Veröffentlicht unter Testbericht, Werbung | Verschlagwortet mit , , | 21 Kommentare, 2 Tweets, 5 Facebook Shares, 1 Plusone

Einblicke

Oft werde ich gefragt, was ich machen würde, wenn eines der Kinder anfangen würde zu bloggen. Meine ehrliche Antwort: Ich würde mich freuen (nachdem ich stundenlang, tagelang monatelang und vermutlich immer wieder Vorträge zu Urheber- und Nutzungsrecht, Privatsphäre und Vor- und Nachteile von Pseudonymen vs. Klarnamen gehalten hätte).

Was mir persönlich an Blogs so gefällt, ist die eigene Sicht auf Dinge und die Möglichkeit für die LeserInnen einen Einblick in völlig andere Welten zu bekommen. Deswegen hat mir die Vorstellung auch sehr gefallen, als mein Kooperationspartner Idee hatte, unser Zuhause von den Kindern fotografieren zu lassen.

Zugegebenermaßen musste ich etwas filtern. Wer will schon Geschirrberge in der Spüle sehen und Untertitel wie “Meine Mama stellt alles in die Spüle. Die Spülmaschine ist nur wenige Zentimeter entfernt. Wasserexperimente im Spülbecken kann man deswegen nicht so gut machen, weil immer alles vollgestopft ist.” lesen?

Die schönen Seiten hingegen, gibt es hier zu bewundern.

Tatsächlich finde ich die Idee großartig und würde gerne eine neue Serie starten. Was würdet ihr gerne durch die Augen der Kinder sehen?

Veröffentlicht unter auswärts, Werbung | Verschlagwortet mit , | 14 Kommentare, 1 Tweet, sharen, plussen

Kinderfreie Unternehmungen in Berlin

Liebe LeserInnen,

ich bin sehr unternehmungslustig und habe festgestellt, dass ich langsam absolut nichts mehr kenne, was nicht v.a. für Kinder geeignet ist. Was macht Euch denn in Berlin ohne Kinder Spaß? Über Tipps freue ich mich. Autokino, Freiluftkino, Dunkelrestaurant, Tour durch den Spreepark und die gängigen Museen kenne ich.

Veröffentlicht unter Zeug | 32 Kommentare, 2 Tweets, 3 Facebook Shares, plussen

Um ehrlich zu sein…

Mitte der Neunziger habe ich Paul Watzlawicks “Anleitung zum Unglücklichsein” gelesen. Hängen geblieben ist eigentlich nichts bis auf eine kleine Anekdote von einem Paar. Die Geschichte beginnt beim Frühstück, die beiden sind schon viele Jahre verheiratet.
Der Mann schüttet die letzten Cornflakes aus der Packung in eine Schüssel. Die Frau holt freudestrahlend eine neue Packung aus dem Schrank, woraufhin der Mann völlig ausflippt und rumschreit, er könne diese ********* Cornflakes nicht mehr sehen.
(So erinnere ich mich jedenfalls ohne die letzten 20 Jahre nochmal nachgelesen zu haben)
Die Frau ist natürlich total verwundert. Das waren doch die Lieblingscornflakes des Mannes. Ganz zum Beginn der Beziehung hatte sie sie mal gekauft und seitdem hatte er sie jeden Tag mit großer Begeisterung gegessen. Um ihn glücklich zu machen, sorgte sie all die Jahre aufopferungsvoll dafür, dass immer Cornflakes im Haus waren.
Als die Frau nachfragt, stellt sich heraus: Der Mann hasst Cornflakes. Schon immer. Er hatte sie nur nicht kränken wollen und deswegen Freude beim ersten Kauf vorgetäuscht und dann der Frau zuliebe immer und immer wieder aufgegessen – stets in der Hoffnung, die Frau würde eines Tages nicht mehr an die Cornflakes denken und sie würden damit für immer aus seinem Leben verschwinden.

An diese Geschichte muss ich sehr oft denken. Ich habe nämlich eine Art Diplomatiesperre wenn es um persönliche Beziehungen geht. Ich kann einfach nicht sozial erwünscht antworten. Überhaupt sind mir wertende Fragen aller Art ein Gräuel.
- Wie war der Film?
- Gefällt dir mein Hemd?
- Findest du das Buch gut?
Natürlich habe ich eine Meinung.
- Doof
- Doof
- Nö
Aber warum sollte ich diese kund tun? Es ist doch meine Meinung? Sie hat nichts mit Wahrheit zu tun. Und noch wichtiger, wenn mein Kind z.B. in einem rosafarbenen Pullover mit glitzerndem Pferdekopf vor mir steht und ich in den glänzenden Augen erkennen kann, dass es total glücklich mit seiner Kleidungswahl ist, WARUM soll ich dazu was sagen?
Also hoffe ich inständig, das Kind fragt mich nicht: Wie findest du meinen Pullover?
Denn was soll ich tun? Meine Meinung sagen: “Ich finde den Pullover grauenhaft” oder antworten, wie es das Kind glücklich macht: “Er ist wunderschön!”
Ich versuche mich im Fall der Fälle rauszuwinden. Mit Gegenfragen: “Gefällt er denn dir?” oder ich verweigere die Ich-Botschaft “Ich bin mir sicher, DIR gefällt er sehr, oder?”

Mit den Kindern geht das ganz gut.
Mit Erwachsenen gestaltet sich das ganze etwas schwieriger. Zum Beispiel wenn man sich neu kennenlernt.
Da steht der neue Schwarm z.B. mit einem Strauß roter Rosen in der Tür und strahlt und ich denke: “Ach Du scheiße, ich hasse Rosen!”
Ich reiße mich dann zusammen und denke intensiv an die romantischen Absichten meines Gegenübers, denke daran dass Rosen als Überbleibsel der Morgenröte gemeinsam mit Aphrodite aus dem Meeresschaum entstanden sind, denke ans Meer, ans blaue Meer, an unendliche Weiten und gerade wenn ich mich beinahe entspannt habe, fragt mein Verehrer: “Und? Gefallen dir die Rosen?”
In mir formt sich dann ein Gefühlsgewitter, gespeist aus dem Wissen, dass ich diplomatisch antworten sollte, um mein Gegenüber nicht zu verletzten plus der Aussicht die nächsten 10 Jahre rote Rosen zu erhalten. Beide Seiten gleichstark aufgeladen, passiert was bei Hühnern beispielsweise geschieht wenn sie gleichzeitig vor einem Objekt flüchten wollen und sich ebenso sehr für selbiges interessieren. Wenn also beide Motive gleichstark aufgeladen sind, keinem der beiden Impulse nachgegangen wird, dann bildet sich eine Übersprungshandlung heraus und das Huhn pickt ein paar Körner auf.
Ich frage in einer solchen Situation mit leicht hysterischer Stimme nach Getränkewünschen.
- Und? Gefallen dir die Rosen?
- Ahhh! Was würdest du denn gerne trinken? Biersektweineinmixgetränk vielleicht?
Dann verschwinde ich in die Küche und öffne ein paar Schranktüren.
Das geht eigentlich ganz gut. Jedenfalls so lange die Beziehung nicht allzu ernst ist. Doch wenn ich spüre, dass ich emotional doch etwas stärker involviert bin, dann wird es für mich sehr schwer.
Ich würde dann so gerne ehrlich sein. “Ich weiß, dass du mir eine Freude machen wolltest, aber ich HASSE Rosen.” und wenn ich dann schon in Wallung bin, dann würde ich sie gerne zerfleddern, hin- und herschütteln, den ganzen Strauß auf den Boden werfen und darauf rumspringe… (ok, ich neige manchmal etwas zu überzogenen Phantasien). Also ich würde das gerne sehr ruhig sagen, den Strauß gefasst entgegen nehmen, in eine Vase stellen, dem Schenkenden gegenübertreten und ihm leise ins Ohr flüstern: “Bitte bring mir nie wieder Rosen mit.”
Ja, kann man sagen, das ist ja jetzt nicht so ein Problem. Ist es aber doch! IST ES ABER DOCH!
Denn ich mag so vieles nicht.
Die Farbe rot zum Beispiel. Esoterikquatsch. Obst. Musicals, Filme mit Tom Cruise, Klavierkonzerte mit Tori Amos. Pathos.
Wie soll ich bloß damit umgehen?
Ich bin bald vierzig. Ich hab keine Zeit mehr zu verschwenden. Ich kann mir nicht ein halbes Jahr (gar länger!) Zeit nehmen und jemanden kennen lernen und dann stellt sich irgendwann heraus, er will mit mir “Cats” sehen. Oder er trinkt gerne Rotwein. Oder er mag den Geruch von Vanille.
Ich denke, es ist daher vielleicht sinnvoll eine kleine Liste von wichtigen Punkten zu erarbeiten. Also Dinge, die ich mag und Dinge, die ich nicht mag.
Interessierte dürften dann natürlich weiterhin Rotwein trinken, aber sie dürfen nie verlangen, dass ich Rotwein trinke und mir auch nie Rotwein schenken. Auch nicht diesen Rotwein, den man einfach lieben muss, auch wenn man eigentlich keinen Rotwein mag.
Wahrscheinlich ist dieser Merkzettel eine gute Idee. Ich werde ihn hier im Blog einstellen. Dann kann man sich das in Ruhe anschauen und dann entscheiden, ob man mal mit mir ausgehen will. Ja, ich denke, so mache ich das. Ein Google-Doc. Bitte nicht ausdrucken. Immer nur online anschauen. Ich ändere meine Meinung nämlich durchaus mal. Die Grenzen sind außerdem fließend. Wer mag z.B. keine Pfingstrosen. Pfingstrosen sind im Vergleich zur vulgären Rose wunderschön! Ich liebe Pfingstrosen und Weißwein.

P.S. Aber keine weiße Schokolade. Das ist nämlich keine Schokolade. Das ist Kakaobutter!

Veröffentlicht unter Weibchen | 74 Kommentare, 23 Tweets, 62 Facebook Shares, 13 Plusones

Lieblingstweets 06/14

Game of Thrones – jetzt neu auf VHS! youtube.com/watch?v=8oVfIF…
Berta Helm
@BertaHelm
Ich wär so gern romantisch, finde aber “um Dich dreht sich meine Sonne” einfach nur dämlich und wissenschaftlich nicht belegbar.
Child of Life
@wousel
Wie ich mal ein Date hatte und meine Frau meinte, sie wolle den Film sehen, rummachen könnten wir auch zu Hause.
Butter Spencer
@diegutebutter
Warum hängen sich PCs eigentlich immer auf? Warum keine Überdosis? Oder das Stromkabel aufschlitzen?
Alexander Matzkeit
@alexmatzkeit
Wie wäre es mit einer Line Extension für unsere Wildlingsfreunde im Norden? #GoT pic.twitter.com/YsQPBiMH4k
Call me Cat!
@wittschicat
Sexratgeber gelesen, der von Sex unter Alkoholeinfluss dringend abrät.

Ja, so hab ich auch geguckt.

Pia Ziefle
@FrauZiefle
Schlafzeit. K1:”Mama!” – K2:”mAmA!” – K3:”MAMA!!!” Ich: “Wenn ich das Wort heute noch einmal höre, dann aber.” Kinder (unisono): “MUTTER!!!”
Bettina Kok
@Keinzahnkatzen
“Jetzt neu starten und Updates installieren?”
“Nein.”
“Jetzt?”
“Nein.”
“Später?”
“Ja.”
“Jetzt”
“Nein.”
“Okay, wir fahren runter!”
“Orrrr.”
Hans Olo
@Lobotobi
Isst man beim Mikrowellenessen die Scharniere mit?
Dieser Fluchtinstinkt, wenn uns jemand zu nahe kommt. Diese Sehnsucht, wenn nicht. Das macht uns Menschen ja so unverwechselbar bescheuert.
hab mir nen super griffigen namen für „self driving cars“ ausgedacht: automobil.
gallenbitter
@gallenbitter
»Was sind Ihre Stärken?«
»Beharrlichkeit.«
»Was noch?«
»Beharrlichkeit.«
»Wir melden uns.«
»Ich warte hier.«
sounds-o-phil
@soundsoviel
Mit Freistoßspray wäre auch Dirty Dancing anders ausgegangen:
Das ist dein Tanzbereich *pfrchrch* und das ist mein Tanzbereich *pfschrsch*
Hans Olo
@Lobotobi
Habe den L-Socken von Falke rechts an.
Ich bin so Ghetto.
Manchmal fühle ich mich wie eine Eisdielen-Serviette:
Dünnhäutig, nicht aufnahmefähig und mache die Sauerei nur noch schlimmer.
Daniela Bender
@DanielaBender
Surrealismus in der Bahn. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht gleichzeitig umdrehen. 😳 pic.twitter.com/tXZ6Jfs9vs
Ad Age
@adage
Hipsters beware — let that beard get out of control and it’ll turn into a wild animal. bit.ly/1nxkFqF pic.twitter.com/FmMHCTG3pX
ⒸⓁⒶⓊⒹⓘⒶ
@orbisclaudiae
Ich kann offline sein, wenn ich tot bin.
Veröffentlicht unter twitter | Verschlagwortet mit , | 4 Kommentare, 7 Tweets, 23 Facebook Shares, plussen

Die +/- 11 liebsten Elternblogs

Jana vom Hebammenblog hat mich als Lieblingselternblog benannt und mir ein paar Fragen gestellt. Und weil ich sowohl ihren, als auch Elternblogs im Allgemeinen mag und vernetzen immer gut finde, hier meine Antworten:

Warum bloggst du? Gab es einen konkreten Anlass damit anzufangen? Was ist deine Mission?
Ich blogge weil ich einen großen Mitteilungsdrang habe und so meinen Alltag verarbeite. Wenn ich über irgendwas gebloggt habe, ist es fertig verdaut. Dass ich so viel über meine Familie bloggen werde, konnte ich vor 10 Jahren nicht ahnen. Da hatte ich nämlich noch keine.
Eine Mission im engeren Sinne habe ich nicht. Ich freue mich aber sehr, wenn ich unterhalte.

Wenn du über Ereignisse in deiner Familie, oder sogar direkt über Verhaltensweisen deiner Kinder berichtest, wie stehst du zu dem Problem der „zur Schau-Stellung“ der Kinder (oder auch mal des Partners). Stellt das ein Problem für dich dar? Wo ziehst du die Grenze? Oder ist das gar kein Thema für dich?
Ich berichte in der Regel nie eins zu eins. Um einen Spannungsbogen oder eine Pointe zu haben, erfinde ich auch gerne mal Sachen dazu und lasse vieles weg. Dennoch lasse ich mir die Artikel, sofern es geht und jemand konkretes betroffen ist, “freigeben”. Zumindest hab ich das bei meinem Mann so gemacht und auch bei den Kindern, die alt genug sind zu lesen. Es ist eine schwierige Gratwanderung und ich lote die Grenzen immer wieder neu aus.
Ein sehr schönes Erlebnis war in dem Zusammenhang als ich mit Kind 1.0 die Geschichten seiner Kindergartenzeit durchgegangen bin und es oft sehr herzlich gelacht hat.
Am liebsten hätte ich, dass meine Kinder auch bloggen, denn dann würde ich vermutlich sehr schnell ein Gefühl bekommen, wo mein Humor endet.

Lesen deine Kinder was du schreibst? Was sagen sie dazu? Bei noch kleinen Kindern: Was meinst du, wie wird es einmal für sie sein, vielleicht Einiges über sich und dich aus dem Netz zu erfahren?
Die Großen ja, den Kleinen lese ich auch gerne mal Blogartikel vor. Ich hoffe inständig, dass sie mein Blog irgendwann so wie ich als großes Archiv der beschönigten Familiengeschichten sehen werden.

Hast du einen „Bildungsauftrag“, oder ist es eher ein Nebeneffekt für dich, dass sich Menschen an dir orientieren (falls sie das tun ;-))
Im Gegenteil. Ich bin der festen Überzeugung, dass es “den richtigen Weg” nicht gibt. Jede/r muss für sich herausfinden was funktioniert und was nicht. Ich bin wirklich völlig undogmatisch. In vielen Themen bin ich selbst unsicher und da schätze ich den Austausch (auch über Twitter und die Kommentare) mit anderen Eltern sehr.

(Wie) hat das Mutter-werden dein Leben verändert? Hättest du das vorher gedacht?
Das Mutter-werden hat mein Leben völlig verändert und natürlich hab ich mir das so nicht vorgestellt.
Zum einen hat es mich sehr geerdet. Wenn ich mich früher beispielsweise im Job noch über irgendwelche Lappalien aufregen konnte, kann ich heute darüber nur müde lächeln. Einmal mit einem Kind in der Notaufnahme und die 200. Änderung an einer Powerpointpräsentation zu irgendeinem Konzept lässt den Blutdruck nicht mehr ansteigen.
Zum anderen hab ich sehr viele Ängste verloren. Vor Bewertung oder in Fragen “ist das jetzt peinlich oder nicht?”. Ich kann mich heute ohne Probleme in einem Kaufhaus in einem Wäscheständer verstecken und wie ein Löwe brüllen, wenn es meine Kinder amüsiert. Früher war mir im Restaurant schon peinlich zu fragen, ob ich mein Wasser ohne Eis haben kann.
Mein Leben ist so viel reicher und bunter und ich bin so viel erschöpfter und müder. Das kann man sich vorher gar nicht ausmalen.

Hattest du eine Idee davon, wie du als Mutter sein würdest und bist du dann so geworden? Oder hast du dich mit deinen Kindern völlig anders entwickelt?
Ich dachte, ich würde eine rationale, konsequente nicht allzu gefühlsduselige Mutter.
Nach zehn Jahren mit Kindern kann ich sagen: das war “leider” nix.
Ich bin die Inkonsequenz in Person. Ich liebe meine Kinder wie bekloppt und ich muss andauernd weinen. Zum Glück nur bei Filmen, die irgendwas mit Kindern zu tun haben, aber es ist echt schlimm.
Vor der Geburt des ersten Kindes dachte ich, ich möchte nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Rückblickend kann ich sagen: das hätte ich niemals geschafft. Aus vielen Gründen nicht. Ich hab auch noch andere, sehr seltsame Dinge gedacht, aber glücklicherweise habe ich nie an diesen Vorstellungen festgehalten.

Welchen Stellenwert hat die Geburt deines Kindes (deiner Kinder) in deinem Leben?
Die Geburten waren sehr großartige Erlebnisse und ich bin dankbar, dass sie so unterschiedlich waren. Ich wäre gerne mal bei einer Geburt einer Freundin oder der meiner Kinder dabei, um das aus dieser Perspektive auch mal mitzuerleben.

Wie hast du entbunden? Kaiserschnitt/Spontan
Wo hast du entbunden (Klinik, Geburtshaus, zu Hause)
Mit wem hast du entbunden? Beleghebamme, Partner, Doula, Oma…)
Unspontan im Krankenhaus. Sprich beide Kinder waren deutlich über zehn Tage über den Geburtstermin und die Geburt wurde dann eingeleitet.
Beide mit Beleghebamme – jedenfalls theoretisch.
Bei der ersten Geburt war die Beleghebamme leider wieder Zuhause als es losging. Sie kehrte nach einem eindringlichen Anruf um und durfte die letzten 15 Minuten mitunterstützen.
Sie war nach Hause gefahren, weil sich den ganzen Tag über nichts getan hatte. Beim letzten CTG ist mir die Fruchtblase geplatzt. Ich hätte das vielleicht erwähnen sollen. Keine Ahnung was da in meinem Gehirn vorsich ging. Ich hatte bis dahin keine richtigen Wehen (oder zumindest das was ich als Wehen einsortiert hätte) und in meinem Kopf war fest verankert “die Geburt geht mit Wehen los”. Also hab ich als völlig aufgeklärte, gut informierte Akademikerin einfach nichts gesagt.

Ich entschloss mich dann zu einem Spaziergang übers Gelände, bevor ich mein Zimmer für die Nacht beziehen sollte. Dabei hatte ich seltsame Krämpfe, die so heftig waren, dass ich mich erbrechen musste. Ich hab mir eine Nierenschale geholt (weil ich in der Schwangerschaft Hyperemesis hatte, war ich da relativ erfahren) und bin noch eine Runde gelaufen. Dann hatte ich das dringende Bedürfnis die sanitären Anlagen aufzusuchen und wenn eine andere Hebamme das nicht gesehen hätte, dann wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich gerade ein Kind bekomme.
Tatsächlich hatte ich da schon Presswehen. Als die Hebamme das sagte, war ich total erleichtert. Es war ja nicht so, dass ich bis dahin nichts gemerkt hätte. Eigentlich fühlte ich mich da bereits wie eine sterbende Kuh. Ich wollte nur nicht so ein Weichei sein und jammern oder nach Schmerzmitteln fragen. Als sie also sagte, mein Kind würde in ca. 20 Minuten geboren sein, war ich sehr freudig und fragte nach Schmerzmitteln und erntete natürlich ein müdes Lächeln.
Bei der nächsten Geburt wußte ich dann, dass man schon vorher was sagen darf.
Hab ich dann aber auch übersprungen. Allerdings ist die Beleghebamme diesmal vorgewarnt gewesen, dass meine sonst differenzierten Ausdrucksmöglichkeiten während der Geburt stark eingeschränkt sind.
Lustig fand ich, dass ich auch da einen großen Moment der Irrationalität hatte. Irgendwann war mir das nämlich alles zu anstrengend und ich wollte nach Hause.
Was das wohl für ein Neurotransmitter ist, der dieses Verhalten auslöst? Ich glaube, wenn man mir da nicht eindringlich erklärt hätte, dass das keine gute Idee ist, wäre ich ziemlich sicher wirklich nach Hause gegangen. Sind ja nur zwei Tramstationen.
Jedenfalls die Geburten waren sehr interessante Erfahrungen und ich gehe davon aus, dass ich in meinem Leben niemals so krasse Drogen nehmen werde, dass ich jemals wieder so ein abgefahrenes Gefühl wie während der (Press-)Wehenpausen haben werde (was wirklich sehr schade ist).

Was ist dein bester Tip an werdende Eltern zum Thema Geburt?
Macht das so, wie ihr euch wohl fühlt und unterwerft euch keinem Diktat.

Wie empfindest du die politische Diskussion zur Hebammenproblematik? Bist du involviert? Was siehst du daran kritisch? Bist du davon “gesättigt” (es zieht sich ja hin)? Oder hast du Lösungsvorschläge?
Ich finde die Diskussion darum wichtig. Für mich war meine Beleghebamme eine sehr, sehr wichtige Begleiterin. Ich möchte, dass alle Frauen die Möglichkeit haben sich für eine Hebamme zu entscheiden und dafür müssen die Arbeits- bzw. Existenzbedingungen für Hebammen so sein, dass sie von ihrem Beruf leben können. Wo ich mich einsetzen kann, setze ich mich ein und sei es durch die Unterstützung von Online-Petitionen und/oder die Teilnahme an Demos.

Wenn du Politikerin (oder besser Königin) wärst und du könntest ein Gesetz erlassen, in dem du etwas für Familien/Kinder in unserem Land tun könntest. Was würde das sein?
Ich habe zu wenig Ahnung was uns Familien in Deutschland wirklich hilft. Ich glaube das Thema ist sehr komplex und ich kann nur persönliche Wünsche äußern. Allen voran z.B. wünsche ich mir gute Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie und zwar für Frauen und Männer. Dafür braucht es gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Und damit die Qualität da stimmt, braucht es gute Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für ErzieherInnen und überhaupt erstmal die entsprechenden Betreuungsplätze. Wenn das erreicht ist, ist vermutlich schon sehr viel erreicht.
Ich wünsche mir außerdem eine Gesellschaft, die verschiedene Familienmodelle akzeptiert und nicht das verheiratete Vater-Mutter-Kind-Modell als das einzig wahre und richtige hinstellt und fördert.
Und ich wünsche mir Integration. Viele Lebensbereiche sind so abgegrenzt. Die Eltern mit Babys, die mit Schulkindern, die mit Teenagern, Menschen ohne Kinder, ältere Menschen. Warum keine Brücken schlagen statt Eltern-Kind-Abteile und Eltern-Kind-Cafés (etc.) zu eröffnen?
Welche politischen Mittel hierfür helfen, müssen leider andere sagen.

Und hier meine Fragen:

  • Was haben dich deine Kinder gelehrt?
  • Was hilft dir in den anstrengenden Zeiten (Schlafmangel, Autonomiephase & Co.)?
  • Was fehlt dir aus dem kinderlosen Vorleben? Ist es für immer verloren? Kommt es wieder und wenn ja, wie?
  • Was hast du mit den Kindern für dein Leben dazu bekommen?
  • Über welche Tabus im Zusammenhang mit Kindern wird zu wenig geschrieben und was sind deine Erfahrungen dazu (Sexleben als Eltern? Überfordertsein? Die Kinder nervig finden? Wie führt man Beziehungen nach einer Trennung? …)?
  • Welche wichtige Frage habe ich im Zusammenhang mit Kindern und Familie total vergessen und was möchtest du dazu loswerden?

Ich lese sehr gerne folgende (Eltern)blogs (und viele andere auch, die aber zum Teil schon in Janas Liste z.B. waren):

Ergänzungen von:

Jademond
Mama notes

Wenn ihr Lust habt, dann bitte gerne. Wenn nicht, verstehe ich das auch. Alle anderen, denen was zu den Fragen einfällt, sind natürlich auch herzlich willkommen.

Veröffentlicht unter Zeug | 24 Kommentare, 2 Tweets, 1 Facebook Share, plussen

Lieblingstweets 05/14

Peter Breuer
@peterbreuer
Jedem Abwasch wohnt ein Zuber inne.
Frau Dr. parm.
@Aurantium
Mit Germanisten verhandeln wir nicht.
Hans Olo
@Lobotobi
Ob ich müde bin?
Da muss ich mal in mich gähnen.
Christoph Kappes
@ChristophKappes
The Complete Guide To Sleep: sleep.
Bahn-Ansagen
@BahnAnsagen
Triebwagenschmerzen? Leitungsbruch?? Liebeskummer???

( via ) pic.twitter.com/lrslrM5NE2

Ainee Fatima
@Faineemae
“Not all men are monsters? Imagine a bowl of M&Ms. 10% of ‘em are poisoned. Go, eat a handful. Not all M&Ms are poison.” –
ich soll heute gnade vor witz walten lassen.
Florida-Magnus
@grindcrank
“Soll ich dir die Fresse interpolieren?!”
Alan Sepinwall
@sepinwall
Important “Good Wife” issue: with Zach heading off to college, who will help Alicia with all her cloud-based questions?
Literature & Books
@Lit_Books
David Foster Wallace’s annotated copy of Ulysses by James Joyce > pic.twitter.com/u8ccn7mXHb
katia
@knetagabo
manchmal schade dass man die denen man nicht folgt nicht entfolgen kann
“Ich kann montags bis freitags zwischen 09:00 und und 15:30 Uhr.”
“Prima. Klingt gut. Können Sie Mittwoch von 15:30 bis 17:30?”
#MütterimJob
Peter Glaser
@peterglaser
Weine nicht, wenn der Regen fällt, ™™, ™™
Ute Weber
@UteWeber
Ich bin Internetpassivistin.
So wie fast alle.
Peter Breuer
@peterbreuer
Kann man in einer Patientenverfügung festhalten, dass man unter gar keinen Umständen einen Therapieclown möchte?
nutellagangbang
@nutellagangbang
Sorry, aber.
Immer, wenn.
Ihr so schreibt.
Hab ich ihn.
Von Malcolm Mittendrin.
Vor Augen. pic.twitter.com/08WXWZVVUq
un.ge.nau.
@_ungenau_
Für Kunden gibt es die Sendungsverfolgung. Paketboten haben eine App, die anzeigt, wann Du duschen oder auf Toilette bist.
katjaberlin
@katjaberlin
das unrealistischste an game of thrones sind die meetings mit mehreren personen, die nach vier minuten einen sinnvollen entschluss treffen.
Björn Schulze
@ghostdog19
Bitte mutet mich nicht. Entfolgt mich ganz oder gar nicht!

[theatralisch ab]

Jen Lewis
@thisjenlewis
Ryan Gosling wearing a T-shirt of Macaulay Culkin wearing a T-shirt of Gosling wearing a T-shirt of Macaulay Culkin. pic.twitter.com/yJF0AqTEVl
Wie heißt es doch so schön:
“Aus dem Feed, aus dem Sinn.”
der @juergenarne
@juergenarne
- Wie geht’s dir?
- Steht alles im Netz!
#Romantikzweinull
Anina
@DieAnina
Außerirdische wird es irgendwann mal stark irritieren, dass wir die Tickets im Parkhaus zwar in den Mund stecken, aber dann nicht aufessen.
Veröffentlicht unter twitter | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare, 2 Tweets, 10 Facebook Shares, plussen

Hallo Nido

Herzlich Willkommen in meinem Blog,
da in der Nido steht, hier gäbe es lustige Geschichten zu lesen, habe ich geschwind einige zusammengestellt:

Lass’ keine Fremden in Deine Wohnung

Handwerker und sonstige Menschen, die ich in meine Wohnung lassen muss wenn ich alleine bin, sind mir von Grund auf suspekt. Ich verstecke vorsichtshalber eine gusseiserne Pfanne im Wohnzimmer, um sie notfalls niederzuschlagen und telefoniere mit meinem imaginären Freund, der gerade auf dem Heimweg von seinem letzten bestandenen schwarzen Gürtel einer beliebigen Kampfsportart ist. Hallo Schatz? Du bist gleich da? Toll! Und den schwarzen Gürtel hast Du auch bestanden? Super! …weiterlesen

Das geheime Leben

Eine Bildserie darüber was unsere Barbies machen, wenn wir außer Haus sind.

Foto 5

…weiterlesen

Husband Beeping

Wer mein Blog regelmäßig liest, mag den Eindruck gewinnen, dass ich ein wenig überdreht oder leicht hysterisch bin. Dem ist natürlich überhaupt nicht so. Ich bin ein eher ruhiger, ziemlich unemotionaler Typ, der viel von Vernunft und Rationalität hält. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass mein Mann das schiere Gegenteil ist, aber er trägt seine Gefühle doch deutlich sichtbarer auf der Zunge. Er diskutiert gerne und ich finde sein Verhalten gelegentlich, sagen wir mal,irrational nicht 100% nachvollziehbar …weiterlesen

Schau mir in die gelben Augen, Kleines

Die menschliche Blase kann je nach Körpergröße des Menschen zwischen 600 und 1.500 ml Flüssigkeit halten bevor ein starkes Bedürfnis entsteht, diese zu leeren. Sollte man diesem Drang nicht nachgehen, riskiert man einen Riss der Harnblase.
Ich muss jeden Morgen wenn ich aufwache an Tycho Brahe denken …weiterlesen

U 8

Unsere Kinderärztin ist aus den Zeiten in denen in unserem Land noch Zucht und Ordnung herrschte. Wir bleiben trotzdem bei ihr. Wenigstens versteht sie was von ihrem Fach – also zumindest rein medizinisch. Das Personal ist freundlich, man muss sich nur ein halbes Jahr vorher einen U-Termin sichern und es gibt ein großes Wartezimmer mit vielen Spielsachen.
Leider stimmt die Chemie zwischen der Ärztin und Kind 3.0 nicht so und weil Kind 3.0 nunmal sehr lebhaft und phantasiebegabt ist, gab es die ein oder andere Meinungsverschiedenheit …weiterlesen

Ansonsten: folgt mir auf Twitter, da isses auch lustig (v.a. wenn ich wenig Zeit zum Bloggen habe).

Veröffentlicht unter Zeug | 1 Kommentar, twittern, sharen, plussen