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Der zweite Tag beginnt mit einem pompösen Frühstück. Am Büffet befinden sich zwei Platten. Die Frage lautet: Mettwurst oder Käse. Über etwas anderes muss ich mir zum Start des Tages keine Gedanken machen. Ob ich Kaffee oder Tee zu mir genommen habe, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht geklärt.
Das ist ein Kontaktseminar. Also muss ich bereits um 7.30 Uhr mein Namensschild tragen. Wir duzen uns alle. Manche Teilnehmer reden bereits um diese Uhrzeit so viel, dass ich meine Hand immer wieder abhalten muss in den Serviettenstapel vor mir zu greifen und selbigen als Dämmmaterial zu entfremden. Die Finnin, die bereits am gestrigen Abend einen Sprung in ihrer Schallplatte hatte, sitzt auch am Frühstückstisch. Seit über 16 Stunden wiederholt sie ihren einstudierten Satz: „Hello,areyoufromacraftsandartschoolnoohthatsapityohhelloareyoufromacraftsandartschoolnooh“ tbc
Den Rest des Tages hänge ich mich an einen Esten mit dem landestypischen Namen Giancarlo. Wir trinken finnischen Lakritzschnaps und ein norwegisches Gebräu, das mich stark an Hustensaft erinnert. Giancarlo sagt, dass man in Estland dazu „Kleber“ sagt. Estnisch ist übrigens so kompliziert, dass die Esten es auch nicht so gut beherrschen.

Der zweite Tag beginnt mit einem pompösen Frühstück. Am Büffet befinden sich zwei Platten. Die Frage lautet: Mettwurst oder Käse. Über etwas anderes muss ich mir zum Start des Tages keine Gedanken machen. Ob ich Kaffee oder Tee zu mir genommen habe, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht geklärt.
Das ist ein Kontaktseminar. Also muss ich bereits um 7.30 Uhr mein Namensschild tragen. Wir duzen uns alle. Manche Teilnehmer reden bereits um diese Uhrzeit so viel, dass ich meine Hand immer wieder abhalten muss in den Serviettenstapel vor mir zu greifen und selbigen als Dämmmaterial zu entfremden. Die Finnin, die bereits am gestrigen Abend einen Sprung in ihrer Schallplatte hatte, sitzt auch am Frühstückstisch. Seit über 16 Stunden wiederholt sie ihren einstudierten Satz: „Hello,areyoufromacraftsandartschoolnoohthatsapityohhelloareyoufromacraftsandartschoolnooh“ tbc
Den Rest des Tages hänge ich mich an einen Esten mit dem landestypischen Namen Giancarlo. Wir trinken finnischen Lakritzschnaps und ein norwegisches Gebräu, das mich stark an Hustensaft erinnert. Giancarlo sagt, dass man in Estland dazu „Kleber“ sagt. Estnisch ist übrigens so kompliziert, dass die Esten es auch nicht so gut beherrschen.

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Am Morgen des dritten Tages erfahre ich, dass Estnisch und Finnisch oft identisch klingen – der Sinn mitunter große Differenzen aufweist. Jedem Esten sei das Buch „Was ich in Finnland besser nicht sage“ ans Herz gelegt. Hier ein kleines Beispiel. In Estland kommt die Putzfrau aus dem Raum und verkündet „Das Zimmer ist fertig aufgeräumt“. Sagt sie das selbe in einem finnischen Hotel, so versteht der Landsmann: „Die Leiche liegt fertig präpariert im Zimmer“. Kein Wunder, dass Europa noch einige Hürden zu überwinden hat. Da kann ich mich mit meinem Deutsch entspannt zurücklehnen. Ich verstehe mindestens 20 Sprachen gar nicht.
Mit einer Dame von einem großen europäischen Flugzeughersteller schwänze ich die sinnlosen Nachmittagsseminare und unterhalte mich angeregt über unsere Eindrücke der dörflichen Gegend. Sie wohnt, wie ich, in einem Jugendgästehaus und Minibar bedeutet dort einmal über die Straße laufen, sich ein Glas Wein kaufen und mit diesem wieder quer über die Straße in den 5. Stock des Wohnhauses laufen. Die Nacht über wurde sie mit Fetenkaraoke gefoltert. Sie war kurz davor im Pyjama in den Kristallspiegelsaal zu gehen, um sich dort von einem Vertreter der Kategorie (O-Ton) Jurassic Park zum Tanz auffordern zu lassen. So weit war ich zum Glück noch nicht.
Exotische Erzeugnisse wie Milchkaffee sind in dem Café in welchem wir plaudern noch nicht erhältlich. Außerdem gibt es nur ein einziges Taxi. Da meine Begleiterin bereits drei Mal von dem Transportservice Gebrauch gemacht hat, ist sie namentlich bekannt. Als sie anruft, um uns eine Rückfahrtgelegenheit zu organisieren, meldet sich die Frau an der Zentrale mit: „Hallo Frau Gumble, sollen wir sie wieder ins Hotel zurück fahren?“ Wir fahren direkt zum Flughafen.

Am Morgen des dritten Tages erfahre ich, dass Estnisch und Finnisch oft identisch klingen – der Sinn mitunter große Differenzen aufweist. Jedem Esten sei das Buch „Was ich in Finnland besser nicht sage“ ans Herz gelegt. Hier ein kleines Beispiel. In Estland kommt die Putzfrau aus dem Raum und verkündet „Das Zimmer ist fertig aufgeräumt“. Sagt sie das selbe in einem finnischen Hotel, so versteht der Landsmann: „Die Leiche liegt fertig präpariert im Zimmer“. Kein Wunder, dass Europa noch einige Hürden zu überwinden hat. Da kann ich mich mit meinem Deutsch entspannt zurücklehnen. Ich verstehe mindestens 20 Sprachen gar nicht.
Mit einer Dame von einem großen europäischen Flugzeughersteller schwänze ich die sinnlosen Nachmittagsseminare und unterhalte mich angeregt über unsere Eindrücke der dörflichen Gegend. Sie wohnt, wie ich, in einem Jugendgästehaus und Minibar bedeutet dort einmal über die Straße laufen, sich ein Glas Wein kaufen und mit diesem wieder quer über die Straße in den 5. Stock des Wohnhauses laufen. Die Nacht über wurde sie mit Fetenkaraoke gefoltert. Sie war kurz davor im Pyjama in den Kristallspiegelsaal zu gehen, um sich dort von einem Vertreter der Kategorie (O-Ton) Jurassic Park zum Tanz auffordern zu lassen. So weit war ich zum Glück noch nicht.
Exotische Erzeugnisse wie Milchkaffee sind in dem Café in welchem wir plaudern noch nicht erhältlich. Außerdem gibt es nur ein einziges Taxi. Da meine Begleiterin bereits drei Mal von dem Transportservice Gebrauch gemacht hat, ist sie namentlich bekannt. Als sie anruft, um uns eine Rückfahrtgelegenheit zu organisieren, meldet sich die Frau an der Zentrale mit: „Hallo Frau Gumble, sollen wir sie wieder ins Hotel zurück fahren?“ Wir fahren direkt zum Flughafen.

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Mein Gehirn hat einen Knoten. Für vier Tage werde ich jetzt in die ehemalige Bundeshauptstadt ausgelagert. Beileidsbekundungen bitte unter der bekannten Telefonnummer, gerne auch per Mail. Derweil denke ich über Zahlen nach, deren aufsummierte Teiler die Ursprungszahl mal zwei ergeben. Herr Spock würde sagen: Faszinierend! Ich sage: lieber würde ich meine Zeit in einer großen, bekannten Supermarktkette verbringen. Im übertragenen Sinne. Kryptik ist mein Wahlpflichtfach.

Ach ja: Der Mann mit dem für deutsche Banksysteme zu kurzen Namen, möge bitte Details zu unserer Teilnahme an KB3 bekannt geben.

Mein Gehirn hat einen Knoten. Für vier Tage werde ich jetzt in die ehemalige Bundeshauptstadt ausgelagert. Beileidsbekundungen bitte unter der bekannten Telefonnummer, gerne auch per Mail. Derweil denke ich über Zahlen nach, deren aufsummierte Teiler die Ursprungszahl mal zwei ergeben. Herr Spock würde sagen: Faszinierend! Ich sage: lieber würde ich meine Zeit in einer großen, bekannten Supermarktkette verbringen. Im übertragenen Sinne. Kryptik ist mein Wahlpflichtfach.

Ach ja: Der Mann mit dem für deutsche Banksysteme zu kurzen Namen, möge bitte Details zu unserer Teilnahme an KB3 bekannt geben.