– Kurze Antworten niemals in den Mailtext schreiben. Einfach die Betreffzeile ändern: „Ja, bin dafür“. Und das dann als reply-to-all.

– Anhänge entweder in möglichst kryptischen Formaten mitschicken (docx ist für mich bereits kryptisch) oder mindestens 15 Megabyte groß machen. Aber nicht größer als 20, sonst schickt mancher Freemeiler den ganzen Schamott zurück, und das will man ja auch nicht.

– Listen und Tabellen, auch ganz kurze, IMMER als Anhang im Excel-Format anfügen, nie als pdf oder gar, welch Frevel!, einfach in den Email-Text kopieren.

– Lege dir zahlreiche Ausweich-Mailadressen zu und antworte immer von einer anderen aus, mit reply-to an die richtige. Die Absenderadresse dann sofort stilllegen. Sorgt bei den Leuten, die die „neue“ Adresse automatisch in den Verteiler aufnehmen, für eine stetig wachsende Anzahl lustiger bounce-Fehlermeldungen. (Pro-Tipp: Anbieter in verschiedenen Ländern mit möglichst exotischen Sprachen nehmen. Beim Anmelden hilft Google Translate.)

– Formatiere alle Mails in HTML und benutze so viele Grafiken wie möglich, z.B. für bullet points und Absatztrennlinien. Baue Tabellen als inline-gifs ein. Spare nicht an Logos. Tippe nichts ab, auch wenn es nur drei Zeilen sind, sondern scanne es und binde ein jpg ein. Eine eigenhändige Unterschrift als transparentes png gibt der Mail einen persönlichen Touch.

– Wenn du deine Ruhe haben willst, verwende einen Betreff auf den die meisten Spamfilter ansprechen. Du kannst dich dann bei der nächsten Versammlung lautstark darüber beschweren, dass die Leute zu faul sind, ihre Mails zu lesen.

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