[Werbung] Berlin – Tel Aviv – Berlin

Ich blogge ja sehr gerne, weil Bloggen eigentlich nur Schönes in mein Leben gebracht hat. Austausch, Gedankenanstöße, neue FreundInnen und die ein oder andere schöne Geschichte. Zum Beispiel die einer Berlinerin, die Aufkleber erfunden hat, die Kindern helfen den linken Schuh an den linken Fuß und den rechten Schuh an den rechten Fuß anzuziehen. Laufkleber heißen diese praktischen Aufkleber.

Eine typische Konversation in unserem Hause ist: „Naaaa, was liebe ich???“

Die Kinder *augenverdrehend* im Chor: „Selbständige Kinder!“

Ich finde es nämlich toll, wenn Kinder selbst Sachen machen und ich nicht alles machen muss. Brot schmieren, Eier braten, Sachen mit scharfen Messern klein schneiden, anziehen! Anziehen?

Klappt oft noch nicht so gut und dann gerne auch mal alles falsch herum. Darüber habe ich in der aktuellen Myself* gesprochen. Wenn mich nämlich eins am Kinderhaben zermürbt, dann die Sätze, die man in den Kinderjahren hundert Mal sagen muss.

Im Buch schreibe ich z.B. darüber wie ich seit Monaten versuche Kind 1.0 klar zu machen, dass das Aussprechen dieser Sätze für Erwachsene ebenso nervtötend ist, wie das Anhören. In der Beliebtheitsskala ganz oben rangieren:

– Du sollst Händewaschen, nicht planschen!
– Nicht mit dem Stuhl wackeln, setz‘ Dich bitte richtig hin.
– Wäre es möglich, erst runter zu schlucken und dann zu sprechen?
– Ich habe gesagt, Du sollst Dich bitte anziehen!
– Kann man die Tür auch leiser zumachen?
– Bitte leiser sprechen, leiser bitte, verdammt noch mal LEISER! ICH BIN NICHT TAUB … ICH VERSTEHE DICH AUCH SO!!!

Jedenfalls hat jemand in Tel Aviv diesen Artikel in der Myself gelesen und ihn an eine Freundin geschickt, die wiederum ebenfalls in Berlin lebt und eine Lösung für unser Entenfußthema hat. Ihr Gedanke: „Der Frau muss geholfen werden!“.

Ich weiß jedenfalls nicht warum, aber Kind 3.0 zieht die Schuhe (schon immer) wahnsinnig gerne falsch herum an. Abhilfe schaffen tatsächlich diese Laufkleber.

Die Idee ist total simpel. Man klebt die zweiteiligen Aufkleber so in die Schuhe, dass sie zusammengesetzt zeigen, wie die Schuhe richtig herum gehören. Kind 3.0 war total begeistert.

„Welchen willst du in deine Schuhe haben?“
„Den Fuchs!“
„Ok…“
„Ne, den Schubrauber!“
„Äh, ok…“
„Ne, doch lieber den Tiger!“
Der Tiger also. Kaum war der Aufkleber drin, wollte Kind 3.0 die Schuhe anziehen.

„Ne, nicht jetzt, wir sind doch in der Wohnung.“
„Ich will aber die Schuhe anziehen!“
„Später draußen dann…“
„Ne, JETZE!“
„Nein, Kind 3.0, jetzt nicht die Straßenschuhe anziehen…“
„ICH WILL ABER DIE SCHUHE ANZIEHEN!!!“

Nun, irgendwas ist ja immer.

Jedenfalls finde ich die Idee toll. Wenn ihr die Aufkleber mal ausprobieren wollt, ich verlose drei Sets. Das ist genug für mehrere Kinder, wenn ihr gewinnt und nicht genug eigene Kinder habt, einfach weiter verschenken.

StripDesigner_Strip

Kommentiert einfach hier bis zum 1. November 2015, 24h was bei euch „erzieherische“ Dauerthemen sind und wie ihr damit umgeht. Ich lose die/den Gewinner/in dann aus. Leider kann ich nur innerhalb Deutschland verschicken.

P.S. Wer nicht gewinnt, kann die Laufkleber auch einfach kaufen. Die Aufkleber wurden mir für die Verlosung zur Verfügung gestellt. Ich habe Geld für diese Werbung erhalten.


 

*Ich möchte bitte unbedingt einen Kommentar der Art: MyselfEINÖLF?! Aber sich über Men’s Health Dad aufregen! (Ist das nicht schön? Das Leben ist voller Widersprüche und wir müssen alle damit leben!)

 

[Werbung] Tearaway Unfolded – Die unendliche Geschichte

Ich habe Tearaway Unfolded auf der Playstation 4 für euch getestet und kann es empfehlen.

Untertitel: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute…

Es folgt ein Spieletest für Tearaway Unfolded für die Plastation 4 – der japanische Trailer hat mir wegen der Dame und der Dramatik besonders gut gefallen!

Vorspiel

Es ist so: Wenn die Kinder im Teenageralter sind, dann sind die Eltern vor allem eines – peinlich und uncool.

Auch ich bin peinlich und uncool. So war das schon lange Jahre – doch dann bekam ich den Auftrag ein Spiel zu testen. Genauer gesagt das Spiel Tearaway Unfolded, das am 8. September 2015 neu auf den Markt kam.

Dafür habe ich mir von einem Freund eine Playstation 4 geliehen. Diese Playstation erblickte Kind 1.0 eines schönes Abends und schrie: „WAS IST DAS?“ und rannte enthusiastisch auf das Gerät zu… riss es um und stieß es zu Boden. „Upsi.“

Ja, upsi. Die Playstation war dann mal kaputt. Schade eigentlich. Ich atme leise durch die Nase. Upsi.

Hauptakt

Ich leihe uns also eine zweite Playstation und seitdem spielen wir in jeder freien Minute Tearaway Unfolded.  Und was soll ich sagen? Das Spiel kann man sehr gut spielen – auch ohne nennenswerte Spielkonsolenvorerfahrung. Die Herstellerangabe für Kinder ab 7 Jahren, halte ich aber v.a. in den letzten der 17 Level für sehr gewagt. Als 40jährige gehts aber ganz gut, da einzige Bedingungen sind:

  • man sollte mindestens mittelmäßig motorisch begabt sein (CHECK!)
  • über ein durchschnittliches Gedächtnis verfügen (CHECK! Ansonsten helfen die blauen Eichhörnchen weiter!)
  • man sollte lesen können (CHECK)
  • und eine ausgeprägte Leidensfähigkeit besitzen (CHECK! ELTERNBONUSKOMPETENZ!)

Das Spiel fängt sehr sanft an. Ganz zu Beginn wählt man, ob man eine Heldin oder ein Held ist.

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Das hat mein rosahellblau-Herz sehr erfreut. Es gibt auch während des Spiels sowohl weibliche als auch männliche Wesen, die an keinerlei Geschlechterklischees orientiert sind. Das nur nebenbei bemerkt…

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Wir haben eine Heldin gewählt. Unsere Heldin kann am Anfang fast nichts. Sie kann gehen und Dinge anschauen und zuhören. Nach und nach erlernt sie alles was sie braucht, um ihr Abenteuer erfolgreich zu bestehen. Das ist ein wirklich großes Pro des Spiels. Bis ganz zu letzt, lernt man immer wieder neue, immer komplexere Fähigkeiten und es macht so immer mehr Spaß die Umgebung zu erforschen und die kleinen Rätsel zu knacken oder die „Feinde“ im Spiel zu bekämpfen.

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Gefährlich dreinblickende Papierschnipsel – Hauptfeinde im Spiel

Das Aussehen der Heldin und vieler anderer Wesen im Spiel kann selbst gestaltet werden. Man baut sich Wappen, Tätowierungen, Abzeichen, Schneeflocken und vieles mehr. Diese tauchen dann im Spiel immer wieder auf. Das kann zauberhaft sein – wenn man begabt ist (und die Begleit-App dazu benutzt, mit der geht es viel besser als mit dem Touchpad des Controllers) – ich bin leider nicht so künstlerisch begabt, deswegen mussten wir immer wieder lachen über die misslungenen Wappen und hässlichen Orden, die dennoch stets mit großem Lob und Freude von den Wesen der Spielwelt aufgenommen werden.

Genau genommen habe ich die Steuerung bei der Gestaltung der Spielewelt nie ganz sicher beherrscht. Unsere Reittiere (z.B. ein Schwein) erfreuten sich deswegen ZAHLREICHER Augen.

Rennschwein

Im Bild zu sehen: ein vieläugiges Rennschwein im Zusammenstoß mit bösartigen Papierschnipseln

Doch vielleicht einen Schritt zurück. Worum geht es in dem Spiel eigentlich?

Tearaway, eine Welt aus Papier, wird angegriffen von den bösen Papierschnipseln und muss befreit werden. Dafür muss die Heldin Atoi viele Aufgaben bestehen und sich bis zum Loch im Himmel kämpfen, um schließlich die Welt zu erlösen und eine wichtige Nachricht zu übermitteln.

Das macht teilweise wirklich richtig viel Spaß und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Ich bin kein Completionist, hab mir nur zielgerichtet meinen Weg durch Tearaway gebahnt und trotzdem weit mehr als 30 Stunden mit dem Spiel verbracht. Die Herstellerangabe, das Spiel sei in 8 Stunden zu bewältigen ist also sehr ambitioniert – zumal wenn man die ganzen Extras auch noch erledigen möchte.

Und da kommen wir auch schon zum Thema Leidensfähigkeit. Ich bin immer wieder in unterschiedlichen Levels an den Aufgaben gescheitert und nicht weitergekommen. Also hab ich mir LetsPlays auf YouTube angeschaut und was soll ich sagen: ich hab das vorher noch nie gemacht – es war schrecklich! Schrecklich, weil es von dem Spiel ca. 100 LetsPlays gibt, die dann jeweils 20 Teile haben und wenn man Pech hat, muss man 5 Teile anfangen, in den Videos suchen und jedes Mal vorher die Werbung ertragen. Ich hatte dann irgendwann ein super LetsPlay gefunden und musste schließlich feststellen, dass der Spieler noch nicht so weit gekommen war wie ich. Es war schröcklich! Sich in meinem Alter aufsummiert vier Stunden LetsPlays anzusehen ist kein Spaß!

Ich möchte nichts spoilern, aber das Spiel nimmt mittendrin außerdem eine sehr unerwartete Wendung. Ich hatte ein großes AHHHHH TOLL – OMG? WTF???? Erlebnis.

Bislang habe ich noch nicht viel mit der Playstation 4 gespielt. Wenn, dann waren das wahnsinnig schwierig zu bedienende Spiele, bei denen ich schon im Tutorial dreißig Mal gestorben bin, weil ich mir die Steuerung nicht einprägen konnte. Tearaway ist da ganz anders. Man lernt nach und nach komplexere Fähigkeiten und alle Elemente der Steuerung können alleine oder kombiniert genutzt werden (was nicht heißt, dass man nicht trotzdem dreißig Mal stirbt). Toll ist z.B. dass man sich Wesen und Gegenstände aus der Welt vom Monitor in die Steuerung werfen kann. Das sind beispielsweise Steine, Vogelwesen oder Eichhörnchen. Die wackeln dann im Controller und machen lustige Geräusche. Das ist schon sehr toll umgesetzt.

Das Spiel ist wirklich sehr vielseitig. Neben dem eigentlichen Spiel, lassen sich zum Beispiel Mikrofon und Kamera in den Spielverlauf einbauen. Es gibt außerdem eine Begleit-App mit der man Charaktere des Spiels aus dem Spiel rausholen und basteln kann* und umgekehrt lassen sich sehr viele Elemente des Spiels gestalten und wieder ins Spiel geben. Mir war nicht klar wie vielseitig das heutzutage ist.

Tearaway Unfolded ist übrigens die Neuauflage von Tearaway das auf der Vita zu spielen war. Ich kenne den Vorgänger nicht und kann deswegen dazu nichts sagen. Auf anderen Seiten kann man lesen:

Ja, es handelt sich um eine Neuauflage. Aber um die Neuauflage eines großartigen Spieles, dessen Daseinsberechtigung durchaus vertretbar ist:

Die Features der neuen Hardware werden toll eingebaut und geben dem Spiel einen komplett neuen Drive. Außerdem kann sich das Papier-Universum auf dem großen Bildschirm wesentlich besser entfalten als auf dem kleinen Display einer Vita.

Mein Fazit lautet

Ein schönes, abwechslungsreiches Spiel mit einigen kniffligen Spielpassagen, die man aber gut meistern kann. Geeignet für Kinder sobald sie sicher und flüssig lesen können (da nicht alle Dialoge vertont sind). Das Spiel ist auch was für zart besaitete Seelen (wie meine jüngeren Kinder, die fast nicht fernsehen oder ins Kino gehen und deswegen noch sehr leicht zu beeindrucken sind), weil es keine übermäßig spannenden Spielverläufe oder gruselige Spielgegner gibt. Für die Kinder genau richtig – für mich als Erwachsene mit gestörter Aufmerksamkeitsspanne (Oh! Da ein Eichhörnch…) gelegentlich etwas schleppend.

Neben dem eigentlichen Spiel kann viel gestaltet und offline! gebastelt werden. Andere Mütter™ finden das bestimmt sehr gut.


*Vergleiche Bastelmuttihölle. EUCH macht das bestimmt Spaß!

 

Nachspiel

Das schöne Spiel möchte ich gerne einmal an Euch verlosen. Lasst mir einfach einen fröhlichen Kommentar bis zum 11. Oktober da und schreibt mir, warum ihr das Spiel gerne spielen würdet. Versand leider nur innerhalb Deutschlands.

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Ein hübscher Gewinn!

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P.S. Ich wurde für diesen Test bezahlt.


 

Das Spiel ist beim glücklichen Gewinner angekommen

[Werbung] Es müssen ja keine Rosen sein…

Letzten Sommer war ich länger im Krankenhaus. Nicht mal in Berlin sondern irgendwo in Franken. Eine liebe Freundin hat mir, als sie gehört hat, dass ich dort bin, einen unfassbar schönen Blumenstrauß geschickt. Den konnte ich gut zehn Tage bestaunen als ich da an diesen piepsenden Überwachungsgeräten angeschlossen lag und nicht aus dem Zimmer konnte. Ich nehme an, da habe ich mich angesteckt. An dieser Blumenidee. Die Blumen haben mir so viel Freude bereitet, dass ich im darauffolgenden Jahr selbst ziemlich viel Blumen verschenkt habe. Rosen (!) eingeschlossen. Und ich gestehe: ich habe mir sogar selbst ab und an Blumen gekauft.

Weil ich Blumen in der Zwischenzeit wirklich gerne mag,  freue ich mich in Kooperation mit BLOOMY DAYS ein Blumenabo an meine LeserInnen verlosen zu können. Ich verlose unter allen, die hier unter dem Post bis zum 1. Mai, 24h kommentieren ein Blumen-Abo mit insgesamt 3 Lieferungen und einem Add-on*. So erreicht euch der erste Strauß pünktlich zum Muttertag am 10. Mai**. Als Mutter kann man sich schon mal selbst einen Blumenstrauß schenken. Einzige Bedingung: ihr wohnt in Deutschland oder Österreich.

bloomydays

*Das ist entweder ein vergoldetes Armband oder ein Schlüsselband.
**Ich bin schließlich ein Muddi-Blog

Ach und P.S. Die Blumen dann bitte nicht aufessen.

Småfolk Sommer Verlosung

Ab und an gibt es hier was zu gewinnen und da ich das Gefühl hatte, dass die Småfolk Verlosung im Winter gut angekommen ist, freue ich mich auch für den Sommer einige der farbenfrohen Teile an meine LeserInnen weitergeben zu können.

smafolk1 smafolk2

Es gibt diesmal:

Wem Småfolk so gut gefällt wie mir, der hinterlässt einfach bis Dienstag, dem 10.06.2014 um 24 Uhr einen Kommentar welches Teil sie oder er gerne gewinnen würde. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.

Småfolk Verlosung

Ich verlose vier Teile, die mir von Smafolk zur Verfügung gestellt wurden. Wer eins gewinnen möchte, hinterlässt bis Dienstag, den 12.11.2013 um 24 Uhr einen Kommentar, welches Teil ihr gerne gewinnen würdet. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.

smafolk

Es ist nicht so, dass ich wahnsinnig modeinteressiert wäre. Aber es ärgert mich, dass es für Jungs so wenig Auswahl gibt. Es fängt bei den Farben an. Für Jungs kommt anscheinend nur blau, dunkelblau, braun, grau und schwarz in Frage. Nach roten, gelben, grünen Teilen muss man schon richtig suchen. Streifen scheinen die einzige modische Extravaganz zu sein, die man nach Auffassung der Modeindustrie einem Jungen zumuten kann.
Was gegebenenfalls noch geht, sind Merchandise-Aufdrucke.
Schaut man in die Mädchenecken, gibt es zwar auch nervig viel sterotypisierte Prinzessinnenkleidung – aber zumindest kann man mit einigem Suchen das ein oder andere schöne Teil ergattern.
Ich war deswegen bei unserem ersten Schwedenurlaub sehr begeistert von der allgemeinen Auswahl. Genauer gesagt, konnte ich mich kaum entscheiden, was ich alles mitnehmen sollte. Das selbe gilt für Norwegen und Dänemark. Ich verstehe nicht recht, warum es in diesen Ländern möglich ist, bunte Kinderkleidung ohne Schriftzüge wie „beauty princess“ oder „little cuteness birdy“ zu verkaufen.
In einigen Läden in Berlin gibt es eine schöne Auswahl an nordischen Labels, zu denen auch Småfolk aus Dänemark gehört. Ich finde die Designs wirklich toll. Ich mag bunt und ich mag auch alles was an die 70er Jahre erinnert. Viele der Teile sind unisex. Elefanten, Eisbären oder Äpfelchen können Mädchen wie Jungs anziehen.

Auch finde ich schön, dass die Sachen wirklich nach Kind aussehen und nicht wie die geschrumpfte Version von Erwachsenenkleidung. Ich freue mich deswegen, hier vier Teile verlosen zu können, die mir von Småfolk zur Verfügung gestellt wurden.

Hinterlasst einfach bis Dienstag, den 12.11.2013 um 24 Uhr einen Kommentar, welches Teil ihr gerne gewinnen würdet. Die GewinnerInnen kontaktiere ich per Mail.

Es gibt zu gewinnen:

P.S. Ich kann leider nur innerhalb Deutschlands versenden.
P.P.S. Der Elefanten-Strampler hat einen pinkfarbenen Kragen (als Orientierung)

Als Urlaub noch einfach war

Wer eines der Bücher gewinnen möchte, hinterlässt bis zum 25.08.2013 einen Kommentar und schreibt dazu in welchem Urlaubsstadium sie oder er sich befindet (beginnend von „Geh mir weg mit Urlaub“ bis „unter 7 Sterne Hotel geht gar nichts mehr“) und welches Buch sie/er gerne hätte oder vermerkt „egal“, falls jedes Buch eine Freude bereiten würde. Die Gewinner werden ausgelost.

Als Studentin habe ich mich hauptsächlich von Dosenmais ernährt. Das hat viele Vorteile. Das Einkaufen geht schnell und auf Reisen ist man sehr flexibel was die Sicherstellung der gewohnten Nahrungsquelle angeht.

Für Dosenmais sprachen damals zwei Gründe. Erstens ist Dosenmais billig und zweitens mochte ich fast nichts anderes. Ich weiß nicht, ob es eine Steigerungsform für das Wort „picky“ gibt – jedenfalls sagten mir zu diesem Zeitpunkt fast keine Lebensmittel geschmacklich zu. Obst pauschal nicht, Gemüse eigentlich auch nicht, für Fleisch und Wurst hatte ich kein Geld und eine richtige Küche, um mir Nudeln oder Reis zu kochen, hatte ich nicht.

Blieb also Dosenmais. Jedenfalls – um auf das Reisen zurück zu kommen – Dosenmais gibt es in den meisten Ländern und so machte mich Mais, was das Reisen angeht, sehr flexibel. Ich arbeitete also die erste Hälfte der Semsterferien und die zweite Hälfte kaufte ich mir ein Interrailticket.*

Das Reisegepäck war leicht. Eine Isomatte, einen Schlafsack und ein Paar Klamotten. Das Zelt ließ ich meine Reisebegleiter tragen. (Immerhin trage ich im Alltag meine Handtasche selbst!) Kocher, Geschirr und anderen unnötigen Ballast konnte man sich sparen. Ein Dosenöffner und ein kleiner Löffel genügten.

Ich kann mich nicht erinnern, dass mir auf Reisen jemals etwas gefehlt hat. Ich hab auf der Isomatte gut geschlafen. Es war trocken im Zelt und drei T-Shirts waren ausreichend für eine Woche. Für die Abende hatte ich drei englische Bücher dabei und wenn ich sie ausgelesen hatte, habe ich sie mit anderen Reisenden getauscht.

Das Leben war so einfach. Dann kamen die Kinder und wir waren der Meinung, dass Campen immer noch eine wunderbare Idee ist. Allerdings musste aufgrund der Gepäckmengen ein Auto gekauft werden. Ein großes hässliches, in das drei Kindersitze rein passten. Und obwohl wir die Fußräume bis unter das Kinn ausgenutzt hatten, genügte der Stauraum nie. Ich weiß nicht woher dieser ganze Krempel kommt – aber jedes einzelne Stück ist für das Überleben notwendig. Ein Sonnensegel, ein Tisch, natürlich wollten wir auf richtigen Stühlen sitzen, Kochgeschirr, ein Herd mit zwei Flammen, Sandspielzeug, aufblasbare Isomatten, Taschenlampen, eine Spülschüssel, Handbesen, Kopfkissen… Beim nächsten Urlaub ging es schon ohne Dachkoffer nicht mehr.

Der Urlaub selbst eine Qual. Die Kinder mit dem Sonnenlicht wach – also täglich von 5 bis 22.30 Uhr. Der Rücken schmerzt. Überall und immer Sand und Ameisen.

Die nächste Stufe war dann der Urlaub in Ferienwohnungen. Weniger Gepäck, bessere Betten – aber immer noch Alltag. Einkaufen, kochen, spülen, aufräumen, schlimmstenfalls sogar putzen.

Ich glaube, nächstes Jahr versuche ich es mal mit durchorganisierten Pauschalreisen inkl. 24stündigem Kinderanimationsprogramm und Vollpension. Es ist ein bisschen schockierend, sich das zu wünschen – aber hey, ich bin bald 40 und da wünsche ich mir v.a. eines: RUHE! und bestenfalls ein Paar Tage schlimme Langeweile. Und ich wünsche mir sehr, die Zeit zu finden ein Paar Bücher zu lesen und damit Eure Reisen, verehrte Leserinnen und Leser, nicht buchlos sind, verlose ich fünf meiner Lieblingsbücher.

  • Was ich liebte von Siri Hustvedt
  • Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon
  • Middlesex von Jeffrey Eugenides
  • Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich von David Foster Wallace
  • Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer

Die Bücher sind freundlicherweise von Holidaycheck zur Verfügung gestellt. Wer eines gewinnen möchte, hinterlässt bis zum 25.08.2013 einen Kommentar und schreibt dazu in welchem Urlaubsstadium sie oder er sich befindet (beginnend von „Geh mir weg mit Urlaub“ bis „unter 7 Sterne Hotel geht gar nichts mehr“) und welches Buch sie/er gerne hätte oder vermerkt „egal“, falls jedes Buch eine Freude bereiten würde. Die Gewinner werden ausgelost.
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*Früher liebe Kinder, konnte man mit einem einzigen Ticket drei Monate durch ganz Europa reisen.