[Werbung] Wir haben jetzt Haustiere nach meinem Geschmack: Dash und Dot Roboter

Dash und Dot
Das sind die neuen Haustiere Dash und Dot. Seltsamerweise haben sie die Stimmen meiner Kinder.

An unterschiedlichen Stellen habe ich bereits darüber geschrieben, dass ich von strenger Regulierung der Medienzeit nicht viel halte. Alternativ versuche ich anzuregen, dass meine Kinder ein ausgewogenes Verhältnis von reinem Medienkonsum (egal ob nun Internet oder z.B. „Fernsehen“[1]) und kreativen Erschaffen von Inhalten haben.

Dabei ist schnell klar geworden, dass meine Kinder nicht immer toll finden, was ich toll finde.

Zum Girls‘ Day bei meinem alten Arbeitgeber, haben wir mit den Mädchen beispielsweise mit Scratch gearbeitet – was großen Anklang fand. Es schien mir daher naheliegend, dass Scratch auch meine Kinder begeistern könnte.

Das war aber ganz und gar nicht so. Erstens muss man für Scratch sicher lesen können und zweitens fehlte zumindest dem mittleren Kind irgendwie die Haptik. Es lernt tatsächlich sehr über das wörtliche begreifen.

Als ich bei Béa Beste den Dash Roboter sah, war mein Interesse deswegen sofort geweckt und ich habe mich sehr gefreut, dass wir den Dash Roboter ebenfalls zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Ich hab den Kindern die beiden Roboter (Dash und Dot) gemeinsam mit einem Tablet und den entsprechenden Apps überlassen und mir mal angeschaut, was sie damit machen.

Mit Blockly kann man die Roboter einfach steuern

Das große Kind hat sich über die App Wonder erstmal an das Programmiersystem rangetastet.

Blockly für Dash
Blockly ist ziemlich leicht zu verstehen – v.a. wenn man die Entsprechung der Befehle direkt beim Roboter sehen kann

Kind 2.0 war eigentlich den Rest des Tages nicht mehr ansprechbar, da es völlig versunken alle Funktionen und Einzelschritte ausprobierte und dann nach sechs (!) Stunden völlig erschöpft zu mir kam. Ich fragte: „Na, wie isses?“

Kind 2.0 trocken: „Langweilig“

Gut – etwas, das sechs Stunden problemlos beschäftigt, kann soooo langweilig nicht sein.

Tatsächlich saß das Kind am nächsten Tag sofort wieder mit den Robotern und probierte neue Dinge aus.

Die Art und Weise wie die Programmierung von Dash und Dot funktioniert (Blockly), ist übrigens Scratch sehr ähnlich. Allerdings sind die Zusammenhänge für Kind 2.0 offenbar viel klarer, wenn sich nicht ein Kreis über den Bildschirm sondern ein Roboter über den Boden bewegt.

Alles in allem ist es wirklich erstaunlich wie schnell ein Kind hier die Grundelemente von Programmierung lernen kann. Ohne Eltern übrigens. Ich liebe ja Spielzeuge, die ohne die Unterstützung von Erwachsenen funktionieren.

Die Puzzle-Programmierung funktioniert sogar ohne stabile Lesekenntnisse

Kind 3.0 (das noch keine große Ausdauer im Lesen hat), hatte auch Spaß an den Robotern und experimentierte mit den Programmierelementen, die visuell orientiert sind.

Es hatte ebenfalls große Freude mit den Robotern selbst, hatte dann aber schnell keine Lust mehr feste Bewergungsabläufe zu planen und in der Programmierung zu hinterlegen.

Als ich eine halbe Stunde später in den Raum kam, hatte es die Programmiersprache zu einem Raumschifferzeugungsformat umfunktioniert. Es bastelte aus den Steuerelementen und Verbindungen visuell Raumschiffe.

Dash mit Puzzle-App
Seht ihr das Raumschiff? Kind 3.0 hält sich nicht so oft an Regeln und dann entstehen tolle Sachen

Alles in allem waren die Kinder einige Wochenenden mit den Robotern beschäftigt. Ich bin allerdings gespannt, wie der Langzeittest ausfallen wird und ob sich die Begeisterung dauerhaft hält. Die Roboter stehen jedenfalls frei verfügbar im Kinderzimmer und ich habe kein Limit für die Benutzung gesetzt.

Am meisten Spaß hatten die Kinder übrigens mit der Aufnahmefunktion der Roboter. Ein Roboter, der reden kann, übt wohl einen besonderen Reiz aus.

An die Privatsphäre ist jedoch gedacht. Die Aufzeichnungen landen nämlich nicht auf den Servern des Herstellers sondern verbleiben auf dem Tablet.

Einziger Kritikpunkt von meiner Seite sind die Deutschen Übersetzungen, die an einigen Stellen für Kinder nicht hundertprozentig zu verstehen sind.

Und ich sorge mich manchmal ein wenig über die Robustheit der beiden Roboter bzw. Kind 3.0 geht doch noch oft sehr ruppig mit den beiden um und ich bin überrascht, dass noch nichts abgebrochen ist – wobei mir Dash zugesichert hat, dass man in der Bauweise auch extra an die temperamentvollen Kinder gedacht hat.

Weitere Einschätzungen zu Dash könnt ihr gerne bei Susanne von geborgen wachsen und Sarah von Mamas Kind nachlesen.

Unser Fazit: Wenn man spielerisch erste Ansätze des Programmierens lernen möchte, sind Dash und Dot ein toller Einstieg. Funktioniert ab Grundschulalter und ohne Elterneinsatz.

Schafft Dash eine neue Generation Software-EntwicklerInnen?

Apropos Programmieren – unter einen meiner Artikel zum Thema spielerisch Programmieren lernen, wurde mal kommentiert:

Ich hab‘ beruflich sehr viel mit Software anderer Leute zu tun: Projekte wie die geschilderten tragen dazu bei, das noch mehr Leute denken sie könnten Software schreiben. Während sie in Wirklichkeit nur anderer Leute Vorlagen nachvollziehen und vielleicht mal links und rechts ein paar Daten umtauschen. Ich bin sehr für einen kreativen und unbelasteten Umgang mit Technik, um den Talenten einen Einstieg zu ermöglichen. Eine Generation Profi-Programmierer werden wir damit nicht erschaffen.

Das möchte ich thematisch nochmal aufgreifen, denn die Zielstellung solcher Spielzeuge ist meiner Auffassung ganz und gar nicht ein Heer an Programmiererinnen und Programmierer zu erschaffen.

Mir geht es v.a. darum, dass Medienzeit nicht leicht apathisch und passiv vor dem Rechner verbracht wird, sondern dass die Kreativität und der Phantasie angeregt werden und das nebenher eine Technikaffinität entsteht, die im späteren Leben hilft up-to-date zu bleiben und von all den Vorteilen, die die Digitalisierung birgt, zu profitieren und v.a. auch so viel Einsicht und Verständnis zu haben, sich kritisch mit Neuerungen auseinanderzusetzen und diese nicht aus Unwissenheit und Unsicherheit zu verteufeln.

Viele reagieren so ängstlich und ablehnend weil bestimmte Geräte oder Plattformen für sie undurchschaubar sind. Spielzeug wie Dash helfen, die wichtige Grenze zwischen „Da steht eine Blackbox, die magisch Dinge tut“ und „Das ist eine Maschine, die Befehle befolgt“ aufzulösen und ein Grundverständnis für das Konzept Algorithmus zu vermitteln.

Schulen können diese Kompetenzen meiner Erfahrung nach nicht im Ansatz vermitteln. Alles, was ich bislang unter dem Deckmantel „Computerunterricht“ gesehen habe, sind im Grunde Windows Produkt Schulungen.

Die Kinder lernen Shortcuts von Windows, zeichnen in Paint und lernen Word-Funktionen kennen und das soll dann für die Zukunft wappnen und Medienkompetenz vermitteln.

Das lässt mich wirklich immer wieder ratlos zurück.

Ich finde deswegen Spielzeuge wie Dash und Co. gehören in die Kinderzimmer, denn die machen so viel Spaß, dass sie das leidige Thema Computerunterricht in der Schule wirklich gut kompensieren.

Apropos Kinderzimmer – in euer Kinderzimmer kann Dash auch einziehen. Ich freue mich einen Dash verlosen zu können!

Die Sommerferien haben begonnen und vielleicht hilft Dash die endlosen und (für mich als Kind waren sie endlos) zu überbrücken.

Verlosung! Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:

  • verlost wird ein Dash Roboter von Wonder Workshop [Amazon Werbelink]
  • das Roboter-Set wird verlost unter allen Kommentaren im Blog – beantwortet mir folgende Frage: Wie vermittelt ihr euren Kindern Medienkompetenz und technisches Grundverständnis?
  • mitmachen können alle volljährigen natürlichen Personen
  • die Verlosung läuft bis zum 04. August 2017 um 23 Uhr
  • die GewinnerInnen werden ausgelost und per Mail benachrichtigt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
  • erhalte ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung auf die Gewinnbenachrichtigung, verfällt der Gewinn

[1] Einen Fernseher besitzen wir seit mehreren Jahren nicht und seit DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt worden ist, konsumieren wir auch nichts mehr aus dem laufenden TV Programm.

Autor: dasnuf

Aha! Google doch "dasnuf" Muhahahahaha!

153 Gedanken zu „[Werbung] Wir haben jetzt Haustiere nach meinem Geschmack: Dash und Dot Roboter“

  1. Wir schlingern da noch ein bisschen hin und her. Gerade was Medienkonsum und -inhalte angeht, erklären wir schon einiges. Vor allem Werbung und – worüber ich mich gern aufrege – Schleichwerbung im Radio kommentieren und diskutieren wir. Das ist schon so erfolgreich, dass selbst Kind 3 (mit gut 3 Jahren) immer wieder sagt „Werbung finden wir doof!“ und ich erklären muss, dass gute Werbung ja manchmal tatsächlich hilft, dass man sinnvolle Sachen kennenlernt. Wie den Dash-Roboter ;-)

    Was aber den übrigen Medienkonsum angeht, sind wir noch unentschlossen. Ich halte nichts von strengen Verboten. Die beiden Kleineren können nur in unserer Anwesenheit Fernsehen und tun das auch nur sehr begrenzt. Das große Kind ist immer mal wieder ein, zwei Stunden nach der Schule allein zuhause und da kontrollieren wir nur selten, wieviel es fernsieht. Es ist in jedem Fall viel, aber recht konsequent immer wieder auch die gleichen Folgen seiner Lieblingsserien (die ich auch voll okay finde). Wann immer es geht, schaue ich einzelne Folgen mit und lasse mir die Charaktere und Handlungsstränge erklären. Aber solange das Kind genügend andere Aktivitäten und Interessen hat, will ich den Fernsehkonsum nicht strikt begrenzen.

    Am Tablet spielen die Kinder immer mal wieder, aber meist wirklich nur Kleinkindspiele. Ich hätte gar nichts gegen anspruchsvollere oder auch interessantere Spiele fürs große Kind, aber ich habe selbst überhaupt keine Ahnung davon und mir fehlt ein bisschen der Zugang. Grundsätzlich habe ich noch nie gern gespielt und bräuchte wohl selbst jemanden, der mich in die guten Spiele einführt. Insofern freue ich mich über jede Gelegenheit, die meinen Kindern einen Zugang verschafft, sodass sie dann selbst entscheiden können, ob sie da überhaupt Lust zu haben.

    Und mit den Dash-Robotern liebäugel ich schon eine ganze Weile … ;-)

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  2. Ha, kurz vor Schluss bin ich auch noch dabei!

    Medienkompetenz läuft hier (hoffentlich, das Kind ist ja noch so mittendrin im Lernen und noch nicht fertig) über im Gespräch bleiben und Anlässe nutzen. Und ich wollte mal dieses eine Buch lesen, das gerade durch die gefühlt ganze Blogosphere geistert. Titel fällt mir bestimmt irgendwann wieder ein.

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  3. Hallo,
    Neben der Werbung auch noch ein super Artikel
    Über sinnvolle Mediennutzung. Ganz in meinem (ach halt unserem) Sinne.
    Unsere Große fängt jetzt immer meh an das Tablet auch sinnvoll zu benutzen und hat in 2 Wochen Geburtstag, da wäre ein Eigener programmierbarer Roboter ideal.

    Lebe lang und in Frieden.

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  4. Unsere Kinder sind sechs! Wir leben angemessenen Umgang mit Medien einfach vor. Aktuell finden unsere Kids das Filmen von kleinen Videos spannend (ich weiß, dass dieser hipe eigentlich schon längste vorbei ist! Wir haben Spätzünder). Aber lange hält das Interesse an Medien nicht, sie spielen und streiten dafür lieber

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  5. Bei uns ist ziemlich viel zu finden – Filme, Tablet, Handy. Das mit dem Zeit einteilen klappt noch nicht so ganz selbständig – wobei es jetzt in den Ferien auch mal einen Elektronik Tag gab, hatte er sich gewünscht ;) Sohnemann schaut auch sehr gerne Wissenssendungen, und wenn ihn was interessiert schauen wir zusammen im Internet nach. Er hat jetzt im September Geburtstag und das wäre ein ideales Geschenk!

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  6. Tja, Medienkompetenz… Eine Zeitlang dachte ich wir können mal soft mit tablet anfangen, bis dann das Kind mehr und mehr und öfter und öfter nach einem Film (Die Maus-App) gefragt hat. Dann wurde Zwangspause wegen zu häufiger Benutzung angeordnet, was erstaunlich gut funktioniert hat. Und jetzt sind wir wieder bei 1 Filmchen pro Tag angekommen, was das Kind auch stoisch einfordert, aber das ist okay. TV läuft bei uns nur wenn das Kind schläft. Und wir Erwachsenen versuchen uns in der Anwesenheit des Kindes nicht zu oft mit Smartphone erwischen zu lassen.

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  7. Wir haben keinen Fernseher, nutzen diverse Dienste um serien, Filme oä anzusehen. Unsre Kinder sind noch jung, weshalb wir (mehr oder weniger kurze) Videos gemeinsam ansehen. Und das eher selten – denn das ältere Kind reagiert mitunter ungehalten und trotzig auf diese zeitliche Beschränkung… ich bin, was Konsum von Videos angeht eher der konservative Typ und finde im jungen Alter Bücher bereichernder. Zudem habe ich das Gefühl, Apps, Videos – dieses digitale – wühlt die Kinder sehr auf. Oder vielleicht hab ich noch nicht das richtige für uns gefunden.
    Mein Mann arbeitet im it Bereich und bereitet mich bereits mental darauf vor, dass die Kinder möglichst bald zu programmieren beginnen werden.
    Wir werden sehen, wie sich es sich entwickeln wird und wir damit umgehen werden/können.

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  8. In erster Linie tue ich, was ich bei allen anderen Themen auch tue: vorleben und kein großes Geschiss veranstalten.

    Bei meinen Kindern war letztendlich so ziemlich jedes Thema selbstregulierend, sei es Schokolade oder Gameboy. Medienkompetenz haben sie sich genauso erarbeitet wie eine ausgewogene Ernährung, indem sie (vielleicht unterbewusst?) das weiterleben, was wir gemeinsam gelebt haben.

    Technisches Verständnis resultiert aus Neugier, die war bei uns immer im Übermaß vorhanden und musste nur noch gelenkt werden. Man darf halt nicht verwundert oder gar beleidigt sein, wenn das eine Kind technisch kreativ interessiert ist, das andere künstlerisch kreativ.

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  9. Zuerst mal: Wir waren neulich auch bei einem DASH-Workshop und mein Großer war begeistert :-). Das Teil würde bei uns also auch einige Wochenenden für Beschäftigung sorgen. Ich würde ja unterscheiden in Medienkompetenz, das heißt, wie nutze ich Medien (aller Art) und digitalen Kompetenzen (eher das Thema: Wie funktionieren die ganzen Dinge eigentlich?). Bei Punkt Eins begleiten wir unsere Kids einfach und lassen immer wieder ein Stückchen los, wenn wir gemerkt haben, dass sie es können und keinen größeren Blödsinn anstellen. Dann nutzen sie das ganz gut alleine Und ja, sie sollen nicht den ganzen Tag irgendwelche Filme und Spiele auf dem Tablet machen, deswegen achten wir auch ein bisschen darauf. Beim Thema digitale Kompetenzen bin ich bislang mit dem Großen bei vielen Workshops (zum Glück gibt es in Berlin ganz viel davon) und wir sind schon mal dabei zusammen etwas mit Scratch zu programmieren (oder auch alleine). Den Kleinen interessiert das (noch) nicht. Mit dem DASH fände er es vielleicht auch schon spannend.

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  10. Hallo,erst mal danke für Deinen tollen Blog,den ich seid jahren immer gerne lese!meine Kinder (7 Und 5 Jahre alt) spielen mit einigen learn apps auf dem tablet Und mit dem kleinen spielen wir ein spiel gemeinsam.meine grosse hat in den ferien einen programmier einstiegskurs besucht,der ihr gut gefallen hat…ich würde ihr gerne mehr in diese richtung bieten aber die angebote in frankreich Sind rar…der roboter wäre also sehr willkommen heir in Strasbourg:-)liebe Grüsse Sue

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  11. Unser Sohn (2 3/4) kann schon lange seinen Kinder-CD-Player selbst bedienen, und wählt auch die CDs selbst aus.
    Seit „die kleine Raupe Nimmersatt“ im Vorkindergarten gelesen und gebastelt wurde, sieht er gerne auf Youtube die Geschichte und das Lied dazu.
    Im Fernsehen schaut er „Timmy das Schäfchen“, alles andere macht ihm noch Angst.

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  12. Hallo, für mich ist das Thema Medienkompetenz nach lesen, schreiben und den Grundrechenarten die Wichtigste Fähigkeit die wir unseren Kindern mitgeben können. Dabei meine ich aber nicht nur PC, Internet und Smartphone sondern auch Medien wie Bücher, Zeitung und Radio.
    Das ideale Medium im Kindergartenalter ist für mich immer noch das Buch. Sich mit Kindern hinzusetzen und ein Buch zu lesen oder die Bilder zu entdecken kann für mich durch kein elektronisches Medium ersetzen werden. Auch sollten alle Kinder spätestens in der Schule wissen was eine Bibliothek ist (soweit in der nähe erreichbar). Mit der Schule kommen dann die elektronischen Medien. Wichtig ist hier auch das wir Eltern uns mit den Themen befassen die unsere Kinder da interessieren und nicht umgekehrt.
    Ein toller Effekt ist auch dann wenn die großen Kinder den kleinen erklären wie der Roboter (Lego) gebaut und mit Scratch programmiert wird. Oder die Oma bekommt eine Einführung vom Enkel in die neue Smartphone App. Dann hat man schon einiges richtig gemacht. Bei uns gibt es keine generelle zeitliche Grenze, nur höhere Prioritäten wie Schulaufgaben und vor dem Schlafen liegt auch eine Phase ohne elektronische Geräte.
    Mann sollte auch Bildschirme nicht als Babysitter nutzen.

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  13. Das klingt spannend!

    Wir versuchen den Kindern einen gleichberechtigten Umgang mit den unterschiedlichen Medien zu ermöglichen. Die Kinder durchlaufen dabei Phasen Medium entdecken, total fokussiert sein und dann Entspannung.

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  14. Hm. Häppchenweise.
    Ich ringe zugegebenermaßen damit, dass die Hauptentspannungsstrategie von K1 das Filmegucken ist und nicht oft Alternativen probiert werden.
    Machen. Zusammen machen. Tips von anderen im Web einsammeln – definitiv auch hier. Drüber reden. Mehr reden. MEhr reden. Hingucken und mitmachen.

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  15. Ein schwieriges Thema. Mein Großer ist fünf, bisher haben wir das Ganze meiner Meinung nach gut im Griff. Einen Fernseher haben wir nicht, wir schauen einmal in der Woche einen Film gemeinsam, und zum Fingernägelschneiden gibt es Youtube-Filmchen.
    Viel drüber reden tun wir aber nicht, da gibt es noch Nachholbedarf.
    Ich möchte versuchen, ihn verantwortungsbewusst zu erziehen, also nicht streng einschränken. Bin aber selber eher ein schlechtes Vorbild, weil ich auch zu Hause viel rumdaddel auf Tablet und Smartphone… Ich sags ja, schwierig.
    Über einen Gewinn würde ich mich trotzdem freuen ;-)

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  16. Wie vermittelt ihr euren Kindern Medienkompetenz und technisches Grundverständnis? – ich versuche, eigentlich schon immer, selbstverständliches Vorbild zu sein. Nicht nur, da ich jobedingt in einem Bereich arbeite, der „mit der Zeit gehen“ erfordert, sondern weil ich selber einfach immer gern neues „Technikspielzeug“ ausprobiere :)
    Und spätestens, als meine Tochter mit 4 Jahren Siri fragte „wie sieht Delfin-Kaka aus?“, wusste ich, soo verkehrt mache ich es glaube ich nicht :)

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  17. Unsere Kinder sind noch so klein (11 Monate / 3 Jahre), dass wir sie hauptsächlich von Medien fernhalten – wobei, äh, die Große spricht mit Alexa…
    Wir versuchen gute Vorbilder zu sein: kritisch besprechen, was wir so hören, sehen, erfahren, glauben zu wissen. Später würde ich sie gern dabei begleiten, selbst Erfahrungen mit/in Medien zu machen.

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  18. Bei uns tasten sich die zwei Kinder in ihrem Tempo begleitet an die Medien heran. Der Große (5) hat schon lange großes Interesse an der Funktionsweise und den Hintergründen von Soft- und Hardware. Da der Papa in dem Bereich arbeitet, darf er auch viel ausprobieren und experimentieren.
    Erstes Programmieren hat er mit Scratch Junior ausprobiert, das funktioniert auch ohne Lesekenntnisse. Das ist mal mehr, mal weniger interessant. Ansonsten haben wir versucht, ihm eine geschützte Medienlandschaft zu schaffen, in der er sich möglichst autark bewegen kann. Ein eigenes Kinder-Betriebssystem, sich auf dem Tablet aus Netflix die Lieblingsserie suchen, etc.

    Die kleine Schwester (3) hat andere Interessen, weiß aber den relativ barrierefreien Zugang auch zu schätzen. Sie probiert in ihrem Tempo aus.

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  19. Erstmal Danke für die vielen erhellenden Blogartikel zum Thema Medienkompetenz. Ich lese hier sehr gerne mit, nicke zustimmend und lache auch des öfteren lauthals.
    Zum Thema Vermittlung von Medienkompetenz: die Kinder (fast 4 und fast 6) dürfen, wenn sie danach fragen, sich gerne das Tablet nehmen und spielen dann, ohne wirkliche Zeitbeschränkung, darauf so nette Dinge wie Lightbot Junior (eine lustige App zum Erlernen grundlegender Programmierungsprinzipien) oder Fiete (da gibt’s diverse Apps für verschiedene Altersstufen) oder gucken „Die Sendung mit der Maus“. Wir versuchen auch in Sachen Mediennutzung mit gutem Beispiel voranzugehen und nicht ständig aufs Smartphone zu starren. Klappt mal mehr, mal weniger gut. Technisches Grundverständnis wird bei uns hauptsächlich durch den Papa vermittelt, der lässt die beiden mitwerkeln, mitschrauben und auch mal einen Rechner mitauseinanderbauen. Der Papa und seine Mädels (und ich natürlich auch) würden sich daher sehr über den Dash-Roboter freuen.

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  20. Technisches Grundverständnis eignen sich unsere beiden über ihren technikbegeisterten Informatiker-Vater, der sie oft in seine Basteleien involviert, ganz „natürlich“ an. Die Große durfte sich auch schon an Scratch ausprobieren und in der C’t gibt es immer mal wieder Projekte und Tipps für technikaffine Kids.
    Bei der Medienkompetenz steigt dann auch die Pädagogen-Mutter mit in´s Boot. :o) Der Medienkonsum wird natürlich zeitlich und durch angemessene Inhalte begrenzt. Das Wichtigste für mich aber: wir konsumieren, spielen, daddeln, schauen meistens gemeinsam. So können wir zusammen mit den Kindern unsere Begeisterung für Medien und Games ausleben und ihnen die Medienkompetenz und kritischen Konsum nebenbei vermitteln.

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  21. Auch bei uns sind zeitlich keine Einschränkungen in Sachen Medien gesetzt, in der Auswahl der Apps und Filme natürlich schon. Unsere Tochter ist gerade 7 geworden und tut sich schwer beim lesen lernen. Gerade Pokemon go und die Namen der Pokemons waren zum Bsp. ein Anreiz zu lesen – wir greifen da nach jedem Strohhalm :-)

    Dabei sein, zu wissen was sie am Tablet oder Handy interessiert und für Fragen offen zu sein – das gehört für uns zum vermitteln von Medienkompetenz dazu.

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  22. Also meine Programmierkompetenz…äh, arbeitet noch jemand mit Turbo Pascal? Und bei meinen Kindern bin ich mir noch nicht so recht über meine Linie im Klaren, so bin ich ja hier auf der Seite gelandet!

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  23. An Medienkompetenz tasten wir uns gemeinsam mit den Kindern (6 und 9 Jahre) ran. Ein großer Augenöffner war Ihr Artikel zur Medienzeiteinschränkung, seitdem bin ich deutlich gelassener und frage erstmal nach, was genau das Kind denn da spielen will. Sich selbst regulieren kann das große Kind (noch) nicht gut, allerdings weiß ich auch, von wem es das hat *ähem*.
    Und gerade merke ich, dass ich den Roboter eigentlich für uns alle möchte. Ich würde natürlich nur damit spielen, wenn die Kinder im Bett sind, ehrlich. Viele Dank für die immer wieder guten Denkimpulse für mich und Diskussionsimpulse mit dem Mann.

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  24. Medienkompetenz vermitteln wir durch unser Vorbild. Wir achten auf einen ausgewogenen Konsum.
    Technisches Verständnis schulen wir u.a. mit Experimenten. Dass-Roboter wären daher für uns ideal.

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  25. Unsere Kinder (8,6,6) dürften eigentlich schon, allerdings haben sie immer irgendwas anderes zu tun, so dass sie irgendwie gar keine Zeit dafür übrig haben stundenlang vor dem TV/Tablet zu sitzen. Beim Großen erwacht aber langsam das Interesse für PCs – der Dash würde ihn sicher faszinieren.

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  26. Wir haben keinen Fernsehen und müssen daher über einen Bildschirm und Computer gucken. Mein Ältester ist 6 und ist deswegen durchaus schon fähig, mit Soft- und Hardware umzugehen. Ich halte das auch für wichtig: möglichst spielerisch zu lernen, wie man mit Medien umgeht, ohne nur passiv zu konsumieren. Dash könnte uns da auf die nächste Stufe bringen. Her damit!!!

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  27. Technisches Grundverständnis entwickeln meine Kinder hoffentlich indem sie mitreparieren dürfen, mit schrauben, kleben, nähen und werkeln. Auch wenn’s ein bisschen länger dauert. Erklärt wird auch mal mit nem Stück Papier und lieber einmal was zu kompliziertes als doof zu vereinfachen.

    Und Medienkompetenz? Mit Ehrlichkeit bei meinen Sorgen, Angeboten auf der ganzen Palette der Medien (Bücher, Radio, Computer, Handy) und mit Vertrauen

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  28. Meine Kinder sind 10 und 11 Jahre alt.
    Fernsehkonsum geht nur mit Absprache. Freier Medienkonsum führt leider immer wieder zu endlosem Sitzen vor PC oder TV.
    Hörspiele sind frei verfügbar.

    Ich finde den spielerischen Aspekt bei dash und dot super.
    Ich bewerbe mich daher hiermit ;-).

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  29. Ui, en Artikel fand ich toll .. bis auf den Schluss: “ Und da jetzt die Ferien anfangen …“ .
    Unser Erstgeborener hat kommenden Samstag Einschulung! Nix mehr mit Sommerferien :-(

    Nichtsdestrotrotz sind wir voller Vorsätze, die Tage nicht so sehr mit Terminen vollzupacken, so dass er sicherlich gerne mit Dash spielen und experimenieren würde …. .
    Medienkompetenz kommt erst solangsam in Gang, aber seit mein Mann im Winter beim Anschauen von youtube-Videos mal die Werbung kommentiert hat mit : „Die wollen nur, dass wir Winterreifen kaufen“ – ist das der Standardspruch der Jungs, wenn sie irgendwo Werbung mitbekommen.

    Wir lassen unsere Jungs auf unseren Smartphones spielen – wobei die Auswahl sehr unterschiedlich ist: Meineeine ist da eher auf Pädagogik und Co aus, und hat Lernspiele und erste „Programmier-Apps“ auf dem Telefon, beim Herrn Papa gibt’s dann eher mal ein Tower Defense-Spiel mit Affen und Luftballons. Ach so, und Plants Vs. Zombie (1) ist hoch im Kurs. Ich schütze mein Smartphone aber duch einer Kinder-App, bevor ich es aus der Hand gebe, so dass nur „die Maus“ ins Internet kann.
    Das weite Internet ist bisher noch nicht interessant, dafür Magformers (geniale Sachen fernab jeglicher Vorlagen und nur limitiert durch die Schwerkraft kommen da zustande) und der Klassiker Lego.
    Schauen sie mir beim facebooken über die Schulter, versuche ich ihnen schon zu erklären, dass man die Dinge so einstellen kann, dass das nicht jeder sieht, und das nicht alles stimmt.
    Und insgesamt sind wir Eltern uns einig: Sollten sie dann mal selbständig surfen, und so weit sein, dass Sie die Router-Einstellungen bzgl. Kinder schutz aushebeln können …. – DANN dürfen Sie auch alleine weiter!

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  30. Unsere Kinder dürfen im geschützten Rahmen (z.B. Kinderschutzfunktionen diverser Streaming Dienste) frei über Ihre Geräte verfügen. Wir reden viel über die Nutzung der Medien und diskutieren über gute und schlechte Inhalte. Ein technisches Grundverständnis versuchen wir über spielerische Apps und Anleitungsvideos z.b. zum Thema Programmieren und über die Nutzung der Technik selbst z.B. Grafikprogramme zu vermitteln. Außerdem haben wir einen Lego EV3.
    Gerade das Thema Programmieren hat bei unseren Jungs aber dennoch nicht so richtig gezündet, so dass wir uns über eine neue Möglichkeit sehr freuen würden.

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  31. Hallo Patrizia, mein sechs-jähriger Sohn hat den alten Computer meines Mannes bekommen und macht darauf ein paar Videos, hat seine Fußballergebnisse in eine Excel-Tabelle eingetragen und schreibt die ersten Briefe an die Oma. Ins Netz geht er damit noch nicht. Manchmal darf er sich mein Handy schnappen und in der Bundesliga-App nachschauen. Aber das haben wir auf einmal pro Tag beschränkt. Die Vierjährige will mit all dem nichts zu tun haben, aber sie schaut sehr gerne fern. Das darf sie auch ca. 15 Minuten nach dem Abendessen. Thats it. Ist mal Wochenende oder sind Ferien, schauen wir gemeinsam einen Film oder es gibt Kinderkino im Zimmer mit dem Tablet. Wir würden sooo gerne diesen Roboter gewinnen… Liebe Grüße von Laura

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  32. Unser Sohn ist mit 19 Monaten noch etwas was jung, darf sich aber schon ab und an Bilder von sich mit uns anschauen oder Entengeräusche ;) anhören. Generell soll er aber technisches Grundverständnis dadurch bekommen, dass wir alles erforschen was ihn interessiert und Medienkompetenz eigentlich auch. Mal sehen was da so die nächsten Jahre passiert, bin auf jeden Fall für einen offenen und freien Umgang, wobei ich wissen möchte was er macht und es mir auch von ihm im Zweifelsfall erklären lassen würde.
    Tolle Verlosung!

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  33. Bei unserem knapp 3-jährigem ist es noch leicht zu kontrollieren. Er liebt Hörbücher (auf CD/iPad/Smartphone), Kinderlieder und natürlich Bücher. Z. Z. schaut er viel DVD, da es nur so mit dem Töpfchen klappt.

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  34. Das technische Grundverständnis des Großen (7) versuchen wir durch Holzbaukasten und den dazu kombinierbaren Elektrobaukasten rauszukitzeln. Da kommt das Kind mit „Versuch macht kluch“ auch auf tolle Ideen. Medienkompetenz ist ein schwieriges Thema, das Interesse beschränkt sich noch auf Texte abschreiben im Word. Fernsehen gibt es nach „Bedarf“, aber relativ regelmäßig. Beim Kleinen (3) bin ich mir noch nicht im Klaren, wo die Reise hingeht …

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  35. Oh, wie toll, das müssen wir haben. Ich bedauere sehr, dass meine Kinder noch zu klein für Lego Mindstorms sind (gibt es die überhaupt noch), aber da der Älteste jetzt eingeschult wird, klingt es, als wären Dash und Dotter was für uns.
    Mit der Medienerziehung suchen wir noch nach dem richtigen Weg. Fernsehzeit wird reglementiert, bei Spielen am Tablet, bei denen sie ihren Kopf benutzen müssen, sehe ich es nicht so eng (aktuell ist hier „Cut the Rope“ der große Renner, was ich klasse finde). Insgesamt arbeiten wir noch an einer klaren Linie.

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  36. Wir begrenzen den Medienkonsum, haben aber keine feste Grenze. Hörspiele darf unsere 8-jährige Tochter in der Regel sehr viel mehr hören als vor dem Fernseher zu sitzen. Insbesondere, wenn sie beim Hören was kreatives macht oder aufräumt. Ich versuche gerne, sie mehr in Richtung von Computerspielen als Richtung Fernseher zu stubsen, überlasse ihr aber am Ende die Entscheidung.

    Ich habe mit ihr die ersten „Programmierspiele“ in den Swift Playgrounds von Apple und die Minecraft „Hour of Code“ auf code.org gespielt, bei denen sie sehr simple Programme zurechtklicken konnte. Das hat ihr viel Spaß gemacht, ohne konkrete Aufgabe schien sie aber an den Programmen nicht mehr so begeistert zu sein.

    Bisher gab es noch nicht häufig Gelegenheit dazu, aber von Zeit zu Zeit lasse ich sie mal selber mit dem Browser recherchieren, wenn sie eine Frage hat, die ich nicht auf Anhieb beantworten kann.

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  37. Tja, gute Frage… Mit Technik hab ich es leider selber nicht so. Da bin und kann ich kein Vorbild sein. Medienkompetenz… Die Kinder lieben Fernsehen, Filme, aber auch Tablet- und Handyspiele. Wir versuchen, zu erklären, wenn es Fragen gibt, bringen bei, dass (nicht nur) Werbung lügt… Aber ganz ehrlich, zu mehr hat es bisher nicht gereicht.

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  38. Technisches Grundverstöndnis wird über Löten, gemeinsames Reparieren, Experimentieren und Auseinanderbauen geübt. Keine Angst haben, was auszuprobieren.

    Das mit der Medienkompetenz ist frickelig. Die Zeit ist etwas begrenzt um das dauernde vor dem Bildschirm hängen zu meiden. Aber es geht auch ums Vorleben und die Art der Nutzung bspw zum Nachlesen und erarbeiten von Themen. Wie gehe ich mit dem Wissen des Internets um.. es ist ein weites Feld aber wir lernen mt den Kindern (13 & 11).

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  39. Mein Mann und ich sind beide nicht sehr technikaffin, holen uns daher im Internet ( häufig hier) Anregungen und achten dabei auf sinnvolle Nutzung ( Recherche, Kreativität) und vor allem viel Ausgleich ( Bullerbü Dorfleben). Da gibt es bei unserer Wohnidylle keinen Mangel, weswegen wir uns aktiv bemühen müssen, auch ein paar „Grossstadt Features“ anzubieten. Dash wäre in diesem Zusammenhang ein Hammer. Kinder 9,7,5 Jahre alt

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  40. Technisches Grundverständnis dadurch, dass unsere Kinder so ziemlich alles auseinanderbauen dürfen, was nicht niet- und nagelfest ist. Und die Medienkompetenz kommt schon von alleine.

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  41. Ohjeee, Medienerziehung ! K1 (12 jahre) nutzt gerne das Smartphone und den Rechner und ist im Rahmen seiner Möglichkeiten dabei selbstkritisch und verantwortungsvoll – darf also fast Alles. K2 ( ebenfalls 12 Jahre) liebt das Lesen, die Schrift, das Buch, alles was alt ist und findet Computer doof – sollte also mehr an Technik herangeführt werden. K3 ( 10 Jahre ) ist fasziniert von Allem was irgendwie digital ist und würde am liebsten den ganzen Tag konsumieren und daddeln, leider mit wenig Ehrgeiz zum tiefern Verständnis – wird also dauernd reglementiert. 3 Kinder – 3 verschiedene Versuche der „Medienerziehung“. Wir denken viel darüber nach und glauben manchmal, daß es kein Richtig und kein Falsch gibt, nur ein Wahrnehmen und Im-Gespräch-Bleiben.

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  42. Danke erstmal für den spannenden Artikel und die Verlosung! Bei uns ist das ganze noch nicht so Thema, da die Mädels erst 1 und 3 sind, aber das Tablet kennen sie natürlich schon und darüber wird gespielt und geschaut…
    Spannend finde ich auch die anderen Kommentare, mit weiteren Tipps!
    Lg Julia

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  43. Wie vermittelt ihr euren Kindern Medienkompetenz und technisches Grundverständnis?

    Unsere Große ist jetzt 5, wir haben letztes Jahr den Konrad Adventskalender zusammengebastelt (den mit den LEDs) und ich habe das Calliope-Projekt auf Kickstarter unterstützt (und damit nun einen Calliope zuhause). An Möglichkeiten mangelt es nicht, Lernwille ist auch da. Phantasie hat das Kind#0 auch (ich brauche dringend Lagerfläche für die ganzen Kita-Basteleien!!!)

    Medienkonsum ist aktuell sehr eingeschränkt. Eher schauen wir aus den Mediatheken, Prime oder Netflix. Dadurch nimmt K#0 Werbung auch im Kika schon als sehr störendes Element wahr. Bücher sind aber toll.

    Technisches Grundverständnis entsteht bei uns meist aus dem Spiel heraus (Papa, ich will einen Schaufelradbagger/Rakete/Bagger/Auto bauen!) oder aus anderen akuten Situationen. Neulich haben wir zusammen auf Youtube angeschaut, wie ein Überschallknallknall entsteht. Das war mit den Videos dann auch deutlich entspannter als die fette Druckwelle, die uns vorher draußen kalt erwischt hat. ;-). Aber Kind#0 ist generell sehr lernfreudig. Kind#1 können wir mit 9 Monaten noch nicht so gut einschätzen, aber ich bin da guter Dinge.

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  44. Dank der tollen Initiative Josephs, die ursprünglich gar nicht so gedacht war, deren Mitarbeiter aber großartige Heranführer sind, haben Mecanoid und Raspberry Pi ihre ersten Eindrücke hinterlassen. Zu Konsumierendes gibt es immer nur in der Familiensprache, die am Aufenthaltsort keinen Raum hat. Und über Chancen und Risiken wird viel gesprochen.

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  45. Medienkompetenz bekommen unsere (4) Kinder durch experimentieren und durch Einführungen. Der heute 16-jährige war das Versuchskaninchen. ;) Neben etlichen Besorgnis erregenden Spielphasen und vielen komplett-Reparaturen nach Viren Katastrophen sind wir eher entspannt. Ich finde derweil das Angebot großartig. Fernseher gibt’s hier nicht, und das ist auch gut so, ich freue mich inzwischen, wenn die Kinder aktiv gestalten, programmieren, surfen und recherchieren. Ja, ich beschränke das auch, aber je nach Alter und auch nur wenn ich erlebe, dass nur konsumiert wird, und das keine freier bringt.

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  46. Wir sind immer dabei, wenn unsere Tochter (3) Medien nutzt und erklären viel. Sie probiert mit großer Neugierde Neues aus, spielt mit Apps und sieht ausgewählte Serien über Netflix. Ein Dash-Roboter im Kinderzimmer wäre toll!

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  47. unser über 2 jähriges kind hat da schon überraschend viel können:
    sie kann ihre grosseltern per facetime anrufen(zum glück sind da nicht viel mehr in der liste),
    wir streamen zum bsp den kleinen maulwurf, hin und wieder guckt das kind auch kika (maus, elefant, peppa pig). aber dann gebannt.
    es weiss es gibt spiele (malen) und so auf dem tablet, aber noch ist lego und co interessanter. vor allem draussen und spielplatz.. allerdings hat sie sich früh schon ein spieltelefon und ein spieltablett ausgesucht. die kommen dann im auto mit. das sind aber nur so abc tasten, die mit sound und singen buchstaben erklären.
    wir haben auch freddy (den fiesen teddybär) geschenkt gekriegt. der wird auch gern bekuschelt, allerdings war das kind sehr erfreut, als ich den aus-knopf fand. es findet den sprechenden bär furchtbar gruselig.
    wie es ausschaut, haben wir da also noch zeit. zeiten würde ich nur einführen, wenn es prinzipiell zu viel wird. ansonsten hat sie mit 2 informatiker eltern da entspannte begleiter, die sicher lieber früh aufklären und erklären als verbieten würden.
    frühes ranführen an programmieren find ich super, muss ja nicht zwangsweise dazu führen, dass wir hier programmierer-nachwuchs großziehen.

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  48. Oh je,ich bin mir immer sehr unsicher und dosiere die Medienzeit. Mein Sohn war lange nachher völlig überreizt. Jetzt tasten wir uns zusammen an sein Limit ran, mit dem wir alle Spaß haben…

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  49. Ehrlichgesagt haben wir Nachholbefarf in Sachen Medienkompetenz. Das Highlight für unsere Kinder ist ein CD Player und ab und zu eine ausgewählte kurze Sendung aus der Mediathek. Computer, zocken, (Lern-)spiele und was es für xyz Boxen gibt, wissen sie (und zum Teil ich aucj nicht). Hat sich nie ergeben. Bislang hat keiner was vermisst. Wird nicht immer so bleiben; ist schon klar. Die Kinder sind 4 und 8 und ich würde sehr gerne gewinnen :-)
    LG von Anni.

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  50. Unsere Kinder spielen sowohl mit Lego, Puppen, Autos, Brios als auch Tiptoi und Tablet. Sie sind viel auf dem Spielplatz, machen Sport, schauen andererseits auf Smartphone Photos und Videos, fernsehen und auf Tablet spielen. Die Mischung ist uns wichtig. Verbieten bringt meiner Meinung nach nichts. Wir fördern Medienkompetenz unserer Kinder, in dem es ganz normal für sie ist, mit den Grosseltern zu skypen, mit App scratch.jr spielerisch zu coden, Brio-Lok mit dem Smartphone bedienen, email zu schreiben und zu verschicken,…

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  51. Dafür, dass Papa beruflich was mit Medien (und nochwas mit anderen Medien) macht, sind wir ein recht untertechnisierter Haushalt: Kein verfügbar herumstehender Fernseher, (bislang) kein Tablet – Smartphones und Computer sind vor allem Arbeitsgeräte. Weil die Geräte aber doch eh dauernd da sind (und Papa viel zu viel damit hantiert), war vielleicht der erste Versuch, Medienkompetenz hinzukriegen: Dass man auch ohne sehr viel Spaß haben kann.

    Da das inzwischen alle (auch Papa) verstanden haben, machen wir jetzt eher aktives Begleiten mit sanftem Hinschubsen: Mit K1 war ich kürzlich auf der Maker Fair in Berlin, jetzt wollen wir mit Löten und Basteln eine schicke Lampe bauen (für mich eine ähnlich steile Lernkurve wie für’s Kind); K1 hat außerdem einen eigenen (Uralt-)Computer, der ein bisschen zum Spielen dient und inzwischen auch zum Erstellen eigener kleiner Bild- und Textprojekte. Auf K2 wartet hier eine Calliope Mini für erste Programmierversuche auf die Zeit nach dem gerade anstehenden Umzug und etwas schlechteres Wetter. Für beide gibt es wohldosiert (so zweimal die Woche) Zugriff auf mein Smartphone, wo meist Minecraft gespielt wird; K1 hat sich das dahingehend erweitert, dass es jetzt eine gemeinsame Welt mit einem anderen Kind gibt und der YouTube-Kanal eines anderen Kindes mit Letsplays desselben Spiels aufmerksam beobachtet wird.

    Wir begleiten und besprechen. Diskutieren die Frage, ob es klug ist, seine Telefonnummer auf YouTube zu kommentieren (nein) und ob das immer klug ist, was die Leute in den Videos sagen (nein). Mit anderen Worten: Solange die Kinder noch mit uns reden, wollen wir das gerne im Gespräch erledigen, und noch klappt es ganz gut. Demnächst gibt es bestimmt ein Familientablet, da werden wir uns überlegen, ob wir über begrenzte Zeiten sprechen usw.

    Vermutlich machen wir alles mögliche falsch, aber über irgendwas müssen sich die Blagen ja später bei uns beschweren können.

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  52. Tja…
    Das liebe Thema Medienzeit (und Medienkompetenz) spaltet auch unsere Familie von Zeit zu Zeit. Seit ich 13 bin – und das ist schon eine Weile her – hänge ich eigentlich vor Computern herum. Heute verdiene ich damit mein Geld. Meine Frau, ihres Zeichens Grundschullehrerin, ist eher eine spät-Bekehrte. Abgesehen davon bringt sie in schöner Regelmäßigkeit Geschichten von Ihren Erst- bis Viertklässlern nach Hause, wer am Wochenende auf welche spektakuläre Weise wie viele Leute über den Haufen geballert oder gefahren hat. Grundtenor bei Ihr folglich: „Reglementierung tut Not!“

    Da stehe ich nun als Nerd mit meinem „Talent“ und soll irgendwie in diesem Spannungsfeld klar kommen.

    Kurzes Plädoyer, weshalb trotz meiner viereckigen Augen noch etwas aus mir werden konnte:
    Früher war alles besser – äääh, sorry – schlechter. Nach dem alle Disketten kopiert und in Quix, Summergames und Uridium die Rekorde aufgestellt waren, entwickelte sich irgendwann das Interesse dafür, was in den Computern innerhalb des Gehäuses passiert. Und da gab es tatsächlich noch etwas zu sehen, zu messen, zu löten. Dieser Zug ist in der Neuzeit in meinen Augen abgefahren. Mittlerweile ist alles shiny, rundherum zugeklebt und es gibt endlos Nachschub an Apps, so dass man niemals wieder alle Rekorde aufgestellt haben wird.

    Meine Position in der immer wieder aufkommenden Medienzeit-Diskussion ist, dass es erforderlich ist, die Kids zu mündigen Nutzern zu machen. Also auseinanderbauen, reinschauen, selbst machen, programmieren usw. Zeit die Dafür draufgeht, wird vom täglichen Medienzeitkontingent nicht abgezogen.
    Im Kinderzimmer steht ein PC und wir haben hier von gemeinsam besuchten Veranstaltungen zwischenzeitlich verschiedene Gadgets wie einen Pentabug, eine Blinkenrocket, verschiedene LED Dingsis und einen BOB-3 angesammelt. Der BOB-3 wird nicht in Scratch sondern gleich in C programmiert, hat aber erstaunlicherweise bisher am Besten verfangen.

    Apropos Veranstaltungen: In 2013 war ich auf der ersten deutschen Maker Faire und habe danach selbst wieder mit dem Basteln angefangen. Seit 2014 ist das immer eine Familienveranstaltung, denn da kann man unglaublich viel ausprobieren. Für Mama einen Ring schmieden: Check. Blech biegen und daraus unter Anleitung eine Straßenbahn schweißen: Check. Löten, Löten, Löten: Check. Handarbeiten, Physik ausprobieren, […echt Lange Liste…]: Alles Check.
    Selbst „Vorbasteln“ funktioniert ganz gut, nur mit der Pingeligkeit darf man es nicht überreißen, sonst wird von Kinderseite schnell resigniert.

    Für die, die den ganzen Text nicht lesen wollen hier zusammengefasst: Wie vermittelt ihr euren Kindern Medienkompetenz und technisches Grundverständnis?
    – Gelegenheiten schaffen (gemeinsam zum Repair Cafe gehen, eigenes altes Zeug auseinandernehmen, …)
    – Ermuntern, ermutigen
    – Hilfestellung anbieten, dabei aber nicht ins „machs doch gleich selbst“ abgleiten. Erlernte Hilflosigkeit vermeiden.
    – Nachvollziehbare Regeln schaffen *und* durchhalten
    Rahmenbedingungen:
    – Medienzeit ist bei uns begrenzt (Montags bis Freitags 1h, am Wochenende aktuell (Ferienregel) unendlich).
    – „Alter“ unseres Opfers: gerade zwischen Klasse vier und fünf.
    – unter Medienzeit fällt *alles*, was mit Bildschirmen zu tun hat. Auch bei Freunden (und das ist manchmal keine leicht zu vermittlende Position).
    – Medienzeit kann durch „den Eltern etwas Vorlesen“ 1:1 aufgefüllt werden.

    Dumm für uns liebe Eltern: Bis zu einem gewissen Punkt müssen wir da mit rein. Und wenn wir eine Programmierübung nicht verstehen, die sich an Neunjährige richtet, dann wird es auch für uns allerhöchste Zeit ;-)

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  53. Bei uns gibt es eine feste Nutzungsdauer für das Tablet. Im Kindermodus ksnn sie dann aber frei wählen zwischen altersgerechten Apps (auch Scratch junior) und Filmen wie z. B. Sendung mit der Maus. Wenn sie grad sehr vertieft mit einer App spielt, dann verlängern wir die Zeit aber auch. Fernsehsender (Kika oder so) darf sie nicht gucken, deshalb ist die noch nicht viel mit Werbung in Kontakt gekommen. Sie hat außerdem ein gutes Gespür dafür, ob eine Sendung altersgerecht ist und möchte dann auch nicht weitergucken.

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  54. Bei uns gibt es jeden Tag Netflix Zeit die nicht über 40 min rausgehen. Spielen dürfen meine Kinder bisher noch nicht alleine mit dem iPad oder Handy (3&6 Jahre)

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  55. Mir ist erst durch Lesen deines Blogs klar geworden, dass ich zuviel reglementiere, wenn ich den Unterschied zwischen passivem und aktivem Medienkonsum nicht berücksichtige. Das heißt, ich finde es nach wie vor richtig, den TV-Konsum auf ein festes Maß zu beschränken. Zum 6. Geburtstag haben wir der Kurzen jetzt aber symbolisch die Wii geschenkt und ich begleite sie hierbei auch. Ähnliches gilt fürs Tablet und Apps, wo Lernen und andere Dinge im Vordergrund stehen, denn ich selbst bin auch ein Medienjunkie. Allerdings gilt die eine eiserne Regel nach wie vor: Wenn es draußen toll ist, wird erst einmal draußen gespielt, denn wenn man dann ausgepowert und gut gelaunt ist, lohnt sich für Eltern und Kinder der Medienkonsum doppelt :-) Wir würden uns über Dash sehr freuen, da mein Mann das mit der Kurzen gemeinsam machen könnte. Ich glaube, da würden sich tolle neue Vater-Tochter-Spielereien draus ergeben. Danke für das Engagement rund um das Thema Medienkompetenz und die Verlosung!

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  56. Technisches Grundverständnis vermitteln wir selten aktiv. Durch die Nutzungsmöglichkeiten von Tablets und Smartphones eignen die Kinder sich das so schnell selbst an, dass man wenig erklären muss. Apps, die das Verständnis für Programmierung, Kontrollstrukturen etc. spielerisch fördern wurden aber auch schon ausprobiert. Beim Thema Medienkompetenz sind wir noch ganz am Anfang. Hier ist im Moment der Schwerpunkt bei „wieviel Konsum tut mir gut“. Wobei wir keine festen Zeiten haben, sondern situationsabhängig entscheiden. Die Spielkonsole wird in der Woche durch die Akkulaufzeit reguliert. (1x aufladen) So muss das Kind nicht mitten im Spiel abbrechen.

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  57. Wir reglementieren wenig und sehen uns eher als Begleiter. Wir wählen schauen oder spielen auch gemeinsam. Wir wählen je nach Kind noch gemeinsam Apps/Spiele aber auch mal welche ab und diskutieren warum. Es gibt m.E.n. kein „Medienverbot“ ohne dass sich die Eltern selbst dran halten.

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  58. Bei uns gibt es auch keine festen Fernseh – oder Tabletzeiten. Die machen in unseren Augen keinen Sinn. Das wird alles spontan entschieden. Bei schlechtem Wetter darf mehr konsumiert werden und bei Sonnenschein werfen wir unsere Kinder schon mal ganz gerne einfach raus. Da sollen sie lieber draußen spielen. Die Medienkompetenz begrenzt sich bei den Kurzen (8J) momentan nur auf auf die Wahl zwischen ein paar aufgespielten Kinder Apps wie Lego-Apps oder Sendung mit der Maus-App. YouTube, Instagram,Google Earth und Co werden bei Fragen zum Weltgeschehen gerne von den Eltern vorgeführt.

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  59. Wir halten auch nichts davon, die Medienzeit einzuteilen, wir verfahren eher nach dem „wir reden miteinander“ Prinzip und schon garnicht halten wir uns an dusselige Zeitvorgaben von wem auch immer. Wenn Junior sehr viel an der Xbox war (oder Amazon dings, Netflix, Wii und das ganze Zeugs das hier rumsteht, genutzt hat) dann spielen wir halt abends lieber noch was zusammen (er am liebsten Stadt-Land-Fluss uääks, ich hasse es!), bei Regenwetter verbringt ohnehin jeder mehr Zeit an den Medien (oder er baut stundenlang in seinem Zimmer Lego) und bei sonnigem Wetter ist er halt mehr draußen. So hat sich das im Laufe der Jahre eigentlich ganz gut eingespielt, er hat Freunde mit denen er noch viel offline spielt, ein gutes Zeugnis, braucht kein Ritalin und wirkt auch sonst nicht sehr zombiehaft, also soll er doch daddeln wann er will, meine Güte.
    Er bezieht uns auch immer schön ein und erklärt uns in epischer Breite, was seine Skylander, Lego Superheros oder Minecraftblöckchen da gerade vollführen…..gääähn (als nicht computerspielaffiner Mutter fällt mir das Zuhören da seeehr schwer, weil ich nix kapiere)
    Zum Geburtstag (11) wünscht er sich nun sehnlichst einen Dash und streicht gerade radikal alle anderen Wünsche von der Liste- alle sollen ihm Geld schenken, damit er sich nur seinen einzigen großen Wunsch erfüllen kann- einen Dash! Da passte dein Artikel grade sehr gut, ich hoffe nur er ist noch nicht zu alt dafür. Die Legoroboter will er nicht.
    Was das Technikverständnis betrifft: Da kann ich ihm leider nix beibringen. Ich hab keins.

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  60. Vielen Dank für die tollen Beiträge zur Medienkompetenz. Ich lese hier immer wieder sehr gerne um abwechselnd zu staunen (über Medienthemen) oder zustimmend zu nicken (über den Feminismus).

    Medienkompetenz vermitteln wir, indem wir die Kinder zum kritischen Hinterfragen anregen und ihnen einen möglicht großen Wortschatz und Allgemeinbildung vermitteln. Z.B auch indem wir erklären, wer warum ein Interesse an ihren Daten hat. Naivität ist vielleicht niedlich aber nicht ungefährlich im Leben.
    Das technische Verständnis beschränkt sich in unserem Haushalt auf Alltagsphysik. Warum die Waschmaschine wäscht, aber auch wie das Ladekabel den Strom ins Handy bekommt

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    1. Technisches Grundverständnis: Robo Rallye, Light Bot, Tablet selbst benutzen lassen.

      Medienkompetenz: Zu festen Zeiten den Rechner / das Tablet eigenständig benutzen/ausprobieren lassen.

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  61. Hmmm… recht interessantes Spielzeug. Vor allem wenn das echt stimmt mit dem Datenschutz!

    Fand früher immer LEGO Mindstorms (gaanz grob der gleiche Ansatz) gut, aber das ist eher was für ältere. Weiss nichtmal ob es das noch gibt, muss mal schauen…

    Zur Medienkompetenz: Darüber reden ist glaube ich das allerwichtigste. Und selbermachen. Hinter die Kulissen schauen.

    Gruß
    Aginor

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  62. Bei unserem 5jährigen funktioniert es sehr gut, dass er mittels Medien etwas lernt, sei es nun Fernsehen (z.B. Was-ist-was-TV), TipToi, Bücher oder Hörspiele (er liebt “Monika Häuschen“) aber selbstverständlich darf es das alles auch mal “nur“ zur Unterhaltung / zum Abschalten sein, das überlassen wir ihm. Beim Fernsehen würde er tatsächlich kein Limit kennen, deshalb setzen wir eins von 30 Minuten pro Tag, weil er sonst zu wenig Bewegung bekäme und das kann er (momentan) schlecht kompensieren. Alle anderen Sachen regulieren sich von selbst.
    Auch wir vermeiden “richtiges“ Fernsehen, sondern schauen fast ausschließlich gestreamte oder aufgezeichnete Sachen (auch wir selbst) um Werbung zu umgehen.

    Die Misere mit der rudimentären Medienerziehung sehe ich selbst als Erzieherin im Kindergarten. Ich würde gern viel mehr in die Richtung arbeiten, aber es fehlen schlicht die Mittel.

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  63. Hallo, wir waren immer recht streng mit den 30-45 Minuten Medienzeit, stärker beim Fernsehen, da das Pad dann auch mal fpr lange Autofahrten u.ä. benutzt wurde.

    Da mein Mann und ich auch getne mal am PC hängen, fand ich es oft etwas heuchlerisch. Erst durch Dich bin ich darauf gekommen, dass mich nicht die Medien, sondern der Konsum stören. Daher dürfen die Kinder jetzt deutlich mehr Minecraft spielen, auch Knobelspiele (die wir meist alle zusammen spielen) oder Pokemon Go spielen. Etwas reglementiert ist es noch, weil mein Sohn sonst komplett versacken würde.
    Meine Tochter hat da einen anderen Zugang, sie spielt auch mal 3 Stunden am Stück, verabredet sich dann aber auch mit Freundinnen oder macht etwas anderes, weil es sie irgendwann langweilt.
    Ansonsten versuchen wir, die Gefahren bewusst zu machen, zB Cybermobbing (was gerade in einem WA-Chat meiner Tochter stattfand) oder in dem wir alte Forenbeiträge oder Fotos von uns Eltern googeln und feststellen, dass da immer noch alte Sachen existieren. Oder ich bearbeite etwas in Photoshop und upsi – ein Nacktbild von Onkel Helmut, so einfach geht das.
    Programmiert haben beide Kinder noch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass ihnen das Spaß macht. Ich versuche hier mal mein Glück, schreibe den Roboter aber auch mal auf die Weihnachtsliste.
    Cheerio, Katrin

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  64. Hallöchen, ich habe in der Schule tatsächlich auch ein wenig programmieren gelernt, aber auch erst kurz vorm Abitur. Ich finde es auch nicht den richtigen Ansatz Kinder die Medien vorzuenthalten. Unsere Kinder dürfen früh gezielte Sendungen gucken und sich im geschützten Kindermodus entsprechend frei bewegen. Wenn sie älter werden, werden wir das Angebot erweitern und immer für alle Fragen zur Verfügung stehen. Und auch gerne zusammen reparieren, sowohl online wie auch offline. Die Roboter sind auch eine tolle spielerische Möglichkeit Technik zu verstehen.
    Liebe Grüße

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  65. Kurz gesagt: Spielerisch und durch Neugierde.
    Gemeinsam Dinge ansehen, auf Fragen warten (bzw. diese provozieren), und dann entweder erklären oder gemeinsam auf Erklärungssuche gehen. Fällt zum Glück auf fruchtbaren Boden, da von sich aus neugierig und wohl mit inhärenter Technikbegeisterung ausgestattet ;-)

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  66. Das wichtigste für uns ist, den Kindern den Unterschied zwischen Werbung und normalem Programm beizubringen – und warum es Werbung gibt. Das gilt natürlich nicht nur für’s Fernsehen, sondern auch für Zeitschriften, Internet, Radio, usw.
    Für Kinder ist das oft schwer zu erkennen, und manchmal ist die Grenze ja auch nicht so ganz klar (zB Produktplatzierungen)

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  67. Wir versuchen bei unseren Töchtern (5 und 6 Jahre alt) ein gesundes Mittelmaß zu finden, zwischen all den verschiedenen Möglichkeiten. Spielen am Tablet ist genauso erlaubt und auch erwünscht, wie Lego und mit Puppen spielen. Bei schönem Wetter ist zum Glück aber der Sandkasten immer noch am beliebtesten :-)

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  68. Oh weh, Medienkompetenz und spielerisch ans Programmieren ranführen – ich fühle mich gerade sehr alt.
    Ich hoffe, falls ich gewinne, dass das Kind mir erklärt, wie man die süßen Roboter zum Laufen und Sprechen bringt. Außerdem wäre damit vielleicht auch das Kaninchen-Hamster-Meerschwein-Thema zumindest vorläufig vom Tisch. Süß gucken und niedlich aussehen, tun die doch auch, oder?

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  69. Medienkompetenz kann man nur vermitteln durch Transparenz. Unser Kurzer besitzt ein eigenes Amazon Kindle Fire in der Juniorvariante und kann sich die Zeit damit (im vorgegebenen Rahmen) frei einteilen. Das kann auch mal sein, das er einen Tag nicht davor sitzt. Ansonsten erklär ich ihm sämtliche Detailschritte wenn er danach fragt. Sowieso finde ich, ist die beste Methode den Kindern möglichst offen zu Antworten, wenn sie fragen zu Medien allgemein oder ihren kleinen Problemchen am Tablet im speziellen haben :)

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  70. Unser Kind wird bald 8 – da ist noch nicht soviel mit Medien. Momentan werden nur bei „Drachenreiter von Berk“ erste Welten erschaffen. Und was ganz interessant war – wir haben ein Malprogramm für Kinder am Rechner installiert. Der Umgang mit der Maus & die Koordination von Handbewegung, klicken & dem kleinen Pfeil auf dem Monitor in die richtige Position bringen, hat einen gewissen Frust frei gesetzt.
    Wischen auf dem Tablett & „anklicken“ mit dem Finger ist halt sehr viel einfacher.

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  71. Hallo,
    ich nutzte mit meinem sechsjährigen Sohn die App Kodable um ihn spielerisch ans Programmieren heranzuführen.
    Fernsehtechnisch streamen wir fast ausschließlich oder schauen Dokus, maximal 30 Minuten pro Tag.
    Ich den Blog super und hab schon viele hilfreiche Anregungen hier bekommen.
    Danke.

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  72. Bisher sind wir noch nicht in der Position Medienkompetenz zu vermitteln. Der Kleine ist gerade 1,5. Er sieht uns am Handy und wischt sogar schon darauf rum und freut sich, dass irgendwas passiert. Ursache-Wirkung ist da echt super zum erleben. Ich hoffe wir wachsen darein. Fett Fernseher haben wir nicht, das ist zumindest einfach.

    Der Roboter ginge an unseren 9 jährigen Nachbarn, der da total affin ist und sich zum baldigen Geburtstag tierisch darüber freuen würde. Er hat feste Medienzeit, da der unkontrollierte Zugang zum Tablet tatsächlich Auswirkungen auf Schule und Sozialverhalten hatte. Er hat nächtelang Minecraft gespielt.

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  73. Ich gehöre zur Fraktion derer, die (passive) Medienzeit regulieren, weil ich bisher den Einruck habe, dass es so hier besser funktioniert. Angeregt durch Deins und andere Blogs versuchen wir uns immer mal wieder an der aktiveren, kreativen Seite. Wir haben schon Trickfilme selber gemacht (stop-motion), einfaches Programmieren und Robotik sind gerade Thema – da würde so ein Dash perfekt passen. D.h. mit Robotik liebäugel ich, und ich bin sicher, zumindest das eine Kind würde es lieben, aber ich konnte mich noch nicht für ein System/Ding entscheiden, so haben wir erstmal mit programmieren angefangen. Es hat schon einiges auf code.org gemacht, jetzt habe ich einen Calliope mini gekauft. Anfangs brauchte es Anleitung, jetzt macht es viel alleine und fragt nur mal, wenn es nicht mehr weiter kommt.

    Das andere Kind interessiert sich deutlich weniger für diese Themen, das spielt lieber mit Freunden und rennt draußen rum. Zumindest so lange Fernseher etc. aus bleiben, denn wenn es darf, ist es totaler TV-Junkie. Vielleicht wäre so etwas haptisches für es aber deutlich spannender.

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  74. Eine zeitliche Begrenzung gibt es bei uns nicht, allerdings schaut Mausi von sich aus meist nicht länger als eine Stunde. Ich schaue darauf was sie anschaut und bin auch dabei um zu erklären wenn was unklar ist. Sie hat von uns ein älteres Smartphone, darauf sind ihre Apps. Ich habe über den Bildschirm eine Kindersicherung gelegt um auch dort schauen zu können was sie spielt. Ab und zu darf sie auch Kindervideos auf Youtube, aber das mag ich nicht so gerne weil da auch oft Schrott kommt der als Kindervideo getarnt wurde.
    Wir würden uns sehr über den Roboter freuen, Danke für die tolle Verlosung.
    Liebe Grüße, Nicole.

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  75. Wie die meisten hier begleiten wir unsere zwei Kinder bei ihrem Medienkonsum.
    Abends nach dem Abendbrot eine halbe Stunde Fernsehen, spielen an der Spielekonsole ist auf drei Stunden die Woche begrenzt. Für letzteres haben wir einen Kalender angelegt mit sechs verfügbaren Punkten (pro Punkt eine halbe Stunde Spielzeit). Diese Punkte verwalten unsere Kinder selbst, sind alle aufgebraucht, ist Schluss bis die Woche wieder anfängt. Das klappt auch sehr gut.
    Lesen und TipToi ist uneingeschränkt möglich und wird auch immer wieder in Eigenregie aufgegriffen.
    Der nächste logische Schritt wäre jetzt, Zusammenhänge begreifbar zu machen. Wieso reagiert Alexa auf Befehle, wenn ich ihren Namen rufe? Und wieso kann sie nicht alles? Da wäre der Dash-Roboter eine sehr gute Möglichkeit, dies zu vermitteln.

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  76. Das ist ja ein tolles Spielzeug.
    Wir versuchen auch, wenig zu konsumieren und wählen Sendungen in Mediatheken oder bei Ama.. aus. Fernsehen kennen die Kinder v.a. aus dem Urlaub und sind immer entsetzt, dass man nur das sehen kann, was gerade kommt. Und dann noch die Werbung…
    Apps benutzen die Kinder auf unserem Tablet, so wie es passt aber nicht im Übermaß.
    Mit Programmieren haben wir noch gar nicht begonnen, das klingt aber nach einem guten Einstieg.

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  77. Ich will nichts gewinnen, aber zum Thema Computerunterricht würden mich mal weitere Erfahrungsberichte interessieren. Meine Tochter ist dafür noch zu klein, aber in meiner Schulzeit war IT Unterricht auch zu gefühlt 90% Microsoft Office auswendig lernen. Das ist aber auch 20 Jahre her, inzwischen gibt es ja ganz andere Möglichkeiten. Ich habe aber immer noch den Eindruck, dass entsprechende Budgets oft wenig sinnvoll verschwendet werden:
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/170720-quer-digital-offensive-100.html

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  78. Meine Kinder stehen die technischen Gerätschaften frei zur Verfügung. Wir unterhalten uns über das, was sie damit anstellen. Das hat den Vorteil, dass ich lerne, was gerade aktuell ist und den Kindern u.U. ebenfalls anregungen zukommen lassen kann.

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  79. Grundsätzlich ist Laptopzeit bei uns begrenzt.
    Für Schulrecherche darf er allerdings genutzt werden.
    Beide Kinder haben ihren eigenen Zugang auf meinem Laptop.
    Das große Kind ist nicht so technikafin und schaut (leider) sehr viel youtoup.
    Das kleine Kind hat jetzt im Rahmen zweier Tag hier an der Uni den „Frosch“ programmiert und wohl auch so etwas wie Scratch getestet.
    Mit seiner LRS tut er sich aber beim lesem doch sehr schwer.
    Vielleicht wäre der Roboter ein Anreiz für ihn.
    Brauche ich dann ein Tablet oder geht das auch über den Laptop?

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  80. Medienkompetenz vermitteln wir über klar ausgehandelte Mediennutzung. Die Kinder (7 und 9 Jahre alt) haben jeweils eigene Tablets, die maximal 5 Stunden am Tag benutzt dürfen. Klingt viel, umfasst aber auch die Nutzung als Lesegerät, da sie vernetzt sind mit unseren Bibliothekskonten der VÖBB. Recherchiert wird über FragFinn, Mama schreibt auch mal E-Mails, Mitteilungen der Schule per Mail bekommen die Kinder selbst und antworten auch allein auf Nachrichten der Lehrer oder anderer Eltern aus der Klassenliste — wofür wir schon etwas schräg angeschaut werden. Diese Mail-Konten werden (noch) von mir überwacht, bisher gab es aber keinen Grund zum Eingreifen.

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  81. Den Sätzen mit dem Verständnis für das Konzept Algorithmus einerseits und der Office-Schulung im Unterricht andererseits kann ich nur zustimmen.

    Wir lassen die Kinder an allen technischen Geräten herumspielen (so viele sind das gar nicht, und an mein Taschentelefon darf auch außer mir keiner ran), schränken das aber zeitlich ein. Das betrifft jedoch nur das Filmegucken und Spieledatteln, für Fakten-Recherche und Foto-Blogs gilt das nicht, das darf dauern wie’s braucht und will.

    Und natürlich halte ich immer wieder Vorträge über die ethischen und rechtlichen Hintergründe und Risiken, bis die armen Kinderlein ganz genervt sind. Und versuche ansonsten wie immer durch verantwortungsvolles Vorleben ein Vorbild zu sein für sparsamen Konsum und hingebungsvolle Kreativ-Arbeit. Gelingt aber vermutlich nicht.

    Vielen Dank für das Spielzeug.

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  82. Mein kleiner ist erst drei, daher fange ich mit der Kompetenzvermittlung gerade erst an.
    Wir haben mal versucht, es ganz locker anzugehen, aber bei Videos kann er leider noch nicht allein erkennen, dass irgendwann Schluss sein muss. Da es jedesmal Gezeter gibt, wenn nach dem ersten Filmchen Schluss ist, gibt es Videos und Filme nur noch am Wochenende. Dann kann er wählen zwischen nachmittags einige Videos oder abends alle gemeinsam ein Film. Meist will er den Film.

    Da mein Mann und ich viel am Rechner sitzen, sind Browsergames von dieser Regel ausgenommen. Da darf er immer mal wieder mitspielen. Allerdings ziehen die noch nicht so sehr.

    Das wichtigste Medium sind daher Bücher. Da will er aber auch so viele, dass ich manchmal aus Verzweiflung Stopp sage. Nach vier Bänden Asterix kann ich einfach kein weiteres Comic vorlesen. Und auch normale Texte machen beim Vorlesen einfach unendlich müde. Vermutlich liegt das an der falschen Atmung und daraus folgendem Sauerstoffmangel. Ich warte also sehnsüchtig darauf, dass der Zwerg endlich selbst lesen kann. ;-)

    Was ich übrigens an dem meisten Elektronikspielzeug gar nicht mag, ist, dass es sich so anbiedert. Tip Toy zum Beispiel lässt den Kinder kaum Zeit, sich in Ruhe die Bilder anzuschauen, weil es immer wieder darauf hinweist, was das Kind alles mit dem Stift noch entdecken könnte. Das müsste man abstellen können, und dafür dürfte der Stift dann auch viel länger anbleiben, bevor er sich verabschiedet. Halt nein. Verabschieden muss er sich gar nicht, er könnte auch kommentarlos ausgehen.

    Von daher wäre ein programmierbares Elektronikspielzeug wohl das eine, dass ich gerne im Haus haben würde.

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  83. Wir machen uns keine Gedanken über Regeln zur Mediennutzung. Wir haben einen TV, der läuft tagsüber aber nicht. Wenn die Kinder etwas schauen möchten, dann wird nur gestreamt, da wir gemerkt haben, dass Werbung sie total kirre macht, da wollen sie plötzlich sämtlichen Schrott der sie eigentlich gar nicht interessiert. Tablets haben auch beide, allerdings liegen diese bei uns nicht offen rum, sondern im Abstellraum auf „Elternhöhe“. Sofern sie dann mal spielen wollen, dürfen Sie das auch unbegrenzt. Ich denke immer, die Kinder lernen am Besten durch uns Erwachsene, wenn ich nicht den ganzen Tag am Handy hänge, machen es meine Kinder auch nicht *hoff*. In unserer Grundschule sind Medien leider gar kein Thema.

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    1. Ich versuche, meiner Zweieinhalbjährigen Medienkompetenz zu vermitteln, indem ich begleiteten Zugang zu Medien wie Smartphone, Tablet und Fernseher gewähre. Ansonsten… probieren wir einfach aus!

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  84. Super! Wir tasten uns an das Thema Programmieren gerade erst ran und ich finde deinen Blog extrem hilfreich dafür! So wie es klingt, wäre der Dash es auch. Scratch werden wir auch auf jeden Fall ausprobieren!

    Medienkompetenz so ganz generell: Wir versuchen, Vorbild zu sein. Sozialverhalten nicht von Medien kaputt machen lassen (zuhören, statt aufs Smartphone starren zum Beispiel).

    Wie bei allem anderen auch: Viel reden und erklären und auch mal Fehler eingestehen (wir hatten mal die Regel, dass die Kinder am Wochenende nach dem Frühstück eine halbe Stunde Tablet spielen dürfen. Haben wir wieder abgeschafft, weil sie das Ende des Frühstücks nicht abwarten konnten. Jetzt gibt es das Tablet nur noch auf Autofahrten).

    Fernsehen am besten gemeinsam – und dann am liebsten Dokus. Bei Wal-Dokumentationen werden die Kinder zum Beispiel ganz ruhig und andächtig… Sonst hat der Fernseher auch mal die entgegengesetzte Wirkung.

    Wobei ich es auch OK finde, nach einem richtig vollen Tag einfach mal nach Hause zu kommen und „Bibi und Tina“ zu gucken, zur Entspannung (Womit ich sagen will: Am Ende trotzdem nichts zu dogmatisch sehen).

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  85. Machen lassen, zuschauen, danach drüber reden. Das läßt sich auch vieles in Bezug auf Medienkonsum anwenden. Manche Regeln gibt es natürlich auch – Sohn Nr. 1 legt ein ähnliches Suchtverhalten wie seine Eltern an den Tag, da begrenzen wir den Medienkonsum pro Tag schon. Ziel ist es aber, daß er (>10 Jahre) seine Zeiten frei einteilen kann, sofern Schule/Sport/Freunde nicht zu kurz kommen.
    Die Roboter sehen interessant aus, wäre was für Sohn Nr. 2 :-)
    LG Nils

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  86. Kind 2 wird begeistert sein über diesen Gewinn. :) Wir spielen schon viel mit dem System von Makey Makey, das aber im Gegensatz zu diesem Roboter ein ganz anderen Ansatz verfolgt.
    Wir vermitteln Medienkompetenz durch: Kurze Erklärung von Bedienelementen, sofern vorhanden. Unkontrolliertes Ausprobieren lassen, dann unterstützen und begleiten. Ach, und eine eigene Ausleihkarte für die Bücherei hilft auch.

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  87. Mir ist aufgefallen, dass Medienkompetenz ganz oft „Werbungskompetenz“ heißen müsste. Sprich, die Kinder sollen gerade bei Werbung (egal in welcher Form) kritisch hinsehen – warum steht bei der App ganz groß „KOSTENLOS“ und nur ganz klein „enthält Werbung/In-App-Käufe“. Wieviel kostet eigentlich das tolle neue Spiel, das die Wii da blau blinkend offeriert… Wieviel Zucker ist schon in dem neuen tollen Kinderjoghurt/-saft/-dingsbums, so dass „kein Zuckerzusatz“ ohnehin ein Witz ist… Wir reden da beim Einkaufen drüber, wenn Werbespots auf toggo kommen, während Logo! läuft usw. Weil wir zwei Mädels haben, spielt auch das Frauenbild eine große Rolle. Manchmal sind sie jetzt schon zu kritisch, so nach dem Motto „Werbung ist grundsätzlich nur Betrug“. Besonders schön ist das, wenn sie sich – laut! – über ein Plakat o.ä.mokieren, während du gerade mit ihnen in besagtem Geschäft stehst ;-)
    Nutzungszeiten haben wir keine, manchmal daddeln sie auch zu viel auf dem Handy. Aber lieber so, als künstliche Verknappung und dadurch übergroßen Anreiz erzeugen… Am technischen Grundverständnis müssen wir noch arbeiten, aber das Löten an der Raspberry Pi fanden sie schon ganz spannend :-) Und vor diesem Hintergrund wäre es natürlich toll, wenn die Ladies mit einem eigenen Roboter weitermachen könnten…

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  88. Mein Kind ist noch im Kitaalter, wir tasten uns also noch gemeinsam da ran. Einen Fernseher haben wir nicht, hier wird das Tablet hin und wieder genutzt und da funktioniert es noch über ausgewählte Inhalte und auch darüber sprechen, eben begleitend dabei sein.

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  89. Da ich keine eigenen Kinder habe, vermittle ich wohl auch keine Medienkompetenz. Darf ich trotzdem in den Lostopf?
    Bei Kindern in der Familie und meinem Patenkind habe ich hauptsächlich Medien mit den Kindern gemeinsam genutzt und mir von ihnen erklären lassen, was sie da grade tun oder tun möchten.

    Dafür hatte ich immerhin in der Oberstufe Informatikunterricht in dem wir uns wirklich mit Programmieren beschäftigt haben und kleine Anwendungen (hauptsächlich Spiele) selbst programmiert haben. Das war nicht schlecht, auch wenn man wesentlich mehr hätte draus machen können, wenn vorher auch schon etwas in diese Richtung im Unterricht behandelt worden wäre und nicht ausschließlich in einem Wahlfach in der Oberstufe.
    Immerhin führte es aber bei mir zur IT Berufswahl ;)

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  90. Medienkompetenz vermitteln wir glaube ich automatisch, weil wir beide immer am PC, Tablet oder Smartphone hängen. K1 kann mit jetzt 3 Jahren prima mit dem normalen Tablet umgehen, spielt darauf zB gerne die Duplo/Lego Apps und leider auch echt gut Netflix navigieren. Da wäre uns ein bisschen weniger lieber.
    Den Gewinn würde ich allerdings meinem bald 8jährigen Bonusbruder zukommen lassen :D Der wäre sicher begeistert.

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  91. Medienkompetenz….naja, manchmal habe ich den Eindruck, das große Kind bringt mir da noch was bei ?. Wir haben schon eingeschränkte Nutzungszeiten und natürlich dürfen sie nicht werweißwo herumsurfen. Außerdem versuche ich mich wirklich für die Dinge die meine Große tut zu interessieren….aber das ist mit all diesen Minecraft-YouTube-Bloggern manchmal recht anstrengend. Ich verstehe ja kaum mehr was die sagen ? Fernsehen funktioniert bei uns gut…teilweise wird tagelang gar nicht gekuckt und dann auch mal zwei Stunden am Stück. Finde ich aber o.k., wenn es kein Kernschrott ist. Bei der Kleinen sind CDs a la Barbie ganz schlimm. Mir bluten die Ohren von dem Schund, aber sie liebt sie. Da versuche ich andere Dinge anzubieten…Peterson und Findus oder so. Aber scheinbar müssen solche Hörspiele hohl sein damit sie gefallen. Ansonsten bin ich begeistert von Tiptoi, das unterstütze ich ganz stark….da lerne ich sogar noch etwas. Und diese Robbies fänd ich toll! Wir haben nur den Zoomer als Haustier, und der ist natürlich langweilig. Insofern würden die Kidddies sich über Dash und Dot sicher ein Loch in den Bauch freuen!

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  92. Medienkompetenz vermitteln wir durch aktives Begleiten, Erklärungen, wo sie angefordert werden oder durch konkrete Aufgabenstellungen („Du willst xyz wissen/machen, dann schau mal wie weit Du kommst“). Schwierig finde ich nach wie vor das richtige Verständnis bei den Kindern, z. B. beim Thema rund ums Fernsehen. Was ist live? Was ist in der Medithek bzw. was ist eine Mediathek? Und was kommt von der Platte, ist also aufgezeichnet. Das kriegen sie (8, 10) noch nicht auseinander. Momentan nutze ich dies noch, um den „aktiven“ Konsum von „toggo“ mit all der Werbung zu verhindern. Sie glauben mir (noch), dass wir das nur aufgezeichnet sehen können, aber nicht „live“ schauen…. ;-)

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  93. In der Schule findet es bisher leider gar nichts statt. TV haben wir umgangen, indem wir per Festplattenrekorder aufnehmen oder aus der Mediathek schauen. Viel interessanter ist aber alles per Tablet- und ganz ehrlich, eine halbe Stunde spielen ist da manchmal wie nix. Deswegen eben auf Ausgewogenheit mit anderen Tätigkeiten achten. Ein Dash-Roboter würde hier sicher totale Begeisterung hervorrufen.
    LG
    Rosa

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  94. Medienkompetenz vermitteln wir, indem wir die Kinder vor der Medienzeit mit endlosen Erklärungen und Warnungen solange langweilen, bis sie lieber wieder Lego statt am Tablet spielen.

    Naja, nicht ganz. Aber so kommt es uns vor.

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