[Werbung] DER Kinderroller

Disclosure: Für den Test haben wir den „fun pro“ Kinderroller zur Verfügung gestellt bekommen.

"fun pro" Kinderroller im Einsatz
Nicht meine Vorstellung von rollergeeignetem Gelände – aber die Kinder waren ja die Testenden

Ungefähr um Weihnachten kam das Thema Roller auf. Kind 2.0 wollte unbedingt einen haben.

Mit Rollern haben wir nicht die besten Erfahrungen gemacht. Als wir mal ein Wochenende in Hamburg verbracht haben, haben wir uns von Freunden einen Roller geliehen, denn Kind 3.0 wollte auch un-be-dingt einen Roller.

Nach 800 Metern – wir waren gerade in die S-Bahn gestiegen – wollte Kind 3.0 dann doch keinen Roller mehr.

Wie man es dann als nette Eltern macht, haben wir den Roller geschoben, gerollert und getragen. Quasi den gesamten Tag.

Abends wollte das Kind wieder Roller und fuhr uns zum krönenden Abschluss entweder in den Weg oder hinten in die Hacken (das liebe ich besonders! Auch beim Einkaufen mit Einkaufswagen. Passiv-aggressive RentnerInnen wenden diese Foltermethode besonders gerne an).

Jedenfalls: Ein Roller. Hmmm. Naja. Lieber nicht.

Dann wurde ich Anfang des Jahres angefragt, ob ich nicht mal einen schönen Kinderroller testen [Amazon Werbelink] wolle. Arghrgrbbbllll. Na gut. Wenn ich ihn nicht selbst bezahlen muss UND jemand sich schon Gedanken gemacht hat, was einen guten Kinderroller ausmacht (ich hasse es Rezensionen auf den großen Verkaufsplattformen durchzulesen), da wäre es ja wirklich blöd, nicht „ja“ zu sagen.

Ich erhielt also einen Bestelllink und am nächsten Tag war der Roller da. Ich hab ihn erstmal samt Verpackung in die Ecke gestellt. Meistens bedeutet ja „mal eben schnell aufbauen“ eher sowas wie „ein Wochenende etwas zusammenschrauben“.

Als wir schließlich in den Winterurlaub fuhren, packte ich den Roller aus und musste lachen: Dank Schnellspanner war er in zwei Minuten stabil aufgebaut.

Genauso schnell ist er auch wieder zusammengeklappt. Wir haben leider ein kleines Platzproblem im Auto und da kam es doch sehr gelegen, dass der Roller im Fußraum der Kinder unkompliziert Platz fand.

Ich bin verleitet, wie in den Clickbait-Artikeln zu schreiben: Und was dann kam, ist wirklich unglaublich!

Denn: Die Kinder schleppten den Roller eine Woche lang auf JEDEN Ausflug mit und zwar ohne dass wir auch nur einmal hörten: Ich hab jetzt keine Lust mehr.

"fun pro" Kinderroller im Schnee
Auch da musste der Roller durch

Unsere Ausflüge verliefen meistens rund um einen See oder quer durch den Wald. Zudem hatte es geschneit. Es lag also fluffiger Neuschnee oder die Schneedecke war hart, vereist und plattgetreten. Wenn wir Asphaltwege hatten, dann waren die stark mit Split gestreut. Im Wald gings auch mal durch Matsch und über Wurzeln.

Die Kinder waren dennoch nicht davon abzuhalten, den Roller immer mitzunehmen (und solange ich den nicht tragen muss, soll’s mir recht sein). Ich gestehe, weil wir den Roller ja testen sollten, dachte ich einige Male: „Muhahhahaha! Das hält der nie aus!“

Und hätte ich ihn bezahlt (jaja, ab in die Schäm-Ecke), ich hätte sicherlich das ein oder andere Mal protestiert: „Nicht dort lang! Davon geht der Roller doch kaputt!“

Tatsächlich hat der Roller alles mitgemacht.

Aus meiner Sicht also aufrichtige Kaufempfehlung. Abgesehen von den Fahreigenschaften und der Belastbarkeit, sind einfach die Lichter in den Reifen sehr, sehr toll…

„fun pro“ Kinderroller from dasnuf on Vimeo.

Müsste ich jetzt unbedingt noch was kritisieren – mir war nicht ganz klar für welches Alter bzw. welche Größe der Roller im optimalen Fall geeignet ist. Für Kind 2.0, das recht groß für sein Alter ist (ca. 1,38 1,44 m), war der Roller ein wenig knapp.

Als wir wieder Zuhause waren und der Roller mit in die Schule sollte, ist uns aufgefallen, dass man ihn nicht gut anschließen kann. Das ist zumindest unpraktisch – denn selbst wenn man ihn schnell zusammenklappen kann – die Kinder dürfen Roller und Skateboards nicht in ihrem Spind einschließen.

Aber unterm Strich, ist der fun pro Kinderroller [Amazon Werbelink] wirklich top.

Zusammengeklappt nach einer Woche Dauerbeanspruchung

Ach P.S. ich hab Kind 2.0 gefragt: „Bremst der gut?“
Antwort: „Hmnaja, ich traue mich nicht so richtig hinten drauf zu steigen, aber ehrlich gesagt, ich will ja nicht bremsen sondern fahren.“

[Werbung] Huldigt den Erfindern der Waschmaschine

Waschmaschine
pixabay @bierfritze

Sie wissen es nicht, aber Sie sind einem Mann namens John Tizack sehr, sehr dankbar.

Glauben Sie nicht? Doch, doch. Das ist nämlich der Erfinder der Waschmaschine. Naja zumindest derjenige, der 1691 das Patent zur Grundform der heutigen Waschmaschine angemeldet hat.

Da war die Waschmaschine aber noch ein riesiger Holztrog mit einem Deckel. Der Deckel hatte ein Loch, durch das eine Holzstange führte, die durch Hin-und Herdrehen die Wäsche in der Seifenlauge bewegte.

Es dauerte dann nochmal rund hundert Jahre, bis die Maschine so klein und damit auch erschwinglich war, dass sie theoretisch in normalen Haushalten hätte eingesetzt werden können.

Hannover Waschmaschinenpioniersstadt

Erste Hinweise, dass das wundersame halbautomatisierte Waschgerät auch in Deutschland im Einsatz war, finden sich in den Geschichtschroniken der Stadt Hannover.
(Weiß Hannover das eigentlich? Hannover die Geburtswiege der deutschen Waschmaschinengeschichte! Gibt es entsprechende Museen? Stadtführungen? Gedenktafeln? )

Tatsächlich hat sich die Waschmaschine aber weitere 200 Jahre im Bereich der Privathaushalte nicht durchsetzen können.

Erst als 1951 die erste elektrische Trommelwaschmaschine auf den Markt kam und dann rund zwei Jahrzehnte später preislich erschwinglich wurde, fanden die Waschmaschinen ihren Weg in den Haushalt.

Wenn Wäsche waschen schnell geht, kann man öfter waschen

Für Hausfrauen bedeutete das eine große Zeitersparnis. Jedenfalls die ersten zwei bis drei Jahre nach Verbreitung der Waschmaschinen. Damit die Hausfrauen aber auf keine dumme Gedanken kamen und sich nicht langweilten, stiegen einfach die hygienischen und ästhetischen Ansprüche an die Sauberkeit von Wäsche. Demzufolge musste sie viel häufiger gewechselt und gewaschen werden. Die Hausfrauen waren also wieder genauso lange mit Wäschewaschen beschäftigt wie vorher.

Interessant fand ich übrigens auch zu lesen, dass bestimmte Tätigkeiten wie z.B. das Wäsche waschen an Flüssen oder in Waschhäusern (oder auch das Teppichklopfen im Hof – die Geschichte des Staubsaugers verläuft ganz ähnlich wie die der Waschmaschine) sehr anstrengende aber eben gesellige Tätigkeiten waren.

Mit dem Einzug der elektrischen Haushaltsgeräte wurden die Frauen, die ja traditionell diese Tätigkeiten verrichteten, sozial isoliert. Wäsche waschen und Staubsaugen fand fortan alleine in der eigenen Wohnung statt [1].

Die Waschmaschine im Familienhaushalt ist unverzichtbar
Wäscheberge
pixabay @mpkino

Wie dem auch sei. ICH bin dem Erfinder der Waschmaschine sehr, sehr dankbar. In unserem Mehrpersonenhaushalt fallen jede Woche rund vier Maschinen Wäsche an. Ich hab dabei sogar das Gefühl, dass wir sehr sparsam und pragmatisch waschen – was nicht komisch riecht oder sichtbare Flecken hat, wird nach dem Tragen ausgeschüttelt und wieder zusammengefaltet in den Schrank gelegt.

Ich erinnere mich, dass meine Mutter immer viel mit der Hand gewaschen hat. Erstaunlich oft geben das die Etiketten an Kleidungsstücken ja vor.
Ich wasche nichts mit der Hand. Dafür gibt es ja das Waschmaschinenprogramm „Handwäsche“ (was ich sehr, sehr lustig finde). Ich bin mir sicher, dass jedes Wäschestück, auf dem Handwäsche steht, in meiner Waschmaschine besser aufgehoben ist als in meinen Händen.
Ich habe einfach nicht den Nerv Wäschestücke zart durch vorher angesetzte Seifenlauge zu ziehen und sie dann stundenlang mit klarem Wasser zu spülen. Allein die Vorstellung! Man muss dann ja auch noch auf die Temperatur des Wassers achten etc. pp.
WER MACHT DENN SOWAS?

Ich merke gerade, das Thema Waschmaschine ist ein sehr dankbares philosophisches Thema. Neben der Frage, ob das maschinelle Wäscheprogramm Handwäsche schonender ist als die manuelle Handwäsche, frage ich mich auch oft, warum man bestimmte Kleidungsstücke kalt oder bei 30 Grad waschen soll.
Die Frage ist gar nicht so banal, denn wenn man es tun soll weil die Kleidungsstücke sonst schrumpfen, abfärben oder sonstwie leiden – wie kann es sein, dass sie einen schwitzigen Sommertag bei 30 Grad an meinem Körper überleben? Müssten sie dann nicht an meinem Körper das selbe tun, was das „bitte kalt Waschen“ Etikett für ihr Verhalten in der Waschmaschine andeutet?

Fragen über Fragen!

Ich möchte jedenfalls nicht mehr ohne eine Waschmaschine im eigenen Haushalt leben. Als Studentin hatte ich keine und musste regelmäßig in den Waschsalon. Das war anstrengend und langweilig. Ich weiß außerdem nicht was das für optimistische und nervenstarke Menschen waren, die ihre Wäsche im Waschsalon einfach unbeaufsichtigt waschen haben lassen. Da kann doch jederzeit jemand kommen und alles klauen!

Ich hab mich da vorsichtshalber immer mit Buch vor die Waschtrommel gesetzt.

Heute bin ich froh, dass ich es mir leisten kann, eine eigene Waschmaschine zu besitzen. Die größten Demutsmomente habe ich immer, wenn die Kinder die Kotzerei haben. Da hat man oft in einer Nacht drei Bettwäschesets und ebenso viele Schlafanzüge besudelt. Wie wunderbar wenn man den ganzen Mist einfach in die Waschmaschine stopfen kann und sich um nichts kümmern muss.

Also Danke John Tizack – und wollen wir genau sein – auch Alva J. Fisher, der die erste elektrische Trommelwaschmaschine erfunden hat.

Waschmaschinen online kaufen

Achso: Und falls ihr gerade eine neue Waschmaschine kaufen wollt, dann ab zu AO.
AO ein großer Onlineshop für Haushaltsgeräte. Schick ist z.B. die Suchmaske für Waschmaschinen, bei der man gleich eingrenzen kann, was genau man sucht und wie viel man ausgeben möchte. Es gibt dann, wie bei anderen Portalen auch üblich, eine Fünfsternebewertung für die Produkte selbst.
Zur eigentlichen Lieferung kann man, was für mich persönlich unverzichtbar ist, Deinstallation, Anschluss und Altgerätemitnahme als Service für 24,99 Euro hinzu buchen.


[1] Quelle: Geschichte der Konsumgesellschaft

[Werbung] Die eve Bettdecke ist da

Die Bettdecke ist auch gut zum Höhlenbau geeignet
eve Karton und Bettdecke sind auch gut zum Höhlenbau geeignet

Jaaaa, ich bin jetzt wirklich eingedeckt, aber eve hat seit Oktober auch eine neue Bettdecke, die ich ebenfalls für einen Test zugeschickt bekommen habe und unter der ich jetzt schlafe.

Ich bin jetzt also so etwas wie eine eve Einrichtungsausstellung: Schlafe auf meiner eve Matratze, mit den eve Kissen, unter der eve Bettdecke und benutze die eve Bettwäsche.

(Witzigerweise kommen ab und an Freundinnen und Freunde, die über den Kauf einer neuen Matratze nachdenken wirklich zum Probeliegen vorbei…)

Die Bettdecke besteht aus 90% Entenddaunen [1], der Bezug ist zu 100% Baumwolle. Ich habe eine Vierjahreszeitendecke – was im wesentlichen heisst, dass ich zwei Teile (eine Sommer und eine Winterdecke) habe, die ich im Winter zusammenclippen kann [2].

Damit habe ich 13,5 TOG [3] (Sommerdecke = 4,5 TOG, Winterdecke = 9 TOG).

eve Bettdecke
Die eve Bettdecke bitte nicht als Fallschirm benutzen

Das kommt mir sehr entgegen. Schließlich heize ich nicht. Naja – fast nicht.

Weil es meinem Freund immer so kalt ist, habe ich mich neulich hinreißen lassen, zu heizen. Zehn Minuten später kamen mir die Kinder in Unterwäsche entgegen. Es sei ihnen so heiß.

Das ist schon alles sehr ungewohnt und wenn wir alleine sind, dann verkriechen wir uns lieber unter kuscheligen Bettdecken und schauen zu wie die Eisblumen an den Fenstern wachsen.

Wenn ich das TOG System richtig verstanden habe, hält mich die Bettwäsche bis minus 20 Grad Außentemperatur schön warm.

Die eve Decke ist tatsächlich sehr warm und auch sehr fluffig und dabei nicht zu schwer. Dass sie bei 60 Grad waschbar ist und man sie in den Trockner werfen kann, ist für mich sehr wichtig.

Übrigens – liebe Leserinnen und Leser – was mich ja völlig verrückt macht ist das Beziehen meiner 220 mal 240 Bettdecke. Mit dem bloßen Auge kann ich nämlich nie sehen, welche Seite welche ist.

Also vermesse ich die Decke und versuche mir zu merken: Da wo das Etikett ist, ist die Seite, die 220 cm hat.

Natürlich habe ich das beim nächsten Beziehen vergessen: Da wo das Etikett ist, ist ähhh die 240 Seite oder öhhh die 220 Seite?

Da die Chancen ja 50/50 stehen und ich ein optimistischer Mensch bin, entscheide ich mich für eine der beiden Varianten und wenn ich die Decke dann endlich im Bezug hab und in Form schüttle, stelle ich wieder fest: Wie schade – ich hab mich zum 200.000. Mal falsch entschieden.

Könnten Hersteller nicht einfach auf die Seiten die Längen drucken? Oder gibt es einen Trick, den alle kennen, nur ich nicht und wenn ja, verratet ihr mir den?

Wie man Spannbettlaken ordentlich faltet, wußte ich auch zwei Jahrzehnte nicht.

Also – wie bezieht ihr 220 mal 240 Bettdecken?

Immerhin bin ich mit diesem Problem wohl nicht alleine:

 


[1] Das EDFA Siegel garantiert, dass die Entendaunen ausschließlich nach dem Schlachtprozess gewonnen werden.

[2] Wenn man die eve Bettwäsche hat, braucht man keine Clips, da die Bettwäsche innen Schnüre hat, die man benutzen kann. Schöner Nebeneffekt: Die Bettdecke verrutscht nicht in der Bettwäsche.

[3] TOG! Toll! Noch nie gehört!

Der TOG-Wert gibt an, wie groß die Wärmeleistung einer Isolation ist. Oder um es exakter zu formulieren: Der TOG-Wert gibt an, wie groß der Wärmedurchgangswiderstand (mit 10 multipliziert) eines Materials ist.

Quelle

Der TOG Wert hängt übrigens mit CLO-Wert zusammen.

Ein CLO ist dann gegeben, wenn ein erwachsener Mensch sich bei 21 Grad in seiner Kleidung wohl fühlt.

1 TOG = 0,645 CLO

 

[Werbung] Das Hollandfahrrad von KS-Cycling macht gute Laune

IMG_7839Mein altes Fahrrad war in die Jahre gekommen

Vor einigen Monaten hab ich mein Fahrrad bei meinem Freund stehen lassen, der von mir aus gesehen quasi oben wohnt – sprich einen Berg nach unten muss, wenn er zu mir möchte. Weil er so lieb ist, hat er mir das Fahrrad am nächsten Tag mitgebracht.

Als er bei mir ankam, sagte er mit einem leichten Zucken im Auge: „Du hättest mir ruhig sagen können, dass du keine Bremsen hast.“

Das war natürlich ein bisschen übertrieben, denn natürlich habe ich Bremsen – nur dass die etwas spät reagieren. Er hat schon recht, man muss das wissen, um oben am Berg rechtzeitig mit dem Bremsen zu beginnen, um dann unten rechtzeitig zum Stehen zu kommen.

Ein anderes Problem ist, dass mein Licht nicht mehr geht und dass ich nicht mehr schalten kann, weil die Kette sonst sofort rausspringt. Wenn man konsequent nicht schaltet, springt sie nur einmal in der Woche raus.

Dem Fahrrad kann man das nicht unbedingt anlasten. Ich hab es vor mehr als zehn Jahren gekauft und seitdem nie irgendwas an ihm gemacht. Naja, Reifen aufgepumpt – aber sonst hab ich es nicht so gut gepflegt.

Im Sommer fahre ich gerne mit dem Rad ins Büro. V.a. der Rückweg entspannt mich. Ich habe das Gefühl, dass die körperliche Anstrengung meine seelische Anspannung mitabbaut.

Meine Kollegen haben sich offenbar schon mehrere Jahre über mein Fahrrad lustig gemacht. Einmal, als ich aufstieg, sagte einer erstaunt: „Der Elefant ist dir?“
„Ja, der ist mir.“
Zugegebenermaßen ist das Fahrrad ein wenig klobig und schwer. Irgendwohin tragen will man es eher nicht. Aber Räder sind schließlich nicht zum Tragen da.

Jedenfalls to cut a long story short. Mein ziemlich robustes Fahrrad war mir lange treu, ist aber kaum noch zu gebrauchen. Über Verkehrssicherheit möchte ich mich in diesem Zusammenhang ausschweigen.

Ein neues Fahrrad war schneller da als erhofft

Ich twitterte ohne wirkliche Hintergedanken:

Und bekam einige sehr, sehr lustige Antworten:

Etwas später bekam ich eine Mail von KS Cycling und man bot mir tatsächlich an, einen Fahrradtest zu machen. Ich war gleichermaßen entzückt wie erstaunt.

Per Mail klärten wir die Anforderungen. Ich fahre gerne aufrecht und gefedert, die Reifen müssen so breit sein, dass ich nicht in Straßenbahnschienen klemmen bleibe und ich transportiere oft Einkäufe mit dem Fahrrad nach Hause. Es war schnell klar, dass für mich ein Cityrad oder ein Hollandrad in Frage kommen würde. Tatsächlich hatte ich mich schon in eines der Hollandräder verliebt…

Passend zur Schrittlänge, die deutlich unter Julia Roberts Beinlänge, die sie in Pretty Woman postuliert, liegt, bekam ich mit der Post mein Wunschrad zugeschickt.

Fahrradzusammenschrauben nicht ganz so einfach wie gedacht

Beim Auspacken war ich noch frohen Mutes, dass ich das mit dem Montieren auch alleine hinbekommen würde. Richtig toll fand ich, dass passendes Werkzeug dabei war. Ich besitze nämlich genau einen Werkzeugkasten im Wert von 10 Euro (sie wissen schon, den aus dem bekannten Möbelhaus, den man gerne Studenten schenkt bevor sie sonst gar nichts haben).

Als ich dann die Montageanleitung las, war ich schon bei Satz zwei komplett überfordert. Natürlich hat die Anleitung Fotos, ich hatte trotzdem keine Ahnung was ein „Konvusvorbau“ oder ein „Aheadvorbau“ ist. Auch Worte wie „Sattelkerze“ und „Achsmutter“ ließen zunächst einmal ein großes Fragezeichen über meinem Kopf erscheinen.

Den Aufbau habe ich also erst einmal vertagt, um es dann nochmal gemeinsam mit meinem Freund zu versuchen. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass er ein Fahrradcrack ist – allerdings geht zu zweit alles leichter. Wir haben da auch gute Erfahrungen beim Ausfüllen diverser unverständlicher Formulare der Rentenversicherung gemacht.

Tatsächlich hat der Aufbau zu zweit keine Stunde in Anspruch genommen. Allerdings hatten wir Probleme bei der Einstellung der Bremse und der Verbindung der Kabel mit den Lampen.

Fahrradhändler vor Ort macht alles verkehrssicher

Ich bin deswegen nochmal zu einem Fahrradladen vor Ort und habe diese beiden Teile fertig bauen lassen und im Anschluss einmal alles durchchecken lassen. Gezahlt habe ich dafür 35 Euro – was ich wirklich sehr OK fand.

Sehr hilfreich waren übrigens die Montage-Videos (auch wenn da nicht unbedingt das gekaufte Modell gezeigt wird, versteht man einiges besser als in der schriftlichen Anleitung).

Das Resultat sieht so aus:

Tussaud

Das Fahrrad fährt sich hervorragend. Tatsächlich fühle ich mich mit funktionierenden Bremsen und Licht doch um einiges sicherer. Details zum Modell finden sich übrigens hier: Hollandrad Tussaud

Richtig happy macht mich vorne der Gepäckständer an dem in der Zwischenzeit eine Obstkiste mit Kabelbindern befestigt ist, so dass ich dort alle Einkäufe unterbringe.

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Auch wenn der Aufbau für mich als völlig Ungeübte eine Hürde dastellte, finde ich den Workarround sich von einem Fahrradhändler vor Ort helfen zu lassen total in Ordnung.

Wenn ihr also noch ein öh… größeres Weihnachtsgeschenk für jemanden sucht: Schaut euch doch mal im Shop von KS-Cycling um.

[Werbung] CURAPROX Zahnbürsten – jetzt wird es bunt

Unsere CURAPROX Zahnbürsten
Privatzahnbürsten aus dem Hause Nuf
Gute Zähne von Haus aus

Was meine Zähne angeht, habe ich ziemlich viel Glück. Ich habe, seit ich die Milchzähne verloren habe (das ist ja doch schon etwas her), ein einziges Loch gehabt.

Meine Zähne sind nun nicht besonders gerade oder strahlend weiß – deswegen dachte ich das letzte Mal als ich die Zahnärztin wechselte, ich bin bei der Versteckten Kamera gelandet als sie die neu eingestellte Zahnarzthelferin dazu holte, weil sie ihr un-be-dingt meine Zähne zeigen wollte: „Soooo tolle Zähne!“, rief sie entzückt aus.

Ich habe eine zeitlang gebraucht, um zu verstehen, dass eine Zahnärztin mit „tolle Zähne“ eben nicht ein Hollywood-Gebiss meint, sondern ein ziemlich gesundes Erwachsenen-Gebiss. Es ist wohl doch eher selten, dass man in meinem Alter nur ein Loch (oder sogar gar kein Loch) hat.

Als Kind hatte ich unfassbar viele Löcher und ich kann mich noch gut an das Gebohre erinnern. Ich habe dann irgendwann eine Art Zahnarztphobie entwickelt, die ich nur überwinden konnte, indem ich wirklich sehr regelmäßig zum Zahnarzt gehe, Geld für Prophylaxe ausgebe und sehr konsequent putze. Sowohl die Zähne als auch die Zahnzwischenräume.

Ich rede mir ein, dass sich so niemals innerhalb eines halben Jahres Karies bilden kann, so dass mir für immer das Bohren erspart bleiben wird.

Bei den Kindern achte ich deswegen auch sehr genau darauf wie sie ihre Zähne putzen und pflegen. Ab und an werde ich belächelt, weil ich allen Kindern zwei Mal am Tag die Zähne bis in die 2. Klasse nachgeputzt habe.

Wir benutzen die CURAPROX Zahnbürsten aus Überzeugung

Da ich im Blog am liebsten Werbung für Produkte mache, die ich selbst schon aus Überzeugung benutze, freue ich mich in diesem Zusammenhang, heute die CURAPROX Zahnbürsten vorzustellen.

Tatsächlich kannte ich diese Zahnbürsten bis vor rund zwei Jahren gar nicht. Dann lernte ich jemanden kennen, der im Familienkreis eine Zahnärztin hat, weswegen alle in der Familie die CURAPROX Zahnbürsten benutzen.

Ich gestehe, ich habe die Zahnbürsten das erste Mal gekauft, weil ich sie hübsch finde. Ich liebe bunt und bin zunächst mal anfällig für Optik.

Jetzt kann man natürlich die Augen verdrehen, aber die Kinder finden die Zahnbürsten auch toll und tatsächlich dürfen sie sich alle paar Monate als Belohnung eine der Zahnbürsten aussuchen.

Die Zahnbürsten sind im Vergleich zu den Marken, die man in herkömmlichen Drogerien kaufen kann, teurer – aber ich belohne ungern (ausschließlich) mit Süßkram und finde es schön, ab und an was anderes zu kaufen. Kinderzeitschriften, Bücher, besondere Stifte oder eben diese Zahnbürsten.

Dank Material und hoher Borstenanzahl saubere Zähne

Warum die CURAPROX Zahnbürsten tatsächlich zu empfehlen sind, hat aber ganz andere Gründe: sie entfernen Zahnbeläge deutlich besser als herkömmliche Handzahnbürsten.

Das liegt zum einen am Material – zum anderen aber an der Anzahl der Borsten.

Die meisten Handzahnbürsten haben Nylonborsten. Persönlich waren mir schon die Zahnbürsten zu hart, die unter „soft“ verkauft werden. Ich hatte ständig Probleme mit meinem Zahnfleisch. Die haben sich mit der CURAPROX Zahnbürste ziemlich schnell erledigt.

Bei der letzten Zahnreinigung hab ich dann aber verstanden, warum die Zahnbürsten so gut sind.

Bevor die eigentliche Reinigung losgeht, zerkauen wir so eine lila Tablette, die die Stellen einfärbt, auf denen die Zähne Beläge gebildet haben.

Tatsächlich hatten sowohl die Kinder als auch ich nur ganz leichte Beläge an den Seiten oben und wurden sehr gelobt.

Dass das so ist, liegt natürlich an unserem Fleiß was die Zahnhygiene angeht, aber eben auch an der Beschaffenheit der Zahnbürste, die wir verwenden.

Normale Zahnbürsten haben zwischen 500 und 800 Borsten. Wenn man die Zähne ordentlich putzt, bleibt trotzdem ziemlich viel Plaque übrig. Die CURAPROX Erwachsenenzahnbürsten haben 5.460 Borsten. Was eben die gründliche Entfernung der Zahnbeläge sicherstellt. Die Kindermodelle CS Smart haben sogar 7.600 Borsten.

Handzahnbürsten können so gut reinigen wie elektrische Zahnbürsten

Jedenfalls: Wir sind überzeugt von diesen Zahnbürsten und ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Vor allem für Kinder. Viele Erwachsene haben ja gehört, dass elektrische Zahnbürsten deutlich besser reinigen und den Zahnschmelz weniger schädigen als Handzahnbürsten und kaufen den Kindern ziemlich früh elektrische Zahnbürsten. Die halten dann brav bis zum 3 Minuten-Piepen die Zahnbürsten rechts und links in den Mund. Wenn es dann trotzdem Karies gibt, ist die Verwunderung groß.

Tatsächlich sind die elektrischen Zahnbürsten gegenüber herkömmlichen Handzahnbürsten nämlich nur dann besser, wenn wirklich Zahn für Zahn geputzt wird. Damit haben v.a. jüngere Kinder aber Probleme.

Persönlich war es mir wichtig, dass die Kinder erstmal die richtige Zahnputztechnik mit der Handzahnbürste lernen. Die CURAPROX Zahnbürsten reinigen zudem durch die deutlich höhere Borstenanzahl ähnlich sanft und gründlich wie die viel gepriesenen elektrischen Zahnbürsten.

Wir sind jedenfalls Team #Handzahnbürste.

Deswegen freue ich mich hier drei Familiensets zu verlosen: je zwei CS 5460 Erwachsenenbürsten und drei CS Smart Kinderzahnbürsten.

CURAPROX Zahnbürsten Set
Das Set enthält: 2 Erwachsenenzahnbürsten, 2 für Kinder über 5 und eine für Kleinkinder. Die Farben können in den Sets jeweils unterschiedlich sein!
Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:
  • verlost werden drei Sets aus je zwei CS 5460 Erwachsenenbürsten, zwei CS Smart Kinderzahnbürsten und eine curakid 4260 (0 bis 4 Jahre)
  • die Sets werden verlost unter allen Kommentaren unter diesem Blogpost – beantwortet mir folgende Frage: Zähneputzen mit Kindern ist manchmal etwas anstrengend. Welche Tricks habt ihr, um eure Kinder zu motivieren? (Wenn ihr keine habt, wie würdet ihr es versuchen?)
  • mitmachen können alle volljährigen natürlichen Personen
  • die Verlosung läuft bis zum 05. November um 23 Uhr
  • die Gewinner:innen werden ausgelost und per Mail benachrichtigt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
  • erhalte ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung auf die Gewinnbenachrichtigung, verfällt der Gewinn

Kaufen könnt ihr die Zahnbürsten übrigens im Online-Shop oder in Apotheken.

P.S. Meinem persönlichen Eindruck nach werden die Kinderzahnbürsten auch nicht so schnell zum Besen wie die üblichen Kinderzahnbürsten aus der Drogerie.

[Werbung] Holt euch den SUPER-FERIEN-PASS (Berlin)

SUPER-FERIEN-PASS für Kinder bis 11

Ich habe gerade nachgedacht, wie die Überschrift des Artikels lauten sollte und mir dann nochmal den Artikel über den Familienpass durchgelesen. Normalerweise bin ich vorsichtig mit uneingeschränkten Empfehlungen, aber in beiden Fällen kann ich sagen: als Familie mit Kindern in Berlin, ist man quasi dumm, wenn man die beiden Pässe nicht hat.

Was ist der SUPER-FERIEN-PASS?

Der SUPER-FERIEN-PASS ist, wie der Name es schon vermuten lässt, ein Gutscheinheft für Kinder bis 11 sowie Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren und gilt jeweils in den Ferien. D.h. konkret, er gilt in den Sommerferien 2016, in den Herbstferien 2016, in den Weihnachtsferien 2016/2017, in den Winterferien 2017, in den Osterferien 2017 und in den Pfingstferien 2017.

Er kostet 9 Euro und damit ist im Grunde schon alles gesagt und beworben: Er enthält nämlich eine Badekarte der Berliner Bäde-Betriebe.

Ab 5 Jahren zahlen Kinder in den Berliner Bädern zwischen 3,50 und 5,50 Euro Eintritt. Das ist, wie ich finde, eine Menge Geld.

Man stelle sich jetzt vor, die Kinder verbringen einen Großteil der sechswöchigen Sommerferien in Berlin und möchten gerne jeden dritten Tag schwimmen gehen – so unrealistisch ist das nicht – ich habe früher in den Sommerferien nichts anderes gemacht. Da ist man schnell bei über 50 Euro Eintrittsgeld – was natürlich irre ist.

Mit der Badekarte des SUPER-FERIEN-PASS erhalten die BesitzerInnen in den Ferienzeiten freien Eintritt für alle Hallen-, Frei- und Sommerbäder.

Die Badezeiten sind in den Frei- und Sommerbädern nicht begrenzt. Für die Hallenbäder und die sogenannten freizeitorientierten Bäder gilt „Verlassen des Bades bis 14 Uhr“.

Bäderkarte
Quelle: Pixabay @mddawdy
Was ist sonst noch im SUPER-FERIEN-PASS?

Ermäßigungen für

  • Schwimmbäder, die nicht zu den Berliner Bädebetrieben gehören
  • Kletter und Boulderhallen
  • Bowling
  • Indoor-Spielplätze
  • Kartbahnen
  • Minigolf
  • Lasertag
  • Computermuseum

Für viele Angebote erhalten die Kinder sogar freien Eintritt (oft in Verbindung mit einem zahlenden Erwachsenen), dazu gehört z.B.

  • Tierpark
  • Zoo oder Aquarium
  • Sea Life
  • Planetarium am Insulaner
  • Berliner U-Bahn-Museum
  • Deutsches Technikmuseum
  • Glockenturm am Olympiapark
  • Museum für Kommunikation
  • S-Bahn-Museum

Ich kann wirklich nicht alles aufzählen – es sind schließlich fast 200 Angebote – am besten, ihr schaut selbst (z.B. die Ermäßigungen im Kinderteil).

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Der SUPER-FERIEN-PASS ist tatsächlich nicht nur wegen der Ermäßigungen toll. Man bekommt sehr viele Inspirationen, was man machen könnte – denn ganz ehrlich – Berlin bietet so viel – man verliert einfach schnell den Überblick oder erstarrt in Optionsparalyse.

Abgedeckt sind die Kategorien Sport/Spiel, Sehenswertes, Theater, Kino, Musik und Veranstaltungen. D.h. es gibt auch eine Menge Kurse, welche die Kinder während der Ferien belegen können.

Mit etwas Glück übrigens kann man auch bei den 200 Verlosungen, die der SUPER-FERIEN-PASS anbietet, eine Tagesfahrt, einen Workshop oder eine Eintrittskarte für eine der angebotenen Sport- und Kulturveranstaltungen gewinnen.

Meine Lieblingsgewinne sind z.B.

  • Faszination 3D Druck (Lerne 3D Druck kennen, entwerfe selbst ein Modell und experimentiere mit einem 3D-Scanner)
  • Roberta (baut und programmiert einen Lego-Roboter)
  • Praxis Workshop Videobearbeitung
  • GPS-Ralley durch den Spreewald
  • Zosch, Peng, Bähm! Deine Comics und Cartoons zeichnen
Ok und wo bekomme ich diesen SUPER-FERIEN-PASS?

Der SUPER-FERIEN-PASS ist seit Ende Juni erhältlich in Bürgerämtern, bei KAISER’S und in vielen Einrichtungen der Berliner Bäder-Betriebe. Details findet ihr auf den Seiten des JugendKulturService.

Mein Beleg-Exemplar möchte ich heute verlosen. Was ihr dafür machen müsst? Erzählt mir in den Kommentaren von eurem Lieblingsausflugsort mit Kind in Berlin

Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:

  • verlost wird ein SUPER-FERIEN-PASS Berlin
  • der Pass wird verlost unter allen Kommentaren im Blog – beantwortet mir folgende Frage: Was ist euer Lieblingsausflugsort mit Kind in Berlin?
  • mitmachen können alle volljährigen natürlichen Personen
  • die Verlosung läuft bis zum 22. Juli um 23 Uhr
  • die GewinnerInnen werden ausgelost und per Mail benachrichtigt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
  • erhalte ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung auf die Gewinnbenachrichtigung, verfällt der Gewinn

tldr: Mit dem SUPER-FERIEN-PASS bekommt man neben der Badekarte 180 Preisvorteile und kann an über 200 Verlosungen teilnehmen. Es gibt keinen Grund ihn nicht zu haben.

[Werbung] Sitzt du noch – oder swoppst du schon?

Swopper WORK mit Rückenlehne

Mein tldr für den Swopper würde lauten: Nicht jede Beziehung, die gut für einen ist, ist (am Anfang) auch einfach.

Ich habe vor einiger Zeit eine Anfrage bekommen, ob ich den Swopper testen möchte. Tatsächlich sitze ich tagsüber viel – mein Beruf und meine Hobbys bringen das so mit sich. Ich habe mir deswegen vor einiger Zeit eine Sitzauflage für meinen Bürostuhl besorgt, die dafür sorgt, dass man in Bewegung bleibt. Im Grunde sieht diese Auflage aus wie ein sehr, sehr großes Pupskissen.

Ich habe den Swopper deswegen an meinen Freund weitergegeben, der auch viel sitzt und gerne bucklig sitzt. Bucklig sitzen – machen wahrscheinlich fast alle (mich eingeschlossen) – ist aber nicht so gesund, weswegen er auch oft über Rückenschmerzen klagt.

Einen ergonomischen Bürostuhl zu haben, ist deswegen auf jeden Fall nicht falsch habe ich mir gedacht und da ich mir ein Modell aussuchen durfte, habe ich mich für den Swopper WORK mit Rückenlehne und Rollen entschieden.

(Wen es interessiert: ein anderes Modell, den Swopper Platzhirsch hat z.B. Susanne von geborgen wachsen ausprobiert…)

Ich habe den Stuhl zu mir schicken lassen, um ihn aufzubauen und muss sagen – ich war begeistert wie einfach der Aufbau ging. Im Gegensatz zu anderen Aufbauten, bei denen mir die Finger beim Schrauben schmerzen und ich schnell mal Schrauben rund drehe oder mir einen Inbusschlüssel ins Auge steche, funktionierte hier alles reibungslos.

Danach wanderte der Stuhl zu meinem Freund und blieb ein paar Wochen bei ihm. Am Anfang wirkte mein Freund nicht 100% überzeugt. Die Rückenlehne z.B. dreht sich nicht mit der Sitzfläche mit sondern bleibt auf einer Position stehen. Das war wohl gewöhnungsbedürftig.

Mir war das auch schon aufgefallen, denn auf meinem Stuhl spielen die Kinder immer Karussell – was mich irgendwann wahnsinnig macht. Als der Swopper bei uns stand, war die Irritation erstmal groß und ich dachte: Hey, ein Bürostuhl, den die Kinder nicht als Karussell benutzen können, aber natürlich geht das auch problemlos. Die Kinder mussten erst rausfinden wie.

Auch die Rollen verhalten sich ein wenig anders, als man es gewohnt ist. Sie rollen nur minimal mit, was auch eine Umgewöhnung bedeutet. Um an Gegenstände rechts und links des Bürostuhls zu kommen, darf man deswegen nicht mehr rollen, sondern muss sich neigen.

Irgendwann dachte ich dann, hm, vielleicht ist der Stuhl doch nichts und schlug vor, ihn wieder wegzugeben.

Daraufhin war mein Freund sehr empört. Er hätte nie gesagt, dass der Stuhl nicht gut sei, er hätte lediglich gesagt, dass der Stuhl ungewohnt sei.

Tatsächlich kann ich das sehr gut nachvollziehen. Er wackelt und schwingt ja und das tun die anderen Stühle nicht. Ich saß mal einen Tag drauf und hatte abends Muskelkater.

Es ist also wirklich so, dass man sich mit dem Swopper viel mehr bewegt als auf anderen Stühlen und das scheint für den Rücken sehr viel besser zu sein, als dieses steife Sitzen bei dem man dann auch gerne mal einen Rundrücken macht und sich im Nackenbereich über die Jahre einen schönen Buckel er-sitzt.

Swopper Draufsicht

Beim Swopper sitzt man so, dass das Becken nach vorne geneigt ist. Deswegen hat man einen geraden Rücken. Es geht quasi nicht anders.

Falls ihr jetzt auch Lust habt, einen Swopper zu kaufen, findet ihr hier die Händlerliste.

Fazit meines Freundes: „Ich hätte ihn mir nie gekauft, aber jetzt will ich ihn nicht mehr hergeben.“

Er ist fotoscheu. Stellen Sie sich einfach vor, wie er den Stuhl zärtlich (aber mit geraden Rücken!) umarmt, während er das sagt. Sie mussten sich also aneinander gewöhnen und sind jetzt unzertrennlich.

[Werbung] Wie man sich bettet, so schläft man – über das eve Kissen

eve KissenVor einiger Zeit habe ich die eve Matratze ausprobiert. Jetzt wurde ich vom Hersteller eve informiert, dass es neu im Programm Kissen gäbe.

Die richtigen Kissen zu finden ist ja fast so schwierig wie die richtige Matratze zu finden. Ich habe immer wieder mal neue gekauft, die dann nach einiger Zeit innen komische Knödel gebildet haben, die viel zu prall waren oder die ziemlich schnell die Form verloren.

Ich bin generell bereit etwas mehr Geld auszugeben, wenn ich dann aber weiß, dass mir das Produkt gefällt. Kissen kann man – im Gegensatz zu Matratzen – allerdings nicht im Geschäft probeliegen. Die meisten Kissen sind in Folie eingerollt und selbst wenn Ansichtsexemplare rumliegen, kann man sie maximal mit den Händen begutachten, den Kopf zwischen den Regalen mal eine halbe Stunde ablegen ist eher schwierig. Am Ende weiß man einfach nicht, ob man auf dem Kissen die ganze Nacht geschweige denn mehrere Nächte gut schläft.

Anders beim Kissen von eve – das kann man nämlich problemlos 30 Tage probeliegen. Wenn es einem dann nicht gefällt, kann man es immer noch zurückgeben (Originalkarton aufbewahren für den Rückversand!).

Ich wüßte allerdings nicht warum man das Kissen zurück schicken wollen würde, denn für mich ist das Kissen genau richtig.

Das Kissen ist 42 x 66 cm und 10 cm hoch. Erstmal ein ungewohntes Maß und da es sehr kompakt ist, war ich am Anfang etwas skeptisch.

Tatsächlich ist es nicht soooo einfach Bezüge dafür zu bekommen. Bezüge müssen das Maß 50 x 70 cm haben. Standardmaß in Deutschland ist (zumindest meines Wissens nach) 80 x 80 cm (die kann man einfalten und verwenden) oder 40 x 80 cm.

Wenn man allerdings googelt, gibt es doch einige Versandhäuser die passende Bezüge anbieten…

Das eve Kissen kommt immer wieder in seine urspüngliche Form zurück

Jedenfalls – Kissen sind ja in der Regel eher ein bißchen fluffig, was man vom eve Kissen nicht sagen kann. Das eve Kissen ist ein kompakter -ich will jetzt nicht sagen Klotz, hmmm… – aber es fällt mir auch kein anderes Wort ein.

Wenn man sich allerdings drauf legt, gibt es nach und ist angenehm weich. Ja man kann fast schon sagen, es passt sich komplett der Kopf/Schulterform an.

Steht man wieder auf, kommt es in seine ursprüngliche Form zurück.

Das ist ein super Spiel. Die Kinder haben das ca. 200 Mal ausprobiert und zwar nicht nur mit dem Kopf. Man kann auch Hände, Knie und Popos reindrücken und wenig später sieht das Kissen wieder aus wie neu.

Die ersten Nächte fehlte mir ein bisschen dieses Gefühl wenn man sich erschöpft in sein Kissen wirft und das mit einem temperamentvollen ffffft nachgibt. Das passiert bei dem eve Kissen eher langsam und unmerklich, man wird eher so ein bisschen eingesaugt, aber es liegt sich wirklich ganz hervorragend darin.

Das eve Kissen ist für Rücken- und Seitenschläfer geeignet

Ich bin hauptsächlich Rückenschläferin. Für die Seite passt das Kissen auch sehr gut, ob man gut auf dem Bauch damit schlafen kann, kann ich nicht sicher sagen.

Ich hatte das Gefühl stabiler zu schlafen und mich nachts nichts so zu wälzen oder zu krümmen. Auch wird einem auf dem Kissen wirklich nicht heiß, was ich v.a. in den letzten Sommernächten sehr zu schätzen lernte. Da will man ja eigentlich immer alles von sich werfen und kann dann nicht schlafen weil es weiterhin heiß und dann noch unbequem ist.

Kälter wird es im Hochsommer durch das Kissen nicht – jedoch liegt man wenigstens weiterhin bequem.

Ein Wort noch zum Geruch. Auch hier fand ich den Geruch am Anfang unangenehm und habe die Kissen gut zwei Wochen auslüften lassen bevor ich sie benutzt habe.

Mir wurde vom Hersteller allerdings versichert, dass die Materialien unbedenklich sind.

Meine Nase war dennoch skeptisch, bis ich Besuch von einem Freund hatte, der kürzlich in Japan war (hervorragender Koch ist er auch, d.h. er kann ziemlich gut riechen).

Der legte sich auf das Kissen und sagte: „Hmmm, das riecht total natürlich nach Tatami-Matten*. Das erinnert mich an meine Unterkunft in Japan, in der der ganze Flur nach Tatami roch. Wunderbar!“

Welche Gerüche man angenehm findet und welche nicht, scheint wohl sehr von Mensch zu Mensch zu variieren. Ganz am Ende ist das aber egal, denn nachdem ich die Kissen gut zwei Wochen ausgelüftet habe, rieche ich auch nichts mehr.


*Das sind Matten aus Reisstroh.