Generationswechsel

Schon viele Jahre ist es schwer für mich wählen zu gehen. Natürlich halte ich das Wählen an sich ich für eine sinnvolle Sache. Ich frage mich nur Wahl für Wahl, wen ich eigentlich wählen soll. Ich lese Wahlprogramme und entscheide mich nach dem Ausschlussprinzip, am Ende wähle ich das kleinste Übel. Nie aber aus voller Überzeugung dieses mal die richtige Partei gewählt zu haben, die meine Anliegen umsetzt. Ich weiß, dass eine Wahlentscheidung immer ein Kompromiss ist, allerdings gibt es tatsächlich keine Partei, die in den mir wichtigen Kernthemen wie z.B. Familienpolitik, Umweltpolitik und Netzpolitik einen einheitlichen Ansatz fährt und dann sind da noch Einzelpersonen in den Parteien, die durch untragbares Verhalten auffallen.

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[Rezension mit Verlosung] Die Schule der magischen Tiere – Teil 10 „Hin und weg!“ (Meerschweinchen-Edition)

Disclosure: Wir haben „Die Schule der magischen Tiere – Teil 10 „Hin und weg!“ kostenlos als Rezensionsexemplar überlassen bekommen.

Anmerkung von Kind 2.0: Mein Artikel enthält Spoiler.

Als erstes habe ich mir natürlich wie alle anderen die Rückseite durchgelesen und da stand ja tatsächlich (Achtung Zitat ) „Die Jungs sind hin und weg, denn ein Fußball-Casting sorgt für Aufregung.“ und gleich dachte ich: „Aha. Eine Geschichte, die mal wieder nur Jungs anspricht.“

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Der 5.000 Euro Mann

Klingt ein bisschen wie Postillion-Schlagzeilen:

Spitzenvater

und


Spitzenvater

Immer wenn ich vom „Spitzenvater des Jahres“-Preis höre, muss ich an den Sechs-Millionen-Dollar-Mann denken, eine Serie, die ich als Kind mit meiner Mutter in den 80ern geschaut habe. In der Serie wird ein Astronaut und Testpilot bei einem Flugzeugabsturz lebensgefährlich verletzt. Eine sechs Millionen Dollar teure Operation rettet ihn. Ihm werden ein Auge, ein Arm und beide Beine durch bionische Körperteile ersetzt, was ihn zu einer Art Supervater äh -held macht.

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Homeoffice – Klischee und Realität

Wer sich für mehr Homeoffice einsetzen möchte, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, könnte mehr als zwei Minuten in eine passende Bildwahl investieren.

Neulich twitterte der Social Media-Account der SPD, dass die SPD für ein Recht für mobiles Arbeiten kämpfe und bebilderte dies wie folgt:

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Hallo BRIGITTE MOM

Herzlich Willkommen in meinem Blog. Sie haben den Artikel in der aktuellen Ausgabe der BRIGITTE MOM gelesen und fragen sich jetzt, was Trotz-Yoga ist? Oder Sie suchen nach einem Beispiel einer Situation in der  Elternschaft, bei der ich meinen Humor nicht verloren habe? Dann kann ich den Artikel übers nachmittägliche Zwangsbasteln oder den vierteljährlichen Schuhkauf empfehlen.

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Schreckgespenst Pubertät

Geben Sie mal bei Pixabay „Jugendliche“ ein.

Disclosure: Die Aussage meines Textes soll nicht sein: „Ich habe alles richtig gemacht, bei wem es nicht so ist, der hat Fehler gemacht.“ Niemand ist schuld, wenn es anders läuft. Kinder werden von vielen Faktoren beeinflusst. Je älter, desto weniger von den Eltern. Kinder bringen ihren eigenen Charakter mit, sie werden u.a. begleitet von Erzieherinnen, Lehrerinnen, Freundinnen. Auf all das hat man begrenzt bis gar keinen Einfluss. Außerdem ist es heute so und alles fluppt oder man ist selbst total gechillt und morgen ist es wieder anders. 

Als das erste Kind geboren wurde, prognostizierte man mir schreckliche Zeiten. Sie blieben aus. Als die Zeit kam, da das Kind Zähne bekommen sollte, hieß es: „Jetzt wird es aber wirklich schlimm.“ und es passierte: nichts.

So kamen und gingen die Zeiten, die mir alle horrorhaft geschildert wurden. Das Kind lernte laufen und sprechen, es durchlebte eine intensive Autonomiephase, bekam Geschwister (JETZT wird es aber echt schlimm!!1!) und flups ist es in der Pubertät.

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[Anzeige] Let’s talk – Stop Motion Filme erstellen und hochladen

„Let’s talk“ S04E02 zusammen mit SCHAU HIN! Jetzt wird gebastelt

Im Zentrum meiner Serie „Let’s talk“ stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Im Anschluss kamen Jugendliche selbst zu Wort. In der 4. Staffel wird gebastelt. Das gemeinsame Basteln sorgt für einen konkreten Anlass Erfahrungen zu sammeln und zu den einzelnen Themen ins Gespräch zu kommen. Der Gedanke „Basteln“ ist hier etwas weiter gefasst.

Stop-Motion-Videos ohne Kamera aber mit App
Stop-Motion-Videos erstellt man am einfachsten mit einer App

Viele Kinder begeistern sich für YouTube – genauer gesagt, für einzelne YouTuber/innen. Einige träumen davon selbst YouTuber zu werden. Den meisten Kindern ist nicht klar, dass damit ein enormer Aufwand und auch nicht unerhebliche Kosten verbunden sind. Sie haben das Gefühl, dass die Videos etwas sind, was die YouTuber alleine „mal schnell eben“ drehen und online stellen.

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Declutter your To-do-List

Im Haushalt mithelfen

To-do-Liste
Ich bevorzuge Apps, Hand geht aber auch.

Was Mental Load ist, habe ich an anderer Stelle beschrieben. Dabei habe ich auch Ansätze gezeigt, wie man nach und nach Mental Load und auch die eigentlichen To-dos besser auf die beiden Partner verteilen kann. In einer idealen Welt müsste man darüber gar nicht sprechen, denn es wäre völlig klar, dass man sich als Partner die Aufgaben teilt.

„I do not help my wife clean the house because I live here too and I need to clean it too.
I do not help my wife to cook because I also want to eat and I need to cook too.
I do not help my wife wash the dishes after eating because I also use those dishes.
I do not help my wife with her children because they are also my children and my job is to be a father.
I do not help my wife to wash, spread or fold clothes, because the clothes are also mine and my children.
I am not a help at home, I am part of the house“

Aus „I do not help my wife“ von Ben Tatinger

EIGENTLICH sollten so alle Männer denken und damit stirbt die Formulierung „Mein Mann hilft mir im Haushalt“ vielleicht eines Tages aus.

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