Wohnungstausch 2019

Ich finde es bei mir auch ganz hübsch.

Liebe Leserinnen und Leser,

für den Zeitraum 20.6. – 4.8.2019 würde ich gerne meine Wohnung in Berlin tauschen und zwar möglichst für den gesamten Zeitraum. Ich würde gerne an einen Ort tauschen, an dem es einen möglichst großen Kontrast zu Berlin gibt. D.h. ich möchte in keine andere Stadt* sondern möglichst irgendwo aufs Landland, in den Wald, an den See, ans Meer, in die Berge. Ich brauche allerdings stabiles Internet mit einer guten Up/Downloadrate, da ich in dieser Zeit arbeiten muss. Muss auch nicht Deutschland sein.

Vor einigen Jahren war ich mal in Schweden auf einem kleinen Gehöft, mitten im Nirgendwo, der nächste Hof 1,5 km entfernt, der nächste Supermarkt mehr als 10 km entfernt. Mit klapprigen Fahrrädern konnte man zu einem See fahren, da hatten wir ein kleines Boot. Internet war bombe. Das wäre so grob meine Utopie. Jedenfalls suche ich einen Kontrast zum Stadtleben und wünsche mir etwas, wo die Kinder gefahrlos die Umgebung erkunden können und wir in Einklang mit Käfern und Spinnen sechs Wochen lang ein anderes Leben ausprobieren können.

Falls ihr Lust habt oder jemanden kennt, meldet euch gerne per Mail bei mir: dienuf@posteo.de

Ich kann eine schöne Altbauwohnung mit vier Zimmern, 5 Schlafmöglichkeiten und einem schönen Balkon bieten. Ich wohne sehr zentral, 2 min von einer U-Bahn-Station entfernt und es ist trotzdem sehr ruhig hier. Ihr könnt für die Zeit auch mein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und mein Fahrrad haben.

P.S. Ich weiß, dass es extra Wohnungstauschplattformen gibt, aber vielleicht gibt es ja direkt unter den 70.000 Leserinnen und Lesern jemanden, der schon immer mal die ganzen Sommerferien nach Berlin wollte.

*Naja Toronto und so würde ich auch mal ausprobieren. Meldet euch einfach, wenn ihr denkt, ihr wohnt schön.

 

[Schamlose Eigenwerbung] Hört ihr schon MKL?

„Patricia Cammarata, die zu ihrem eigenen Erstaunen ein Sachbuch zum Thema tiefenentspannten Umgang mit Kindern geschrieben hat und Caspar Clemens Mierau, der eine ziemlich lustige wöchentliche Kolumne über das Familienleben mit drei Kindern schreibt, reden in halbstündigen Gesprächen über die ganz alltäglichen Elternthemen.“

Die erste Staffel MKL (Mit Kindern Leben) neigt sich dem Ende zu. Vergangene Woche habe ich das erste Mal die Downloadzahlen angeschaut und war total baff. Durchschnittlich 3.500 Downloads pro Folge. Wie toll ist das denn?

Auch die iTunes Bewertungen sind nicht soooo schlecht: Meine tränenden Augen zählen 5 Sternchen (*hüstel* gerne nehmen wir noch mehr.)

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[Anzeige] Let’s talk – Interview mit Christian Hanne vom Familienbetrieb

Zusammen mit SCHAU HIN! Let’s talk S02E07 mit Christian (Familienbetrieb)

Im Zentrum meiner Serie Let’s talk stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, soll es jetzt konkreter werden. Wie sieht Medienalltag in Familien wirklich aus? Deswegen befrage ich in der 2. Staffel Eltern, wie sie in ihren Familien mit digitalen Medien umgehen: Ich freue mich im fünften Teil etwas über den Umgang mit digitalen Medien in der Familie von Christian zu  erfahren.

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Abi-Ball

In der Süddeutschen schreibt Matthias Drobinski über den Brauch des Abi-Balls und findet leider die beste Überschrift, die man zu dem Thema „Abi-Ball“ finden kann: Abiballaballa

Ich habe den Abi-Ball gehasst.

Ich weiß nicht genau, was in meiner Sozialisation zur Frau „falsch“ gelaufen ist, aber ich kann und konnte nie diese „alles muss perfekt sein und ich lebe für diesen einen Tag und gebe gerne dafür Unsummen aus“-Hysterie nachvollziehen. Zur Hochzeit nicht und auch schon nicht zum Abi-Ball. Abi habe ich 1995 gemacht. Erschreckend wenn es offenbar noch genauso ist wie vor 23 Jahren:

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[Werbung] Kinder und der Tod

Der Artikel ist eine Werbe-Kooperation mit CosmosDirekt

Quelle: Unsplash.com/@jwwhit

Vor vier Jahren ist eine Freundin von mir von einem Tag auf den anderen aus meinem Leben verschwunden. Jäh aus dem Leben gerissen. Einfach weg. Das war vermutlich das erste Mal, dass meine Kinder mit dem Thema Tod konfrontiert wurden. Sie mussten mich weinen sehen, sie mussten sehen, wie der Alltag völlig durcheinander geriet und ich nicht mehr wusste welcher Wochentag ist oder wann Essenszeit war. Glücklicherweise war gleich ein Freund zur Stelle, der für uns da war und sich um die Kinder und mich gekümmert hat.

Ich habe mich einerseits schlecht gefühlt, weil ich meine Kinder mit meinem Zustand emotional überfordert habe, aber ich konnte den Schock, die Trauer und die Wut nicht verstecken. Andererseits fand ich es schon immer wichtig, dass der Tod Teil des Lebens ist. Ich wollte eigentlich nichts verbergen.

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Twitterlieblinge 06/2018