[Anzeige] Let’s talk – Interview mit Berlinmittemom

Zusammen mit SCHAU HIN! Let’s talk S01E05 mit Anna Luz de León (Berlinmittemom)

Im Zentrum meiner Serie Let’s talk stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, soll es jetzt konkreter werden. Wie sieht Medienalltag in Familien wirklich aus? Deswegen befrage ich in der 2. Staffel Eltern, wie sie in ihren Familien mit digitalen Medien umgehen: Ich freue mich im fünften Teil etwas über den Umgang mit digitalen Medien in der Familie von Anna Luz de León zu  erfahren.

Berlinmittemom
Anna Luz de León und ihre drei Kinder//Fotocredit: Cristopher Santos (Klick auf das Bild, um Dir die Seite von C. Santos anzusehen)

Anna möge mir das verzeihen, aber ich erinnere mich nicht, wie wir uns kennengelernt haben. An was ich mich erinnere, ist, dass wir irgendwann mal über meine Liebe zu Auberginen gesprochen haben, bei gleichzeitiger Faulheit diese zuzubereiten. Anna hat mich dann großzügig zu sich eingeladen und für mich gekocht <3. Das ist ein Sinnbild für Annas Art in meinen Augen: Großzügig, offen und (das meine ich sehr positiv) mütterlich.

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Mosaike, Feministen und immer noch Mücken

Vor einigen Wochen – Monaten (? was weiß ich denn schon, ich bin hier seit 3 Tagen im Wald. Zeit ist nur noch ein kaum nachvollziehbares Konstukt, das ich aus Lehrbüchern kenne) habe ich ein phänomenales Mini-Steck-Set* bei den Buddenbohms gesehen und mir sofort auch eins zugelegt.

Also habe ich gestern die aktuelle Staffel Weissensee (leider enttäuschend langweilig) angesehen (6 Folgen), hunderte von Steckerchen abgepult und bin jetzt nicht mal mit einem Viertel des Bildes fertig (es hat 4 solche Platten):

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Nichtstun

Wenn ich in einer Sache richtig schlecht bin, dann im Nichtstun. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal so genau was das ist. Am ersten Tag bei meinem Spaziergang habe ich gedacht: „Toll. Jetzt mache ich mal nichts.“ Ich hatte auch nichts dabei. Nur mich und meine Anziehsachen. Keine Tasche, kein Geld, nichts. Allein das fühlte sich komisch an. Ich war auch einfach los gegangen. Ohne was zusammenzusuchen, ohne Maiswaffeln, Wasser, Taschentücher, (bedauerlicherweise) Mückenspray, Pflaster, Desinfektionsmittel. Was ich halt so mitschleppe wenn ich mit den Kindern irgendwo hingehe. Ich hatte nicht mal ein Ziel.

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Die Mücken, der Freizeitstress, die Wanderung

Das Wetter

Der Wetterbericht hat Regen vorhergesagt. Vier Tage am Stück. Ich bin Stunde für Stunde durchgegangen und immer sagte die App: „Regenwahrscheinlichkeit 97%“. Ich stelle mich deswegen auf Tage in meiner Hütte ein. Das ist OK, schließlich hab ich einiges zu tun. Ich habe mir drei Bücher mitgenommen, ein bißchen Lego, ein sehr großes Set Mini-Steck (8.000 Teile), ich muss noch Familientagebuch schreiben, das Datenschutzverzeichnis bei „Mit Kindern Leben“ updaten, einen Vortrag zu „Mental Load“ schreiben und einen Blogbeitrag mit einem Kooperationspartner vorbereiten. Ich möchte außerdem 5 Folgen „The Good Fight„, die Serie „Killing Eve“ und die neue Staffel „Weissensee“ ansehen. Was ich mit der Restzeit an den anderen zwei Tagen mache, weiß ich noch nicht. Mal sehen. Ich lasse das ganz locker auf mich zukommen.

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Der Wald, das Auto, die Axt

Die Anreise

„Wenn du glaubst, es geht nicht mehr weiter – weiterfahren. Zu deiner linken kommt irgendwann ein kleiner Friedhof, dann nach 500 Metern eine Pferdekoppel. Dann sind es noch rund 800 Meter.“

Ich gebe die Adresse bei Google Maps ein und tatsächlich zeigt mir die Karte etwas:

„Sehr gut, denke ich. Wenn das Navi das findet, dann finde ICH das auch. Man muss ja nicht immer was von oben sehen.“

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Das heilige Land

Viel echte Erde.

Ich weiß auch nicht. Es gibt diese Texte, die bewirken, dass ich wie ein Gaul auf die Hinterfüße gehe. Die SZ kann sich in dieser Sache für die Auswahl ihrer Kolumnistin Charlotte Roche stolz auf die Schulter schlagen. Alles richtig gemacht in Sachen Traffic aus Gefühlen (oder Clickbaiting wie man so schön sagt). Jeder der Texte hat mich bislang aufgeregt. Mal ein bißchen postiv, mal so brrr und mal mit langsamen Kopfschütteln, aber der „Verlasst die Städte!„-Text bringt meine zarten Gefühle in Wallungen.

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12 von 12 im Mai

Ich mag Instagram ja sehr gerne, weil man freiwillige Einblicke in das Leben anderer bekommt. Deswegen gefällt mir auch #12von12. Da sehe ich am jeweils 12. eines jeden Monats, was andere meiner Timeline so machen. Deren Alltag.

#1 Ich habe bis 8 Uhr geschlafen. ACHT UHR! Ich glaube, das letzte Mal war das 1995 kurz nach dem Abi oder so. Weil die Kinder nicht da sind, tue ich, was die Kinder niemals dürften: Noch vor dem Frühstück fernsehen. Finale bei „The Alienist„. Fällt unter „ganz nett – hätte aber weniger blutig sein können“. Die Serie endet mit dem Satz:“Wir stehen an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. Wer weiß, was alles noch kommen wird. Vielleicht sogar das Wahlrecht für Frauen.“

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DSGVO? Da gibt’s doch was von Ra… äh ein WordPress Plugin

Auf der Blogfamilia hat Maret Buddenbohm gesagt, man soll über das bloggen, was man gerne bei anderen lesen würde. Sie hätte tagelang ein geeignetes Einsteigerhandy für Sohn I gesucht. Hätte man das Ergebnis der Recherche verbloggt, wären hunderte von Eltern glücklich, weil sie sich die Arbeit nicht ein zweites, drittes und hundertes Mal im stillen Kämmerlein machen müssten.

Ich zum Beispiel würde ich gerne was über die Umsetzung der DSGVO lesen, wenn man ein WordPress-Blog hat und zufällig bei all-inkl.com hostet. Leider hat den Artikel noch niemand geschrieben. Dann muss ich das wohl machen. Deswegen hier der Schrillionste Artikel zum Thema DSGVO und Bloggen.

DSGVO macht Gefühle
Das bin ich, wie ich mich mit der DSGVO beschäftige. Abend für Abend – obwohl ich lieber Netflix-Serien schauen möchte.

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