Karrierefalle Vollzeitpartner

Bei Sophie Lüttich im Networking-Mom-Blog, habe ich den Artikel „Teilzeit-Mutter: Auch wenn man alles richtig macht, ist es nicht gut.“ gelesen. In dem Artikel berichtet eine top-ausgebildete Frau, die sich nach dem Studium hart eine Karriere erarbeitet hat, dass sie diese zu den Akten legen konnte, weil sie Kinder bekommen hat und sich deswegen für eine Teilzeittätigkeit entschieden hat.

Sie schreibt: „Als ich aus der Elternzeit zurückkam, sagte ich zu meinen Arbeitgeber: ich komme mit x Stunden, ich arbeite davon y Stunden im Home Office und an den folgenden Tagen wären die Präsenztage ideal. Mein Arbeitgeber hat gesagt: Das ist in Ordnung. Ein Traum! […] Teilzeit muss also die Lösung sein, oder nicht? Für Kinder ja. Für die Arbeit nein. In Teilzeit bleibt Vieles auf der Strecke für die Arbeitskraft: zB die rasche Einarbeitung in ein neues (Denk-)Gebiet, die Teilnahme an allem, was für die Einarbeitung und das Dranbleiben sinnvoll wäre (Vorträge, Symposien, Fortbildungen). Als Teilzeitkraft bin ich weniger gut aufgestellt. Ich bin am Nachmittag kein Ansprechpartner mehr. Ich kann bestimmte Vorgänge, die auch noch am Nachmittag besprochen werden sollten, weil ein Durchlauf wegen Terminierungen sinnvoll ist, nicht bearbeiten und hänge an den weniger wichtigen Dingen, die inhaltlich natürlich auch kaum interessant sind.

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Das E in EDEKA steht für ekelhaft

Quelle: GIPHY

Zum Muttertag produziert Edeka einen Werbespot mit Jung von Matt, der mit dem denkwürdigen Satz: „Danke Mama, dass Du nicht Papa bist.“ endet.

Davor eine Serie absolut entwürdigender Szenen, die nicht nur das übliche Idiot Dad Klischee bedient, sondern Väter in allen Facetten als dumme, tollpatschige, unsensible Vollhonks darstellt. Das Ganze wird mit einer Prise Bodyshaming abgerundet.

Wow. Wow. WOW.

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Kinder und digitale Medien?

Du bist im Rahmen der re:publica auf dasnuf.de gestoßen? Das freut mich. Herzlich Willkommen. Hier eine kleine Auswahl an Artikeln zum Thema, alle zusammengefasst unter Medienmomente.

Eine Auswahl an Artikeln zum Thema

Ihr wollt lieber zuhören?

Ich halte auch Vorträge und gebe Workshops zum Thema „Kinder und digitale Medien„. Kontaktiert mich gerne bei Interesse, z.B. per Mail dienuf@posteo.de.

Folgt mir auf  Twitter Facebook oder Instagram. Ich müsste außerdem auch dringend wieder mal einen Preis verliehen bekommen, weil ich brauche einen Anlass mir ein Maxikleid zu kaufen.

Der „Kinder und Medien“-Podcast zur #rp19-Session

Bei „Mit Kindern Leben“ haben wir eine Sondersendung zum Thema „Kinder und Medien“ aufgenommen. Der Podcast ist Teil unserer Session „Elternsprechstunde – Hilfe, mein Kind will an den Computer!„, die am 6.5. um 16.15 auf der re:learn Stage stattfindet.

Wir – das sind Caspar Clemens Mierau, Katja Seide und ich. Die Session wird moderiert von Marcus Richter . Beschäftigt haben wir uns mit folgenden Fragen:

  • Können digitale Medien süchtig machen?
  • Wie sehen (sinnvolle) Regelungen in Sachen Mediennutzung aus?
  • Was machen, wenn die Kinder unzufrieden und/oder unruhig werden, weil sie viel Zeit mit digitalen Medien verbringen?
  • Was ändert sich, wenn man mehrere Kinder hat?
  • Wie kann man Selbstregulierung fördern?
  • Ballerspiele ja oder nein?

Mehr dann live auf der re:publica!

Die Session und der Podcast sind im Rahmen meiner Kooperation mit SCHAU HIN! entstanden.

Mit dem Mai kommt die Freiheit

Ich bin super aufgeregt, denn ab Mai habe ich ein Sabbatical, in dem ich endlich die Zeit haben werde, mein Buch über Kinder und digitale Medien zu schreiben. Ich werde aufbauend auf meiner „Let’s talk„-Serie etwas schreiben, das in erster Linie lebensnah sein soll. Ein Anti-Spitzer-Buch, das Eltern unterstützt und befähigt und nicht ohnmächtig vor Angst macht. Ich freue mich total drauf, wenngleich ich mich ein bisschen verrückt finde, denn der Zeitplan ist ambitioniert.

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Netzfest is coming!

Quelle: https://re-publica.com/de/page/netzfest-2019

Und damit eine Neuauflage meines Austauschformats „Endgegner Computerspiel„.

Letztes Jahr gab es für „Endgegner Computerspiel“ auf der re:pubica viel mehr Interessenten als ich Plätze hatte. Deswegen und auch aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmenden biete ich wieder gemeinsam mit SCHAU HIN – diesmal allerdings zum Netzfest (welches das Wochenende vor der re:publica stattfindet) nochmal einen Austausch zwischen  computerspieleaffinen Eltern und für die eher skeptischen Eltern an.

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