Hä?

Annetts Eltern hießen nicht wie die anderen Eltern Frau und Herr Behrendt sondern Klaus und Gerti. Das fand ich als Kind sehr verwirrend. Die Familie Behrendt war ohnehin sehr verwirrend. Sie packten ihrem Kind Möhrensticks und Selleriestangen in die Brotbox, während alle anderen Kinder ordnungsgemäß Graubrot mit Marmelade hatten. Eines nachmittags fragte mich Annett, ob ich mit zu ihr spielen kommen möchte und da lernte ich ihre Eltern kennen, die ich brav siezte. Die Mutter lachte und sagte: „Du kannst gerne Gerti sagen und das da ist der Klaus, Annetts Stiefvater.“

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Killerspiele

(c) https://deusex.square-enix-games.com

Im letzten Beitrag „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluß!“ habe ich darüber berichtet, dass ich gerne auf Elternabende gehe, um zu hören, was Eltern in Sachen Medienkompetenz bewegt. Nach der Frage zu Mediennutzungszeiten, geht es meistens um „Killerspiele“.

Mir wurde erst neulich gesagt, man solle Killerspiele nicht sagen, korrekt sei der Begriff „Ego-Shooter“ [1]. Ich finde das Wort „Killerspiele“ niedlich. Ich muss da nämlich immer an Kind 1.0 denken, das mich als ungefähr vierjähriges Kind mal sehr interessiert fragte, wer da eigentlich gekillert würde?

Deswegen schwingt bei mir im Wort Killerspiele immer eine lustige Erinnerung an ein Kind mit, das sich für Kitzelspiele interessiert.

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Dreißig Minuten, dann ist aber Schluß!

MedienzeitWeil mich interessiert, was andere Eltern in Sachen Medienkompetenz interessiert, gehe ich gerne zu Infoveranstaltungen und schreibe mir auf, welche Fragen gestellt werden. Müsste ich Geld auf eine Frage setzen, um meine Altersvorsorge relevant zu vergrößern, wüsste ich auf welche Frage ich setzen muss – denn – sie kommt garantiert immer:

„Wie lange soll mein Kind <digitale Medien> nutzen?“ Dabei ist völlig unterschiedlich, was mit digitalen Medien gemeint ist. Von Computer spielen über chatten bis hin zu YouTube schauen ist alles dabei.

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[Werbung] Vorstellung littleBits „Inventor Kit“

Technik verstehen lernen

Die Fledermaus hat vorne einen Abstandsmesser, der über den Lautsprecher hinten laute Töne generiert, wenn man einem Gegenstand zu nahe kommt.

„Kinder verbringen täglich mehr als 11 Stunden mit elektronischen Geräten, aber die meisten von ihnen wissen nicht, wie sie funktionieren oder aus welchen Komponenten sie bestehen. Um Kinder auf die Zukunft vorzubereiten, befähigen wir sie, nicht nur Konsumenten zu sein, sondern als Schöpfer und Erfinder selbst zur Tat zu schreiten.“

Das ist ein Zitat aus der Beschreibung der littleBit App.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Welche Tools sind sinnvoll?

Großraumbüro
Im Büro arbeiten alle hoch konzentriert. Im Homeoffice dagegegen…
Das ist die Zusammenfassung meines Vortrags im Rahmen der Veranstaltung „Die digitale Familie – Traum aller Arbeitgeber?“ der Tagung der Digitalen Elternhelfer am 29.11.2018

Ich hatte schon immer eine hohe Technikaffinität und glaube, dass Technik bzw. entsprechende Tools oder Software viele Probleme lösen können. So z.B. den enormen Organisationsaufwand, den man als Familie hat – v.a. wenn beide Elternteile Vollzeit berufstätig sind.

Tools zur Organisation von IT-Projekten

Als IT-Projektleiterin habe ich zur Organisation meiner Projekte mit Issue-Trackern gearbeitet. Man definiert zur Erreichung eines großen Zieles einzelne Aufgabenpakete („Issues“), die man detailliert beschreibt. Es wird hinterlegt, wer das Issue bearbeitet. Es werden Aufwände geschätzt und in das Issue geschrieben und es gibt die Möglichkeit Prioritäten (von „nice to have“ bis „Blocker“ z.B.) und Abhängigkeiten („Issue A kann erst erledigt werden, wenn Issue B abgearbeitet ist“) zu definieren.

Anschließend werden die Issues dazu benutzt, um die tatsächliche Arbeitszeit zur Erledigung des Issues zu erfassen. Außerdem wird der Arbeitsstand dokumentiert – entweder im Issue oder an anderer Stelle, z.B. in einem Wiki.

So könnte ein Issue aussehen

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Tag 4 – das Ende (mit Lesungsverlosung am Ende)

Digital Detox (das weiße Ding ist ein Ebook!)

Hatte ich schon erwähnt, dass ich wach bin? Vielleicht eine Sonderleistung des Hotels? Sie mischen ein wenig Ecstasy ins Essen, so dass man nicht schlafen muss und dafür all die Annehmlichkeiten des Lebens einer russischen Oligarchin in vollen Zügen genießen kann.

Nachts schaue ich Deadpool II und finde den Film großartig unterhaltsam. Ich möchte ab jetzt Domino bei den X-Force sein. Um vier Uhr schlafe ich kurz ein, um sechs Uhr bin ich wieder wach und frisch wie der Frühling. Dieses Wachsein ist der Hammer. Ich ziehe mich an und helfe den Bauarbeitern ein bisschen beim Renovieren. Heute werden die Oberlichter über den Zimmerbrunnen erneuert.

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Tag 3 – was bestellt ist, wird auch genommen

Symbolbild Energie unterwöchig

Ich bin immer noch wach. In der Zwischenzeit habe ich allerdings noch „QualityLand“ gelesen. Da steht, dass Roboter alles können, nur nicht Kaffeetassen von A nach B transportieren ohne alles zu verschlabbern. Der ultimative „Ich bin kein Roboter“-Test in der analogen Welt. Auf Websites tut es mir immer ein bisschen weh, wenn ich die Checkbox bei „Ich bin kein Roboter“ anklicken soll, um z.B. etwas runterzuladen. In der Fleischwelt laufe ich jetzt permanent mit einer randvollen Kaffeetasse herum und verkleckere Kaffee.

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Tag 2 – Bagger und Presslufthammer

Symbolbild Sonnenaufgang. Um 4 Uhr habe ich immer die allerbeste Laune.

Ich kann einfach nicht ausschlafen. Ich weiß nicht wie man das macht. Mein ganzes Leben schon. Ich hab eigentlich nur Kinder bekommen, damit ich einen Grund habe, zu unchristlichen Zeiten aufstehen zu können. Beliebt macht man sich mit diesem Biorhythmus nicht. Ich habe also immer gut zugehört, wenn andere über das frühe Aufstehen klagen und habe mir beigebracht es perfekt zu reproduzieren: „Oh. Sechs Uhr erst. [Ich bin schon seit 5 Uhr wach] Ich bin ja noch so müüüüde [Um 17 Uhr bin ich müde, aber um 6 Uhr bin ich pumpelfit]. Ach könnte ich bloß noch ein Stündchen schlafen! [Schrecklich wäre das!]“.

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