SCHLÜÜBEDÜSCHAAAATZ!

Laura Müller schenkt Michael Wendler einen Pickup-Truck und das Internet dreht durch.

Meine Timeline jedenfalls. Wobei ich z.B. nicht mal wusste wer die beiden sind*. Der Name Wendler fiel lediglich ab und an im Zusammenhang des Klischees, dass sich bestimmte Männer irgendwann Frauen „zulegen“, die sehr knapp dem Teenagarealter entkommen sind. Kennt man ja. Ein Ü40-Mann kommt in die Midlefcrisis, färbt sich die ergrauten Haare einige Nuancen zu dunkel, so dass es offensichtlich ist, dass sie gefärbt sind, trennt sich von der Frau, die jahrelang zurückgesteckt hat, damit der Mann Karriere machen kann und wird durch ein knapp 20jähriges Model ersetzt. Der Mann sagt: „Es ist nicht der Körper, zu dem ich mich hingezogen fühle. Wir können einfach so gut miteinander reden.“

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Dieses Jahr lerne ich ein paar Städte in Deutschland kennen

Letztes Jahr war ich fleißig und habe zwei Bücher geschrieben (Nicht, dass ihr denkt, ich mache nur Podcasts!). Deswegen bin ich jetzt fast jeden Monat ein bis zweimal irgendwo in Deutschland und lese, diskutiere und trage vor.

Kommende Termine:

  • Berlin, Väter Summit am 31. Januar zum Thema „Mental Load – wenn plötzlich alles zu viel wird
  • Leipzig, Blogfamiliär am 18. Februar zum Thema „Über die Utopie von Medienzeitbegrenzungen
  • Bonn, Equal Care Day am 29. Februar zum Thema „Mental Load und Self Care
  • München, am 5. März Veranstaltungsreihe Enter der Stadtbibliothek, Fishbowldiskussion „Kids im digitalen Paralleluniversum
  • Leipzig, am 14. März LVZ Autorenarena auf der Buchmesse
  • Berlin, 2. April Buchpremiere „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ (Details gebe ich noch bekannt)
  • Stuttgart, am 10. Mai im Merlin Kulturzentrum LesungDreißig Minuten, dann ist aber Schluss!
  • Münster, am 10. Juni im Jugendinformations- und Bildungszentrum zur Frage „Helfen Medienzeitbegrenzungen?

Im 2. Halbjahr komme ich u.a. nach Bingen, Basel, Schwäbisch Gmünd, Hamburg.

Fernab

Quelle: GIPHY Studio 10

Zitternd sitze ich in der Ferienwohnung. Ich bin hier, weil ich Zeit zum Arbeiten brauchte. Zuhause war davon nie genug da. Immer gibt es was zu tun. Kurz die Geschirrspülmaschine einräumen, einkaufen, ach die Wäsche! Waschen, aufhängen, abhängen, oh, Wintersachen in den Schrank räumen etc. Also bin ich zum Arbeiten weggefahren. Das ist super. Wirklich. Ich arbeite so gerne, wenn ich an Sachen arbeiten kann, die mich interessieren. Am liebsten 12 Stunden und weil ich vor zwei Monaten Netflix abbestellt habe, gerne auch noch nach dem Abendessen weitere vier Stunden.

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Mit Kindern leben – Fails

Was wäre das Elternsein ohne (kleine) Totalausfälle? Caspar und ich haben uns in den Jahren als Eltern auch schon den ein oder anderen Aussetzer geleistet. Ihr auch? Dann lasst uns die gerne wissen.

(Klick das Bild um zur Podcastfolge zu gelangen)

Erst die Digitalisierung, dann die Moral

Quelle: geralt@pixabay/So ein bisschen Kapitalismus hat noch keinem geschadet!

Mit Marcus Richter habe ich mich in Folge 1 des Podcasts „Nur 30 Minuten, dann ist aber Schluss„, die am 27.12. ausgestrahlt wird, über den Begriff Digital Natives unterhalten. Grundsätzlich ist erstmal eine Generation gemeint, die von Kindheit an mit Informationstechnologien und dem Internet aufgewachsen ist und eine Welt ohne digitale Medien nicht kennt. Der Gegensatz dazu ist der Digital Immigrant. (Gabler Wirtschaftslexikon).

Allerdings verschiebt sich diese Generation ständig nach vorne. Als 2007 die erste re:publica stattfand, wurden hier auch die Digital Natives begrüßt. Gemeint waren Menschen, die Anfang der 1970er geboren wurden. Pioniere insofern als dass sie schon seit Mitte der 1990er das Internet zu ihrem Zweitlebensraum gemacht hatten. Damals war das mit Kosten und Mühen verbunden. Ich erinnere mich gut an die Zeiten, in denen ich erst ab 22 Uhr mit meinem 56k-Modem online ging. Unvergessen der Sound:

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Elternzeit für Männer – unfinanzierbar

Weil ich mich gerade sehr intensiv mit der fairen Verteilung von Care-Arbeit beschäftige und u.a. der Frage nachgehe, woher die Schieflage in der Verteilung nach Geschlechtern geht, habe ich gestern etwas getwittert, das viele anmaßend, arrogant und überheblich fanden:

Und ja, da war ich sehr unpräzise. Ich versuche es mal einzuschränken [0]. Ich spreche von Paaren, bei denen beide angestellt arbeiten und einer von beiden mindestens so viel verdient hat, dass er/sie die Höchstgrenze des Elterngeldes, die bei 1.800 Euro netto liegt, erreicht.

Oder nein, ich rechne mal anders:

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Der Schulhof als Nukleus für neue Trends

Quelle: gfycat.com

Auf dem Gamescom Congress 2019 am 21.08.2019 habe ich einen Vortrag gehalten, in dem ich erkläre wie Fortnite: Battle Royale sich vor allem über die  stoffliche Welt verbreiten konnte: „Games erklärt: Der Schulhof als Nukleus für neue Trends am Beispiel der Fortnite-Tänze“ 

Eine Zusammenfassung könnt ihr bei Spiegel ONLINE lesen.

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