DIE Männer™ und der EqualCareDay

Damit Artikel geklickt werden, brauchen sie Bilder. Das hier ist ein Bild eines Babylamas, das sehr flauschig ist.

Gestern, am 29. Februar, dem Tag, den es nur alle vier Jahre gibt – dem unsichtbaren Tag also – war EqualCareDay. Ein Aktionstag , der auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam macht.

Ich war in Bonn mit dabei und habe viel Wissen mitgenommen und viele konstruktive Gespräche geführt. Der Input von Frau Prof. Dr. Meier-Gräwe war dabei für mich am eindrücklichsten, denn mir wurde klar: Der Misstand im Care-Bereich ist schon viele Jahre (wenn nicht sogar Jahrzehnte!) bekannt und eigentlich ist der Zeitpunkt an dem man geduldig lächelnd auf die Missstände aufmerksam macht, lange verstrichen.

„In Paarhaushalten mit Kindern leisten Frauen 83% mehr an unbezahlter Arbeit.“[1]

„Frauen tragen mit mindestens einem Kind tragen zum Haushaltseinkommen durch eigene Erwerbsarbeit nur 22,6% bei.“[2]

„Nur 10% aller Frauen zwischen 30-50 verdienen monatlich mehr als 2.000 netto.“[3]

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Mit Kindern leben – Hausaufgaben

Mir gehen Hausaufgaben gehörig auf die Nerven, weil es mitnichten um das Vertiefen von Unterrichtsstoff geht. Oft werden Hausaufgaben missbraucht, um Unterrichtsstoff, der nicht mehr in die Schulzeit gepasst hat, nachzuarbeiten. Und wenn das so ist, dann ist das sogar sozial ungerecht. Denn was, wenn die Eltern nicht helfen können? Weil sie die Inhalte selbst nicht verstehen und vermitteln können oder schlicht weil sie zeitlich nicht verfügbar sind? Hausaufgaben sind für mich ein schönes Symbol dafür wie kaputt das 0815 Schulsystem ist. Darüber unterhalten Caspar und ich uns in der neuen Folge MKL.

(Klick das Bild um zur Podcastfolge zu gelangen)

nur30min Folgen 4 bis 8

Ein bisschen schäme ich mich natürlich das selbst zu sagen, aber wirklich, ich finde unseren #nur30min Podcast richtig, richtig gut. Das geht aber wohl nicht nur mir so, denn wir haben unglaublich viel positives Feedback von Hörer*innen bekommen und unsere Durchhörraten sind phänomenal gut*!

68 Bewertungen auf iTunes, Durchschnitt 5,0

Wir haben aber auch mitbekommen, dass einmal die Woche zu viel ist, um im Alltag mit Kindern hinterherzukommen. Das kommt uns sehr entgegen, denn für uns ist es auch ein ziemlich straffes Programm. Pro Folge investieren wir nämlich 12 bis 16 Stunden.

Bislang sind erschienen:

In Planung sind noch:

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Friendly fire

Am 31.01.2020 fand in Berlin der 2. Väter-Summit statt. Ich war dort, um gemeinsam mit Marco Krahl von Men’s Health Dad den Thementisch „Mental Load“ zu betreuen.

Noch am selben Tag fand ich vermehrt – teilweise harte – Kritik zum Hashtag #vätersummit in meiner Twitter-Timeline. Mir wurde u.a. zu verstehen gegeben, ich hätte mich als Quotenfrau instrumentalisieren lassen. U.a. ausgelöst durch Bilder wie dieses hier:

Deswegen versuche ich in diesem Artikel mal meine Gedanken zu sammeln. Über Twitter geht das aufgrund der Zeichenbegrenzung nur schwer und überhaupt ist die Kommunikationskultur auf Twitter ja sehr auf Eskalation ausgelegt, was einen konstruktiven Austausch schwer macht.

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SCHLÜÜBEDÜSCHAAAATZ!

Laura Müller schenkt Michael Wendler einen Pickup-Truck und das Internet dreht durch.

Meine Timeline jedenfalls. Wobei ich z.B. nicht mal wusste wer die beiden sind*. Der Name Wendler fiel lediglich ab und an im Zusammenhang des Klischees, dass sich bestimmte Männer irgendwann Frauen „zulegen“, die sehr knapp dem Teenagarealter entkommen sind. Kennt man ja. Ein Ü40-Mann kommt in die Midlefcrisis, färbt sich die ergrauten Haare einige Nuancen zu dunkel, so dass es offensichtlich ist, dass sie gefärbt sind, trennt sich von der Frau, die jahrelang zurückgesteckt hat, damit der Mann Karriere machen kann und wird durch ein knapp 20jähriges Model ersetzt. Der Mann sagt: „Es ist nicht der Körper, zu dem ich mich hingezogen fühle. Wir können einfach so gut miteinander reden.“

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Dieses Jahr lerne ich ein paar Städte in Deutschland kennen

Letztes Jahr war ich fleißig und habe zwei Bücher geschrieben (Nicht, dass ihr denkt, ich mache nur Podcasts!). Deswegen bin ich jetzt fast jeden Monat ein bis zweimal irgendwo in Deutschland und lese, diskutiere und trage vor.

Kommende Termine:

  • Berlin, Väter Summit am 31. Januar zum Thema „Mental Load – wenn plötzlich alles zu viel wird
  • Leipzig, Blogfamiliär am 18. Februar zum Thema „Über die Utopie von Medienzeitbegrenzungen
  • Bonn, Equal Care Day am 29. Februar zum Thema „Mental Load und Self Care
  • München, am 5. März Veranstaltungsreihe Enter der Stadtbibliothek, Fishbowldiskussion „Kids im digitalen Paralleluniversum
  • Leipzig, am 14. März LVZ Autorenarena auf der Buchmesse
  • Berlin, 2. April Buchpremiere „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ (Details gebe ich noch bekannt)
  • Stuttgart, am 10. Mai im Merlin Kulturzentrum LesungDreißig Minuten, dann ist aber Schluss!
  • Münster, am 10. Juni im Jugendinformations- und Bildungszentrum zur Frage „Helfen Medienzeitbegrenzungen?

Im 2. Halbjahr komme ich u.a. nach Bingen, Basel, Schwäbisch Gmünd, Hamburg.

Fernab

Quelle: GIPHY Studio 10

Zitternd sitze ich in der Ferienwohnung. Ich bin hier, weil ich Zeit zum Arbeiten brauchte. Zuhause war davon nie genug da. Immer gibt es was zu tun. Kurz die Geschirrspülmaschine einräumen, einkaufen, ach die Wäsche! Waschen, aufhängen, abhängen, oh, Wintersachen in den Schrank räumen etc. Also bin ich zum Arbeiten weggefahren. Das ist super. Wirklich. Ich arbeite so gerne, wenn ich an Sachen arbeiten kann, die mich interessieren. Am liebsten 12 Stunden und weil ich vor zwei Monaten Netflix abbestellt habe, gerne auch noch nach dem Abendessen weitere vier Stunden.

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