[Werbung] Kinderzuschlag zur finanziellen Entlastung

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden und informiert über den Kinderzuschlag (KiZ).

Am Bloggen liebe ich seit jeher, dass ich Einblick in Lebensrealitäten bekommen kann, zu denen ich in der analogen Welt kaum Schnittstellen habe. Das ist mir deswegen wichtig, weil ich so nicht nur in meinen Maßstäben denke und beurteile. Ich schätze es deswegen sehr, dass ich Frauen wie Christine Finke und Susanne Triepel in meiner Timeline habe, die mir immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass es auch andere Lebenswelten gibt, z.B. die von Alleinerziehenden eben.

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Fernab

Quelle: GIPHY Studio 10

Zitternd sitze ich in der Ferienwohnung. Ich bin hier, weil ich Zeit zum Arbeiten brauchte. Zuhause war davon nie genug da. Immer gibt es was zu tun. Kurz die Geschirrspülmaschine einräumen, einkaufen, ach die Wäsche! Waschen, aufhängen, abhängen, oh, Wintersachen in den Schrank räumen etc. Also bin ich zum Arbeiten weggefahren. Das ist super. Wirklich. Ich arbeite so gerne, wenn ich an Sachen arbeiten kann, die mich interessieren. Am liebsten 12 Stunden und weil ich vor zwei Monaten Netflix abbestellt habe, gerne auch noch nach dem Abendessen weitere vier Stunden.

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[Werbung] Übernachten im 25hours Hotel Hafencity Hamburg

Disclosure: Ich wurde von dem Hotel eingeladen

Hamburg ist von Berlin nur einen Katzensprung entfernt. Gefühlt ist man mit dem Zug so schnell in Hamburg wie in Berlin Spandau. Ich freue mich deswegen immer wenn ich einen Termin in Hamburg habe. So war ich zum Beispiel letzte Woche zusammen mit Oskar Holzberg eingeladen auf der Abendveranstaltung „Work Life Trouble – Zwischen Kind, Karriere & Partnerschaft“ über Mental Load zu sprechen. Das fand ich v.a. deswegen spannend weil einer der beiden Veranstalter das Väternetzwerk war und somit auch mit Männern zu dem Thema zu rechnen war. Meine Erwartungen wurden tatsächlich nicht enttäuscht und es gab ausnahmsweise ein sehr ausgewogenes Geschlechterverhältnis (sonst habe ich den Workshops auf 18 Menschen immer max. zwei Quotenmänner), was der Diskussion sehr gut getan hat. Genau genommen so gut, dass ich erst zwei Stunden nach Veranstaltungsende aufbrach und zwar lange nach dem letzten Zug nach Berlin.

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[Anzeige] Let’s talk – Cyber-Mobbing Teil 2

„Let’s talk“ S04E08 zusammen mit SCHAU HIN!

Im Zentrum meiner Serie „Let’s talk“ stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Im Anschluss kamen Jugendliche selbst zu Wort. In der 4. Staffel ging es um konkrete Erfahrungen, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern sammeln können. Die letzten drei Beiträge in diesem Jahr bieten Orientierung in Themen, die im Zusammenhang mit digitalen Medien und Kindern viel diskutiert werden.

Quelle: Free-Photos@Pixabay

Im letzten Beitrag ging es darum was Cyber-Mobbing ist und wie man präventiv vorgehen kann und haben zumindest grob geklärt was zu tun ist, wenn ein Kind Opfer wird. Was aber, wenn das eigene Kind Täter*in ist? Was, wenn das Kind andere Kinder mobbt?

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Bildet Flauschnetzwerke

Symbolbild Flauschnetzwerk

Hallo und herzlich Willkommen im Empörblog von Patricia Cammarata. Heute möchte ich über das Wort „Petze“ sprechen. Meine Kinder berichteten in der Vergangenheit immer wieder, dass sie so von Erwachsenen genannt wurden. Vornehmlich Erzieherinnen, die keinen Bock hatten Mediator in Schulhofkonfliken zu sein. Das bringt mich auf die Palme. Denn es geht meistens nicht ums Petzen sondern ums Hilfe holen. Sind die Kinder also mit ihrem Latein am Ende, wenden sie sich an eine Stelle, die meiner Auffassung nach u.a. genau dafür bezahlt wird: zu unterstützen und die Kinder langfristig immer kompetenter zu machen Konflikte untereinander zu klären. Nur klappt das eben nicht ab der 1. Klasse und manchmal auch nicht in der 8. Klasse und dann wäre es doch schön, wenn die Kinder Hilfe bekommen. Anstattdessen hören sie nicht selten: „Sei doch keine Petze, klärt das mal alleine.“ Danke für nichts.

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Bitte nur noch 5 Minuten

Das ist die verkürzte Version meines Vortrags „Bitte nur noch 5 Minuten – warum Medienzeitbegrenzungen unseren Kindern die Zukunft rauben“ den ich auf der Tagung des Zentrums für Lehrerinnenbildung zum Motto Zukunft Schule halten wollte. Leider musste der Vortrag ausfallen.

Auf wirklich jedem Elternabend zum Thema ‚Kinder und digitale Medien‘ wird am Ende gefragt: „Wie lange sollte mein Kind etwas im Internet machen dürfen?“ Die Antwort kommt meistens wie aus der Pistole geschossen. Sie lautet: „30 Minuten pro Tag“. Woher diese Zeitangabe kommt und was tatsächlich zu befürchten ist, wenn man diese Empfehlung überschreitet, wird eigentlich nie thematisiert.

Ich bin dieser Frage nachgegangen und habe mir z. B. die Meta-Studie angeschaut, auf der die dieses Jahr im Mai veröffentlichte Empfehlung der WHO [1] basiert, die maximal 60 Minuten ’sedentary screentime‘ pro Tag für Kinder ab 2 für gesund hält. Hier ist wenigstens nachvollziehbar wie die Empfehlung zustande kommt. Nämlich hauptsächlich willkürlich. Denn es zeigt sich, dass es keinen oder einen nur sehr geringen Zusammenhang zwischen der passiven Bildschirmzeit und den befürchteten gesundheitlichen Problemen gibt:

„There was no association between objectively measured sedentary time and adiposity or motor development. […] The overall quality of evidence was rated as very low.“

Auch Wissenschaftler des Oxford Internet Instituts [2] kommen zu dieser Erkenntnis:

„What did we find? Well, mostly nothing! In more than half of the thousands of statistical models we tested, we found nothing more than random statistical noise.“

Andrew Przybylski & Amy Orben

Nur: aus so einer Aussage ergibt sich irgendwie keine reißerische Schlagzeile. Alarmismus hingegen verkauft sich nach wie vor hervorragend und so wird daran festgehalten, dass viel Bildschirmzeit eben viel schadet. Es wird zur elterlichen Erziehungsaufgabe Bildschirmzeit ordentlich zu begrenzen und geht es um Schulen, soll das Internet am besten gleich ganz draußen bleiben.

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Mit Kindern leben – Fails

Was wäre das Elternsein ohne (kleine) Totalausfälle? Caspar und ich haben uns in den Jahren als Eltern auch schon den ein oder anderen Aussetzer geleistet. Ihr auch? Dann lasst uns die gerne wissen.

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