Draußen, das Meer

Einmal im Jahr muss ich ans Meer. Der Zug dorthin ist voll. In einer 4er Sitzkombination sitze ich mit zwei älteren Damen. Ein Mann um die 50 gesellt sich zu uns. Ob da noch frei wäre, fragt er und deutet auf den Platz neben mir. „Na klar“, antworte ich. Woraufhin er sich an mir vorbei drückt. Er hat einen klitzekleinen Koffer, den er sich zwischen seine Beine stellt. Der Koffer ist anscheinend so etwas wie ein Scheinriese. Sieht klein aus, aber nimmt waaaahnsinnig viel Platz weg. Der Mann drückt mich deswegen zur Seite. 2/3 des Platzes gehören jetzt ihm, 1/3 mir. So hab ich mir das nicht vorgestellt. Seine Jacke fällt halb über mich, sein Ellbogen in meiner Seite. Sein linkes Bein drückt auf mein rechtes Bein.

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Mother Gatekeeping erzählt euch jetzt mal was

Wenn das Gate so aussieht, einfach mal klopfen.

Hallo, mein Name ist Patricia und ich rege mich gerne im Internet auf. Zum Beispiel über Begriffe. In meiner Timeline wird zur Zeit viel über Mental Load diskutiert. Immer wenn es um Themen geht, die die faire Verteilung von Familienarbeit thematisieren, tun sich Nebenschlachten auf. Da erklären die vollzeitarbeitenden Männer, dass sie schließlich eine 40 bis 50 Stunden-Woche haben und deswegen von allen Hausarbeiten entbunden sind und als nächstes kommt die Welle der Männer, die ja so gerne wollten aber nicht dürfen. Der Fachbegriff dafür ist Maternal Gatekeeping. Frauen würden den Vätern systematisch den Zugang zum Kind verweigern und noch weiter gefasst: Sie würden sich in Sachen Kinder und Haushalt nicht reinreden lassen. Denn oh weh!, die ganzen Mütter sind ja immer so ach! verspannt. Die Väter hingegen, die seien ja immer so easypeasy locker und wenn es nach denen ginge, dann gäbe es den ganzen Stress nicht. Der ist nämlich im wesentlich von den verkniffenen Müttern selbstgemacht.

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Mit Kindern leben – Freizeitaktivitäten

Caspar und ich sprechen darüber was man den Kindern freizeitmäßig bieten kann und vielleicht muss. Alles nicht so einfach, denn Zeit und Geld spielen eine große Rolle und dann natürlich die stetige Angst, dass man den Kindern irgendetwas verwehrt, was für ihre Zukunft aber wichtig wäre. Wie ist das bei euch so?

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Elternzeit für Männer – unfinanzierbar

Weil ich mich gerade sehr intensiv mit der fairen Verteilung von Care-Arbeit beschäftige und u.a. der Frage nachgehe, woher die Schieflage in der Verteilung nach Geschlechtern geht, habe ich gestern etwas getwittert, das viele anmaßend, arrogant und überheblich fanden:

Und ja, da war ich sehr unpräzise. Ich versuche es mal einzuschränken [0]. Ich spreche von Paaren, bei denen beide angestellt arbeiten und einer von beiden mindestens so viel verdient hat, dass er/sie die Höchstgrenze des Elterngeldes, die bei 1.800 Euro netto liegt, erreicht.

Oder nein, ich rechne mal anders:

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[Rezension] Die Schule der magischen Tiere

Disclosure: Wir haben „Die Schule der magischen Tiere“ kostenlos als Rezensionsexemplar bekommen.


Willkommen – ich weiß nicht wie ich das hier nennen soll! Ich wollte mich mal wieder melden mit einer Nachricht! Es gibt eine neuen Teil voooon „Die Schule der magischen Tiere – Endlich Ferien 4: Helene und Karajan (4)“ (Amazon Werbelink).

Mein Gehirn schreit innerlich „Yes! Brudaaaaa, wieder was zu lesen geiiil!!!!“ Oh, äh warte mal, ich lese ja so etwas in 3 Stunden durch. Ich glaube, ich bin buchsüchtig. Wenn ein Buch so kurz ist (256 Seiten), dann brauche ich noch eins und noch eins und dann muss ich die Dosis erhöhen und dann reicht das Taschengeld nicht und in der Bibliothek sind die neuen Sachen immer ausgeliehen und vorbestellen kostet Geld (Buh!). Deswegen: Dankiii Carlsen!

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[Rezension] Die Legende von Greg

Disclosure: Wir haben „Die Legende von Greg“ kostenlos als Rezensionsexemplar bekommen.

Diesmal geht es um einen etwas kleinen, verfressenen Jungen, der eigentlich auf eine ganz normale Schule geht… Doch auf einmal eskaliert sein Leben. Er findet heraus, dass er ein Zwerg ist, und dass sein bester Freund ein Elf ist. Einziges Problem: Elfen und Zwerge sind seit Jahrtausenden zerstritten und dann wird auch noch sein Vater entführt und zwar von DEN ELFEN. Wie kann einem an einem verdammten Tag so viel Unglück passieren?

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[Anzeige] Let’s talk – Tipps zum Thema Klassenchat

„Let’s talk“ S04E06 zusammen mit SCHAU HIN!

Im Zentrum meiner Serie „Let’s talk“ stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Im Anschluss kamen Jugendliche selbst zu Wort. In der 4. Staffel ging es um konkrete Erfahrungen, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern sammeln können. Die letzten drei Beiträge in diesem Jahr bieten Orientierung in Themen, die im Zusammenhang mit digitalen Medien und Kindern viel diskutiert werden.

Quelle: Pettycon@Pixabay

Ein gern diskutiertes Thema unter Eltern ist das Thema Klassenchat. Meistens wird einfach einer eingerichtet und hinterher ist das Gejammer groß. Wie es da abginge! Die Kommunikationskultur ließe zu wünschen übrig! Und überhaupt! Was da alles verschickt wird!

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