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Liebe Freunde im Osten Berlins. Da ich am Wochenende in Dänemark bin, suche ich jemanden, der am Samstag eine Wohnung für mich anschauen gehen kann. Freiwillige, die terminlich noch nicht verplant sind?
Ich stelle eine Digicam und eine zehnseitige Checkliste zur Verfügung. Bei vollendeter Mission winkt eine Bestechung Belohnung mit Sushi oder anderen Leckerein.

Ahja und wenn das mit der Wohnung nicht klappt, dann platzt die Hochzeit und die 27 Bambini können auch nicht geboren werden!

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Die einzelnen Verkehrsteilnehmer sind untereinander Feinde. Das betrifft sowohl die der gleichen Kategorie als auch jene unterschiedlicher Gruppen. Besonders auf dem Land benötigen in erster Linie männliche Autofahrer dringend psychologische Hilfe. Alternativ wäre ich gerne zwei Meter groß und 120 Kilogramm schwer.
Z.B. kann ich es gar nicht leiden, wenn ich das dritte Auto in einer Schlange vor einem Stopschild bin und mein Hintermann mich anhupt und dann so nahe auffährt, dass er mehrere Male an meine Stoßstange stößt. Im Geiste sehe ich dann eine Szene, in der das Ding aus dem Auto steigt, felsig grollt und mit der Faust auf die Motorhaube des Hintermannes haut, dass das Blech nur so spritzt.
Ähnlich geht es mir als Fahrradfahrer. Ich bin nun wirklich der bravste Fahrradfahrer in Berlin. Ich mache alles gemäß der Straßenverkehrsordnung! Ich fahre sogar Kopfsteinpflaster und lasse meinen Körper dabei so durchschütteln, wie es nur die seltsamen bandbetriebenen Fitnessgeräte der 60er Jahre vermögen, die versprechen, den Körper durch Schütteln zu straffen. Am Gehweg schiebe ich und an Fahrradwegen fahre ich umsichtig, langsam und erwecke die Aufmerksamkeit der Fußgänger durch klingeln, falls ihnen meine Anwesenheit entgangen sein sollte.
Deswegen wünsche ich mir von Herzen, dass Fußgänger nicht einfach mich ignorierend Straßen kreuzen, auf Fahrradwegen in Spontanstasis verfallen oder Hunde mit zwanzig Meter Ausziehleine spazieren führen.

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Was hat es mit dem Satz „Auf Englisch ist das viel lustiger“ auf sich? Man sieht sich einen Film an und rühmt sich ihn a) auf Englisch gesehen zu haben (ohooo!), ihn b) verstanden zu haben (ohaaa!) und c) sogar jeden Wortwitz mitbekommen zu haben (Applaus!).
Natürlich sage auch ich das standardmäßig, wenn ich im Kino war…
– Hallo Nuf, wie war der Film?
– Der Film war sehr gut, auf Englisch ist er natürlich viel besser.
Lebten wir in einem der zahlreichen Länder, in denen es lediglich zwei staatliche Filmsynchronisierer gibt – einen Herren für ALLE männlichen Rollen und eine Dame für ALLE weiblichen Darsteller – wäre es tatsächlich ein deutlicher Unterschied zwischen Original und Übersetzung. Doch so?
Ich nehme an, bei dem Satz „Auf Englisch ist das viel lustiger“ handelt es sich um einen ähnlichen Wortreflex wie auf die Frage:
– Und? Wie war Dein Urlaub?
– Ja schön, aber leider zu kurz.
Man kann sich nicht dagegen wehren. Der Mund spricht schon, während man noch denkt, was man eigentlich antworten will. Es verlangt unmenschliche Willenskraft und Charakterstärke nicht auf diese Art zu antworten. Probieren Sie es, versuchen sie auf „Mahlzeit!“ mit „Hallo!“ zu antworten und berichten Sie mir Ihre Erfahrungen.

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Während der dreitägigen Fortbildung war es vor allem der Fitnessraum, der mir Abwechslung verschaffte.
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Erfrischend ebenfalls die Lieder, die beim morgendlichen Frühstück im Hintergrund gespeilt wurden. Der Text drehte sich entweder um dicke Gesäße und wie man sie mittels Diät verkleinere oder gab wunderbare Tipps im Umgang mit Erektionsstörungen.
Nicht wirklich was man um 06.30 Uhr hören möchte.

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Ergänzungen zum Thema Abitur.
Zu unserem Abitur hatte sich irgendwer die Mühe gemacht einen Abi-Film zusammenzustellen. Zehn Jahre später gab es zwei ganze DVDs mit unveröffentlichtem Filmmaterial. Ich sichtete die 400 Minuten Filmmaterial geduldig, um festzustellen, dass ich wirklich und wahrhaftig so unbeliebt war, dass ich genau vier Mal zu je fünf Sekunden auftauche. Das soll mir mal jemand nachmachen!
Ich war die mit den langen Haaren,
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dem Abikleid aus dem Kostümfundus,
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und das Hinterteil eines Pferdes bei der Abgabe der Facharbeit.
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Alle machen es, ich mache mit. Antworten auf meine Suchanfragen

1. Versuche mit Wasse (Hits immerhin 4 Stück!)
Lieber hessischer Leser. Auf meiner Seite kannst Du zu Deinem Anliegen nichts finden, denn Wasse wird mit „ä“ am Ende geschrieben.

2. Anrheinerstaaten (Hits immerhin 7!)
Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt mal Köln und Düsseldorf nennen.

3. Wer gibt mir Tipps zu Markise
Im Zweifelsfall immer Wikipedia.

4. Männer Schamhaare
Kommt leider oft vor. Kann man nachts aber heimlich abrasieren oder, so wie mir als Rachemethode empfohlen wurde, einfach Enthaarungscreme in das Haarshampoo mischen.

5. Saft Lippen Schwester
Da bitte ich, das Wort „Lippen“ genauer zu definieren. Vermutlich handelt es sich jedoch um das Gegenstück zu der tantrischen Übung mit einem Röhrchen durch Erzeugen eines Vakuums in der Prostata mit Honig versüßte Milch durch den Penis aufzusaugen. Das soll den Spermageschmack deutlich verbessern. Mit Saft funktioniert das natürlich auch.

6. Blutspenden Slogans
Vielleicht … „Blutleer aber Gefühlvoll“ oder dieses Bild.

7. Psychologie icht fotografieren lassen
Dieses „icht“ beschäftigt mich schon länger. Leider habe ich hieraus, trotz meines Psychologie-Diploms keine Antwort. Ich bitte an dieser Stelle die Leserschaft um Hilfe.

8. Trend Tanga Jugend
Ja, ja. Traurige Geschichte. Zumal die Jugend von heute nicht mit den magersüchtigen Topmodels groß geworden ist. Da muss man schon die ein oder andere Fettwulst wegstecken (im wahrsten Sinne des Wortes).

9. Meine Frau in Unterwäsche
Vielleicht einfach mal beim Umziehen zuschauen? Ist bestimmt nicht so schlimm, wie Sie befürchten.

10. Flip Flops gesund
Leider ganz und gar nicht.

11. Le Sein
Vermutlich ein Fluß in Frankreich.