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Hier meine Antwort:
Ich erinnere mich an meine Jugend, in der ich regelmäßige MAD-Leserin war. Die MAD hat mir viele Tipps für mein nun erfülltes Leben gegeben. Eine Reihe von Ratschlägen beschäftigte sich mit dem beliebten Thema Hilfe, ich bin zu fett.
Ich gebe gerne die Tipps weiter, an die ich mich erinnern kann.
1. Kaufe Dir alle Klamotten (auch die Jeans) mindestens zwei Konfektionsgrößen zu groß. Sie werden an Deinem Leib schlackern und man wird Dich sogar fragen, ob Du abgenommen hast.
2. Fettsein ist eine Frage der Relation. Halte Dich nur in Umgebungen auf, in denen alle anderen mindestens zehn Kilo schwerer als Du sind.
3. Quetsch Dich einfach trotzdem in die Jeans. Selbst wenn oben der Hüftspeck rausquillt und die Wachstumsstreifen blau anlaufen: Männer schauen gar nicht auf den Körper. Sie interessieren sich nur für Deinen Charakter und bestenfalls für Oberflächlichkeiten wie Dein Gesicht.
Ganz ehrlich! Versprochen!

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Es gibt bereits einen herausragenden Blog mit Filmkritiken. In der Regel wäre ich viel zu faul zu jedem Film, den ich gesehen habe, etwas zu schreiben. Nur habe ich just gestern einen Film gesehen, der unbedingt festgehalten werden muss. Der Titel des Films lautet „Birth“. Bei Birth handelt es sich um den handlungsärmsten Film dieses Jahrzehnts – wenn nicht sogar des noch so jungen Jahrhunderts.
Ein Jogger stirbt und hinterlässt eine junge Frau. Zehn Jahre später taucht ein zehn jähriger Junge bei der Witwe auf und behauptet ihr verstorbener Mann zu sein. Der Junge kennt alle möglichen Details aus dem Lebensumfeld der Frau, kann gemeinsame Bekannte und Verwandte beim Namen nennen und kennt Orte, an denen er noch nie war. Die Frau ist verstört, geht zu einem ehemals befreundeten Ehepaar und erzählt, dass ein zehn jähriger Junge aufgetaucht ist, der behauptet ihr verstorbener Ehemann zu sein und berichtet, dass er alle möglichen Details aus dem Lebensumfeld der Frau kennt, gemeinsame Bekannte und Verwandte beim Namen nennen kann und Orte kennt, an denen er noch nie war, was sie alles sehr verstört.
In der Zwischenzeit sieht man von verschiedenen Schauspielern ein Close-up des Gesichts und kann sie minutenlang bei klassischer Musik dabei beobachten, wie beispielsweise die Unterlippe bebt oder Tränen in den Tränenkanal schießen.
Vom Unterhaltungswert kann man sich den Film als Kondensat der langweiligsten Längen von Aviator in Kombination mit einem Nachtprogramm der öffentlich rechtlichen Dritten Programme vorstellen.
Statt „langweilig“ werde ich in Zukunft das Wort „Birth“ verwenden.

Der Vollständigkeit halber: Sensiblere Menschen als ich, haben eine etwas andere Sicht zu dem Film .

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Sehr schätze ich es, wenn sich Menschen von Nachbartischen in meine privaten Gespräche einmischen und mir gute Tipps für mein Leben geben. V.a. wenn sich die Situation wie folgt darstellt. Ich sitze, nachdem wir uns eine sehr schöne Wohnung angesehen haben, glücklich kaffeeschlürfend in der Karl-Marx-Allee und unterhalte mich mit meinem Freund. Neben mir sitzt eine leicht angedörrte Dame in Leinen und Strick und qualmt mich zu. Als sie hört wie ich zu meinem Freund sage: „Ich liebe diese Straße. Wenn wir mal ein Baby haben, können wir hier mit dem Wagen zwischen den Bäumen Spaziergänge machen.“, dreht sie sich um und sagt: „Entschuldigen sie, wenn ich mich einmische. Sie finden hier die höchste Feinstaubkonzentration in Berlin! Kindern kann man nun wirklich was besseres bieten!“
„Meinen sie beispielsweise rauchfreie Umgebung und hundescheißefreie Gehwege und Spielwiesen?“, frage ich sie freundlich mit Blick auf ihren ponygroßen Hund.
Pikiert brummelt sie weiter etwas über Feinstaub.
„Wissen sie, in Norwegen soll die Feinstaubbelastung auch viel geringer sein…“
Seltsam dass sie dann gar nicht weiter mit mir sprechen wollte.

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Im Kino fiel mir neulich in der Bausparer-Spießer-Werbung ein eklatanter Regiefehler auf. Der bartstoppelige Kommunenpapa flirtet quer durch die Bauwagensiedlung mit einem strähnigen Hippie-Mädchen, während seine kleine Tochter von Mitschülern berichtet, die alle in Eigentumswohnungen leben. Das alternative Blumenfräulein hängt dabei Wäsche auf. Genauer gesagt, sie hängt durchsichtige Tangas auf die Wäscheleine.
Wie realistisch ist das denn? Hippiefrauen finden es natürlich ihre Körperbehaarung zur Schau zu geben. Wie gehen denn Achselhaarnester, Beinbehaarung und Schambepelzung und sexy Unterwäsche zusammen?

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Neuen Einkaufrekord aufgestellt: 2 Mäntel, 2 Pullis, 4 Handtaschen und 2 T-Shirts, 1 Armband und 1 Paar Ohrringe in weniger als einer Stunde gekauft.
Das kommt davon, wenn Mango alles um 70% reduziert. Da werde sogar ich zur Kundin.

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Als ich mich in oben abgebildete Handtasche verliebte, war mir dann klar, dass der Entschluss sie zu erwerben, wieder eine Art Kaufkettenreaktion nach sich ziehen würde. Gelbe Handtasche und nichts passt dazu. Ein Samstagnachmittagsdrama, was sich ohne weiteres lösen lässt.

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These 2 in der Serie: Warum ich so geworden bin, wie ich bin.
Als ich das erste Mal im Landschulheim war, trug sich folgender Dialog zu:
– Nuf, warum ziehst du denn deinen Schlafanzug über deiner Unterwäsche an? (Alle Kinder starren mich entsetzt an)
– Hm, wie macht ihr das denn?
– Na, selbstverständlich ohne Schlüpfer!
– Warum das denn?
– Na zum Auslüften!
(Ich wagte mich nicht weiter nachzufragen. Alle Kinder lüfteten aus – nur ich nicht und ich wußte nicht mal was. Dieses Erlebnis hat mich nachhaltig beeinflusst.)

Für mein Seelenheil ist es deswegen rechtsstehendes Umfrage elementar
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Ab heute sammele ich Thesen, warum ich so geworden bin, wie ich bin.
These 1.
In der Grundschule habe ich mal die kleine Hexe gespielt. Hinter einer Wand musste ich Katzen, Bücher und Besen hervorzaubern.
Weil ich so aufgeregt war, vergaß ich während der Aufführung beim Aufsagen meines Zauberspruchs von der Wand ein Stück beiseite zu treten. Mir fielen erst sieben Stoffkatzen, dann dreizehn Bücher und anschließend mehrere Reisigbesen auf den Kopf.
Tapfer weinte ich meinen Text zuende.