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Echauffierte ich mich bereits über ePlus?
Nein? ePlus macht in puncto Kundenfreundlichkeit der Telekom massive Konkurrenz.

Ich bereue es zutiefst Kunde geworden zu sein.

Leider interessiert das dort niemanden, denn die Callagents haben eine Zusatzausbildung „In Stasis verfallen, wenn der Kunde nervt“ und „100 dämliche Antworten, wenn der Kunde was will“.

Im November habe ich mir Vertrag und Handy bestellt. Es hat vier Wochen gedauert, bis ich mein Handy endlich hatte.

Als ich nach zwei Wochen anrief, wurde mir mitgeteilt, man mache gerade Inventur und man könne nicht so genau sagen, wo das Handy nun sei und wie lange es dauere, das könne man schon gar nicht sagen. Das einzige was der Callagent für sicher hielt war: Naja, zwei Wochen warten ist doch nicht so viel …

Als das Handy kam, musste ich eine weitere Woche auf die Karte warten und dann noch zwei Tage auf den Aktivierungscode.

Derjenige, der mich angeworben hat, hat seine Prämie nicht bekommen.

Auch das interessiert niemanden.

Die Rechnung ist nicht einsehbar, weil ePlus den Service verbessert:

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[Was ist die Botschaft? Wir haben die Seite versteckt und leiten Dich nicht an die neue Stelle. Such selbst, Du Arsch?]

Das alles ist ärgerlich genug. Was mich aber wirklich, wirklich ausflippen lässt, ist die unmögliche Seitenführung auf ePlus und dass es dort nur dieses ver******* Formular gibt und keine E-mail-Adresse an die ich schreiben kann.

Wenn man kein Handy hat und sich bei ePlus gerade eines bestellt hat, ist es nicht möglich etwas zu fragen, denn man soll eine Handynummer eingeben. Tut man das nicht (WEIL MAN JA KEINE HAT), kann das Formular nicht abgeschickt werden.

Gibt man irgendeine Nummer an, bekommt man eine Nachricht, dass man nicht erreicht werden konnte, weil die Handynummer nicht stimmt.

Wenn man auf diese Nachricht antworten will, sieht man unten lediglich „Bitte antworten Sie auf diese Mail nicht. Wenden Sie sich bei Rückfragen bitte an unseren Kundenservice auf unserer Webseite.“

Da will ich wie Tarzan schreien und in die Tischkante beißen.

Wer weiß, vielleicht wurde ePlus ja von Roland Hagenbüchle und Paul Geyer beraten?

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„Mamaaaa, ich will meine Holothurien* nicht essen!“**

**Kind zu chinesischer Mutter, während eines Festtagsschmauses.

*Seewalzen (Holothurien)

wurmförmig gestreckte Stachelhäuter mit lederartiger Körperhülle, in der kleine Kalkkörperchen lose liegen, und einem Hautmuskelschlauch. Atmung auf Kiemenbasis in den „Wasserlungen“; oft mächtige, baumförmig verzweigte Ausstülpungen des Enddarms, die der Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten dienen. Die Seewalzen leben in der Tiefsee oder in Küstennähe im Sand, wo sie sich wurmartig fortbewegen.

Man kennt rund 600 Arten, darunter in Amerika die zwittrige Lebendgebärende Seegurke, Synaptula hydriformis, deren Eier in die Leibeshöhle gelangen und sich dort entwickeln. Durch Einreißen der Leibeswand in der Nähe des Afters gelangen die Jungen ins Freie.

Quelle: wissen.de

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Alle, die darüber klagen wie kalt es in Berlin ist, sollten sich überlegen was wirklich kalt ist und spenden.

Z.B. hier, hier oder hier.

Oder eben gleich so:

Begünstigter: Berliner Stadtmission

Spenden-Kontonummer: 5444

Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft

BLZ: 100 205 00

Verwendungszweck: Kältehilfe

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Wer kennt sie nicht?

Die Glücksbärchi mußte jeder kennen lernen, der in den achziger Jahren kleine Geschwister hatte.

Was bis heute unbekannt blieb: Es gibt ein Bärchi, welches sein Leben im Schatten seiner Geschister Schmusebärchi, Hurrabärchi und Harmoniebärchi verbringen mußte.

Sein Name ist Klabusterbärchi. Seine Geschichte ist tragisch. Weil Klabusterbärchi keine Freunde hatte, nahm er sich vergangenes Jahr das Leben.

Auch das entging der Presse. Ich möchte ihm an dieser Stelle dennoch gedenken.

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Da wo ich herkomme, wird Schnee geschippt.

Man nimmt eine große Schaufel und schaufelt den Schnee rechts und links des Weges auf kleine bis mittelgroße Haufen.

In Berlin werden Gehwege nicht geschippt sondern gewalzt.

Es schneit und schon kurze Zeit später sind überall kleine Walzenwagen zu sehen und plätten den frisch gefallenen Schnee zu festen Schneedecken (in Fachkreisen auch Firnfelder genannt).

Wenn es das nächste Mal schneit, wird einfach die nächste Schicht darüber gebügelt. Für Nichtberliner: Man geht hier ganz ähnlich vor wie bei der Erstellung von Blätterteig.

Am Anfang fand ich das blöd, weil ich oft hingefallen bin oder im Schnee stecken geblieben bin. Allerdings ist mir jetzt aufgegangen, dass uns die Stadt hier Gutes tut.

Die Stadt Berlin macht sich einfach Sorgen, dass die Einwohner zu wenig Bewegung haben und damit zu wenig Kalorien verbrauchen und damit langsam verfetten, was das Bluthochdruck-, Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko enorm erhöht, was das Gesundheitssystem belastet, was die Stadt Berlin
nicht zahlen kann, weil die Stadt Berlin ohnehin, seit kurz nach der Gründung 1267 pleite ist.

Das Gehen auf den plattgewälzten Schneefeldern muss geübt werden. Man rutscht und schlittert, rotiert mit den Beinen wie eine Comicfigur, wedelt mit den Armen und verlagert den Schwerpunkt schwappend während man sich um die eigene Achse dreht. Dabei werden große Mengen Adrenalin
ausgeschüttet und das verbraucht Energie ohne Ende.

Straßen werden wie in anderen Bundesländern geschippt. Das bedeutet dass es an Straßenübergängen zu beinahe kartografierenswerten Schneebergen* kommt. Für die Erklimmung eignen sich vor allem hochhackige Schuhe, die in ihrer Beschaffenheit Spikes sehr ähneln und deswegen in den Läden als
Monospike erhältlich sind. Auf dem Weg nach oben trifft man allerlei lustige Leute. Einmal bin ich in einem Schneeberg stecken geblieben. Glücklicherweise hat mich ein junger Mann kurz vor Sonnenuntergang entdeckt, raus gezogen und über den Gipfel geworfen. Leider in die falsche Richtung, aber es war ohnehin zu spät, um in die Arbeit zu gehen.

Aus besonders hohen Schneestraßenrandgebirgszüge stecken Landesfahnen der Erstbesteiger. Das gibt dem trüben Winter Farbe und fördert das interkulturelle Verständnis.

So ist Berlin eben.

*Berliner glauben auch fest daran, dass der Teufelsberg ein Berg ist

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Keine Zeit, keine Zeit

Aber für Weltfrieden muss Zeit sein.

Beteiligt Euch an der Kette, die ich hiermit beginne.

Ich will sehen, wie weit eine solche Kette geht und natürlich will ich auch was für den Weltfrieden tun (der sofort eintritt, wenn die Kette 1.000 überschreitet).

Weltfrieden!