Ich möchte heute mal über ein Tabu schreiben. Damit meine ich nicht eines dieser Sex-Fetisch-ich-poppe-meinen-Nachbarn-oder-wahlweise-dessen-Hund-Talkshow-Tabus. Nein, ich will etwas über echte Tabus schreiben und in unserer westlichen Gesellschaft gibt es eigentlich nur noch zwei Tabus. Den Bändchenriß, von dem ich an anderer Stelle noch berichten werde, und Winde. Mit Winden meine ich selbstverständlich nicht Wettererscheinungen sondern die Winde, die gelegentlich unsere vier Buchstaben verlassen. Selbst wenn sie es geräuschlos tun, so ist die olfaktorische Belastung bisweilen tränentreibend. Aber was soll man tun? Nicht immer kann man zeitnah die sanitären Anlagen aufsuchen. Und ehrlich, selbst da fühlt man sich nicht frei und fröhlich und sorgt selig lächelnd und geräuschvoll für Druckausgleich. Noch größer die Pein, wenn ein Wind uns in Gesellschaft entfährt und sich stinkend hinter uns stellt. Man betet dann innerlich keine weitere Person möge sich einem nähern und doch lässt auch das sich nicht immer vermeiden. So steht man also peinlich berührt in der Miefwolke und hofft, der andere möge nichts merken oder wenn er es denn merke, so möge er wenigstens nicht denken: Oh Gott das ist ja ekelerregend!
Da ich gestern Besuch von zwei jungen Müttern samt frischen Nachwuchs hatte, kam mir endlich eine Lösung für das nasenbetäubende Problem. Man sollte in Zukunft immer dafür sorgen, daß Babys in der Nähe sind. Denn bis ins windelfreie Alter eigenen sie sich hervorragend als Sündenbock. Wenn der Darm rebelliert, einfach schnell zum Baby rennen und dem Druck nachgeben. Dann das Baby mitleidig und die Mutter ein bißchen vorwurfsvoll anschauen und sich unversehens aus den Gestankzone entfernen. Damit die Tarnung nicht auffliegt, ist jedoch auf eines zu achten. Mütter können den Unterschied zwischen fleischlosen und fleischvollen Stinkerein erschnüffeln. Daraus folgt, daß der Vegetarier neben allen Winderträgerklassen pupen, der Fleischesser jedoch nur in Gegenwart von Babys, die mindestens sechs Monate alt sind, pupen kann. Wenn man dies im Hinterkopf zu halten vermag, ist das Windelassen kein Tabu mehr. Mehr noch! Man kann sich sogar verständnisvoll mit der peinlich berührten Mutter des blähenden Zöglings unterhalten und ihr empathisch versichern, daß furzen eine höchst menschliche Sache ist.
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Ich möchte heute mal über ein Tabu schreiben. Damit meine ich nicht eines dieser Sex-Fetisch-ich-poppe-meinen-Nachbarn-oder-wahlweise-dessen-Hund-Talkshow-Tabus. Nein, ich will etwas über echte Tabus schreiben und in unserer westlichen Gesellschaft gibt es eigentlich nur noch zwei Tabus. Den Bändchenriß, von dem ich an anderer Stelle noch berichten werde, und Winde. Mit Winden meine ich selbstverständlich nicht Wettererscheinungen sondern die Winde, die gelegentlich unsere vier Buchstaben verlassen. Selbst wenn sie es geräuschlos tun, so ist die olfaktorische Belastung bisweilen tränentreibend. Aber was soll man tun? Nicht immer kann man zeitnah die sanitären Anlagen aufsuchen. Und ehrlich, selbst da fühlt man sich nicht frei und fröhlich und sorgt selig lächelnd und geräuschvoll für Druckausgleich. Noch größer die Pein, wenn ein Wind uns in Gesellschaft entfährt und sich stinkend hinter uns stellt. Man betet dann innerlich keine weitere Person möge sich einem nähern und doch lässt auch das sich nicht immer vermeiden. So steht man also peinlich berührt in der Miefwolke und hofft, der andere möge nichts merken oder wenn er es denn merke, so möge er wenigstens nicht denken: Oh Gott das ist ja ekelerregend!
Da ich gestern Besuch von zwei jungen Müttern samt frischen Nachwuchs hatte, kam mir endlich eine Lösung für das nasenbetäubende Problem. Man sollte in Zukunft immer dafür sorgen, daß Babys in der Nähe sind. Denn bis ins windelfreie Alter eigenen sie sich hervorragend als Sündenbock. Wenn der Darm rebelliert, einfach schnell zum Baby rennen und dem Druck nachgeben. Dann das Baby mitleidig und die Mutter ein bißchen vorwurfsvoll anschauen und sich unversehens aus den Gestankzone entfernen. Damit die Tarnung nicht auffliegt, ist jedoch auf eines zu achten. Mütter können den Unterschied zwischen fleischlosen und fleischvollen Stinkerein erschnüffeln. Daraus folgt, daß der Vegetarier neben allen Winderträgerklassen pupen, der Fleischesser jedoch nur in Gegenwart von Babys, die mindestens sechs Monate alt sind, pupen kann. Wenn man dies im Hinterkopf zu halten vermag, ist das Windelassen kein Tabu mehr. Mehr noch! Man kann sich sogar verständnisvoll mit der peinlich berührten Mutter des blähenden Zöglings unterhalten und ihr empathisch versichern, daß furzen eine höchst menschliche Sache ist.
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Zum Stichwort Tränen noch eine Filmempfehlung: Wie ein einziger Tag
Einer der Filme, für die ich niemanden (v.a. niemanden männlichen Geschlechts) überreden konnte mit ins Kino zu kommen. Glücklicherweise gibt es DVDs und wenn mein neuer Rechner sonst nichts kann, so kann man auf ihm wenigstens DVDs abspielen. Nachdem ich gestern den ganzen Abend fleißig war, entschloss ich mich spontan eine Liebesschnulze anzusehen. Das mache ich offen gesagt am liebsten alleine. Denn ohne Gesellschaft weint es sich am Besten.
Alleine kann man weinen bis die Wimperntusche nicht nur schwarze Bäche auf dem Gesicht gebildet hat sondern diese durch die nächsten drei Liter Tränen wieder weggeschwemmt sind. Man kann ungehindert und erlösend laut in Taschentücher schniefen und in schlimmen Fällen auch mal mit der Unterlippe zittern.
Wobei ich mir nach wie vor nicht ganz sicher bin, ob ich wegen der Geschichte geweint habe oder weil die Hauptdarstellerin so berauschend schöne Kleider trug, die sich leider nicht in meinem eigenen Besitz befinden.
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Zum Stichwort Tränen noch eine Filmempfehlung: Wie ein einziger Tag
Einer der Filme, für die ich niemanden (v.a. niemanden männlichen Geschlechts) überreden konnte mit ins Kino zu kommen. Glücklicherweise gibt es DVDs und wenn mein neuer Rechner sonst nichts kann, so kann man auf ihm wenigstens DVDs abspielen. Nachdem ich gestern den ganzen Abend fleißig war, entschloss ich mich spontan eine Liebesschnulze anzusehen. Das mache ich offen gesagt am liebsten alleine. Denn ohne Gesellschaft weint es sich am Besten.
Alleine kann man weinen bis die Wimperntusche nicht nur schwarze Bäche auf dem Gesicht gebildet hat sondern diese durch die nächsten drei Liter Tränen wieder weggeschwemmt sind. Man kann ungehindert und erlösend laut in Taschentücher schniefen und in schlimmen Fällen auch mal mit der Unterlippe zittern.
Wobei ich mir nach wie vor nicht ganz sicher bin, ob ich wegen der Geschichte geweint habe oder weil die Hauptdarstellerin so berauschend schöne Kleider trug, die sich leider nicht in meinem eigenen Besitz befinden.
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Augenbrauenzupfen ist ein zweifelhafter Spaß. An manchen Tagen völlig schmerzlos und an anderen Tagen kann man nach drei Härchen nicht weiter machen, weil die Augen so tränen, dass man sich minutenlang nicht mehr im Spiegel sieht. Als ich mich heute morgen diesem Ritual hingab, wurde mir rupfartig klar, warum Salma Hayek sich all die Jahre bemüht hat, Frida Kahlo zu spielen. Vermutlich hatte sie nichts anderes zu tun, als ihre Augenbrauen dem Wildwuchs zu überlassen.
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Augenbrauenzupfen ist ein zweifelhafter Spaß. An manchen Tagen völlig schmerzlos und an anderen Tagen kann man nach drei Härchen nicht weiter machen, weil die Augen so tränen, dass man sich minutenlang nicht mehr im Spiegel sieht. Als ich mich heute morgen diesem Ritual hingab, wurde mir rupfartig klar, warum Salma Hayek sich all die Jahre bemüht hat, Frida Kahlo zu spielen. Vermutlich hatte sie nichts anderes zu tun, als ihre Augenbrauen dem Wildwuchs zu überlassen.
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Pünktlich zum Weltfrauentag endlich auch Browserphasenraubkopierdingens für Frauen.
Ich freue mich auf den Spot in dem der Beau in Unterwäsche auffordert: Lecken Kuscheln oder Knast!
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Pünktlich zum Weltfrauentag endlich auch Browserphasenraubkopierdingens für Frauen.
Ich freue mich auf den Spot in dem der Beau in Unterwäsche auffordert: Lecken Kuscheln oder Knast!