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Hiermit möchte ich Görtz in den höchsten Tönen loben, denn sie nehmen meinen Schuh nach einem halben Jahr zurück, da sie einsehen, dass es sich um minderwertige Verarbeitung handelt, wenn das Leder reißt, nur weil der Absatz stecken bleibt.
Außerdem möchte ich mich bei dem Schuster bedanken, der mir empfahl, den Schuh zurück zu geben.
Meiner Mama möchte ich auch danken, die hat mir seinerzeit beigebracht Schuhe zu tragen.
Eigentlich möchte ich allen danken. Die Stadt Berlin ausgeschlossen, die sollen mal die ganzen Kopfsteinpflaster und Tramschinen in denen ich andauernd stecken bleibe zubetonieren. Sand- und Grünflächen ebenfalls. Glatte Böden sollten aufgerauht werden. Erst dann ist das ein freies Land für alle Ledersohlen- und Absatzträger.

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Ohne pietätlos erscheinen zu wollen, das Schlimmste was dieses Wochenende passiert ist: Ich blieb zum 1.575 Mal mit meinem Absatz hängen und diesmal riß der Schuh dabei. Ausgerechnet mein Lieblingsschuh!
Ich trage eine Woche lang als Zeichen meiner Trauer eine schwarze Blume im Haar.

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Kunstwerke in Paint zu malen, zahlt sich auf Dauer aus. Es schult ungemein die künstlerischen Fähigkeiten und lehrt, ohne großen Schnickschnack das Wesentliche darzustellen. Aus diesem Grund ist es mir auch gelungen, meiner Putzfrau mit Hilfe eines von mir erstellten Piktogramms verständlich zu machen, dass sie die Fenster putzen soll.
Denn ordentlich geputzte Fenster gehören zum gelungenen Frühling einfach dazu.

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Zwischen 12 und 17 möchte man unbedingt älter sein. Das ist insofern noch verständlich als dass an ein bestimmtes Alter bestimmte Rechte gebunden sind. Abgesehen davon ist der Wunsch nach dem Ältersein retrospektiv nicht nachvollziehbar. Zwischen 18 und 24 ist man eben 18, 19, 20, 21, 22, 23 oder 24. Ab 25 wäre man gerne jünger. Ab 30 fängt man an über das Alter zu lügen und ab 40 sagt man nichts mehr dazu.
Wenn ich davon ausgehe, statistisch 82 Jahre zu leben, bedeutet das:
11 Jahre habe ich mir keine Gedanken über mein Alter gemacht
7 Jahre wollte ich älter sein, als ich war und
64 Jahre meines Lebens wäre ich gerne jünger als ich bin.
Das allerschlimmste ist, mit 30 kommt man in das Alter, indem man bemerkt, dass die Eltern recht hatten. Mein Vater hat immer stur behauptet, die Studienzeit sei die großartigste überhaupt. Als ich studierte, fand ich das nicht. Sobald ich aufgehört habe und zu arbeiten begann, fand ich: die Studienzeit war überhaupt die tollste Lebenszeit. Meine Mutter hingegen sagte immer, die Zeit zwischen 26 und 32 fand sie am schönsten. Die ist nun in absehbarer Zeit vorbei.
Nächste Station: Rente. Soll auch Spaß machen.
Sind ja nur noch 35 Jahre. Jedenfalls wenn man Glück hat.

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Neue Feinde:
– Tramschienen
– Metrobusse der BVG
– Schafsherden, die als Menschen verkleidet sind
– uneinsichtige Staatsdiener vor Botschaften und öffentlichen Einrichtungen des Bundestages