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Humor ist wenn man trotzdem lacht. Zum Beispiel samstags um 5.30 Uhr wenn man aus dem Badezimmer Kindergeheul vernimmt, aufspringt und schlaftrunken folgendes Szenario erblickt:

Kind, 4 Jahre, mit kotverschmierten Händen und Pyjamaärmeln, schluchzend: Das is mir da rein gefaaaaallen, wääähhhhh!

Man blickt ins Klo und sieht die Nußbaumholzklopapierhalterrolle in einem Haufen Fäkalien schwimmstecken.

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Liebes Tagebuch,

diese Woche war spitze. Hab ganz viele Überstunden abgebummelt, die Sonne schien und wenn es regnete, war es wenigstens nicht kalt. Zum Nieselregen passte mein zweites Weihnachten in dieser Woche hervorragend. Was gibt es schöneres als Element of Crime hören und über die Frühlingsblumen hinweg in den Regen zu blicken?

(Tausend Dank für das wunderbare Geschenk!)

Damit ist bewiesen auch ohne Internet Zuhause kann man glücklich sein.
Liegt bestimmt auch an dem Besuch der kleinen Dame, die sich v.a. für Tiergeräusche interessiert. Eine meiner Kernkompetenzen. Grunzen und krähen kann ich sehr gut. Am Wiehern muss ich noch arbeiten. Dafür habe ich zum Glück das Wochenende.

Herzlichst nuf

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Besorgniserregend ist es, immerzu von Bloggern zu träumen, die man gar nicht kennt.

Heute habe ich im Traum ein blondes Kind im Einkaufswagen eine stufenlose Wendeltreppe im Zentrum einer Burg hochgeschoben. Oben stellte ich fest, dass die Burg bis auf das Treppenhaus aus massivem Stein besteht und keine Hohlräume hat.

Parka Lewis von Gesprächsfetzen stand unten im Treppenhaus und las aus Bajki robotów des kürzlich verstorbenen Stanis?aw Lem vor.

Der Autor von 500Beine stand oben auf einer Zinke des Burgenturms und rief: Neinneinnein! Roboter träumen gar nicht! und wedelte mit einer rosa-orange karierten Fahne.