Empfehlung des Tages für Kotzwillige:

Man beachte das crazy Wording!
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Original und Fälschung (Von Deutsch nach Französisch, nach Englisch und zurück nach Deutsch)
Am Wochenende konnte ich als Zeuge an einem merkwürdigen Fall teilnehmen. Ich war Gast auf einer Verbindung. Mit mir gab es mindestens zwanzig andere Frauen von einzelnem. Als man zu den spektakulären Traditionen „WirfWirf-den-Brautstrauss-Brautstrauss“ kommt, gruppierten Erfassungsinteressierte alle in einigen Reihen im Platz, der für die Aktion geplant wurde. Die Braut strahlt aus, die Ladung fliegt. Wir werden nervös. Der Winkel des Strahles tritt das Drehen, alles wird flatterig. Die Blumen schleiern in meine Richtung und pfffft die ganzen Mesdames bilden gleichzeitig ein Stadium und springen beherzt rückwärts. Der Blumenstrauß berührt den Boden. Die Damen betrachten aufschiebend die Blumen. Ich schaue auf die kalt Vermählte und fungiere in einer Entlastungsweise, entferne mir ein Herz und kicke die Sache.
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Gespräche am Mittagstisch, so wie ich sie mag:
P1: Also ich bin leider zu leicht, um Blut zu spenden
P2: Ich auch
Ikke: *grmpf* Wie schwer muss man denn sein?
P1 + P2 im Kanon: 50 Kilo
P1: Dabei würde ich wirklich gerne
Ikke: Zieh Dir doch was schweres an.
P2: Das müsste dann doch sehr, sehr schwer sein!
Ikke: Dann trag einfach ein schwarzes Loch.
Krankenschwester beim Wiegen: WAAAAAAAASS? Sie wiegen 700.000 Tonnen?
P1: Sieht man mir gar nicht an, oder?
P2: Was macht man denn nach dem Blutspenden mit dem schwarzen Loch?
Ikke: Einfach in die Wohnung hängen?
P1: Geht nicht, es würde andauernd alles verschlingen.
P2: Stimmt, das ist ein Problem
Drei Frauen schauen sich ratlos an.
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Dialog mit anonymen Teilnehmern:
– Was, wenn das SAS unsere Gunst durch kostenlose Übernachtungen kaufen will? Da lehnen wir ab, oder?
– Quatsch! Ab zwei Nächte machen wir mit. Und ich will im Aquarium baden!
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Habe heute was Schönes entdeckt. Wenn ich Fotos von der Wohnung mache, ist der Makler ganz heiß drauf mir noch mehr Wohnungen zu zeigen. Wenn ich dann keine Fotos mache, fordert er mich auf:
– Wollen Sie hier keine Fotos machen?
– Nope
– Soll ich ihnen noch eine andere 4-Zimmer-Wohnung zeigen?
Dabei habe ich auch eine 2 Zimmer Wohnung gesehen, die eine dieser 90qm-Terassen hat, die ich gerne hätte. Jemand Interesse an der Wohnung (um die 70qm)?
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„Von 14 bis 19 Uhr können Berliner und Touristen mit Blick auf das große Hotelaquarium Blut spenden und sich dabei mit kostenlosen Getränken und Snacks aus der Küche des Hauses versorgen lassen. Auch die Hotelmitarbeiter vom Manager bis zum Zimmermädchen sind zum Blutspenden aufgerufen, teilte das Radisson mit. Die Aktion ist eine gemeinsame Idee des DRK-Blutspendedienstes und des Hotels gegenüber dem Berliner Dom.“
Quelle: Muhhaaahaaa
Es ist kein leichtes Los, wenn man andauernd Beschwerdebriefe verfassen muss. Meinen letzten schrub ich an das Radisson SAS. Da verkündete man gestern großzügig den DRK Blutspendedienst aufzunehmen und somit den Blutspendern die Lokalität von der besten Seite zu präsentieren.
Die beste Seite für die Blutspender Berlins ist ein fensterloser Konferenzraum, der nicht klimatisiert ist und gut versteckt im hinteren Teil des Gebäudes liegt. Den freiwilligen Helfern wird es schön schwer gemacht, indem sie angewiesen werden, für Gäste absolut unsichtbar zu sein:
„Sie können die Formalitäten nicht vor dem Konferenzraum aufnehmen, dann sehen die Gäste doch, dass hier Blut gespendet wird!“
Uhhhhhh!
Aber dann im Fernsehen irgendwas von sozialer Verantwortung faseln. Großartig.
Sollte mich nun im Job jemand fragen, ob ich die Örtlichkeiten des Radisson SAS Berlin im Zusammenhang mit Veranstaltungen oder Konferenzen kenne, werde ich ausführlich von der Blutspendeaktion berichten. Im Schreiben des DRK mit dem Hotel steht: Auf jeden Teilnehmer warten Überraschungen!
Yeah!
Was bin ich überrascht, dass das Hotelpersonal leider nicht sagen kann, wo man zum Blutspenden hin muss.
Was bin ich überrascht, dass es keine Beschilderung gibt (Für Konferenzen stellen sie das doch auch zur Verfügung)
Was bin ich überrascht, dass ich mehr als eine Stunde warten muss.
Was bin ich überrascht, dass der Raum weder Klimaanlage noch Fenster hat und es über 35 hat.
Was bin ich überrascht, dass ich nach dem Spenden aus der Lobby gescheucht werde, weil mein verbundener Arm die schreckhaften Gäste schockiert.
Glücklicherweise ist mein Blut nicht für die Manager des Radisson und so konnten wir gemeinsam mit den anderen Wartenden ein bisschen gute Stimmung verbreiten, indem wir eine Highscoreliste für die Eisenwerte anlegten.
Ein freundlicher Rentner versuchte Wartende zu verkuppeln, während die Krankenschwester meinen Freund von meinen inszenierten Anmachversuchen zu bewahren versuchte. Dann ließen wir uns alle gleichzeitig an die Beutelchen legen und wetteten, wer zuerst die 500ml voll geblutet hat. So hat es am Ende doch Spaß gemacht und ich kann immer nur sagen: Geht Blutspenden, das ist gesund und für die Damen: 500 Gramm abnehmen in max. 15 Minuten! Das ist doch was!
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These 3 in der Serie: Warum ich so geworden bin, wie ich bin.
Bis zu meinem 13. Lebensjahr kannte ich nicht die korrekten medizinischen Begriffe für die Geschlechtsteile.
Bei uns zuhause hieß das „Ucelino“ (Vögelchen) und „Fiorelina“ (Blümchen). Ich war felsenfest davon überzeugt, dass es sich hierbei um gebräuchliche Begriffe handelt.
In der siebten Klasse hatten wir dann Sexualkundeunterricht und der Lehrer behauptete, dass das Ucelino Penis genannt wird und die Fiorelina gar Scheide. Ich widersprach. Alle Kinder lachten. Der Lehrer lachte. Ich wurde ärgerlich.
– Es heißt ganz bestimmt nicht Pänis oder Schaiä!
– Tut mir leid, Nuf, das sind die tatsächlichen Begriffe. Deine Eltern haben dir das nur nie gesagt.
– Das ist ganz unmöglich!, kreischte ich rot vor Wut
– Ich fürchte ….
Weiter kam der Lehrer nicht. Ich brachte ihn mit einem kräftigen Tritt an das Schienbein zum Schweigen.
Darauf hin wollte er mit meinen Eltern sprechen, was mir ganz recht war, denn die würden ihm endlich erklären, wie die Dinger wirklich hießen!
Als meine Eltern vom Nachbesprechungstermin mit dem Lehrer heimkehrten und mir die unumstößliche Wahrheit sagten, schloss ich mich das ganze Wochenende in mein Zimmer ein.
