Die geschätzte Downloadzeit für mein neues ICQ beträgt: 17 Minuten. Eigentlich Zeit genug, um ca. sieben neue Posts zu schreiben.
Nachdem mein Mitbewohner ausgezogen ist hat sich meine Lebensqualität drastisch verringert. Kein Frühstück, kein Abendessen, keine Getränke. Nichts. Leere. Tag für Tag. Ich habe bereits drei Kilo abgenommen. Da mich das dauernde Magengrummeln nun doch nervte, faßte ich einen Entschluß: Ich gehe nach der Arbeit einkaufen.
Ich erwarb das lebenswichtigste. Eine Palette Fruchtzwergedrinks Geschmacksrichtung Vanille, eine Palette Geflügelwürstchen, sieben Eimer Senf, zehn Packungen Aufbackbrötchen, drei Kilo Cremissimo Tiramisu und zehn Sixpacks Bier.
Damit sollte ich eine Weile auskommen.
Ich stopfe alles in meinen Trakkingrucksack, versuche ihn anzuheben, … nichts passiert. Ich schaue verwirrt auf den Rucksack und habe die leise Vermutung jemand hat ihn am Boden angedübelt. Ich zerre wieder. Nichts. So geht das nicht!
Ok, nicht umsonst bin ich Psychologin. Ich atme tief ein und stelle mir vor, ich bin Hulk. Schwubs, der Rucksack ist auf meinem Rücken und noch als ich denke: Siehste, geht doch!, kippe ich baumartig nach hinten um.
Da liege ich, wie ein Käfer auf meinem Rücken und stelle fest: Ameisen können ein vielfaches ihres Körpergewichts tragen. Ich nicht. Schade irgendwie.
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Heute nach dem Mittagessen und einem halben Liter Milchkaffee, informierte ich einem Freund: Ich muss aufhören so viel Kaffee zu trinken, mein Bauch hängt schon wie eine Schürze über die Hose. Ich glaube, er platzt gleich.
Jener behauptete (sorry, eigentlich behub), der Bauch könne nicht platzen.
Nach intensivem googlen kann ich zusammenfassen: Der Bauch kann platzen, aber nicht durch Überfüllung.
Anregend fand ich nichtsdestotrotz die ganzen Hits zum Thema „Bauch platzen“.
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Für mich als Obstphobiker ein Grund nicht mehr in die Kantine zu gehen. Wieso tun die mir das an?
Bestimmt stinkt dann alles widerlich nach Obst – schlimmer noch SÜDFRÜCHTEN. Die Leute packen mit bloßen Händen das angepriesene Obst an, überall in der Luft schwirren Obstmoleküle, werden in andere Gebäude getragen, werden durch Händeschütteln weitergegeben …
Es ist grauenhaft. Warum??? Mir wird schon beim Gedanken daran ganz flau im Magen.

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Ohne Meilensteinpläne geht gar nichts. Das Verhältnis Uhrzeit des morgendlichen Erwachens zur Uhrzeit des morgendlichen Erscheinens im Büro verhält sich indirekt proportional. Denn das noch-ganz-viel-Zeit-haben verleitet zum ausschweifenden Trödeln. Ignoriere ich indes meinen Wecker und erhebe mich um 8.15 Uhr aus dem Bett, sind die wesentlichen Elemente der morgentlichen Mindesthygiene in fünfzehn Minuten abgearbeitet. Ich muss mir also eine Art perscheidschen Plan (wenn Deppen duschen) machen und ans Bett hängen.
1. Liegen bleiben bis der Wecker klingelt
2. Nicht an den Rechner gehen
3. Nicht an den Rechner gehen
4. Nicht an den Rechner gehen
5. Klamotten aus dem Kleiderschrank holen (besser noch am Vorabend, um die Phase OMG!-Ich-habe-nichts-zum-Anziehen nicht ünnötig Zeit vertilgen zu lassen)
6. Duschen
7. Anziehen
8. Handtasche mit den wesentlichen Utensilien packen (Konzernausweis; MP3-Player; Ersatzbatterien; Digicam; aktuelles Buch; Taschentücher; Ricola Zitronenmelissebonbons; Schminke, die nie benutzt wird, aber dringend erforderlich ist, falls sich mal ein Spontandate ergibt; aberglaubenabwendenden Glücksbringer; Geldbeutel mit allen Bonuskaffeetogosammelkarten; Hausschlüssel)
9. Zwangsneurotisch prüfen, ob Licht-, Gasherd und Espressomaschine aus
10. Siehe 9.
11. Haustür verlassen
12. Tür wieder aufschließen
13. Siehe 9 und 10
Heute bin ich dementgegen völlig unsystematisch vorgegangen. Ergebnis war, dass ich meinen Konzernausweis vergessen habe. Ohne den ist aber kein Einlass in den Hochsicherheitstrakt meines Büros. Also freundlich lächelnd zum Empfang:
– Einen wunderbaren guten Morgen, könnte ich einen Ersatzausweis haben, ich habe meinen heute vergessen.
– Leute wie sie arbeiten hier nich
– Ähm, doch … also ich bin seit zwei Monaten hier und ich komme hier jeden Morgen vorbei
– Nä
– Vielleicht wollen sie im internen Informationssystem mal meinen Namen nachsehen (ich lächle leicht gequält)
– Geht nich
– Weil?
– Weil Server runter
– Und nun?
– Müssense warten
– Auf was denn?
– Server
(Ich bemerke, unsere Konversation wird zunehmend einsilbiger)
– Nun, ich würde aber gerne arbeiten und da ich annehme, dass sie mir nicht sagen können, wie lange es dauert bis sie wieder Zugriff auf das System haben, müssen wir eine andere Lösung finden
– *grmpf*
Endergebnis: Cheffe musste runterkommen und mich wie Kindergartenkind abholen.
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Für N.

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Als große Verächterin von mir völlig unverständlichen Tarantinofilmen, hier ein wahres Highlight der Filmgeschichte:
Kill Bill Vol. 2
The abridged script™
By Rod Hilton
[…]
THURMAN: Get ready everyone. You’re about to witness another totally awesome fight sequence like those in Kill Bill Volume 1.
As soon as she pounces, Michael shoots her in the chest.
MADSEN : That was ridiculously easy. Now I will bury you alive in a scene made terrorizing solely by the foley artist.
He does. The scene is interrupted by more filler that belonged in the previous film.
Fade to:
Ext. the orient – many years ago
UMA meets CHIA HUI LIU, who abuses her and therefore trains her.
CHIA HUI LIU: You may never know when you need to punch straight through a wooden board with no wind-up room. One example that comes to mind is if you were buried alive in a scene made terrorizing solely by the foley artist, and you needed to punch your way out of a coffin and then somehow through a huge mound of dirt that weighs even more. As such, here is a board. Punch it until you are spiritual and well trained.
She does. Just so we know how hard she trained, we are treated to three of four redundant sequences in which CHIA trains her very ard. Eventually, she is trained. Back in the coffin, she escapes and punches her way through a huge mound of compacted dirt.
Int. MICHAEL MADSENS trailer
DARYL HANNAH enters and kills MICHAEL using a black mamba snake.
MADSEN: Ack! Killed by a snake, after being part of the Deadly Viper Assassin Squad. The irony is so thick that it’s suffocating me! Gulp!
HANNAH: And that’s not all. This is a Black Mamba snake that’s killing you, which is the same snake after which Uma Thurman is named.
MADSEN: So much..irony…can’t breathe..ack!
(dies)
UMA enters and fights DARYL. She wins.
HANNAH: My eye! Gar! Stage 4 complete, please advance to final stage!
(dies, maybe)
[…]
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PIV ~ 2.8 GHz
1 GB RAM
400 GB Festplatte
DVD Multinorm Brenner
DVD-ROM
Dualhead Grafikkarte
Firewire, USB 2.0, LAN etc.
Hmmm. Oder ein G5-PowerMac?
… oder doch bei meinem Penti I bleiben und mir meine Lieblingsschuhe in allen Farben kaufen? Die in beige und rosa finde ich ganz schnuckelig. Und sind wir mal ehrlich: Wenn ein Rechner schon mal sieben Jahre gehalten hat, dann hält er auch noch weitere sieben Jahre.
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– Did you hear about the dyslexic, agnostic, insomniac?
– He stayed up all night wondering if there was a dog.
Wer diesen grandiosen Witz versteht, versteht auch mein letztes Posting. Nur mal so als Hinweis.