Humor schadet doch nie!

Mit meiner zunehmenden Feminisierung ist mir in manchen Themen der Humor abhanden gekommen. Das gilt v.a. in den Bereichen, in denen bitte herzlich über Klischees gelacht werden soll.

Das Erstaunliche ist, ich habe früher selbst über diese Art Witzchen gelacht und sie auch selbst gemacht.

In der Zwischenzeit denke ich aber, man kann sich das sparen, weil diese Art Weltsicht wesentlich dazu beiträgt Klischees am Leben zu halten und damit Gleichberechtigung zu verhindern.

Für mich gehört alles dazu, was Richtung „Idiot Dad“ und „Der arme, überforderte Mann im Haushalt“ geht.

Ach wie lustig, schau mal wie mein Mann die Kinder angezogen hat. Haha.

Oh schau mal, mein Mann kann keine Wäsche aufhängen. LOL!

Heute gibts Reis mit Ketchup. Das hat mein Mann aus dem Männer-Kochbuch. HAHAHAHAHA!

Es geht also indirekt (mal wieder) um das leidige Thema Verteilung der Aufgaben im Haushalt und mit den Kindern.

Es geht einfach nach wie vor nicht in meinen Kopf – selbst wenn die Frau nicht arbeitet – warum alle Arbeiten rund um Haushalt und Kinder nach, sagen wir 19/20 Uhr, die Uhrzeit zu der man(n) vielleicht durchschnittlich von der Arbeit nach Hause kommt, nicht 50/50 geteilt werden sollten.

In verschiedensten Kontexten lese ich immer wieder von Überforderung und Burnout bei Frauen, v.a. in den ersten Jahren mit kleinen Kindern. Je näher am klassischen Versorgermodell (Mann arbeitet, Frau Zuhause), desto wahrscheinlicher diese Erschöpfungszustände.

Und dann lese ich auch oft, Frauen ließen sich ja nicht helfen. Oder sie äußerten ihre Bedürfnisse nicht klar genug.  Maternal Gatekeeping auf der einen Seite und der unglückliche Umstand, dass Frauen nicht klar kommunizieren könnten (im Gegensatz zu Männern) und ihre Männer nicht angemessen einbinden würden.

Zack ist mein Blutdruck schon wieder auf 180. Ich kann einfach nicht verstehen, warum Männer EINGEBUNDEN werden müssen.

Es ist scheint gottgegeben und selbstverständlich, dass Frauen für Haushalt und Kinder verantwortlich sind und zwar unabhängig von ihrer Lebenssituation. Egal ob sie zuhause sind oder 40 Stunden arbeiten. Sie sind zuständig für beides (und machen auch anteilsmäßig mehr).

Männer hingegen nicht. Die müssen darauf hingewiesen werden, da soll kommuniziert werden, klar gemacht werden. „Du Schatz, was wäre aber schön, wenn du abends auch mal die Windeln wechselst.“ „Du Schatz, wenn das Baby nachts schreit, das wäre superlieb von dir, wenn du auch mal aufstehst.“

Es. erschließt. sich. mir. nicht.

Klar besteht Partnerschaft aus Kommunikation und Absprachen. Aber jetzt mal ehrlich? Als Frau soll ich meinen Partner zu diesen Dingen auffordern? Und wenn ich es nicht tue, dann bin ich am Ende an meiner Überforderung selbst schuld?

Sehr gerne kommt in diesem Kontext dann das Argument: Ja, also ich kenne Frauen, die lassen sich nicht helfen! Mann wedelt mit der Maternal Gatekeeping Keule.

Gut, Maternal Gatekeeping mag es geben, aber gesehen auf die Grundgesamtheit aller Frauen handelt es sich um ein Ausnahmephänomen. Es ist nicht die Regel. Die Regel ist nicht, dass Frauen geil auf Haushalt und Kinder sind und verhindern, dass engagierte Männer sich einbringen.

Und selbst wenn: Himmelherrgott. Ich muss mir ständig anhören: Die Frauen müssen besser kommunizieren und sagen was sie brauchen!

Gilt das für die angeblich verhinderten aber stark gewillten Männer nicht? Können die nicht klar sagen: „Hasi, unser Baby hat sich eingekackt, die Windel wechsle ICH jetzt.“ und „Oh, 19 Uhr! Fütterungszeit! Jetzt rühre ich den Brei an und füttere!“ oder „20 Uhr! Bettgehenszeit, das würde ich heute gerne übernehmen!“

(Und wieder versuche ich mir die Tausendschaften von Frauen vorzustellen, die sich wehren, sich krümmen, den Männern die Babys entreißen und rufen: NEIN! ALLE WINDELN SIND MEIN!!1!)

Egal.

Zurück zum Thema Humor. Wenn es schon so ist, dass Männer – aus welchen Gründen auch immer – weniger Erfahrung mit Kindern und Haushaltsaufgaben haben – wie witzig ist es dann, sie bloß zu stellen, wenn sie es versuchen?

(Ja, es gibt auch die Fälle, in denen sich Männer über ihre Unfähigkeit selbst lustig machen… ich sehe da keinen Unterschied in der Wirkung).

„HAHA, schau mal, mein Mann kann keine Wäsche waschen.“

Ist das nicht eine wunderbare Ausrede? Der Mann KANN eben nicht. Es ist ihm nicht in die Wiege gelegt worden. Er hat kein Putz-Gen. Kein Aufräum-Gen. Kein Nachtsaufsteh-Gen. Kein Fütterungs-Gen.

Da kann man nix machen. Frustrierend ist das – aber man kann nichts machen. Also ausser sich darüber lustig machen. Man muss es eben mit Humor nehmen.

Der ungeschickte Mann im Haushalt. Der überforderte Papa. Uiuiui. Zwei linke Hände. Da kann man nix machen. Kann man nicht. Ist eben so.

Super Ausrede für den Mann. Der erfüllt sein Soll ja im Bezahljob. Da hat er seinen Feierabend ja auch mal verdient, nä?

Und weil Männer ja so ungeschickt sind im Haushalt (das dauert ja auch alles, meine Güte!), mache ich es als Frau geschwind selbst.

Das stellt sicher, dass er es auch niemals können wird.

Ich merke gerade, da fehlt mir nicht nur der Humor. Nein, da bin ich sogar verbittert. Ich denke da nämlich: Ja, macht euch nur lustig über eure Männer, jetzt da ihr ein Kind habt und noch nicht wieder arbeiten geht, da kann man das auch alles noch wuppen. Aber wartet mal bis das zweite Kind da ist und ihr wieder in den Job einsteigt. Mal sehen wie lustig es dann ist, dass der Mann leider nicht die Wäsche waschen oder aufhängen kann, dass er die Kinder nicht anziehen, waschen, ins Bett bringen kann, wie schreiend komisch es ist, in der Nacht drei Mal aufzuwachen und wir ihr euch dann fühlt, am Ende der Kräfte und ihr bekommt noch zu hören: „Ja, du hättest halt klarer deine Bedürfnisse kommunizieren müssen.“

Und dann sehe ich, wie falsch und eklig diese Gedanken sind, denn sie richtigen sich gegen die Frauen, die am Ende überfordert und in Not sind. Lest besser den Kommentar von Rona, den sie unter einen Artikel zum Thema Einbindung von Vätern geschrieben hat:

Es sollte sich unter Vätern durchsetzen, sich gegenseitig in den Hintern zu treten, um sich an der Familienarbeit von sich aus zu beteiligen. Und es sollte extrem uncool und unmännlich werden, das nicht zu tun. Sonst wird das nämlich alles nix.[…]. Die Erschöpfung ist – wie Du es ja auch beschreibst – häufig so groß, dass die Kraft, um Hilfe zu bitten und die Kraft für evtl. Auseinandersetzungen um eine gerechtere Verteilung der Familienarbeit schlicht und ergreifend fehlt. Bevor frau sich z.B. um 2 Uhr nachts bemüht, erstmal den selig schlafenden Vater zu wecken, macht frau den Job mit dem schreienden Kind oft dann doch direkt allein, weil diese Situation keinen Aufschub duldet und weitere (wertvolle) Kraft kosten würde.Ich finde, man darf und sollte 2017 von einem erwachsenen Mann, der auch Vater ist, erwarten dürfen, dass er sich von sich aus und eigenverantwortlich beteiligt und einbringt. Das Argument, „ich habe es ja gar nicht bemerkt, wie erschöpft Du bist“, zieht für mich nicht, denn die hohen Anforderungen und die Erschöpfung sind meist sehr deutlich sichtbar und spürbar. Wer das nicht sieht, will es vielleicht auch einfach nicht sehen, weil er sich dann ganz anders in diese wirklich anstrengende Arbeit einbringen müsste.

Und genauso darf und sollte man erwarten, dass sich niemand darüber lustig macht, wenn es wirklich versucht wird. Das wäre wirklich, wirklich eine Hilfe.

Autor: dasnuf

Aha! Google doch "dasnuf" Muhahahahaha!

369 Gedanken zu „Humor schadet doch nie!“

  1. Meine Erfahrung:
    Die gerechte Verteilung der Aufgaben wird aber nicht nur durch das machohafte Patriarchat torpediert, sondern auch durch die Frauen selbst.

    Ein Beispiel: Während ich oft grenzenlose Bewunderung von (meist älteren) Damen erfahre, nur weil ich das Wunder geschafft habe, meine beiden Töchter und mich in einen Zug zu setzen und diese älteren Damen mich dann meist auch automatisch in der Kinderbespaßung unterstützen, sind es oft dieselben älteren Damen, die meiner Frau in derselben Situation kluge Ratschläge geben, wie sie die Kinder jetzt gerade besser betreuen könnte, meist begleitet von vorwurfsvollen Blicken, wenn sie mal etwas lauter sind.

    Szenenwechsel:
    Selbst in unserer Beziehung, wo wir uns fest vorgenommen haben, die Aufgaben so gerecht wie möglich zu verteilen, schleichen sich in der Praxis Verschiebungen zu Ungunsten meiner Frau ein, ohne dass ich/wir das eigentlich wollen oder sagen können, wie es dazu kam.
    Woran das nun liegt, höherer Fürsorgeanspruch meiner Frau, verschiedene Qualitätsansprüche an bestimmte Aufgaben oder was sonst noch, konnten wir noch nicht endgültig klären. Ich selbst habe das nicht gefördert, sondern die Dinge werden mir nach und nach immer wieder ganz oder teilweise abgenommen. Auf alle Fälle müssen wir immer wieder aktiv gucken, dass keiner von uns zu kurz kommt, wobei inzwischen manche Aufgaben ausschließlich von mir und manche Aufgaben ausschließlich von ihr erfüllt werden.
    Das Thema ist dann wohl auch noch individuell sehr unterschiedlich.

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  2. Ich stimme dir voll und ganz zu. Über so was lach ich auch nicht, und ja, das stärkt die Bilder.

    Aber ich bin momentan Hausfrau wider Willen und übernehme jetzt auch einen sehr großen Teil der Carearbeit zuhause (allerdings teilweise nicht mit einem hohen Anspruch an Sauberkeit und Putzen). Und ich finde es sehr interessant, dass alle Angebote in der Woche für Kinder zu 90 oder 95 Prozent von Müttern besucht werden. Manchmal mit einem Vater als Begleitung. Letzten Mittwoch gab es einen einzigen Vater, der alleine mit seinem Kind beim Indoorspielplatz war. Ca. 50 Mütter oder sogar noch mehr… Es ist eine komische Parallelwelt…

    Erschöpfung ist nicht immer sichtbar – und auch nicht, weil man es nicht sehen will. Es gibt auch Menschen, und dazu zähle ich mich, die sind sehr, sehr gut im Verstecken. Ich auch. Wobei sich das auf eine frühere Situation und nicht in Richtung Carearbeit bezieht. Seitdem passe ich besser auf mich auf.

    Das hat so was von Victim blaming!!! Die Frau hätte den Mann mehr einfordern sollen. Sie ist selbst schuld. BÄM!

    Aus der Erfahrung in der Umgebung glaube ich: Ruhen sich einige Männer auf ihrer Position aus und wollen gar keine Veränderung. Gibt es genauso aber auch Frauen, die sich in der Rolle der wichtigen Familienmanagerin wohlfühlen und sich diese besondere Position (unbewusst vielleicht) erarbeiten (ja, und wirklich mit – ich mache es besser, also mache ich es lieber selbst. Es gibt auch eine Studie, dass das oft bei hochqualifizierten Frauen in der Beziehung vorkommt – beide arbeiten Vollzeit, ohne Kind und die Frau übernimmt trotzdem viel mehr Arbeit).

    Gibt es einfach noch zu wenig Vorbilder – innerfamiliär. Meine Eltern haben sich für das klassische Modell entschieden und waren beide glücklich damit. Mein Papa hat im Haushalt geholfen – bei ganz bestimmten, konkreten Dingen. Meine Mama hat auch alles lieber selbst gemacht, weil es ihr keiner gut genug gemacht hat (auch wir Kinder waren damit raus aus dem Helfen).

    Mein Mann und ich, wir sind jetzt gezwungenermaßen, das klassische 50er Jahre Ehepaar – aufgrund der Gehaltsdifferenz. Würde ich die meiste Kohle verdienen, wäre er jetzt der Hausmann. Wenn wir ähnlich gleich verdienen würden, hätten wir beide die Stunden reduziert. So einfach isses. Wir waren vorher gleichberechtigt und wenn dann hat eher er mehr gemacht, als anders rum. Wir machen schon vieles anders, als unsere Eltern, aber könnten beide vermutlich noch mehr über gewisse Dinge sprechen und sie vielleicht anders machen. Da denke ich, fehlen uns wirklich Vorbilder. Passende Bilder dazu.
    Emotional und von der Belastung her, macht es aber schon einen Riesenunterschied: Wenn ich wirklich eine Veränderung von irgendwas möchte, könnte ich es einfach ansprechen und er würde es ab dem Zeitpunkt machen. Das macht total viel aus. Es gäbe hier keine Diskussionen. Wenn ihm das Waschbecken zu dreckig ist, putzt er es einfach. Wenn ihm der Teppich zu dreckig ist, staubsaugt er. Wenn ich was zeitlich nicht gut schaffe, besprechen wir und er macht mehr.

    Wichtig finde ich aber auch gleiche Aufteilung in anderen Dingen – familiäre Finanzen gehören ja nicht zur Carearbeit dazu? Ich finde es erschreckend, wenn Frauen das komplett an die Männer abgeben und über nichts wissen. Oder selbst nicht mal nen Antrag ausfüllen können (für Kindergeld oder sonst was). Gleiches Aufteilen heißt auch, dass ich auch das Auto in die Werkstatt bringe oder es mal putze. Alles, was eher so typische Männeraufgaben sind. Müll runterbringen (wobei – ist das Klischee?) Wir wären echt ein gleichberechtigtes Ehepaar, wenn da die Gehaltsdifferenz nicht wäre.

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  3. Es gibt auch eine innere Hemmung seine Bedürfnisse zu äussern.
    ein Beispiel:

    „der bis dahin größtenteils kinderfrei lebende Freund (hat) zu den Kindern gesagt: „Ihr lasst uns bitte bis halb zehn schlafen, ja?“
    Trocken gelacht habe ich da (Unwissender!) und mit den Augen gerollt (als wenn die Kinder auf sowas hören!).
    Was soll ich sagen: Seitdem schlafen* wir Erwachsenen am Wochenende und im Urlaub bis 9.30 Uhr.“

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    1. Ich hab den Kindern auch schon jahrelang sehr klar gesagt, dass ich nicht vor 9 aufstehen will.
      Mein Bedürfnis habe ich schon immer geäußert.
      Die Kinder hat es nur nie interessiert und sie waren vermutlich einfach zu jung, das „auszuhalten“ und sich dann selbst zu versorgen etc.

      Auch meinem Ex-Mann gegenüber. Der hat dann gesagt: Du schläfst ja eh nicht wirklich. Dann kannst du auch mit den Kindern aufstehen. Die wollen sowieso zu dir.

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  4. mal eine rein technische Frage: Bei mir stehen die Kommentare zeitlich kreuz und quer durcheinander und ich kann daher keinem Diskussionsstrang folgen. Kann ich das irgendwie beheben?

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    1. Verstehe nicht was du meinst. Bei mir sind sie chronologisch. Neuste zuerst. Stränge sind verschachtelt, meistens ist es aber ein einzelner Kommentar.
      Wie schaust du denn auf die Seite – Mobile Ansicht – Rechner – welcher Browser?

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    1. Auch ich habe das beschriebene Phänomen schon häufig beobachtet/gehört und teile Deine Schilderungen voll und ganz. Auch kann ich Deine Frustration und Wut vollumfänglich nachvollziehen.
      Ich habe da mal eine Frage (eine ehrliche offene Frage, KEINEN versteckten Vorwurf!)
      Ich als polygame Singel-Frau frage mich oft, gerade auch wenn ich meine Freundinnen in ihren Beziehungen und Familien erlebe, warum man/frau mit Männern bzw einem Mann zusammen ist, der sich so unsensibel und egoistisch und unselbstständig verhält – ist das nocht total abturnend ?
      Ich frage mich sehr häufig, ob das beschriebene Missverhältnis bei der nicht-bezahlten Arbeit schon vor der Geburt der Kinder Bestand hatte und einfach nicht so deutlich zu Tage trat oder ob diese Ungleichverteilung von Verantwortung und Aufgaben sich erst mit Schwangerschaft und Elternschaft einstellt!?!
      Oder ist es einfach so, dass frau die Wahl hat: entweder ein Mann, der nicht pro-aktiv ist, oder gar kein Mann?
      Kann mir das jemand erklären?

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      1. Meiner Erfahrung nach gibt es einfach auch viele, gute, wohlmeinende Männer, die sowohl andere Ansprüche an Haushalt, soziale Kontakte und Kindeserziehung haben als auch weniger Kraft/Energie/Ressourcen sich in dem Maße darum zu kümmern, wie die Partnerin das tut oder gerne hätte. Die dann eben einfach auch nicht mehr können.
        Das sind dann aber vielleicht Männer, die sonst ganz prima sind. Weltoffen, großzügig, humorvoll, intelligent, loyal, …. Verlässt man den dann, weil er nicht selbstbestimmt und anpackend zu 50% Supervater und Putzteufel ist?
        Eher nicht.
        Lange Beziehung mit Kindern bedeutet (leider) auch, immer wieder neu zu justieren, auch mal Fünfe gerade sein lassen und die Fehler des anderen irgendwann möglichst gelassen zu akzeptieren, anstatt ständig dagegen anzukämpfen und sich zu wünschen, der andere wäre in jeder Hinsicht perfekt.

        Ansonsten stimme ich Frau Nuf in jeder Hinsicht absolut zu. Ich erhoffe mir sehr, dass sich Gesellschaft und Partnerschaft in diese Richtung wandelt. Man muss auch bedenken, dass viele der heutigen Väter einfach auch in klassischen Familienverhältnissen aufgewachsen ist.
        Und wir Mütter auch. Ich spüre bis heute (zum Glück immer kleiner werdende) Funken von schlechtem Gewissen in mir, wenn ich den Mann mit den Kindern ein Wochenende alleine lasse, ihn um 17 Uhr mit Kind 3 zum Kieferorthopäden schicke, obwohl er so früher von der Arbeit kommen muss, ihn nachts wecke, damit er das Baby zum Bäuerchenmachen rumträgt oder zum Elternabend schicke (sic!).
        Es ist noch viel zu tun.?

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  5. Sehr interessant und für mich nachdenkenswert fand ich den Kommentar zum „Familienmanagement“. Denn da muss ich zugeben, dass ich in dem Punkt tatsächlich Defizite habe. Ich mache zwar die gesamte Urlaubsplanung bei uns und nehme auch Termine an der Schule, beim Kinderarzt etc. wahr, aber als meine Frau letztes Jahr knapp zwei Wochen alleine im Wellnessurlaub war, hatte ich doch Schwierigkeiten mit der Koordination (welches Kind muss wann wo sein mit welcher Ausrüstung).

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  6. Die Gesetzesänderung ist 40 Jahre her, aber das ursprünglich per Gesetz festgelegte Rollenbild lebt immernoch weiter… in den Fällen, in denen das nicht bewusst von beiden Partnern selbst (!) gewählt ist, finde ich das traurig. Und ein bisschen beschämend für unsere ach so moderne Gesellschaft…

    Aus der ZEIT 1976:
    „…Das neue Eherecht wird mit Wirkung vom 1. Juli 1977 an das Bild ändern. Dann müssen beide die Haushaltsführung in gegenseitigem Einvernehmen regeln. Beide sind berechtigt, berufstätig zu sein, beide müssen auf die Familie Rücksicht nehmen. Eine Mitarbeitspflicht im Geschäft des anderen gibt es nicht mehr. Jeder darf „Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie“ abschließen, für die auch der andere haftet. Kurz: die Hausfrauenehe, die dem Gesetzgeber noch 1957 selbstverständlich schien, wird jedenfalls im Gesetz nicht mehr zu finden sein.
    An der sozialen Realität wird das freilich zunächst nicht viel ändern. Mag sein, daß die eine oder andere Familienmutter am 1. Juli vor ihren Eheherrn tritt, ihn auf seine Pflichten im Haushalt und bei der Kindererziehung hinweist und auf ihr Recht zur Selbstverwirklichung im Beruf pocht. Sie kann das tun und sie braucht die Konsequenzen nicht zu fürchten wie früher.
    Nach dem alten Recht ist die nachhaltige Verletzung der Haushaltspflichten ein Scheidungsgrund, und wer schuldig geschieden ist, bekommt weder Unterhalt noch kann er damit rechnen, die Kinder zu behalten. Auch nach dem neuen Recht kann ein Mann sich scheiden lassen, spätestens nach 5 Jahren, meistens schon nach 3jährigem Getrenntleben; doch seine finanziellen Verpflichtungen können dennoch weiter bestehen und die Kinderverteilung hängt nicht mehr an der Frage, wer eheliche Pflichten verletzt hat und wer nicht.
    Ginge es allein nach dem Gesetz, so hätten Mitte nächsten Jahres alle Ehefrauen die Wahl zwischen Haushalt, Beruf oder einer Kombination aus beidem. In der Praxis haben sie diese Wahlmöglichkeit meistens nicht: Ihre Ausbildung ist schlecht, ihre Berufsaussichten sind schlecht, ihre Bezahlung würde schlecht sein und ihr Selbstvertrauen ist nach einigen Jahren der Isolation in Haushalt und Familie mindestens angeknackst. Diese Voraussetzungen zu ändern, wird mehr Zeit brauchen als die Änderung des BGB. …“
    Quelle: http://www.zeit.de/1976/43/hausfrauen-ehe-abgeschafft

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  7. Danke für diesen Beitrag. Mich nerven solche Sprüche schon lange. Mag ja sein, dass manche das als Humor bezeichnen. Aber Fakt ist nunmal, dass Sprache Bewusstsein schafft. Und in diesem Fall hilft sie Klischees zu verbreiten und in den Köpfen zu verfestigen.

    Männer, die sich selbstverständlich um Kind und Haushalt kümmern werden ignoriert bzw. als Sonderfall dargestellt. Männer, die noch keine Routinen entwickelt haben und erst beginnen wollen sich einzubringen, werden durch solch dumme Kommentare abgeschreckt.

    Soll jede die Witze machen, die sie selbst lustig findet. Aber zu behaupten, dass Worte keine Wirkung hätten ist absurd.

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    1. Ich kenne nur junge Familien, in denen Haushaltspflichten nicht fair geteilt werden. Die Frauen machen überall wesentlich mehr, egal wie berufstätig oder nicht-berufstätig sie sind.
      Die betrachten sich aber auch als Hauptzuständige für Kind & Haushalt und scheinen nicht den Impetus zu haben, sich da irgendwelche fairen Aufteilungen zu erstreiten; genauso, wie die Männer anscheinend nicht den Impetus haben, „sich stäker einzubringen“. Wahrscheinlich ist es den Frauen die Zeit, Mühe und Beziehungsbelastung nicht wert; sie wirken auch nicht frustriert oder unglücklich darüber; scheint ein „Das ist halt so“-Faktum zu sein.
      (That said: Wenn ein Elternteil nicht berufstätig ist, würde ich erwarten, dass diese/r Care-Arbeiter/in mehr Carearbeit macht, als da wäre Haushalt und Kinder. Das Problem ist natürlich, dass sich das dann eingeschliffen hat, wenn dieser Elternteil wieder in die Berufstätigkeit einsteigt, und für Verteilungskämpfe hat es DANN wahrscheinlich noch weniger Energie. Aber das schreibt DAsNuf ja im Artikel.)

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  8. Als ich letztens vor Erschöpfung weinend auf dem Boden lag und der Freund nur sagte, dass ich ihm sowas mal sagen muss.

    Daran dachte ich beim Lesen.

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  9. Ich kann da drüber lachen. Wenn der Witz / die Pointe halbwegs lustig ist. Es gibt Witze die sind halt eigenltich keine, sondern dumme Sprüche. Manchmal sind sogar die lustig, oft nicht.
    Aber Witze mit Vorurteilen … zeigen doch eigentlich nur, dass man das Vorurteil gar nicht so ernst nehmen sollte. Sonst wäre es ja Realität und kein Witz.
    Glaubt wirklich jemand, Blondinen sind besonders blöd? Ossies? Mantafahrer?
    Eher nicht.
    Manche Witze sind auch ohne Einschränkung auf eine Gruppe lustig, andere gerade nur dadurch. Sag das dem Priester und dem Rabbi die in eine Bar gehen.
    Und schließlich gilt, wenn man etwas nicht lustig findet, weitergehen nix passiert. Wahrscheinlich finden es die meisten anderen sowieso auch nicht lustig. Oder es ist doch nur der eigene Humor, wo das nicht zugehört. Auch kein Weltuntergang.

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    1. Hast du den Artikel gelesen, Süßer? Denn, falls ja, solltest du mal ganz dringend an deiner Lesekompetenz arbeiten. Du hast nichts verstanden.

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  10. Wenn Frauen sich nicht helfen lassen wollen ist das in diese schlicht reinsozialisiert worden, gern mit solchen Formulierungen „dein Reich“ für die Küche usw. Im eigenen Reich regiert man halt selbst. Und unsereins muss das für die nächste Generation wieder raussozialisieren.

    Ich hatte einen nachhaltigen Aha-Moment in meiner Jugend, als mir klar wurde, dass mein Vater, der gern herablassend über Leute spricht, die für andere saubermachen oder die Mülltonnen leeren, mit seinem Argument, er „könne“ die Waschmaschine nicht bedienen oder so gut saubermachen oder kochen wie meine Mutter, letztendlich behauptet, dass er weniger lernfähig sei als die Leute, über die er sich abwertend äußert. Was er natürlich nie hat sagen wollen. Dass er diesen Widerspruch trotzdem aufrechterhalten hat, zeigte mir, dass es ein Wollen-, kein Können-Problem war. Mich hat das immer geärgert, da meine Mutter den Haushalt ganz und gar nicht gerne gemacht hat und das auch immer so gesagt hat, ohne dass es meinen Vater groß gekratzt hätte. Obwohl mein Vater für seine Generation schon vergleichsweise viel im Haushalt gemacht hat, staubsaugen und einkaufen bspw. hat er übernommen (vllt. auch nur, um die Ausgaben im Griff zu haben).

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    1. Einkaufen und Staubsaugen haben interessanterweise häufiger die Männer der Ü80 Jahre Generation übernommen. Ich kenn da einige Beispiele.

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    2. Hahaha.
      Mein Mann „kann nicht wischen“. Mir ist bis heute nicht klar, warum nicht. „Ich nehme immer zu viel Wasser,“ kommt dann auf Rückfrage. Mit „wring den vermaledeiten Lappen halt besser aus“ haben wir es zumindest bis heute noch zu keiner sinnvollen Lösung geschafft.

      „Zum Glück“ kann er den Müll runterbringen – mit mehrfachem Hinweis eigentlich sogar immer. Die zugeknotete Mülltüte hängt normalerweise maximal zwei Tage innen an der Türklinke. Er kommt morgens allerdings natürlich auf dem Weg zum Rad auch am Mülleimer vorbei.
      Und den Einkauf schafft er auch. Aber nur kleine. Wie soll er den ganzen Kram auf dem langen Freitagseinkaufszettel denn mitbekommen? So viele Hände hat er ja nicht. Wir arbeiten daran, dass es auch Rücksäcke gibt und man durchaus auch mehrere Beutel in einer Hand tragen kann. Vielleicht tragen kleine Frauenhände Einkaufstaschen aber auch einfach kompetenter?
      Weil er außerdem der beste Ehemann der Welt ist, spült er. Ich koche also einfach in den Töpfen, die sauber sind. Ja, manchmal muss ich dann spontan umplanen (Spaghetti kann man übrigens auch im Wok kochen), aber irgendwann spült er immer. Die Löffel mit den Joghurtresten, die ich dann im Besteckkasten finde, wandern einfach wieder in die Spüle zurück. Ist ja nur Joghurt. Die Katzenfutterlöffel sind ja zum Glück aus Plastik.
      Saugen tut er in letzter Zeit auch. Seit wir den Saugrobotter haben. Die Katzenfutterspuren, die der Robi dann über das Laminat schmiert, kann ich dann ja beim Wischen entfernen. Die Katzen müssen echt lernen, ihr Futter nicht aus dem Napf zu tragen.

      Ich arbeite 48 Stunden in der Woche. In zwei Jobs. Mit den Zwangsmittagspausen im ÖD, dem Arbeitsweg, der Wegstrecke zum Zweitjob, bin ich jede Woche mindestens 55 Stunden unterwegs. Nun könnte man natürlich meinen, wer entsprechend mehr zuhause ist (dank 38-Stunden Woche und 10 Minuten Arbeitsweg), könnte auch entsprechend mehr mit anfassen. Andererseits könnte ich mich einfach besser organisieren, dann passt das schon. Die Wäsche macht sich ja quasi selbst. Genau wie das Essen, das einfach magisch auf dem Tisch appariert jeden Tag. Unsere Wohnung hat keine Spinnen und damit keinen Spinnenweben. Oder gar Staub. Die Fenster haben eine Lotusbeschichtung und sind selbstreinigend (außerdem werden die ja sonst eh direkt beim nächsten Regen wieder dreckig). Der Robi kommt in jede Ecke (schließlich ist er ja rund), in jede Niesche und auch auf die Fußleisten. Die Möbel polieren sich alleine. Und der Balkon? Der macht sich selbst winterfest und sommertauglich. Kein Ding. Außerdem haben wir schließlich einen magischen Küchentisch – alles was man drauf legt, sortiert sich selbst weg, wandert alleine in den Müll oder heftet sich ab. Wenn man Einkäufe drauf verteilt, stellen sie sich in den Kühlschrank oder den Küchenschrank. Und noch viel besser? Unsere Klopapierrolle füllt sich von selbst auf! Es ist ein Wunder.

      Bis ich dann – wieder – heulend zusammenbreche, weil ich es nicht alles alleine gewuppt bekomme. Dann gelobt er Besserung. Der gute Vorsatz hält sich in etwa vier Wochen. Dann geht es wieder bergab (und rückwärts). Aber Frauen sind auch einfach so emotional. Die werden halt schnell hysterisch. [Und Mama hat den Haushalt schließlich auch alleine gemacht, inkl. des großen Gartens. Mama war natürlich auch nach der Geburt der Kinder 18 Jahren zu Hause, bis der Kleine 15 war. Und hat dann, wie es sich gehörte, nur halbtags gearbeitet. Darum war Mama als die Firma schloss dann auch nicht mehr vermittelbar. Mit 60. Aber gut, Abstriche muss man eben überall machen. Gell?]

      Warum mache ich das eigentlich seit zehn Jahren so mit?

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  11. Meine Mutter sagt z.B. „A. gib mir mal bitte die Kartoffeln“ … obwohl die Schüssel DIREKT vor meinem Mann steht und er nur eine Armeslänge von Muttern entfernt sitzt, ich hingegen aufstehen müsste. Aber ich bin ja die HAUSFRAU. Generationendingens.

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    1. DU bist ja auch Schuld, wenn deine Wohnung dreckig ist. Dein Mann wohnt da schließlich nicht und hinterlässt darum da auch keinen Dreck. Und selbst wenn er Dreck hinterließe, könnte er den ja nicht wegmachen. Schließlich sehen Männer Dreck nicht. Und er arbeitet ja auch den ganzen Tag. Während du ja… äh… schließlich nach der Arbeit nach Hause kommst und das einfach selbst wegmachen kannst. Jawoll!

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  12. Hallo Frau Nuf,

    vielleicht ist Ihr Standpunkt aber auch etwas Klischee-überladen. Wo sehen Sie denn im echten Leben in Berlin überall nich die Männer, die nichts tun? In den Beiträge bei Twitter oder auf Facebook?

    Ich kenne kaum Männer, die nicht längst ihren Teil zum Haushalt und zur Kindererziehung beitragen. Ich verstehe aber auch nicht, wie Sie ernsthaft glauben können, dass es ständig eine Fifty-Fifty-Aufteilung geben muss.

    Nur ein Beispiel: Ich fahre seit Jahren allein das Auto, obwohl meine Frau ihren Führerschein hat. Und ich hasse Autofahren. Für die Familie ist es aber wichtig und muss gemacht werden. Etwa ein Mal im Jahr sag ich meiner Frau, dass ich es toll finden würde, wenn sie auch fahren würde. Deshalb bin ich im Anschluss aber nicht verbittert.

    Ich kaufe zu 80% ein, koche zu 90% die Mahlzeiten, meine Frau backt zu 100% und wäscht die Wäsche. Bei unseren Kindern klappt es mal gut mal weniger gut mit der Aufteilung. Es gibt so viele Aufgaben, die wir unausgewogen verteilt haben, weil es anders mit jeweils Vollzeitarbeit gar nicht anders geht.

    Ihr Mantra der Fifty-Fifty-Teilung ist womöglich auch einfach eine falsche Annahme und Ihr Klischee der permanent faulen Männer womöglich ein Phänomen der ständig auf Eskalation setzenden Twitterblase.

    Darüber hinaus frage ich mich, wo Sie Ihren Humor verloren haben. Denn eine Beziehung zwischen Menschen basiert doch vorrangig auf gutem Humor, sinst wird es doch langweilig – gerade in schwieirigen Situationen.

    Und wieder unterschreibe ich nicht mit echtem Namen, weil ich die Shitstorms nicht aushalten mag, die abbekommen kann, wenn man nicht der gleichen Meinung ist.

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    1. 50/50 heisst in meinen Augen nicht, dass man 50% der Zeit kocht, eine halbe Steuererklärung macht und jedes 2. Mal das Auto in die Werkstatt fährt. So viel mal dazu.

      Und gegen Humor habe ich gar nichts. Mir ist aber auch Respekt wichtig und dass man gegenseitig für sich sorgt und da sehe ich oft ziemlich viele Defizite. Wenn man jahrelang die Frau jede Nacht aufstehen lässt, wenn die Kinder sich melden, dann ist das egoistisch und respektlos.

      Im Übrigen schreibe ich nicht, dass alle Männer immer faul sind. Der Artikel dreht sich ja v.a. darum, wie kontraproduktiv es ist, sich über die lustig zu machen, die sich bemühen und vielleicht noch beim Aufbau ihrer Kompetenzen sind.

      Verbitterung kommt durch ein permanentes Ungleichgewicht.
      Wenn Du also nicht verbittert bist, herzlichen Glückwunsch, dann ist bei euch unterm Strich vielleicht ausgeglichen.
      Ist in meiner jetzigen Beziehung auch so und das obwohl ich fast nie Auto fahre, obwohl ich einen Führerschein habe. Hoho!

      Und mir ist es wirklich völlig egal mit welchem Namen Du kommentierst. Ich finde es so pseudoanonym reichlich albern – aber jedem das seine.

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      1. Okay, das Fifty-Fifty-Thema verstehe ich jetzt besser. Danke für die Erklärung.

        Das anonyme Kommentieren ist nicht auf Sie bezogen, sondern auf die Twitterblase. Ich bitte um Entschuldigung, wenn es falsch verstanden werden konnte.

        Aber das angesprochene permanente Ungleichgewicht: Wo ist denn das? Ich erlebe es nicht. In meinem ferneren und näheren Bekanntenkreis gibt es keine Männer mehr, die sich nicht kümmern. Ich kenne auch kaum bis gar keine Männer mehr, die nicht wissen, wie man kocht oder andere Haushaltsaufgaben erledigt.

        Aus meiner Sicht ist es im Artikel so sehr überspitzt dargestellt, dass ich beim Lesen überhaupt erst darauf kam, hier wieder mal zu kommentieren.

        Sorry für Schreibfehler, tippe auf einem Smartphone.

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        1. „Ich erlebe es nicht“ nennt sich dann „Anekdotische Evidenz“. Einfach mal nach Studien googeln, die was zur Arbeitsteilung sagen. Es ist sogar bei Paaren, bei denen beide Vollzeit arbeiten so, dass die Frau weiterhin den Großteil des Haushalts macht.
          Gleiche Aufteilung der Aufgaben – v.a. wenn Kinder da sind, das ist die Ausnahme.

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          1. Hallo Frau Nuf,

            ich lese die Diskussion gerade noch mal mit einigen Tagen Abstand. Sie ging in die falsche Richtung. Ich hab mich missverständlich ausgedrückt und vielleicht auch etwas zu weit um die Ecke gedacht. Ich ziehe hiermit meinen Diskussionsbeitrag zurück.

            Beste Grüße.

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        2. Leider gibt es sehr viele Männer, die sich bis zu null beteiligen. Eine sehr kluge, fleißige ehemalige Kollegin von mir hat so einen Typen, der kommt nicht mal auf die Idee, dass er mal etwas in Haushalt und Kinderbetreuung tun könnte, dabei arbeitet sie ebenfalls. Der Typ macht NIX.
          Und ich sehe in meinem Umfeld (übrigens auch Berlin Mitte/Prenzlauer Berg) ebenfalls viele Väter, die extrem viel weniger machen als die Frauen. Klar, sie gehen am Samstag mit der Brut auf den Spielplatz, sie kochen auch und kaufen ein, hängen mal Wäsche auf, räumen die Spülmaschine ein, bringen den Müll runter (Klassiker, und die Frau hat die Arschkarte und muss die neue Tüte reinmachen, während sie in der anderen Hand ein völlig durchgesifftes Taschentuch vom Kind hat, das sofort in den Müll muss) usw.

          Aber die Verantwortung für alles Familien-Administrative (darunter fällt: alles im Blick haben im Haushalt, Sprechstunden bei Lehrern/Erziehern, Formulare/Anträge/Mitgliedschaften usw. ausfüllen und fristgerecht abgeben, Arzttermine und Jugendamt-Wahnsinn (ich meine Kita-Gutschein-Angelegenheiten), Termine in Schule und Kindergarten, und was man als Familie da durchschnittlich beizutragen hat (und das auf dem Schirm haben), Fristen wahren, das Kinderkleider-Management – frag mal Deine Frau, was letzteres ist und ob sie es gern tut! Urlaubsplanung und diesbezügliche Recherche, Geschenke für Kinder, Freunde und Verwandte besorgen und einpacken, Karten schreiben, Treffen mit Freunden planen und organisieren, darauf achten, dass die Kinder alles haben, was sie für Schule/Kindergarten, Klassenfahrten, Unterricht und Freizeit-Aktivitäten brauchen, und UND SO WEITER) wird in sehr vielen Familien fast ausschließlich von den Frauen geleistet. Auch in Mitte und Prenzlauer Berg, und auch, wenn die Frauen arbeiten (und manchmal mehr verdienen als die Männer!).

          Ich erinnere einen erhellenden Artikel hier auf dem Blog, wo Patricia alle anfallenden Arbeiten in einem Haushalt mit Kindern aufgelistet hat und dazu aufgerufen hat, das mal mit dem Partner zu besprechen. Ich habe das für uns ausgefüllt, obwohl mein Mann wirklich viel im Haushalt und bei der Kinderbetreuung macht (er putzt und kocht und holt die Kinder manchmal ab, bringt sie auch gern ins Bett, und fast immer von sich aus), fällt doch die ganze Verantwortung und Administration auf mich. Er ist der Ausführende, ich die Managerin, die alles im Blick hat. Obwohl ich (und vor allem er) dachten, dass es bei uns ganz gut aufgeteilt ist, kam zum Schluss raus, dass ich mindestens doppelt so viel an der Backe habe wie er (und da ist die größere Verantwortung noch nicht mal mit einberechnet). Kinnlade runter – bei mir, aber vor allem bei ihm.

          Übrigens, Patricia: Ich habe Deine damalige Liste noch erheblich ergänzt, erweitert und (bin Struktur-Fetischistin) kategorisiert – wenn Du Interesse hast, schick ich es Dir gern zu – vielleicht ist es mal Zeit für ein Update des erwähnten Artikels? Eine solche Bestandsaufnahme lege ich allen (auch den Familien mit den aufgeklärten Top-Papas vom Weinbergspark, Teutoburger Platz, Marie und Kollwitzplatz) dringend ans Herz.

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    1. Jetzt hab ich glatt die Hälfte von dem, was ich noch sagen wollte, vergessen:

      Ich beobachte bei dem Thema mit wirklicher Freude meine Teamkollegen: die, die Kinder zu Hause haben, machen mit großer Selbstverständlichkeit Homeoffice, wenn die Kinder krank sind, während die Frau arbeiten geht (oder, falls sie auch Homeoffice machen kann, wechseln sie sich ab). Beziehungsweise, wenn es die Frau auch erwischt hat, halt kindkrank, um beide zu pflegen.
      Beim Homeoffice wegen krankem Kind ist auch bei allen anderen Kollegen das Verständnis da, dass diese Väter auch mal nicht erreichbar sind, weil sie nicht am Rechner sitzen können, während das Kind sie braucht.
      Vielleicht geht das bei uns besonders gut, weil etwa ein Viertel des Teams „junge“ Väter sind und das Verständnis gegenseitig da ist. Und eben, weil Homeoffice zur Verfügung steht, das erleichtert das Ganze halt doch deutlich.

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    2. Furchtbar, ganz ganz furchtbar. Also beide.

      Ich war letztes Jahr übers Wochenende im Krankenhaus und bei uns ist nicht das Chaos ausgebrochen.

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  13. Ich kenne genügend Frauen die sich in dem Spiel „Wer ist mit dem größten Idiot verheiratet“ gegenseitig zu übertreffen versuchen. Ich bin dann immer geneigt zu sagen, „Wenn ihr Mann so blöd ist, hätten Sie ihn nicht heiraten sollen“ Männer können alles: putzen, waschen, kochen, einkaufen usw. Ich jedenfalls kann es und muss es auch können, weil ich keine Frau habe. Ich merke aber immer wieder, dass Frauen es unfassbar lustig finden, wenn ich sage, dass ich noch meinen Haushalt machen muss oder morgen Großwaschtag habe. Muss man ein Genie sein um eine Waschmaschine zu bedienen ? Nö.

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  14. Also…’ne Liste hilft ganz gut. Da kommen alle Tätigkeiten drauf, sortiert nach Frequenz. Aber wirklich ALLE Tätigkeiten. Nicht – wie hier im Blog auch schon mal gesehen – nur die „typisch weiblichen“ Tätigkeiten, sondern auch die „typisch männlichen“ Sachen. Also nicht z.B. die Pflege von Telefonen und Computern als „Hobby“ unter den Tische fallen lassen. Unter Berücksichtigung der Erwerbsarbeit verteilen und fertig. Am besten mit klaren Zuständigkeiten und Standards.

    Und dann aber auch machen lassen! Musste mich öfter mit meiner Frau streiten, weil sie die Wäsche immer noch einmal anders aufhängte, wenn ich das erledigt hatte (und nein, ich kann auch bügeln und weiß, worauf zu achten ist).

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    1. Hier darf der mit dem Schichtdienst in einem höchst verantwortungsvollen Beruf („nichts mit Medien“ und Appleprodukten im Café abhängen;-)) nachts doch schlafen, obwohl es zum Kotzen ist, dass dann der andere Partner zu >98% alleine für Nächte und Morgende zuständig ist

      Und zur Familienarbeit gehört auch:
      wer kümmert sich um alles rund ums Auto?
      wer werkelt rund ums Haus herum? (gerissene Rolladengurte, Holzhacken, Wände einziehen, Kabel verlegen &&&)
      wer macht die Steuererklärung und Versicherungskrams etc.?
      wer richtig große anfallende Drecksarbeit? (Regenrinnen reinigen, Abflussrohre freilegen, verschleimte Waschmaschinenschläuche retten, Riesenhecke schneiden&entsorgen)

      DAS machen Partner nach der Arbeit als ihren Part der Familienarbeit. 50/50 Wäsche aufhängen/ Spülmaschine ausräumen, Zwerge schuckeln etc. ist dann manchmal einfach nicht auch noch drin.

      Provokant gefragt: Vati kommt um 23 Uhr von der Arbeit. Da er morgens wegen Spätdienst nicht früh losmusste, hat er seine Frau ausschlafen lassen, das 7 Monate junge Kind gewickelt, gefüttert, das Kindergartenkind incl. Brotdose und Turnbeutel auf den Weg gebracht, die Spülmaschine aus- und eingeräumt, die Wäsche erledigt, mit Kind in der Trage Rasen gemäht, sich flott geduscht und umgezogen, die Frau mit einem Kaffee und Kuss am Bett geweckt und sich entschuldigt, dass er nicht noch Fenster putzen konnte, aber leider müsse er jetzt los.
      Nun kommt er um 23 Uhr von der Arbeit und wendet sich gleich wieder dem weinenden Kind zu, damit die Frau weiterschlafen kann. Dann räumt er vielleicht noch eine Ladung Wäsche aus dem Trockner, packt schon mal das Altglas ins Auto, um es am nächsten Morgen mitzunehmen und bevor er ins Bett fällt, vereinbart er noch online einen Termin mit der Autowerkstatt (die Frau hat leider nicht geschafft, tagsüber dort anzurufen), checkt die To-Do Liste der Reparaturen, macht einen Ablaufplan, richtet die Brotdose fürs Kindergartenkind und bereitet vielleicht schon einmal das Mittagessen für den nächsten Tag vor, falls seine Frau nicht zum Kochen kommt mit dem Kind.

      So in etwa?

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      1. Es gibt immer Szenarien in denen eine bestimmte Aufteilung schwieriger ist als eine andere. Schichtarbeit, eine Tätigkeit, die mit vielen Reisen verbunden ist, z.B.
        (Aber ist es nicht erstaunlich, dass es Studien gibt, die zeigen, dass Frauen, die schichtarbeiten oder viel reisen dennoch anteilig mehr machen als umgekehrt?)

        Zu den ganzen „Männeraufgaben“, die Du aufzählst: Interessanterweise sind das oft Dinge, die einmal oder seltener pro Jahr anfallen. Die müssen auch gemacht werden, klar, ich sehe auch keinen Grund warum das nicht auch eine Frau machen kann. Ich z.B. mache Steuererklärung, Versicherungs-, Finanzierungskram, Rechnerupdate, Handwerkskram etc. auch.
        Ich finde es sogar gut und wichtig als Mutter mit meinen Kindern zusammen z.B. den verstopften Abfluss in der Küche zu reinigen, ihnen zu zeigen, wie ich das Siphon abmontiere etc.
        Dann habe ich in 20 Jahren nämlich sowohl Töchter als auch Söhne, die das auch können.

        Dein „so in etwa“ Beispiel ist maßlos übertrieben. Da stellst du dar, dass der Mann bitte ALLES und IMMER machen soll.
        Das sage ich nicht. So wie ich eben sage, dass sich mir nicht erschließt, wieso die Frau ALLES machen soll.
        Alles, was ich möchte, ist eine gerechte Aufteilung.

        Kinder will man als Paar meist gemeinsam. Warum dann die komplette Care-Arbeit ausschließlich an die Frau geht, kannst Du mir ohne Polemik gerne nochmal erklären.

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        1. Hi nochmal,
          Polemik ist immer blöd, na klar.
          Ich habe oben aber nix von Männeraufgaben geschrieben, ganz bewußt nicht. Das hast du interpretiert. Beim Holzhacken bin ich wahrlich kein Meister und einen Teil des Trockenbaus haben zum Glück Handwerker übernommen. Ums Auto&Grünschnitt reiß ich mich nicht, aber wat mutt dat mutt.
          Mir ging es darum, die Liste der Arbeiten rund um die Familie zu erweitern. Das ist eben nicht „nur Carearbeit“. Ich finde, dass es zunächst furzegal (pardon my french) ist, wer was (und wieviel) erledigt. Es muss einfach gemacht werden und fertig.

          Kennst du die Studie zu „Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist“?
          http://www.suhrkamp.de/buecher/wenn_der_mann_kein_ernaehrer_mehr_ist-cornelia_koppetsch_12701.html

          Hier auch ein Interview mit der Autorin
          http://jungle-world.com/artikel/2016/34/54729.html
          Ihre Thesen in Ausschnitten
          „Das Paradigma von 50/50 scheint unter den gegenwärtigen Bedingungen kaum zu erreichen, weil prekäre Arbeitsverhältnisse zunehmen, Einkommen nun einmal unterschiedlich hoch und die Partner ungleich belastet sind. “

          „Das urbane akademische Milieu der Kreativen und Selbstverwirklicher orientiert sich am Leitbild partnerschaftlicher Gleichheit, bekommt es aber am wenigsten hin, diese Ideale in der Praxis umzusetzen. … Was zählt, ist Selbstverwirklichung im Beruf, Authentizität und eine gute, an ästhetischen Prinzipien orientierte Lebensführung. “
          „Solche Paare sehen die Hausfrauenehe als rückschrittlich an und werten Hausarbeit allgemein ab. Das heißt aber vor allem, dass sie nicht der Rede wert ist, sondern an bezahlte Hausarbeiterinnen abgegeben oder als persönliche Neigung beziehungsweise persönlicher Sauberkeitsstandard de­thematisiert wird.“…
          „Das ist paradox: Gerade weil diese Paare dem Gleichheitsparadigma anhängen, reproduzieren sie Ungleichheit.“

          Erstaunlicherweise:
          „Im Gegensatz zum kreativen Milieu der Selbstverwirklicher funktioniert ein Rollenwechsel am ehesten im wertkonservativen Milieu. Warum?…Das funktioniert, weil wir in diesem Milieu eine starke Orientierung auf Familie und Gemeinschaft und weniger eine auf Selbstverwirklichung im Beruf haben. Dies führt zu einer Form der familiären Solidarität, in der alle ihren Beitrag zur Gemeinschaft leisten, …“

          Das beantwortet nicht exakt, warum Frauen einen Großteil (Du schreibst „ausschließlich“) der Carearbeit leisten.
          Aber die Aspekte finde ich schon interessant, es ist eben auch eine Ansichtssache, wie man die einzelnen anfallenden Aufgaben bewertet. Ist außerhäusige Erwerbstätigkeit mehr wert als „Carearbeit“ zuhause? Wer es so sieht, dem fällt es vielleicht schwerer, sich mit scheinbar niederen Tätigkeiten abzugeben. Woher kommt dieser Eindruck?

          Achtung, vielleicht bisschen Polemik noch:
          Und darf man nicht einfach auch davon ausgehen, dass Frauen und Männern unterschiedliche Talente mitgegeben wurden, die sie zu unterschiedlichen Aufgabenbereichen mehr befähigen, als zu anderen? Die Hausmänner, die ich kenne, tun sich nach eigener Aussage mit Kochen/ Putzen schwer, helfen ihren erfolgreichen selbständigen Frauen aber umgekehrt bei technischen Problemen/ physische schweren Aufgaben im Betrieb aus. Reifenwechsel lassen wir machen, das Bügeln macht mein Mann, dafür schleppe ich Getränkekisten. So what.
          Jepp, der größte Teil der Carearbeit liegt bei mir und die Kinder danken es. So what. Das Endergebnis zählt für mich, nicht die Strichliste.

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      2. „sondern auch die „typisch männlichen“ Sachen. Also nicht z.B. die Pflege von Telefonen und Computern als „Hobby“ unter den Tische fallen lassen“

        Ich – als Frau *huch* – pflege meinen Computer gerne selbst. Ich kann sogar mein Betriebssystem neu aufsetzen. Und weil ich nebenbei auf meinem – selbstgepflegten – Handy google welche Probleme Windows 7 Updates bei Neuinstallationen mit sich bringen können und in welcher Reihenfolge ich meine Treiber sinnigerweise installiere, läuft das Ding sogar noch am selben Tag wieder.
        Ich habe sogar – meine Güte – vorher alle meine wichtigen und unwichtigen Daten gesichert. Mein Browser hat wieder alle seine Lesezeichen, Passwörter, Add-Ons etc. und mein Emailprogramm sogar alle meine Mails. Es grenzt an ein Wunder. So als Frau.

        „Und zur Familienarbeit gehört auch:
        wer kümmert sich um alles rund ums Auto?
        wer werkelt rund ums Haus herum? (gerissene Rolladengurte, Holzhacken, Wände einziehen, Kabel verlegen &&&)
        wer macht die Steuererklärung und Versicherungskrams etc.?
        wer richtig große anfallende Drecksarbeit? (Regenrinnen reinigen, Abflussrohre freilegen, verschleimte Waschmaschinenschläuche retten, Riesenhecke schneiden&entsorgen)“

        Auto? Ich.
        Werkeln? Ich.
        Steuererklärung & Versicherung? Männe (die Steuererklärung hat dieses Jahr immerhin eine Stunde gedauert, das muss ich ihm mal zugute halten)
        Drecksarbeiten? Ich.

        Männe kümmert sich außerdem auch um das Sky Abo, den Telefonanbieter und macht dem Pizzalieferdienst auf. Dafür braucht er wirklich, wirklich, wirklich einen Orden.

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  15. Solange ich drüber lache, verbittere ich zumindest nicht…vielleicht ist es so? Denn sonst müsste ich all die Kriege ums Windeln wechseln, Wäsche waschen, Spülmaschine ausräumen tatsächlich führen – mit vielleicht nicht so schönem Ausgang. Nämlich dass man mit einem Mann zusammenlebt, der die Aufteilung so wie sie ist in Ordnung findet, und Familienarbeit als „Freizeitbeschäftigung der Frau“ betrachtet und eben nicht als „Arbeit“ anerkennt….und dann müssen Konsequenzen gezogen werden….da ist drüber lachen doch einfacher…

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  16. Ich habe dazu letztens etwas passendes gelesen:
    https://markmanson.net/relationship-advice
    „3. The Most Important Factor in a Relationship is Not Communication, But Respect“
    (…)
    „Common examples given by many readers:
    NEVER talk shit about your partner or complain about them to your friends. If you have a problem with your partner, you should be having that conversation with them, not with your friends.“

    Ich bin immer wieder baff wie respektlos andere über ihre Partner sprechen, egal ob „real“ oder virtuell. Da wird gelästert und geschimpft das sich die Balken biegen, für mich wäre das ein absolutes No-Go. Wenn ich die Wäsche falsch aufgehängt habe, soll mir meine Frau das sagen, dann lachen wir (hoffentlich) darüber und ich mache es beim nächsten Mal besser. Wir sind ein Team, da lästert man nicht über den anderen.

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    1. Ist es nicht schon schlimm, dass es Wäsche „richtig“ & „falsch“ aufhängen gibt?! Der eine macht so & der andere so. Kein gegenseitiges kontrollieren, wenn jemand eine Hausarbeit erledigt hat. Und schon bleibt wieder ein wenig mehr Zeit übrig, für die lustigen Dinge.

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      1. Hm. Wenn die Hemdsärmel auf der Leine noch gekrempelt sind oder das linke Hosenbein sich nach innen eingeschlagen hat, dann würdest du das nicht als „falsch“ aufgehängt definieren und denn das aufhängende Familienmitglied daruf hinweise, darum bitten, es das nächste Mal „richtig“ zu machen oder die Wäsche ab- und wieder neu aufhängen? Klar kann „man“ das auch rausbügeln, aber mal ehrlich… wo bügelt „Mann“ denn?

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        1. Ich bügel – überwiegend. Und zum Glück haben wir einen Trockner. Wäsche kann man nämlich durchaus falsch aufhängen – habe ich von meiner Mutter gelernt. Und falsch waschen geht auch. Deshalb mache ich das meist. Und sollte sie doch mal die Wäsche vorsortieren, gucke ich grundsätzlich, dass ich da nochmal nachschaue und trenne.

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  17. 1. Nehme ich es als Ehre, in der Headline gelandet zu sein.
    2. Kann ich all das nachvollziehen und verstehen, was Du schreibst.
    3. Weiß ich immer noch nicht, was dagegen spricht, Missstände durch Humor zur Verbesserung zu bringen.
    Szenario Wäscheständer: Dein Mann hat die Wäsche (in deinen Augen) völlig bescheuert aufgehängt. Eventuell liegt es daran, dass er in der Vergangenheit nicht dazu angehalten wurde, Wäsche selber aufzuhängen und Schnelligkeit und Akkuratesse waren ihm nicht wichtig.
    Wie reagierst du? Du willst, dass er weiterhin Wäsche aufgehängt, aber beim nächsten Mal besser und schneller. Sagst du was. Sagst du nix. Soll er selber drauf kommen. Gedanken lesen.
    Ein Weg könnte es in meinen Augen sein, den Mann anzuzwinkern, in die Rippen zu puffen und zu sagen, Mann das sieht aber scheiße aus. Und wenn man zusammen ein bisschen gegrinst hat, kann man dem Mann sagen, wie es in Zukunft besser und einfacher funktionieren könnte.

    Kommt vielleicht auf den Typ (Frau und Mann) an, aber so klappt es bei mir ganz gut. Bereitschaft muss beim Mann natürlich da sein. Und dann braucht es Zeit und Freiräume zum üben und besser werden. Mit Humor klappt das eventuell leichter.

    Liege Grüße,
    Julia

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    1. Wie Du es sagst, wenn es bei euch langfristig hilft sich darüber lustig zu machen: Go for it.

      Ich erkläre im Artikel nur, warum ICH das für kontraproduktiv halte.
      Menschen sind unterschiedlich.
      Ich fände es bei meinem Partner nicht schön, wenn er fotografiert wie ungeschickt ich ein Regal angedübelt habe oder wenn er darüber Witze macht. Mein Lerneffekt und meine Motivation wären besser bedient, wenn er mir sagt: „Schau, das ist eine Rigips-Wand, da gibt es extra Dübel und die 12 Schraube reicht bei dem Winkel auch.“

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      1. Du hast Recht, es ins Netz zu stellen, ist für den einen Mann persönlich nicht so nett.

        Das mit dem Dübel würde ich auch so machen. Ich würde nur versuchen, es weniger Lehrmeisterhaft rüberkommen zu lassen (das hasse ich nämlich selbst wie die Pest, würde also Ablehnung verursachen), sondern einfach über die Humorebene machen.

        Kontraproduktiv halte ich übrigens auch Bitterkeit. Ich verstehe voll, wo sie herkommt, aber ich glaube, Bitterkeit hat einen noch nie an einen guten Ort geführt.

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  18. Das kann ich so unterschreiben, mit Stempel und Siegel. ?
    Wir haben keine Kinder, sind aber beide berufstätig, da ist es selbstverständlich, sich die Hausarbeit zu teilen. Das sieht auch mein Mann so, zum Glück.
    Die Frau meines Schwiegervaters (also nicht die Mutter meines Mannes) hat mir mal in einem bösen Brief folgenden Satz geschrieben: „Lass Deinen Mann nicht so viel arbeiten, putz lieber Deine Wohnung selber.“ Meine Wohnung, aha, nicht unsere Wohnung…
    In dieser Generation sehen das bestimmt noch viele so und geben das an die Söhne und Töchter weiter.

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  19. Im Grundsatz stimme ich Dir voll zu: Derartige „Witze“ sind nicht witzig, sondern kontraproduktiv (genauso wie weibliche Pendants a la „Wie hält man den Schraubendreher?“). Es schafft Komfortzonen, in denen man sich bequem einnisten kann, und es reduziert die Notwendigkeit sich mit „Neuem“ zu beschäftigen.

    Gleichzeitig sehe ich aber auch ein grundsätzliches Thema, dass in das Problem reinspielt:
    Jede Gruppe muss „Einsteiger“ und Andersartigkeit auch akzeptieren.

    1) Vor 9 Jahren wurde ich im Kindergarten schief angeschaut, weil eben nur 1/50 aller Kindabholer männlich waren. Totale Exoten, entweder schief angeschaut oder vergöttert weil endlich mal ein Mann da ist. Heute ist es mit dem jüngsten Kind kein bisschen anders, auch wenn die Quote mittlerweile 1/20 ist. Und im Baumarkt ist es mit umgekehrten Vorzeichen genauso: Der Typ am Info-Tresen, der am Wochenende einen wirklich großartigen Heimwerkerkurs für Frauen gehalten hat bietet einer Teilnehmerin am Montag dann an, einen Handwerker für sie rauszusuchen.

    In solchen Fällen braucht es den aktiven Willen und die Kraft, etwas zu ändern, sonst verfällt man ganz schnell wieder in das alte Verhalten. Ja, ich kämpfe darum, aber es ist auf männlicher Seite genauso mühsam.

    2) Andersartigkeit zu akzeptieren ist langwierig: Der Mensch ist ist ein Gewohnheitstier. Da ist maternal gatekeeping nur ein Teilaspekt – aber auch der findet einfach statt. Auch durch Väter. Jeder hat seine typische Art, Dinge zu tun und reagiert auf Abweichungen negativ. Etablierte Abläufe sind eine sichere Bank um Ärger zu vermeiden. Gleichzeitig erscheinen einem die eigenen Abläufe total logisch, so dass das doch jeder erkennen/wissen muss. Im Studium war ca. 2003 der Stand, dass man mit gutem Informationsmanagement maximal 70% des Wissens wirklich dokumentieren kann.
    Am Ende steht das Problem, dass man gegenseitig (!) akzeptieren lernen muss, dass der Partner Dinge anders tut – und dass das OK ist. Wenn ich meine Frau bitte irgendwas zu übernehmen muss ich akzeptieren, dass sie es anders tut als ich. Und sie muss akzeptieren, dass meine vielleicht doch stattfindende Unmutsäußerung nicht sie angreifen soll sondern eben nur mein Akzeptanzproblem widerspiegelt.

    Das eine Mal, bei dem meine Frau die Wickeltasche für den Ausflug gepackt hat habe ich die total die Krise bekommen weil gefühlt die Hälfte von dem, was ich für wichtig hielt, fehlte oder an einer für mich unpraktischen Stelle war. Ungefähr so geht es meiner Frau wenn ich versuche, den halbjährlichen Großeinkauf an „Dauervorräten“ zu verstauen. Wir wissen darum, und betreiben solche Dinge regelmäßig ganz bewusst damit es eben im Ernstfall funktioniert. Aber es kostet Kraft und Überwindung. Und macht manchmal übrigens auch Spaß :-)

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    1. Das mit der Akzeptanz ist ein ganz großes Problem von mir. Was hab ich da schon an Streits vom Zaun gebrochen, die mir nach längerer Überlegung sowas von leid taten, weil ich einfach überreagiert habe. Muss man sich immer vor Augen halten, dass man selbst gerade vielleicht etwas kleinkariert ist.

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  20. Am besten gefällt mir das Beispiel: „Oh, 19 Uhr! Fütterungszeit! Jetzt rühre ich den Brei an und füttere!“ – denn das würde auch bedeuten, dass die Väter die Uhrzeit der Fütterung kennen würden und nicht nur mit-machen, sondern auch mit-denken, vielleicht sogar bei allen Sachen die sie anstehen: Vorsorge, Einkäufe, wann sollte das Kind in die Badewanne. Ach ja, das wäre schön.

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    1. Um im Formulierungsstil des Artikels zu bleiben: Es sollte sich unter Müttern durchsetzen, sich gegenseitig in den Hintern zu treten, den Vätern bei denen es funktioniert nicht noch durch Pauschalurteile das Leben noch schwerer zu machen.

      Danke.

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  21. Ein Aspekt, der mir gefehlt hat:
    Ich möchte eine Aufgabe übernehmen, die ich noch nie gemacht habe oder bei der mir hilfreiche Erfahrung fehlt. Bevor ich selber recherchiere, wie man es am besten macht, frage ich nach („Wie viel Waschmittel nimmst du normalerweise?“). Wenn dann als Antwort ein lustig gemeinter Spruch kommt („Hä? Hast du noch nie Wäsche gewaschen?“) kann das sehr demotivierend sein.

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    1. Hm. Ich habe keine Kinder, aber habe schon mit Partnern zusammen gewohnt und es war jedesmal eine Qual sie zu Hausarbeiten zu bekommen. Entweder möchte ich es ordentlicher haben, oder mir geht ein Badputz leichter von der Hand. Ich muss mich dazu nicht überwinden. Man macht das eben. Aber bis jetzt hat mich da kaum ein Partner unterstützt. Und obwohl es da lange und lange Diskussionen drüber gab. Im Endeffekt habe ich mir gedacht, dass es wohl an der Erziehung liegtm zuhause hatten sie eine Mutter die dann alles für sie gemacht hat, weil der Ehemann sicher sich so war, und die Mutter die Dinge eben auch erledigt haben wollte und nicht 10x sagen wollte“Räum doch mal die Spülmaschine aus“. Alles immer x mal zu fragen, zu sagen und so, hatte ich nämlich auch dann satt und habs selbst gemacht. Deinen Ärger über Männer Kochbücher etc verstehe ich. Kochen kann man lernen, aber vielleicht hattest du einfach sonst Glück mit deinen Partnern und ihrer Auffassung von Ordnung.

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      1. Wenn man kochen lernen kann, kann man auch putzen lernen und wenn man unterschiedliche Standards hat, muss man darüber tatsächlich sprechen.
        Eine Alternative ist auch, dass der schwer arbeitende Mann einfach externes Reinigungspersonal bezahlt.
        Ich hatte bislang auch ausschließlich Partner, die Dinge nicht gesehen haben oder ca. eine Woche später reagieren als ich reagieren würde. Konsequenz war am Ende Trennung.
        Für meine nächste Beziehung hatte ich einfach andere Ansprüche, weil ich nicht mehr bereit bin, bestimmte Dinge hinzunehmen.

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        1. Zum Erziehungsaspekt von @Sandra:
          Ich bin auch mit so einer Mutter groß geworden, die ALLES gemacht hat. Das führt nicht zwangsweise dazu, dass man dass dann so in die eigene Beziehung tragen muss.
          Man(n) entwickelt sich ja auch, wenn man sich von zu Hause löst.

          Ich (bzw. wir) versuchen das jetzt unseren Kindern schon früh mitzugeben. Und zwar nicht im Sinne von belehren, sondern einfach vorleben. D.h. sie sehen, dass wir uns alle Aufgaben teilen und dann ist es für sie auch normal.

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      2. Das Ökosystem „Haushalt“ muss natürlich zusammenpassen, aber es gibt auch keine feste Skala zur Sauberkeit. Da hat jeder unterschiedliche „Schmerzlevel“, und die müssen eben irgendwie passen sonst klappt es langfristig wirklich nicht.

        Das pure „machen“ kann man jedenfalls problemlos lernen.

        Ansonsten ist aber die Frage, wie die Summe der Arbeit im Haushalt aussieht. Es ist ja nicht schlimm, wenn jeder sein Spezialgebiet hat und die Aufgaben „meistens“ übernimmt, solange der jeweils andere es im Notfall auch könnte und die regelmäßigen Aufgaben halbwegs fair verteilt sind und es für beide passt.

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        1. Bei uns ist es andersrum, bis die Wohnung (oder ein Teil davon) für mein Empfinden dreckig ist, hat mein Mann schon drei Mal durchgewischt. Da hilft auch Reden nur bedingt, er hat aber mittlerweile verstanden, dass ich bestimmte Sachen nicht bewusst ignoriere, sondern schlicht nicht bzw. nicht als störend wahrnehme. Umgekehrt gibt es aber auch Sachen, die mich stören, die er nicht wahrnehmen. Manches davon lässt sich dann eben durch wiederholtes Darauf-aufmerksam-machen ein bisschen ins Bewusstsein holen, ich habe mir zum Beispiel mittlerweile einfach angewöhnt, nach dem Essen oder Kochen über den Tisch zu wischen, selbst wenn es für mich noch nicht dreckig aussieht.

          Bei anderen Dingen habe ich aber auch gelernt, dass man, sobald man erwartet, dass der andere die Aufgabe übernimmt, eben auch damit leben muss, dass er es anders macht, solange am Ende ein ähnliches Ergebnis rauskommt. Ich hänge die Wäsche z.B. deutlich ordentlicher und systematischer auf (Socken schon nebeneinander usw.). Wenn mein Mann die Wäsche aufhängt, möchte ich sie instinktiv am liebsten umhängen, auf der anderen Seite ist es ja letztlich egal, solange sie am Ende trocken wird. Ähnliches beim Einkaufen, da war ich am Anfang auch immer etwas nervöser, weil man eben jahrelang Marke X gekauft hat und der andere einfach Marke Y kauft. Mir ist dann aber klar geworden, dass man nicht beides haben kann, entweder, man macht es selber genau so, wie man möchte, oder der andere macht es und dann wird es eben ein bisschen anders gemacht. Wenn man sich in der Hinsicht erstmal entspannt hat, geht es eigentlich sehr schnell sehr gut.

          Ich habe aber auch das Glück, dass ich keinen Mann habe, den klassische Rollenbilder interessieren (zumindest nicht in einer kinderlosen Beziehung, wie es mit Kindern wäre, kann ich nicht sagen) und alle bisherigen Aufteilungen kamen auch ein bisschen daher, wer was lieber macht oder besser kann oder zumindest weniger ungern macht.

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          1. Deinen Text könnte ich, einmal um die Genderachse gespiegelt, nahezu unverändert unterschreiben. Speziell bei

            Ich hänge die Wäsche z.B. deutlich ordentlicher und systematischer auf (Socken schon nebeneinander usw.). Wenn mein Mann die Wäsche aufhängt, möchte ich sie instinktiv am liebsten umhängen

            musste ich laut lachen – exakt so isses, wenn die Gemahlin mal ’ne Wäsche aufhängt, die Spülmaschine beschickt … u name it.

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  22. ******************KOMMENTAROMAT**********************
    Genau!
    *****************/KOMMENTAROMAT**********************

    Toller Artikel. Danke dafür und für die vielen anderen!!

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  23. Probier mal diesen Direkt-Link auf den Kommentar

    Ansonsten:
    Ich finde, es gibt schon immer noch gute Witze, die sich an Klischees abarbeiten. Also jetzt unabhängig von den Idiot-Dads. So grundsätzlich. Ich weiß nicht so genau, wo ich da für mich die lustig/unlustig-Grenze ziehe. Vielleicht, wenn man merkt, dass der Gag nicht nur plump mit einem Vorurteil spielt, sondern noch eine 2. oder 3. Ebene eingezogen ist. Konkrtees Beispiel hab ich dafür jetzt nicht.

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  24. Word.

    Es gibt natürlich tausend Abstufungen davon (X fällt Aufgabe 1 eher auf und ein, dafür kümmert sich Y mehr um 2… und meist ärgert sich X, dass Y 1 nicht macht, und umgekehrt…), aber der Kern ist: Es ist nicht lustig, wenn ein Mann sich nicht um die Wäsche kümmert/“kümmern kann“, sondern traurig. Erwachsene Menschen sollten die Grundanforderungen eines Haushalts bewältigen können – Waschmaschine befüllen, Handwerker anrufen, Mahlzeiten kochen, Einkaufen, Kinder betreuen, bespaßen und mit Hausaufgaben nerven. Ich finde das in der Tat unmännlich, weil diese Fähigkeiten schlicht dazugehören, um ein „erwachsener“ Mensch zu sein. Aber I’m just stating the obvious.

    (Der Kommentar von Rona ist übrigens unter http://www.vonguteneltern.de/?p=11814#comment-55516 direkt verlinkbar, aber man muss in den Quelltext schauen, um das herauszufinden.)

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    1. Danke, hab ihn jetzt verlinkt.

      Und was ich vielleicht hätte ergänzen sollen: Es lohnt die Kinder in Haushaltsaufgaben zu integrieren, so dass es vielleicht eines Tages eine Generation junger Männer gibt, die nicht mehr (vermeintlich) hilflos sind und wenn diese Männer/Jungs das auch noch von ihren Vätern (Lernen am Vorbild) lernen, umso erfreulicher.

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      1. Werbung ist jawohl meistens voll von Klischees und/oder zielt auf niedere Instinkte ab. Zeigt aber somit wie es im Allgemeinen so aussieht. Die Zuschauerzahlen von Mario Barth sprechen auch Bände.

        Neulich habe ich bei meinen Eltern das Buch „Das repariert die Hausfrau selbst“ gefunden. Da stehen so Sätze drin wie „Männer bemerken einen tropfenden Wasserhahn oft nicht, weil sie nicht so viel zuhause sind.“ Das war doch auch vor 40 Jahren schon grotesk. Selbst eine einzelne Gehirnzelle kann erkennen, dass das Nonsens ist. Das hat doch auch damals nur funktioniert, weil der Mensch Klischees gut gebrauchen kann, um sich in der Welt zurecht zu finden. Du hast doch Psychologie studiert, Du müsstest dazu evtl. eine qualifiziertere Aussage machen können.

        Aber es ist auch eine Tradition, dass sich die Dinge (Klischees) ändern und deshalb finde ich es gut, dass Du darüber schreibst. Ich wünsche Dir, dass Du die Verbitterung überwinden kannst, denn für solche Änderungen brauchen wir alle Ausdauer und eine Engelsgeduld.

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