Während ich so in den grauen Himmel starre, habe ich immer wieder tolle Ideen (ups, wie SELBSTVERLIEBT).
Für eine meiner besten, benötige ich zwei Personen.
Person 1 sollte über eine Videokamera und ein gewisses filmerisches Geschick verfügen.
Person 2 muss schnell und mutig sein.
Person 1 und 2 gehen auf meine Kosten ins Liquidrom. Sie tummeln sich unauffällig im Entspannungsunterwassermusikbecken. Wenn sich die anderen Badegäste auftriebschwimmend in tiefster Entspannung befinden, muss Person 2 mit großem Anlauf eine Arschbombe in das Becken machen und dabei „AAAAARSCHBOOOMMBBEEEEEE!!!“ aus vollem Hals brüllen. Person 1 filmt das Ganze und bringt mir das Tape. Person 2 wird vermutlich verhauen. Macht aber nix, denn durch die Arschbombe wurde er/sie zum Held.
Gibt es Freiwillige?
Kategorie: Ex-nuf
Container für die „alten“ Beiträge
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Ein zweites Projekt lässt sich leider nur in der Weihnachtszeit durchführen. Vorteil: Es können mehrere Leute teilnehmen.
Wieder muss eine Person filmen. Die anderen tummeln sich in der Vorweihnachtszeit in den Potsdamer-Platz-Arkaden. Auf ein Signal hin, rennen sie zeitgleich auf den großen Weihnachtsbaum zu und müssen bis sie von den Sicherheitsleuten weggeschleppt werden, so viele Fake-Geschenke wie möglich auspacken. Der Gewinner bekommt ein Geschenk.
Macht jemand mit?
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Merke Logarithmieren macht Potenzieren rückgängig und umgekehrt.
Wichtig zu wissen! Danke an alle Physiker und Mathematiker, die mich dies lehrten.
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Auch mir wurde ein Stöckchen zugeworfen :
1. Welches Buch hat es aus deiner Sicht verdient, auswendig gelernt zu werden?
Ulyssess, dann wäre nachweisbar, dass dieses Monster überhaupt schon einmal komplett gelesen worden ist. Ansonsten arbeitere ich daran, die „Kurze Lebensläufe der Idoiten“ von Ermanno Cavazzoni auswendig zu lernen, um sie allen, die das Buch nicht gelesen haben, erzählen zu können.
2. Leidest du mit den Charakteren im Buch?
Kommt darauf an, woran sie leiden. Für Hysterie und andere Zustände des Wahnsinns bin ich anfällig.
3. Was hast du als letztes Buch gekauft?
The Enchantment of Lily Dahl, Siri Husdvedt
4. Das letzte Buch, was du gelesen hast?
Last Chance to see, Douglas Adams, Mark Carwardine
5. Welches Buch liest du gerade?
Long Dark Tea Time of the Soul, Douglas Adams
Der weiße Neger Wumbaba, Axel Hacke
6. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?
Die Gelehrtenrepublik, sofern das in diese Kategorie gehört (?), Arno Schmidt
7. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?
Einsam, Zweisam, Dreisam, Thommie Bayer
Ein Amerikaner kommt nach Tokyo, Dave Barry
Da schaue ich immer wieder gerne rein: Des Teufels kleines Wörterbuch, Ambrose Bierce
Generell habe ich mit dem zwei Mal lesen aber nach der Pubertät aufgehört. Es gibt so viele Bücher, warum soll ich eines davon zwei Mal lesen?
8. Fünf Bücher, die du auf einer einsamen Insel zurücklassen würdest.
Also Bücher aus denen man Feuer machen kann?
Alle Lebenshilferatgeber, vor allem die hippen.
Alle Schlaumeierbücher, allen voran: Zwiebelfischpseudohüter der deutschen Sprache, Spaßbremse Bastian Sick.
9. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?
Das Gleichgewicht der Welt, Rohinton Mistry
Everything is Illuminated, Jonathan Safran Foer
Schiffbruch mit Tiger, Yann Martel
Dann würde ich diese langweiligen Bücher vielleicht auch endlich mal zuende lesen…
10. Welche Kinderbücher magst du noch?
Am Samstag kam das Sams zurück, Paul Maar
Die kleine Hexe, Otfried Preußler
Sophiechen und der Riese, Roald Dahl
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Nach nur 24 Stunden ist mir jetzt endlich eingefallen, was ich gestern schreiben wollte, bevor ich mich quasi schreiberisch verlaufen hatte als ich über das Verlaufen schrub. Ich wollte schreiben, dass ich, nachdem ich mir vor siebzehn Jahren das linke Bein mehrere Male gebrochen hatte, wie eine Rentnerin Wetterumschwünge im Knochen vorausspüren kann. Herr Kachelmann könnte demzufolge täglich bei mir anrufen und mich fragen, was mein Knochen perspektivisch zu den Temperaturen in den kommenden Tagen zu sagen hat. Nachdem ich Montags also Beinschmerzen hatte, war mir Dienstag Abend klar, dass es nun endlich Sommer werden würde.
Als ich Abends vom Kino in die U-Bahn stieg, entschied ich mich, einige Stationen vor meinem eigentlichen Ziel auszusteigen und zu Fuß nach Hause zu laufen, weil das Abteil mal wieder bestialisch nach „geruchsbelästigenden Verunreinigungen“ (so nennt man das bei uns im Fachjargon) stank.
Ich verließ folglich Hausvoigteiplatz den Untergrund und wanderte durchs nächtliche Mitte.
Zum einen fiel mir dabei auf, dass ich in Berlin nachts eigentlich noch nie Angst hatte – was ich von Bamberg nicht sagen könnte. Dort gruselte ich mich auf nächtlichen Heimwegen grundsätzlich. Ich war mir sicher, dass es in Bamberg zwar potenziell weniger (quantitativ) Verrückte gab, dass aber jeder Verrückte deutlich verrückter (qualitativ) als die Verrückten in Großstädten ist. Demzufolge muss man sich keine schrägen Geschichten anhören sondern wird in Bamberg gleich umgebracht – jedenfalls wenn mal was passiert.
Zum anderen scheint mein Geruchssinn nach 147 Tagen Nikotinenthaltsamkeit langsam wieder in Normalform zurückzukehren bzw. in einigen Fällen befürchtete ich schon, dass ich eine Art Supernase entwickelt habe. Das scheint mir unter Anbetracht des Umstandes, das Körperenden im fortgeschrittenerem Alter wieder beginnen zu wachsen durchaus logisch. Während ich also meine Supernase in den Wind hielt, fiel mir auf, dass die Stadt dank des Dauerregens viel besser riecht als gewöhnlich. Es duftet würziger und zum Teil kann man den Duft der Blüten der Bäume erschnüffeln. Da die Nacht lau war und man fast keine Autos mehr hören konnte, musste ich an meinen italienischen Opa denken. Dessen Hände dufteten immer nach frischen Basilikum.
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Das Hebbel Theater macht immer wieder großartige Projekte.
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An dieser Stelle muss ich eine weitere Phobie aufgreifen. Ausnahmsweise zähle ich mich nicht zu den Betroffenen. Die Betroffenen finde ich, unter uns gesagt, ziemlich merkwürdig. Es handelt sich um den Unwillen, in einigen Fällen starken Ekel, unbehandeltes Holz anzufassen. Unbehandeltes Holz tritt im Alltag v.a. in Form von Kochlöffeln und Eisstielen in Erscheinung. Ich bitte hiermit um anonyme Meldung der Betroffenen. Meinen Besucherstatistiken zur Folge, müssten sich hier mindestens 24 Leser melden.
