111873326539426276

Nachtrag: In dem Zusammenhang auch mein Beileid für das lieblose Album von Coldplay, die offensichtlich gezwungen worden sind, in Kürze einen Abklatsch ihrer beiden letzten Platten zu machen. So wenig Weiterentwicklung und Innovation gibt es normalerweise nur im Schlagerbereich.

111873290788902606

Dass ich alt werde, merke ich in letzter Zeit immer deutlicher an dem Widerwillen, welche die zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr gespielten Lieder bei Radio Fritz bei mir verursachen. Eines bei dem ich am liebsten aus dem Tiefschlaf aufspringen und das Radio durch das geschlossene Fenster werfen würde, ist „Californiaaaahhhh Californiaaahhh“. Ich kann mich nicht an mehr Text erinnern, was dem Umstand geschuldet ist, dass dieses nervenzerfressende Lied nicht mehr Text hat. Was für ein Schwachsinn. Ich will keine Lieder hören, die Bundesstaaten besingen. Man stelle sich das selbe Lied mit „Thüringen, Thüüüüüriiiingen“ vor. Das ist keine Musik, das ist Körperverletzung!
Vermutlich ist es jetzt soweit. Schüss Radio Fritz hallo Radio eins.

111864524586639195

Zum Stichwort: „Leer stehende Kirchen nehmen v.a. im Innestadtbereich wertvolle Parkgelegenheiten weg“ (Zitat Dieter Wischmayer):

Nehmen wir an, ich kaufte eine Kirche und wöllte sie anders nutzen. Welche Schritte müsste ich für ihre rituelle Entweihung in die Wege leiten?
Wenn ich mich recht an meine katholische Kindheit erinnere, wird normales Weihwasser durch Gebete und gute Wünsche in Weihwasser transformiert. Bei einer Entweihung müsste es sich demzufolge um eine Art Inversweihe handeln. Wobei das Entheiligen sicherlich ein anspruchsvollerer Prozess ist als umgekehrt. Ich nehme an, bei Entweihungen muss mindestens ein Huhn geschlachtet und eine Jungfrau gepoppt werden?

111856652621063410

Da ist sie wieder die 60 Stunden Woche.
Zur Aufheiterung wollte ich mir diesen Nivea Volume Shine Gloss Lippenstift kaufen, damit ich endlich auch Lippen wie Fahrradschläuche haben kann. Nach 37 Schichten habe ich es aufgegeben. Immer wieder falle ich auf diese Beautylügen rein.

111832320066838340

Im Grunde wollte ich einen Beitrag hierfür schreiben.
(Bemerkung am Rande: WARUM HAT MICH DA NOCH NIEMAND NOMINIERT?)

Als Thema kam für mich nur in Frage entweder etwas über das Essen oder aber über Sex zu schreiben. Ich ging gestern Nacht also in mich und versuchte eine absurde Geschichte aus meinem Leben zu finden, die entweder das eine oder das andere Thema abdeckt. Dabei ist in meinem Kopf lediglich die perfekte Horrorsituation entstanden, denn es vermischten sich im Halbschlaf die Themen und ich erinnerte mich an eine Freundin, die es total erotisch findet, sich Erdbeeren aus dem Bauchnabel schlabbern zu lassen. Für mich als Obstphobiker eine einigermaßen widerwärtige Vorstellung (Zum Vergleich für die Durchschnittsfrau: Wie geil macht Sie die Vorstellung sich Vogelspinnen aus dem Bauchnabel knabbern zu lassen?). Das ist natürlich übertrieben. Für die verschiedenen Obstsorten, gibt es eine klare Ekelhierarchie. Erdbeeren sind als vergleichsweise harmlos einzustufen. Die schlimmste, grauenerregendeste, würgereizerzeugende und abstoßendste Frucht ist unangefochten die Mandarine. Ich bin mir sicher, wenn ich mich zwischen einer Schale Fäkalien und einer Mandarine entscheiden müsste, ich wäre eher in der Lage mich mit ersterer anzufreunden.
Während mein Gehirn langsam zu den Betawellen wechselte, rutschte die Mandarine den geistigen Körper hinab und landete in einem Haarbusch. Als Trichipathophob potenziert sich das Grauen in diesem Moment logarithmisch.
Ich habe dann länger darüber nachgedacht, ob es in meiner Vorstellung irgendwas schauderhafteres gibt, als die Vorstellung einer vor Saft triefenden Mandarine in einem Nest gekräuselter Haare.
Es fiel mir was ein: Die selbe Frucht, umschmiert von Nussnougatcreme in einer haarigen Körperöffnung steckend.

Und die Moral von der Geschichte: Rasieren ist wichtig und gut!