Motiviert durch dem Umstand dass ich es in der Zwischenzeit schaffe, deutlich länger als eine halbe Stunde am Stück zu laufen, bin ich übermütig geworden. Ich dachte mir, so ein Halbmarathon, das wäre doch was. Da sich ein Halbmarathon leider nicht an der Zeit sondern an der Entfernung festmacht und ich meinen Schrittzähler verliehen hatte, musste ich einen neuen Weg finden, Distanzen zu messen.
Eine gekennzeichnete Strecke würde vieles erleichtern schloss ich aus der Not. Es gibt z.B. kleine Stadien mit 400 Meter Runden. Für den Anfang nahm ich mir vor 10 km zu laufen. Das macht 25 Runden. Ich laufe also los und just nach ca. 6 Runden habe ich mich verzählt. Egal, 5 waren es bestimmt, ich beginne also erneut die Runden zu zählen. Um es kurz zu machen: Ich habe es leider nicht geschafft 25 Runden zu zählen. Eine andere Lösung musste her. Die fiel mir glücklicherweise gestern im Büro ein. Man nehme einen Stapel Post-its, notiere auf das erste die Ziffer Eins, auf das zweite die Zwei bis man schließlich bei der 25 angelangt ist. Diesen Post-it-Stapel nimmt man dann mit und reißt jede Runde eines ab und wirft es weg. Klappt hervorragend!
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Marktforschungsinstitute haben gelegentlich ungeahnte Nebeneffekte. Ich kenne jemanden, der kürzlich umzog. Der Telefonanschluss war bereits gelegt und funktionstüchtig. Man konnte wunderbar nach draußen telefonieren. Die Rufnummer war leider unbekannt. Somit war es allen Freunden und Bekannten verwährt, den Besitzer des Anschlusses anzurufen. Der junge Mann war leider so im Stress, dass es sich als unmöglich erwies, sich bei der Telekom nach der Rufnummer zu erkundigen. Motiviert durch dem Umstand dass er es geschafft hatte, sein Auto zu verkaufen, indem er es einfach zwei Jahre auf einem Parkplatz stehen ließ, entschied er sich erneut die Methode der Geduld anzuwenden.
Nach einem halben Jahr rief prompt eine freundliche Dame von einem Marktforschungsinstitut an. Sie bekam unter Angabe der Rufnummer, die sie gerade gewählt hatte, alle Fragen beantwortet. BWLer nennen so etwas eine win-win-Situation.
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Diese für Dummies-Serie bringt Seltames hervor:
Schwangerschaft für Dummies
Ältere Hunde für Dummies
Zaubern für Dummies
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Ich war schon im Kindergarten nicht besonders beliebt. 23 Jahre nachdem ich den Kindergarten verlassen habe, scheint sich an diesem Umstand nicht viel geändert zu haben. 99,9 % der Zeit ist mir das herzlich egal. In meinem neuen Job merke ich leider gelegentlich, dass Unbeliebtheit doch ein blödes Gefühl auslösen kann.
Z.B. wenn ich morgens in die Arbeit komme und in der Küche einen Kollegen aus der Abteilung treffe. Ein weiterer kommt hinzu und wünscht Nummer 1 alles Gute zum Geburtstag. Ich drehe mich um und sage: „Oh sie haben Geburtstag? Na dann: alles, alles Gute, viele Geschenke blablablub…“
Die beiden verlassen die Küche, ich koche meinen Tee und gieße ihn auf. Auf dem Weg ins Büro komme ich am Zimmer des Kollegen Nummer 1 vorbei. Die gesamte Abteilung, nein alle Abteilungen meiner Etage stehen dort, trinken Kaffee und Tee und essen Kuchen.
Wie ein räudiger Hund schleiche ich mich in mein Zimmer.
Alle Kinder waren eingeladen, nur die kleine nuf, die nicht, die musste alleine bleiben.
Heute dann wieder eine der Kolleginnen. Sie geht an meinem Büro vorbei und gibt der Kollegin ein Zimmer weiter einen Keks, dann geht sie in das Büro gegenüber und gibt auch dort allen Keksen. Man redet extra laut: „Hmmmm, lecker!!! Die Kekse, toll!!!“ Dann geht sie langsam an mir vorbei und zum nächsten Büro im Gang. Dort wieder „AAAHHHH LECKER KEKSE AHHHHH!“
Ich muss ein sehr furchtbarer Mensch sein.
Aus Rache werde ich zu meinem Geburtstag drei Torten backen und alle einladen. Dann fühlen sie sich bestimmt sehr schlecht.
Ach was. Ich weiß was besseres. Ich werde die drei Torten backen und sie bei weit geöffneter Bürotür in mich reinstopfen und dann mit verschiedenen Stimmen rufen „Yummi! Lecker! Hast Du die gebacken nuf?“ „Ja, das war ich, extra für Euch!“ „Oh, danke nuf, wir haben Sich sehr lieb!“.
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Am Wochenende bin ich das erste Mal fast verhaftet worden. Das war aufregend.
Wenn jemand das mal nachmachen möchte – es funktioniert so. Man hilft bei einem Umzug und während die anderen darüber debattieren, ob jetzt oder nachher eine Pause zu machen sei, begibt man sich neugierig in den Hinterhof des Hauses. Dort entdeckt man einen zweiten Hinterhof. Den schaut man sich an. Man steht dann staunend vor den 30 qm großen Terrassen und drückt im Erdgeschoss die Nase ans Fenster, um zu sehen, wie die Räume geschnitten sind. Dann sucht man die anderen. Die anderen sind leider schon weg gefahren. Die Tür ins Freie ist leider abgeschlossen. Handy hatte ich natürlich nicht dabei. Stundenlang warten bis die anderen Umzugshelfer mit der zweiten Fuhre kommen, wollte ich auch nicht.
Was liegt da näher als sich durch die Baustelle im Erdgeschoss Zugang ins Freie zu verschaffen?
Als ich mich mühevoll durch ein fensterloses Oberlicht ins Innere des vorderen Gebäude gequetscht hatte und gerade durch die Terrassentür glücklich auf die Straße treten möchte, empfängt mich ein bulliger Herr vom Wachdienst. Er will mich als Randalierer, Einbrecher und Hausfriedensbrecher an die Polizei übergeben. Wir bellen uns eine Weile gegenseitig an und ich muss mir irgendwann neidvoll eingestehen, dass er viel lauter als ich brüllen kann. In der Zwischenzeit arrivierte dann die Umziehende, die mir den Mund zuhielt und dem netten Herrn versicherte, dass ich eine Umzugshelferin sei, sie mich hier vergessen habe und mir öfter seltsame Dinge passierten. Jetzt soll ich nur sein Anrücken zahlen, was ich ebenfalls nicht tun werde, da nirgends stand, dass das Gebäude funküberwacht ist und man nicht in den Hinterhof darf.
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Neuer Trend seit Radio Eins-Beitrag über Zahnfee
Radiomoderator macht gedankenlos Zahnfeekonzept publik
(Berlin) In der heutigen Morgensendung bei Radio Eins berichtete ein Moderator, dass seine Tochter kürzlich ihren zweiten Zahn verloren hätte. Nachdem sie für den ersten Zahn ein Geldstück von der Zahnfee erhalten habe, schien es ihr logisch, für den zweiten Zahn zwei Geldstücke zu bekommen. Der offensichtlich gut verdienende Vater legte somit zwei Fünfzigcentstücke unter das Kissen.
Erboste Eltern klingelten daraufhin im Sender Sturm. Millionen von Kindern, die von ihren Eltern nicht über die Zahnfee informiert wurden, fordern nun rückwirkend Geld für verlorene Zähne.
Am Nachmittag erreichten die Hauptstadt erste Nachrichten, dass Kinder sich sogar die Zähne ausschlügen, um Geld zu erwirtschaften.
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Das ist das Ende meiner Jugend. Endgültig. Der letzte meiner Freunde hat sein Studium beendet.
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By the way: Heute 100 Tage rauchfrei, d.h. über 2.200 Zigaretten nicht geraucht. Wie schröcklich, dass es immer noch anstrengend ist. Immerhin schaffe ich es, ein bis zwei Gläser Wein zu trinken ohne das Gefühl zu bekommen umgehend eine ganze Schachtel Zigaretten auf einmal rauchen zu müssen.