La la laaa laaa laaa laaa laaa lalalala laaa laaa laaaa laaahaa lalalalalala la la la!
111400537942759911
** ACHTUNG ** ACHTUNG ** ACHTUNG **
Der Park Friedrichshain wurde in letzter Zeit vermehrt von Gruppen 3 bis 4 jähriger Rockerbanden heimgesucht. Zeugen berichten von Kleinkindern, die ohne Rücksicht auf Passanten stützradfrei die asphaltierten Straßen entlang rasen. Sie verzichten dabei auf den Gebrauch von Bremsen, ganz so als wüßten sie sie nicht zu gebrauchen. Es wurden ferner Fälle beobachtet bei denen 3jährige Rocker andere, unschuldige Kinder anpöbelten weil sie noch mit Stützrädern fahren oder sich zu langsam oder unsicher fortbewegen.
Wenn Sie einen Fahrradrocker sehen und von Bekannten über Fahrradrocker informiert werden, verlassen Sie bitte umgehend den Park, um schlimmere Zusammenstöße zu vermeiden.
** ACHTUNG ** ACHTUNG ** ACHTUNG **
111357569975422307
/me ist schwer beschäftigt. Zudem schlimmer Fall von Freizeitstress …
111340798672984605
Kürzlich kam mir doch in den Sinn, dass das Krümelmonster figurästhetisch betrachtet, kein gutes Vorbild für mich ist.
Und da ich bekanntermaßen das Zentrum der Welt bin, hat die Sesamstraße reagiert.
111332074058245091
Da ich heute mit dem Fahrrad in die Arbeit gefahren bin und eine abendliche Joggverabredung habe, gönnte ich mir bereits ein flammendes Herz. Das habe ich mir schon über eine Woche verkniffen. Eine Tortour war das!
Andererseits, vom geschmacklichen Erlebnis mal abgesehen, ist es mir immer ein bisschen peinlich, in die Bäckerei zu gehen und zu sagen:
„Hallo, ich hätte gerne ein flammendes Herz.“
Ich weiß auch nicht, ob ich den Monsterkeks als solches so liebe oder den kurzen Augenblick neidischer Blicke von beiden Seiten, wenn man meinen grazienhaften Körper und dann die fiese Kalorienbombe betrachtet.
Jedenfalls muss ich nur 5 Stunden joggen und 3 Stunden Fahrrad fahren, um den Keks abzutrainieren. Das schaffe ich ganz mühelos in attraktiver Begleitung. Danach das Duell: Wer hat die rötere Birne, wessen Kopf pulsiert sichtbar?
Dann kocht uns ein Mann mit einem unfassbaren Küchengerät (ich sage nicht wer es ist, sonst wird er von Heiratsangeboten überflutet) eine Gemüsesuppe und ich darf fernsehen.
Schöner kann ein Feierabend gar nicht sein.
111322158542768959
Argh!
Das ist so unfassbar, dazu kann ich nicht mal was bösartiges erfinden…
111321966677535054
Heute mit Erschrecken festgestellt, dass ich den 1. April 2005 in jeder Hinsicht ungenutzt verstreichen ließ.
111307068010924489
Stellen wir uns ein Paar beim morgendlichen Frühstück vor. Sie isst ein Schinkenbrötchen. Wenig später isst auch der Mann ein Schinkenbrötchen. Exakter formuliert: Er schmiert sich Butter auf das Brötchen, legt den Schinken auf das selbige, setzt dann an, um ein Stück abzubeißen, spuckt es im hohen Bogen über den Frühstückstisch und schreit theatralisch:
„Mein Gott! Wie konntest Du das essen? Der Schinken ist schlecht!“
„Ups! Hab ich gar nicht gemerkt.“
Was hier auf den ersten Blick undramatisch und uninteressant erscheint, offenbart dem Paar nach einigen logischen Ableitungen eine rosige Zukunft.
Sie sind geeignet miteinander Nachwuchs zu haben.
Warum?
Nun. Offensichtlich stammt der Mann aus einer langen Linie eines uralten Königsgeschlechts. Jahrhunderte lang hat man nur die feinsten Speisen zu sich genommen. Man entwickelte mittels genetischer Selektion ein feines Näschen und einen ausgeprägten Geschmack. Wenn das Essen nicht höchsten Ansprüchen genügt, schrillt die innerliche Alarmglocke und das minderwertige Mahl wird blitzschnell aus dem Körper katapultiert. Anatomisch zeigt sich das im Übrigen in einer fettfreien, schlanken Figur. Das Weibchen hingegen ist etwas kräftiger um die Hüften.
Sie stammt aus einem Bauerngeschlecht. Da hat man nie genug zu Essen gehabt und wenn es überhaupt was zu Essen gab, dann wurde das ungesehen gegessen. Wenn das Essen schimmelte – was soll’s – die Pilzchen abgekratzt und in den Mund damit.
Was bedeutet das evolutionstechnisch?
Die Ahnenreihe des Mannes bildet bis Ende des 1. Weltkrieges einen geschlossenen Genpool und eine Mischung mit dem Pöbel war erst durch die Abdankung des Kaisers möglich. Kaum 90 Jahre kann sich das Erbgut nun über die Standesgrenzen hinweg vermischen. Beim Weibchen sieht es nicht anders aus. Jahrhunderte pflanzten sich Bauern mit Bauern fort und erst 2004 trifft die Bauernfrau aus dem fremden Genpool auf den königlichen Mann. Unterschiedlicher könnten die Nukleotidfolgen kaum sein. Das ist bekanntermaßen die beste Voraussetzung zur Vermehrung. Hinzu kommt, dass das robuste Bauernweib die zehn geplanten Königskinder problemlos austragen kann.
Nachdem diese Zusammenhänge dem Paar klar wurden, starteten sie voller Freude in den neuen Tag und freuten sich auf ihre gemeinsame Zukunft.

