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Mein schönstes Geschenk zum Valentinstag habe ich gestern im Postkasten vorgefunden: Eine BZ und in dieser BZ ein Fürstenroman. Nach dem Kinobesuch setzte ich mich mit einer Tasse Roiboos-Vanille-Tee in mein Bett und begann zu lesen. Schon in den ersten Sekunden fesselte mich die unglaublich komplexe Geschichte der jungen Prinzessin von Roxell, die inkognito den Grafen Stefan (seines Zeichens erfolgreicher Rennfahrer) beim großen Preis von Deutschland interviewte. Leider konnte ich den Roman ob meiner aufkommenden Müdigkeit nicht fertig lesen. Ich träumte aber von sensiblen Motoren unter deren Motorhaube hundertzwanzig Pferdestärken schlummern und die man achtsam fahren muss, damit sie nicht weggaloppieren.
Der Franke würde sagen: A Draum!
Die besten Passagen werde ich in naher Zukunft vorgelesen als MP3 zur Verfügung stellen. Außerdem werde ich im März eine Kitschromanparty veranstalten. Jeder bringt ein wunderbaren Groschenroman mit und liest die aufregendsten Passagen vor. Dann diskutieren wir gemeinsam die Inhalte.

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Irgendwie bin ich wirklich großer Fan von Wortspielen und Kalauern. Aber nich die total intellektuellen, die verstehe ich meist erst nach einigen Tagen. Ich lache dann selbstverständlich wie alle anderen, denke aber: „Hääää?“ und dann im Halbschlaf schnalle ich die meisten Witze. Manchmal werde ich rot, denn die meisten vermeintlich intellektuellen Wortwitze sind gar nich so hochtrabend. Nur verstehe ich sie trotzdem eher selten auf Anhieb.
Jedenfalls las ich heute:
>>Wenn sich ein Paar trennt, hat der Mann wohl den ominösen Geh-Punkt gefunden. Ich für meinen Teil stehe ja lieber am Scheideweg.Herr Goldfisch würde zum Kalauerbattle ausrufen. Mein Beitrag sähe so aus:
– Ist es nicht komisch, dass es seit Neustem überall diesen afrikanischen Kaffee gibt?
– Afrikanischer Kaffee?
– Ja, an jeder Ecke kannst Du Dir einen Kaffee Togo holen.
[Muuhhaaahaahaa]

Herr Schwan und der Herr Nachbar hätten ebenfalls das Potenzial für einen solchen Kalauerbattle.
Ich rufe hiermit also O*F*F*I*Z*I*E*L*L zum Kalauerbattle auf. Der Gewinner bekommt einen eigens von mir in Paint erstellten Kalauerkönigsorden. Bitte reichen Sie ihre Kalauer bis zum 18. Februar 05 hier in den Kommentaren ein. Sie werden dann von mir aufgestellt und zur Bewertung freigegeben.

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Hölle Valentinstag: Egal wo ich einkaufen gehe, am Ende bekomme ich ein Stück Schokolade in die Hand gedrückt. Dabei bin ich heute morgen mit dem Vorsatz aufgewacht mal einen Tag lang keine Schokolade zu essen. Bei Kaisers habe ich das Schokoladentäfelchen heimlich liegen lassen. Da rannte mir ein Mann hinterher: „Fräulein, sie haben ihre Schokolade vergessen!“ Zähneknirschend dankte ich. Bei Drospa habe ich sie stillschweigend entgegen genommen. Während ich meine neuen Teevorräte in die Tasche stopfte, drückte mir eine alte Frau eine weitere Tafel in die Hand: „Hier Fräulein, nehmen sie meine, ich vertrag das nich mehr so gut!“.

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Eine Maus hat 30 Kalorien. Wöllte ich abnehmen, dürfte ich täglich nur 33 Mäuse essen. Ich halte das für eine sehr erfolgsversprechende Methode. Ich wette, bereits nach der vierten Maus, wäre mein Eßbedürfnis gestillt.

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Ich weiß nicht, ob es jemals so war. Ich vermute aber FRÜHER war das mal so. Da haben sie es noch getan. Jetzt nicht mehr.
Man hört Radio, es wird ein Lied gespielt, das man nicht kennt, das einem aber sehr gefällt, also wartet man gespannt bis zum Ende, faucht wohlmöglich noch andere Anwesende mit einem „pschschschscht!!!“ an und dann, dann ärgert man sich. Denn sie sagen nie NIE N I E den Liedtitel oder den Interpreten. Nie. Nie!!!
Das Merkwürdige ist, man verhält sich exakt so, obwohl man weiß, dass sie den Liedtitel nicht sagen. Vielleicht weil man immer wieder ein wenig Hoffnung schöpft, dass sie es eines Tages doch sagen.