Schon letztes Jahr bin ich auf den Photography Playground aufmerksam geworden. Da wir dort einen grandiosen Tag verbracht und wirklich viele tolle Bilder gemacht haben, habe ich mich sehr gefreut, dass Olympus diese Aktion 2014 wiederholt.
Ich habe auch Plakate rumhängen sehen und die Website besucht, aber ganz ehrlich, es gibt diese Websites auf denen nichts steht. Jedenfalls genügt mein Intellekt offenbar nicht, um im Vorfeld zu verstehen, um WAS es sich dabei genau handelt (ähnlich wie bei der transmediale). Die Texte erinnern mich immer an meine Hackfleischbesprechungen.
Also:
Öffnungzeiten Täglich ab 11 bis 19 Uhr
Wann Bis zum 25. Mai 2014
Wo Opernwerkstätten, Zinnowitzer Straße 9, 10115 Berlin (nahe Nordbahnhof)
Eintritt frei
Was ist das eigentlich? Eine charmante Werbeveranstaltung für das neue Kameramodell OLYMPUS OM-D
D.h. konkret: Ihr geht dahin und könnt euch kostenlos diese Kamera ausleihen. Dazu bekommt ihr einen 4 GB große Speicherkarte, die ihr hinterher mit euren Aufnahmen nach Hause nehmen könnt. Auf insgesamt drei Etagen haben neun Künstlerinnen und Künstler* Kulissen geschaffen, die ihr fotografieren könnt. Vieles ist interaktiv und der Reiz ist tatsächlich sich gegenseitig in den Räumen zu fotografieren.
Was noch? Kann man sehr gut mit Kindern machen. Und pscht ganz leise: Man kann auch mit eigener Kamera fotografieren, wenn die Schlange für die Olympusausleihe zu lang ist.
Wir hatten auch dieses Jahr Riesenspaß.
Weitere Eindrücke auf instagram unter den Hashtags #photographyplayground und #opernwerkstätten
P.S. Liebe VeranstalterInnen – für 2015 – denkt euch doch mal ein leicht verständliches Hashtag aus und macht das irgendwie publik.
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*AlexandLiane, 3Destruct [ANTIVJ], Clemens Behr, Dean Chamberlain, Leandro Erlich, Philip Beesley, ANNA BURNS and THOMAS BROWN, Transforma und Maser



Die Speicherkarte zum Mitnehmen macht aus der Aktion mehr als einen kurzen Ausstellungsbesuch: Die entstandenen Bilder können anschließend in Ruhe gesichtet und weiterverwendet werden. Zusammen mit dem freien Eintritt senkt das die Hürde, auch einfach spontan vorbeizuschauen und fotografisch zu experimentieren.
Der Hinweis zur eigenen Kamera ist mehr als nur ein praktischer Nebensatz: Er macht den Besuch auch dann lohnend, wenn die Ausleihe gerade überlaufen ist. So bleibt Raum, die Installationen mit dem vertrauten eigenen Equipment zu erkunden und unterschiedliche Bildideen direkt umzusetzen.
Dass die Kulissen interaktiv sind und man sich gegenseitig darin fotografiert, macht den Reiz der Aktion viel greifbarer als die abstrakte Ankündigung. Gerade dadurch entstehen wahrscheinlich Bilder, die nicht nur die Installation dokumentieren, sondern auch die eigene Perspektive auf den Raum zeigen. Gab es eine Kulisse, die euch fotografisch besonders herausgefordert hat?
Ich find das letzte Bild am coolsten.
Das ist ja mal ne coole Aktion. Was braucht man zur Ausleihe, einen Ausweis?
Ja.