Weil heutzutage alle einen Podcast haben, habe ich jetzt drei!

Der Schriftzug ist von der wunderbaren http://nadine-rossa.de

Auf Twitter spaßt man ja darüber, dass heutzutage jede*r einen Podcast habe. Da hab ich mir gedacht: Ich hab ja nicht einen… sondern zwei (DerWeisheit und Mit Kindern leben), da brauche ich drei. Weil drei haben noch nicht soooo viele.

Ab 27.12. gibt es deswegen wöchentlich (!) eine Folge von nur30min, einen Podcast, den ich zusammen mit Marcus Richter mache (eine halbe Weisheit sozusagen). Den Trailer könnt ihr jetzt schon hören. Am besten ihr abonniert ihr gleich den Feed.

nur30min beschäftigt sich mit dem Thema “Kinder und digitale Medien“. Jede Staffel hat 10 Folgen. In der ersten Staffel behandeln wir 9 Themenkomplexe und in der 10. Folge beantworten wir eure Fragen.

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Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre

Wie Journelle geht es mir auch oft:

Meine Entgeisterung fand ihren Höhepunkt als ich neulich passend die Folge „Spying or Parenting – Do We Need to Respect Our Kids‘ Digital Privacy?“ des Podcasts Their own Devices gehört habe. Darin unterhalten sich  vier US-amerikanische Eltern darüber, dass sie natürlich die Passworte ihrer Kinder zu allen Social-Media-Accounts haben; es sei ihnen sonst viel zu unsicher mit diesem Internet. Ich war entsetzt. Vor allem über die Einigkeit der vier Erwachsenen. Selbstredend haben Kinder kein Recht auf Privatsphäre! Es sei gar elterliche Pflicht, alles zu überwachen, was die Kinder online machen.

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Kinder und digitale Medien?

Du bist über den August Newsletter von „Gutes Aufwachsen mit Medien“ auf dasnuf.de gestoßen? Das freut mich. Herzlich Willkommen. Hier eine kleine Auswahl an Artikeln zum Thema, alle zusammengefasst unter Medienmomente.

Eine Auswahl an Artikeln zum Thema

Ihr wollt lieber zuhören?

Ich halte auch Vorträge und gebe Workshops zum Thema „Kinder und digitale Medien„. Kontaktiert mich gerne bei Interesse, z.B. per Mail patricia.cammarata@dasnuf.de.

Folgt mir auf  Twitter Facebook oder Instagram. Ich müsste außerdem auch dringend wieder mal einen Preis verliehen bekommen, weil ich brauche einen Anlass mir ein Maxikleid zu kaufen.

Kinderfotos und Cybergrooming

Mit großer Verwunderung verfolge ich, wie jedes Jahr die „Kinderfotos im Netz“-Debatte neu geführt wird. Ich hatte jedenfalls schon mindestens drei Mal das Gefühl: „Jetzt ist doch wirklich alles gesagt?!“

Aber nein, es ist noch nicht alles gesagt, denn es ist wieder an der Zeit Eltern zu beschimpfen, die Fotos ihrer Kinder veröffentlichen. Am Ende landet man in den öffentlichen Debatten immer bei dem Vorwurf: Wers tut, der präsentiert Pädophilen quasi die Opfer auf dem Serviertablett.*

Diese Haltung nennt sich Victim-Blaming und ist nichts anderes als Frauen vorzuwerfen, sie würden mit ihren kurzen Röcken doch geradezu darum bitten, sexuell belästigt oder missbraucht zu werden.

Pädophile gab es schon vor dem Internet. Please repeat after me: Schuld ist immer der Täter nicht das Opfer.  Man schützt Kinder auch nicht vor Cybergrooming indem man sie komplett aus dem Internet fern hält – denn – das  geht, wenn überhaupt nur eine sehr begrenzte Zeitspanne. Es ist eine Sache, wenn Eltern keine Fotos posten. Die andere Frage ist: Machen es irgendwann die Kinder UND wenn ihre Eltern eine komplett abweisende Haltung dazu haben: Machen sie es dann im Wissen ihrer Eltern? Eher nicht. Wie viele Eltern haben mir schon berichtet, dass sie durch Zufall bemerkt haben, dass ihr Kind bereits einen Instagram-, TikTok-, Snapchat-, was-auch-immer-Account hat.

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Podcast: Kitarechtler-Plauderei

Kitarechtler Plauderei
Klick aufs Bild um zum Podcast zu gelangen

Wohooo! Sabbatical haben, heisst nicht nur Buch schreiben, sondern auch für unterschiedliche Magazine schreiben UND endlich mal Zeit zum Podcasten haben. Deswegen habe ich mich sehr über die Einladung der Kitarechtler gefreut. Mit denen spreche ich in Folge 14 ihres Podcast über „Kinder und digitale Medien“ (wer hätte es erraten!?).

Wir sprechen u.a. darüber wann man mit Medienerziehung anfangen sollte, welche Computerspiele ich gut finde und welche nicht, ob man Kinder alleine YouTube schauen lassen sollte, warum ich ein Biene Maja bei den Ameisen-Trauma habe, warum man Julien Bam kennen sollte, was (Cyber)Mobbing ist und was man dagegen tun kann, was Klassenchats damit zu tun haben und warum „Keep talking and Nobody Explodes„-Spaß macht.

P.S. Wer mich zu seinem Podcast einladen will: Immer gerne dienuf@posteo.de

[Werbung] Kinder und der Tod

Der Artikel ist eine Werbe-Kooperation mit CosmosDirekt

Quelle: Unsplash.com/@jwwhit

Vor vier Jahren ist eine Freundin von mir von einem Tag auf den anderen aus meinem Leben verschwunden. Jäh aus dem Leben gerissen. Einfach weg. Das war vermutlich das erste Mal, dass meine Kinder mit dem Thema Tod konfrontiert wurden. Sie mussten mich weinen sehen, sie mussten sehen, wie der Alltag völlig durcheinander geriet und ich nicht mehr wusste welcher Wochentag ist oder wann Essenszeit war. Glücklicherweise war gleich ein Freund zur Stelle, der für uns da war und sich um die Kinder und mich gekümmert hat.

Ich habe mich einerseits schlecht gefühlt, weil ich meine Kinder mit meinem Zustand emotional überfordert habe, aber ich konnte den Schock, die Trauer und die Wut nicht verstecken. Andererseits fand ich es schon immer wichtig, dass der Tod Teil des Lebens ist. Ich wollte eigentlich nichts verbergen.

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Endgegner Computerspiel – die Ergebnisse

Zusammen mit SCHAU HIN! habe ich gestern auf der re:publica zu einer Austauschrunde zum Thema „Kinder und Computerspiele“  eingeladen.

Die Idee entstand, weil das Thema „Kinder und Computerspiele“ mit zunehmenden Alter meiner Kinder ein Dauer(frust)thema in Elternrunden geworden ist. Wie soll man Medienzeit reglementieren? Was macht man gegen die ausdauernde Lust der Kinder Videospiele zu spielen? Im Grunde ging es in diesen Runden tatsächlich fast nur ums Reglementieren und am Ende um Verbote.

Computerspiel
10 Eltern unterhalten sich mit 10 anderen Eltern über Computerspiele und Medienzeiten.

Die gängigen medienpädagogischen Tipps sind dabei bekannt: Medienzeiten vereinbaren, Interesse signalisieren, das Gespräch suchen und Alternativen bieten. Allerdings gibt es eben erhebliche Schwierigkeiten diese Tipps in der Praxis umzusetzen.

Mir kam irgendwann der Gedanke, dass diese Tipps zu allgemein sind und dass es an Konkretisierungen fehlt. Denn woher soll man denn Tipps für neue, gute Spiele haben, wenn man sich selber nicht auskennt und/oder nicht für Computerspiele begeistert? Worüber soll man denn genau ins Gespräch mit den Kindern kommen? Wie soll man denn wissen, dass man Kinder frustriert, wenn man noch vor dem nächsten Speicherpunkt sagt: „Jetzt ist Schluß, die 30 min Medienzeit sind um.“, wenn man nicht weiß was ein Speicherpunkt ist?

Deswegen hier einige Informationen und konkrete Ansätze:

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[Anzeige] Let’s talk – Interview mit Heiko Bielinski

Zusammen mit SCHAU HIN! Let’s talk S02E04 mit Heiko Bielinski

Im Zentrum meiner Serie Let’s talk stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, soll es jetzt konkreter werden. Wie sieht Medienalltag in Familien wirklich aus? Deswegen befrage ich in der 2. Staffel Eltern, wie sie in ihren Familien mit digitalen Medien umgehen: Ich freue mich im vierten Teil etwas über den Umgang mit digitalen Medien in der Familie von Heiko Bielinski zu  erfahren.

Heiko Bielinski (rechts im Bild)

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