Der liebe Haushalt

Egoistisch, weil man nicht unbezahltes Personal der Familie sein will?

Morgens im Bett schaue ich mir gerne Instagram-Storys an. Zum Beispiel die von Ringelmiez, die darüber schrieb, wie sie ihre Kinder in den Haushalt miteinbezieht. Als ich die Reaktionen auf ihre Story gelesen habe, habe ich fast meinen Kaffee ausgespuckt. In welcher Welt leben manche Menschen eigentlich?

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Gesignation

Disclosure: Das wunderbare Wort „Gesignation“ hat Caspar Clemens Mierau erfunden. Es entstand im Gespräch im Mit Kindern Leben Podcast. Es setzt sich zusammen aus Gelassenheit und Resignation.
Gesignation
So sehen alle unsere Kinderzimmer aus. Nicht.

Nina von Hardenberg schreibt im aktuellen SZ-Familie Newsletter (unten rechts auf der Seite abonnierbar)

„Freundinnen beschreiben mich als entspannte Mutter, ich selbst würde eher sagen, ich habe drei Jahre liebevoll auf Durchzug gestellt. Das spart viel Kraft. Man kann den Schnuller im Mundwinkel getrost ignorieren, wenn man weiß, dass es damit eh eines Tages vorbei sein wird. Und man kann auch mal ein paar Jahre das gesittete Tischgespräch zugunsten der Raubtierfütterung aufgeben.“

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Wo sind all die Frauen?

Letzte Woche hatte ich das Gefühl, dass ich in der Erziehung vermutlich etwas richtig gemacht habe. Da kam nämlich mein Kind zu mir und sagte: „Ich soll ein Referat über Pioniere zusammenstellen. Christoph Kolumbus hat der Lehrer vorgeschlagen, aber ich mache lieber was über Amelia Earhart.“ Innerlich dachte ich „WTF? Wer ist Amelia Earhart?“, aber mir war ja klar, mein Kind hatte eine Frau ausgesucht und war nicht bereit, das vermutlich zwanzigtausendste Referat zu Kolumbus zu halten, also hab ich mich gefreut und später heimlich gegoogelt wer Amelia Earhart eigentlich war.

Die Frage war für mich: Woher hatte mein Kind dieses Wissen? Ich weiß selbst, dass es viele wichtige Frauen in der Weltgeschichte gab, aber ich bin ehrlich, in der Schule habe ich zum größten Teil Männernamen kennengelernt. Hätte ich eine wichtige Frau nennen müssen, wäre mir wie vermutlich allen Marie Curie eingefallen und das wäre es dann auch schon gewesen.

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Oma ohne Enkel

Am letzten Tag unseres Urlaubs gehen wir traditionell essen. Die ganze Familie inklusive Kinder natürlich. Das ist für uns alle schön, weil dann kann man vier unterschiedliche Sachen essen, man muss nicht nochmal einkaufen, kochen, putzen und irgendwie ist es ein schöner Abschluss, den wir alle sehr wertschätzen.

Das letzte Mal als wir das gemacht haben, waren wir in einem hübschen Restaurant mittlerer Preisklasse und es war etwas voll. Es gab dort eine ziemlich große Spielecke und weil in der Nähe der Spielecke ein Tisch frei war, haben wir uns dorthin gesetzt.

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Eltern und die BVG #weilwirdichlieben

Wie kauft man in Berlin ein ermäßigtes Monatsticket für 6 bis 14jährige?

Als Eltern hat man das Glück immer mal wieder ein erstes Mal zu erleben. In unserem Fall: ein Schülerticket kaufen (wollen)
(bzw. ganz korrekt: Ein ermäßigtes Monatsticket für ein Kind kaufen wollen!)

Mir war schon in den letzten Schulwochen klar, dass ich das brauchen würde, denn die Ferienbetreuung ist einige Kilometer von unserer Wohnung entfernt und wir würden deswegen Tram fahren müssen.
Weil die Kinder schon seit einiger Zeit 6 Jahre alt sind und wir immer mal wieder für Einzelfahrten ein ermäßigtes Ticket gekauft hatten, dachte ich mir aber: „Wir kaufen für unser Grundschulkind öfter mal eine ermäßigte Fahrkarte, wenn wir also ein Monatsticket brauchen, gehe ich an den Automaten und kaufe eine ermäßigte Monatskarte.“

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[Schamlose Eigenwerbung] Hört ihr schon MKL?

„Patricia Cammarata, die zu ihrem eigenen Erstaunen ein Sachbuch zum Thema tiefenentspannten Umgang mit Kindern geschrieben hat und Caspar Clemens Mierau, der eine ziemlich lustige wöchentliche Kolumne über das Familienleben mit drei Kindern schreibt, reden in halbstündigen Gesprächen über die ganz alltäglichen Elternthemen.“

Die erste Staffel MKL (Mit Kindern Leben) neigt sich dem Ende zu. Vergangene Woche habe ich das erste Mal die Downloadzahlen angeschaut und war total baff. Durchschnittlich 3.500 Downloads pro Folge. Wie toll ist das denn?

Auch die iTunes Bewertungen sind nicht soooo schlecht: Meine tränenden Augen zählen 5 Sternchen (*hüstel* gerne nehmen wir noch mehr.)

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Kurze Anmerkung – Fortnite Battle Royale

Hier zeige ich mal exemplarisch, wie man sich in 25 min ein Bild zu Fortnite Battle Royale machen kann, ohne selbst Computer zu spielen oder überhaupt irgendwas über Computerspiele zu wissen.

Wohoooo! Einige Eltern sind in heller Aufruhr – es gibt (schon wieder) ein Spiel, das alle Kinder spielen wollen: Fortnite Battle Royale und nicht wenige Ratgeberseiten warnen vor dem „brutalen Ballerspiel“. Die offizielle Altersempfehlung für Deutschland lautet für das Ursprungsspiel 12 Jahre* – tatsächlich interessieren sich aber auch schon jüngere Kinder für das Spiel, v.a. seit es die oben genannte mobile Erweiterung Battle Royale gibt. 125 Millionen spielen das Spiel bereits weltweit – von daher ist es vermutlich schwer ganz an dem Thema vorbei zu kommen.

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Endgegner Computerspiel – die Ergebnisse

Zusammen mit SCHAU HIN! habe ich gestern auf der re:publica zu einer Austauschrunde zum Thema „Kinder und Computerspiele“  eingeladen.

Die Idee entstand, weil das Thema „Kinder und Computerspiele“ mit zunehmenden Alter meiner Kinder ein Dauer(frust)thema in Elternrunden geworden ist. Wie soll man Medienzeit reglementieren? Was macht man gegen die ausdauernde Lust der Kinder Videospiele zu spielen? Im Grunde ging es in diesen Runden tatsächlich fast nur ums Reglementieren und am Ende um Verbote.

Computerspiel
10 Eltern unterhalten sich mit 10 anderen Eltern über Computerspiele und Medienzeiten.

Die gängigen medienpädagogischen Tipps sind dabei bekannt: Medienzeiten vereinbaren, Interesse signalisieren, das Gespräch suchen und Alternativen bieten. Allerdings gibt es eben erhebliche Schwierigkeiten diese Tipps in der Praxis umzusetzen.

Mir kam irgendwann der Gedanke, dass diese Tipps zu allgemein sind und dass es an Konkretisierungen fehlt. Denn woher soll man denn Tipps für neue, gute Spiele haben, wenn man sich selber nicht auskennt und/oder nicht für Computerspiele begeistert? Worüber soll man denn genau ins Gespräch mit den Kindern kommen? Wie soll man denn wissen, dass man Kinder frustriert, wenn man noch vor dem nächsten Speicherpunkt sagt: „Jetzt ist Schluß, die 30 min Medienzeit sind um.“, wenn man nicht weiß was ein Speicherpunkt ist?

Deswegen hier einige Informationen und konkrete Ansätze:

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