Die Arschbombe als Hörbuch

Hörbuch
Die Arschbombe bald als Hörbuch

2019 soll es endlich passieren: Ich möchte zum „Arschbombenbuch“ (Affiliate Link) ein Hörbuch rausgeben. Am 28.02.2019 kommt mein Buch in der 5. Auflage in neuem Gewand auf den Markt. Es hat sich hervorragend verkauft und verkauft sich immer noch gut. Viele haben mir gesagt, das ist weil es ein super Klobuch sei. Ein Klobuch ist ein Buch, das man gemütlich und zwischendurch immer mal wieder ein paar Seiten auf dem Klo* lesen kann. Für die Zielgruppe Eltern ist das genau das richtige – denn, v.a. wenn man kleine Kinder hat, man hat nie ausreichend Zeit. Wenn man dann in 5 bis 10 Minuten zwischen Tür und Angel mal eine Geschichte lesen kann, die einen wohlmöglich noch zum Lachen bringt, dann ist das genau das, was Eltern brauchen.

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TikTok – was ist das denn jetzt schon wieder?

Das gewünschteste Wunschkund - der Podcast
Klick aufs Bild führt zum Podcast

Gestern war ich im Podcast des gewünschtesten Wunschkind zu Gast und wir haben über verschiedene Medienerziehungsthemen gesprochen [1]. U.a. über TikTok (formerly known as musical.ly).

TikTok war bei uns Zuhause nie wirklich ein Thema. Ich habe das Existieren der Plattform mal wahrgenommen weil an einem Kindergeburtstag die geladenen Kinder seltsam durch die Wohnung tanzten und dazu so taten als würden sie singen. Weil sie sich dabei gefilmt haben, habe ich eines der Kinder gefragt, was sie da machen und ob sie gedenken mein Wohnzimmer irgendwo im Internet hochzuladen, was mir nicht so recht wäre. Das Kind war ganz verschreckt und verneinte, hat mir dann aber erklärt, was es da macht.

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Dreißig Minuten, dann ist aber Schluß!

MedienzeitWeil mich interessiert, was andere Eltern in Sachen Medienkompetenz interessiert, gehe ich gerne zu Infoveranstaltungen und schreibe mir auf, welche Fragen gestellt werden. Müsste ich Geld auf eine Frage setzen, um meine Altersvorsorge relevant zu vergrößern, wüsste ich auf welche Frage ich setzen muss – denn – sie kommt garantiert immer:

„Wie lange soll mein Kind <digitale Medien> nutzen?“ Dabei ist völlig unterschiedlich, was mit digitalen Medien gemeint ist. Von Computer spielen über chatten bis hin zu YouTube schauen ist alles dabei.

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Der liebe Haushalt

Egoistisch, weil man nicht unbezahltes Personal der Familie sein will?

Morgens im Bett schaue ich mir gerne Instagram-Storys an. Zum Beispiel die von Ringelmiez, die darüber schrieb, wie sie ihre Kinder in den Haushalt miteinbezieht. Als ich die Reaktionen auf ihre Story gelesen habe, habe ich fast meinen Kaffee ausgespuckt. In welcher Welt leben manche Menschen eigentlich?

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Gesignation

Disclosure: Das wunderbare Wort „Gesignation“ hat Caspar Clemens Mierau erfunden. Es entstand im Gespräch im Mit Kindern Leben Podcast. Es setzt sich zusammen aus Gelassenheit und Resignation.
Gesignation
So sehen alle unsere Kinderzimmer aus. Nicht.

Nina von Hardenberg schreibt im aktuellen SZ-Familie Newsletter (unten rechts auf der Seite abonnierbar)

„Freundinnen beschreiben mich als entspannte Mutter, ich selbst würde eher sagen, ich habe drei Jahre liebevoll auf Durchzug gestellt. Das spart viel Kraft. Man kann den Schnuller im Mundwinkel getrost ignorieren, wenn man weiß, dass es damit eh eines Tages vorbei sein wird. Und man kann auch mal ein paar Jahre das gesittete Tischgespräch zugunsten der Raubtierfütterung aufgeben.“

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Wo sind all die Frauen?

Letzte Woche hatte ich das Gefühl, dass ich in der Erziehung vermutlich etwas richtig gemacht habe. Da kam nämlich mein Kind zu mir und sagte: „Ich soll ein Referat über Pioniere zusammenstellen. Christoph Kolumbus hat der Lehrer vorgeschlagen, aber ich mache lieber was über Amelia Earhart.“ Innerlich dachte ich „WTF? Wer ist Amelia Earhart?“, aber mir war ja klar, mein Kind hatte eine Frau ausgesucht und war nicht bereit, das vermutlich zwanzigtausendste Referat zu Kolumbus zu halten, also hab ich mich gefreut und später heimlich gegoogelt wer Amelia Earhart eigentlich war.

Die Frage war für mich: Woher hatte mein Kind dieses Wissen? Ich weiß selbst, dass es viele wichtige Frauen in der Weltgeschichte gab, aber ich bin ehrlich, in der Schule habe ich zum größten Teil Männernamen kennengelernt. Hätte ich eine wichtige Frau nennen müssen, wäre mir wie vermutlich allen Marie Curie eingefallen und das wäre es dann auch schon gewesen.

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Oma ohne Enkel

Am letzten Tag unseres Urlaubs gehen wir traditionell essen. Die ganze Familie inklusive Kinder natürlich. Das ist für uns alle schön, weil dann kann man vier unterschiedliche Sachen essen, man muss nicht nochmal einkaufen, kochen, putzen und irgendwie ist es ein schöner Abschluss, den wir alle sehr wertschätzen.

Das letzte Mal als wir das gemacht haben, waren wir in einem hübschen Restaurant mittlerer Preisklasse und es war etwas voll. Es gab dort eine ziemlich große Spielecke und weil in der Nähe der Spielecke ein Tisch frei war, haben wir uns dorthin gesetzt.

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Eltern und die BVG #weilwirdichlieben

Wie kauft man in Berlin ein ermäßigtes Monatsticket für 6 bis 14jährige?

Als Eltern hat man das Glück immer mal wieder ein erstes Mal zu erleben. In unserem Fall: ein Schülerticket kaufen (wollen)
(bzw. ganz korrekt: Ein ermäßigtes Monatsticket für ein Kind kaufen wollen!)

Mir war schon in den letzten Schulwochen klar, dass ich das brauchen würde, denn die Ferienbetreuung ist einige Kilometer von unserer Wohnung entfernt und wir würden deswegen Tram fahren müssen.
Weil die Kinder schon seit einiger Zeit 6 Jahre alt sind und wir immer mal wieder für Einzelfahrten ein ermäßigtes Ticket gekauft hatten, dachte ich mir aber: „Wir kaufen für unser Grundschulkind öfter mal eine ermäßigte Fahrkarte, wenn wir also ein Monatsticket brauchen, gehe ich an den Automaten und kaufe eine ermäßigte Monatskarte.“

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