Pssssscht!

Am liebsten schreibe ich ja Artikel wenn ich Gefühle habe. Jetzt gerade habe ich ein Gefühl. Ich fahre Zug und bin vor einigen Minuten vom Ruheabteil in den Familienbereich gewechselt weil ich mich so furchtbar aufgeregt habe.

Folgende Szene: Ich arbeite gerade an einer Präsentation. Wir sind in einen Bahnhof eingefahren und eine Frau mit Kind betritt das Abteil. Die Frau sagt: „So schau, hier sind unsere Plätze.“ Das Kind setzt sich hin.

Zwei Reihen vor den beiden sagt eine Frau laut: „Entschuldigen sie? Das hier ist ein Ruheabteil, können sie bitte mit dem Kind woanders hingehen?“.

Die Frau schaut etwas verwundert, bittet dann einen Herren vor sich kurz auf das Kind aufzupassen, steht auf, sucht neue Plätze, kommt zurück und wechselt mit ihrem Kind das Abteil. Meine erste Reaktion war einfach nur ein lauter Ausruf: „Das kann ja nicht ihr Ernst sein?! Das Kind hat doch noch nicht mal einen Piep gemacht.“

Ich sitze total entgeistert und von Fremdscham gepackt auf meinem Platz und überlege. Mutter und Kind sind schon weg. Ich packe wutentbrannt meine Sachen zusammen, gehe zu der Frau vor und spreche sie an: „Ruheabteil heisst nicht, dass es hier keine Kinder geben darf. Es heisst, dass man alles leise macht. Mehr nicht. Kinder sind Menschen. Kinder machen Geräusche. Das dürfen sie auch.“ Die Frau schaut erwartungsvoll in die Runde. Niemand kommt ihr verbal zur Hilfe. Sie macht eine „Ja und nu?“-Geste.

Ich laufe den Wagon weiter nach vorne, wo ich die Mutter mit ihrem Kind finde: „Entschuldigen sie bitte, dass ich sie anspreche, aber ich möchte ihnen gerne sagen, dass ich über die Szene eben entsetzt bin. Natürlich dürfen sie mit einem Kind im Ruheabteil sitzen.“

„Naja, er macht schon Geräusche…“

„Ja, das ist ja auch ein Kind. Außerdem mache ich auch Geräusche.“ Sie lächelt. Es sei lieb, dass ich mich so aufrege. Sie hätte es schon lange aufgegeben. Ob man denn wirklich mit Kindern ins Ruheabteil dürfe?

Zufällig kommt die Zugbegleiterin vorbei. Wir sprechen sie an und sie seufzt: „Klar, dürfen Kinder da rein. Das Buchungssystem nimmt diese Buchungen ja vor. Im Ruheabteil soll nur nicht laut telefoniert werden. Singen und schreien soll man nach Möglichkeit auch nicht, aber sonst?“ „Können sie das mal der Dame im Ruheabteil sagen, die gerade diese Mutter mit Kind vertrieben hat?“ „Mache ich gerne, es kommt in letzter Zeit leider sehr oft vor, dass Kinder vertrieben werden.“

Das macht mich so sauer. Was ist los mit diesen Menschen? Ja, okay, Kinder können auch laut sein und ich finde ab einem gewissen Alter dürfen Kinder dazu angehalten werden, sich so zu verhalten, dass sie nicht stören. Aber wo ist da die Grenze? Babys und Kleinkinder können sich nicht regulieren. Sollen die alle in das eine Kleinkindabteil pro ICE? Und die älteren Kinder? Die haben mal Kopfhörer auf und hören ein Hörspiel und reden dann laut los, weil sie vergessen, dass sie Kopfhörer tragen. Oder sie lachen laut auf. Oder sie reden ein bisschen lauter.

So what? Das ist schon Ruhestörung? Deswegen lieber vorsorglich rausjagen?

Mich stören Menschen, die ein übertriebenes Ruhebedürfnis haben. Wie aufdringlich ist es es eigentlich, dass ein Mensch sein Bedürfnis über die Bedürfnisse von vielen anderen stellt? Sind die innerlich tot und brauchen deswegen Ruhe, weil alles, was irgendwie Leben repräsentiert sie noch trauriger macht als sie ohnehin schon sind? Und wie sehr im Recht sich solche Menschen fühlen. Es macht mich wirklich wütend. Dieses Überreagieren. Ja, Mann. Es gibt unregulierte Kinder. Da kann man von mir aus mal die Eltern ansprechen. Aber Eltern ansprechen, weil sie ein Kind dabei haben? WTF?

Woher kommt diese Erwartung nach absoluter Stille im öffentlichen Raum?

Selbst in einer Stadtwohnung, in den eigenen vier Wänden, gibt es Geräusche. Die Nachbarn, die Straße oder dauergurrende Tauben im Hinterhof.  Warum soll es ausgerechnet im Zug – ja was eigentlich – leichenstill – sein? Ich meine, selbst im Kölner Dom gibt es Geräusche. Selbst in den Nationalparks Irlands, in denen wir waren, gibt es Geräusche. Rufen da solche Leute auch: „Ey! Vögel! Ruhe bitte! Und Insekten: Klappe!“

Aber was macht man jetzt gegen solche Menschen? Beruhigungsmittel dabei haben und austeilen? Ausdrucke, die aufklären, was man im Ruheabteil machen darf und was nicht? Eine Liste von Websites mit den schönsten Meditationskursen Deutschlands in die Hand drücken?

Ich weiß es echt nicht. Ich bin total ratlos und wirklich, wirklich wütend.

Vielleicht wäre es ein Anfang wenn die Bahn in den Ruheabteilen neben die durchgestrichenen Handys ein Kind mit grünem Haken klebt. Oder wenn das Buchungssystem so umprogammiert wird, dass wirklich niemals jemand mit Kind dort landet. Dann kann man die Plätze in den Ruheabteilen auch reduzieren und mehr Plätze in der Familienzone anbieten. Ach was, dann kann man die Ruheabteile umbenennen in „Stätten der ewigen Freudlosigkeit“. Statt der Kleinkindabteile eben ein Abteil pro Zug das so heisst.  Dann können sich da die Kinder- und Geräuschehasser*innen reinsetzen und sich gegenseitig anzischen, während in den anderen Wagons Menschen leben dürfen.

Wenn euch meine Texte gefallen, könnt ihr mir einen Kaffee Beruhigungstee ausgeben. Darüber freue ich mich!

535 Gedanken zu „Pssssscht!“

  1. Ich bin im Grunde total bei Dir, und finde auch, dass Kinder erstmal der Normalzustand sein sollten, und Geräusche dazu gehören.
    Bei den Ruheabteilen der Bahn starte ich insofern von einer anderen Position, als dass ich die Berufspendler-Perspektive habe, und zwar über Jahre über mehrere 100km pro einfacher Strecke – wie viele AkademikerInnen… – so dass man zwingend im Zug konzentriert arbeiten muss (zB auch, damit nicht das eigene Familienleben total untergeht).

    Daher würde ich schon sagen, dass es in den Ruheabteilen – und nur dort – für wirklich viele Leute wichtig ist, dass es dort ruhig ist. Es ist letztlich für uns (leider) ein Arbeitsort. Das hätten wir auch lieber anders, aber das ist für mich und viele in meinem Umfeld leider die Realität.

    Was in dem Kontext total doof ist, ist die Kommunikations- und Buchungspolitik der Bahn. Gut wäre es, wenn es pro Fernzug 2-3 Abteile gäbe, in denen wirklich Ruhe erbeten ist – weder Telefonierer, noch schwätzende Freunde, noch Reisegruppen etc – und im Rest einfach Leben herrscht, und das bei der Sitzplatzbuchung sowie in den Zügen selbst ganz klar kommuniziert wird.

  2. Auch wir sind diesen Sommer im Ruheabteil gelandet. Wenn man bucht wird man doch explizit nach Handy- oder Ruheabteil gefragt, ICH wollte keine Handygespräche auf der siebenstündigen Fahrt hören, dass Ruhe nichts für Kinder sein sollte, kam mir nicht in den Sinn. Meine beiden Töchter (7 und 12 Jahre) sind super. Und ruhig. Die Leute kamen aber schon ins Abteil rein und haben gemeckert „Ruheabteil mit Kindern, wo gibt’s denn sowas?“ Die Familienabteile der DB sind weiterhin ein Witz und winzig und so lange werde ich weiterhin in Ruheabteilen reisen…

    1. Wenn man weiß, dass das Kind ruhig ist und man Ruhe mag (Variante 1)
      oder das Buchungssystem der Bahn macht das einfach (Variante 2).

  3. Danke Dir! An alle: Twittert doch mal „Vielleicht wäre es ein Anfang wenn die Bahn in den Ruheabteilen neben die durchgestrichenen Handys ein Kind mit grünem Haken klebt.“ an die DB zusätzlich zum Kommentieren hier.

  4. Ich kann dein entsetzen darüber verstehen. Kinder sind nicht per se laut und können auch im Ruheabteil sitzen. So wie du es beschreibst, geht das was die Frau gemacht hat gar nicht.
    Trotzdem sehe ich das ein bisschen anders. Klar fallen mir jede Menge andere Personengruppen ein, die um einiges lauter sind als durchschnittliche Kinder, was mich oft sehr nervt, beim Zugfahren.
    Ich denke aber schon, dass Kinder lernen sollten sich an bestimmten Orten angemessen (und damit rücksichtsvoll) zu verhalten, im Zug ist lautes Verhalten aus meiner Sicht unangemessen. Das versuche ich den Kindern, mit denen ich zu tun habe auch nahe zu bringen.
    Klar machen Kinder Geräusche, aber ein Seufzer oder wie du es beschrieben hast, Tiergeräusche sind etwas anderes als ein lautstarker Streit oder ein albernes und damit lauteres Kind. Ich, beispielsweise, arbeite häufig im Zug, will Podcasts in Gesprächslautstärke hören können oder genieße einfach die Stille in der nichts passiert und liebe dafür die meisten Zugfahrten.
    Ruheabteile gibt es zusätzlich, weil Menschen möglichst leise Zug fahren wollen. Da finde ich beispielsweise längere Gespräche, egal von wem, grundsätzlich unangemessen. Deswegen halte ich es aber nicht für eine Stätte der Freudlosigkeit, im Gegenteil.
    Und klar für mehr Familienabteile oder Kleinabteile gibt es sicherlich Bedarf.

    1. Ich habe auch nicht geschrieben, dass Kinder laut sein sollen oder das man ihnen nicht beibringt, dass es Orte gibt, an denen unterschiedliches Verhalten angemessen ist. Mir geht es um die unmögliche Auffassung, dass man Kinder des Ruheabteils verweist, weil sie potentiell Krach machen können.

  5. Da muss man sich nicht wundern, wenn Familien lieber SUVs kaufen als mit der Bahn zu fahren. Ich habe keine Lust, meine Kinder „ruhig“ zu halten, weil das von immer mehr Leuten so erwartet wird. Da sitze ich lieber im „privaten“ Raum meines Autos.

  6. Hallo!

    Ich finde deinen Text gut! Ich finde diese Ruheabteile sowieso ziemlich hmmm…. Ich versteh die Notwendigkeit tatsächlich nicht. Und oftmals sind Erwachsene lauter als Kinder.

    Mir ist es mal passiert, dass ich im Warteraum eines Arztes angepflaumt wurde, weil ich meinem Kind ein Buch vorgelesen habe…..ich würde zu laut und zu schnell (!) reden und ich solle mir ein Vorbild an meinem Kind nehmen, das schafft es auch leise zu sein – äh, ja , der Kleine hörte ja auch zu.
    Leider gelingt es mir dann nie angemessen zu reagieren…ich kann dann kaum was sagen, weil ich schon Tränen in den Augen habe und ich gegens Heulen ankämpfen muss…

  7. Schon mal einen Jungesellenabschied oder eine Kegeltour im Zug mitgemacht? Das sind dann die Gelegenheiten bei denen alle weiteren Gäste im Abteil wirklich genervt, gestört und z.T. auch belästigt werden. Die Zugbegleiter trauen sich dann oft nicht hier einzuschreiten und die Gruppe an die Luft zu setzen.
    Da sind mir laute Kinder 1000 mal lieber.
    Wir fahren aus diesem Grund auch fast nur noch (mit Kindern) 1. Klasse um dem aus dem Weg zu gehen. Zudem hat man hier auch meistens noch die 6er Abteile und das ist angenehmer als der Großraum Wagen. Kennt man ja auch vom Großraumbüro.

  8. Ich erlebe Ruheabteile nur als Hort von trink- & redseligen Kegelclubs, Businessmeetings & Dauertelefonierern, die sich auf Hinweis bestenfalls dumm stellen („Ach, wusste ich gar nicht.“). Kinder stören da am wenigsten & sorgen eher für Aufmunterung.

  9. Zum Glück kann ich Geräusche, die mich nicht persönlich betreffen, sehr gut ausblenden. Auch relativ laute Geräusche. Aber das kann wohl nicht Jeder.
    Was besonders ärgerlich ist: Die Frau, die sich hier beschwert hat, hat eben mit dieser Beschwerde selber die Ruhe gestört, und zwar nachhaltiger, als das die meisten Kleinkinder tun.

  10. Es gibt aber auch so eine Spezies, die nennt sich Pendler. Auch ich gehöre zu dieser Spezies und wenn man jeden Tag Zug fährt, möchte man nicht jeden Tag „Freude“ im Zugabteil haben. Mich stören aber auch keine ruhigen Kinder im Ruheabteil. ? Hauptsache einigermaßen Ruhe

  11. Ok, dad war übertrieben. Aber mich nervte es auch als ein Kind 2 Stunden durchgeheult hat im Ruheabteil. Oder Leute Handy. Oder Kinder, die Videos laut auf dem Handy anschauen. Dafür gibt es andere Abteile. Warum muss man damit ins Ruheabteil?!

  12. Sorry, aber den Artikel finde ich fast genauso schlimm wie das Verhalten der Frauen. Ja, ein Ruheabteil ist dazu da, Ruhe zu haben. Warum ich meine Ruhe will geht niemand etwas an und hat nichts mit mangelnder Lebensfreude zu tun. Was soll denn sowas?

    1. ich bin auch mal 1. klasse gefahren mit meinem damals noch kleinen kind, da fand auch so ein businesskasperl, dass wir in die 2. klasse gehören. dem schaffner war das total peinlich, das fand ich nett. wir sind natürlich sitzen geblieben.

  13. ich zb brauche viel ruhe, weil ich reize sehr intensiv empfinde und für ihre verarbeitung viel länger brauche als 80% der bevölkerung (hochsensibel, blödes wort), bin innerlich aber ganz sicher nicht tot – im gegenteil. habe noise cancelling kopfhörer und vertreibe keine kinder.

  14. Aber da hört es doch nicht auf? Neulich berichtete eine Instagrammerin weinend, dass sie dafür angegangen wurde, dass sie mit ihrem Kind 1. Klasse fuhr. Das Kind hat sich (ihrer glaubwürdigen Aussage nach) normal verhalten: geredet, aber weder gekreischt noch getobt. Letzten Sommer ist unser Wagen im ICE ausgefallen und die Zugbegleiterin setzte uns mit den 3 Kindern in die 1. Klasse. Kurz darauf kam sie mit einer anderen Mama mit ca. 4-Jährigem und deren Gepäck zu uns. Die andere Mama hatte 1. Klasse reserviert und andere Fahrgäste hatten sich deutlichst beschwert (die Zugbegleiterin setzte die Mama zu uns und sie bekam einen Gutschein für die Umstände). Auch dieses Kind spielte recht leise, redete völlig normal. Ich fahre mit unseren drei Kindern dieses Jahr regelmäßig ICE, wenn es einen Sparpreis gibt oder ich einen Gutschein habe, bevorzugt 1. Klasse (mehr Platz, Essen am Platz, Wifi funktioniert meistens, WC in Blickweite). Ja, ich versuche, kein Ruheabteil zu buchen, da meine Kinder tendenziell nicht leise sind. Daher dürfen meine Kinder im ICE auch unbegrenzt mit Kopfhörern Tablet gucken und schauen. Das ist entspannt für alle. Die Kinder sind glücklich über die Mediennutzung, ich bin entspannt und es ist entspannt und relativ ruhig für andere Reisende. ABER natürlich reden und lachen sie und das dürfen sie auch. Nur ist DAS dann auch wieder falsch. Bei Twitter wurde ich angegangen, ich würde mich NIE mit meinen Kindern beschäftigen, ich mag keine Kinder, ich hätte nie Kinder haben sollen… Umgekehrt hätte ich aber auch gern Rücksichtsnahme. Es gibt nämlich genug Leute, die egal, ob Ruhewagen oder nicht, laut telefonieren oder Videos auf dem Laptop mit Ton ohne Kopfhörer schauen. Reisegruppen mittleren oder höheren Alters, deren Gesprächs- und Feierlautstärke meine Kinder bei weitem übertrifft. Neulich einmal eine Schulklasse, die Boxen aufstellte und Disko spielte, dass selbst mein 3-Jähriger es „zu laut“ fand (deren Lehrer störte das nicht). In keiner Situation sagt jemand etwas und beschwert sich. Aber sobald es um Kinder geht, schon. Ich verstehe Deine Reaktion und hätte auch etwas gesagt. Klar versuche ich mit den Kindern, nicht den Ruhewagen zu buchen. In fast ausgebuchten Zügen hat man aber manchmal keine andere Wahl und NICHT SITZEN ist mit Kindern keine Option (neulich fiel „vielleicht“ unser Zugteil aus, das System der Bahn war widersprüchlich, dank einer unheimlich netten Mitarbeiterin gabs eine neue, kostenlose Reservierung im anderen Zugteil, aber nur zwei Sitzplätze, alles war voll. Also hatte ich im Ruhewagen einen meckernden 3-Jährigen auf dem Schoß. Nö, unentspannt für alle).
    Irgendwie hab ich jetzt echt etliche Male drüber gebloggt, mich nervt es nur noch. Als Eltern macht man sowieso alles falsch und jeder gibt seinen Senf dazu.

  15. Diese Situation kommt leider öfter vor, auch in Cafés, im Bus, allgemein im öffentlichen Raum. Am besten legt man sich vorsorglich passende Antworten zurecht. Zb „Keine Sorge, Sie stören uns nicht.“ oder „Selbst auf dem Friedhof darf man sich normal unterhalten!“ usw.

  16. Danke!!! Dass Du stellvertretend für (hoffentlich auch) andere die richtigen Worte oder überhaupt Worte gefunden hast! Ich bin oft viel zu konsterniert u.entsetzt über solche Leute, dass mir die Worte im Hals stecken bleiben!

    Liebe Grüße
    j.

  17. Konstruktiver Ansatz: Nach Erlaubnis durch die Eltern habe ich einem gelangweilten Kind im Abteil einfach mein iPad mit den Hörspielen meiner Kinder gegeben. So konnte ich ohne dass es mir peinlich sein musste beim Arbeiten Benjamin Blümchen hören. Törööö!

  18. Wie in den Salzburger Nachrichten zu lesen war, klagte ein Hotelgast aus Deutschland über zu lauten Vogellärm, möchte sein Geld zurück und droht mit einer schlechten Bewertung im Internet. Im Zug dagegen ist es doch per se nicht ganz still, auch wenn die Räder auf den Schienen längst nicht mehr dieses schöne Geräusch machen. Was macht bloß solche Menschen so unzufrieden mit sich, dass sie ihre Umwelt nicht mehr ertragen?

  19. Mich macht so etwas auch fassungslos, warum setzen sich solche Menschen nicht einfach Kopfhörer oder einen Gehörschutz auf, wenn sie so geräuschempfindlich sind? Inzwischen gibt es die in hunderten Varianten, die weder viel kosten noch relevant Platz wegnehmen müssen. Ich fahre nichtmal mehr zwei Stationen S-Bahn ohne mindestens ein Paar Kopfhörer, von einer Fernreise gar nicht erst zu reden.

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