Dreißig Minuten, dann ist aber Schluß!

MedienzeitWeil mich interessiert, was andere Eltern in Sachen Medienkompetenz interessiert, gehe ich gerne zu Infoveranstaltungen und schreibe mir auf, welche Fragen gestellt werden. Müsste ich Geld auf eine Frage setzen, um meine Altersvorsorge relevant zu vergrößern, wüsste ich auf welche Frage ich setzen muss – denn – sie kommt garantiert immer:

„Wie lange soll mein Kind <digitale Medien> nutzen?“ Dabei ist völlig unterschiedlich, was mit digitalen Medien gemeint ist. Von Computer spielen über chatten bis hin zu YouTube schauen ist alles dabei.

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[Werbung] Vorstellung littleBits „Inventor Kit“

Technik verstehen lernen

Die Fledermaus hat vorne einen Abstandsmesser, der über den Lautsprecher hinten laute Töne generiert, wenn man einem Gegenstand zu nahe kommt.

„Kinder verbringen täglich mehr als 11 Stunden mit elektronischen Geräten, aber die meisten von ihnen wissen nicht, wie sie funktionieren oder aus welchen Komponenten sie bestehen. Um Kinder auf die Zukunft vorzubereiten, befähigen wir sie, nicht nur Konsumenten zu sein, sondern als Schöpfer und Erfinder selbst zur Tat zu schreiten.“

Das ist ein Zitat aus der Beschreibung der littleBit App.

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Eltern fehlt manchmal der Respekt

Ich besuche seit neustem Vorträge und melde mich, wenn die Referentin sagt: „Gibt es noch Fragen?“ und sage dann: „Ich hab eigentlich keine Frage, es ist eher so eine Art Anmerkung, AAAALSO <20 minütiger Monolog>.“

Nein, nein – ich hab nur Spaß gemacht. Ich besuche zwar Vorträge, aber, so dünkt es mich, ausschließlich um anschließend einen Blogartikel zu schreiben. Aber was soll ich sagen – die anderen Eltern* geben dafür steile Vorlagen.

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Kurze Anmerkung – Fortnite Battle Royale

Hier zeige ich mal exemplarisch, wie man sich in 25 min ein Bild zu Fortnite Battle Royale machen kann, ohne selbst Computer zu spielen oder überhaupt irgendwas über Computerspiele zu wissen.

Wohoooo! Einige Eltern sind in heller Aufruhr – es gibt (schon wieder) ein Spiel, das alle Kinder spielen wollen: Fortnite Battle Royale und nicht wenige Ratgeberseiten warnen vor dem „brutalen Ballerspiel“. Die offizielle Altersempfehlung für Deutschland lautet für das Ursprungsspiel 12 Jahre* – tatsächlich interessieren sich aber auch schon jüngere Kinder für das Spiel, v.a. seit es die oben genannte mobile Erweiterung Battle Royale gibt. 125 Millionen spielen das Spiel bereits weltweit – von daher ist es vermutlich schwer ganz an dem Thema vorbei zu kommen.

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DSGVO? Da gibt’s doch was von Ra… äh ein WordPress Plugin

Auf der Blogfamilia hat Maret Buddenbohm gesagt, man soll über das bloggen, was man gerne bei anderen lesen würde. Sie hätte tagelang ein geeignetes Einsteigerhandy für Sohn I gesucht. Hätte man das Ergebnis der Recherche verbloggt, wären hunderte von Eltern glücklich, weil sie sich die Arbeit nicht ein zweites, drittes und hundertes Mal im stillen Kämmerlein machen müssten.

Ich zum Beispiel würde gerne was über die Umsetzung der DSGVO lesen, wenn man ein WordPress-Blog hat und zufällig bei all-inkl.com hostet. Leider hat den Artikel noch niemand geschrieben. Dann muss ich das wohl machen. Deswegen hier der Schrillionste Artikel zum Thema DSGVO und Bloggen.

DSGVO macht Gefühle
Das bin ich, wie ich mich mit der DSGVO beschäftige. Abend für Abend – obwohl ich lieber Netflix-Serien schauen möchte.

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Noch mehr weltfremde Scheißtipps

Bildnachweis: DOOM (c) bethesda.net

Ich habe den Text „Jungs und Computerspiele: Wenn Mütter von Vorschlaghämmern träumen“ gelesen und eine Weile darüber nachgedacht, wie man Bezug auf den Text nehmen kann, ohne dass es besserwisserisch klingt. Tatsächlich vermute ich, dass es mir nicht gelingen wird, auch wenn das gar nicht meine Intention ist. Der Text hat mich aber bewegt und deswegen möchte ich mich darauf beziehen.

Die Autorin schreibt:

Wenn es um „Kinder und Computer“ geht, müssen sich Eltern immer wieder die gleichen weltfremden Scheißtipps anhören.  „Medienzeit vereinbaren“, „Medienkonsum konsequent begrenzen”, „Interesse signalisieren”, „Alternativen anbieten”: Alle Eltern in meinem Umfeld haben versucht, diese Tipps zu befolgen. Alle sind damit gescheitert, manche früher, manche später. Zumindest wenn sie einen Sohn haben.

Tatsächlich sitze ich auch regelmäßig in Elternrunden und höre ähnliches. Man habe ja versucht die Medienzeit zu begrenzen, aber am Ende habe man dennoch ewige Diskussionen und alle Parteien schlechte Laune.

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Endgegner Computerspiel revised

Update

Kommt alle: Die Session findet statt am 3.5. zwischen 18.45 Uhr und 19.45 Uhr auf Stage T.

Ich habe für die computerspieleaffinen Eltern und für die eher skeptischen Eltern einen Fragebogen entwickelt. Bestenfalls schaut ihr ihn euch vorher an und füllt ihn schon aus. Ihr könnt ihn als Gesprächsgrundlage verwenden und ich werde im Anschluss an die Session eine Zusammenfassung mit all euren Tipps schreiben.

Wie läuft die Session ab?

Ihr kommt am 3.5. um 18.45 Uhr zu Stage T. Dort erhaltet ihr von mir einen Aufkleber. Von Hochzeiten kennt ihr das vielleicht schon: Auf den Aufkleber  schreibt ihr euren Namen,  Alter eurer Kinder und die Sache, die ihr am liebsten mit euren Kindern macht bzw. euer Lieblingsspiel.

Zusammen mit SCHAU HIN! begrüße ich euch und dann geht es in den gemeinsamen Austausch.

Ihr setzt euch dann in 2er Konstellationen zusammen und unterhaltet euch jeweils 5 Minuten. Dann rückt ihr einen Stuhl weiter. Das Ganze geht so lange bis jede/r mit jede/m gesprochen hat. Es können maximal 20 Personen an der Session teilnehmen. D.h. die Session geht im Austauschteil 50 min.

Wenn von jeder Gruppe genug Eltern da sind, werden sich jeweils ein computerspielaffines Elternteil mit einem eher computerspielskeptischen Elternteil unterhalten. Wenn nicht, werden sich computerspielaffine mit computerspielaffinen Elternteile unterhalten. Das macht aber nichts, denn ihr könnt euch in jedem Fall gegenseitig inspirieren, denn nicht alle spielen die selben Spiele, nicht alle gehen mit dem Thema Medienzeit etc. gleich um.

Ich freue mich auf Euch!

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[Test] In der HABA Digitalwerkstatt programmieren lernen

Disclosure: Es gibt viele Einstiegsmöglichkeiten in das Thema Programmieren. Eine Möglichkeit bietet die HABA Digitalwerkstatt. Ich durfte einen Workshop aus dem Angebot kostenlos testen.

Ich habe schon öfter darüber geschrieben, dass ich es sinnvoll finde, dass Kinder Programmieren lernen. Denn Programmieren lernen bedeutet digitale Mündigkeit erlangen. Mir geht es dabei nicht darum eine Generation zukünftiger Software-EntwicklerInnen heranzuziehen, sondern um die Grundidee, dass es hilft, Grundzüge der Programmierung zu verstehen, um sich später mündig in der zunehmend digitalisierten Welt zu bewegen. Wer grundlegende Zusammenhänge versteht, muss sich nicht hilflos und durch Technik überfordert fühlen.

Auf diesem Grundgedanken basiert auch die Idee der HABA Digitalwerkstatt. Wer Programmieren lernt, erwirbt wichtige Metakompetenzen (s.o.)

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