Netzfest is coming!

Quelle: https://re-publica.com/de/page/netzfest-2019

Und damit eine Neuauflage meines Austauschformats „Endgegner Computerspiel„.

Letztes Jahr gab es für „Endgegner Computerspiel“ auf der re:pubica viel mehr Interessenten als ich Plätze hatte. Deswegen und auch aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmenden biete ich wieder gemeinsam mit SCHAU HIN – diesmal allerdings zum Netzfest (welches das Wochenende vor der re:publica stattfindet) nochmal einen Austausch zwischen  computerspieleaffinen Eltern und für die eher skeptischen Eltern an.

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[Anzeige] Let’s talk – ein Computerspiel (durch)spielen

„Let’s talk“ S04E03 zusammen mit SCHAU HIN! 

Im Zentrum meiner Serie „Let’s talk“ stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Im Anschluss kamen Jugendliche selbst zu Wort. In der 4. Staffel soll es um konkrete Erfahrungen gehen, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern sammeln können. Das gemeinsame Erleben sorgt für einen konkreten Anlass Erfahrungen zu sammeln und zu den einzelnen Themen ins Gespräch zu kommen.

Computerspiele spielen
Spielt doch mal mit euren Kindern ein Ballerspiel! Zum Beispiel „Lovers in a Dangerous Spacetime“

Prolog

„Interesse zeigen“

Computerspiele sind für viele Eltern nach wie vor bestenfalls sinnlose Zeitfresser. Schlimmstenfalls werden sie unter Teufelszeug subsumiert [1]. Damit tut sich eine Schlucht zwischen den Generationen auf, denn laut bitkom-Studie spielen 89 Prozent der 10- bis 18-Jährigen gerne  Computer- und Videospiele in ihrer Freizeit, was oft zu Dauerdiskussionen führt.

Abgesehen von einem völlig undifferenzierten „Nichts in Bezug auf Regeln klappt“, sehe ich in manchen Haushalten einige Themen als zentral für die ständigen Spannungen.

Zu allererst scheitert es an dem Tipp „Interesse zeigen“. Es wird immer wieder empfohlen, dass man für die Hobbys der Kinder Interesse zeigen soll. Auch ich finde das wichtig, beobachte aber, dass das Interesse entweder gar nicht da ist oder eben viel zu spät kommt. Wenn die Kinder 13 und älter sind, muss man sich nicht plötzlich interessiert hinter das Kind am Computer setzen und fragen: „Was machst du da eigentlich und was fasziniert dich dabei?“ bzw. kann man natürlich machen, man muss sich dann aber nicht wundern, wenn das Kind nicht begeistert berichtet, denn meistens geht eine lange Phase des elterlichen Desinteresse voraus aus dem die Kinder bereits gelernt haben. Wenn Kinder fünf – vielleicht sechs Jahre alt sind, sind die in Vergleich zur späteren Pubertät noch sehr redselig und mitteilungsbedürftig – so sehr, dass die Nacherzählungen von Filmen, Videoclips und Erlebnissen rund um Computerspiele manchmal länger dauern als die Aktivität selbst (hört z.B. mal Folge 4 des Briefcasts von Journelle & Stoewhase: Was mit Medien & Kids). Ich habe in den letzten Jahren so viele Elternabende erlebt und Gespräche mit Kindern geführt, dass ich in der Zwischenzeit zu der Ansicht gekommen bin, dass viele Eltern in Sachen Medien/Computerspiele einfach viel zu spät aufwachen und aktiv werden – was schlußendlich dazu führt, dass „Interesse zeigen“ tatsächlich ein Tipp ist, der zum Scheitern verurteilt ist. Auch spüren die Kinder, wenn das Interesse nicht echt ist und ständig abwertend kommentiert wird.

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[Anzeige] Let’s talk – Stop Motion Filme erstellen und hochladen

„Let’s talk“ S04E02 zusammen mit SCHAU HIN! Jetzt wird gebastelt

Im Zentrum meiner Serie „Let’s talk“ stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Im Anschluss kamen Jugendliche selbst zu Wort. In der 4. Staffel wird gebastelt. Das gemeinsame Basteln sorgt für einen konkreten Anlass Erfahrungen zu sammeln und zu den einzelnen Themen ins Gespräch zu kommen. Der Gedanke „Basteln“ ist hier etwas weiter gefasst.

Stop-Motion-Videos ohne Kamera aber mit App
Stop-Motion-Videos erstellt man am einfachsten mit einer App

Viele Kinder begeistern sich für YouTube – genauer gesagt, für einzelne YouTuber/innen. Einige träumen davon selbst YouTuber zu werden. Den meisten Kindern ist nicht klar, dass damit ein enormer Aufwand und auch nicht unerhebliche Kosten verbunden sind. Sie haben das Gefühl, dass die Videos etwas sind, was die YouTuber alleine „mal schnell eben“ drehen und online stellen.

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Let’s Plays

Let’s Plays? Was ist denn das schon wieder?

Let’s Plays zeigen Personen, die Computerspiele spielen und dieses dabei kommentieren. Das passiert live (z.B. auf twitch.tv) oder aufgezeichnet (z.B. auf YouTube). Let’s Plays gibt es schon seit über zehn Jahren. Auf YouTube erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Im deutschsprachigen Raum sind die meist abonnierten Let’s Player Gronkh (mit fast 5 Mio Abonnenten) und Paluten (ca. 3,3 Mio Abonnenten).

Warum Let’s Plays schauen?

„Mein Mann liebt Let’s Plays und ich würde es ihm gerne abgewöhnen“

Habe ich neulich so als Kommentar gelesen. Ob nun der Mann oder die Kinder gerne Let’s Plays schauen – in bestimmten Kreisen stößt diese Leidenschaft auf wenig Verständnis oder wirft zumindest Fragen auf, denn die meisten schauen Let’s Plays eben nicht, um die Lösung zu einem bestimmten Problem in einem Computerspiel zu erfahren.

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[Anzeige] Let’s talk – Videos per QR-Code in Fotoalben einbinden

„Let’s talk“ S04E01 zusammen mit SCHAU HIN! Jetzt wird gebastelt

Im Zentrum meiner Serie „Let’s talk“ stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Im Anschluss kamen Jugendliche selbst zu Wort. In der 4. Staffel wird gebastelt. Das gemeinsame Basteln sorgt für einen konkreten Anlass Erfahrungen zu sammeln und zu den einzelnen Themen ins Gespräch zu kommen. 

Fotoalben
Im digitalen Zeitalter hat man eine Menge Fotos

Kennt ihr das? Neben den 2.000 Fotos, die ihr letztes Jahr gemacht habt, habt ihr noch gefühlte 100 Mini-Videos. Beides verschwindet irgendwann in der Cloud oder auf einer Festplatte und ist v.a. für die Kinder nicht zugänglich. Dabei lieben es Kinder sich Fotos und Videos ihrer eigenen Vergangenheit anzuschauen. Wie war das damals eigentlich als ich laufen gelernt habe? Als was war ich letztes Jahr Fasching verkleidet? Wo war ich als das Geschwisterkind geboren wurde? Viele dieser Antworten stecken im Foto- und Videostream der Eltern.

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[Anzeige] Let’s talk – Staffel 4

Freihändig löten. Wer kann, der kann (immerhin ist es nicht eines dieser Lötbilder, in denen vorne an den heißen Teil gefasst wird)

Gemeinsam mit SCHAU HIN! habe ich die „Let’s talk“-Serie zum Thema Kinder und digitale Medien gestartet.

  • Staffel 1 beantwortet grundsätzliche Fragen zu z.B. einzelnen Plattformen.
  • In Staffel 2 habe ich Familien interviewt und mir angehört, wie deren Medienalltag konkret aussieht.
  • In Staffel 3 haben mir Jugendliche berichtet, wie sie ihre Medienerziehung empfinden und was sie vielleicht anders machen würden.

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TikTok – was ist das denn jetzt schon wieder?

Das gewünschteste Wunschkund - der Podcast
Klick aufs Bild führt zum Podcast

Gestern war ich im Podcast des gewünschtesten Wunschkind zu Gast und wir haben über verschiedene Medienerziehungsthemen gesprochen [1]. U.a. über TikTok (formerly known as musical.ly).

TikTok war bei uns Zuhause nie wirklich ein Thema. Ich habe das Existieren der Plattform mal wahrgenommen weil an einem Kindergeburtstag die geladenen Kinder seltsam durch die Wohnung tanzten und dazu so taten als würden sie singen. Weil sie sich dabei gefilmt haben, habe ich eines der Kinder gefragt, was sie da machen und ob sie gedenken mein Wohnzimmer irgendwo im Internet hochzuladen, was mir nicht so recht wäre. Das Kind war ganz verschreckt und verneinte, hat mir dann aber erklärt, was es da macht.

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