TikTok – was ist das denn jetzt schon wieder?

Update zum unten stehenden Artikel, der am 22.12.2018 veröffentlicht wurde für den Punkt „Welche Probleme gibt es bei TikTok?“ (s.u.)

Weiter unten im Artikel wurde es bereits angesprochen: TikTok sammelt exzessiv Daten. In diesem Zusammenhang wurde der Hersteller im März 2019 in den USA bereits verklagt und hat 5,7 Millionen Dollar Strafe gezahlt. TikTok richtet sich eben in erster Linie an Teenager (Nutzung laut AGB ab 13 möglich), prüft im Gegenzug aber nicht, ob die Kinder schon 13 sind und holt auch keine Genehmigung der Eltern ein. Auch in Deutschland dürfte das problematisch sein, da es laut Artikel 8 der DSGVO erst mit 16 Jahren möglich ist, der Nutzung personenbezogener Daten zuzustimmen.

(Mir ist bewusst, dass das kein TikTok-orginäres Problem ist. Andere Netzwerke wie WhatsApp z. B. umgehen das rechtlich indem sie das Nutzungsalter laut AGB auf 16 festlegen. Natürlich wird da das Alter auch nicht verifiziert.)

Darüberhinaus sollte man zunehmend die Geisteshaltung der Firma ByteDance, die hinter TikTok steht, im Kopf behalten. Erst im September 2019 wurde bekannt, dass die App (China) systemkritische Inhalte herausfiltert und über die Eindämmung von Reichweite zensiert. Wobei das noch euphemistisch formuliert ist. Denn die Zensur geschieht ohne dass der/die Nutzer*in etwas bemerkt. Die Posts werden nämlich nicht gelöscht sondern auf „sichtbar für den User selbst“ (und niemand anderen) gesetzt. Nicht unbedingt überraschend innerhalb Chinas, mag man meinen dort gehen andere Plattformen wie Wechat ähnlich vor – allerdings sind hier nicht nur Inhalte chinesischer User betroffen. Höchstproblematisch finde ich tatsächlich auch die Zensur pro-LGBT-Inhalte im europäischen Raum:

„And an entire section of the rules was devoted to censoring depictions of homosexuality. “Intimate activities (holding hands, touching, kissing) between homosexual lovers” were censored, as were “reports of homosexual groups, including news, characters, music, tv show, pictures”. Similarly blocked was content about “protecting rights of homosexuals (parade, slogan, etc.)” and “promotion of homosexuality”. In all those guidelines, TikTok went substantially further than required by law.“

TikTok erwidert, das sei ein bedauerlicher Vorfall und man würde die Richtlinien nun lokal anpassen. Auf den Social Media-Kanälen ist man derzeit sehr aktiv auf die Tränendrüse  zu drücken, TikTok sei doch erst ein Jahr alt und man solle der App doch eine Chance geben. Sehr witzig, wenn man bedenkt, dass hinter TikTok ein Unternehmen steht, das weltweit über 500 Millionen Nutzer*innen hat und auch in Deutschland schon fast 5 Millionen (Stand März 2018).

Ob man Kinder und Jugendliche auf Plattformen lässt, die sich explizit gegen demokratische Grund- und Menschenrechte stellen, kann natürlich jede*r selbst entscheiden. Persönlich spreche ich das mit meinen Kindern durch, die sich in der Regel aufgrund ihres Menschenbildes selbst dagegen entscheiden.

Relevant finde ich die Diskussion um TikTok im Moment deswegen, weil ich den Eindruck habe, dass der deutsche Markt verstärkt über Influencer erschlossen werden soll. Ich bin gespannt, ob ich Mitte November (das ist nach einem Event von TikTok in Berlin) vermehrt Content zu TikTok in meiner Timeline sehe.


Das gewünschteste Wunschkund - der Podcast
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Gestern war ich im Podcast des gewünschtesten Wunschkind zu Gast und wir haben über verschiedene Medienerziehungsthemen gesprochen [1]. U.a. über TikTok (formerly known as musical.ly).

TikTok war bei uns Zuhause nie wirklich ein Thema. Ich habe das Existieren der Plattform mal wahrgenommen weil an einem Kindergeburtstag die geladenen Kinder seltsam durch die Wohnung tanzten und dazu so taten als würden sie singen. Weil sie sich dabei gefilmt haben, habe ich eines der Kinder gefragt, was sie da machen und ob sie gedenken mein Wohnzimmer irgendwo im Internet hochzuladen, was mir nicht so recht wäre. Das Kind war ganz verschreckt und verneinte, hat mir dann aber erklärt, was es da macht.

Als ich zu TikTok recherchiert habe, habe ich mich irgendwann gefragt: Wenn da mehr 4 Millionen User aus Deutschland und mehr als 200 Millionen weltweit sind (Stand 2017) – warum eigentlich nicht mein Kind? Die Antwort war – sagen wir – überraschend:

Ich hatte vergessen, dass unser mittleres Kind vom Großvater ein Windowsphone bekommen hatte. 90% der Apps gibt es für Windowssmartphones nicht. D.h. ein Großteil der Diskussionen erledigen sich somit im Vorfeld. Die einzige Debatte, die man dann noch hat, ist die, die man hat, wenn das Kind gar kein Smartphone hat.

Wie funktioniert TikTok?

tiktok logoUm also ein bisschen einen Eindruck zu TikTok zu bekommen, habe ich mir die App selbst installiert. Zu meinem Erstaunen kann man sich Inhalte anschauen, ohne einen personalisierten Account zu erstellen. (Die App legt trotzdem ein Schattenprofil an, auf dem gespeichert wird, was ihr auf TikTok macht.) Ein möglicher Kompromiss wenn Kinder unter 13 Jahre alt [2] sind, finde ich. Dann können sie sich Clips zumindest anschauen und das gibt ihnen die Möglichkeit mitzureden, wenn TikTok Gesprächsthema bei anderen Kindern und Jugendlichen ist.

Hat man einen eigenem Account, kann man selbst kurze Clips aufnehmen. Dazu wählt man aus einer Reihe verschiedener Musikpassagen oder Film- und Serienzitaten aus. Danach nimmt man etwas auf (z.B. sich selbst), das zu der Musik oder den Zitaten passt. Man erstellt also zu der bestehenden Audiospur einen passenden Videoinhalt.

Auffindbar sind die Videos über Hashtags. Es gibt auch regelmäßig Challenges an denen man teilnehmen kann. Die beliebtesten Videos werden auf der Hauptseite des jeweiligen Landes präsentiert.

Tatsächlich ist TikTok sehr unterhaltend. Wir haben uns in Klopapierrollen singende ältere Damen, singende Gabeln und sich unterhaltende Hunde angeschaut. (In Elternrunden höre ich oft, das sei Schwachsinn und deswegen sei absolut nicht verständlich wieso Kinder und Jugendliche bei so etwas dummen mitmachen müssen. Ich frage mich da wirklich, wie diese Erwachsenen ihre Kindheit verbracht haben? Haben die sich Kant zum Einschlafen vorlesen lassen und gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden über Wittgenstein-Zitate gekichert und sich in der Schule Luhmann-Fußnoten zugesteckt? Und als Erwachsene? Haben sie da nie zur reinen Unterhaltung „Dschungelcamp“,“ Tatort“ oder „Das perfekte Dinner“ geschaut? Warum müssen Dinge sinnvoll und/oder intellektuell sein? Warum dürfen Dinge des Alltags nicht einfach auch albern und/oder unterhaltend sein?)

Wie finanziert sich TikTok?

Geld nimmt die Plattform über In-App-Verkäufe, personalisierte Werbeeinblendungen und den Verkauf von werberelevanten User-Daten an Dritte ein. Benutzer/innen können ihren Stars kleine Beträge spenden oder spezielle Filter für ihre eigenen Videos kaufen.

Welche Probleme gibt es bei TikTok?

Neben der exzessiven Datensammlung (wen Details interessieren, dem sei der Artikel auf Mobilsicher.de empfohlen) und der In-App-Käufe, ist im Zusammenhang mit TikTok häufig von Cybergrooming zu lesen. Darunter versteht man  „das gezielte Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte [mehr auf Wikipedia]“.

Ich konnte keine Zahlen finden, wie groß das Phänomen des Cybergroomings tatsächlich ist. Umgehen sollte man damit meiner Meinung nach so, wie man mit dem Problem in der analogen Welt umgeht: Ich kläre meine Kinder auf, dass es manchmal Erwachsene gibt, die böses mit Kindern vorhaben. Ich schildere ihnen, welche Tricks sie dabei benutzen, um sich Vertrauen zu erschleichen. Genauso gehe ich mit dieser Gefahr im Internet um (es handelt sich ja nicht um ein TikTok-Phänomen, sondern um ein allgemeines wenn Kinder im Internet unterwegs sind). Fremde können sich Vertrauen erschleichen, indem sie beispielsweise so tun als ob sie selbst Kinder oder Jugendliche sind. Sie wechseln dann vielleicht relativ bald auf eine privatere Plattform (den Messenger, den das Kind standardmäßig benutzt), machen kleine Geschenke und wollen sich irgendwann sogar  im Analogen treffen.

Mehr zu Cybergrooming auf mobilsicher.de oder handysektor.de. Hier werden z.B. folgende Verhaltensweisen beschrieben, die der Kontaktanbahnung dienen:

  • Überschwängliches Lob von völlig fremden Profilen
  • Viele persönliche Fragen, ohne dass der andere selber auf Fragen antwortet
  • Schnelle Versprechungen, einen zu featuren oder groß rauszubringen
  • Aufforderungen, bestimmte Fotos oder Videos zu posten
  • Der Vorschlag zum Wechsel in private Chats
  • Immer wieder aufs Neue gesendete Freundschaftsanfragen

Wichtig ist, dass die Kinder wissen, dass es Cybergrooming gibt. Relativ hilfreich ist es deswegen die privaten Nachrichten in dem sozialen Netzwerk abzustellen. Gleichzeitig sollten Kinder wissen, dass sie in Kommentaren nie private Informationen wie Name, Adresse oder Telefonnummer bekannt geben sollten.

Erlaubt man als Eltern die Teilnahme an sozialen Netzwerken bevor sie 13 sind, kann man auch vereinbaren, dass die Eltern Zugriff auf den Account haben bzw. dass die Kinder den Eltern Bescheid geben, wenn sie außerhalb ihres ihnen bekannten sozialen Umfelds Nachrichten erhalten.

 

Vollständigen Schutz gibt es durch technische Maßnahmen nicht. Der effektivere Schutz ist die Aufgeklärtheit des Kindes plus die vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Kind.

 

Auch in TikTok kann man Profile etwas (kinder)sicherer machen

Für viele Plattformen sind die Regeln gleich

Es ist also in jedem Fall sinnvoll sich ein paar Gedanken über die Standardeinstellungen der jeweiligen App zu machen und grundsätzliches mit den Kindern zu besprechen:

  • Kann/sollte das Profil auf privat gestellt werden (v.a. bei jüngeren Kindern)?
  • Ist es möglich den Standort zu deaktivieren?
  • Gibt es eine Funktion, mit der man inadequate Inhalte melden kann? Kennen die Kinder/Jugendlichen sie?
  • Kennen sich die Kinder mit der Verbreitung von Bildern und Videomaterial aus? Was darf dargestellt werden? Worauf muss geachtet werden (auch Dinge wie z.B. der Hintergrund: Gibt er private Informationen preis?)? Wird man den Inhalt, den man heute lustig findet, auch noch später lustig finden? Ist den Kindern klar, dass Inhalte per Screenshot und andere Verfahren von anderen abgespeichert und auch außerhalb der jeweiligen Plattform verbreitet werden kann?

TikTok ist nur eines von vielen Netzwerken, die in Zukunft für Kinder und Jugendliche attraktiv sein werden. Erwachsene werden sich nicht überall einen Account anlegen können und durch eigene Erfahrungen und Aktivitäten das Netzwerk kennenlernen können. Ich bin z.B. schon bei Snapchat rausgekippt und von alleine wäre ich nie auf die Idee gekommen mir TikTok anzuschauen. Ich brauche als Mutter also eine Art Metakompetenz neue soziale Netzwerke zu verstehen und beurteilen zu können.

Wenn ein Kind also fragt, durchlaufe ich immer folgende Schritte:

  • Informationen zum Netzwerk sammeln.

Ich google z.B. Artikel über das Netzwerk. Alarmismus sei Dank sind gängige Gefahren und Probleme durch die Medien in der Regel gut zusammengefasst.

  • Ich mache mir klar, was mich konkret stören könnte.

Im Fall von TikTok Cybergrooming und In-App-Käufe. Beides sind keine TikTok-spezifisches Probleme. Über Geschäftsmodelle sollte man Kinder ohnehin schon frühzeitig aufklären.

  • Ich schaue, welche Gegenmaßnahmen ich ergreifen kann.

Zum Beispiel das Profil auf privat stellen, Standort deaktivieren, private Nachrichten deaktivieren. Den Kindern und Jugendlichen generell klar machen, was „Recht am eigenen Bild“ umfasst und dass Inhalte von TikTok nicht außerhalb des Netzwerks geteilt werden dürfen, weil es damit urheberrechtliche Probleme geben kann.

  • Ich bespreche mit meinem Kind Gefahren und Gegenmaßnahmen.

 

All das kostet Zeit. Es kostet Zeit sich selbst schlau zu machen und es kostet Zeit das Wissen mit den Kindern zu teilen. Aber ich bin mir sicher: Die Zeit lohnt sich. So wird aus einem diffusen „Irgendwie finde ich XY nicht gut“ konkretes Wissen über Probleme und die Gegenmaßnahmen.

Sinnvolle Links zum Thema


[1] Die Folge erscheint erst in ein paar Wochen. Sie ist der 4. Teil von ingesamt 4 Teilen zum Thema Medienkompetenz. Der Podcast ist auch auf Sportify und Deezer.

[2] Laut AGB, Abschnitt 11 e muss man mindestens 13 sein, um einen Account haben zu können: „Age Limit. The Services are only for people 13 years old and over […]. By using the Services, you confirm that you are over the relevant age specified herein. If we learn that someone under the relevant age specified above is using the Services, we will terminate that user’s account.“

P.S. Ich nehme übrigens gerne Themenwünsche in Sachen Medienkompetenz entgegen. Welche Infos wären für euch hilfreich?

 

Hier ist es wie bei TikTok. Nur dass ich nicht singe. Wem meine Artikel gefallen, der kann mir einen Kaffee ausgeben und mir damit eine Freude machen.

89 Gedanken zu „TikTok – was ist das denn jetzt schon wieder?“

  1. Ich mag diese Artikel sehr gerne, so kann ich schonmal ein bißchen darübernachdenken, bevor es in ein paar (wenigen) Jahren Handlungsbedarf gibt. Dankeschön.
    Da du am Ende nach Themen fragst – mich interessiert, wie du (oder andere) einschätzt, ob es funktioniert einem Kind/Jugendlichen ein Handy zu erlauben mit der Einschränkung „keine Spiele“. Also meinetwegen Dinge wie Musikplayer, Camera, Fahrplanapp, onleihe, openstreetmap und threema o.ä.
    Dafür gibt es für Spiele, Youtube, etc. das Tablet zu Hause. Ist sowas realistisch? Zumindest die ersten Jahre mit Handy?

    1. Sorry, dass ich deinen Kommentar so spät sehe: Ja, das ist sogar ein total guter Ansatz. Das iPhone z.B. kann man diesbezüglich gut konfigurieren. Erstmal Threema für die Kommunikation mit den Eltern, dann Musik/Hörspiele… Wenn das Kind was neues will, hinterfragt man immer erstmal: Warum?
      Statt Snapchat geht dann z.B. eine eigene App mit Videofiltern, wenn es „ins Internet will, um Sachen nachzuschauen“ die Wikipedia-App etc.
      Man kann ja immer alles in Stufen und begleitet einführen. Instagram erstmal nur zum Schauen und man spricht darüber wem das Kind folgen möchte. Dann schaut man sich an, wer plötzlich dem Kind folgt und warum und spricht darüber, dann kann das Kind irgendwann selbst posten und man schaut gemeinsam, was gepostet wird. Prüft Urheberrechte und sensibilisiert, ob versehentlich persönliche Infos weitergegeben werden etc.

    1. Zum Videostar gehört bestimmt auch, dass man in der Lage ist mit guter Beleuchtung Videos aufzunehmen und das Material zu bearbeiten. Deswegen würde ich denken, dass YouTube geeigneter ist, um Erfahrungen in Sachen Video(bearbeitung/produktion) zu sammeln.
      Allerdings ist es wohl genauso wichtig den Kindern klar zu machen wie viele Leute, wie viel Geld und wie viel Zeit in einem Video von einer Person stecken, die sehr viele Abonnenten hat.

  2. Danke für den Text!- Ich hab mich ungefähr genauso intensiv schon mit TikTok, bzw. musica.ly beschäftigt, da meine Tochter teilweise 5-6 Videos pro Tag dreht und teile deine Meinung, dass es die Zeit braucht, sich als Eltern damit auseinander zu setzen. Die privaten Einstellungen sind tricky, und für 11jährige nicht alleine zu verstehen (schon allein so Sachen wie der Punkt „bisherige Follower sind davon nicht betroffen…“ beim Knipsen auf privat) . Vor allem braucht es auch die Zeit, zu erklären, warum man nicht will, dass das eigene Wohnzimmer im Netz auftaucht. Ansonsten muss ich sagen: Ich hätte es als Jugendliche auch SAUCOOL gefunden, solche Clips zu drehen (die Angebote meiner Tochter, bei ihren mitzuspielen, lehne ich heute dennoch dankend ab.)

  3. Was man mit seinem Kind auch noch klären sollte (vor allem U13): was das Wort „inadequat“ bedeutet…;-)

    Ansonsten voll Deiner Meinung! Toll geschrieben…

  4. Absolut richtig:
    Wir waren alle Kind und haben Blödsinn gemacht. Vor den großen Gefahren hat uns nur die Aufklärung durch unsere Eltern geschützt.
    Lassen wir Kinder doch Kinder sein – gerne auch im Netz wenn sie sich dämliche Videos reinziehen und eben auf tiktok.

  5. Danke für die sachliche Darstellung.
    Die Gefahren gleichen sich im Netz und in der analogen Welt sehr häufig. Wir dürfen unsere Kinder nicht in den Elfenbeinturm sperren, wenn sie denkende und vernünftig handelnde Erwachsene werden sollen. Frühzeitige Medienerziehung ist hier angesagt. Ein altersgerechtes heranführen ans Thema müsste nicht nur zu Hause stattfinden. Wie im Artikel geschrieben, dauert das und gestaltet sich gerne auch schwierig. Wenn wir Eltern, Lehrer, Erzieher diese Aufklärung unterlassen handeln wir fahrlässig! Soziale Medien und Informationen aus dem Netz sind heute so alltäglich, wie die Nutzung von motorisierten Fortbewegungsmitteln. Es mag sein, dass das Internet für viele Erwachsene immer noch Neuland ist. Die Gesellschaft hat dieses Neuland aber längst besiedelt. Kindern den richtigen Umgang nicht näher zu bringen bewahrt sie nicht vor Gefahren, sondern lässt sie blindlings ins offene Messer laufen.

  6. Hmmmtja, aber unter 13 Jahren die Videos anzusehen verstößt zumindest gegen die Lizenzvereinbarung für Deutschland (unter 1 d, Gebrüll auch im Original so):

    d. Nutzungsberechtigung. DER DIENST IST NICHT FÜR PERSONEN UNTER 13 JAHREN BESTIMMT ODER FÜR NUTZER, DIE VON DER GESELLSCHAFT VON DER NUTZUNG DES DIENSTS AUSGESCHLOSSEN WORDEN SIND. WENN SIE UNTER 13 JAHRE ALT SIND, DÜRFEN SIE DIE DIENSTE ZU KEINEM ZEITPUNKT UND IN KEINER WEISE BENUTZEN ODER DARAUF ZUGREIFEN.

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