Wenn Männer es ernst meinen

So eine wii bringt Spaß. Das muss ich schon zugeben. Nur welche Hirnareale bei Männern angesprochen werden, ist doch äußerst interessant. Für mich als bekennender Sportmuffel ist es sogar noch nachvollziehbar wenn man beim Skispringen die geflogenen Meter vergleicht. So viel Wettkampfgeist steckt sogar in mir. Doch ich bin eben kein Mann und kann deswegen nur eine große Sprechblase mit Fragezeichen über meinem Kopf wachsen sehen, wenn ich beobachte, wie sich mein Freund und unser männlicher Besuch beim Yoga-Entspannungsatmen duellieren.
“HA! Ich bin Yoga-Profi!”
“HAHA! Ich auch!”
“HAHAHA! Ich habe meinen Schwerpunkt aber besser im Zentrum.”
“JAHHHAAA? Das wollen wir doch mal sehen.”
Wieder und wieder atmen und entspannen die beiden um die Wette und sitzen dann kniend vor der Bildröhre um mit einem Metermaß die Pendelbewegungen ihres visualisierten Schwerpunktes auszumessen.
Verständnis habe ich für solch ein Gebaren nicht. Doch was soll ich sagen? MEIN Männchen atmet am Besten. Nänänänä näääää!

Wichtige Tagesmeldung

Gestern hat Kind 2.0 im zarten Alter von 18 Monaten die ersten 3 Gegner beim wii-Boxen erledigt. Beschwerden und Hinweise zu den Gefahren vom frühzeitigen Einsatz von Videospielen vor Abschluss des Kleinkindalters bitte im Kommentar hinterlegen.

Von Kind 1.0 außerdem gelernt: Überschreitet das zu beaufsichtigende Kind das 3. Lebensjahr, so spricht man nicht  mehr vom Baby- sondern vom Juniorsitter. So pc sind die heutzutage in der 2. Klasse. Wahnsinn.