16 Jahre

16 Jahre ist mein Blog alt. 2.547 Artikel, 55.000 Kommentare und Reaktionen. Wie viele Klicks, keine Ahnung. Mit 2-3 am Tag habe ich angefangen, so 4.000 sind es jetzt wenn ich so wenig schreibe, wie in letzter Zeit. Manchmal sind es >50.000 am Tag. 5.840 Tage (ohne Schaltjahrtage) ähhh eben ziemlich viele Klicks.

Eine ganze Kategorie an Blogbeiträgen ist bei einem Serverumzug verloren gegangen, weil ich darauf vertraut habe, dass die Person, die mich unterstützt, weiß was sie tut. Das bereitet mir immer noch Schmerzen (und ja, macht immer Backups…).

Mein Blog war und ist mein Verdauungsorgan. Eine bildliche Beschreibung, die Felix Schwenzel geprägt hat. Ich fand sie so passend, dass ich sie immer nutze, wenn es um die Frage geht, warum ich eigentlich blogge. Es hat mich vom traurigen Singlesein, in die Patchworkfamilienzeit, durch die eigenen Elternzeiten begleitet. Drei Kinder, eines davon ist kurz vor meiner Scheidung vom Vater zur leiblichen Mutter gezogen. Deswegen darf ich laut Exmann eigentlich nicht mehr sagen: „Ich habe drei Kinder“, was mir aber schwer fällt, denn wenn ein Kind ein Jahrzehnt Teil der Familie war und man auf jedem Kindergarten- und Schulfest war, jeden Abend gesungen und vorgelesen hat, dann geht das Familiengefühl nicht einfach weg.

Mein Blog stand mir in allen schweren Lebenszeiten zur Seite. Als ich kurz vorm Burnout vor mich hin krebste, als meine Freundin bei einem Fahrradunfall ums Leben kam und als mir daran das Herz zerbrach und ich viele Wochen im Krankenhaus und dann zuhause verbrachte.

Mein Blog ist Ursprung für meiner drei Bücher: „Sehr gerne, Mama, Du Arschbome„, „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ und „Raus aus der Mental Load Falle“ (Amazon Werbelinks).

Einer meiner Artikel brachte meinen neuen Partner zu mir und der brachte mich zur Podcasterei, so dass ich jetzt Teil „Der Weisheit„, von „Mit Kindern Leben“ und „Nur 30 Minuten“ bin.

Ich hatte einen ätzenden, einen okayen, einen richtig tollen, einen superätzenden und jetzt einen großartigen Job. Dazwischen habe ich mich getraut ein Sabbatical zu machen.

Sechszehn Jahre, das ist ganz schön lange. Ihr habt mich begleitet und manchmal hat mir wirklich ein „.“ geholfen und ich bekomme ab und zu Emails, die mir die Tränen in die Augen treiben und mich glücklich machen, weil ich das Gefühl habe, etwas zum Guten zu bewegen.

Danke, dass ihr mich begleitet und wenn ihr mir was schenken wollt, dann schreibt mir ein paar Zeilen, seit wann ihr mich lest, warum ihr mich lest oder was ihr mit mir verbindet.

Wenn euch meine Texte gefallen, könnt ihr mir einen Kaffee ausgeben. Darüber freue ich mich!

129 Gedanken zu „16 Jahre“

  1. Herzlichen Glückwunsch noch nachträglich auch von mir…
    Ich kenne diesen Blog schon ein kleines Weilchen im Verhältnis (ich glaube über SCHAU HIN!).
    Seither lese ich sporadisch immer wieder mal rein. – Aber 16 Jahre gibt es ihn schon? Respektabel!

    Häppy Blogday und mach weiter so! :-)
    Liebe Grüße
    Stefanie

  2. Ihr Lieben! Danke für die Kommentare. Ich lese alle, auch wenn ich nicht immer weiß, was ich antworten soll. Im Falle hier: Sie haben mir Freude bereitet. Es ist schön die Leser*innen ein bisschen besser kennenzulernen.

  3. Happy Blogsday auch von mir! Einer Mutter x4, die mit deinem Content mitgewachsen ist, wenn man so will. Von den Kleinkindertagen bis heute, wo K1 und K2 ihre Handys mehr lieben als ihre Eltern (denken sie zumindest ?) Deine Sicht auf die Dinge hat mir schon durch manche Medien-Krise geholfen und meinen Horizont enorm geweitet – danke dafür und weiter so!

  4. Ich lese Deinen Blog, seitdem ich ihn über Buddenbohms Seite gefunden hatte. „Das Nuf“, den Namen fand ich von Anfang an großartig und witzig. Mir gefällt, dass Du aus einer jüngeren Generation kommst wie ich und ich immer noch Interesse an Kinderaufzucht habe, obwohl mein eigenes Kind schon längst erwachsen ist. Rentnerthemen interessieren mich einfach nicht!
    Happy Birthday und mach weiter.
    Liebe Grüße
    Paula

  5. Liebe Patricia,
    ich bin seit vielen Jahren stille Leserin und dein Blog ist einer meiner sehr wenigen Lieblingsorte im Internet. Dein Output (Blog, Bücher, Podcast) hat mich in den letzten Jahren mehr als nur inspiriert, er hat an der einen oder anderen Stelle mein Leben tatsächlich nachhaltig beeinflusst. Ich bin nicht immer deiner Meinung, aber ich finde dich toll. Danke für all die Energie, die du in deine Arbeit steckst ! Und natürlich: herzlichen Glückwunsch.

    1. Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag! Leider weiß ich nicht mehr genau seit wann ich hier mitlese, aber irgendwas zwischen 7-10 Jahren werden es schon sein. Obwohl ich keine Kinder habe, waren es immer genau diese Themen die ich extrem spannend fand und finde. Rosa/hellblau, Medienerziehung und überhaupt das Leben mit Kindern, egal ob lustig oder ernst alles habe ich gern gelesen weil es meinen Horizont erweitert hat. Vor allem auch das Thema Mütter und Mental Load. Ich spreche gerne mit Kollegen und Freunden diese Themen an und versuche darauf aufmerksam zu machen, obwohl es mich persönlich vermeintlich nicht betrifft. Mich macht das hier alles schlauer, aufgeschlossener und auch mutiger unbequeme Dinge anzusprechen. Danke dir für die vielen Jahre und den großartigen Input!
      Andrea

  6. Herzlichem Glückwunsch und Danke für diese „Blog-Disziplin“, die bei vielen anderen doch arg gelitten hat. Mich haben manche von dir im Blog verarbeitete Themen inspiriert und zum Nachdenken angeregt. Und so so soll das sein!

  7. Herzlichen Glückwunsch! Ich lese dich seit meiner 1. Schwangerschaft (also seit circa 3 Jahren). Und du bist einer von circa 3 Blogs die ich heute immer noch regelmäßig lese. Weil hier soviel Mehrwert und Herz drin steckt, so viel Ehrlichkeit und Möglichkeit für mich zur Selbstreflexion und zum Persektivenwechsel und zum Lachen!! Danke dafür <3

  8. Herzlichen Glückwunsch zu den 16 Jahren. Wie lange ich hier schon lese, kann ich nicht sagen. Zwischendurch hatte ich Dich mal aus den augenverloren. Aber die Auseinandersetzung mit Kindern und Medien hat mich wieder heir her gebracht. und Deine „30 Minuten“ haben mich deutlich entspannt im Umgeng mit dem medienkonsum meiner Kinder.
    DANKE!

    1. Happy Bloggeburtstag! Du gehörst mit zu den ersten Blogs, die ich gelesen habe und ich lese hier schon mind. 10 Jahre mit. Zunächst waren deine vor allem sehr unterhaltsam, aber du hast auch ganz oft mein Herz berührt und gerade bei den aktuellen Texten zur Medienkompetenz und Mental Load sitze ich immer ganz doll Kopfnickend vor dem Bildschirm und würde die Texte am liebsten ausdrucken und die leerstehenden Schauffenster unserer Kleinstadt damit tapezieren!

      Vielen lieben Dank für alles <3

  9. Seit wann? Das weiß ich nicht mehr. Vor 16 Jahren kannte ich das Wort Blog aber vermutlich noch nicht. Vor 10 Jahren schon… Irgendwo dazwischen kamst du.
    Ich lese und höre dich, weil du von der Seele weg schreibst, manchmal geordnet und durchdacht, manchmal ein bisschen rotzig. Hinterher habe ich immer ein paar Puzzleteile mehr, die ich in mein Meinungsbild integrieren muss.
    Dein 30-Minuten-Buch fanden meine Kinder anfangs schrecklich. Je mehr ich daraus vorlese, umso cooler finden sie es. Auch wenn meine Große deine YouTube-Tipps merkwürdig fand. (Dafür habe ich jetzt Simone Giertz abonniert.)
    Alles Gute zum 16.! Auf dass die Verdauung weiter so gut funktioniert.

    1. Hatten Deine Kinder angst, die 30 Minuten-Begrenzung sei ernst gemeint?
      Wenn Deine Tochter Tipps für mich hat, schaue ich die auch sehr gerne an. Grüß schön.

  10. Liebe Patricia,
    herzlichen Glückwunsch zu 16 Jahren Blog und danke für deine Inspiration! Als stiller Mitleser bin ich irgendwann mal bei Maximilian Buddenbohm auf dein Blog gestoßen (irgendwann so um 2012 herum). Passend zu meinem ersten Kind hast du „Sehr gerne, Mama, du Arschbombe“ geschrieben und ich feiere den Titel heute noch!
    Spannend für mich zu sehen ist auch deine Entwicklung in Sachen Gleichberechtigung in der Partnerschaft und Mental Load, danke, dass du mich über deine Blogartikel an die Hand nimmst (und ich freue mich schon sehr auf dein Buch!). Vor ein paar Wochen hatte ich „Sehr gerne, Mama, du Arschbombe“ mal wieder in der Hand und bei manchem Satz hatte ich das Gefühl, dass du heute vielleicht eine andere Formulierung wählen würdest.
    Aus vollem Herzen danke ich dir und wünsche dir alles Gute und Wunderbare für deine nächsten Jahre!

    1. Absolut, ich kann das Buch gar nicht mehr ungezwungen lesen – geschweige denn vorlesen. In 5 Jahren seit der Veröffentlichung hat sich da einiges getan. Die Texte sind ja teilweise noch älter und ich hatte sie schon überarbeitet, aber jetzt erscheinen sie mir manchmal nahezu grenzwertig…

  11. Mein Blog hatte vergangenen Donnerstag 12-jähriges und ungefähr so lange lese ich Dich auch. Ich empfehle Dich immer wieder, weil ich Deine Artikel so klasse finde. Du hast mir geholfen, fit zu werden in Sachen Blogging und diesem Internet-Neuland-Dings. Deinen Podcast habe ich gehört solang ich konnte, weil ich Deine Stimme, Deine Art und Deine Gedanken klasse finde. Als Deine Freundin starb und es Dir so schlecht ging, hatte ich Sorge um Dich.
    In Leipzig wollte ich Dich dieses Jahr schließlich einmal live sehen, aber daraus wurde nichts. Das heißt aber nicht, dass ich aufgebe. ;)

    Vielen Dank für Deine Beiträge, für Deine Sichtweisen, dafür, dass Du Freund und Leid mit uns teilst, und dass Du so unermüdlich weiter schreibst. Ich hoffe, Du bleibst der Bloggerwelt noch lange erhalten. Wo soll ich denn sonst dieses coole Nintendo-Bild sehen? ;)

  12. Ich les Dich seit ca 2006, schätze ich. Plus minus ein Jahr und eigentlich auch immer regelmäßig. Ich hatte damals mit Pia zusammen ganz kurz mal ein Gossip-Blog, das Neues aus der Blogosphäre sammelte und redaktionsintern nannten wir Dich immer derdiedasnuf, weil wir es wirklich nicht wussten. Aber das muss ganz im Anfang gewesen sein …
    Zwischendurch las ich bestimmt mal, weil ich Dich eben las und weil ich eben sehen wollte, wie es weiter geht; aber in den letzten Jahren auf jeden Fall darüber hinaus wegen der klugen Gedanken zu Medienpädagogik und Mental Load und ich habe hier so unfassbar viel aus Deiner sachlichen, klaren klugen Art gelernt. Und damit meine ich nicht nur, dass hier im Haus zwei erwachsene Menschen „isch möschte das nischt“ sagen, wenn sie leicht bockig etwas einfach nicht tun möchten.
    Danke Dir für all die Jahre!

  13. Ich lese deinen Block seit 2013 oder so – danke für die Inspiration und den Witz in deinen Artikeln. Als Alleinerziehende finde ich es vor allem super, dass du diese Perspektive sowie andere Familienformen wie Patchwork etc. immer mitdenkst und entsprechende Probleme ansprichst – sogar im Bereich Mental Load. Gerade ziehe ich super viel aus deinem neuen Buch, das Thema ist halt bei meiner größeren Tochter im Grundschulalter sehr aktuell und ich habe das leise Gefühl, dass das auch nicht mehr weg gehen wird und ich mich nun dezidiert mit den Themen fortlaufend auseinandersetzen darf. Das hast Du dann ja direkt bestätigt, und mir neben den klug recherchierten Hintergründen und den gelungenen Texten noch hilfreiche Links und Tipps auf den Weg gegeben, danke!

  14. Ich hab dich tatsächlich erst vor 2 Jahren entdeckt, durch meinen Mann. Seit dem werden wir aber sehr gut Unterhalten und zum Nachdenken durch deine Beiträge, Bücher und Podcasts angeregt. Danke dafür.

  15. Als technisch sehr affine Psychologie-Studentin „weiß“ ich durch deinen Blog, dass ich später schon einen Job abseits der Psychotherapie finden werde :)

  16. Seit wann ich das Blog und damit Dich lese? Weiss ich nicht mehr, auf jeden Fall schon sehr lange. Und immer sehr sehr gern. <3

    Auf die nächsten 16 Jahre. :)

  17. Ich bin kein großer Freund von dieser ganzen Herzerei. Aber ich finde es großartig, wenn jemand so lang mit dem Bloggen durchhält wie du. Der Vergleich „Mein Blog ist mein Verdauungsorgan“ passt eigentlich ziemlich gut. Denn man transpiriert ja das nach außen, was einen so umtreibt.

    Ich habe großen Respekt davor, wenn jemand den Blog in allen Lebenslagen mit sich führt und weiter pflegt. Ich habe noch 5 Jahre hin bis zu meiner 16. Aber ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn jemand seinen Blog so behandelt wie du.

    Übrigens lese ich deinen Blog sporadisch schon ein paar Jahre. Sporadisch heißt jetzt, dass ich dir nicht genau sagen kann, was mich zum Lesen gebracht hat. Aber seit einiger Zeit befindet der sich in meinem Feed Reader. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich etwas daraus zu lesen bekomme.

  18. Wow, 16 Jahre!
    Sagt man heute noch happy Blogday?
    Vermutlich nicht, aber dennoch: super schön, dass es dich und den Blog gibt. ??
    Liebe Grüße
    Sarah

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