Ein Vater hört nach zehn Jahren das erste Mal Stille

Warum wurde das nur 650.000 mal geteilt?
Ich kann das so nachempfinden. Genau so habe ich mich an meinem ersten kinderfreien Wochenende gefühlt.

Hier gesehen und nicht verstanden warum da nicht 200 Kommentare drunter sind.

13 Gedanken zu „Ein Vater hört nach zehn Jahren das erste Mal Stille“

  1. War das Video eventuell als Satire gemeint? Ursprünglich hatte ich nach dem „tool“ gesucht, das der Vater angeblich an den Ohren angebracht bekommt; aber erst als der „Drill Instructor“ die Meute anbrüllt und Ruhe im Karton ist, war mir klar, dass da kein technisches Wunderwerk zum Einsatz kommt.

    Mir kam es auch so vor, als handelt es sich bei dem nervigen Geschrei um eine Endlosschleife, oder liege ich da falsch?

    Auch wenn mir einiges ungereimt vorkommt, trotzdem Danke.

  2. Tschuldigung, aber für mich sieht das etwas anders aus.

    Ich interpretiere die Szene so, dass der Vater in diesem Moment zum ersten Mal merkt, dass er zehn Jahre lang keine Autorität über seine Kinder hatte. Und dann kommt da einer, der Shut up! sagt und dabei auch noch ein Schimpfwort benutzt, und die Kinder kuschen. Da bröckelt gerade sein gesamtes Väter- und Weltbild zusammen, und deswegen weint er. Die Stille ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

    Versteht mich nicht falsch: Kinder, die ruhig sind, nur weil sie eingeschüchtert worden sind, sind nicht wünschenswert. Aber in diesem Fall sieht es mir danach aus. Vielleicht kann der Vater lernen, wie man durch Körpersprache und Stimme besser auf die Kinder einwirken kann, ohne sie einzuschüchtern.

  3. Muss da immer an die Eltern vom alten Kindergarten denken, die mit ihren Zwillingen ein paar Wochen vor uns dran waren (deren Großer war in der gleichen Gruppe wie unsere Große).
    Die haben nach 4 Monaten gefeiert, weil die beiden Kleinen das erste Mal gleichzeitig eine Dreiviertelstunde geschlafen haben…
    Wo sie die Kleinen mal zum Elternabend mitgebracht haben, hingen die Zwerge auch voll in den Seilen.

    Wobei ich immer noch der Meinung bin, daß das ganz massiv Sache der Erziehung ist. Es gibt zwar auch echte Schreikinder (wo man ja vermutet, daß beim Rausnehmen per Kaiserschnitt irgendwas am Genick beschädigt wurde), aber das ist dann doch eher selten.

  4. Also 10 Jahre halte ich für ein wenig übertrieben. Heute war ein wunderbarer Tag. Die Kinder waren draußen und drinnen war es wunderbar ruhig. Wenn ich in einer 3 Zimmer Wohnung leben müsste, würde ich mich
    schon nach 2 Tagen in den Schlaf weinen.

  5. Ja, ja … Kinder sind einfach Nervensägen. Machen Krach. Brauchen die Erwachsenen um ihnen „Anstand“ beizubringen!

    Ist ja auf keinen Fall so, dass die Aktionen der Kids die Familienatmosphäre wieder-spiegeln.

    Nein, nein auf keinen Fall sollten die sogenannten Erwachsen diesen Gedanken „zu-lassen“.

    1. Einfach mal locker machen und lachen…
      sollte der Hintergrund fehlen, das ist eine kleine (und gar wunderbare!) Parodie auf die zahlreichen Cochlear-Implant-Videos, wo Leute erstmals in ihrem Leben was hören können.

  6. Rührend :) – wobei ich mich _wirklich_ frage wieso es Eltern gibt, die es nicht hinbekommen, mal ein Wochenende frei zu nehmen und Stille zu genießen. Kein Geld? Kein Nerv? Kein Vertrauen in den jeweils anderen Partner, mit den Kindern mal für zwei Tage allein fertigzuwerden? So sehr im Alltagstrott gefangen, dass allein der Gedanke an „ich tue etwas mal alleine“ völlig aus dem Scope geraten ist? Für mich einfach unvorstellbar.

    Viele Grüße,

    Martin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr als 5x können Sie in einem Monat nicht kommentieren. So sorry! Ist das Gegenteil der Fall und sie möchten einen Kommentar hinterlassen, wissen aber nicht, was sie schreiben sollen, dann nutzen Sie den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken