In der U-Bahn stehend, drängt sich mir die Vermutung auf, dass sich an zentralen Punkten des öffentlichen Verkehrs Menschen aus verschiedenen Dimensionen materialisieren. Nicht anders kann ich mir den Umstand erklären, dass da eine spaghettiträgertragende Dame neben einer anderen im Daunenmantel steht.
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Besorgniserregend. Ich glaube, Frank von argh ist durchgedreht.
Übrigens möchte ich hier eine Kommenatreintragsliste (analog zur Unterschriftenliste) anregen, die Herrn Argh, als Diplom Webdingenstechnikeringenieur dazu auffordert, endlich eine Kommentarfunktion auf seiner Seite einzubauen!
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Die Pille hat der Teufel erfunden. Fragt den Papst! Nicht nur, dass man folgenlos kopulieren kann, nein, sie macht auch noch dick. Der olfaktorische Apparat wird umprogrammiert und Frauen können auf 10 km gegen den Wind gebratenes Fett erschnüffeln und fallen solange wie sie es nicht essen können, in einen materrapunzulären Zustand.
Das Sein wird fortan nur noch durch Essen, Essen, Essen bestimmt und nicht unter fortpflanzungstechnischen Aspekten betrachtet.
Somit ist nicht mehr der testosteronstrotzende Cowboytyp gefragt sondern der Kantinenchef, der Fleischer (gibt es einen wohldufterenden Geruch als den des rohen Fleisches, hm?) und der Bäcker.
Ich habe mal gelesen, dass es Hundebesitzer gibt, die ihrem Hund den Befehl bei Fuß beibringen indem sie Würstchen in ihre Hosentaschen stecken. Ich schätze, das zieht bei pillenschluckenden Frauen ebenfalls. Glücklicherweise schnüffeln die einem nicht so penetrant im Schritt.
Das schlimme ist außerdem. dass schon lange erwiesen ist, dass die Pille verhindert das gegengeschlechtliche Immunsystem korrekt zu erriechen. Da sich wonneproppiger Nachwuchs nur aufdrängt, wenn sie paarlichen Immunsysteme eine möglichst hohe Varianz aufweisen und somit eine denkbar breite Streuung des Genpools zu ermöglichen, ist es kein Wunder, dass sich unsere Generation nur noch ungeplant aufgrund diverser Fehlanwendungen gängiger Verhütungsmethoden vermehrt.
Außerdem reduziert die Pille die Paarungsbereitschaft im Allgemeinen und macht Krebs.
Alle Frauen aufstehen und im Kanon sagen:
Die Pille ist böse, der Teufel hat sie uns geschickt!
Die Pille ist böse, der Teufel hat sie uns geschickt!
Die Pille ist böse, der Teufel hat sie uns geschickt!
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Es ist eben keine Egal-Wahl. Wenn man sich die Mühe macht und Parteiprogramme liest, wird man die Unterschiede sehr deutlich sehen.
Z.B. bin ich der Meinung, dass man als Frau nicht die CDU wählen kann. Denn das Idealbild einer konservativ-christlichen Weltanschauung sieht vor, dass die Damen kinderwerfend zuhause bleiben und nicht den armen Männern die guten Arbeitsplätze wegnehmen.
Antworten für die 30%, die sich nicht erst an der Wahlurne entscheiden, was sie wählen wollen.
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Am Wochenende war es soweit. Meine gesamte Pubertät habe ich davon geträumt, dreißig Jahre musste ich alt werden und dann endlich erfüllte sich ein Jugendtraum: Ich wurde zu einer Poolparty eingeladen.
Nachdem ich die Einladung erhalten hatte, näherte ich mich dem Thema „perfektes Outfit am Schwimmbecken“ zunächst beobachtend. Ich lud mich bei Freunden ein, um dort Rap-Videos zu schauen, um so brauchbare Hinweise zum angemessenen Styling zu bekommen. 487 Klingeltonwerbungen später wusste ich es: ich brauchte nur eine Kordel für untenrum und zwei bonbonpapiergroße Glitzerstoffdreiecke für die Brüste. Den Rest der Woche verbrachte ich unter dem Solarium. Kurz bevor wir gestern losgingen, nahm ich mein Olivenöl aus dem Schrank und rieb mich ein. Danach wälzte ich mich in Goldstaub. Jetzt konnte es los gehen!
Am Ort der Poolparty angekommen, musste ich mit Bedauern feststellen, dass die anderen Gäste nicht so gut vorbereitet waren oder ihnen maßgebliche Fehler in der Recherche unterlaufen waren.
Ich entschloss mich, vor dem Bad einen kleinen Snack am Büffet zu mir zu nehmen. Dieses Vorhaben erwies sich als schwieriger als angenommen. Die Olivenölgoldpaste an meinem Körper war sehr klebrig und so blieben einige gegrillten Zucchinischeiben, mehrere Wurstscheiben und eine nicht unbeachtliche Menge Nudelsalat an mir haften.
In solchen Fällen empfiehlt es sich, gelassen zu bleiben und sich das kleine Malheur nicht anmerken zu lassen. Ich erspähte eine Klappliege auf die ich mich setzen wollte. Das einzige was mich von der Umsetzung abhielt, war der Umstand, dass die Klappliege noch nicht entfaltet war. Man kennt das ja. Die im Grunde eine einfache Bewegungsabfolge, welche die Liege entfaltet, erweist sich in der Praxis als unreplizierbar. Ich klemmte mir zweimal den Finger ein, bis ich schließlich wutentbrannt aufgab. Dummerweise hatte sich die Stoffbahn der Liege während meiner Aufklappversuche um mein Bein gewickelt und wollte sich partout nicht entfernen lassen. Auch hier hilft nur so tun als ob es sich um ein modisches Accessoire handelt. So schliff ich mich hinkend zu den Getränken, da ich plante zur Auflockerung ein Gläschen Prosecco zu mir zu nehmen. Leider hatte irgendein Scherzkeks die Flasche vorher kräftig geschüttelt. Als ich sie öffnete, flog der Korken in einem hohen Bogen durch die Luft, traf die Gastgeberin im Auge, während 0,75 Liter Flüssigkeit sich fontänenartig über meine aufwendig hergerichtete Frisur ergoss.
Ich verabschiedete mich kurzerhand nach der Guybrush Threepwood Methode mit den Worten: „Guckt mal! Da hinten! Ein dreiköpfiger Affe!“.
Seit gestern Nachmittag vermisse ich übrigens meinen Freund, hat ihn jemand gesehen?
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Kurze Unterbrechung
Suche dringend eine/n Studenten/in der Kommunikationswissenschaft, des Marketings o. ä., der/die auf der Suche nach einem Thema für seine/ihre Abschlussarbeit ist und sich vorstellen kann, etwas im Bereich Sloganentwicklung zur Mitarbeiteraktivierung in einem Change Management Projekt zu machen.
Bitte bei mir melden!
Jetzt geht’s weiter mit Musik
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Auch Schwertwale leiden unter Essstörungen. Nun ist es dem gemeinen Orcininae nicht ohne weiteres möglich, nach tagelangem Hungern in die Küche zu gehen und einfach alles, was Vorratsschränke und Kühlschrank hergeben, in sich reinzustopfen. Um dennoch größere Mengen Möwen verspeisen zu können, entwickelten Killer-Wale vor der kanadischen Küste eine besonders effiziente Methode Vögel anzulocken.
Der Schwertwal lockte Möwen an, indem er Fischreste auf die Wasseroberfläche erbrach. Dann lauerte der Meeressäuger unter der Wasseroberfläche auf heran fliegende Möwen und schnappte sie.
Der einzige Haken an der Geschichte ist die Flosse nach der Möwenvöllerei tief genug in den Hals zu bekommen, um sich zu erbrechen.
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Die letzten beiden Wochen gehörte es zum guten Ton, darüber zu klagen, dass es so verwirrend sei, weil diese Blogswapperei bewirke, dass man gar nicht mehr wüsste, wer jetzt wo sei. Ich war vom 19. August bis gestern zu Gast bei Herrn ix.
Das war ganz doll spannend. Herr ix ist nämlich technikaffin und ich ein Mädchen. Einen Artikel innerhalb seines ausgetüftelten Redaktionssystem zu veröffentlichen, erwies sich als möglich. Unmöglich war es mir fünf Tage lang zu verstehen, wie man Bilder einbindet. Mittwoch Nacht hatte ich glücklicherweise einen Traum mit bunten Zahlen und seltsamen Sonderzeichen, der bewirkte, dass ich es am letzten Tag schlussendlich beherrschte.
Der entnervte Leser mag sich fragen, was das Geswappe eigentlich gebracht hat. Das frug ich mich ganz zu Beginn der Aktion ebenfalls.
Mir hat es viel gebracht.
1) Konform zu unserer Spaßgesellschaft, brachte es mir Spaß: Das Bild vom ix in meinem Header sei als Beispiel genannt und verdient des tausendfachen Lobs.
2) Ich habe Technikkram gelernt, den ich vielleicht irgendwann mal wieder verwenden kann. Wenn ich eines Tages verstehe, was ein RSS-Dings ist, werde ich ihn/es auch verwenden. Außerdem finde ich die Bildchen links neben den Artikeln bei Herrn ix toll und wenn ich groß bin, will ich die auch mal haben.
3) Ich habe mich in vergleichender Statistik üben können. Die Auswertung unserer Blogcounter ergab für mich erstaunliches. (Z.B. Wir brachten beide etwa gleich viel Leser auf die jeweils andere Seite [um die 400]. Unsere Zugriffszahlen erhöhten sich durchgehend im Laufe der Woche, was für ein gewisses Interesse in der Leserschaft spricht…)
Der wichtigste Punkt ist aber die Nummer
4) Der Tausch hat mir die Gelegenheit gegeben, Herrn ix ein bisschen kennen zu lernen. Dabei stellte sich heraus, dass Herr ix ein erfrischend unprätentiöser Mensch ist, der sich sogar sein Bier selbst kauft und sich mit abgekratztem Pizzabelag zufrieden gibt.
Abschließend würde ein peinlicher Deutschrapper sich so ausdrücken: Ein dickes, fettes Danke an ix und fetten Respekt an die ix’schen Leser. Es war ne endgeile und superlustige Woche! Yo!