[Rezension] Die Legende von Greg

Disclosure: Wir haben „Die Legende von Greg“ kostenlos als Rezensionsexemplar bekommen.

Diesmal geht es um einen etwas kleinen, verfressenen Jungen, der eigentlich auf eine ganz normale Schule geht… Doch auf einmal eskaliert sein Leben. Er findet heraus, dass er ein Zwerg ist, und dass sein bester Freund ein Elf ist. Einziges Problem: Elfen und Zwerge sind seit Jahrtausenden zerstritten und dann wird auch noch sein Vater entführt und zwar von DEN ELFEN. Wie kann einem an einem verdammten Tag so viel Unglück passieren?

Persönlich weiß ich das nicht genau, aber die Situation von Greg ist sicherlich schlimmer als unvorbereitet einen Überraschungstest zu schreiben.
Wobei, für mich gibt es vielleicht doch eine Sache, die schlimmer ist als festzustellen, dass man ein Zwerg ist: Nämlich, dass alle Lehrer/innen immer genau vor den Ferien so viele Tests schreiben, dass man kaum Zeit zum Entspannen hat.
Und denkt einer mal an unsere Medien-Sucht?
Ja, die muss man auch beachten, man kann ja nicht einfach nach Hause kommen und sofort lernen. Oder? Weil… das kann man doch nicht machen?
Das wäre wirklich zu böse (Schule ist schon böse – aber doch nicht so böse) nicht wahr? (Hey, Schüler/innen schreit genau jetzt mal „Jaaaaaa!“ bitte!)
Man kann es sich in dieser Zeit auch gar nicht leisten einen Tag krank zu sein, denn dann muss man noch mehr lernen. Deswegen gehen ganz viele Kinder doch in die Schule, obwohl sie im Bett viel besser aufgehoben wären. Orrrr, wirklich – ich glaube, ich rege mich zu viel über die Schule auf.

Dann lieber zurück zum Buch.
Wie gesagt, erlebt Greg den wohl (hoffentlich) anstrengendsten Tag seines Zwergen-Lebens. Danach lernt er erstmal die anderen Zwerge kennen, vor denen er sich beweisen muss. Das größte Problem ist allerdings, dass er mit dem Gedanken zurechtkommen muss, dass sein Vater vielleicht nie wieder zurückkommt.

Die Legende von Greg (Teil 1)“ (Amazon Werbelink) ist ein wirklich sehr gutes Buch. Am besten für die Ferien, denn es ist sehr lang (400 Seiten). Ich habe diesmal vier Tage gebraucht und ich lese eigentlich sonst so schnell, dass Mama immer sagt, dass sie es sich nicht leisten kann ständig Bücher zu kaufen und ich solle mal wie andere Kinder in meinem Alter mehr mit meinem Handy machen. Apropos Alter. Das Buch ist für Kinder zwischen 12 und 16 und ich würde sagen, das passt.
Tatsächlich interessiert mich mein Handy nicht, aber immer wenn wenn sie das sagt kommt eine magische Kraft in meine Beine und ich hole mein Handy und leg mich ins Bett und gucke stundenlang YouTube. Wobei ganz korrekt ist das nicht, denn ich höre Videos eher wie Erwachsene Podcasts hören – so nebenbei.

Wenn ich Bücher lese, dann geht das nicht. Beim Lesen kann ich nicht mal Musik hören. Dafür kann ich dann beim Lesen total abschalten – sofern das Buch gut ist.
Mir fällt es aber immer wieder schwer mich auf neue Bücher oder Buchreihen einzulassen, selbst wenn meine Freunde mir die empfehlen.
Deshalb noch mal danke Carlsen, die uns ab und zu Bücher schicken, so dass ich doch etwas lese, was ich eigentlich nicht lesen würde und dabei entdecke, dass ich das Buch total mag, so wie das von Greg eben. Dabei freue ich mich, dass es Teil 1 einer Trilogie ist. Weil dann kann ich bald noch mehr lesen.

Liebe Grüße Kind 2.0 <2

6 Gedanken zu „[Rezension] Die Legende von Greg“

  1. Ich habe ja einen Buchladen und freue mich sehr, dass es wenigstens ein einziges Kind gibt, dem das Buch so gut gefällt wie dir. Hervorragend. (Bisher dachte ich manchmal, ich bin da ganz allein damit.)
    Fazit also: Fast bestes Kinderbuch in diesem Jahr, ich fand’s sehr grandios.

    Kennst du von Dave Eggers „Die Mitternachtstür“? Oder von Jeremy Lachlan „Die Wiege aller Welten“?
    Ich glaube fast, das wäre was für dich. Dave Eggers womöglich sogar auf Englisch, da heißt es „The Lifters“

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